Bravo erreicht den 3. Platz beim Vergleichstest der AMS

Fiat

Also, wie zu erwarten war, erreicht der FIAT Bravo 150 MJ den 3. Platz im Vergleichstest mit dem OPEL Astra 150 PS Diesel (also der gleiche Motor wie im Bravo) und SEAT Leon 140 PS Pumpe Düse. Erster wird der OPEL.

Kritik am FIAT:

- Lenkung schwammig
- zu hohe Ladekante
- unausgeglichenes Fahrwerk
- Heckklappe öffnet nur auf Knopfdruck
- beengte Platzverhältnisse im Fond
- Sitze (die normalen mit Leder, keine Sport) bieten zu wenig Seitenhalt
- das Auto klappert (jeder FIAT klappert...)
- Heckklappenzuziehgriffe sind scharfkantig (achso)

Was mich aber noch mehr nervt ist die Tatsache, dass Auto Motor und Sport dermaßen schlecht recherchiert.
Ein Beispiel: der FIAT Bravo wird auch mit Bi-Xenon Scheinwerfern angeboten. Laut AMS jedoch nur mit Xenon.

Als Abschluss dann dies:

"Der Sieg geht an den ausgewogenen Opel Astra. Zweiter wird der Leon. Dem neuen Fiat Bravo bleibt beim ersten Kräftemessen nur der dritte Platz. Obwohl der Rückstand des Bravo in den einzelnen Kapiteln nicht sehr groß ist, darf man von einem neuen Modell, das Fiat wieder zu nennenswerten Stückzahlen in der Kompaktklasse verhelfen soll, wohl mehr erwarten, als nur eine adrette Karosserie."

Dem ist nichts hinzuzufügen...

172 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


@synallagma ... Alfa 159 und Brera sind bis auf die Karosserie im Grunde die GLEICHEN Autos 😉 Dinge die für den Brera gelten, gelten auch im wesentlichen für den 159 und umgekehrt.

Mit dem kleinen Unterschied, das der 159 für seine Größe und Klasse nicht zu schwer ist, auch wenn viele es anders sehen und das dser Brera für das was er darstellen soll oder will etaws zu schwer ist. Außerdem unterscheiden sich die Radstände und damit auch die Fahrdynamik.

Vielleicht erklärst du es mir ja nochmal, sodass ich Dummerchen es auch verstehe, warum der 59er schwerfälliger ist als zum Beispiel ein Honda Accord, Peugeot 407 (beide gleichschwer) oder ein Audi A4, der in den Fahrdynamikwerten nicht schneller ist.

Übrigens sind Golf, Leon, Touran, Altea und Octavia im Grunde auch die gleichen Autos und fahren sich nicht gleich.

Moin,

Gehen wir sie doch mal durch :

Honda Accord 2.0 : 1421 kg
Honda Acord 2.2D : 1547 kg

Peugeot 407 2.2 : 1550 kg
Peugeot 407 2.2 HDI (135 PS) : 1580 kg
Peugeot 407 2.0 HDI (170 PS) : 1475 kg

Audi A4 1.8T : 1390 kg
Audi A2 2.0 TDI : 1430 kg

Alfa Romeo 159 1.9 JTS : 1550 kg
Alfa Romeo 159 1.9 JTD : 1610 kg

Man sieht also schon ziemlich deutlich, das der Alfa ein ganz schön schweres Auto ist. Der einzige der Mithält ist der Peugeot und zwischen Peugeot und den drei ANDEREN Herstellern gibt es einen recht großen Unterschied. Honda, Audi und Alfa BEHAUPTEN sie würden SPORTLICHE Autos, sogenannte Sportlimousinen bauen, das sagt Peugeot dagegen nicht.

Leider fährt ja kaum wer, diese Autos um Rennstrecken, aber es gibt einzelne Slalom und Elchtestgeschwindigkeiten. Da sieht der Alfa 159 zwar NIEMALS schlecht aus, aber er ist immer nur genauso schnell oder marginal schneller als z.B. seine 10 PS schwächeren Dieselkollegen von Audi oder Honda. Und wenn Alfa hier seinem eigenen Anspruch gerecht werden will ... dann müßte man diese Hersteller, die man im HAUS selbst als Konkurenten, neben BMW definiert hat, mit MEHR Leistung distanzieren und nicht höflich nebenherfahren.

