Dieselpartikelfilter
Da diese Frage forenübergreifend immer wieder auftaucht, wäre es doch sinnvoll, das Thema in einem eigenen Thread (zumindest hier beim Golf, da der DPF ja noch immer nicht Serie ist) aufzugreifen. Was sind die Nachteile - ohne und mit? Wie wird es gesetzesmäßig weitergehen? Die aktulle EU-Norm?
265 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von buzzdee
mit dpf mehme ich mal an. zumindest ist der diesel dort teurer als hier. aber dafür braucht man ja nur in europa rumsehen, ist ja desöfteren so.
ja oft ca. gleichteuer wie normal oder Super.
Aber in den USA hat de Diesel ein unsauberes Ansehen als hier!!! Kann ja vielleciht auch am schlechteren Kraftstoff liegen??
Deswegen will Mercedes da ja mit Bluetec wohl Punkten
ja, möglicherweise. zumindest haben die amis wohl erkannt, dass der dpf nicht der weißheit letzter schluss ist. den hohen schwefelanteil beim benzin verstehe ich allerdings gerade deswegen wieder nicht.
Zitat:
Original geschrieben von buzzdee
dass du gülle schreibst. 🙁
na hör mal, du frecher Kerl 😰
Wenn du eine andere Meinung hast, kannst du das auch sachlich rüberbringen.
Zitat:
Original geschrieben von schöne-Liesbeth
na hör mal, du frecher Kerl 😰
Wenn du eine andere Meinung hast, kannst du das auch sachlich rüberbringen.
die sachlichkeit, die dir leider schon auf seite zwei dieses freds abhanden gekommen ist. weiter geht´s auf seite vier usw.. will mich garnicht mit dir streiten, nur kann ich es nicht ab, wenn man regelmäßig versucht den fred zu entsinnen. und damit ist das thema für mich durch, okay?
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Zitat:
Original geschrieben von buzzdee
die sachlichkeit, die dir leider schon auf seite zwei dieses freds abhanden gekommen ist. weiter geht´s auf seite vier usw.. will mich garnicht mit dir streiten, nur kann ich es nicht ab, wenn man regelmäßig versucht den fred zu entsinnen. und damit ist das thema für mich durch, okay?
Du bist ja nur sauer, weil du selber keinen DPF hast, und es nicht abkannst, das dich nun deshalb jemand kritisiert!
Und das du vor mir schon einige andere Leute deswegen angegriffen hast, kannst du dann auch gleich dabeischreiben, wenn du dich schon mal so umfangreich über meine Beiträge informiert hast.
@schöne-Liesbeth
Also der 220 CDI in einem W211 bei uns in der Familie wirft auch einiges an Ruß raus, wenn man ordentlich beschleunigt.
der hohe schwefelgehalt in den usa kommt dadurch zustande,
dass die raffinerien dort so alt sind und einen solchen
sprit (schwefel kleiner als 10ppm) nicht herstellen können.
es würde jahre dauern bis dort solche anlagen, die auf dem aktuellen deutschen stand sind, errichtet werden können.
in verschiedenen teilen der usa (bundesstaaten) wurde aber mittlerweile ein gesetz verabschiedet, dass der sprit genau diese saubere qualität besitzen muss (schwefel 10ppm).
so und nun könnt ihr mal raten, woher der kraftstoff kommt?
richtig!!! er wird ex. rotterdam über den großen teich geschippert, und die amis kaufen den markt leer.
das ist auch ein grund, warum die preise in europa so teuer sind, und gerade zur sommerzeit, wenn die "fahrsaison"
bei denen da anfängt.
die haben dort was das angeht, eine solch große macht, und keiner unternimmt was aus europäischer sicht dagegen.
markt leer kaufen und wir können dann mal wieder deswegen kräftig in die tasche greifen um zur arbeit zu kommen.
Zitat:
Original geschrieben von Spunky0509
noch was zu dem "dreckigen" sprit aus den bzw. in den usa.
ihr glaubt doch nicht wirklich, dass die neuen diesel euro 4 motoren von mercedes (m-klasse) dort eingesetzt werden.
nein im gegenteil, es werden "ältere" motoren eingesetzt, damit die unter dem sprit nicht leiden, bzw. die kommen mit dem schlechteren sprit nicht wirklich klar.
Also das ist hahnebüchen!!! Natürlich werden in den USA die gleichen Motoren wie hier eingesetzt. Nur eben mit einer anderen Software. Die USA hat die härteste Abgasgesetzgebung der Welt (Stichwort: LEV2, aus der CARB). Von daher ist deine Aussage über die Schwefelanteile im Kraftstoff auch nicht ganz richtig - die guten Abgaswerte sind nicht zuletzt über den Kraftstoff zu realisieren.
Was wohl stimmt, ist die Tatsache, das die Ottokraftstoffe teilweise nur bei ROZ87 liegen. Aber auch dafür werden keine anderen Motoren eingesetzt - es wird nur mit anderen Softwaredatenständen gefahren.
Übrigens: für die LEV2 gibt es sogar eine Kontrollampe, ob der Tankdeckel verschlossen ist, weil eine Diagnose (Abgasgesetztechnisch vorgeschrieben) regelmäßig die Dichtigkeit des Kraftstoffbehälters/-systems Prüft. Im weiteren werden für die LEV2 sogar die Verdampfungsverluste des Gesamtfahrzeugs mit Grenzwerten versehen - wenn also das Cockpit bei 60°C zuviele HCs freisetzt, ist es Essig mit LEV2. Die LEV2 gilt übrigens ab MJ 2004. Und seit Juni diesen Jahres gild für Dieselkraftstoff ein Schwefelgehalt von 15ppm in den USA.
