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Subaru Impreza III (GR) 2.0D Test

04.10.2015 15:16    |   Bericht erstellt von fun1967

Testfahrzeug Subaru Impreza III (GR) 2.0D
Leistung 150 PS / 110 Kw
Hubraum 1998
HSN 7106
TSN ABW
Aufbauart Schrägheck
Kilometerstand 189490 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 8/2010
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als 5 Jahre
Gesamtnote von fun1967 4.0 von 5
weitere Tests zu Subaru Impreza III (GR) anzeigen Gesamtwertung Subaru Impreza III (GR) (2007 - 2012) 4.0 von 5
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Einleitung

Diesen Wagen kaufte ich mit ca. 40.500 km im Januar 2013.

Es ist mein erstes Allrad angetriebene Fahrzeug in meinem Besitz.

 

Das Fahrzeug wird bei mir vorwiegend nur für Wege > 20 km bewegt, für kürzere Wege benutze ich fast ausschließlich das Fahrrad. Bis Oktober 2019 benutzte ich das Fahrzeug zu mehr als 80% um Montags 100 km zu meinem Arbeitsort zu fahren und Freitags wieder 100 km von dort zurück. In der übrigen Zeit stand das Fahrzeug und ich benutzte das Fahrrad.

Auch zu Fahrten in den Urlaub nutze ich das Fahrzeug.

Seit Oktober 2019 nutze ich das Fahrzeug nun auch beruflich, allerdings auch vorwiegend nur für Strecken > 20 km, allerdings wird das Fahrzeug jetzt vorwiegend auf Landstraßen anstatt Autobahnen bewegt.

Im Winter kann es auch mal vorkommen, dass ich das Fahrzeug bei sehr schlechtem Wetter auf Kurzstrecken bewege anstatt mit dem Fahrrad zu fahren.

 

Folgende Ausstattungsmerkmale hat das Fahrzeug:

- Sitzheizung

- Sportsitze

- Xenonscheinwerfer

- Nebelscheinwerfer (brauche ich nicht, wofür sind die gut?)

- elektrische Fensterheber vorn und hinten

- Klimaautomatik

- Leseleuchten vorn

- Berganfahrhilfe

- Tempomat (super bei Geschwindigkeitsbegrenzungen)

Galerie

Karosserie

4.0 von 5

Die Platzverhältnisse sind für vier Erwachsene bis ca. 190 cm Körpergröße ausreichend. Nur viel Gepäck sollten sie nicht dabei haben (der Kofferraum ist nicht all zu groß) und auch nicht all zu schwer, da die zulässige Zuladung in dem Fall recht schnell überschritten wäre.

 

Die Sitze sind bequem und die Übersichtlichkeit nach vorn und hinten ist nicht perfekt aber ausreichend und vor allem nach hinten deutlich besser als der Durchschnitt bei heutigen Autos.

 

Ein Rätsel bleibt mir wieso der Impreza XV diese ganzen Plastikverkleidungen hat, die scheinbar ca. 100 kg (nach meiner Meinung) unnötiges Gewicht auf die Waage bringen, da der Wagen mit der geringen Bodenfreiheit kaum für das Gelände geeignet ist.

 

Die Karosserie scheint sehr gut gedämmt zu sein und die Windgeräusche werden auch bei hohem Tempo auf der Autobahn nicht aufdringlich laut.

 

