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CL mit 1000Nm und Bugatti Veyron mit 1250Nm

Themenstarteram 17. März 2005 um 14:45

Hi, aktuell ist ja der Bugatti 16.4 Veyron wieder mehr im Gespräch. Bewundernswert sind hier wohl die Technik des Motors (weniger) und die des Getriebes (mehr). Jetzt verstehe ich hier nur etwas nicht. Bei Bugatti wird allerlei Heckmeck darum gemacht, dass das Getriebe und Antriebsstrang das Drehmoment von 1250 Nm nicht aushalten. Jetzt wurde ein 120Kg schweres Getriebe eingeplant! Für Bugatti scheint es also recht schwer zu sein eine solche Kraft unter zu bringen.

Jetzt höre ich, dass der neue CL nächstes Jahr auch mit einer Motorisierung von 1000Nm herauskommt. Ist das denn für Mercedes ein Kinderspiel diese Kraft unter einen Hut zu bringen? Oder sind die Bugatti Ingenieure einfach unfähig?

Gruß Julian

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32 Antworten

Der Cl65 hat auch bereits jetzt schon mehr als 1000NM! Da es aber bisher keine Getriebe gibt das diese Kraft aushält wurde das Drehmoment auf 1000NM gedrosselt.

Das Problem beim Veyron ist numal ganz klar das Getriebe und ich bin mir sicher, das es noch etwas dauern wird bis man ein gescheidtes Getriebe entwickelt das soviel Kraft übertragen kann

Themenstarteram 17. März 2005 um 17:33

was ist den da im wahrsten sinne des wortes der knackpunkt, wenn quasi bei 1000Nm die Grenze ist?

Gruß Julian

Das mehr Drehmoment Asche aus den Zahnrädern machen würde? ;)

1000 ist nun aber keine "magische" Grenze. Ich denke das auch 1200 noch gut gegangen wären aber man sollte ja immer einen Toleranzspielraum offen halten :)

Bitte bedenkt hierbei auch das 1250nm ma eben 25% mehr sind als 1000nm. Das hört sich von euch gerade so an als die "paar" nm den Kohl auch net mehr Fett machten. Hat eigentlich jemand Informationen wie schwer das Getriebe der 65er AMGs ist? Ohne diese Information ist ein Vergleich der Fähigkeit der Ingenieure sehr müßig.

Auch muss man bedenken, dass das Getriebe des Veyron ein 7-Gang DSG ist. Es hat somit 2 Gänge mehr als der Automat in den AMGs.

Desweiteren hat Mercedes schon massig Erfahrungen mit Wandlerautomatiken. Die Technik des Doppelkupplungsgetriebe hingegen ist noch recht jung.

Re: CL mit 1000Nm und Bugatti Veyron mit 1250Nm

 

Zitat:

Original geschrieben von 10sKäfer

Ist das denn für Mercedes ein Kinderspiel diese Kraft unter einen Hut zu bringen? Oder sind die Bugatti Ingenieure einfach unfähig?

Du wirfst hier natürlich mit Extremen rum..für DC war es mit Sicherheit kein Kinderspiel, was an der von CL203 erwähnten Rücknahme des Drehmoments auf 1000NM deutlich wird...

Andererseits werden bei Bugatti keine "unfähigen" Leute in der Entwicklung sitzen..dort kämpft man schlichtweg mit denselben Problemen wie DC...nämlich den Grenzen der Physik.

Noch dazu dass das Bugattigetriebe viel mehr können soll: Zugkraftuntebrechungsfreies Zweikupplungschalten, Sportschalten, Komfortschalten, eine Spreizung von 0-400+ km/h usw...

mercedes hat da schon seit jahrzehnten erfahrung mit so hohem drehmoment.

der 300SEL 6.3 oder der 450SEL 6.9 hatten vor über 30jahren schon über 500NM.

das war für damals auch ein unvorstellbarer schub!

außerdem ist bei 1000NM noch lange nicht schluss.

ein 50Tonner LKW muss das ja auch dauerhaft übertragen können. da hat mercedes auch wieder einen vorteil vor bugatti.

das problem bei der ganzen geschichte ist nur die größe!

irgendwo muss das getriebe auch rein passen...

