Bremsscheiben und Klötze hinten erneuern

Opel Insignia A (G09)

Nabend zusammen,

ich habe letzten Monat die Bremse vorne gemacht.
Nun wollte ich nächsten Monat die Bremse hinten machen.
Nun stellt sich mir die Frage ob es überhaupt möglich ist.
Oder brauchst man da den Computer um den Bremskolben zu sagen das die ein/ausfahren sollen.
Hat da jemand schon Erfahrungen gemacht?

Beste Antwort im Thema

Der Mahr von der pöhsen Kupferpaste und ABS hält sich aber echt hartnäckig 😁

Einzig wenn man Kupferpaste kiloweise aufträgt, könnte es sich lösen (wobei wie?? Ist ja nicht an der rotierender Masse) und so eventuell, möglicherweise, den ABS-Sensor tatsächlich stören. Könnte aber auch nicht 🙂
Und Umweltschutz lasse ich auch noch gelten, ok.

Alles andere was man so durch irgendwelche urban storys im Netz liest, ist nicht mal dem kB Wert, in dem es gespeichert ist. Selbst hier bei M-T gibts genügend Themen darüber, einfach die Suche anwerfen.

Die Keramikschmierstoffe haben nur das Problem, dass diese nicht so lange halten und schneller "verbacken". Ich habe auch Keramikpastetube, und müsste nach dem letzen NBR-Ausflug feststellen, dass es für die Zwecke nicht viel taugt. Mit oldschool Kupferpaste davor war mir es nicht passiert 🙂

Alternative wäre Plastilube, aber das ist letztendlich eine Glaubensfrage wie VW oder Opel, AFD oder Linke, Trump oder Clinton.... Alle Schmierstoffe tun bei richtigem Umgang das, wozu die da sind und alle haben Vor-und Nachteile. 🙂

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1. Es war es bei mir nicht im Rahmen einer Wartung, sondern eine sehr
eilige adhoc-Reparatur am Samstagmittag.
2. Das Forum ist da, um genau solche eiligen Dinge mal schnell einschätzbar zu machen.
3. Machen gerade diese sinnfreien Diskussionen um die Notwendigkeit von
irgendwelchen Maßnahmen und Selbstschraubereien die Themen so wässerig, dass
man sich mit ölverschmierten Händen erst mal einen Wolf lesen muss, um zwischen den 5 Seiten Text die entscheidenden 3 Tips heraus zu extrahieren.
4. Wer nichts sinniges zum Thema beizutragen hat, sollte da eher (vorsichtig ausgedrückt) Zurückhaltung üben, denn die wirklich Interessierten werden sich schon selbst ein Bild von der Dringlichkeit ihrer Maßnahmen machen können.

Harald

letztlich müssen aber die interessierten selbst das Fachwissen extrahieren. Denn im Gegensatz zu einem professionellem Lehrgang in bremsentechnik ist das hier nur ein loses zusammentragen von halbwissen. was jeder am Ende macht muss er selbst entscheiden.
ein "Experten unter sich, alle anderen mund halten" ist in einer freien community erstens unmöglich und zweitens am Ende auch nicht unbedingt hilfreicher.
wer eine sofortanleitung braucht kann auf Youtube ausweichen...

Naja @Dieselcombi, es muss aber auch gestattet sein, dass sich erfahrene Schrauber oder solche die das beruflich machen zu den Gefahren einer solch beschriebenen Vorgehensweise (Bremskolbenrückstellung mit Schraubzwinge und Zange) äußern, um so den unerfahrenen Schrauber vor eventuellem Schaden zu schützen. Dann auf den Kommentar eines erfahrenen Schraubers zu antworten mit "Mit solchen Kommentaren füllt man hier wieder Seite um Seite" finde ich unangemessen.

Es ist bei dieser Art der Rückstellung halt schnell mal passiert das der Kolben selbst oder die Staubmanschette beschädigt wird. Und sind wir uns mal ehrlich, wer für die eilige adhoc-Reparatur am Samstagmittag die Bremsklötze beschaffen kann, schafft es auch das dafür notwendige Werkzeug ebenfalls zu organisieren.

Aber lassen wir das, es wird OT

@ Dieselkombi

Der der sinnlose lange Texte schreibt, bist doch du, weil du unbedingt deinen Murx rechtfertigen willst.

Zitat:

War mein Problem nach den ausgeglühten festsitzenden alten Klötzen.

Da hast sowieso viel zu lange gewartet, denn der Klemmer kündigt sich schon sehr weit vorher durch leises "Singen" an.

In der Zeit, bis die bestellten Teile zu dir kamen, hättest du dich locker über deine geplante Arbeit informieren können und jeder halbwegs versierte Schrauber könnte dir sagen dass man für die allermeisten halbwegs modernen hinteren Bremsen diese Rücksteller braucht.
Bei Opel zB. seit Astra H, bzw. Vectra C

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So, letzte Woche kam ich auch dazu.
Kilometerstand 70707 km
Rundum alle Bremsen (Scheiben und Beläge) NEU.
Beläge vorne waren fertig, hinten noch im "gelben" Bereich.
Die Scheiben hinten und vorne häts eigentlich noch net gebraucht,
aber wenn man schon mal alles ab hat ...