Im Fahrzeugalter von ca. 5 Jahren hatte ich die Gelegenheit bei einem Reifenwechsel unter das Auto zu schauen und dabei zeigte sich, dass der Unterboden zu meinem Erstaunen die ersten Korrosionansätze aufwies obwohl der Hersteller mit einer Vollverzinkung des Unterbodens wirbt. Nichts Dramatisches weil sich die Korrosion noch nicht in Falzen und an Kanten zeigte aber höchste Zeit etwas dagegen zu tun.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Die Platzverhältnisse sind für vier Erwachsene bis ca. 190 cm Körpergröße ausreichend.
  • + Die Sitze sind bequem auch auf langen Touren.
  • + Die Karosserie scheint sehr gut gedämmt zu sein und die Windgeräusche werden auch bei hohem Tempo auf der Autobahn nicht aufdringlich laut.
  • + Vor allem nach hinten ist die Übersichtlichkeit des Fahrzeugs deutlich besser als der Durchschnitt bei heutigen Autos.
  • - Der Kofferraum ist nicht all zu groß
  • - Die zulässige Zuladung ist relativ gering.
  • - Leergewicht für diese Fahrzeugklasse etwas zu hoch, könnte ca. 100 kg leichter sein.

Antrieb

4.0 von 5

Motor:

Der Boxermotor (Euro 5) ist ein richtiges Sahnestück. Er läuft selbst kalt als Diesel schon sehr ruhig und rund und wenn er erst mal warm ist, turbinengleich. Er liefert ordentlich Durchzug fast im gesamten Drehzahlband und selbst bei 1.500 U/min kann man mit ihm noch gelassen cruisen.

Warum ist er nur so durstig?

 

Die Warmlaufphase des Common Rail Diesel-Motors liegt im Winter bei Temperaturen unter 0°C bei ca. 5,5 km.

 

Verbrauch:

Mit dem Verbrauch des Fahrzeugs bin ich bisher gar nicht zufrieden, er ist einfach viel höher als bei meinem vorherigen Fahrzeug (Opel Astra CDTi 1,9 Liter, 110 kW), trotz gleicher Leistung und vergleichbarer Fahrleistungen, und die Angabe des Bord-Computers ist allenfalls ein Schätzeisen.

 

Nach sehr flotter Autobahnfahrt (zwischen 170 und 200 km/h nach Navi) direkt nach dem Kauf stieg der Verbrauch auf bis zu 0,086 l/km laut BC. Als ich dann noch einige Kilometer Landstraße gefahren bin, fiel der Verbrauch wieder auf 0,078 l/km. Nach dem Tanken lag dann aber der errechnete Verbrauch bei 0,082 l/km, etwa 0,009 l/km höher als bei meinem bisherigen Fahrzeug.

 

Nach 345 km habe ich ein zweites Mal nachgetankt (im Winter) und wieder war eine riesige Differenz zwischen BC-Verbrauch und errechnetem Verbrauch (BC: 0,072 l/km; errechnet: 0,079 l/km), mein bisheriges Fahrzeug hätte bei gleicher Fahrweise wieder ca. 0,01 l/km weniger verbraucht.

 

3. Tanken: 758,7 km, 56,99 Liter getankt, errechn. Verbr. 0,075 l/km, BC 0,068 l/km, fast nur Landstraßenverkehr zur Arbeit (ca. 16,5 km ein Weg) und etwas Stadtverkehr, weitestgehend sparsame Fahrweise mit einigen Überholvorgängen, -6°C bis 2°C Außentemperatur.

 

Kupplungsverschleiß:

Hier möchte ich mal auf die Besonderheit des permanenten Allradantriebs über ein Mittendifferentialgetriebe in Verbindung mit dem Kupplungsverschleiß eingehen.

Mir fiel sofort bei den ersten wenigen Fahrten auf, dass eine sportliche Fahrweise stark die Kupplung belasten kann. Wenn ein Wagen mit nur einer Antriebsachse mit zu viel Drehmoment angefahren wird, drehen die Antriebsräder beim Beschleunigen durch und es kommt zu erhöhtem Reifenabrieb (Reifenverschleiß). Dies verhält sich bei einem Allrad angetriebenen Wagen natürlich ganz anders. Hier muss die Kupplung dann das ganze überschüssige Drehmoment vernichten, da es zu so gut wie keinen durchdrehenden Rädern kommt, was zu deutlich erhöhtem Kupplungsverschleiß führen muss.

