Bericht: ABT Leistungssteigerung 3.0 TFSI auf 410PS/520nm

Audi A6 C6/4F

Da es schon mehrfach Fragen zu o.g. Leistungssteigerung gab, hier mal ein kleiner Bericht. Zuerst muss ich jedoch ein wenig ausholen.. 😉

Ursprünglich wollte ich einen S6 oder evtl. sogar RS6. Nachdem ich S6 regelrecht enttäuscht war, was die Fahrleistungen angeht und die gut 60k EUR Aufpreis zu (m)einem 3.0 TFSI in Vollausstattung für den RS6 als unverhältnismäßig teuer fand, wurde es dann der TFSI.

Da der Motor ja auch im S4 und S5 Cabrio zum Einsatz kommt, konnte der ja nicht direkt schlecht sein. 😉 Und da ich bei ABT [1] schon gesehen hatte, dass damit 410 PS im A6 drin sein, fiel mir die Entscheidung leicht. Denn das sind ja fast S6-Fahrleistungen für deutlich weniger Geld.

Also direkt nach der Abholung zum Händler und das ABT-Tuning bestellt. Das Auto musste dafür einen Tag dort bleiben, da ein zusätzliches Gerät vor (oder hinter?) dem Steuergerät eingebaut wird. Dazu wird ebenfalls eine neue Plastebox eigebaut, die alte Box lag dann bei mir im Kofferraum (siehe Bild im Anhang). Ich hebe sie mal auf, falls ich wieder zurückrüsten will 😉

Die Leistung ist spürbar besser, v.A. bei der Beschleunigung. Wenn ich das mit dem S6 vergleiche (den ich vorher 1 Wochenende hatte), fast identisch. Die Werte von 0-100km/h unterscheiden sich ja auch nur noch minimal. Der RS6 (hatte ich ebenso im Test) spielt natürlich in einer anderen Liga, aber eben auch preislich.

Beschleunigung und Sprints sind also deutlich besser geworden, die Endgeschwindigkeit hingegen eher nicht. Bei guten 260km/h ist Schluss. Das liegt aber am Getriebe, denn das wurde von ABT ja nicht verändert. 260 sind aber auch ausreichend, offen ist er jetzt aber bis 280.

Der Verbrauch liegt bei guten 17-20l, je nach Fahrweise. Ich muss aber zugeben, dass ich fast nur Stadt und Autobahn fahre und dabei nichtmal ansatzweise versuche, Sprit zu sparen. Machbar sind wohl so um die 15l, wenn man sich anstrengt. Vielleicht auch noch weniger, keine Ahnung. Um die volle Leistung abrufen zu können, ist SuperPlus nach der Leistungssteigerung übrigens Pflicht.

Die Leistung ist natürlich die große Frage. Sind es nun wirklich 410PS? Ich habe ehrlichgesagt keine Ahnung. Auf jeden Fall ist ein Unterschied zu spüren und das Auto macht noch mehr Spaß als mit den "normalen" 290PS. Vielleicht suche ich mal noch einen Prüfstand auf.

Dank der ABT-Chipwochen habe ich noch 20% gespart, besonders günstig ist der Spaß natürlich dennoch nicht. Aber immerhin günstiger als ein S6 mit ähnlicher Ausstattung. Zusätzlich habe ich noch die ABT-Garantie auf 3 Jahre erweitert, falls es Probleme gibt.

Fazit: Die Leistungssteigerung für den TFSI auf 410PS macht Spaß und lohnt sich auch von der Leistung her 🙂

[1] http://www.abt-sportsline.de/.../

Beste Antwort im Thema

Da es schon mehrfach Fragen zu o.g. Leistungssteigerung gab, hier mal ein kleiner Bericht. Zuerst muss ich jedoch ein wenig ausholen.. 😉

Ursprünglich wollte ich einen S6 oder evtl. sogar RS6. Nachdem ich S6 regelrecht enttäuscht war, was die Fahrleistungen angeht und die gut 60k EUR Aufpreis zu (m)einem 3.0 TFSI in Vollausstattung für den RS6 als unverhältnismäßig teuer fand, wurde es dann der TFSI.

Da der Motor ja auch im S4 und S5 Cabrio zum Einsatz kommt, konnte der ja nicht direkt schlecht sein. 😉 Und da ich bei ABT [1] schon gesehen hatte, dass damit 410 PS im A6 drin sein, fiel mir die Entscheidung leicht. Denn das sind ja fast S6-Fahrleistungen für deutlich weniger Geld.

