Bremsbelagwechsel bei MOPF: "Spezialwerkzeug" nötig?

Mercedes E-Klasse W211

Hallo Zusammen,

habe hier über die SuFu leider nichts gefunden.

Möchte am WE meine ATE Ceramic Beläge einbauen und hinten die Scheiben wechseln (Riefen). Hatte letztes Jahr schon gesehen, daß hierzu ein "spezieller" Innensechskant benötigt wird. Vermute mal, daß es ein 7mm ist.

Weiß hier jemand genaueres, bzw. was sonst noch an nicht "normalen" Inbusgrößen oder Schlüsselweiten benötigt wird?

Ausserdem würde mich interessieren, ob man auch den Bremskolbenrücksteller mit Linksgewinde braucht?
Der ist zwar vorhanden, aber lieber würde ich es vorher wissen, als lange rumprobieren.

Beste Grüße

KHS

Beste Antwort im Thema

wenn es hilft :

glyoxal

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Zitat:

@warnkb schrieb am 20. März 2012 um 16:55:45 Uhr:


Du brauchst Torx-Schlüssel. Die Sternförmigen. Sind überall am Auto verbaut.

Mit Inbusschlüsseln kommst Du nicht weit. (Und 7mm Inbus gibts sowieso nicht)

Am Motor auch Torx außen, die kriegt man nicht überall.

Ansonsten kein Spezialwerkzeug oder Bremsenrücksteller notwendig, mittelfeste Schraubensicherung (z.B: Loctite blau) sollte aber vorhanden sein.

Habe heute festgestellt man braucht 1nen 7 bener imbuss habe
einen im werkzeug kasten gefunden irgendwann gekauft von Hazet
zusätzlich wird eine 18 zehner Nuss benötigt.
W 201 hat besagten Torx
Ein Rücksteller ist Empfehlenwert.
Mit einer Schraubzwinge geht das auch.
Aber ABER
Benz fahren und kein Geld für ein BISSCHEN Werkzeug , zumal dieses an jedem Pkw, gebraucht wird.

Die 18er Nuss braucht man nicht. Es sei denn man(n) möchte den Bremsträger tauschen.

Ansonsten reicht es mit Torx, Imbus oder 10er Nuss, je nachdem ob es original oder Ersatz Gleitbolzen sind, um den Bremssattel abzunehmen. Der Bremsträger muss für den Bremsbackentausch (Schwimmsattel) nicht abgenommen werden, Bremssattel reicht.

Ich weiß es und ihr wisst es auch das es "Inbus" heißen muss. Klugscheißermodus aus.

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Laut Wikipedia ist Imbus Umgangssprache und nicht falsch. Genauso wie Autobatterie (Akkumulator wäre richtig, wenn man scharf ist) 😉

Selbst im MB - Dokumenten wird Autobatterie verwendet.

@garssen Wenn Du jetzt nicht gerade Werkzeugmacher bist ... ansonsten sinnlos.

Zitat:

@mb-khs schrieb am 26. März 2012 um 21:20:00 Uhr:


18 mm Ringschlüssel gerade zum lösen der Bremsankerschrauben.
Man kann es auch mit einem normalen Ringschlüssel erledigen, aber die Gefahr des Abrutschens ist größer als bei einem geraden Ringschlüssel, weil man wg. der beengten Platzverhältnisse die Kraft nicht Gerade ansetzen kann...
Aus diesem Grunde würde ich den geraden Ringschlüssel auch einer Ratsche mit Nuß vorziehen, da die Schrauben dank Locktite doch recht stramm sitzen...

das kann man sich leichter machen an den bremssätteln.
die schrauben löse ich mit ner extra langen 1/2" knarre von bgs an und dann gehe ich mit meinem makita akkuschrauber dran. aufsatz für nüsse + knickgelenk. da würd ich mich nicht mit nem ratschenschlüssel abmühen. konnte bisher immer irgendwas zusammenstecken um mit nem schrauber dranzukommen.

dann mit der hand wieder einsetzen und einen gewingegang andrehen, dann wieder mit dem schrauber rein und mit der 1/2" knarre anziehen.

Zitat:

@mb-khs schrieb am 26. März 2012 um 21:20:00 Uhr:


Was mir aufgefallen ist, daß die Verschleißsensoren nur auf der Beifahrerseite vorhanden sind. Mercedes geht anscheinend davon aus, daß sich die Beläge nie verklemmen und einseitig abnutzen - hatte ich bei meinem vorherigen Auto schon erlebt gehabt.

früher gabs an allen vier rädern eine verschleißanzeige. wurde schlicht weggepsart denke ich mir.

Zitat:

@mb-khs schrieb am 26. März 2012 um 21:20:00 Uhr:


Zum Schluß noch: Der S211 hat hinten wirklich noch eine Trommelbremse für die Handbremse, wenn jemand mal die Anleitung für das einstellen derselben hat, kann er Sie ja mal posten...
Habe nämlich nichts gefunden, wie man die "entlasten" kann, wenn sie schon ziemlich nachgestellt ist.

Gruß

KH

ich denke du meinst mit dem "entlasten" das zurückstellen der handbremse.
also, du bist auf der bühne, fussfeststellbremse gelöst. wenn du hinten an den scheiben bist, nimmst dir ne taschen- oder sitrnlampe, schaust durch die löcher und drehst die scheibe. du siehst ein zahnrad an einer bestimmten position. schau dir das gewinde an, dann weisst du in welcher richtung du die backen auseinanderschraubst. dann nimmste nen dünnen schlitzschraubenzieher, drehst das zahnrad und öffnest die backen auf anschlag. an dieser stelle bekommt man dann auch die hinteren bremsscheiben gut runter.
drehst du die bremsbacken einige zähne wieder zusammen. drehe dabei immer mal wieder an der scheibe um festzustellen, ob die backen schon schleifen.

bei der probefahrt suchst du dir eine ruhige straße und machst ein paar test bremsungen. gaaanz langsam mit standgas anrollen und mit der fustfeststellbremse anhalten, lösen und dann noch ein zwei mal.

dann sollte alles wieder passen.

@jpebert
benutze du weiterhin deine Imbus (Immensechskantschlüssen) ich nehme lieber meine Inbus (Innensechskantschlüssel) soviel dazu.

Ich wusste gar nicht, dass Inbus ein Markenname ist. Spannend:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Innensechskant

Inbus steht für Innensechskantschraube Bauer und Schaurte. Die Aussprsche Imbus ist auch geläufig. Als ich früher in der Industrie geschraubt habe, wurde eigentlich immer IMBUS ausgesprochen. Alle unsere Schlosser und mein Vater auch sprechen Imbus aus.
Hier ein Zitat:

„Innensechskantschraube Bauer und Schaurte“. Häufig wird der Name durch Assimilation entgegen der markenrechtlich korrekten Schreibung „Imbus“ ausgesprochen. ... Schrauben mit dem Zeichen INBUS werden in Lizenz ausschließlich von der Firma Nedschroef hergestellt und vertrieben.

Man kann jetzt klugscheißen wie man will, über richtig oder falsch aber es gibt wichtigeres im Leben.

Zitat:

@garssen schrieb am 25. Mai 2018 um 19:35:24 Uhr:


@jpebert
benutze du weiterhin deine Imbus (Immensechskantschlüssen) ich nehme lieber meine Inbus (Innensechskantschlüssel) soviel dazu.

Keine Sorge 😉

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