Die ersten 5.000km im 435d Gran Coupé

BMW 4er F36 (Gran Coupé)

Hallo zusammen, anbei mein Erfahrungsbericht nach den ersten Wochen im neuen BMW. Zuerst einmal: mein erster BMW seit 20 Jahren (damals 535i), seither 2 Mercedes und 4 Audi, jetzt also mal wieder BMW. Auto ist Luxury Line in Vollausstattung inklusive Schnitzer Chiptuning auf 360 PS. Optik echt gut, Farbe schwarz, innen schwarz. Auto fährt sich sehr kompakt und wendig, Motor hängt schön am Gas, gute Fahrleistungen, V-Max-Aufhebung war leider trotz Chip legal nicht moeglich. Echt schade, der rast an den Begrenzer und dann ist Schluss......Bremse ist top, Fahrwerk gut, Getriebe spitze. Die Haptik im Innenraum ist trotz Vollausstattung der Preisklasse von 87.000 Euro nicht angemessen, und das ist freundlich beschrieben. Die Qualitaet dieser Kunststoffe verbaut Audi nicht einmal im A2, auch Mercedes ist da aktuell deutlich wertiger. Lueftungsduesen nachts nicht beleuchtet, das hat jeder Passat der die Haelfte kostet ab Werk besser. Und das Bedienkonzept ist auch teils merkwürdig: beim Aussteigen ohne Tueren verschließen läuft Radio und Scheibenwischer weiter, dafür geht der Wischersensor nach jedem Abschließen auf aus. Die Dreh-Richtung am iDrive-Regler ist falsch herum und der Blinkerhebel rastet nicht ein. Vielleicht Gewoehnungssache, aber nur anders machen als die anderen ist nicht automatisch besser. Ein Tank von 57 Litern ist in dieser Klasse eine echte Frechheit, wäre mir das vorher aufgefallen hätte ich das Auto definitiv nicht gekauft. Reichweite ist gut 500 km, lächerlich ist dafür noch zu wenig gesagt.....Und dann noch einige Highlights: LED Matrixlicht ist Hammer, Soundanlage Harman super, Headup sehr angenehm, sehr dezente Optik mit Auspuffanlage wie beim 320d, Platzverhaeltnisse für Karosseriegroesse sehr akzeptabel, hinten sollte man wegen Dachhoehe allerdings nicht über 1,80 m groß sein. Kofferraum gut, große Klappe echt praktisch, connected Car mit Conciergeservice toll. Also alles in allem ein ganz gutes Auto, das nicht konsistent die Erwartungen an die Preisklasse erfüllt, aber vom Fahren her echt Laune macht. Uns so kommt als Fazit: teilweise Leiden auf zugegeben hohem Niveau, ich freue mich trotzdem auf die nächsten 3 Jahre mit ihm.

Beste Antwort im Thema

Guten Morgen zusammen! Mir ist inzwischen klar geworden, dass ich hier in einem Umfeld angekommen bin, wo es nicht insgesamt um Autos, sondern in allererster Linie um die Huldigung einen einzelnen Marke geht. Ich bin nur Dienstwagenberechtigter, fahre die Autos, die ich natürlich selbst aussuche, immer nur drei Jahre, und probiere dann schonmal was. Würde man bei Privatwagen so sicher nicht unbedingt machen, da man die Wagen dann meist ja auch länger behält. Ich bin in den letzten Jahren viele Modelle der "großen drei Deutschen" gefahren, und dass die Autos untereinander in einem knallharten Wettbewerb stehen hat Audi, BMW und Mercedes zu den wohl besten Autos der Welt gemacht. Wem jetzt welche Marke dann am besten gefällt, das ist am Ende halt Geschmacksache. Und die Zulassungszahlen zeigen ja, dass die Anteile recht aehlich sind, also hat jeder Recht.
Was mich enttäuscht hier im Forum ist die sehr geringe Toleranz vieler, die dann teilweise in eigentlich nicht hinnehmbarer Form vorgetragen wird, aber offenbar ist die Liebe zur Marke dann einfach zu überwältigend........
Bleibt locker, habt vor allem Freude am Fahren und seid nett zueinander! Gute Fahrt allezeit.