Daher versuche ich (wie auch schon bei meinen früheren Dieselfahrzeugen auch - erhöhter Reifenverschleiß ist auch teuer) so gut es geht im Standgas bei etwas über 1.000 U/min anzufahren und erst zu beschleunigen wenn der Motor komplett eingekuppelt hat. Da der Dieselmotor 2 Liter Hubraum hat, ist das Drehmoment auch bei Standgas meiner bisherigen Erfahrung nach, dafür groß genug. Auch beim Hochschalten achte ich darauf, dass ich erst wieder Gas gebe wenn die Kupplung einen vollständigen Kraftschluss zum Motor aufgebaut hat. Diese Problematik ist natürlich beim Diesel umso bedeutender, weil dieser Motor in der Regel ein um ein vielfach höheres Drehmoment schon bei niedrigen Umdrehungszahlen im Vergleich zum Benzinmotor aufweist.

Selbst wenn eine Kupplung bei vollständigem Kraftschluss bedeutend mehr als das maximale Drehmoment des Motors übertragen kann, ergibt sich daraus keine Aussage für den Zustand zwischen vollständigem Kraftschluss und komplett getrenntem Zustand und demnach ergibt sich daraus auch keine Aussage zu der Haltbarkeit der Kupplung bzgl. Verschleiß.

Zusammengefasst scheint die Kupplung so ausgelegt und konstruiert zu sein als wenn nur zwei Räder angetrieben werden. Für einen Allradfahrzeug müsste die Kupplung so ausgelegt werden, dass sie das doppelte an Drehmoment in Form von Wärme abführen können müsste als bei einem Fahrzeug mit nur zwei angetriebenen Rädern. Dies ist hier nicht der Fall und so kommt es viel schneller zu einer Überhitzung bei schleifender Kupplung und zusätzlich zu einem erhöhten Kupplungsverschleiß bzw. zu einer erhöhten Gefahr von verglasenden Belägen durch Überhitzung und damit vorzeitigen Kupplungsdefekt.

 

Eine sich hieraus für mich ergebende Frage ist ferner:

In wie weit wäre ein Allradantrieb über eine Haldexkupplung wie z.B. bei VW, in der Lage einen Teil des möglicherweise entstehenden, überschüssigen Drehmomentes in der Haldexkupplung statt in der Getriebekupplung am Motor zu vernichten und wie wirkt sich das dann längerfristig auf die Haldexkupplung aus?

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Der Boxermotor (Euro 5) ist ein richtiges Sahnestück. Er läuft selbst kalt als Diesel schon sehr ruhig und rund und wenn er erst mal warm ist, turbinengleich. Er liefert ordentlich Durchzug fast im gesamten Drehzahlband und selbst bei 1500 U/min kann man mit ihm noch gelassen cruisen. Allerdings regeneriert der Dieselpartikelfilter unterhalb von 1800 U/min nicht. und auch erst ab dem 4. Gang.
  • + Die Warmlaufphase des Common Rail Diesel-Motors liegt im Winter bei Temperaturen unter 0°C bei ca. 5,5 km
  • - Der Verbrauch ist nach meinem Empfinden zu hoch.

Fahrdynamik

4.5 von 5

Das Fahrwerk ist komfortabel und schluckt auch größere Straßenunebenheiten und Schlaglöcher ohne Poltern. Die Seitenneigung in Kurven könnte etwas geringer sein, was aber durch den Allradantrieb keinen Einfluß auf die möglichen, sehr hohen Kurvengeschwindigkeiten hat. Vielleicht eine Eigenschaft, die auch auf den tiefen Schwerpunkt durch den Boxermotor zurückzuführen ist.

 

Die Abrollgeräusche sind mit meinen momentanen Reifen (Goodyear 4 Season) sehr leise.

 

Erste Fahrversuche auf Schnee waren gigantisch. Selbst auf Schnee geht er mit hoher Geschwindigkeit ums Eck, wo ein Fronttriebler schon lange über die Vorderräder in den Straßengraben schieben würde und das Heck eines Hecktrieblers einen selbst schon lange überholt (ausgebrochen wäre) hätte.

