Ducato Bj 2020 / EURO 6, AU durchgefallen

Fiat Ducato 250

Hallo zusammen,
wie geht das denn. Bei der ersten HU nach drei Jahren kommt der Ducato MJ 2,3 160 PS nicht durch die
AU????
Partikelausstoß im Mittelwert 356.433 cm-3, erlaubt: 250.000 cm-3
und das trotz warm Fahrens. Wie geht das???
Es soll seit 1.7.2023 eine neue Richtlinie geben, nach der im Leerlauf gemessen wird.
Messgerät (neu): Brain Bee Workshop Solution.

Hat jemand zeitnah eine Erfahrung mit der neuen AU-Abnahme gemacht, evt. mit ähnlichen Werten?
Oder kann der Motor die Anforderung erfüllen, wenn man ihn vorher warm fährt? Ich hatte es mit ca. 10 km
versucht, das scheint nicht zu reichen.

Wenn jemand ähnliche oder bessere Erfahrung gemacht hat, bitte melden.

Vielen Dank und
liebe Grüße

324 Antworten

Hallo Lothar,
ich habe auch keine Vergleichswerte. Aber ich habe auch einen 160PS,Ez 2020 und Ecuscan.
Vielleicht postest du deine Werte mal. Ich fahre nächsten Monat für 2Wochen weg und könnte da was vergleichen.

Ich habe 36000 km auf der Uhr. In der Zeit sind 149 Regenerationen gelaufen.

Gruss
Axel

(Der nächste TÜV ist im Oktober)

Hallo,

ich habe N2e13*2007/46 in Fahrzeugschein unter K. Also Luxemburg?

Gruß Christian

Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 13. Januar 2024 um 16:42:30 Uhr:



Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 12. Januar 2024 um 20:42:06 Uhr:


Mit "e1" und damit einer Typprüfung in Deutschland ...

Hallo,

ich habe den langen Thread aufmerksam gelesen, weil in Hinblick auf DPF auch bei meinem Ducato Westfalia Amundsen die Motorcheckleuchte schon bei 4000km kam. Bis jetzt sind mind. 4 Termine bei Fiatwerkstatt A vergangen mit Aussage "Da ist nichts feststellbar, die Werte sind i.O. ". Fehler wieder gelöscht.

Fiatwerkstatt B 100km entfernt sagt, es muss ein DPF rein, mit Motor raus und so. Habe geschaut, mein DPF hat zwei verschraubte Trennstellen, also kein Problem.

TYPSchild ist e3*2007/46 | Typgenehmigung zu K Fahrzeugschein N2e13*2007/46 | 6 Datum zu K 08.07.2021 | EZ 2.5.22 | Ducato 8 | Motorcode 46349131 | 140 PS 2.2 | Euro6 final | 9l auf 100km

Es wäre interessant eine extra Webseite zu gestalten auf der genau zu diesen Problematiken, Hilfestellungen und mögliche Lösungen gesammelt werden. Auch in Hinblick auf Überwachung der Werte des Fahrzeugs, um Veränderungen festzustellen und selbst zu reagieren. Es ist scheinbar nicht mehr nur mit "Ölstand prüfen" getan, vielmehr mit Eigeninitiative, um hohe Kosten zu vermeiden.

Aktueller Stand, 23000 km, ohne gesicherte Diagnose. Endrohr verrußt wie beim alten Diesel, nehme an DPF defekt. Hab mir erst mal Diagnoseadapter bestellt, vielleicht kann man Werte(Drücke), vor, nach dem DPF auslesen.

Gruß Christian

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Zitat:

@nur24h schrieb am 26. Oktober 2024 um 14:44:08 Uhr:


EZ 2.5.22 ... nehme an DPF defekt

Hallo zusammen und Christian @nur24h,

e3 = Italien

Wie lautet das Ergebnis einer kostenpflichtigen oder einer auf Kulanz durchgeführten Partikelanzahlmessung?

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Hallo,

mein Termin kommt erst noch. Ich nehme an es wird November.

Falls ich vorher mal beim TÜV vorbeikomme, lasse ich mal nach den Partikeln schauen.

Melde mich jedenfalls.