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Bin am WE zum ersten Mal mit dem Wagen 900 km innerhalb 2 Tagen gefahren, faktisch nur Autobahn, dabei Hinfahrt Verbrauch 8,8 Liter, Rückweg Sonntag wenig Verkehr, dadurch etwas schneller, 9,6 Liter. Für ein Auto das mit 3 Personen und Gepäck locker 2 Tonnen wiegt und wirklich gut geht eigentlich ein tespektabler Wert, wie ich meine. Wenn der Tank 75 Liter hätte wäre das alles voll ok, so ist das einfach nur ärgerlich. Ich habe jetzt mal noch ein wenig recherchiert, der Benzinerkollege 435 xi, der in vielen Tests flott gefahren deutlich über 11 Liter verbraucht und laut Erfahrungsberichten hier im Internet auch leicht mit 1; Litern zu fahren ist hat scheinbar einen Tankinhalt von 60 Litern. Die Reichweite rückt somit in die Nähe von Irrsinn. Ich weiß, C-Klasse hat 42 Liter, das zu diskutieren ist wohl sinnlos. Schade, die Hersteller machen so aus Prospektgründen wegen Leergewicht langstreckenuntaugliche Krüppel.

Das ist korrekt, der Benziner hat 3l mehr als der Diesel. Du kommst glaube ich vom Auto eine Klasse höher. In dieser Fahrzeugklasse sind Tanks im Bereich zwischen 55 und 60l aber ganz normal, egal bei welcher Marke du suchst. Bei der C-Klasse gibt es standardmässig 42l wegen NEFZ, als option gibt es aber auch da einen Tank von 66l.

Die Tanks werden klein gewählt, weil man dann in eine andere Gewichtsklasse kommt. Für den NEFZ werden die Rollen beim Prüfstand eingestellt, und zwar unter anderem an Hand des Gewichts. Wenn das Gewicht z.B. 1525kg beträgt, dann werden da 1420kg eingestellt. Wiegt das Auto hingegen 1535kg, dann werden 1530kg eingestellt. 115kg mehr ist eine Menge, darum muss man in die niedrige Kategorie. Und das Gewicht wird mit halbvollem Tank ermittelt. Kleiner Tank -> kleine Einstufung. Und es geht dabei nicht darum, ob du den Verbrauch erreichen kannst. Selbst wenn du ihn nie und in keiner Situation erreichen kannst, sinkt damit der Flottenverbrauch auf dem Papier. Selbst wenn du als Option den 66l Tank kaufst, sinkt damit der Flottenverbrauch für Mercedes. DAS ist der Grund, und kein Prospekt. Der Prospekt geht den Herstellern doch hinten rum. Im Weltzyklus soll übrigens das Gewicht enthalten sein, und nicht merkwürdige Massenklassen wie das die Europäer sich ausgedacht haben.

Das Verfahren, das in Europa angewandt wird, ist übrigens kein Zufallsprodukt. Die Autohersteller haben das so festgeschrieben. Und zwar exakt so, dass sie bescheissen können bis zum Abwinken. Die Idee in Foren, dass die Hersteller nur ausnutzen müssen, was die doofen Politiker verbrochen haben, ist ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Die Hersteller haben schließlich die "doofen Politiker" beraten und ihnen die Flausen ins Ohr gesetzt.