 

Die Lenkung ist sehr direkt und leichtgängig, leider auch bei höheren Geschwindigkeiten. Wünschenswert wäre eine geschwindigkeitsabhängige Servounterstützung der Lenkung.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Das Fahrwerk ist komfortabel und schluckt auch größere Straßenunebenheiten und Schlaglöcher ohne Poltern.
  • + Hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich wegen des tiefem Schwerpunkts durch den Boxermotor und des tollem Allradantriebs.
  • + Die Abrollgeräusche sind mit meinen momentanen Reifen (Goodyear 4 Season) sehr leise.
  • + Erste Fahrversuche auf Schnee waren gigantisch. Selbst auf Schnee geht er mit hoher Geschwindigkeit ums Eck, wo ein Fronttriebler schon lange über die Vorderräder in den Straßengraben schieben würde und das Heck eines Hecktrieblers einen selbst schon lange überholt (ausbrochen) hätte.
  • + Lenkung ist sehr direkt
  • - Die Seitenneigung in Kurven könnte etwas geringer sein.
  • - Lenkung ist zu leichtgängig bei höheren Geschwindigkeiten. Hat leider keine geschwindigkeitsabhängige Servounterstützung.

Komfort

4.0 von 5

Was ich schmerzlich vermisse, ist die Einparkhilfe, mit der mein bisheriges Fahrzeug ausgestattet war. Warum Subaru dies nur als sehr teure Nachrüstung und nicht als Option anbietet, ist mir ein Rätsel?

 

Toll wiederum ist das serienmäßige Xenonlicht, ein echter Zugewinn in der Nacht. Nicht nur ist die Lichtleistung bei geringerem Stromverbrauch höher, sondern das weiße Licht ist auch viel kontrastreicher als herkömmliches H7 Halogenlicht mit seinem viel höheren Rotanteil.

 

Während das Halogen-Fernlicht noch sehr gut ist, sind die Nebelscheinwerfer total überflüssig. Der Lichtgewinn ist kaum merklich und im Nebel bringen sie keinerlei Vorteil im Vergleich zum normalen Xenon-Abblendlicht.

 

Obwohl der Klang der Audioanlage über den CD-/MP3-Player super ist, ist der Empfang und der Klang beim Radio ein Witz. Ebenso ist die Bluetooth-Funktion schlicht weg unbrauchbar. Wenn das Handy endlich mal zufällig mit dem Radio koppelt, machen es die Störgeräusche während der Fahrt für den Angerufenen fast unmöglich den Anrufer im Fahrzeug zu verstehen. Ebenfalls ist es nicht möglich die Kontakte vom Radio aus auszulesen.

Daher habe ich das Originalradio nun gegen ein JVC KD-R741BT ausgetauscht und nun ist der Radioempfang deutlich besser wenn auch immer noch nicht optimal (scheinbar taugt auch die originale Antenne nichts), die Bluetooth-Koppelung (Audioklang ist jetzt etwas schlechter als vorher) des Handys inkl. Telefonkontakte funktioniert nun einwandfrei und auch die Verständigungsschwierigkeiten sind jetzt Geschichte. Allerdings hat mich der Spaß inkl. Lenkradadapter und neuer Radioblende ca. € 180 gekostet.

 

Jetzt habe ich auch die original nur ca. 10 cm lange Antennenrute gegen eine 40 cm lange Standard-Antennenrute für Audi, VW oder Opel ausgetauscht. Die ist für € 5,- bis 7,- im Internet erhältlich und wird mit Adaptergewindestiften M4, M5 (für Subaru) und M6 geliefert. Der Empfang ist dadurch nochmals besser geworden. Noch besser könnte er vermutlich nur durch die Verwendung eines DAB+ Radios (Digitalradio, z.B. JVC KD-DB95BTE) werden.

