Benzinpreise
Hallo,
unsere Regierung schimpft immer, der hohe Spritpreis läge am hohen internationalen Ölpreis...
(wie kommt es dass in Bulg. der Liter Super 1€ kostet??
Die Ölindustrie ist kein Sozialamt... die müssen bestimmt zu den gleichen Konditionen einkaufen wie wir...oder??
Beste Antwort im Thema
Was soll das Aufzählen der Alternativen?
Z.B. Wohnung in der Stadt wo man arbeitet usw.
Bis die sich rentieren, kann man lange das vorhandene Auto fahren.
Ist das Selbe wie mit der CO2 Steuer.
O-Ton der Regierung ...sollen sich die Leute halt verbrauchsärmere und neue Autos kaufen.
Jawoll, kann sich ja jeder eben mal so leisten.
Der Autofahrer ist die Melkkuh der Nation.
Auch wenn es abgedroschen ist, das ist einfach so.
Steuern rauf, mit uns kann man es ja machen, weil die Meisten eben aufs Auto angewiesen sind.
Lotterie bei Spritpreisen, da werden wir aber so richtig von den Ölmafia verars..t.
Gründe siehe hier:
1. Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.
2. Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer.
3. Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.
4. Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.
5. Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.
6. Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.
7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.
8. Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.
9. Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.
10. Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen uns auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.
11. Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Euro liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.
12. Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für Deutschland maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.
13. Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.
14. Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.
15. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.
16. Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.
17. Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.
18. Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.
19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher.
20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.
21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.
22. Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen.
150 Antworten
News:
Zitat:
Planwirtschaft statt Marktwirtschaft: Führende Politiker von SPD, FDP und Linkspartei haben an Bundeskanzlerin Merkel appelliert, die hohen Benzinpreise per staatlichem Eingriff zu senken. Der saarländische Sozialdemokrat Heiko Maas forderte gar eine gesetzliche Preisobergrenze für Sprit.
G. Westerwelle dazu:
"Der Staat ist der größte Preistreiber bei den Energiekosten. Zwei Drittel der Benzinpreise sind vom Staat gemacht", sagte Parteichef Guido Westerwelle. Sein Vorschlag: "Für Energie sollte wie für Lebensmittel der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten, weil Autofahren, Heizung und Strom für die Wohnung kein Luxus werden dürfen. Ich appelliere an die Bundeskanzlerin, endlich die breite Mittelschicht, die den Karren in Deutschland zieht, durch Steuersenkungen zu entlasten."
Zitat:
G. Westerwelle dazu:
"Der Staat ist der größte Preistreiber bei den Energiekosten. Zwei Drittel der Benzinpreise sind vom Staat gemacht", sagte Parteichef Guido Westerwelle. Sein Vorschlag: "Für Energie sollte wie für Lebensmittel der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten, weil Autofahren, Heizung und Strom für die Wohnung kein Luxus werden dürfen.
Man mag von Westerwelle - und seiner Motivation, dies zu sagen - halten, was man will, aber die Begründung ist absolut stimmig! 7 % MwSt. (anstatt 19 %) auf Benzin und Diesel wären nur konsequent. Bei einem Benzinpreis von ~1,50 Euro würde man diesen dann auf 1,35 Euro senken müssen - und das wäre doch schon was.... Aber dass sich dies tatsächlich politisch umzusetzen ließe, wäre wohl zu optimistisch gedacht....... 😠
Ich finde, man kann auch selber etwas dazu beitragen, Sprit zu sparen. Indem man vielleicht auf ein PS-Schwächeres Fahrzeug wechselt, das weniger von dem teuren Saft
verbraucht. Zweitens kann man sein Fahrverhalten ändern und zum Beispiel die Brötchen morgen s mit dem Rad holen.
Aber wenn man einige hier in Deutschland sieht, da kann die Kiste garnicht genug PS,
nicht genug breite Reifen haben. Ein kleines Auto mit wenig PS wird hier bei uns in
Deutschland doch nur müde belächelt!!! (noch!) Denn ich mache mir da nichts vor, wir werden 2010 bei einem Literpreis vom 1,80 sein, mindestens!!!
Und dann möchte ich all die GTI und GTS Fahrer sehen. Dann können die ihre PS-Protzkarre auch nur noch mit 120 auf der Autobahn bewegen!!!