Zitat:

@Kehl64 schrieb am 11. April 2016 um 20:36:33 Uhr:


Bin am WE zum ersten Mal mit dem Wagen 900 km innerhalb 2 Tagen gefahren, faktisch nur Autobahn, dabei Hinfahrt Verbrauch 8,8 Liter, Rückweg Sonntag wenig Verkehr, dadurch etwas schneller, 9,6 Liter. Für ein Auto das mit 3 Personen und Gepäck locker 2 Tonnen wiegt und wirklich gut geht eigentlich ein tespektabler Wert, wie ich meine. Wenn der Tank 75 Liter hätte wäre das alles voll ok, so ist das einfach nur ärgerlich. Ich habe jetzt mal noch ein wenig recherchiert, der Benzinerkollege 435 xi, der in vielen Tests flott gefahren deutlich über 11 Liter verbraucht und laut Erfahrungsberichten hier im Internet auch leicht mit 1; Litern zu fahren ist hat scheinbar einen Tankinhalt von 60 Litern. Die Reichweite rückt somit in die Nähe von Irrsinn. Ich weiß, C-Klasse hat 42 Liter, das zu diskutieren ist wohl sinnlos. Schade, die Hersteller machen so aus Prospektgründen wegen Leergewicht langstreckenuntaugliche Krüppel.

Wie hoch war denn Deine Durchschnittsgeschwindigkeit bei der 9,6L-wenig-Verkehr -Rückfahrt?

Zitat:

@Kehl64 schrieb am 11. April 2016 um 20:36:33 Uhr:


Bin am WE zum ersten Mal mit dem Wagen 900 km innerhalb 2 Tagen gefahren, faktisch nur Autobahn, dabei Hinfahrt Verbrauch 8,8 Liter, Rückweg Sonntag wenig Verkehr, dadurch etwas schneller, 9,6 Liter. Für ein Auto das mit 3 Personen und Gepäck locker 2 Tonnen wiegt und wirklich gut geht eigentlich ein tespektabler Wert, wie ich meine. Wenn der Tank 75 Liter hätte wäre das alles voll ok, so ist das einfach nur ärgerlich. Ich habe jetzt mal noch ein wenig recherchiert, der Benzinerkollege 435 xi, der in vielen Tests flott gefahren deutlich über 11 Liter verbraucht und laut Erfahrungsberichten hier im Internet auch leicht mit 1; Litern zu fahren ist hat scheinbar einen Tankinhalt von 60 Litern. Die Reichweite rückt somit in die Nähe von Irrsinn. Ich weiß, C-Klasse hat 42 Liter, das zu diskutieren ist wohl sinnlos. Schade, die Hersteller machen so aus Prospektgründen wegen Leergewicht langstreckenuntaugliche Krüppel.

Wie schnell bist Du denn wirklich gefahren?

Ich hatte es schon geschrieben: durch Adaptation kann man den Wagen zum Säufer oder Sparer erziehen.

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/636095.html?page=3

Direkt vor Weihnachten 2014 war mein Auto "ersoffen". Dadurch waren zwei Steuergeräte erneuert und es erfolgte ein Reset. Schaue Dir die Werte ab dem 30.12. an.

Dann erfolgte um den 28.03.2015 ein Reset der Steuergeräte und das Auto verbraucht nun weniger.

Aus Deinen Postings lese ich, dass Du den Wagen neu hast und anscheinend von Anfang an hart ran nimmst. Dann wundert mich seine Sauftendenz nicht. Hättest Du den etwas behutsamer eingefahren, könnte ich mir einem um 0,5-1 Liter geringeren Verbrauch vorstellen.
Als ich noch meinen E92 hatte (http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/288454.html), bin ich eines Samstags von Dortmund nach Berlin und dann wieder zurück gefahren. Die entsprechenden Einträge sind vom 15.05.2010 und 17.05.2010. Hin wegen Regen und etwas mehr Verkehr war ich in unter vier Stunden in Berlin. Auf dem Rückweg waren die Straßen eigentlich frei, ich bin ca. 35 Minuten schneller gewesen, die Strecke hat 485 km. Der Verbrauchsunterschied ist dabei eklatant...
Ich verstehe natürlich, dass man sich das Auto nicht zum schleichen kauft. Aber bei 180 schleicht man nicht, verbraucht dabei aber im Schnitt deutlich (> 1 Liter) weniger, als wenn man mit 210 schleicht 🙂 Am Ziel macht es in der Regel schon kaum was aus. Denn sowohl bei 180 wie auch bei 210 wird man in Deutschland so oft ausgebremst, dass es am Ende in Zeitfaktor kaum Unterschiede gibt, dafür der Stressfaktor des schnelleren Fahrers immens steigt. Und der Verbrauch dann überproportional auch,

