Beschleunigungswerte Durchzug 330d und 330dA...

BMW 3er E46

Hi zusammen!

Hat jemand mal ein paar Beschleunigunsgdaten im Vergleich 330d und 330dA nach Facelift für ne limo?

0-100km/h ist klar 🙂 Aber so Zwischenspurt, 100-200km/h etc. würde mich sehr ineressieren. Vergleich 330d als Schalter und 330d mit Automatik!

Danke schonmal...

Vielleicht hat Soner ja ein paar Listen auf dem Rechner? 🙂

Gruss,

Mfg MICHA

37 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von draht330d


Ich weiß gar nicht, was ihr habt... Beim 184-PS 3.0d sind ohne mechanische Veränderungen 230PS und 460NM drin, mit einem anderen Lader inclusive Krümmer, Sportauspuff und größerem Ladeluftkühler gehts hoch auf 250-265 PS und etwas mehr als 500NM.

Das mag ja sein, daß die Leistung drin ist....aber eben nicht mit nem 800€ Chiptuning...vor allem nicht die Höllen-NM 😁

Zitat:

Original geschrieben von BMWRider


Das mag ja sein, daß die Leistung drin ist....aber eben nicht mit nem 800€ Chiptuning...vor allem nicht die Höllen-NM 😁

Da frag ich mich noch, was das mit dem Preis zu tun hat. Man kann sich ja mal fragen, was genau die Grundlage der Preisgestaltung eines Tuners ist. Der Aufwand, einige hundert Kennfelder aus einem Steuergerät auszulesen, einige davon zu modifizieren und wieder ins Steuergerät zu flashen kostet weniger als eine Stunde Arbeit. Dann muß man vielleicht noch die Daten der Pleuel, Kolben, Lager usw von der Stunde kaufen, in der die Maschine montiert wurde, um zu erfahren, wieviel sie aushalten. Aber ich glaube nicht, daß das einer macht, die Tuner gehen wohl meistens davon aus, daß die Maschine hält, wenn sie nicht zu stark rußt. Daß dabei Diesel auf Kolbenböden und Zylinderwände gespritzt wird, scheint eher egal zu sein.

Der Preis besteht dann wohl eher aus dem, was die Leute bereit sind zu bezahlen und nicht aus dem, was es kostet. Und dann kommt noch der Effekt dazu, daß etwas, was weniger kostet, auch als weniger wertig empfunden wird - wenn es teuer ist, dann muß es ja wohl was taugen. Mit scheint, daß diese Auffassung auch in diesem Forum weit verbreitet ist...

G,
R.

Also ich meine, daß man auch mit nem 5000€ Chip diese Werte nicht (dauerhaft) erreichen kann.

Aber is im Prinzip auch egal, nachweisen kann mans dem Schreiber wohl nicht.

Zitat:

Original geschrieben von draht330d


Meine Möhre ist nicht getunt, hat aber trotzdem ein Fliegengitter mit Plastikfolie in den Kühlernieren bekommen, um den Luftstrom von vorne komplett abzuschirmen. So wird die Zeit verkürzt, die das Wasser im Kühler braucht, um heißer zu werden, und die Temperaturunterschiede werden kleiner. Es ist eigentlich irre - mit einem Chip wäre es noch sinnvoller, den Kühler abzudecken. Das ganze Kühlungskonzept krankt daran, daß eigentlich zwei Thermostate und zwei unterschiedliche Kühler (der normale und ein kleiner) gebraucht werden, um den Gefrierbrand in der Maschine zu mildern. Im Frühjahr kommt das Gitter mit Folie wieder raus, für den Winter hat sie sich bereits bestens bewährt. Vielleicht kommen dann nochmal 260000km auf die Uhr...

Viele Grüße,
Roman.

Der Ideenansatz hat fundierte Kenntnisse und ich finde ihn eigentlich ganz gut. Bei welchem delta T. kommt die Thermoplaste zum Einsatz, Roman?

Wie gehst Du mit den "neuen" Wintertemperaturen hinsichtlich dessen um?

