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Blitzer in 20er Zone

Themenstarteram 19. Juni 2020 um 23:33

Hallo,ich bin in einer 20ziger Zone von einem festen Blitzer mit 6 km/h zu schnell geblitzt worden. Jetzt kam die Verwarnung

in Höhe von 30€ . Ich finde die Erhöhung auf das doppelte unverhältnismäßig. Kann oder sollte man sich dagegen wehren

oder bringt ein Einspruch nur noch höhere Kosten?

Danke für eure Antworten

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172 Antworten

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 1. Juli 2020 um 12:32:44 Uhr:

Zitat:

@20vw10 schrieb am 1. Juli 2020 um 11:20:44 Uhr:

Schön das immerhin die KM inzwischen etwas runtergehen. Typischerweise sind ja hier nur Kilometerkönige und Einkommensmillionäre unterwegs, wie man in den Threads immer nachlesen kann.

Wo liest du denn?

Das liest er aus meinem Post. Von zeitweise 55.000 Kilometer im Jahr runter auf 25.000. Dank Corona auch vielleicht nur 20.000.

Und ja, natürlich schaffe ich auch mal die 110km/h. Aber letztlich gibt es genügend Stellen wo man runterbremsen muss, kleine Gemeinden mit 50km/h durchfährt etc. Das macht der "ich fahre weit schneller und jede Minute muss ich retten"-Mensch wohl nicht. Auch Navis rechnen mit grob 60km/h auf Landstraße und deutlich schneller ist man nur auf ausgewählten Strecken.

Hallo!

 

Zitat:

@Ostelch schrieb am 1. Juli 2020 um 07:33:33 Uhr:

Zitat:

@20vw10 schrieb am 01. Juli 2020 um 06:47:53 Uhr:

Wenn da eine 70 steht, eine Kurve kommt, es sonnig und trocken ist, dann gehe ich davon aus dass man diese Kurve entspannt mit exakt 70 kmh durchfahren kann (normalerweise auch mit 80 kmh). Aber nicht dass ich auf 30-50 kmh abbremsen muss.. da stimmt was nicht.

Stimmt. Da stimmt was nicht. Ich kann mich nicht erinnern, schon mal so ein zu hoch angesetztes Tempolimit vor gefährlichen Kurven erlebt zu haben. [...]

Ich schon. Erst vor kurzem wieder erlebt, allerdings nicht in Deutschland. Aber auch nicht in irgendeinem Hinterweltland, wo sowieso jeder fährt wie er lustig ist, sondern in der geschwindigkeitsmässig streng reglementierten Schweiz.

 

Limit bei 60 km/h, und dann kommt eine Links-Rechts-Kurvenkombination, bei der ich zudem das Gefühl hatte, dass sich der Kurvenradius zur Mitte der Kombination hin jeweils verkleinert. Die Straße war außerdem auch nicht sehr breit.

 

Beim Durchfahren wurde mir mit eben diesen 60 km/h direkt mulmig und deshalb bin ich vom Gas gegangen. Zum Gegenverkehr war da auch nicht mehr komfortabel viel Platz, zumindest nach meinem Geschmack. Trotz der sich reduzierenden Geschwindigkeit, zuletzt war ich bei etwa 45 km/h, war ich froh, alleine im Auto gewesen zu sein; ich bin sicher, etwaige Mitfahrer hätten sich ob der Fliehkräfte beschwert. Und ein offener Kaffeebecher hätte auch nicht halbvoll sein dürfen ...

 

Machbar sind die 60 km/h sicherlich, aber das hat dann für normale Verkehrsteilnehmende schon einen Hauch Rennsportfeeling und funktioniert nach meinem Dafürhalten auch nur mit einem Fahrzeug mit tiefem Schwerpunkt und entsprechender Straßenlage. Mit einem hohen, womöglich noch beladenen Transporter o. ä. kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das gut ausginge.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Dieses Limit dort gibt mir echt Rätsel auf. Ich halte es für mindestens 20 km/h zu hoch.

 

Gruß

.SD

Deswegen fährt man auch vorausschauend. Es ist nicht verboten in unbekannten Gegenden langsamer als die angegebene Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Außer natürlich man sieht jede Minute als Verlust an.

Zitat:

@TaifunMch schrieb am 1. Juli 2020 um 18:15:31 Uhr:

Deswegen fährt man auch vorausschauend. Es ist nicht verboten in unbekannten Gegenden langsamer als die angegebene Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Außer natürlich man sieht jede Minute als Verlust an.

Entweder hast du keine Familie oder du bist froh wenn du sie nicht sehen musst :D

 

Meine Güte, wie kann man so ängstlich durchs Leben gehen. Dann müsste man jede Kurve die man nicht kennt und - liegt in der Natur der Sache - nicht einsehbar ist, mit 30 durchfahren. Machst du warscheinlich sogar, mit Klopapierrolle und Wackeldackel auf der Hutablage.

 

Interessant wie hier inzwischen Leute, die Vertrauen ins System, seine Angestellten und die Regeln haben (Tempolimits) angegriffen werden dafür, dass sie nicht selbst noch vorsichtiger sind. Sonst wird hier immer darauf verwiesen dass die Vorgaben des Staates einzuhalten sind weil unfehlbar...

Hallo!

 

Zitat:

@TaifunMch schrieb am 1. Juli 2020 um 18:15:31 Uhr:

Deswegen fährt man auch vorausschauend. Es ist nicht verboten in unbekannten Gegenden langsamer als die angegebene Höchstgeschwindigkeit zu fahren. [...]