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Offensichtlich gibt es auch normale Fahrer unter den 6 Zylindern. Der Motor braucht halt seine 300g/kWh (+-) und wenn ich die permanent abrufe, dann kann man sich den Verbrauch ausrechnen (Fahrzeuginfo, Sportanzeige + Taschenrechner ??)

Wenn "normale Fahrer unter den 6 Zylindern" nur mit Vollgas unterwegs sein können bin ich froh keinen 6 Zylinder gekauft zu haben. Da wird man dann ja zu Recht schon an Hand des Autos als Raser angesehen.

Zitat:

@Kehl64 schrieb am 11. April 2016 um 20:36:33 Uhr:


Bin am WE zum ersten Mal mit dem Wagen 900 km innerhalb 2 Tagen gefahren, faktisch nur Autobahn, dabei Hinfahrt Verbrauch 8,8 Liter, Rückweg Sonntag wenig Verkehr, dadurch etwas schneller, 9,6 Liter. Für ein Auto das mit 3 Personen und Gepäck locker 2 Tonnen wiegt und wirklich gut geht eigentlich ein tespektabler Wert, wie ich meine. Wenn der Tank 75 Liter hätte wäre das alles voll ok, so ist das einfach nur ärgerlich. Ich habe jetzt mal noch ein wenig recherchiert, der Benzinerkollege 435 xi, der in vielen Tests flott gefahren deutlich über 11 Liter verbraucht und laut Erfahrungsberichten hier im Internet auch leicht mit 1; Litern zu fahren ist hat scheinbar einen Tankinhalt von 60 Litern. Die Reichweite rückt somit in die Nähe von Irrsinn. Ich weiß, C-Klasse hat 42 Liter, das zu diskutieren ist wohl sinnlos. Schade, die Hersteller machen so aus Prospektgründen wegen Leergewicht langstreckenuntaugliche Krüppel.

Da hast du aber für deine Füllmengenkritik jetzt ein schlechtes Beispiel ausgesucht.
Die genannte Strecke teilt sich in, sagen wir mal, 450 km hin und 450 km zurück auf.
Nach deinen Angaben brauchst du fast 10 Liter besten Diesel für 100 km.
Du fährst also an deinen Zielort, bleibst dort eine Weile und fährst dann wieder zurück um so nach ungefähr 100 km eine Tanke zu suchen. Mit dem von dir gewünschten 75 Liter Tank hättest du dann ca. 100 km vor deiner heimatlichen Garage nach frischem Diesel gesucht. Wo ist da der Mehrwert beim Langstreckenkomfort oder bei der Zeitersparnis?
Also doch besser gleich einen 100 Liter Tank fordern?
Mein Tipp: Ganz entspannt vor der Rückfahrt tanken und mit ganz viel Spaß nach Hause fahren.