 

Ebenfalls finde ich es nicht besonders komfortabel, dass das Licht noch keine Einschalt- und Ausschaltautomatik bzw. Dämmerungserkennung hat. So etwas gehört bereits bei jedem besser ausgestattetem Fahrrad zur Grundausstattung.

 

Auch der Blinker verfügt über keine Komfortfunktion (einmal Antippen lässt ihn ca. 3 bis 4 mal blinken), die z.B. beim Spurwechsel auf der Autobahn sehr nützlich wäre.

 

Dass das Armaturenbrett aus Hartplastik ist, stört mich gar nicht, da es vom Oberflächenfinish genauso aussieht wie unterschäumte Armaturenbretter der etablierten, deutschen Hersteller. Normalerweise sehe ich mir ein Armaturenbrett nur an und streichele es nicht bei jeder Autofahrt. Dass es bei Straßenunebenheiten vernehmlich und häufig knarzt (im Moment ist es unter 0°C) stört mich da schon deutlich mehr.

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Das serienmäßige Xenonlicht ist ein echter Zugewinn in der Nacht. Nicht nur ist die Lichtleistung bei geringerem Stromverbrauch höher, sondern das weiße Licht ist auch viel kontrastreicher als herkömmliches H7 Halogenlicht mit seinem viel höheren Rotanteil.
  • + Obwohl das Fernlicht nur Halogenlicht ist, ist es deutlich heller als bei meimem vorherigen Fahrzeugen mit separaten H1 Fernlichtscheinwerfern.
  • + Lenkrad lässt sich in der Tiefe und Höhe in einem großen Bereich verstellen und individuell anpassen.
  • + Sehr bequeme Sitze auch für lange Touren mit viel Seitenhalt
  • + Klang der Audioanlage bzw. die per Serie verbauten Lautsprecher über den CD-/MP3-Player
  • - Was ich schmerzlich vermisse, ist die Einparkhilfe, mit der mein bisheriges Fahrzeug ausgestattet war. Warum Subaru dies nur als sehr teure Nachrüstung und nicht als Option anbietet, ist mir ein Rätsel?
  • - Empfang und der Klang beim Serienradio ist ein Witz.
  • - Bluetoothkoppelung und Sprachqualität sind schlecht
  • - Keine Einschalt- und Ausschaltautomatic bzw. Dämmerungserkennung für die Lichtschaltung.
  • - Knarzendes Armaturenbrett, vorwiegend nur bei tiefen Temperaturen unter 0°C
  • - Eine Komfortfunktion (einmal antippen löst 3-maliges Blinken z.B. bei einem Spurwechsel aus) am Blinker fehlt.
  • - Nebelscheinwerfer sind total überflüssig. Der Lichtgewinn ist kaum merklich und im Nebel bringen sie keinerlei Vorteil im Vergleich zum normalen Xenon-Abblendlicht.

Emotion

3.5 von 5

Leider habe ich nur den Impreza XV als EURO5 Diesel bekommen. Eigentlich hätte der Impreza Sport mir besser gefallen. Er war aber nur mit EURO4 erhältlich. Der Impreza Sport gefällt mir nicht nur wegen der fehlenden Plastikbeplankungen besser, sondern er ist darüber hinaus deshalb auch 100 kg leichter als der XV und seine Fahrleistungen sind aufgrund des fehlenden Gewichts auch messbar besser.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + sportliches Temperament
  • - XV Modell hat nach meinem Geschmack außen zu viel Plastikverkleidungen.

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr 200-300 Euro
Verbrauch auf 100 km 6,5-7,0 Liter
Inspektionskosten pro Jahr 500-700 Euro
Gebrauchtwagengarantie 12 Monate
Werkstattkosten pro Jahr 500-1500 Euro
Versicherungsregion (PLZ) 89073
Haftpflicht 200-300 Euro (35%)
Vollkasko 600-800 Euro 35%
Außerplanmäßige Reparaturkosten Motor/Kraftstoffversorgung/Abgasanlage - Rußfilter/Partikelfilter (2000 €)

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Zur Zeit fahre ich das Fahrzeug seit Anfang Januar 2013 und es gefällt mir gut, vor allem wegen des tollen Boxermotors, des klasse Allradantriebs und des sportlichen Fahrverhaltens ohne bretthart zu sein.