Also direkt nach der Abholung zum Händler und das ABT-Tuning bestellt. Das Auto musste dafür einen Tag dort bleiben, da ein zusätzliches Gerät vor (oder hinter?) dem Steuergerät eingebaut wird. Dazu wird ebenfalls eine neue Plastebox eigebaut, die alte Box lag dann bei mir im Kofferraum (siehe Bild im Anhang). Ich hebe sie mal auf, falls ich wieder zurückrüsten will 😉

Die Leistung ist spürbar besser, v.A. bei der Beschleunigung. Wenn ich das mit dem S6 vergleiche (den ich vorher 1 Wochenende hatte), fast identisch. Die Werte von 0-100km/h unterscheiden sich ja auch nur noch minimal. Der RS6 (hatte ich ebenso im Test) spielt natürlich in einer anderen Liga, aber eben auch preislich.

Beschleunigung und Sprints sind also deutlich besser geworden, die Endgeschwindigkeit hingegen eher nicht. Bei guten 260km/h ist Schluss. Das liegt aber am Getriebe, denn das wurde von ABT ja nicht verändert. 260 sind aber auch ausreichend, offen ist er jetzt aber bis 280.

Der Verbrauch liegt bei guten 17-20l, je nach Fahrweise. Ich muss aber zugeben, dass ich fast nur Stadt und Autobahn fahre und dabei nichtmal ansatzweise versuche, Sprit zu sparen. Machbar sind wohl so um die 15l, wenn man sich anstrengt. Vielleicht auch noch weniger, keine Ahnung. Um die volle Leistung abrufen zu können, ist SuperPlus nach der Leistungssteigerung übrigens Pflicht.

Die Leistung ist natürlich die große Frage. Sind es nun wirklich 410PS? Ich habe ehrlichgesagt keine Ahnung. Auf jeden Fall ist ein Unterschied zu spüren und das Auto macht noch mehr Spaß als mit den "normalen" 290PS. Vielleicht suche ich mal noch einen Prüfstand auf.

Dank der ABT-Chipwochen habe ich noch 20% gespart, besonders günstig ist der Spaß natürlich dennoch nicht. Aber immerhin günstiger als ein S6 mit ähnlicher Ausstattung. Zusätzlich habe ich noch die ABT-Garantie auf 3 Jahre erweitert, falls es Probleme gibt.

Fazit: Die Leistungssteigerung für den TFSI auf 410PS macht Spaß und lohnt sich auch von der Leistung her 🙂

[1] http://www.abt-sportsline.de/.../

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Zitat:

Original geschrieben von Quattro210379


Also wenn ich das alles hier so lese, mit immer vollgas sobald es geht usw. da würde ich mich nicht wundern...
Du hast ne Leistungssteigerung um 125ps bekommen, was in % bei über 40 liegt, das dabei stark erhöhter verschleiß entsteht sollte einem klar sein, und sollte der Tuner im Kleingedruckten auch irgendwo festgehalten haben!
Ich glaube nicht, das es einen Richter geben wird der Abt hier die Schuld gibt, denn das Risiko liegt mMn beim Kunden!
Zu deiner Theorie das Abt den Schaden mit dem alten Softwarestand verursacht hat, die kann ich mir nicht vorstellen (ich halte zwar nix von ABT bzw. deren Preise) aber soweit kann eine Software garnicht daneben liegen, denn das Auto hat ja Klopfsensoren usw. die dann einfach die Zündung zurück nehmen!
Wenn wirklich die Kurbelwelle gebrochen ist, dann hat das wohl nix mit der falschen Software zu tun, sondern einfach mit dauerhafter Überlastung!

naja, z.B. die zündung wird nur dann zurückgenommen, solange der Bauteilschutz aktiv gesetzt ist. Sofern ein Tuner diesen deaktiviert (um z.b. Ruckeln usw. als negative Folgen von zu hoher EGT "auszugleichen"😉 dann helfen einem diese "Vorkehrungen" auch nichts.