Hallo zusammen, also nochmal zum vorherigen Posting: zu meiner Fahrt am WE im BMW 435 xd GC Schnitzer, Bj. 2016, 360 PS, erste Strecke 448 km, Zeit 3std.30min., Rueckweg 3std, 10 min., Verbrauch wie oben genannt. Ich halte diese Verbrauchswerte für vollkommen normal, vorher E 350 CDI Lorinser Bj. 2010, 272 PS, über 105.000 km Durchschnitt 9,6 l, dann A6 3.0TDI BiTu Abt , Bj. 2013, 360 PS, über 99.000 km Durchschnitt 10,1 l. Der BMW ist also der sparsamste, bis jetzt jedenfalls. Zum Posting von wegen zum Saeufer adaptieren und Steuergeraete resetten für niedrigeren Verbrauch habe ich heute gerade mit einem Bekannten gesprochen, der ist Dipl. Ingenieur Machinenbau und arbeitet in der Qualitaetssicherung bei Dekra. Ich verkürze die Antwort von ihm: "absoluter Unsinn".
Zum Thema langsamer fahren reduziert den Verbrauch: Das ist im Grunde natürlich richtig. Die Frage ist nur, warum brauche ich dafür einen 435 d? Meine Frau fährt einen Golf 7 GTD mit 184 PS und DKG. Das Ding geht echt auch schon ganz gut, und der braucht wirklich und in echt nur 6 Liter. Wenn man sparen will ganz toll und der fährt echt ok. Als Privatauto, das man selbst bezahlen muss, kann ich mir eigentlich nichts besseres vorstellen.
Auch wenn ich jetzt wieder falsch interpretiert werde: Wer Fahrspass in gehobener und kultivierter Form will muss damit leben, dass bei artgerechter Ausnutzung von Motoren dieses Kalibers nicht 7 Liter rauskommen werden, egal was für ein Firmenzeichen auf der Haube ist. Das ist voll ok. Aber wenn man solche Autos in diesen Preisregionen verkauft, ist ganz unabhängig davon, ob das ein 4-er oder ein 5-er ist, ein 57-Liter Tank eine Frechheit. Genauso wie eine so genannte Luxury-Line, bei der dann die meisten Luftausstroemer im Dunkeln nicht beleuchtet sind. Ich habe im GTD meiner Frau nachgesehen, die Antwort erspare ich der BMW-Fangemeinde hier......., und das bei einem Preisunterschied von genau 50.000 Euro. Ist eigentlich echt unglaublich......

Wie bereits geschrieben muss dir aber doch von Anfang an klar gewesen sein, dass wenn du eine Klasse nach unten gehst der Tank deutlich kleiner wird. Das ist kein Geheimnis und steht überall auch genau so. Den Verbrauch finde ich hoch, aber das kann ja jeder mit seiner Fahrweise beeinflussen. Da kommt zumindest das meiste beim Verbrauch her. Der Tankinhalt ist wie gesagt klar. Da kann ich auch verstehen, wenn du da was anderes erwartest. Aber mir ist nicht ganz klar, was du da erwartest. "Ja, du hast recht, eigentlich müsste die Verteilung 480l Tank gegen 60l Kofferraum sein!", oder "ja, immer rin mit die Suppe, unter 150l ist alles Kinderkram" oder "Kauf dir doch einen 6er, der hat deinen Tank"? Ich bin mir einfach unsicher welche Antworten oder Reaktionen du dir erwartest.

Und wie gesagt: das hat nichts mit BMW zu tun, das ist durch die gesamte Klasse (A4/A5, C-Klasse, 3er/4er) so.

Warum wissen die meisten aufgrund sammeln von Infos über ein Modell, wie groß der Tank ist?? Will sagen, wenn einem der Tank und die fehlende Alternative beim Anbieter bzgl Tank nicht passt oder zusagt, dann kauf ich das teure Ding doch nicht!! Oder??

Dann lieber 50000€ sparen und beleuchtete Lüftungen mit 6l Verbrauch fahren.