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Naja. Die Idee ist an sich für jede Außentemperatur geeignet, solange ein Kühlsystem nicht per Design verhindert, daß eiskaltes Wasser in einen aufgeladenen Zylinderkopf mit großer Länge (6-Zylinder) einströmt, etwa mit zwei Kühlern. Eine jalousienartige Einlaßsteuerung der Kühleranströmung wäre ideal, so daß erst dann starke Luftströmungen an den Kühler gelangen, wenn die Auslaßtemperatur des Kühlers im Bereich der Öffnungstemperatur des Thermostats liegt. Vorhin war ich auf der AB unterwegs, und man konnte den Effekt sehr gut sehen: Beim leichten Beschleunigen aus 120 heraus sank die Kühlmitteltemperatur zunächst ab. Der Thermostat öffnet bei 78°C, bei 88-90°C ist er ganz offen. Die Temperatur pendelte sich bei 200 km/h bei etwa 87°C ein, das ist nahezu ideal.
Ich muß dazu sagen, daß ich vor 10000km einen neuen Kühler bekommen habe, wegen einem kleinen Unfall. Neue Kühler sind erheblich effektiver als ältere, und auch anhaltende Volllast brachte bei 0°C die Kühlmitteltemperatur nicht über 80°C - was bedeutet, daß eiskaltes Wasser in die Maschine lief und mit 80°C wieder raus.
Eigentlich spricht nichts dagegen, den Gittereinsatz bis weit ins Frühjahr hinein drinnen zu lassen. Es muß nur gewährleistet sein, daß die Kühlung bei Volllast reicht, die Temperatur des Kühlmittels unter 95°C zu halten. Ohne Abdeckung ist dieser Punkt bei etwa 33°C erreicht, bei 38°C Außentemperatur reicht nach meiner Erfahrung die Kühlung nicht für eine dauerhafte Volllast. Mit Abdeckung dürfte dieser Punkt bei etwa 15-18°C Außentemperatur liegen.

Ist irgendwie verrückt, so pingelig zu sein mit den Details. Aber anscheinend sind es genau die Details, die fehlerfreie Funktion und langes Leben einer Maschine bewirken. Ich habe eine Riesenfreude an dem Auto mit seinem genialen Motor und will einfach, daß es so bleibt.

Grüße,
Roman.

Achso, ich vergaß: Wichtig bei dieser Art von Kühlerabdeckung ist immer, daß die Zuströmung des Kraftstoffkühlers und die des Ladeluftkühlers nicht abgedeckt oder behindert wird, sonst sieht es schnell mau aus und der Motor ist tot. Wenn man sich auf die Nieren des Hauptkühlers beschränkt, kann man aber kaum was falsch machen. Einziger Nachteil der Konstruktion ist bisher, daß der Ansaugbereich vor dem Luftfilter, der breite Einlaßbereich über dem Kühlerträger, keinen Staudruck mehr bekommt. Das fällt aber ehrlich gesagt nicht auf, und der Lader wird sicher nicht heißer dadurch, schon gar nicht in Anbetracht der erheblich höheren Temperaturen im Sommer.

Grüße,
Roman.

@Roman, ich denke aber nicht, dass Dein Fliegengitter was an den 3 Grad aendert, wenn der Thermostat wie beschrieben schlagartig oeffnet. Schliesslich isses keine Heizung, und ob sich der Kuehler von innen durch Waermestrahlung vom Motor in den fraglichen 10 min seit dem Kaltstart schon erhitzt soweit dass da eine nennenswert hoehere Temperatur zum kritischen Zeitpunkt im Kuehler herrscht - das bezweifle ich. Der Kaltschock tritt also auch so ein, es hilft nur eines, sorgfaeltig warm fahren bis der grosse Kreislauf offen ist und eine unkritische Temperatur im gesamten Kuehlmittelkreislauf herrscht.

Gruss
Joe

PS. Oder Du hast uns den Umstand verschwiegen, dass Dein Auto inner beheizten Garage steht und Du mit dem Gitter die Abkuehlung auf den ersten Metern durch Fahrtwind verhindern willst? Dann versteh ich die Idee schon eher.

Naja. Der Punkt ist, daß ich eigentlich ohne Hauptkühler durch die gesamte Stadt fahren könnte. Der Thermostat öffnet bei normaler Fahrt gar nicht, und der Wärmetauscher für den Innenraum reicht aus. Einmal ordentlich aufs Gas getreten, und es wird heiß, klar.
Der Normalfall ist, daß die thermische Belastung dann am geringsten ist, wenn wenig Leistung abgegeben wird. Klar hilft die Abdeckung nicht, wenn das Kühlmittel, das noch im Kühler steht, plötzlich bei Last in den Motor strömt. Aber sie hilft, das Wasser nicht so stark abzukühlen, weil eben die Anströmung geringer wird. Wechselnde Belastungen werden dadurch besser abgefedert. Wir sehen also, daß ein großer Kühler wegen dem Zielkonflikt nicht unbedingt gut ist, genau wie ein größerer Turbolader mehr behindern als nutzen kann.

G,
R.

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