 

Ich hoffe die Langzeitqualität der Japaner ist nicht nur eine Legende sondern bewahrheitet sich. Ich werde diesen Testbericht versuchen aktuell zu halten und 100.000 km weiter werde ich sehen ob an der viel gelobten Langzeitqualität der Japaner und Subarus im Speziellen Wahrheit ist.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Der Verbrauch ist mir bisher zu hoch und einige Ausstattungsdetails könnten besser gelöst sein wie z.B.:

der Radioempfang,

die Bluetooth-Kopplung,

die fehlende Einparkhilfe,

die fehlende Lichteinschalt- und Ausschaltautomatik,

der etwas zu kleine Kofferraum,

das Knarzen im Armaturenbrett,

die etwas zu geringe Zuladung,

die etwas zu leichtgängige Lenkung bei höheren Geschwindigkeiten.

 

Nun hat auch dieser Wagen nach einem Jahr in meinem Besitz sich die ersten Minuspunkte verdient. Erst Mitte Januar 2014 war der Wagen mit ca. 55.500 km Tachostand in einer Subaru Vertragswerkstatt zur Jahresinspektion. Kein besonders preiswertes Vergnügen obwohl ich das Motoröl schon selbst besorgt und der Werkstatt mit deren Einwilligung zur Verfügung gestellt hatte. Nur einen Monat später am 21.02.2014 mit ca. 57.500 km Tachostand leuchtete die Dieselpartikelfilterleuchte im dichten Stadtverkehr in Stuttgart auf dem Weg zur nächsten Autobahn auf. Laut Betriebsanleitung soll dann der Motor auf Betriebstemperatur gebracht werden und bei ca. 1.800 bis 2.500 U/min im 4. bis 6. Gang für ca. 15 bis 20 Minuten gefahren werden bis die Leuchte wieder aus geht, was die Bestätigung dafür ist, dass der Filter wieder freigebrannt ist. Leider ist dies im fast immer vorhandenen Stop and Go Verkehr von Stuttgart so gut wie unmöglich und so fing die Leuchte nach ca. 10 bis 15 Minuten an zu blinken. Obwohl das Fahrzeug noch ganz normal fuhr, ist laut Bedienungsanleitung dann das Fahrzeug so schnell als möglich abzustellen und in eine Werkstatt zu bringen, was ich umgehend veranlasste.

Abgesehen von den 3,5 Stunden sinnloser Zeitverschwendung (Schaden melden, Wagen abschleppen lassen, Leihfahrzeug organisieren, etc.) betrugen die Reparaturkosten ca. € 133,-. Natürlich steht auch noch die Möglichkeit im Raum, dass bei der Inspektion ein Fehler gemacht wurde, der dazu führte, dass der Filter schon nach einem Monat nach der Inspektion mit Ruß überladen ist.

Mit 102.000 km hat sich nun der nächste teure ausserplanmäßige technische Defekt ergeben. Obwohl der Motor bei einer Umgebungstemperatur von ca. 15 bis 20°C normal startete und auch normal rund lief, blieben die gelbe Motorfunktions- und die ESP-Leuchte an. Eine Fehlerspeicherauslesung mit den Kosten von € 26,- ergab, dass vermutlich eine der Vorglühkerzen defekt ist. Dies würde auch erklären warum sich der Fehler beim Kaltstart des Motors ergab. Nachdem die Werkstatt den Fehler gelöscht hatte, trat der Fehler beim Start des warmen Motors auch nicht mehr auf. Selbst beim nächsten Kaltstart ca. eine Woche später, allerdings an einem warmen Sommertag, trat der Fehler nicht auf. Erst beim nächsten Kaltstart bei kühlerer Witterung trat der Fehler wieder auf.

