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Blitzer in 20er Zone

Themenstarteram 19. Juni 2020 um 23:33

Hallo,ich bin in einer 20ziger Zone von einem festen Blitzer mit 6 km/h zu schnell geblitzt worden. Jetzt kam die Verwarnung

in Höhe von 30€ . Ich finde die Erhöhung auf das doppelte unverhältnismäßig. Kann oder sollte man sich dagegen wehren

oder bringt ein Einspruch nur noch höhere Kosten?

Danke für eure Antworten

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172 Antworten

...das Sinnvollste ist da zu bezahlen und anschließend der Legislative, also den örtlichen Politikern, den Landtagsabgeordneten deiner Region und den Bundestagsabgeordneten deiner Region mit dem Anliegen nachdrücklich mit Briefen, E-mails, Anrufen in deren Büros, auf Wahlkampfveranstaltungen, Bürgersprechstunden usw. ... auf die Eier zu gehen.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 20. Juni 2020 um 08:57:27 Uhr:

Zitat:

@Bloetschkopf schrieb am 20. Juni 2020 um 08:15:50 Uhr:

Mal davon abgesehen das der Wert abzüglich Toleranz 6Km/h ist.

Ok. 26 + 3 + 3 = 32 bis erlaubten 20.

Das hat jetzt wenig mit sinnfreiem rasen zutun, auch wenn es über 50% mehr sind.

Das an so einer Stelle überhaupt geblitzt wird mit so niedriger Auslöseschwelle ist schon albern.

Aber zahlen muss man trotzdem.

Wenn sie da bei uns in Mühlacker stehen, dann blitzt es im Sekundentakt. Bei 20 ist man ganz schnell drüber.

Vielleicht sollte man im Nachgang mal die Beschränkung auf 20 prüfen lassen.

Grundlos darf ein Tempolimit nicht stehen.

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 20. Juni 2020 um 09:07:00 Uhr:

Zitat:

@zille1976 schrieb am 20. Juni 2020 um 08:57:27 Uhr:

 

Ok. 26 + 3 + 3 = 32 bis erlaubten 20.

Das hat jetzt wenig mit sinnfreiem rasen zutun, auch wenn es über 50% mehr sind.

Das an so einer Stelle überhaupt geblitzt wird mit so niedriger Auslöseschwelle ist schon albern.

Aber zahlen muss man trotzdem.

Wenn sie da bei uns in Mühlacker stehen, dann blitzt es im Sekundentakt. Bei 20 ist man ganz schnell drüber.

Logisch. Weil es einfach Unsinn ist 20 zu fahren. Haben selber so eine Strecke hier. Aber die Stadt weiß, dass es Unsinn ist und hat hier noch nie einen Blitzer aufgestellt, so dass dort wirklich alle 30 fahren.

In Mühlacker wird alle paar Wochen geblitzt, das füllt die Kassen auf.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 20. Juni 2020 um 09:10:35 Uhr:

...

Logisch. Weil es einfach Unsinn ist 20 zu fahren. Haben selber so eine Strecke hier. Aber die Stadt weiß, dass es Unsinn ist und hat hier noch nie einen Blitzer aufgestellt, so dass dort wirklich alle 30 fahren.

...das Problem bei einer solchen Sache ist halt, kann man sich darauf verlassen, dass nicht doch einmal ein Blitzer da steht.

Da kommt beispielsweise ein Neuer, der die Blitzerstellen aussucht und Peng... früher wäre das halt mal ein Betriebsunfall in Form eines kostenpflichtigen Hinweises gewesen - heute, bei dem aktuellen Bußgeldkatalog ist das ein ganz schmaler Grat und wird das für Leute die auf ihren Führerschein angewiesen sind auch ganz leicht existenzbedrohend.

Ich erwische mich immer mehr dabei, je nach Tageslaune (wenn ich Zeit hab) bewußt langsam zu fahren und zwar so, dass es negativ für den Verkehrsfluß ist... quasi so als Protest.

Gestern bin ich z.B. mal ein gutes Stündchen über Land unterwegs gewesen... mit 20km/h... sogar ein genervter Traktorfahrer mit Anhänger -so ein böser Raser- hat wie ein Irrer überholt.

PS:... besonders nervig finde ich inzwischen z.B. die auf Land- und Bundesstraßen einzuhaltenden Sicherheitsabstände, die quasi so gut wie nie vorhanden sind. Es ist Wahnsinn, wie nah die meisten PKWs z.B. an den Hecks der LKWs kleben - Abstandsmessungen wären hier meinem Eindruck nach mehr als angebracht.

A langs Fuhrwerk

Zitat:

@Stahlhobelspan schrieb am 20. Juni 2020 um 08:37:07 Uhr:

na gut ich glaub euch das, aber gesehen habe ich das noch nie.

ich wohne halt auf dem land.