Ob es nun wirklich 40% Mehrleistung sind, wissen wir ja nicht, da es ja keine Eingangsmessung gab ;=)

lgD

Zitat:

Original geschrieben von 411er



Zitat:

Original geschrieben von Quattro210379


Also wenn ich das alles hier so lese, mit immer vollgas sobald es geht usw. da würde ich mich nicht wundern...
Du hast ne Leistungssteigerung um 125ps bekommen, was in % bei über 40 liegt, das dabei stark erhöhter verschleiß entsteht sollte einem klar sein, und sollte der Tuner im Kleingedruckten auch irgendwo festgehalten haben!
Ich glaube nicht, das es einen Richter geben wird der Abt hier die Schuld gibt, denn das Risiko liegt mMn beim Kunden!
Zu deiner Theorie das Abt den Schaden mit dem alten Softwarestand verursacht hat, die kann ich mir nicht vorstellen (ich halte zwar nix von ABT bzw. deren Preise) aber soweit kann eine Software garnicht daneben liegen, denn das Auto hat ja Klopfsensoren usw. die dann einfach die Zündung zurück nehmen!
Wenn wirklich die Kurbelwelle gebrochen ist, dann hat das wohl nix mit der falschen Software zu tun, sondern einfach mit dauerhafter Überlastung!
naja, z.B. die zündung wird nur dann zurückgenommen, solange der Bauteilschutz aktiv gesetzt ist. Sofern ein Tuner diesen deaktiviert (um z.b. Ruckeln usw. als negative Folgen von zu hoher EGT "auszugleichen"😉 dann helfen einem diese "Vorkehrungen" auch nichts.

Ob es nun wirklich 40% Mehrleistung sind, wissen wir ja nicht, da es ja keine Eingangsmessung gab ;=)

lgD

Ich kann mir nicht vorstellen das ABT eine Software entwikelt die Eine klopfende Verbrennung zulässt... aber wenn doch, dann würde dabei nicht die Kurbelwelle brechen, sondern hohe Abgastemperaturen eher Kolben Kopf und Ventile beschädigen...

Die Schwierigkeit wird darin bestehen, eine Kausalität zwischen ABTs Software und dem Schaden herzustellen. In die Software hat niemand außer ABT Einsicht bzw. Kenntnisse über sie. Der Gutachter kann doch lediglich die mechanische Beanspruchung des Motors feststellen.

Zitat:

Original geschrieben von Quattro210379


Also wenn ich das alles hier so lese, mit immer vollgas sobald es geht usw. da würde ich mich nicht wundern...
Du hast ne Leistungssteigerung um 125ps bekommen, was in % bei über 40 liegt, das dabei stark erhöhter verschleiß entsteht sollte einem klar sein, und sollte der Tuner im Kleingedruckten auch irgendwo festgehalten haben!
Ich glaube nicht, das es einen Richter geben wird der Abt hier die Schuld gibt, denn das Risiko liegt mMn beim Kunden!
Zu deiner Theorie das Abt den Schaden mit dem alten Softwarestand verursacht hat, die kann ich mir nicht vorstellen (ich halte zwar nix von ABT bzw. deren Preise) aber soweit kann eine Software garnicht daneben liegen, denn das Auto hat ja Klopfsensoren usw. die dann einfach die Zündung zurück nehmen!
Wenn wirklich die Kurbelwelle gebrochen ist, dann hat das wohl nix mit der falschen Software zu tun, sondern einfach mit dauerhafter Überlastung!

Vorab, um die genaue Ursache herauszufinden sieht sich das ja ein Gutachter an. Das Steuergerät kann und wird auch die Zündung verändern. Eine falsche Zündreihenfolge bzw. eine Zündung zum falschen Zeitpunkt wird die Kraft des Kolbens an die falsche Stelle der Kurbelwelle übertragen und das sehr direkt. Das Seriensteuergerät versucht zwar permanent dies zu korrigieren wird aber von dem ABT Steuergerät „überstimmt“ und kann somit nichts dagegen tun können. Zumindest wurde es mir so einfach von „unseren“ Fachleuten erklärt.

Im Kleingedruckten steht gar nichts zum Thema Motorschäden, da ich einen Kaufvertrag mit dem Freundlichen geschlossen habe der auf seinen Rechnungen sowas halt nicht vorsieht. Aber auch auf der ABT Werbung suchst Du vergeblich Hinweise darauf, habe mir deshalb die ABT Werbung auch kopiert damit später nicht was auftaucht das vorher nicht da war. Das verstößt übrigens gegen das europäische Produkthaftungsgesetz, danach muss bei der Werbung nämlich sehr wohl auf „Risiken und Nebenwirkungen“ hingewiesen werden.