Mfg: 12MP4
ne ich zahle ja weiterhin nicht für meinen sprit,
aber ich hoffe das der Sprit extrem teurer wird, bei all den motorrad fahrer da draussen die mit 120db ihren sprit verheizen und unsere krankenkassen belasten.....
ich geb euch 24std, dann will ich einen komplett roten balken sehen !
Zitat:
Original geschrieben von ThaFUBU
ne ich zahle ja weiterhin nicht für meinen sprit,aber ich hoffe das der Sprit extrem teurer wird, bei all den motorrad fahrer da draussen die mit 120db ihren sprit verheizen und unsere krankenkassen belasten.....
ich geb euch 24std, dann will ich einen komplett roten balken sehen !
Hallo, Du lustiges Kerlchen. Wenn Du für deinen Sprit nichts bezahlst, bist Du entweder Radfahrer oder ein Spritdieb!!
Motoradfahrer, von mir aus GTI-Fahrer und halt all die Anderen die da Spass am Fahren haben, müssen ja letztendlich selber
wissen was sie mit ihrer Kohle machen. Es soll ja auch Leute geben die das Auto als Gebrauchsgegenstand nutzen, zb. weil
sie keine andere Möglichkeit zur Arbeit zu kommen haben, von Schwerbehinderten (ich meine körperlich/ nicht wie bei Dir amKopf) ganz abgesehen. Was die Kassenbelastung betrifft, dann nimm bitte Snowboarder, Skifahrer, Bergsteiger........!!
Das mit dem ROTEN BALKEN kannst Du auch vergessen, weil da lernst Du ja wieder nichts draus!
Ps.: In Zukunft erst Hirn einschalten und dann schreiben. Gutgemeinter Rat von M2😉
Zitat:
Original geschrieben von 12MP4
Ich finde, man kann auch selber etwas dazu beitragen, Sprit zu sparen. Indem man vielleicht auf ein PS-Schwächeres Fahrzeug wechselt, das weniger von dem teuren Saft
verbraucht. Zweitens kann man sein Fahrverhalten ändern und zum Beispiel die Brötchen morgen s mit dem Rad holen.
Aber wenn man einige hier in Deutschland sieht, da kann die Kiste garnicht genug PS,
nicht genug breite Reifen haben. Ein kleines Auto mit wenig PS wird hier bei uns in
Deutschland doch nur müde belächelt!!! (noch!) Denn ich mache mir da nichts vor, wir werden 2010 bei einem Literpreis vom 1,80 sein, mindestens!!!
Und dann möchte ich all die GTI und GTS Fahrer sehen. Dann können die ihre PS-Protzkarre auch nur noch mit 120 auf der Autobahn bewegen!!!Mfg: 12MP4
Volles Einverständnis, was unnötige Autofahrten, insbesondere Kurzstrecke angeht. Was Du aber völlig vergisst, sind Einsparpotentiale von modernen Motortechnologien und Fahrzeugkonzepten allgemein. Mal zum Vergleich: Ich habe vor dem Golf GTI unter anderem einen MR2 W3 gefahren, der hatte 140 PS bei unter einer Tonne Leergewicht und brauchte im Schnitt zwischen 9 und 11 Liter Super. Der GTI wiegt mehr als 1,3 Tonnen, hat 200 PS und braucht zwischen 7 und 9 Litern (Super oder Super Plus). Unter anderen deswegen habe ich den Wagen gekauft, weil er Fahrspass und eine gute Wirtschaftlichkeit für die gebotene Leistung bietet. Ein vergleich von GTI und GTS (Ich nehme mal an, der Cayenne GTS ist gemeint), ist allein schon von den Verbrauchsdimensionen her ziemlich absurd und zeugt von geringem technischem Verständnis.
Zu dem noch wesentilich unsachlicheren Teil von Deinem Posting: Ich finde Deine Besorgnis ja überaus rührend, aber ich hätte mir den Wagen z.B. nicht gekauft, wenn ich damit bei gestiegenen Kraftstofpreisen nur noch 120 fahren müßte. Wernn ich das mal mit Deinem Wagen vergleichen darf: Die 1-2 Liter Mehrverbrauch gehen für mich auch dann noch durchaus in Ordnung, wenn ich mir das Leistungsverhältnis in PS mal anschaue. Eins noch: In einem Golf-Forum anderen Golf-Fahrern vorzuwerfen, sie fahren (ich nehme mal an ab Werk) eine "Prollkarre", mag ja Deine Einzelmeinung sein. In dem Fall würde allerdings der Blick in jede beliebige Autozeitung die Einsicht bringen, das das ein Thema ist, über das man nicht diskutieren kann, weil es der persönliche Geschmack ist. Da bringt es wenig, seinen Mitmenschen dann igendwas hineinzudichten, was sie zum Kauf eines Autos bewegt haben könnte. Man könnte den Spieß genauso umdrehen und sagen, ein Golf Trendline ist eine Prollkarre, weil pures Understatement und ziemlich teuer. Klingt sinnlos, weil es viel teurere Autos gibt? Ja, stimmt, aber für den Fahrer von einem VW Fox z.B. würde das trotzdem sinnig sein. Also, bitte nicht immer nur in Schubladen denken, die wenigsten Menschen passen da wirklich rein.