Beleuchtete Luftausströmerregelknöpfe?
Auch wieder so ein Fall von "Wozu braucht man das?" Und "ist mir bis jetzt nicht aufgefallen".
Aber es gibt ja Leute, die Angstzuständen bekommen, wenn sie 5min im Auto nicht irgend etwas "regeln" können.
Von der ganzen Klimaregelapparatur brauche ich nur den Knopf der Sitzheizung und den Temperaturregler. Alles andere regelt sich bei mir von allein.
Mit anderen Worten - Es sind Kleinigkeiten die Kehl64 aufzählt, die ich so ähnlich bei jedem anderen Auto auch finden würde. Bei diesem Model ist dieses besser gelöst bei einem anderen jenes. Das für alle perfekte Teil gibt es nicht und wird es nie geben weil jeder seine Prioritäten anders setzt.

So ähnlich hatte ich das auch schon weiter vorne geschrieben. Wenn das gesuchte Produkt nicht die gewünschten Eigenschaften hat, dann kaufe ich ein anderes. Wenn es kein Produkt gibt, welches alle Kriterien erfüllt, dann kaufe ich den besten Kompromiss. Nur kann ich dann nach dem Kauf nicht (ernsthaft) rumheulen, dass das erworbene Produkt bestimmte Eigenschaften nicht hat bzw. das Fehlen der Eigenschaften als Frechheit titulieren.

Das hat nix mit BMW-Brille zu tun. Das nennt man gesunden Menschenverstand 🙄

Zitat:

@Kehl64 schrieb am 12. April 2016 um 21:12:21 Uhr:


Hallo zusammen, also nochmal zum vorherigen Posting: zu meiner Fahrt am WE im BMW 435 xd GC Schnitzer, Bj. 2016, 360 PS, erste Strecke 448 km, Zeit 3std.30min., Rueckweg 3std, 10 min., Verbrauch wie oben genannt. Ich halte diese Verbrauchswerte für vollkommen normal, vorher E 350 CDI Lorinser Bj. 2010, 272 PS, über 105.000 km Durchschnitt 9,6 l, dann A6 3.0TDI BiTu Abt , Bj. 2013, 360 PS, über 99.000 km Durchschnitt 10,1 l. Der BMW ist also der sparsamste, bis jetzt jedenfalls. Zum Posting von wegen zum Saeufer adaptieren und Steuergeraete resetten für niedrigeren Verbrauch habe ich heute gerade mit einem Bekannten gesprochen, der ist Dipl. Ingenieur Machinenbau und arbeitet in der Qualitaetssicherung bei Dekra. Ich verkürze die Antwort von ihm: "absoluter Unsinn".

Zufälligerweise bin ich auch Ingenieur, dazu langjähriger BMW-Fahrer und habe das mit den Steuergeräten am eigenen Auto ausprobiert. Das als "absoluten Unsinn" abzutun ist interessant. Denn dann würde es heißen, mein Auto hat grundlos gesoffen und grundlos aufgehört zu saufen. Ein Wunder einfach...

Dein Schnitt auf der Rückfahrt ist bescheiden, nur rund 140 km/h.

Dafür ist der Verbrauch zu hoch.

Meine Schlussfolgerung: Du fährst Bleifuß. Oder digital. Oder schwarz-weiß.

Mit anderen Worten: selbst bei kürzesten freien Zonen beschleunigst Du mit Vollgas, um beim Aufschließen an andere Fahrzeuge mit der Bremse die gesamte Energie in kürzester Zeit zu vernichten.

Zitat:

Zum Thema langsamer fahren reduziert den Verbrauch: Das ist im Grunde natürlich richtig. Die Frage ist nur, warum brauche ich dafür einen 435 d? Meine Frau fährt einen Golf 7 GTD mit 184 PS und DKG. Das Ding geht echt auch schon ganz gut, und der braucht wirklich und in echt nur 6 Liter. Wenn man sparen will ganz toll und der fährt echt ok. Als Privatauto, das man selbst bezahlen muss, kann ich mir eigentlich nichts besseres vorstellen.

Man kann langsamer oder etwas vorausschauender fahren.

