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CDI mit wenig Öl fahren?

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 14. September 2016 um 9:05

in meinen 270er CDI gehen üblicherweise 6,5L rein. Hab Öl ablassen müssen und hatte nur 5L Kanister als Reserve in der Garage. Motor läuft mit den 5L ruhig und wie immer, KI zeigt keine Meldung, Ölmessung zeigt natürlich 1,5L nachfüllen. Der Ölstand dürfte jetzt auf Min. sein oder? Wenn ich nun hohe Drehzahlen meide, kann ich die Karre bis zum WE noch ohne Probleme fahren oder?

Gruß

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Bigman77 schrieb am 14. September 2016 um 10:43:00 Uhr:

 

-Weiterfahren bei niedrigen Drehzahlen, nicht machen, Problem oder?

Probier es aus, dann weisst Du es.

Wenn Du weiterhin so beratungsresistent bist, dann koennen dir die Kollegen hier im Forum auch nicht helfen.

Wie kann man sich nur wegen einem Liter Oel so anstellen.

Fuer mich ist dieses Thema jedenfalls abgeschlossen.

LG

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Öl ist Öl ... was heißt gut? Alle Hersteller kochen mit Wasser (oder in diesem Fall mit CH-Verbindungen).

Wenn es die richtigen Spezifikationen hat, dann ist auch das KClassic vom Kaufland gut (zumal das ja sowieso ne Handelsmarke ist und einer der großen das Zusammenrührt)

Zitat:

@daskaiserlein schrieb am 17. September 2016 um 20:59:07 Uhr:

Öl ist Öl ... was heißt gut? Alle Hersteller kochen mit Wasser (oder in diesem Fall mit CH-Verbindungen).

Wenn es die richtigen Spezifikationen hat, dann ist auch das KClassic vom Kaufland gut (zumal das ja sowieso ne Handelsmarke ist und einer der großen das Zusammenrührt)

Nun ja es ist das Gleiche aber eben nicht dasselbe Mark.

Natürlich kann man sich trefflich darüber auseinandersetzten ob man ein vollsynthetisches Hochleistungsöl im normalen Einsatz benötigt!

Bei Hochdrehzahlmotoren wirst du kein Öl verwenden, die von Kaufland kommen. Ich persönlich finde Sparen gut, aber eben nicht an der falschen Stelle.

Vollsynthetisches Motoröl ist es mir Wert, da der Verschleiß auch durch die Additive verringert wird und die Notlaufeigenschaften hochwertiger Öl einfach wesentlich besser sind.

Da kosten die 30 Liter Öl 180€.

Wenn ich das in Relation setze zu den Kraftstoffkosten von 8Liter auf 100Km bei 50-60.000 Km in einem Jahr, dann sind das gerade mal um die 4-5% die gut investiert sind wie ich finde.

Ist aber wie gesagt etwas über das man sehr unterschiedlicher Meinung sein kann…

LG

Klaus

Schrödinger sagt hierzu: Ich stimme Dir zu und auch nicht...

Innerhalb der deutschen Toleranzen (Freigabe nach:...) Ist ein Öl nach Freigabe X von ROWE, MOB1L, ... gleich.

Wenn ein Hersteller die Unsummen ausgibt (die ich kenne und die mich immer wieder schwindlig machen), die dafür nötig sind eine Fahrzeugherstellerspezifikation durch Tests zu erhalten, dann nimmt er auch ein Öl, welches diese Vorgaben MINDESTENS erfüllt. Daher sind die Öle, die z.B. Mercedes für einen Motor freigibt in allen Anwendungsbereichen dieses Motors (-40Grad bis 60Grad Außentemperatur, Vollgasfahrten, etc...) absolut ausreichend und man kann das genau so fahren.

Genauso kann ich verstehen, wenn jemand sagt: Ich möchte meinem Wägelchen etwas Gutes tun und schütte höherwertiges Öl hinein. Das schadet definitiv nicht - ob es etwas "bringt" (wie auch immer) wird wahrscheinlich nie festgestellt, aber das gute Gefühl ist es auch oft schon wert.

Ich fahre zur Information nie Kaufland-Öl in meinen aktuellen Fahrzeugen (außer es ist mal wirklich dringend, einen Liter für ne Woche nachzufüllen) - habe das aber früher durchaus getan (da ich wusste, dass moderne Öle definitiv besser sind als alles, was es bei der Herstellung meines Wagens gab) und nie Probleme damit gehabt (meist über 300.000km).

Meine Freundin ist in der Chemiebranche tätig, mein bester Freund bei einem bekannten Schmierstoffhersteller und mein Cousin bei einem weltbekannten Elektronikhersteller: Bei allen gilt: Handelsmarken sind Produkte, welche durch Einsparungen etwas günstiger gemacht werden, welche aber immer die Grundspezifikationen einhalten - meist sogar übertreffen da man keine Lust hat in die Toleranzgrenze zu geraten oder neuzufertigen bei Toleranzverengung des Kunden. Daher sind die Handelsmarken in Deutschland durchaus kaufbar - nicht das allerbeste, aber absolut funktional.