Das Auto wäre als Mercedes GANZ SICHER nicht in die Kritik wegen seines Gewichtes gefallen ... aber als ALFA schon. Denn ein Alfakäufer will ja im Grunde kein Auto kaufen, das sich fährt wie ein Mercedes, sondern der will doch das Coure Sportivo haben und das VERFEHLT das Auto mit Einschränkungen derzeit, ganz abgesehen von seinen restlichen fraglos vorhandenen Stärken.

MFG Kester

Bemühe doch bitte die reelen Leergewichte und nicht die Herstellerangaben. Ich kaufe/ Verkaufe die Autos, wie sie gebaut werden und nicht, wie sie der Hersteller ins Prospekt druckt.

Auf die Schnelle von Autozeitung.de:

Honda Accord Tourer 2.2 D 1619 kg
407 Kombi HDI V6 1724 kg
159 2.4 JTD 1630 kg

Der Alfa ist zwar kein Kombi, dürfte also etwas schwerer sein. Dafür bietet der Accord nur Vierzylinder mit "nur" 140 PS. Der Vergleich mit A4 und E90 ist witzlos, da die Autos kleiner sind. Ein Auto in dieser Größe mit ordentlich Sicherheit und ordentlich Ausstattung wiegt nun mal so viel. Da nützt auch die tausendste Wiederholung das sportlichen Anspruchs nichts. Dafür jammert jetzt keiner mehr über Sicherheit und Qualität.

Übrigens wer sagt eigentlich das ein Alfa 156 höhere Kurvengeschwindigkeiten erreicht als ein Alfa 159??

Man sollte wirklich auf dem Teppich bleiben, die Physik kann auch Alfa nicht aushebeln, d.h. er kann nun nicht doppelt so schnell um Kurven fahren wie ein Honda oder Peugeot. Er ist aber eben den Tick agiler als die Konkurrenz, und damit ist das Ziel eine gute Sportlimousine gebaut zu haben erfüllt.

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Moin,

Syn ... diese Gewichte sind aber NICHT miteinander vergleichbar, da sie NICHT Ausstattungsbereinigt sind ... hier sind die HERSTELLERANGABEN deutlich vergleichbarer, da zumindest nach vergleichbaren Regeln gemessen. Schließlich vergleicht man bei der Kostensituation ebenfalls die Listenpreise und nicht den letzten rausgeholten Hauspreis ... da diese eben schwanken.

Und lass die Konkurenz optisch kleiner sein ... es ist die GLEICHE (!) Fahrzeugklasse, es sind die entsprechenden KONKURENTEN, die Alfa selbst benannt hat. Also muss und darf man die auch miteinander vergleichen. Schließlich vergleicht man hier nicht irgendwas mit irgendwas, sondern ausschließlich die FAHRZEUGE mit denen Alfa SELBST gerne konkurieren möchte, interessanterweise kritisieren selbst die Alfaleute EXAKT diese Punkte und AUCH die Fahrer der Fahrzeuge kritisieren genau DAS.

Wo das hohe Gewicht herkommt ist klar ... die Basis war auch gleichzeitig für ein größeres Auto konzipiert, das dann aber nicht mehr kam (aber wer weiß...).

@Alfitsch ... der Alfa 156 ist nur marginal langsamer bei vergleichbarer Motorisierung, und das ENTTÄUSCHT eben. Und der Honda ist je nach Test trotz weniger Motorleistung genausoschnell. Wo ist denn da der Vorsprung ??? Wenn das Gewicht gegeben ist ... dann hätte man das Auto entsprechend geschickter Abstimmen müssen, was durchaus geht.

Wie schon gesagt ... Ich bin die Autos gefahren und spreche aus Erfahrung ... Der Alfa ist insbesondere beim Kurveneinfahren SCHWERFÄLLIG und ein recht sturer Untersteuerer. Beides ein Tribut ans Gewicht (insbesondere auf der Vorderachse). Er mag noch immer ausreichend Schnell sein ... aber das Feeling dafür fehlt total. Beim 159 mag es weniger stören als beim Brera ... trotzdem bleibt der ZWEIFEL.

Und nur daran und den selbstgesteckten HOHEN Zielen scheitert es, nicht daran das das Auto ein SCHLECHTES Auto wäre. Das ist es ganz im Gegenteil. Gutes Design, ordentlicher Komfort, sinnvoller Aufbau und gut verarbeitet. Aber eben im Herzen nicht mehr unbedingt DAS was Ich als Fan mit der Marke verbinde. Und wenn der Vergleichspartner bzw. Konkurent auf einmal Peugeot heißt ... passt das nicht mehr GANZ zur Marke.