Gruß Christian

Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 26. Oktober 2024 um 18:03:25 Uhr:



Zitat:

@nur24h schrieb am 26. Oktober 2024 um 14:44:08 Uhr:


EZ 2.5.22

Hallo zusammen und Christian @nur24h,

e3 = Italien

Wie lautet das Ergebnis einer kostenpflichtigen oder einer auf Kulanz durchgeführten Partikelanzahlmessung?

Hi zusammen,
gleiches Thema bei mir, Basisfahrzeug ist ein Fiat Ducato 2.3 160PS Automatik von EZ 09/2021. Das Fahrzeug kennt nur Langstrecke da es nur für Urlaubsfahrten genutzt wird. Bei der AU kam eine Partikelanzahl von 518.667 cm-³ raus (Grenzwert 250.000cm-³).
Wollte das Fahrzeug zum örtlichen Fiat Händler geben und der meinte am Telefon!!!!, er vermutet "Dieselpest". Für mich ist das totaler quatsch, ich bin mit einem weißen Küchenkrepp in den Auspuff gegangen, kaum schmutzig, leichter Grauschleier, Motor läuft sauber, keinerlei Fehlermeldungen, hab auch kurz am Tank "geschnüffelt" riecht nach Diesel und nicht muffig.
Eine weitere Werkstatt meinte dann, ich muss das Fahrzeug richtig heiß fahren, worauf hin ich meinte, ich war vor 2 Wochen in Ligurien. Ja, das Fahrzeug kennt kaum Drehzahlen über 2.500 rpm, aber meiner Meinung nach müsste nach einer 7 Std. Fahrt über 3 Pässe (hin und zurück 6), alles heiß sein, oder was meint ihr.
Kann es auch sein, dass das Fahrzeug kurz vor einer DPF Regeneration stand? Oder ist dafür der Wert (518.667 cm-³) zu hoch?
Viele Grüße
Markus

Zitat:

@nOvY_sunlight_t66 schrieb am 29. Oktober 2024 um 09:21:22 Uhr:


Kann es auch sein, dass das Fahrzeug kurz vor einer DPF Regeneration stand?

Hallo zusammen und @nOvY_sunlight_t66,

nein. Nach meiner Frage am Ende meines Beitrags habe ich eher den Eindruck, dass nach den letzten Regenerationen vor der AU die Funktion des DPF beeinträchtigt ist.

Erfahrungswert: Nach vorheriger Absprache bin ich mit einem EA288-VW-Diesel nach beginnender und laufender DPF-Regeneration sofort zur Messstelle gefahren und habe eine Partikelanzahlmessung durchführen lassen. Ergebnis: in der Spitze über 16 Millionen Partikel, innerhalb von Sekunden schwankend auf 2 Millionen Partikel. Mit diesem Fahrzeug wurde die AU 3 Tage vorher mit 500 PN/cm3 erfolgreich bestanden.

Daraus lässt sich folgende Schlussfolgerung ziehen:

Während einer Regenerationsphase ist das Rußabscheidevermögen eines DPF genauso beeinträchtigt wie nach dem Einbau eines neuen Partikelfilters, wenn der sogenannte Filterkuchen abbrennt oder sich noch nicht neu gebildet hat.

Denn ein neuer oder regenerierter Partikelfilter muss zunächst möglichst unter normalen Betriebsbedingungen konditioniert werden, d.h. es sollte eine Tiefenfiltration mit Ruß in den porösen Seitenwänden des DPF stattfinden, bis sich auf den Einlasskanälen ein Filterkuchen gebildet hat, der die Rußabscheidung begünstigt. Die Rußabscheidung auf dem Filtersubstrat erfolgt durch Anhaftung (Adhäsion).

Bei Dieselpartikelfiltern findet zu Beginn der Rußabscheidung und nach jeder Regeneration eine Tiefenfiltration statt, wenn die im Abgas enthaltenen Rußpartikel kleiner sind als die Poren in den porösen Wänden der Filterkanäle. Die im Abgas enthaltenen Rußpartikel wandern dann in die Poren der Filterwandkanäle.

Gleichzeitig lagern sich die Rußpartikel an der Oberfläche der Filterwandkanäle als sogenannter Filterkuchen ab, der die Poren verschließt und eine weitere Tiefenfiltration verhindert.

Um die Bildung des Filterkuchens zu beschleunigen, wird bei Neuteilen während der Produktion Substrat in die Filterwandkanäle eingebracht.