Zitat:

Desweiteren hat Mercedes schon massig Erfahrungen mit Wandlerautomatiken. Die Technik des Doppelkupplungsgetriebe hingegen ist noch recht jung.

hat porsche auch schon seeeehr lange!

Themenstarteram 17. März 2005 um 22:37

der bezug zu den lkw getrieben ist sehr interessant! da hast du natürlich recht.

aber nun gut... 400km/h sollte nicht so sehr das problem des getriebes als das der aerodynamik sein.

ansonsten, danke für eure beiträge!!! :)

Gruß Julian

am 17. März 2005 um 23:49

bei mb ist man feste dran die 7g-tronic mit einem eingangsdrehmoment von 1200nm serienreif zu machen. das getriebe soll demnächst kommen und wurde schon an verschiedenen stellen von mb erwähnt. und das ein ag auch (eigentlich ja immer) ein schalten unter last (zugkraft-unterbrechungsfrei) ermöglicht ist ja bekannt.

den vergleich zum lkw-getriebe finde ich jetzt aber irgendwie nicht passend, da diese auch anders geschalten werden (vor und nachschaltgruppe).

am 18. März 2005 um 1:49

Zitat:

Original geschrieben von 10sKäfer

aber nun gut... 400km/h sollte nicht so sehr das problem des getriebes als das der aerodynamik sein.

....und der Bereifung!

Es mußten ganz neuartige Reifen entwickelt werden , die aber noch immer keine Straßenfreigabe erhalten haben.

Es handelt sich ja nicht um einen F1-Reifen, der nur für einen bestimmten Straßenbelag tauglich sein muß und nach einigen Runden notfalls gewechselt wird.

Servus,

CAMLOT

Zitat:

Original geschrieben von dieselschraube

hat porsche auch schon seeeehr lange!

Scheinbar ja nicht, sonst würde nicht erst der neue Turbo ein DSG bekommen.

Moin,

Porsche hat das DSG Getriebe quasi entwickelt ... und es war in den 70ern auch in einigen 911ern verbaut ;) War nur kein kommerzieller Erfolg, wollte kaum wer haben, auch im Käfer wurde sowas verbaut, mit dem gleichen "Erfolg".

Und es ist ja nicht so, das es solche Getriebe nicht gibt. Es ist nur eine Frage des Anspruches. Bugatti soll ein DSG Getriebe verbauen ... das ist der erste Anspruch und das erste Problem ... weiterhin soll das Getriebe möglichst komfortabel sein ... das nächste Problem, denn ansonsten könnte man ja einfach irgendein Getriebe von einem Rennfahrzeug nehmen. Aber in eine Bugatti soll man zwar sportlich und schnell unterwegs sein, und trotzdem beim schaltvorgang nicht durchgerüttelt werden...

Und das sind nicht so einfach miteinander kombinierbare Punkte ... das ist denke Ich, das viel größere Problem, als nur die "reine" technische Machbarkeit.

MFG Kester

Das Porsche es entwickelt hat war mir bewusst, aber das es auch verbaut wurde ist mir neu. Auf der Porsche Seite steht nur das es 1982 entwickelt wurde, von einem Serieneinsatz hab ich dort auf die Schnelle nichts gefunden.

Und nur weil sie es erfunden haben, heißt dies nicht, dass Porsche damit Erfahrung hatte. Denn der fehlende kommerzielle Erfolg zeigt ja nur, dass die Produkte scheinbar nicht ausgereift waren. Sonst dürfte es ja theoretisch auch keine Wandlerautomatiken bei Porsche geben, mit denen die aktuellen Doppelkupplungsgetriebe ja problemlos konkurieren.

Zitat:

Original geschrieben von daniel1301

Die Technik des Doppelkupplungsgetriebe hingegen ist noch recht jung.

Audi hat das Teil im auch schon vor 25 Jahren in den Ralleyfahrzeugen.

1000Nm und 1250Nm... ach kommt! Wieso sollt's da grenzen geben? Hättest du vor 5 Jahren zu jmd. gesagt das es irgendwann ein Auto mit 7Gängen und 1250Nm gibt hätte der's warscheinlich auch ned gleich geglaubt, oder?

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