Beim Ölwechsel versehentlich 0,5 ltr. Motoröl über Max eingefüllt

Porsche Boxster 2 (987)

Kann da was passieren ? Beim Betrieb merkt man nichts.

49 Antworten

@Golftyp81:Dann wollen wir mal das Sommerloch weiter füllen.

Ich stimme zu, dass ggf. der Motor Schaden nehmen kann.

Ich stimme auch zu, dass einige Tipps hier recht weit hergeholt sind, obgleich ich die Verwendung des Wortes Schwachsinn in dem Zusammenhang alleine schon aus Wertschätzung gegenüber den hier Ratgebenden für nicht angemessen halte. Und sicher gibt es hier auch Leute, die wissen, wovon sie reden.

Aber nur mal so:

Schon mal selbst versucht, gegen den anstehenden Ölstrom (entstehend durch den Ölfüllstand in der Ölwanne) die Ölablass-Schraube wieder sauber und möglichst gleich beim ersten Versuch am Gewinde anzusetzen?

Und wo ist die dritte Hand, die das Loch in der Ölwanne zuhält, während die anderen beiden Hände, die alte Dichtungsscheibe von der Ablaß-Schraube (die sich manchmal noch gerne am Gewinde festkrallt) mit den Fingern (die durch die Einmalhandschuhe eingeschränkt sind) runterfummeln, die Ablasschraube reinigen und den neuen Dichtungsring auffädeln?

Mag alles irgendwie gehen, aber die Möglichkeit, dass einem durch die blöden, öligen Einmalhandschuhe die Schraube nebst Dichtscheibe wegflutscht und in der bereits etwas gefüllten, untergestellten Auffangwanne abtauchen, ist nicht zu unterschätzen. Und dann stehste oder liegste da und musst noch ein Loch zuhalten, suuuper.

Das macht besonders Spaß, wenn einem dann liegend unterm Auto (wenn man nicht gerade eine Hebe-Bühne oder Grube zu Hause hat), das gute, schwarze Gold am Arm runter in den Hemdsärmel läuft und sich bis zur Schulter vorarbeitet.

Und wenn dann alles so scheiße läuft und mit Öl eingesaut ist, dass man sich dazu entscheidet, doch alles Öl rauslaufen zu lassen, ist es natürlich Oberkacke, wenn man eine zu kleine Auffangwanne untergestellt hat, um für die Rumfummelei mit auslaufendem Öl und mit Ablaßschraube mehr Bewegungsfreiheit zu haben.

Echt dolle Tips hier und voll aus der Praxis, aber vielleicht bin ich ja nur zu ungeschickt.

Ich sag nach wie vor: Alles Öl ablassen und oben wieder in richtiger Menge (vielleicht sogar noch durch einen Filter) reinschütten. Aber vorher nicht vergessen, wieder die Ablaß-Schraube reinzudreheh und mit Drehmoment festzuziehen. 😁

Zitat:
@Golftyp81 schrieb am 12. August 2025 um 12:43:19 Uhr:
Selten so ein Schwachsinns tipp gelesen.
Ich komme mit einer Kiste Bier vorbei und schaue dir zu, wie du den Peilstab suchst, oder irgendeine andere Möglichkeit deinen Weg erfolgreich umzusetzten.
Mach aber vorher alle Besorgungen, damit du wenigstens richtig Zeitaufwand in die Tonne haust 🙈
Wenn man so raushaut, sollte man wenigstens wissen wovon man redet.
Neuen Dichtring besorgen, Auffanwanne unterstellen, Ablassschraube langsam rausdrehen (Einmalhandschuhe anziehen), Dichtring erneuern und Schraube nach wenugrn Sekunden wieder rein und fest ziehen (Ja, evtl. "plantscht" man etwas). Danach alles saubermachen, Ölstand korrekt einstellen und fertig.
Es ist nicht alles Raketentechnik.
Mit zuviel Motoröl zu fahren ist nicht gut und sollte auf jeden Fall unterlassen werden.
Wenn es verbrannt würde, schädigst du deinen Kat und in der Kurbelgehäuseentlüftung hat das Öl auch nichts verloren.

Wenn du Richtig gelesen hast wäre mir der tolle Komentar erspart geblieben...

Wenn er ein Peilstab oder ein Rohr für ein KD Stab hat, ich weiss es leider nicht.

Grüsse

Ich habe es riskiert und bin jetzt ca. 1000 Km mit zu viel Motoröl gefahren. Keinerlei unangenehme Vorkommnisse. Weder Rauch noch verrußter Auspuff, Motor läuft normal. Ich nehme an dass das Fassungsvermögen der Ölwanne entgegen der Betriebsanleitung etwas mehr Öl klaglos für den Motor aufnehmen kann. Nochmal riskieren würde ich es aber nicht.

@svburke

Ich habe lediglich den einleitenden Satz des "ratgebenden" wiederholt.

Dies entspricht nicht meiner normalen schreibweise, ich fand es in diesem Fall aber passend (war als Spiegel gedacht) muss aber nicht jeder mit mir teilen.

Und zur Frage ob ich das schon selbst versucht habe, ja, sonst würde ich so einen Rat nicht schreiben. Habe es schon zigfach so gemacht. Entweder wenn es mir selbst passiert ist, dass ich zuviel Öl aufgefüllt habe, oder aber auch für andere denen der Motor überfüllt wurden.

Wenn jemand seinen Ölwechsel selber macht, gehe ich von handwerklichem Geschick aus, sorry wenn ich da vielleicht zu weit denke.

Alternativ ist dein Tipp, einfach alles aufzufangen und weniger wieder aufzufüllen ja eine gute Alternative.

Durch den Ölfilter kann man nichts auffüllen, der "guckt" nach unten und ist unter dem Auto.

Beim 987.2 wird der Ölstand bei laufendem Motor gemessen, da ist es auch nicht schlimm erstmal einen Liter weniger aufzufüllen und sich dann bei Laufendem Motor an den optimalen Ölstand ranzutasten, in dem man "schluckweise" ergänzt.

Man kann den Öldeckel auch bei laufendem Motor einige Sekunden, zum ergänzen, offen lassen, dann muss man nicht ständig den Motor an und aus machen, wenn man es übertreibt geht die Motorkontrollleuchte an, wegen Falschluft.

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Alles klar und danke, dass Du noch mal auf meine Hinweise eingegangen bist. Ich denke, so passt das für alle.

Mit dem Ölfilter ist tatsächlich das nächste Missverständnis entstanden.

Ich meinte, dass ich oben am Öleinfüllstutzen während des Einfüllens ggf. zur Sicherheit das Öl nochmal filtern würde. Z.B. ein ganz feines Leinen- oder Seidentuch (darf auf jeden Fall nicht fusselnd sein), oder wenn vorhanden ein anderes geeignetes Filtermaterial in einen Trichter einlegen und langsam durchgießen.
Es kann ja doch passieren, dass beim Hantieren unter dem dreckigen Unterboden des Fahrzeugs unbemerkt Schmutz in das Öl in der Auffangwanne fällt.

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