Denkanstoß Motoröl
Hallo,
kürzlich saßen wir beisamen im Familienkreis und plauderten über Schulungen usw. da mein Bruder bei einem sehr bekannten BMW Händler arbeitet gibts da immer wieder interessante Themen.
Kurzum, auf einer Schulung wurde von Ing.´s und Technikern mitgeteilt das die ganzen Öle heutzutage(auch ohne Longlife) normal 50 bis 60tkm halten auch über längere Zeit.
Eigentlich ja klar, so machen die ihre Kohle und steigern ihren Umsatz und verdienen sich krumm und dämlich wie es halt überall ist.
Aber gut abgesichert sind sie, machst kein Service hast keine Garantie. Is mir aber wurscht bei meinem alten Kübel, hat er ja sowieso nimmer😁
DAS IST JETZT KEIN FREISCHEIN FÜR ALLE,MACHT NUR BRAV DEN ÖLWECHSEL DENN SICHER IST SICHER!ICH ÜBERNEHME KEINE GARANTIE(wie BMW😁)
Also ich verlänger mal auf 20 bis 25tkm, is mir sowieso zu blöd dauernd Ölwechseln.
Übrigens Filter tausche ich seit Jahren nur alle 2x.
Freu mich auch schon über die vielen Antworten und Theorien die jetzt aufgestellt werden wie gut es doch ist oft zu wechseln usw. aber egal wollte das nur mitteilen was eben BMW Techniker über diese Themen sagen.
Unser Toyota Avensis D4D hätte ein 15tkm Intervall wurde aber nur alle 30tkm gewechselt.
Folgen, keine, hat jetzt 260tkm auf der Uhr, kein Ölverbrauch nichts.
1er Turbo alles Original an der Kiste😁
mfg vom Ölwechselverweigerer😉
Beste Antwort im Thema
Ich denke das die Färbung des Öls keine Wirkung auf dessen Schmier und Kühlfähigkeit hat.
Vermutlich ist die goldene Mitte ausreichend für einen Ölwecshel. 20 bis 25tkm ohne Probleme dafür Gewissenhaft arbeiten dabei und vl bei offener Ölablassschraube 2 Liter Ultrabilligöl durchrinnen lassen damits alles rausschwappt. Klingt doch auch gut🙂
Oder noch besser 5 Liter Billigstsuppe rein. Kurz starten damit die Hydros auch die frische Suppe schlürfen und dann raus damit🙂
Das ganze dann in Mamas Japandose einfüllen, denn dorts ists Blunzn was drinn ist hihihihihi
Den Rest schütt ma dann in Tank vom Diesel, weg is weg😁
37 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von tom535i
Ich denke das die Färbung des Öls keine Wirkung auf dessen Schmier und Kühlfähigkeit hat.Natürlich nicht,... 🙄
Ein Kunde von mir vertreibt seit Jahren Mikrofilter, die einen Ölwechsel überflüssig machen sollen.
Hier wird das Filterelement in regelmäßigen Abständen gewechselt, die dabei verloren gegangene Ölmenge ersetzt.
Hauptkunden sind Vielfahrer, so wie Taxiunternehmen, Baufirmen und Speditionen.
Ob ein Ölwechsel nun erforderlich ist oder nicht, kann, glaube ich, niemand so wirklich sagen. Geht ein Motor ohne Ölwechsel kaputt, hatten die Wechsel- Befürworter recht, geht er erst nach 200.000km kaputt, sagen diese Leute: mit Wechsel hätte er noch länger gehalten. Wer weiß das schon..........
Bei meinen Fahrzeugen wird das Öl regelmäßig nach Wartungsplan/Anzeige gewechselt, schaden tuts sicher nicht, arm macht es mich auch nicht, beruhigt aber mein mechanisches Gewissen.
Zitat:
Original geschrieben von 528er
Zitat:
Original geschrieben von tom535i
Ich denke das die Färbung des Öls keine Wirkung auf dessen Schmier und Kühlfähigkeit hat.Natürlich nicht,... 🙄
Für die Schmierfähigkeit usw. sind Angaben wie z.B. 0W-40 welche auf den Behältern aufgedruckt sind verantwortlich. 😉
Die Verfärbung ist aber einen Indikator dafür viel Dreck das Öl bereits aufgenommen hat.
Zitat:
Original geschrieben von Adi2901
Bei Ottomotoren hingegen ist dieses Verhalten gar nicht so.Zitat:
Original geschrieben von tom535i
Wenn man sich die Mühe macht und das Motoröl von dem Wechsel ordentlich warm fährt und beim Ablassen nicht nach 1-2 Min. die Ablassschraube wieder rein schraubt bleibt das Motoröl recht lange sauber. (lasse meine Fahrzeuge ca. 2 Stunden das alte Öl immer ausbluten)
Das mit dem ausbluten lassen ist schön, aber nicht bei den neuen Corsa's beim starten überspringt dann die Kette und du hast n riesen Problem 😉
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von yalee
Das mit dem ausbluten lassen ist schön, aber nicht bei den neuen Corsa's beim starten überspringt dann die Kette und du hast n riesen Problem 😉
Alle 3 meine Fahrzeuge besitzen eine Steuerkette, ob irgendein Kettenspanner davon hydraulisch arbeitet kann ich direkt nicht sagen.