Zu guter letzt möchte ich noch etwas Zitieren (Quelle):
Schwefelgehalt von Kraftstoffen in den USA
Auch in den USA werden in Zukunft die Schwefelgehalte in Otto- und Dieselkraftstoffen weiter gesenkt werden. Im Rahmen der im Dezember 1999 verabschiedeten US EPA Tier 2 / Kraftstoffgesetzgebung wurde der Schwefelgehalt im Ottokraftstoff auf 30 ppm Durchschnitt / 80 ppm Höchstwert gesenkt, da dies als Voraussetzung gesehen wird, um effizient mit fahrzeugtechnischen Maßnahmen die Einhaltung der Tier 2-Grenzwerte zu erreichen. Im Frühjahr 2000 wird die US EPA neue Vorschläge für den Schwefelgehalt von Diesel für Straßenfahrzeuge und für Nichtstraßenfahrzeuge und mobile Maschinen vorlegen. Bisher wurden keine offiziellen Vorschläge gemacht, es gibt aber wachsende Spekulationen, dass die EPA einen Höchstwert von 15 ppm vorschlagen könnte. Bei der Begründung spielt die Verbrauchseinsprungsmöglichkeit weder beim Ottomotor noch beim Diesel eine Rolle. Am 22. Oktober 1999 hat die CalEPA/ARB einen Vorschlag für kalifornischen reformulierten Ottokraftstoff Phase 3 (CalRFG3) gemacht, aufgrund der Entscheidung vom Februar 1999, ab 1.1.2003 kein MTBE mehr zu verwenden. In diesem Vorschlag wird auch der Schwefelgehalt reduziert: CalRFG2 40 ppm Schwefel (flat limit, d.h. Gesamtgrenzwert, gilt für jede Gallone) bzw. 30 ppm und 80 ppm (average, d.h. Durchschnitt pro Raffinerie, und cap, d.h. Höchstwert pro Gallone), CalRFG3 20 ppm bzw. 15 ppm und 60/30 ppm (ab 31.12.2002 bzw. 31.12.2004). Begründet wird dies damit, dass die Senkung des Schwefelgehaltes kostengünstiger als andere Kraftstoffmaßnahmen ist und dass mit der Reduktion des Schwefelgehaltes deutlich unter 30 ppm die Emissionen der drei Schadstoffe (CO, HC und NOx) nach neuen Untersuchungen bei TLEV, LEV und LEV II stärker gesenkt werden als ursprünglich angenommen. Damit wird zusätzliche Flexibilität bzgl. anderer Parameter (wie T50/T90) erreicht, ohne die Emissionsminderungsziele zu gefährden. Die Einführung neuer verbrauchsmindernder Technologie wie dem Ottomagermotor spielt in der veröffentlichten Argumentation keine Rolle. Auch für Diesel soll die CalEPA/ARB im Rahmen des Vorschlags für ein "Städtisches Bus Programm" einen Vorschlag mit 15 ppm als Obergrenze und einem wahrscheinlichen Durchschnittswert unter 10 ppm Schwefel gemacht haben (lt. MECA, 27. Januar 2000). Hintergrund ist die Einstufung von Dieselabgasen als "toxische Luftverunreinigung", und die zu ihrer Bekämpfung notwendigen Nachbehandlungstechnologien für Dieselbusse. Auch hier spielt die Verbrauchseinsprungsmöglichkeit keine Rolle.
Also immer schön aufpassen, mit dem Rauspossaunen so genannter Wahrheiten. Weitere Fragen die Abgasgesetzgebung der USA betreffend beantworte ich gern.
Mfg
Zitat:
Original geschrieben von schöne-Liesbeth
Du bist ja nur sauer, weil du selber keinen DPF hast, und es nicht abkannst, das dich nun deshalb jemand kritisiert!
Und das du vor mir schon einige andere Leute deswegen angegriffen hast, kannst du dann auch gleich dabeischreiben, wenn du dich schon mal so umfangreich über meine Beiträge informiert hast.
äähm, was hab ich verpasst? meine kindergartenzeit hab ich hinter mir, bin also weder sauer, dass ich keinen dpf hab (jeder kann meinen standpunkt zu diesem thema in mehreren threads nachlesen) noch habe ich irgend jemanden deswegen angegriffen. es ging mir ausschließlich und allein um deine positionierung zu diesem thema, und dazu musste ich nicht groß über deine beiträge recherchieren sondern nur mal ein paar seiten in DIESEM thread zurückblättern. mach das mal, vielleicht verstehst du dann was ich meine. wenn du solchen blödsinn schreibst wie "Solche Ignoranten solte man zu 10 Jahren Zwangsarbeit an Autobahnbaustellen verdonnern." oder "Gerade ein Fahrlehrer sollte Vorbild sein, und nicht Querulant." usw. musst du dich nicht wundern, wenn man dir ne unsachliche diskussion vorwirft. dass du den ball auf gleicher höhe zurückschlagen willst ist einfach nur lächerlich.
so, genug ot, ich wende mich jetzt wieder dem thema zu.
Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
Was wohl stimmt, ist die Tatsache, das die Ottokraftstoffe teilweise nur bei ROZ87 liegen. Aber auch dafür werden keine anderen Motoren eingesetzt - es wird nur mit anderen Softwaredatenständen gefahren.
laut Wikidedia sind das dann Normal Benzin. oder 88
Die Oktanzahlen werden dort so gut wie nie wie hier berechnet und 95 oder 94 oderso sind dann 98 Oktan, also Superplus
Ob es das dann überall gibt ist eine andere Frage
ich glaube da kann man grob übern Daumen gepeilt zu den Werten immer 3-4 zurechnen...