Dagegen ist grundsätzlich ja auch nichts einzuwänden. Die Frage hier war aber, ob es auch objektiv zu hoch angesetzte Limits gibt oder ob das bloße Behauptungen sind.

 

Gerade für Ortsfremde ist zum Anfang einer solchen langen S-Kurve wie in meinem Beispiel zunächst überhaupt nicht ersichtlich, wie eng die Radien tatsächlich sind. Da sollte meiner Meinung nach das gesetzte Limit doch ein guter erster Anhaltspunkt sein.

 

Aus Angst, die nächste, mir unbekannte und nicht bis zum Ende einsehbare Kurve könnte deutlich zu eng für das bestehende Limit sein, selbst wenn ich mit normalen PKW und nicht Transporter oder gar LKW unterwegs bin, kann ich ja schlecht die ganze Zeit mit 30 km/h herumschleichen.

 

Ich kenne es so, dass der Streckenabschnitt normalerweise mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit problemlos befahrbar ist, wenn die Verkehrs-, Straßen- und Witterungsverhältnisse optimal sind. In genanntem Beispiel waren die Verhältnisse eben so, und doch empfand ich das durchfahren selbst noch mit 20 % geringerer Geschwindigkeit als unangenehm ... wenn ich (um es mal überspitzt auszudrücken) durch Schikanen brettern möchte, mache ich das nicht im Straßenverkehr.

 

Gruß

.SD

Zitat:

@.SD schrieb am 1. Juli 2020 um 18:47:56 Uhr:

Hallo!

Zitat:

@.SD schrieb am 1. Juli 2020 um 18:47:56 Uhr:

Zitat:

@TaifunMch schrieb am 1. Juli 2020 um 18:15:31 Uhr:

Deswegen fährt man auch vorausschauend. Es ist nicht verboten in unbekannten Gegenden langsamer als die angegebene Höchstgeschwindigkeit zu fahren. [...]

Dagegen ist grundsätzlich ja auch nichts einzuwänden. Die Frage hier war aber, ob es auch objektiv zu hoch angesetzte Limits gibt oder ob das bloße Behauptungen sind.

 

Gerade für Ortsfremde ist zum Anfang einer solchen langen S-Kurve wie in meinem Beispiel zunächst überhaupt nicht ersichtlich, wie eng die Radien tatsächlich sind. Da sollte meiner Meinung nach das gesetzte Limit doch ein guter erster Anhaltspunkt sein.

 

Aus Angst, die nächste, mir unbekannte und nicht bis zum Ende einsehbare Kurve könnte deutlich zu eng für das bestehende Limit sein, selbst wenn ich mit normalen PKW und nicht Transporter oder gar LKW unterwegs bin, kann ich ja schlecht die ganze Zeit mit 30 km/h herumschleichen.

 

Ich kenne es so, dass der Streckenabschnitt normalerweise mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit problemlos befahrbar ist, wenn die Verkehrs-, Straßen- und Witterungsverhältnisse optimal sind. In genanntem Beispiel waren die Verhältnisse eben so, und doch empfand ich das durchfahren selbst noch mit 20 % geringerer Geschwindigkeit als unangenehm ... wenn ich (um es mal überspitzt auszudrücken) durch Schikanen brettern möchte, mache ich das nicht im Straßenverkehr.

 

Gruß

.SD

Danke, sehr gut zusammengefasst!

Zitat:

@20vw10 schrieb am 1. Juli 2020 um 18:44:39 Uhr:

Zitat:

@TaifunMch schrieb am 1. Juli 2020 um 18:15:31 Uhr:

Deswegen fährt man auch vorausschauend. Es ist nicht verboten in unbekannten Gegenden langsamer als die angegebene Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Außer natürlich man sieht jede Minute als Verlust an.

Entweder hast du keine Familie oder du bist froh wenn du sie nicht sehen musst :D

Meine Güte, wie kann man so ängstlich durchs Leben gehen. Dann müsste man jede Kurve die man nicht kennt und - liegt in der Natur der Sache - nicht einsehbar ist, mit 30 durchfahren. Machst du warscheinlich sogar, mit Klopapierrolle und Wackeldackel auf der Hutablage.

Interessant wie hier inzwischen Leute, die Vertrauen ins System, seine Angestellten und die Regeln haben (Tempolimits) angegriffen werden dafür, dass sie nicht selbst noch vorsichtiger sind. Sonst wird hier immer darauf verwiesen dass die Vorgaben des Staates einzuhalten sind weil unfehlbar...

Ich habe eine Tochter und ich sehe sie gerne. Aber es kommt einfach nicht auf Minuten an. Ich fahre auch gerne schnell, gerade wenn andere den Sprit zahlen. Und ich musste für Termine auch schon lange Etappen mit hoher Geschwindigkeit fahren. In völlig unbekannten Gegenden werde ich aber auf der Landstraße mich nicht in jede Kurve mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit stürzen. Da gehe ich vorher vom Gas und rolle mit z.B. 90 durch die Kurve. Das ist ein erheblicher Unterschied zu Tempo 100 und kostet zwei Sekunden.

Ich habe im Fahrsicherheitstraining gelernt, dass 3 km/h in der Kurve den Unterschied machen zwischen sicherer Durchfahrt und dem Grenzbereich.

Und ja, es gibt auch Kurven die falsch ausgeschildert sind. Das machen Menschen und die machen Fehler.

Ich fahre einfach. :)

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