Nun, ob sich das Öl in der Ölwanne nach dem Abstellen des Fahrzeugs sammelt oder nach dem Wechsel dort wieder deponiert wird dürfte eigentlich keinen Unterschied darstellen.
Zitat:
Original geschrieben von Adi2901
Alle 3 meine Fahrzeuge besitzen eine Steuerkette, ob irgendein Kettenspanner davon hydraulisch arbeitet kann ich direkt nicht sagen.Zitat:
Original geschrieben von yalee
Das mit dem ausbluten lassen ist schön, aber nicht bei den neuen Corsa's beim starten überspringt dann die Kette und du hast n riesen Problem 😉
Nun, ob sich das Öl in der Ölwanne nach dem Abstellen des Fahrzeugs sammelt oder nach dem Wechsel dort wieder deponiert wird dürfte eigentlich keinen Unterschied darstellen.
Ich sag's ja nur. Mit Vorsicht zu genießen 😉
mein senf. 1. was haben die hydros mit der kette zu tun?- nichts. also wenn, dann eine hydr. kettenspannung, und wenn das eine so prommte auswirkung beim ölwechsel hat gibts 2 theorien. entweder opel hat da ein problem oder besser das auto 24h laufen lassen da das öl beim wechsel nicht schneller in die wanne läuft als über nacht auf der straße.
2. die ölpumpe sitzt(hoffentlich) bekannterweise nicht am boden der ölwanne. einerseits werden mögliche spähne nicht wieder angesaugt, deshalb auch die magnetische ablassschraube, andererseits werden durch den sog der pumpe schwebeteilchen( rußpartikel) wieder angesaugt . das kann auf dauer nicht vorteilhaft für den motor sein. kennt ihr den sog. ölabrisspunkt? nimm einen tropfen frisches öl zwischen die finger und öffne sie langsam. das öl " zieht" sich ein paar mm, bei altem verbranntem öl reist dieser film sofort!.
3. wenn mir immer noch keiner glaubt, frag ich morgen meinen vater, der war chemiker und wird sicher gerne über die chemiche veränderung von öl bei hoher temp und reibung was sagen können.
Zitat:
Original geschrieben von daddyse34
mein senf. 1. was haben die hydros mit der kette zu tun?- nichts. also wenn, dann eine hydr. kettenspannung, und wenn das eine so prommte auswirkung beim ölwechsel hat gibts 2 theorien. entweder opel hat da ein problem oder besser das auto 24h laufen lassen da das öl beim wechsel nicht schneller in die wanne läuft als über nacht auf der straße.
2. die ölpumpe sitzt(hoffentlich) bekannterweise nicht am boden der ölwanne. einerseits werden mögliche spähne nicht wieder angesaugt, deshalb auch die magnetische ablassschraube, andererseits werden durch den sog der pumpe schwebeteilchen( rußpartikel) wieder angesaugt . das kann auf dauer nicht vorteilhaft für den motor sein. kennt ihr den sog. ölabrisspunkt? nimm einen tropfen frisches öl zwischen die finger und öffne sie langsam. das öl " zieht" sich ein paar mm, bei altem verbranntem öl reist dieser film sofort!.
3. wenn mir immer noch keiner glaubt, frag ich morgen meinen vater, der war chemiker und wird sicher gerne über die chemiche veränderung von öl bei hoher temp und reibung was sagen können.
So siehts aus! Meine Kirsche misst mehrmals im Monat Öle (Chemielaborantin) von versch. Herstellern und aller Viskositäten unter verschiedensten Bedingungen aus, von daher auch meine Bedenken Ölitervalle so weit auf die Kante zu schieben und meine Anmerkung zu den heissen Berührungspunkten.
Letztlich sollte jeder mit seinem Motor machen was er für nötig oder unnötig hält, schade wird es erst wenn man als argloser Mensch so eine "Bude" zu kaufen bekommt und dann das Nachsehen hat.
Gut einigen wir uns auf ca. 15tkm😁 da hab ich noch bis Ende Sommer Zeit und im Winter hat er frisches Öl samt Filter zum geniessen, für einsame verregnete Wintertage🙂
Grundsätzlich hab ichs ja nur angesprochen da ein Techniker sowas von sich gibt. Aber was weiß der schon🙄
Moinsen,
hatte mal vor kurzem ne Repo gesehen da hatte einer ne E-Klasse, ist ein Langstreckenfahrer, nach Italien wars glaube ich gewesen.
Der Hatte mit seinem knapp über 200.000 runter und seit irgendwie über 90.000 keinen Ölwechsel machen lassen-->Motor läuft.
Ob der Ölwechsel nötig ist, ob es nur reine Abzocke ist oder sonst irgendwas ist mir eigentlich alles Piep egal.