Ich fahre seit 1990 BMW, und auch seit 1990 regelmäßig die Strecke Dortmund nach Krakau und zurück. Seit einiger Zeit sind es 1050 km sehr gut ausgebauter Autobahnen. Wir realisieren auf dieser Strecke einen Schnitt von 150 km/h. Dabei nimmt der 530d etwa 9 Liter. Um aber diesen Schnitt zu realisieren, wird da, wo es möglich ist, deutlich über 200 gefahren. Langsam ist etwas anderes. Du bist bei einem schlechteren Schnitt mit einem schlechteren Verbrauch dabei. Daraus kann ich nur folgern, dass Du zu wenig Erfahrung mit Dieselfahrzeugen hast. Diese lassen sich auf Langstrecke schnell und sparsam fahren. Dazu muss man nicht langsam sein, man kann es aber aufgrund der Motorcharakteristik ruhiger angehen lassen. Statt Kickdown mit 2 Gänge-Herunterschaltung kann man das Auto auch ohne Gangschaltung beschleunigen. Zeitverlust auf der gesamten Strecke = 0. Spritverbrauch geht aber deutlich runter.

Zitat:

Auch wenn ich jetzt wieder falsch interpretiert werde: Wer Fahrspass in gehobener und kultivierter Form will muss damit leben, dass bei artgerechter Ausnutzung von Motoren dieses Kalibers nicht 7 Liter rauskommen werden, egal was für ein Firmenzeichen auf der Haube ist. Das ist voll ok. Aber wenn man solche Autos in diesen Preisregionen verkauft, ist ganz unabhängig davon, ob das ein 4-er oder ein 5-er ist, ein 57-Liter Tank eine Frechheit. Genauso wie eine so genannte Luxury-Line, bei der dann die meisten Luftausstroemer im Dunkeln nicht beleuchtet sind. Ich habe im GTD meiner Frau nachgesehen, die Antwort erspare ich der BMW-Fangemeinde hier......., und das bei einem Preisunterschied von genau 50.000 Euro. Ist eigentlich echt unglaublich......

Ach, der Tank ist nicht der größte. Stimmt. Bei einem Schnitt von 9 Litern kann man aber doch 500 km am Stück fahren. Das sind dann etwa 3,5-4 Stunden. Eine Pause danach tut allen Fahrzeuginsassen gut. Daher sehe ich hier kein Problem. Bei der aktuellen Tankstellendichte in Europa dürfte man - Denken vorausgesetzt - nie vor dem Problem des leeren Tanks kommen.

Unbeleuchtete Lüftungsdüsen... Naja. Das ist nun wirklich ein KO-Kriterium für den BMW. Am besten sofort verschrotten, weil der Golf & Co. da besser sind. Ich weiß, es sieht hübsch aus, weil es hier und da ein kleines Lichtchen im Auto gibt. Aber mal ganz ehrlich: wie oft verstellt man die Dinger? Und vor allem: wie oft würde ich zur Lüftungsdüse nachts bei 200 greifen?

Hast Du denn keine Probefahrt mit dem Auto gemacht? Der Tacho ist tagsüber nicht beleuchtet. Das hat mich bei meiner Probefahrt (Umstieg vom F10) bedeutend mehr gestört...

So, liebe Kolegen, nochmal kurz für alle, die meinen, dass ich nur motze: der 435 xd ist ein ganz gutes Auto, nur nicht ganz konsistent in seiner Preisklasse. Beleuchtete Luftausstroemer braucht man ja angeblich nicht, komischerweise hat sie jeder kleine 520 d mit Trekkermotor ohne Luxuryline serienmaessig. Genau wie einen richtigen Tank. Für ca. 50.000 Euro einfach beides serienmaessig. Das nenne ich dann nicht konsistent bei meiner 87.000-Euro-Granate.

Du hast jetzt aber bloß 'nen 3(4)er. Irgendwo soll das der Kunde schon spüren dürfen und sei es bei drei fehlenden Glühbirnchen.

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