Wobei es allerdings im ersten Schritt gegen den Händler im Rahmen der Gewährleistung gehen wird. Da der Schaden nach nur 7 Wochen aufgetreten ist ist im Grunde der Handler in der Beweispflicht und nicht der Kunde. Die Beweislastumkehr (der Kunde muss den Beweis erbringen) kommt erst 6 Monate nach dem Kauf zum tragen.
Dennoch lasse ich als Kunde ein Gutachten erstellen um doch noch bessere „Karten“ zu haben.
Der Gutachter wird wohl schon erkennen bzw. herausfinden können ob die Kurbelwelle einen Schaden aufweist der „schleichend“ über einen längeren Zeitraum aufgetreten ist oder ob der Schaden durch „Schläge“ entstanden ist. Denke mal wenn es eine Vorschädigung gab kann man das schon erkennen. Selbst bei Flugzeugabstürzen, wo die Einzelteile in Plastiktüten vom Platz getragen werden, kann man im nachhinein noch die Ursache feststellen, was ist dagegen ein kleiner Motorschaden. Technisch also machbar, kommt nur auf dem Aufwand an.

Mein Versicherungsvertreter hat mir heute übrigens eine sehr ähnliche Geschichte erzählt, da der Schaden vorerst von der Versicherung gezahlt werden musste hat die auch nicht locker gelassen. Nach 4 Jahren und 5 Gutachten von verschiedenen Gutachtern wurde der Fall letztendlich doch gewonnen.

Sollte bei dem Gutachten nicht was völlig anderes rauskommen wie ich und einige Fachleute es erwarten wird der Freundlich und ABT sehr sehr schlechte Karten haben. Zumal es eigentlich reicht dem Gericht den kausalen Zusammenhang zwischen dem Steuergerät und dem Schaden zu vermitteln. Das könnte man notfalls auch ohne ein Gutachten hinbekommen, wäre allerdings ungleich schwerer.
Kommt bei dem Gutachten allerdings raus das es eine Vorschädigung oder eine „schleichende“ Schädigung gab habe ich gute Karten eventuell einen größeren Teil des Schadens bei „uns“ auf Kulanz zu bekommen. Das wird dann zwar auch nicht einfach zu verhandeln sein aber die Möglichkeit besteht dann.

Im Prinzipe geht es mir nicht (zwar auch aber nicht an erster Stelle) unbedingt um das Geld dabei sondern darum wie ABT sich verhalten hat und mit mir als Kunde umgeht. Deshalb bin ich auch bereit notfalls noch eine beträchtliche Summe in Gutachten und Anwälten zu investieren auch wenn der Ausgang nicht zu 100% sicher ist.

Aber wie schon geschrieben bin selbst ich gespannt wo das Ganze hinführt und was am Schluss dabei rauskommt.

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Gewährleistung hast Du doch nur auf die vom Händler eingebauten Teile... und diese werden ja noch funktionieren!
Wenn ich heute vom Installateur ne neue Heizung in Keller bauen lasse, kann ich Ihm nach 7 Wochen die durgerosteten Heizkörper im ersten Stock ja auch nicht auf Gewährleistung melden...

Zitat:

Original geschrieben von Quattro210379


Gewährleistung hast Du doch nur auf die vom Händler eingebauten Teile... und diese werden ja noch funktionieren!
Wenn ich heute vom Installateur ne neue Heizung in Keller bauen lasse, kann ich Ihm nach 7 Wochen die durgerosteten Heizkörper im ersten Stock ja auch nicht auf Gewährleistung melden...

Die Gewährleistung umfasst auch Schäden die auf Grund diesen Bauteils beschädigt wurden.

Wenn Du Dir eine Heizung bauen lässt und 7 Wochen später steht Deine Bude unter Wasser weil ein Rohr der Heizung undicht geworden ist, bei wem stehst Du dann auf der Matte und willst den Schaden ersetzt haben?

Hier mal ein Beispiel wie es aussieht bzw. was locker machbar ist wenn der Hersteller selbst tunt.
Hier die Basisdaten des RS Q3
Motorbauart Reihen-Fünfzylinder-Ottomotor mit Benzindirekteinspritzung,
Abgasturboaufladung mit Ladeluftkühlung (max. Ladedruck absolut 2 bar), Vierventil-Technik, zwei oben liegende Nockenwellen (DOHC)
Motormanagement Vollelektronisches Motormanagement mit E-Gas, Direkteinspritzung Abgasreinigungssystem 2-flutige Abgasanlage mit 1 motornahem Vorkatalysator, 2 Unterboden-Katalysatoren 1 x LSU vor Vorkat, 1 x LSF nach Vorkat, stetige Lambdasonden-Regelung
Max. Leistung 228 kW (310 PS) bei 5200-6700 min -1
Max. Drehmoment 420/1500 - 5200 Nm bei min -1

Und hier was ein Hersteller daraus machen kann.