Egal wie sturr Ihr da das Gegenteil behauptet ...

MFG Kester

Hi,

ich habe mir gestern mal die ams genau durchgesehen. Der Vergleichstest Astra, Bravo, Leon beginnt mit dem Satz: "Ritmo, Tipo, Bravo/Brava, Stilo und nun wieder Bravo - schon die häufig wechselnden Typenbezeichnungen der Fiat-Kompaktmodelle verraten die Nervosität, mit welcher der italienische Hersteller in diesem volumenträchtigen Segment agiert."

Hallo? Der Ritmo kam 1978 auf den Markt. Wir reden hier über einen Zeitraum von 29 Jahren, in dem es vier nachfolgende Modelle gab. Nervosität? Andere Hersteller, haben da wenigstens genau so häufig neue Modelle eingeführt - egal, ob unter dem gleichen oder einem neuen Namen. Wenn ein Text so beginnt, spricht das nicht gerade für eine objektive Berichterstattung.

Weiter: In der aktuellen ams-Ausgabe spielt der 1.9 jtdm-Motor mit 150 PS nicht nur in diesem Vergleichstest eine Rolle, sondern auch noch in einem Cabrio-Vergleich, wo ebenfalls ein Opel Astra mit diesem Fiat-Motor dabei ist. Erstaunlich breit schwanken dafür die Angaben zum Testverbrauch: Fiat Bravo: 8,5 Liter/100 km; Opel Astra Limousine 8,2 Liter, Opel Astra Cabrio 7,5 Liter - dabei weist das Cabrio laut ams-Test ein Leergewicht von 1.645 kg auf, die Astra Limousine von nur 1.382 kg und der Bravo von 1.475 kg.

Beim Seat Leon mit dem 2 Liter, 140 PS, Pumpe-Düse-TDI aus dem VW-Regal beträgt der Testverbrauch übrigens 8,4 Liter - bei einem angegegeben Leergewicht von 1.395 kg. Im selben Heft wird diesem Motor in einem Vergleichstest Golf V gegen 1er BMW hingegen ein Testverbrauch von nur 6,9 Litern bescheinigt. Der BMW 118d kommt auf 7 Liter.

Für mich zeigt das ganz klar, dass die Verbrauchsangaben in diesen Tests eigentlich gar keine Aussagekraft haben. Offenbar hängt alles davon ab, welcher Redakteur gerade hinter dem Lenkrad sitzt. Drückt der auf die Tube, ist der Wagen ein Säufer. Lässt der Tester es piano angehen, haben wir ein Verbrauchswunder.

Übrigens hat die ams im damaligen Mastertest zusammen mit anderen europäischen Motorjournalisten beim auch so schweren Alfa 159 einen Testverbrauch von ebenfalls 8,5 Litern ermittelt - identisch mit dem Verbrauch des Bravo und des Leon im neuen Test.

Darüber hinaus finden sich beim Bravo im Vergleichstest die üblichen "Textbausteine" aus Tests italienischer Wagen: "Die Rückenlehne des Beifahrersitzes klappert, wenn dieser unbesetzt ist." "Die dicken Lenkstockhebel mit ihren vielen Funktionen sind unhandlich zu bedienen." Dass bei einem Italiener mit der Zündung automatisch das Licht ausgeht, mir die Batterie nicht leergelutscht werden kann im Gegensatz zu deutschen Premiumprodukten - kein Hinweis. Dafür fehlt aber nicht die Kritik, die Fiat-Lenkung vermittelte "auch im Bravo nur wenig Gefühl für die Straße", trage - "wie schon im Stilo" - besonders bei Geradeausfahrt zum "kippeligen Fahrverhalten" bei.

Ich bin meinen Stilo über 60.000 km von 2003 bis September 2005 gefahren. Der Wagen hatte ein so ruhiges Fahrwerk und ein so solides Fahrverhalten, dass auf langen Strecken fast schon die Gefahr bestand, einzuschlafen, weil es kaum etwas zu tun gab. Aber vermutlich hatte ich das einzig gut gebaute Exemplar, während Fiat alle schlechten Fahrzeuge als Testmodelle an die Motorjournalisten gibt ;-)

Auch auf den serienmässigen Knieairbag, den schon die Einstiegsversion Active serienmässig hat wurde nicht hingewiesen.