Für den Durchschnittsfahrer und -wagen tun es diese Öle absolut. Besser geht immer.

Dann lieber nach dem Grundsatz leben: günstigeres Öl der richtigen Spezifikation und dafür 5tkm schneller wechseln.

P.S.: in den Spaßmobilen kommt auch nur hochwertigstes Öl rein - die laufen aber schon lange nichtmehr im "Normalbereich" ihrer Auslieferung (Drehzahl, Verdichtungsverhältnis,...) - da muss man dann definitiv einige Stufen aufstocken, nicht nur im Schmierstoffbereich.

Ich hätte gar kein bock darüber so den Kopf zu zerbrechen.

Wenn ein Ölwechsel ansteht, gehe ich kurz kum Keller und hole 8 Liter Mobil 0W40 und gut ist.

Wenn mein Vorrat aufgebraucht ist, bestelle ich es wieder bei iibay.

1 Liter = 7€

5 Liter = 32€ (6,40€/Liter)

Inkl Versand.

Mag sein, dass ein billigeres Öl auch für den Motor "reicht", allerdings ist das gute Gefühl, was mir Mobil1 vermittelt, die paar Euro Wert.

Bei Öl spare ich nicht. Ich spare beim Treibstoff (LPG) und bei den Reifen.

Ich kann mir billige Reifen nicht leisten und hole deshalb ausschliesslich Michelin, denn die halten meiner Erfahrung nach fast doppelt so lange und sind somit unterm Strich deutlich günstiger.

naja ich habe deshalb gefragt um das beste mögliche öl in mein fahrzeug zu kippen, ich habe nicht gefragt welches das billisgte ist. den ein öl das sagen wir einmal 9l zu 130€ kostet ist auch nicht teuer immerhin fährt man damit 25000km umgerechnet kostet mich das öl dann 0,0052€ pro km oder auf 100km ist es 0,52€ da ist der sprit deutlich teurer mit ca 7-9€ je nach verbrauch und literpreis. mir gehts nur darum zu wissen was dem motor gut tut ich will noch länger mit dem w211 fahren.

@munition bin immer noch begeistert von lpg dank deiner ausführlichen erklärung, bekommst nocheinmal daumen hoch

am 18. September 2016 um 23:31

Zitat:

@4matic Guenni schrieb am 17. September 2016 um 18:00:59 Uhr:

 

Bezüglich der Dampfturbine, wie wurde die Welle denn gelagert? Als Gleitlager oder als Hydrostatischlagerung?

MfG Günter

Beides, abhängig vom Betriebszustand: Zum Anfahren aus dem Stillstand wird durch eine Bohrung unten in der Gleitfläche sog. Anhebeöl gepumpt, das die Welle ca. 1/10 mm aufschwimmen lässt: Hydrostatik. Ab einer bestimmten Drehzahl zieht sich die drehende Welle das seitlich angespeiste Schmieröl selbst in den Schmierspalt und schwimmt darauf auf, die Anhebeölpumpe wird abgeschaltet: hydrodynamisches Gleitlager. Zum Abfahren und Abstellen dann umgekehrt.

Zitat:

@munition76 schrieb am 17. September 2016 um 23:57:06 Uhr:

Ich hätte gar kein bock darüber so den Kopf zu zerbrechen.

Wenn ein Ölwechsel ansteht, gehe ich kurz kum Keller und hole 8 Liter Mobil 0W40 und gut ist.

Wenn mein Vorrat aufgebraucht ist, bestelle ich es wieder bei iibay.

1 Liter = 7€

5 Liter = 32€ (6,40€/Liter)

Inkl Versand.

Mag sein, dass ein billigeres Öl auch für den Motor "reicht", allerdings ist das gute Gefühl, was mir Mobil1 vermittelt, die paar Euro Wert.

Bei Öl spare ich nicht. Ich spare beim Treibstoff (LPG) und bei den Reifen.

Ich kann mir billige Reifen nicht leisten und hole deshalb ausschliesslich Michelin, denn die halten meiner Erfahrung nach fast doppelt so lange und sind somit unterm Strich deutlich günstiger.

SHC Synthese ist leider nicht mehr Hi End bei den Ölen.

Verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht warum Mobil weg ist von Vollsynthetischem Öl :confused:

LG

Klaus

technisch ist öl das die Spez erfüllt ok.

Marketingmäßig ist Öl dass für mehr Geld verkauft wird besser der Kunde ist glücklicher: schön für alle.

Da möchte ich dir wiedersprechen Hans.

Der Schwenk auf andere Herstellungsverfahren weg von Vollsynthetischen Ölen wird sicherlich etwas mit dem Kostenaufwand für den Hersteller zu tun haben. Die firmeneigenen Bezeichnungen sorgen nicht unbedingt für Klarheit bei dem Verbraucher. Ich fahre ausschließlich vollsynthetische Öle (Motul) die auch Herstellerfreigaben besitzen.

Das ist auch nicht zwingend teurer, wie meine Beispiele zeigen.