Zitat:
Original geschrieben von ThaFUBU
nicht schon wieder so ein fred,solange es all die Spass Fahrer (Mopeds, Cabrios, Oldtimer...) und die "am WE besuchen wir die Oma die 500km entfernt wohnt"- Fahrer gibt, ist der Sprit nicht zu teuer.
Sehr witzig! Es gibt auch Leute die auf das Auto angewiesen sind. Ich habe eine Tochter die 435 km weit weg von mir wohnt und ich kann sie nur 1 x im Monat besuchen, weil der Sprit so teuer ist! Und die Deutsche Bahn ist schon lange keine Alternative zu dem ganzen. Öffentliche Verkehrsmittel werden nämlich auch immer teuer, anstatt billiger zu werden!
Warum will man seine Tochter 1x im Monat oder sogar öfter besuchen?
Es ist einfach nur lächerlich! Einen Neuwagen für 20t€ oder mehr fahren, aber keine 30€ für gestiegene Kraftstoffkosten haben!
Zitat:
Original von Manuel A4 TDI
Warum will man seine Tochter 1x im Monat oder sogar öfter besuchen?
Was soll denn die komische Frage - oder hast Du bloß den Smilie vergessen...?
Zitat:
Original geschrieben von variant79
Sehr witzig! Es gibt auch Leute die auf das Auto angewiesen sind. Ich habe eine Tochter die 435 km weit weg von mir wohnt und ich kann sie nur 1 x im Monat besuchen, weil der Sprit so teuer ist! Und die Deutsche Bahn ist schon lange keine Alternative zu dem ganzen. Öffentliche Verkehrsmittel werden nämlich auch immer teuer, anstatt billiger zu werden!Zitat:
Original geschrieben von ThaFUBU
nicht schon wieder so ein fred,solange es all die Spass Fahrer (Mopeds, Cabrios, Oldtimer...) und die "am WE besuchen wir die Oma die 500km entfernt wohnt"- Fahrer gibt, ist der Sprit nicht zu teuer.
bahn ist i.d.R. immer teurer wen mann Verschleiss und Wertverlust mit einrechnet und sich eine Bahncard 25/50 käuft.
Ich hab ja auch nur was gegen die Spass Fahrer die sich an der Tanke dan über die hohen Preise aufregen.
cya
also ich persönlich find bahn fahren sogar recht billig, weiß nicht was da alle meckern, aber für 30€ hin- und Rückfahrt von Lutherstadt wittenberg (östliches Sachsen-Anhalt) bis Essen find ich sehr preiswert. Und nein, nicht mit dem Omnibus sondern mit nem ICE und das ohne Bahncard 😉
Hallo,
Zitat:
Original geschrieben von capricorn-bonn
Was soll denn die komische Frage - oder hast Du bloß den Smilie vergessen...?Zitat:
Original von Manuel A4 TDI
Warum will man seine Tochter 1x im Monat oder sogar öfter besuchen?
verzieh ihm, er weis nicht wie das ist Freunde oder Verwandte zu besuchen 😁.
MFg MArcell
Es ist schon witzig, was hier alles geschrieben wird.
Deshalb möchte auch ich zur allgemeinen Erheiterung beitragen.
zum 1.
Es wird über die hohen Steuern geschimpft.
Sicher sind diese im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch. Aber wie schon angesprochen, habe alle Autofahrer was davon (zumindest teilweise).
Oder wie sollen sonst Landstraßen bezahlt werden, auf denen man teilweise mit weit über 100 km/h unterwegs sein kann.