Guckst Du ! https://onlinestreet.de/strassen/Alttolkewitz.Dresden.5744.html

Zitat:

@anaroomi schrieb am 19. Juni 2020 um 23:33:49 Uhr:

Hallo,ich bin in einer 20ziger Zone von einem festen Blitzer mit 6 km/h zu schnell geblitzt worden. Jetzt kam die Verwarnung

in Höhe von 30€ . Ich finde die Erhöhung auf das doppelte unverhältnismäßig. Kann oder sollte man sich dagegen wehren

oder bringt ein Einspruch nur noch höhere Kosten?

Das einzige, was dagegen geholfen hätte, wäre du hättest dich vor dem 28.4.2020 blitzen gelassen. Seit 28.4. ist 30€ das neue gültige Bußgeld. Um gegen Verdopplung im Bußgeldkatalog vorzugehen, müsstest du schon den neuen Bußgeldkatalog seit 28.4. generell zu Fall bringen, was ich für aussichtslos halte.

20 km/h einhalten bedeutet schon Disziplin. Und erst recht wenn dann mittendrin noch ein Stück Schrittgeschwindigkeit kommt .

Was erfordert daran großartig Disziplin?

Ein 5er Limit kann je nach Fahrzeug nervig sein, aber 20 km/ h ist doch nichts sonderlich aufwändiges.

Ich kann deshalb immer nur den Tipp geben, die zugelassene Höchstgeschwindigkeit nach Tacho nicht zu überschreiten. Die zHG gilt unter optimalen Bedingungen, welches es im öffentlichen Straßenverkehr nicht gibt, weshalb man völlig problemlos auch mal nach Tacho 10 % drunter liegen kann und sollte.

Zitat:

@FWebe schrieb am 20. Juni 2020 um 10:55:44 Uhr:

Die zHG gilt unter optimalen Bedingungen, welches es im öffentlichen Straßenverkehr nicht gibt, ...

Selten so einen Stuß gelesen.

Zitat:

@FWebe schrieb am 20. Juni 2020 um 10:55:44 Uhr:

weshalb man völlig problemlos auch mal nach Tacho 10 % drunter liegen kann und sollte.

Joa, wenn man Schleicher ist, kann man das so tun.

Man könnte aber auch einfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten, und damit zu einem störungsfreien Verkehrsfluß beitragen.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 20. Juni 2020 um 11:01:54 Uhr:

Zitat:

@FWebe schrieb am 20. Juni 2020 um 10:55:44 Uhr:

Die zHG gilt unter optimalen Bedingungen, welches es im öffentlichen Straßenverkehr nicht gibt, ...

Selten so einen Stuß gelesen.

Wie wäre es mit einem Gegenbeispiel?

Vielleicht fällt dir ja spontan eine Situation ein, die optimal ist, sprich wo kein einziger Parameter mehr verbessert werden kann.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 20. Juni 2020 um 11:03:46 Uhr:

Zitat:

@FWebe schrieb am 20. Juni 2020 um 10:55:44 Uhr:

weshalb man völlig problemlos auch mal nach Tacho 10 % drunter liegen kann und sollte.

Joa, wenn man Schleicher ist, kann man das so tun.

Man könnte aber auch einfach die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten, und damit zu einem störungsfreien Verkehrsfluß beitragen.

Zum einen stört es den Verkehrsfluss nicht, zum anderen hält man die zHG damit ein.

Man ist nicht gezwungen, diese auszureizen.

Und nochmal zur Erinnerung:

21 km/ h ist zu schnell. Wer exakt 20 km/ h schnell ist hat entsprechend keinerlei Spielraum mehr nach oben. Da ist man mit jeder Senke zu schnell.

 

Mit Schleichen hat das nichts zu tun, eher damit, wie die Regeln zu verstehen sind.

Zitat:

@FWebe schrieb am 20. Juni 2020 um 11:06:38 Uhr:

Zitat:

@zille1976 schrieb am 20. Juni 2020 um 11:01:54 Uhr:

 

Selten so einen Stuß gelesen.

Wie wäre es mit einem Gegenbeispiel?

Schon mal Auto gefahren?

Heute ist ein sonniger Tag, da kannst du auf jeder Autobahn locker 50% über Limit fahren, weil die Bedingungen dafür optimal sind.

Auf fast allen Baustellen fahren täglich Autos mit 90 bis 100km/h - dürfte ja nach deiner Theroie nicht gehen. Geht aber doch weil die Bedingungen optimal sind.

Unsere 20er Straße wird grundsätzlich mit 30 bis 40 durchfahren - von quasi jedem. Wegen Bedingungen die es laut dir nicht geben kann.

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