Audi bei der Wörthersee-Tour 2014 Ingolstadt/Reifnitz, 15. Mai 2014 –

"Mit dem Audi A3 clubsport quattro concept zeigen wir unseren Auto- und Tuning-Freunden am Wörthersee, wie viel sportliches Potenzial in der A3 Familie* und in unseren Top-Triebwerken wie dem 2.5 TFSI steckt. Mit diesem Showcar gehen wir in jeder Beziehung ans Limit: Power, Dynamik, Klang, Design", so Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung.

Das Showcar auf Basis einer S3 Limousine* hat einen starken Fünfzylinder TFSI Motor. Der turboaufgeladene Direkteinspritzer im Showcar besitzt eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Seit 2010 hat ihn eine Experten Jury schon vier Mal in Folge zum "International Engine of the Year" in seiner Kategorie gekürt. In der Serie treibt der 2.5 TFSI den Audi RS Q3* an. Im Showcar holt der Fünfzylinder aus seinen 2.480 cm3 Hubraum 386 kW (525 PS) – eine spezifische Leistung von 155,6 kW (211,7 PS) pro Liter. Somit ergibt sich bei einem Gesamtgewicht von 1.527 Kilogramm ein Leistungsgewicht von 2,9 Kilogramm/PS. Das maximale Drehmoment von 600 Nm steht von 2.300 bis 6.000 1/min bereit. Der Audi A3 clubsport quattro concept beschleunigt in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, seine Spitze liegt bei 310 km/h.

Umfangreiche Modifikationen machen die extreme Leistung möglich, darunter ein großer Turbolader mit bis zu 1,5 bar relativem Ladedruck und ein angepasster Ladeluftkühler.

Schon in seinem Grundkonzept ist der Fünfzylinder ein besonderes Aggregat. Die Zündfolge 1 2 4 5 3 verleiht ihm seinen ganz eigenen Rhythmus, im A3 clubsport quattro concept unterstützt ihn eine Ansaug- und Abgasanlage, die voll auf Durchsatz ausgelegt ist. Charakteristisch für den Sound dieses TFSI Motors ist ein kehliges Fauchen. Der 2.5 TFSI zeigt sich nicht nur akustisch und technisch, sondern auch optisch in Bestform – im Showcar wird der Motor nur von einer knappen Haube aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) abgedeckt.

Als Kraftübertragung dient im Audi A3 clubsport quattro concept eine Siebengang-S tronic im kompakten Dreiwellen Layout. Ihr siebter Gang ist verbrauchssenkend lang übersetzt, die Endübersetzung ist entsprechend modifiziert. Der Fahrer kann das Doppelkupplungsgetriebe in den Programmen D und S arbeiten lassen oder mit den Wippen am Lenkrad beziehungsweise über den Wählhebel selbst schalten.
Eine Launch Control managt das Anfahren mit maximaler Power und kontrolliertem Reifenschlupf.

Das Herzstück des Allradantriebs quattro bildet eine hydraulisch betätigte Lamellenkupplung an der Hinterachse, die speziell auf das hohe Drehmoment des starken Fünfzylinders ausgelegt ist. Ihre elektronische Steuerung ist – ebenso wie das Motormanagement – in das Fahrdynamiksystem Audi drive select integriert; sie vereint Fahrspaß und Sicherheit auf einem neuen Niveau. Die Kupplung kann die Antriebsmomente teilweise von der vorderen an die hintere Achse umleiten, sobald der Fahrer bei sportlicher Fahrweise einlenkt.

Mit seinem hochentwickelten Fahrwerk bringt der Audi A3 clubsport quattro concept seine enorme Kraft dynamisch und sicher auf den Asphalt. Bei der vorderen McPherson-Aufhängung senken Aluminium-Komponenten das Gewicht der ungefederten Massen. Die Vierlenker-Hinterachse kann die Längs- und Querkräfte voneinander getrennt verarbeiten. Die Zahnstange der Progressivlenkung ist so ausgelegt, dass die Übersetzung mit wachsendem Lenkeinschlag direkter wird; mit zunehmender Geschwindigkeit geht zudem die Servounterstützung zurück.