Aber mal ein Rechenbeispiel: der Steuerunterschied zwischen Literpreisen von 1,20 € bzw. 1,40 € sind gerade mal 3€ (ich hoffe ich habe mich nicht verrechnet). Denn die Steuern haben sich seit der Einführung der Ökosteuer nicht erhöht (Außer die Mehrwertsteuer die prozentual berechnet wird, aber das tut sie bei einer Preiserhöhung von Butter auch).
Ohne Steuer würde der Sprit ca. 60 cent kosten.
Ach, und wenn ich mich richtig erinnere, hat doch die FDP zu Kohls Zeiten, die Mineralölsteuer kräftig mit erhöht (Herr Westerwelle sollte also ruhig bleiben).
zum 2.
Es wird über Motorradfahrer gemeckert.
Also ich fahre nebenbei eine 600er CBR mit Einspritzung und Kat.
Die kann ich mit 5,5 Litern fahren. Mein Auto braucht mehr.
Und die kleinen Moped (Roller) brauchen noch weniger.
Wenn ich solche Sätze dann auch noch von einem GTI-fahrer lese, lach ich mir nen Arsch ab. (freies Zitat)
Egal welches Tempo du fährst, ist mein Motorrad ist sparsamer. Es sei denn du hast das Auto voll (Spritverbrauch pro Person). Aber wie oft kommt so was vor?
Am Spritpreis können wir selber etwas tun. Sparsamere Autos (wenn man sowieso im Begriff ist eins zu kaufen), andere Fahrweise.
Hier mal meine Erfahrung: Eine Autobahn fahrt von Leipzig nach Magdeburg mit 160 hat mein Auto den Momentanverbrauch mit 10,5 Litern angezeigt. Die selbe Strecke mit 120 mit 7,5 Liter (1.6 l Golf von 2007). Also 3 Liter Unterschied.
Wenn das alle machen sinkt die Nachfrage und damit der Preis.
Meine Meinung.
Zitat:
Original geschrieben von 12MP4
Ich finde, man kann auch selber etwas dazu beitragen, Sprit zu sparen. Indem man vielleicht auf ein PS-Schwächeres Fahrzeug wechselt, das weniger von dem teuren Saft
verbraucht. Zweitens kann man sein Fahrverhalten ändern und zum Beispiel die Brötchen morgen s mit dem Rad holen.
Aber wenn man einige hier in Deutschland sieht, da kann die Kiste garnicht genug PS,
nicht genug breite Reifen haben. Ein kleines Auto mit wenig PS wird hier bei uns in
Deutschland doch nur müde belächelt!!! (noch!) Denn ich mache mir da nichts vor, wir werden 2010 bei einem Literpreis vom 1,80 sein, mindestens!!!
Und dann möchte ich all die GTI und GTS Fahrer sehen. Dann können die ihre PS-Protzkarre auch nur noch mit 120 auf der Autobahn bewegen!!!Mfg: 12MP4
Spritsparfahrten machen Sinn, aber leider sind z.B. ie "GTI-Fahrer" und andere PS-Klötze nicht die breite Masse in der Gesellschaft. Für die Mehrheit ist das Auto sehr wichtig um von A nach B zu kommen und für die Berufliche Existenz entscheidend.
Höhere Spritpreise werden kaum einen GTI oder SUV Fahrer abschrecken - genau die Leute haben doch noch ein dickes Bankkonto und werden immer reicher..
Es darf einfach zu keiner Zweiklassengesellschaft kommen, sprich entweder Fahrrad, Bahn oder prolliger SUV-Spass-Fahrer und für Tempo 120 könnte man auch ein Tempolimit fordern ( im Ruhrgebiet auf Grund von häufigen Staus und sinnlosen Ampelschaltungen eher unnötig) - dazu muss der Preis nicht nach oben spekuliert werden.. 😉
Zitat:
Original geschrieben von trockensuppe
Spritsparfahrten machen Sinn, aber leider sind z.B. ie "GTI-Fahrer" und andere PS-Klötze nicht die breite Masse in der Gesellschaft. Für die Mehrheit ist das Auto sehr wichtig um von A nach B zu kommen und für die Berufliche Existenz entscheidend.Höhere Spritpreise werden kaum einen GTI oder SUV Fahrer abschrecken
Ein wirklich guter Beitrag. Es trifft wohl ehr die Fahrer von kleinen alten Autos, wenn die Spritpreise teurer werden. Selten wohl die Käufer von Neuwagen, die jammern einfach nur auf hohem Niveau.