Die Frage ist nun:

Hat der DPF in deinem Fahrzeug eine geringe Anzahl von durchgängigen, weil gerissenen Einlasskanälen, durch deren durchgebrannte Verschlüsse das mit Ruß beladene Abgas ungefiltert durch das Auspuffendrohr entweicht und somit nicht den konstruktiv vorgesehenen Weg durch die Filter-/Abscheidewände gereinigt in die Auslasskanäle des DPF findet oder gibt es eine andere Ursache, wenn der DPF nicht gerissen ist und trotzdem der Aufbau eines Filterkuchens in den Einlasskanälen und damit die Rußabscheidefähigkeit beeinträchtigt ist?

Die Antwort auf diese Frage sollte der Hersteller geben. Das Ausbleiben einer Antwort könnte auf eine suboptimale Beschaffenheit und Funktion des eingebauten DPF und der Motorsteuerung zurückzuführen sein.

DPF Schnittbild

Hallo Christian, ich habe auch die erste AU nach mehreren Versuchen mit einer Punktlandung von 250.000 geschafft. Seit dem mach ich mir auch so meine Gedanken wie es nun weitergeht. In deinem 3. Bild ist doch der DPF zu sehen und dürfte somit doch relativ leicht zu wechseln sein. Oder wie ist deine Meinung?

Gruß Eddy

Ich habe genau das gleiche Problem. Auch erst über 300.000 Partikel. Dann laut TÜV-Prüfer das Fahrzeug richtig warmgefahren. Ich bin ca. 70 km damit gefahren, um ein "Freibrennen" zu provozieren. Das häte ich mal lieber gelassen. Danach waren die Partikel bei 1.000.000. Nach einer weile sackte der Wert auf über 500.000 ab, blieb dann aber bei 484.000 kostant. Nun sitze ich auf Reparaturkosten von ca. 3500 Euro. Der Dieselpartikelfilter ist angeblich nicht mehr zu retten.

Guter Thread hier, sollte man ganz oben anpinnen und damit jeder der auch kurz nach Garantieablauf dait direkt sich an Fiat oder Stellantis wenden kann, wenn es beim Vertragshändler nicht geholfen hätte.

Aber für unseren 2020 klopfe ich auf Holz, bis jetzt keine Probleme damit und wir haben schon 90.000 KM runter. Muss sagen, sind viel Langstrecke nach Norwegen dabei, wenig Stadtverkehr.

Update zu unserem WoMo, TÜV bzw. AU heute mit 68.000 ppm bestanden.
Ich habe leider kein Patent-Rezept für euch, kann nur den Tipp gegen, dass Fahrzeug vor der AU richtig warm zu fahren. Zusätzlich habe ich noch das Diesel-Additiv von LM reingeschüttet und hab den Tank die letzten 4 Tage fast leer gefahren und heute morgen Aral Ultimate Diesel getankt, keine Ahnung ob das einen Effekt gebracht hat, aber ich war so verzweifelt, dass ich einfach alles versucht habe.
Der TÜV Prüfer meinte noch, dass er gestern ebenfalls ein Fiat Ducato WoMo mit 7.000km hatte, welches 2.000.000 ppm hatte und da hat das Warmfahren nichts gebracht. Aber er hatte auch schon 3 Jahre alte Mercedes, BMW und Audi mit dem selben Problem, aber Fiat Ducato WoMo sind am auffälligsten bei ihm… sein Tipp „ab und zu die Dinger richtig treten“

SuperTipp vom Tüv-Mann. Hilft aber nur in den Fällen, wenn man in andauernder Schleichfahrt unterwegs war. Bei mir war der der Partikelaustoss nach Warmfahren noch mit 3,5 mio um eine weitere Million höher. Ich schleiche aber auch nicht. Der Dicke wird wo es geht und erlaubt ist mit 130 und mehr bewegt. 10 l auf 100 km ist mir das schon wert.

Zu den 68.000 ppm herzlichen Glückwunsch ! Damit hast Du genau 2 Jahre Ruhe.
Kann gut sein, dass Du mit Deinen Massnahmen
restlichen Russ in der Abgasanlage hinter dem Filter eliminiert hast und das teure Ultimate evtl. auch weniger Russ produziert.

Grüsse ins Forum
Lutz

Hallo Leute,

habe gestern mein Fahrzeug beim freundlichen Fiat Partner abgeholt.