Gegenüber der serienmäßigen Audi S3 Limousine* ist die Karosserie um zehn Millimeter tiefer gelegt, Federung und Dämpfung fallen sehr straff aus. Alle drei Parameter lassen sich an den Federbeinen des Gewindefahrwerks einstellen – es bietet die Möglichkeit, das Showcar perfekt an den jeweiligen Einsatzzweck anzupassen, ob Straße oder Rennstrecke.

Außerdem sehen die Besucher das Showcar Audi TT quattro sport concept, das auf dem Automobilsalon in Genf 2014 debütierte, sowie zehn Serienmodelle.

So was zeigt was machbar ist wenn man es denn richtig macht. 🙂

Richtig...
In diesem sinne wenn man es richtig macht, da wurde nicht einfach ein Zusatzsteuergerät verbaut, sondern weitreichende veränderungen vorgenommen!
Das Audi gute 5 Zylinder Turbomotoren bauen kann, steht ja ausser frage, die sind vor 30 Jahren schon bei deutlich über 500ps gelaufen, und das noch ohne Direkteinspritzung mit nur 2,1L Hubraum... hat aber doch garnix mit einem 3L 6 Zylinder Kompressormotor zu tun...

Zitat:

Original geschrieben von Quattro210379


Richtig...
In diesem sinne wenn man es richtig macht, da wurde nicht einfach ein Zusatzsteuergerät verbaut, sondern weitreichende veränderungen vorgenommen!
Das Audi gute 5 Zylinder Turbomotoren bauen kann, steht ja ausser frage, die sind vor 30 Jahren schon bei deutlich über 500ps gelaufen, und das noch ohne Direkteinspritzung mit nur 2,1L Hubraum... hat aber doch garnix mit einem 3L 6 Zylinder Kompressormotor zu tun...

Nö, hat es auch nicht😁

Ist nur ein Beispiel dafür das man aus einem Serienmotor schon einiges an Leistung mehr rausholen kann ohne das die Teile darin gleich den Geist aufgeben.🙂
Die Veränderung betreffen, soweit ich heut in kürze in Erfahrung bringen konnte, nicht den Motor bzw. das Innenleben selbst sondern „nur“ die Anbauteile und natürlich die Motorsteuerung.
In dem Fall wird die Leistung auch um 215PS und 180 Nm angehoben, sprich rund 60% mehr.
Das ist noch mal eine ganz andere Hausnummer, da reicht natürlich nicht mehr nur eine Softwareänderung.

Zitat:

Original geschrieben von Mic03


In dem Fall wird die Leistung auch um 215PS und 180 Nm angehoben, sprich rund 60% mehr.
Das ist noch mal eine ganz andere Hausnummer, da reicht natürlich nicht mehr nur eine Softwareänderung.

Klar, aber diese Studie muss auch nicht dauerhaltbar sein 😉

Wenn dort tatsächlich nichtmal andere Pleuel, Kolben etc genutzt worden sind (wofür auch?! 😉 ), dann braucht man kein sonderlich großes technisches Verständnis um zu erkennen, dass dieses Triebwerk nicht ansatzweise eine "normale" Laufleistung erreichen würde. Natürlich - bei entsprechendem Abruf der Leistung.

Gutes Beispiel ist doch der aktuelle 4.0 TFSI. Warum betreibt Audi beim RS6 den Aufwand, eben jenes Innenleben zu überarbeiten, wenn es doch "nur" 33% Mehrleistung zum S6 sind, die man sich mehr oder weniger recht locker mit jedem Softwareupdate bei den bekannten Tunern holen kann?

Letztlich bleibt immer der Umstand vorhanden, dass man mit jeder nur softwareseitigen Leistungssteigerung die Lebensdauer eines Aggregats verkürzt. In welchem Umfang man das riskieren kann (zB bei Vergleich mit anderen Leistungsstufen des gleichen Motors im Konzern, wenn man dann über das Wissen verfügt, welche konkreten Unterschiede zwischen den jeweiligen Leistungsstufen bestehen), muss dann jeder für sich entscheiden.
Nur sich wundern, dass die Kisten auch gerne öfters mal hochgehen, als die Regel, braucht man sich nun wirklich nicht 😉
(in Deinem konkreten Fall ist es natürlich anders gelagert, da es sich hier sicher nicht um eine "normale" Lebenszeitverkürzung Deines Motors gehandelt hat. Dafür kam es in der Tat viel zu früh)

Na klar ist das nur ein Showcar das keine 300 -400 tkm laufen muss und so wohl auch nie in den Handel kommen wird. Bin mir aber sicher das der länger halten wird wie meiner (gerade mal 4tkm) mit dem ABT Steuergerät.