Hebel für die elektronische Parkbremse ganz nach unten drücken, bis das gelbe Bremssymbol mit Schraubenschlüssel erscheint und Bremsenrücksteller benutzen.

Insi-0329-bremsen
Insi-0330-bremsen
Insi-0331-bremsen

Kupferpaste würde ich durch was zeitgemäßes ersetzen.

Zitat:

@Thirk schrieb am 8. Oktober 2017 um 15:58:06 Uhr:


Kupferpaste würde ich durch was zeitgemäßes ersetzen.

Nicht nur meckern, dann bitte auch mal das "Zeitgemäße" benennen.

@BiTurbo195 :
Gemeckert hat @Thirk doch gar nicht.
Alternative wäre Keramikpaste oder Plastilube.
Letzteres verwende ich, funktioniert prima.

Zitat:

@WolfgangN-63 schrieb am 8. Oktober 2017 um 18:54:47 Uhr:


@BiTurbo195 :
Gemeckert hat @Thirk doch gar nicht.
Alternative wäre Keramikpaste oder Plastilube.
Letzteres verwende ich, funktioniert prima.

Genauso prima wie der gute alte Kupferdreck. Den kannst auch nach Jahren noch inmitten des Bremsstaubes finden.

Da ich aus anderen Gründen (siehe Fotos) schon nach 18000Km die Vorderachse neu bestücken durfte, und nichts Anderes zur Hand hatte/habe, benutze ich auch noch die Kupferpaste.😉
Weshalb sollte ich auch eine Entsorgung in Erwägung ziehen......hat sich doch all die Jahre bewährt.
Diesmal habe ich mal die Brembo Bremsscheiben+Beläge ausprobiert. .............mal sehen wie die sich bei meiner Fahrweise machen.....

20170926-181606
20171002-111433
20171002-103915
+1

Bremsen waren früher auch "etwas" anders aufgebaut und es wurden andere Materialien verwendet.
Solltest du mal mit dem ABS Probleme haben, könnte das z.B. auf Kupferpaste zurückzuführen sein. Ich möchte das auch gar nicht weiter ausführen, Google kennt jeder, einfach mal selbst nachlesen.

Ansonsten hat meine Oma früher noch im Waschbottich mit Waschbrett die Wäsche gewaschen, wir machen das heute mit der Waschmaschine. Und das obwohl sich ersteres über Jahrhunderte bewährt hatte.

Aber soll jeder machen wie er will.

Zitat:

@schrotti_999 schrieb am 8. Oktober 2017 um 20:49:19 Uhr:


Genauso prima wie der gute alte Kupferdreck. Den kannst auch nach Jahren noch inmitten des Bremsstaubes finden.

OK, Du hast jetzt also mal einen rausgehauen. Bravo!

Wärst Du jetzt bitte so nett und lieferst eine Begründung oder Alternativen?

Trocken funktioniert nicht, das kennt man von hinten. Die Beläge klemmen früh und verschleißen dann ohne Not.
Gefettet birgt das Risiko, dass der Belagabrieb im Fett gefangen wird und eine undefinierte Paste bildet.

Durchaus ernst gemeinte Frage: Was tun?

Der Mahr von der pöhsen Kupferpaste und ABS hält sich aber echt hartnäckig 😁

Einzig wenn man Kupferpaste kiloweise aufträgt, könnte es sich lösen (wobei wie?? Ist ja nicht an der rotierender Masse) und so eventuell, möglicherweise, den ABS-Sensor tatsächlich stören. Könnte aber auch nicht 🙂
Und Umweltschutz lasse ich auch noch gelten, ok.

Alles andere was man so durch irgendwelche urban storys im Netz liest, ist nicht mal dem kB Wert, in dem es gespeichert ist. Selbst hier bei M-T gibts genügend Themen darüber, einfach die Suche anwerfen.

Die Keramikschmierstoffe haben nur das Problem, dass diese nicht so lange halten und schneller "verbacken". Ich habe auch Keramikpastetube, und müsste nach dem letzen NBR-Ausflug feststellen, dass es für die Zwecke nicht viel taugt. Mit oldschool Kupferpaste davor war mir es nicht passiert 🙂

Alternative wäre Plastilube, aber das ist letztendlich eine Glaubensfrage wie VW oder Opel, AFD oder Linke, Trump oder Clinton.... Alle Schmierstoffe tun bei richtigem Umgang das, wozu die da sind und alle haben Vor-und Nachteile. 🙂

Ja, ich schrieb "könnte". Und ich schrieb, "Soll jeder so machen wie er meint".

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