Das der Bravo jetzt keine Benchmarks setzt war mir schon vorher bewusst, dennoch ist er eben in der Summe seiner Eigenschaften nicht schlechter als die Konkurrenz. Bei der Preisgestaltung und der passiven Sicherheit gehört er zum Besten in der Kompaktklasse. Und Fiat ist wohl der einzige Hersteller, der in der Kompaktklasse Armanidesign zum Discounttarif bietet. Auch das denke ich hätte Lob verdient.

Zitat:

Original geschrieben von Alfitsch


Fiat ist wohl der einzige Hersteller, der in der Kompaktklasse Armanidesign zum Discounttarif bietet. Auch das denke ich hätte Lob verdient.

Wenn denn die Tester in der Lage wären, gelungenes Design als solches zu erkennen. In Deutschland scheinen eher "Panzerspähwagen" a la Audi TT Begeisterung zu wecken - liegt vielleicht an der militaristischen Tradition hier im Land. Das preußische Erbe ;-)

Bei der Sicht seitlich und nach hinten scheint der Bravo aber auch eher Spähwagen zu sein 😉 . Gelungenes Design ist übrigens auch immer funktional und nicht nur reiner Formalismus.

/Ich meine natürlich den Bravo 😁 .

Meinst Du den Stilo oder den neuen Bravo? Zu letzterem kann ich nichts sagen, der Stilo war als 5-Türer sehr übersichtlich.

Zitat:

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Also sind ALLE deutschen Autojournalisten also korrupt 😉 Und die Zeitungen alle gekauft. Glaubt Ihr EHRLICH daran ??? *fg* Das ist eine Verschwörungstheorie ...
Original geschrieben von Alfitsch

Also ich glaube nicht nur daran, ich bin sogar fest davon überzeugt.

Ein Beispiel: In der vorletzten AB wurde der neue Fiat Bravo, im Einzeltest recht stark gelobt (Fahrverhalten, Qualität, Design)

Wenn man gesehen hat das Fiat in dieser Ausgabe die mitgelieferte Bild DVD mitgesponsort hat, und einige Werbegelder geflossen zu seinen scheinen, ist doch klar das man Fiat nicht wie sonst immer komplett runtergemacht hat. Das gleiche gilt für Toyota, die mit einem schier unerschöpflichen Werbeetar dafür sorgen das ihr höchst durchschnittlicher Auris plötzlich sogar vor dem Golf landet.

Sehr gut beobachtet. Es ist kein Geheimnis, dass die Hersteller vor der Premiere ganze Auflagen kaufen, um sie den Händlern für Promotionzwecke zur Verfügung zu stellen. Entweder als Sonderdruck eines bestimmten Vergleichstests oder gleich das ganze Heft. Da gibt es dann ganze 8 Seiten über Exoten, garniert mit ausführlichem Bericht über Design und Entwicklung und dahinter noch ein Ratgeber-Special, welche Version/Motor das Nonplusultra darstellt. Und anderswo im Heft noch ein oder zwei weitere positive Artikel zur Marke.

Ich sage nicht, dass alle Motorjournalisten käuflich sind, aber dass die großen Autozeitschriften in D korrupt sind, steht außer Frage. Wer gekaufte Auflagen kategorisch BEZWEIFELT, kann diese Exemplare beim jeweiligen Händler RAUSHOLEN. Sie liegen unter der Theke für besonders gute Neuwagenkunden, so als "unabhängige" :-) Entscheidungshilfe. Und nein, die hat der Verkäufer nicht höchstpersönlich am Kiosk erworben, die kommen vom Hersteller als Promotion. Ich hatte beim Jobben im Studium diese Kartons früher selber ausgepackt.

Diese Hefte erscheinen immer zeitgleich zur Premiere (natürlich auch, weil dann das allgemeine Interesse an dem Auto groß ist, aber auch, weil ein Teil der Auflage an die Hersteller verkauft wird). Und jetzt mal die Frage: Welcher Hersteller ordert sowas in 1000er Stückzahlen blind, wenn die in der gleichen Woche beim Händler liegen müssen und vorher nicht sichergestellt ist, dass über die Marke positiv berichtet wird? Selbstverständlich ist die Auflage gekauft und die Inhalte sind von der Tendenz vorher abgestimmt.