Klar sagt einem schon die Logik das mehr Leistung auch gleich mehr Verschleiß bedeutet, da das Material sicherlich viel öfter bis zur Toleranzgrenze beansprucht wird und somit die Alterung der Teile beschleunigt wird. Irgendwann kommt es dann halt auch, etwas schneller wie normal, zur Materialermüdung. Allerdings kann der Kunde erwarten das ein Tuner der das Gewerbsmäßig betreibt genau weiß was er tut, sogfältig arbeitet und auch nur bis an die Toleranzgrenzen geht.
Wobei es im meinen Fall sicherlich die fehlende Sorgfalt war die ABT an den Tag gelegt hat, die haben einen alten Softwarestand verschickt und mich damit nicht nur 1,5 Wochen sondern auch noch hunderte von km zu ihnen in die Werkstatt fahren lassen. Dass das nicht gutgehen konnte hätten die wissen müssen wenn sie sorgfältig gearbeitet hätten. Der Kunde (ich) konnte schließlich nicht wissen das auf dem Steuergerät eine falsche Software aufgespielt wurde und somit auch nicht abschätzen das es zu solchen Folgen kommen konnte.

Kleiner Nachtrag zu dem Stand, habe die Zerlegung am Montag erst mal stoppen müssen. Die Anwälte meiner Versicherung haben mir geraten eventuell ein Beweissicherungsverfahren zu beantragen. Dabei wird vom Gericht ein Gutachter beauftrag, das dann erstellte Gutachten ist bindend für alle Beteiligten und nicht mehr anfechtbar. Habe am Montag deshalb erst mal einen Termin mit meinen Anwälten um die genaue und beste Vorgehensweise zu klären.
Am liebsten würde ich ja direkt gegen ABT vorgehen und ihnen mal ganz gerne das Produkthaftungsgesetz um die Ohren hauen. So wie es aber im Moment aussieht werde ich erst mal gegen den Freundlichen im Rahmen der Gewährleistung vorgehen müssen.
Aber mal sehen was die Anwälte morgen sagen, vielleicht gibt es ja die Möglichkeit gegen beide simultan vorzugehen.

Zitat:

Original geschrieben von Mic03


Klar sagt einem schon die Logik das mehr Leistung auch gleich mehr Verschleiß bedeutet, da das Material sicherlich viel öfter bis zur Toleranzgrenze beansprucht wird und somit die Alterung der Teile beschleunigt wird. Irgendwann kommt es dann halt auch, etwas schneller wie normal, zur Materialermüdung. Allerdings kann der Kunde erwarten das ein Tuner der das Gewerbsmäßig betreibt genau weiß was er tut, sogfältig arbeitet und auch nur bis an die Toleranzgrenzen geht.

Dabei übersiehst Du aber, dass der eingerechnete Sicherheitsfaktor, der auf alle konstruktiven Bauteile angewendet wird, schon dafür da ist, nur die "normale" Haltbarkeit sicherzustellen - und selbst das klappt ja nicht zu 100%.

Letztlich ist dieser "Puffer" schon dafür da, Fertigungs- und auch Berechnungstoleranzen abzufedern. Wenn jedes Bauteil exakt nur auf seine zu erwartende Maximalbelastung hin ausgelegt würde, könntest Du quasi drauf warten, dass irgendein Teil nachgibt.

Aber genau dieser Bereich wird durch Tuningmaßnahmen mal mehr mal weniger "aufgebraucht". Zu glauben, dass die Tuner genau wüssten, wo sich dort die konstruktiven Grenzen eines jeden Motors befinden, ist ziemlich blauäugig.