Inspektion machen lassen´bei 25000 km - neues Öl. Es war weiter nichts. Das mit der Partikelfilterleuchte war wieder nix. Kein Fehler feststellbar, Werte sind im korrekten Bereich.

Hab anschließend ein Video gemacht zur Regenration über Messwerte, keine Ahnung, ob dies für jemand anders noch brauchbar sein kann. Vielleicht könnte man daraus Vergleiche ziehen.

Benutzt habe ich, Car Scanner Pro, Vgate ICar Pro, 10 Liter Shell V-Power Diesel in die vorhandene Restmenge von 10 Litern billig Diesel zugeführt wurde. Freie flache Strecke und Strecke mit Bergen, alles bei mir vor Ort.

https://www.youtube.com/watch?v=vwDO2F9Ox2A

Gruß Christian

Zitat:

@nur24h schrieb am 26. Oktober 2024 um 18:10:51 Uhr:


Hallo,

mein Termin kommt erst noch. Ich nehme an es wird November.

Falls ich vorher mal beim TÜV vorbeikomme, lasse ich mal nach den Partikeln schauen.

Melde mich jedenfalls.

Gruß Christian

Zitat:

@nur24h schrieb am 26. Oktober 2024 um 18:10:51 Uhr:



Zitat:

@WalterE200-97 schrieb am 26. Oktober 2024 um 18:03:25 Uhr:


Hallo zusammen und Christian @nur24h,

e3 = Italien

Wie lautet das Ergebnis einer kostenpflichtigen oder einer auf Kulanz durchgeführten Partikelanzahlmessung?

Ich habe schon im Fiat Forum geschrieben das Stellantis eine umfangreiche Freigabe von HVO durchgeführt hat. HVO verbrennt Partikelarm im Gegensatz zu normalen Diseltreibstoff. Daher kann man sich die Frage stellen ob man nicht dauerhaft oder zumindest rechtzeitig vor ASU Termin den Tank damit befüllt, somit die Partikebelastung geringer ist.

Hallo in die Gemeinde der gebeutelten Ducato Fahrer. Der Dicke hat es geschafft !!! TÜV !!!! Habe mir zwar noch eine Anzeige wegen TÜV Überziehen durch das Strassenverkehrsamt eingehandelt, weil das Gerät wenige Tage an der Strasse gestanden hat. Eine Woche später wäre das wohl ein Punkt gewesen. Die 55 Ocken kann ich aber noch wegstecken. Der erste TÜV nach drei Jahren 2/24. Mit ihm trat das Dilemma Partikelmessung ins Rampenlicht.
Ich danke der internationalen Crew, die mich betreut hat, phasenweise auch aufgebaut hat.
Italiener, Araber und Schwaben, aber keine Fiat-Männer oder Frauen !!! Mit den diversen Prüfungen beim TÜV streift das Projekt goldene Zitrone für die Abgasaufbereitung FIAT Ducato die 3.000. Fast egal. Stempel ist drauf ... fährt. Wie lange das hält ? Glaskugel ! Zweimal so ein Pech...hoffe doch nicht. Jetzt sind erst mal andere dran. Aber die AU erfolgt bei mir ab jetzt jährlich !

Nähere Angaben zu den Messdaten morgen nach Abholung.

Wer kann mir etwas erzählen zur Regeneration während der Fahrt ? Irgendwo im Forum, in einem der vielen Threads hatte ich gelesen und auch durchaus geglaubt, dass die Regeneration NICHT (mehr) ANGEZEIGT wird, weil sonst der Fahrer wuschig werden könnte. Stimmt das ? Woran merkt Ihr das sonst ? Ich für meinen Teil bin ganz sicher, dass die letzte Regeneration sicherlich känger als 2 Jahre her ist. Der blöde Filter ist ja auch mindestens seit 1,5-2Jahren defekt. Da nutzt das beste Druckmessgerät davor / dahinter nix. Ohne Regeneration ist nach 2.000 Kilometer der Filter dicht. Notlauf ist dann die Konsequenz. Mit Zwangsregeneration, das haben die Spanier letztes Jahr gemacht, kann man wieder 2.000 vernünftig, also mit Dampf fahren. Die AU bestehen klappt aber in diesem Stadium nicht. Viel weniger als 2-3 Mio Partikel werden es nicht.

Heute abend gibt es eine Flasche Sekt.
Wahrscheinlich morgen mehr.

Grüsse vom Lutz

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