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Moin,

Syn ... diese Gewichte sind aber NICHT miteinander vergleichbar, da sie NICHT Ausstattungsbereinigt sind ... hier sind die HERSTELLERANGABEN deutlich vergleichbarer

Und lass die Konkurenz optisch kleiner sein ...

Wo das hohe Gewicht herkommt ist klar ... die Basis war auch gleichzeitig für ein größeres Auto konzipiert, das dann aber nicht mehr kam (aber wer weiß...).

Warum sollten Herstellerangaben vergleichbarer sein? Erstens hat z.B. ein Alfa eine bessere Serienausstattung und zweitens werden die Auto dieser Klasse selten nackt verkauft. Ich halte die tatsächlichen Gewichte teilweise hier aussagekräftiger.

Außerdem treten Alfas meist in Vollausstattung zu den Test an.

Das der 59er vielleicht 50 Kilogramm mehr wiegt als ein gleichgroßes, gleich ausgestattetes Fahrzeug will wohl keiner bestreiten. Es geht rein um die Tatsache, das 4,66 x 1,83- Meter Auto mit hoher Verwindungssteifigkeit und 5- Sterne- Sicherheit nun mal ein gewisses Gewicht erzeugen. Und das ist bei anderen Herstellern auch nicht anders. Dabei geht es nicht um die selbst gesteckten Ziele (die die Marketingleute propagieren) oder ob es sinnvoll ist, den 59er in der Größe zu platzieren. Da kannst du mir jetzt noch Hundert andere Fakten nennen. Ein Auto in dieser Größe mit der Sicherheit und der Ausstattung wiegt nun mal so viel, auch bei anderen.

Und das das Auto schwerfällig ist, konnte ich bisher nicht feststellen. Der 59er lässt sich um einiges angenehmer fahren als ein leichterer und gleich großer 66er oder als ein Schaukelpferd A4. Ich habe mit dem 59er auf kurvigen Alleestraßen hier auf Rügen um 10 km/h höhere Kurvengeschwindigkeiten erreicht als mit dem 56er.

So, habe mal aus langer Weile mal ein paar Daten durchforstet. Dabei ist mir aufgefallen, dass der 1er BMW zum Teil auch mal gut 70 - 110 kg schwerer ist als ein vergleichbarer A3. Habe jetzt mal wegen der angeblich besseren Vergleichbarkeit die Herstellerangaben benutzt. Und!? Kommt beim 1er jemand auf die Idee, dieses Auto in Frage zu stellen, wie es beim 59er gemacht wird? Wird dieses Auto permanent als schwerfälliger dargestellt als ein A3? Ich glaube nicht. Und ich denke nicht, dass 1660 kg Gewicht (159 1.9 16V JTD) bei 4,68 Meter gegenüber 1450 kg (120d) bei 4,24 Meter als zu schwer anzusehen sind.

Will auch nicht tagelang über irgendwelche Gewichte diskutieren. Aber irgend jemand hat den Kack mit dem Übergewicht mal angefangen, jetzt reiten alle darauf rum, weil es modern ist und alle meckern. Auf dem 1er reitet auch keiner rum. Und das fahrzeuge in der Größe ins Gewicht gehen, zeigt auch die neue C- Klasse. Der C 320 CDI ist mit 1700 kg angegeben. Und beim fast 1,7 Tonnen schweren 335i touring hat im Test auch keiner das Gewicht bemängelt und geschrieben, dass er träge ist. Warum sollte es dann ein gleich schwerer 159 2.4 JTD sein, mal abgesehen vom Frontantrieb. Aber alle sagen ja, man merkt die Masse. Ich sage, die, die so einen Kack schreiben, merken nichts mehr.

Gehe jetzt ins BMW- Forum und frage, warum der 1er 100 kg schwerer ist als ein A3...

Moin,

Vielleicht hätteste mit dem 156er einfach mehr Mut haben müssen... wobei auch hier immer ein Problem vorherrscht ... man muss auch da vergleichbare Motoren haben. So ist der 1.9 JTD mit 150 PS aufgrund des leichteren Motors im Bug sicherlich agiler als ein 150 PS starker 2.4 JTD. Und Ich finde es erstaunlich das du den A4 als "Schaukelpferd" bezeichnest ... wo das Auto eigentlich regelmäßig negativ auffällt, weil es doch ziemlich über Gebühr HART abgestimmt ist. Aber gut ... Ich sehe schon Du hast deine Meinung ... und der kommt man auch mit Daten nicht bei ...