Die Wissen vor allem aus Erfahrung, was geht, wie lange es geht und wie häufig oder selten es trotzdem schief geht. Daraus ergibt sich ein Geschäftsmodell mit einem moderaten Risiko der frühzeitigen (dh während der etwaigen Garantiezeit) Ausfälle. Spätere Ausfälle gehen sowieso immer zu Lasten des Kunden und bei den frühzeitigen kann man auch immer noch nett das Pingpong Spiel mit dem Fahrzeughersteller treiben, durch welches sich sicher auch noch eine nicht unerhebliche Anzahl von betroffenen Kunden abwimmeln lässt - oder zumindest der Schaden deutlich herunterschrauben lässt durch dann angebotenes "großzügiges" Kulanzgebaren.

Aber alles in allem ist Dein Fall natürlich anders gelagert, und ich hoffe inständig, dass Du wen dafür zu packen bekommst.
Du hast ja glücklicherweise perfekte Voraussetzungen mit Euren Juristen und Werkstätten, die Du ja auch sinnvollerweise einsetzt.
Viel Erfolg, vor allem aber möglichst unkomplizierten und außergerichtlichen.

Heute den ersten (nicht telefonischen) Termin bei den Anwälten gehabt.
Da ich weder vom Freundlich noch von ABT bis heute schriftlich bekommen habe das sie den Schaden nicht übernehmen wird jetzt dem Freundlichen eine Frist gesetzt um den Schaden bzw. die Kosten zu regulieren.
Leider kann ich bis zum Ablauf der Frist auch keinen Gutachter beauftragen bzw. das Fzg. reparieren lassen, da er ja wiedererwartend dazu bereit sein könnte. Das wird sich jetzt dann nochmal mindestens um 2 Wochen verschieben.

Weiterhin muss ich mir jetzt überlegen ob ich den Weg des Beweissicherungsverfahren gehe oder einfach selbst ein Gutachten erstellen lasse. Der Vorteil bei einem Beweissicherungsverfahren ist dass das Gutachten nicht von der Gegenseite angezweifelt werden kann. Der Nachteil ist das bis zur Erstellung des Gutachtens wohl zwischen 3 – 5 Monate ins Land gehen können. Da der Gutachter vom Gericht bestellt wird könnte auch eine Niete von Gutachter beauftragt werden der es schlichtweg versiebt. Dafür würden die Kosten aber über die Rechtschutz abgedeckt.

Bei dem selbst in Auftrag gegebenen Gutachten müsste ich die Kosten vorerst selbst zahlen, dafür könnte ich sofort nach Ablauf der Frist den Auftrag dazu erteilen und den Gutachter selbst wählen.
Die Gegenseite könnte zwar ein Gegengutachten erstellen, was aus meiner Sicht allerdings sehr schwer werden würde da ich das Fzg. sofort reparieren lassen würde und somit nichts mehr da wäre worüber man ein Gegengutachten erstellen könnte. Allerdings hätte das Gutachten nicht dieselbe Beweislast wie das vom Gericht veranlassten.

Mit dem Gutachter bin ich mir noch nicht sicher welcher Weg der Bessere ist, habe keine Lust eventuell 5 Monate auf mein Fzg. zu warten. Allerdings hätte das den Vorteil dass täglich 99,- Euro Nutzungsausfall auf die Rechnung kommen würden.

Meine Forderung beläuft sich bis zum heutigen Tag, ohne die Anwaltskosten, auf 20983,45 Euro. Dazu werden die Anwaltskosten kommen, die Gutachterkosten, die Gerichtskosten und täglich 99,- weiteren Nutzungsausfall. Der Streitwert steigt somit täglich und eigentlich bin ich sehr in Versuchung die Kosten über das Beweissicherungsverfahren soweit in die Höhe zu treiben wie es nur möglich ist.

Habe jetzt erst mal 14 Tage Zeit mir zu überlegen welchen Weg ich gehe, vorerst bekommt der Freundliche erst mal die Rechnung präsentiert und mal sehen wie die Reaktion aussieht. Tippe mal der wird jetzt schon vom Stuhl fallen wenn er die Rechnung bekommt.

Wenn ich fragen darf, wie kommst du auf den Nutzungsausfall von 99€? Mein Gutachter hat den Ausfall mit 65€ anfesetzt. Es gibt extra ne Lieste von Sander-Danner-Körperbusch. Ich warte ja auch immer noch auf Antwort von der KSA.

Also für 99€/Tag fährst Du aber im Zweifel nen netten Mietwagen. Das würde die Monate der Beweissicherung sicher verschmerzbar machen, die Du ja dann wirklich auf Deinen Wagen verzichten musst.

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