Ich perönlich verstehe Menschen nicht die alle 5tkm einen Ölwechsel machen, absoluter Schwachsinn.
Mein Wagen z.B bekommt alle 15tkm frisches Öl samt Filter, so haben es bisher alle Autos bekommen; Audi,2xVolvo und jetzt der Bimmer!
25tkm denke ich geht auch noch, jedoch würde ich persönlich nie an diesem Ende sparen,
es kostet nicht die Welt. Bei uns in HH z.B wirklich guter Service mit Shell Öl 10W40 TS 30€ inkl. Filter und allem drum und dran.
Achja und was mir grade zum Thema nochmal einfällt ist der Corsa meines Schwagers.
Den hatte er 2007 gekauft als Jahreswagen mit Totalschaden^^ naja jedem das seine.
Worum es geht der Motor hatte 22tkm runter und kurz zuvor neues Öl bekommen, er ist damit bis 55.000 ohne einen Ölwechsel gefahren mit 0W30 oder 40, kann ich nicht genau sagen aber auch egal.
Also ca. 33tkm ohne einen Ölwechsel, als ich dann mit ihm in der WS war, hatte der nette Herr uns mal die Ablagerungen gezeigt und siehe da, alles war total verschlammt und hatte schon richitg geklebt!!!
Da hatte nur noch ne Spülung geholfen..... Genau wegen dieser Verschlammung niemals auf einen Ölwechel verzichten!!!
Wer weiß was da für Öl drinn war. Vollsyn kann nicht verkleben oder verschlammen.
Das gabs früher mal aber heutzutage eigentlich nimmer.
Was nicht vergessen werden sollte ist, wenn ein Motor häufig im Kurzstreckenbetrieb läuft, sprich, nie richtig warm wird, verdünnt sich das Öl mit Benzin aufgrund Gemischanfettung. Der kann die Schmierwirkung drastisch verschlechtern, Benzin schmiert nun mal nicht besonders gut.
Wir fahren ja keine Zweitakter, bei denen die Kurbelwelle noch rollengelagert ist.
Zitat:
Original geschrieben von sq-scotty
Was nicht vergessen werden sollte ist, wenn ein Motor häufig im Kurzstreckenbetrieb läuft, sprich, nie richtig warm wird, verdünnt sich das Öl mit Benzin aufgrund Gemischanfettung. Der kann die Schmierwirkung drastisch verschlechtern, Benzin schmiert nun mal nicht besonders gut.Wir fahren ja keine Zweitakter, bei denen die Kurbelwelle noch rollengelagert ist.
Dazu kommt, dass sich eine Emulsion bildet (Öl/Wasser/Druck/Hitze) und wie gut die Schmierfähikeit von wasser ist, ist denke ich auch jedem klar.
Ich meine auch nicht, dass jeder einen Wechsel nach 5 tkm machen sollte sicherlich reichen auch 20-30 tkm aber ich finde die Aussage total Sinnfrei wenn es z,B. heisst "Öl ist erst nach 15-20 tkm gut"
Ich habe hier mal Bilder hochgeladen wie mein Motor nach einigen A.T.U Ölwechseln ausgesehen hat. Da wurde der Service nach "Angabe" gemacht. Man wusste nicht ob es ein Motor war oder ein Kohleschuppen.
Jetzt nach dem 2 ten Wechsel 1. mit Mobil 1 0W-40 und 2. Mobil 1 5W-30 sieht der Motor richtig gut aus.
@Volvo,
das mit dem Benz mag alles sein, aber da kommt der Punkt dazu, dass er Langstrecke fährt er macht in der gleichen zeit ein Vielfaches an Km als ein Motor der öfter duch die Stadt zuckelt. Nicht umsonst wird oft gesagt: Ölwechsel nach xx km oder einmal im Jahr.
Wenn ich die Wechselintervalle von meinem Quad ansehe oder von einigen Motorrädern würde einigen hier bestimmt schlecht. Aber die kisten drehen viel höher also wird auch mehr Leistung von dem Schmierstoff erwartet, bestimmt nicht weil öl erst gut wird wenn es richtig Schwarz ist 200.000 km drinn ist und das seit 10 Jahren.
@Tom 535i,
Grundsätzlich hab ichs ja nur angesprochen da ein Techniker sowas von sich gibt. Aber was weiß der schon
Wir haben auch Techniker und Ing's zu hauf bei uns. Wenn wir immer alles blind so machen würden wie sie es für richtig halten, wäre ich und meine Kollegen schon arbeitslos.
Nur weil jemand ein Zertifikat nachweisen kann, muss er nicht der Überflieger sein. Fahr mal bei A.T.U vorbei. Bestell dem "Meister" einen schönen Gruß.
Zitat:
Original geschrieben von Michi126
Ich hab schon immer alle 30tkm Öl gewechselt. Hat grad 207tkm erreicht.
Aber ich muss auc halle 2tkm 1l Öl nachfüllen. Von daher ist das nicht so schlimm.
Du hast ja fast schon einen integralen Ölwechsel!