Wie gut die Additivzugaben sind, kann man natürlich nicht wissen. Aber bei guten Ölen kann man die technischen Daten ja auch mal Quervergleichen.

http://www.motoroel100.de/.../?...

http://www.motoroel100.de/.../?...

http://www.motoroel100.de/.../?...

du schwörst auf motul, ich hör das jetzt zum ersten mal.

wie lange nutzt du es? hast du einen vergleich?

Bei meinem W202 habe ich früher vollsynthetisches Liqui Moly 5W-40 gefahren, bis mir eine Werkstatt das Motul Öl empfohlen hat.

Das Argument was mich überzeugt hat, war dass das Öl besser nach dem Ausschalten des Motors auf den Schmierstellen anhaftet was beim Kaltstart Verschleißreduzierender sein soll.

Nun ja im Rennsport und bei Zweirädern hat Motul sich ebenfalls einen sehr guten Namen gemacht.

Bei dem 1,0 Lupo meiner Tochter verwende ich noch das vollsynthetische Öl von Menguin 5W-40 einer Tochter von Liqui Moly.

http://www.meguin.de/.../md_4808.html?OpenDocument&land=ME

Zitat:

@CB-Jo schrieb am 18. September 2016 um 23:31:09 Uhr:

Zitat:

@4matic Guenni schrieb am 17. September 2016 um 18:00:59 Uhr:

 

Bezüglich der Dampfturbine, wie wurde die Welle denn gelagert? Als Gleitlager oder als Hydrostatischlagerung?

MfG Günter

Beides, abhängig vom Betriebszustand: Zum Anfahren aus dem Stillstand wird durch eine Bohrung unten in der Gleitfläche sog. Anhebeöl gepumpt, das die Welle ca. 1/10 mm aufschwimmen lässt: Hydrostatik. Ab einer bestimmten Drehzahl zieht sich die drehende Welle das seitlich angespeiste Schmieröl selbst in den Schmierspalt und schwimmt darauf auf, die Anhebeölpumpe wird abgeschaltet: hydrodynamisches Gleitlager. Zum Abfahren und Abstellen dann umgekehrt.

Was du da beschrieben hast, ist keine Hydrostatischelagerung. Ein Hydrostatischelagerung sieht anders aus.

Eine richtige Hydrostatischelagerung benötigt während des Betriebs eine permanente Ölzuführung über eine Pumpe mit entsprechenden "Verteilern" (eine einzige Radialelagerstelle hätte mindest drei "Ölkammern"), da der Ölspalt (o. aufschwimmen) nur durch das zuführen von Drucköl möglich ist. Das zuführen von Öl unter Druck führt zu einem definierten Ölspalt unabhängig von der Drehzahl der Welle.

MfG Günter

Zitat:

@4matic Guenni schrieb am 20. September 2016 um 20:29:16 Uhr:

Zitat:

@CB-Jo schrieb am 18. September 2016 um 23:31:09 Uhr:

 

Beides, abhängig vom Betriebszustand: Zum Anfahren aus dem Stillstand wird durch eine Bohrung unten in der Gleitfläche sog. Anhebeöl gepumpt, das die Welle ca. 1/10 mm aufschwimmen lässt: Hydrostatik. Ab einer bestimmten Drehzahl zieht sich die drehende Welle das seitlich angespeiste Schmieröl selbst in den Schmierspalt und schwimmt darauf auf, die Anhebeölpumpe wird abgeschaltet: hydrodynamisches Gleitlager. Zum Abfahren und Abstellen dann umgekehrt.

Was du da beschrieben hast, ist keine Hydrostatischelagerung. Ein Hydrostatischelagerung sieht anders aus.

Eine richtige Hydrostatischelagerung benötigt während des Betriebs eine permanente Ölzuführung über eine Pumpe mit entsprechenden "Verteilern" (eine einzige Radialelagerstelle hätte mindest drei "Ölkammern"), da der Ölspalt (o. aufschwimmen) nur durch das zuführen von Drucköl möglich ist. Das zuführen von Öl unter Druck führt zu einem definierten Ölspalt unabhängig von der Drehzahl der Welle.

MfG Günter

Wenn ich mal für Günter antworten darf: Alle Turbinenlager wären demzufolge Hydrostatischlager.

Was Günter nicht erwähnt hatte, weil für ihn wahrscheinlich klar, ist, dass die Startölpumpe erst dann abgeschaltet wird, wenn die mit der Turbinenwelle mechanisch verbundene Haupölpumpe übernommen hat.

Der vorhandene Öldruck wird auch permanent überwacht. Sinkt er unter einen Grenzwert, wird die Startölpumpe, auch Hilfsölpumpe genannt, wieder zugeschaltet. Die Hauptölpumpe hat deutlich mehr Leistung.

Auch die von Dir erwähnten drei Ölkammern kenne ich so nicht. Ich kenne eine Ölzuführung welche in einer sich abflachenden Nut über etwa die Hälfte bis 2/3 des Lagers innen rundführt.

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