@Alfitsch ... DESIGN ... sollte bei einer NUTZBEWERTUNG immer aussen vor bleiben. Und nur davon reden wir. Und das Auto wird im VERGLEICHSTEST Dritter ... mit Kritikpunkten die eher den Punkten MARGINALIEN zuzuordnen sind. Es wird nirgendwo GESAGT das das Auto abgeschlagen ist und auf keinen Fall gekauft werden sollte. Es ist EINFACH nur Dritter geworden. Das ist KEIN WELTUNTERGANG, auch wenn Ihr den offenbar daraus macht.

@MFR ... niemand wird einen Verlag oder eine Zeitung dazu bringen einen Artikel zu schreiben ... der FERNAB jeder Realität ist, denn dies würde dazu führen, das über kurz oder lang diese Zeitung massiv an Reputation verliert. Denn KEIN Leser wird gerne angelogen. Wie Ich schon sagte, sind insbesondere Einzeltests meistens positiver als Vergleichstests, aber das ist bei jedem Auto so. Das Leben ist in dem Moment wo Ich keine Konkurenz habe mit der Ich mich vergleichen muss immer Einfacher.

Und wie Ich auch schon MEHRFACH sagte ... aus so einem Test kommt meistens das beste Auto für Mr. Mustermann raus. Den gibt es aber REAL nicht. Deshalb komme auch ICH bei Probefahrten regelmäßig zu ANDEREN Reihenfolgen, weil mir selbst andere Punkte wesentlich WICHTIGER sind, als z.B. die Versicherungskosten (ob Ich 3 Euro mehr oder weniger Zahle kratzt mich nicht wirklich), wie groß der Wertverlust ist (Ich verkaufe ein Auto nicht zwingend nach 18 Monaten) oder wieviele kg Ich zuladen darf. Mir darf ein Auto z.B. auch gefallen und mich dazu animieren mit Ihm zu fahren und Spass zu haben. Ob der Motor nun ein dB lauter ist, als das Konkurenzmodell iss mir im Grunde egal. Es gibt aber MENSCHEN denen solche Punkte wichtig sind. Das solltet Ihr auch mal berücksichtigen. Ihr geht von euren SUBJEKTIVEN Punkten aus ... und denen zufolge mag der Bravo GENAU RICHTIG sein. Aber Design ist Geschmacksfrage ... es soll Menschen geben, denen das nicht gefällt, es soll Menschen geben denen ein "kerniger" Motor abgeht oder die den TDI Wumms haben wollen, anstelle eines schön abgestimmten Drehmomentbandes.

Ihr werft den Zeitungen vor nicht objektiv zu sein ... seit es im SELBEN Atemzug aber selbst nicht, nein im Gegenteil 😉 Ihr werft den Zeitungen sogar RECHTSVERSTÖSSE (Korruption) vor, die Ihr nicht belegen könnt. Im übrigen Nachdrucke von Artikeln kann jeder ordern. Kostet nur Geld 😉 Ich denke dass Ihr das ganze doch GEHÖRIG übertreibt.

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach


Vielleicht hätteste mit dem 156er einfach mehr Mut haben müssen... wobei auch hier immer ein Problem vorherrscht ... man muss auch da vergleichbare Motoren haben. So ist der 1.9 JTD mit 150 PS aufgrund des leichteren Motors im Bug sicherlich agiler als ein 150 PS starker 2.4 JTD. Und Ich finde es erstaunlich das du den A4 als "Schaukelpferd" bezeichnest ... wo das Auto eigentlich regelmäßig negativ auffällt, weil es doch ziemlich über Gebühr HART abgestimmt ist. Aber gut ... Ich sehe schon Du hast deine Meinung ... und der kommt man auch mit Daten nicht bei ...

Ich empfinde den 159 als wesentlich angenehmer schnell zu fahren als den A4. Muss allerdings dazu sagen, das ich ein Frontantriebsfahrer bin und mit mir z.B. mit einem 3er nicht soviel zutrauen mag, wenn man den nur einen Tag fahren kann. Trotzdem hat der A4 eine nicht zu mir passende Abstimmung, zumindest im Normalfahrwerk. S- Line habe ich noch nicht gehabt.

Zum Gewichtsthema verweise ich nochmal auf den zeitgleichen Post.

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