Bei einem Kilometerstand von 102.250 km wurden die Vorglühkerzen inkl. des Relais gewechselt. Da es wie zu erwarten war, zu Schwierigkeiten bei der Demontage der Vorglühkerzen kam, kostete die Reparatur € 469,-.

Natürlich steht auch noch die Frage im Raum, welcher Fehlercode sich ergeben hätte wenn nur das Vorglührelais defekt gewesen wäre?

Am 25.08.2017 mit 121.291 km Tachostand leuchtete die Dieselpartikelfilterleuchte im dichten Stadtverkehr in Stuttgart ca. 1 km nach Losfahrt auf. Schon ca. 500 Meter später fing sie an zu blinken womit eine weitere Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Dies ist das zweite mal, dass dies passierte seit dem das Fahrzeug in meinem Besitz ist.

Abgesehen von den 3,5 Stunden sinnloser Zeitverschwendung (Schaden melden, Wagen abschleppen lassen, Leihfahrzeug organisieren, etc.) betrugen die Reparaturkosten inkl. des fälligen Ölwechsels ca. € 324,-. Obwohl das Fahrzeug nur auf Langstrecken 2x die Woche zwischen Ulm und Stgt. bewegt wird und den Rest der Woche steht und es Sommer ist, trat dieser Fehler für mich unerklärlich auf. Ein Defekt war aber nicht feststellbar. Außer einer Partikelfilterregeneration, waren keine weiteren Reparaturarbeiten notwendig. Wie üblich in Werkstätten, waren die Ölkosten mit € 24,- pro Liter extrem hoch.

 

Ich möchte hier mal an offizieller Stelle die notwendigen Inspektions- Wartungs- und Reparaturarbeiten meines Fahrzeugs tabellarisch auflisten.

 

04.01.2013; 40.500 km; gekauft 2 Jahre 4 Monate alt mit neuer Inspektion

17.01.2014; 55.500 km; Jahresinspektion (Getriebe-, Motor-, Differentialölwechsel)

21.02.2014; 57.500 km; Dieselpartikelfilterleuchte leuchtet auf und ca. 10 bis 15 Minuten später fängt sie an zu blinken; Dieselpartikelfilter verstopft; Fahrzeug zur nächsten Subaru Vertragswerkstatt abschleppen lassen; abgesehen von einem stark beladenem Partikelfilter keinerlei Defekt feststellbar; Partikelfilter wurde regeneriert, sonst keine weiteren Arbeiten; Summe € 133,-; keine Kulanz.

16.12.2014; 72.500 km SUBARU Inspektion mit Motorölwechsel & Bremscheiben- und Bremsbelagwechsel hinten (normaler Verschleiß)

23.06.2015; 82.953 km Bremscheiben- und Bremsbelagwechsel vorn (normaler Verschleiß). Bremsbeläge waren sehr gleichmäßig abgefahren.

26.06.2015; 83.080 km Ersatz von 2 Reifen vorn (Goodyear 4 Seasons, Laufleistung ca. 44.000 km, normaler Verschleiß).

26.06.2015; 83.080 km Entdeckung von oberflächlicher Korrosion am Unterboden trotz angeblicher Vollverzinkung des Unterbodens, glücklicherweise noch nicht in Falzen oder an Kanten.

11.11.2015; 88.357 km SUBARU Inspektion mit Motorölwechsel & Beseitigung der Korrosion am Unterboden mit Unterbodenwachsversiegelung. Die Kosten für die Korrosionsbeseitigung lagen bei € 38,-.

31.07.2016; 102.000 km; gelbe Motorfunktions- und die ESP-Leuchte erlöschen nach dem Kaltstart des Motors nicht mehr; Fehlerspeicherauslesung in einer Subaru-Vertragswerkstatt ergibt, dass vermutlich eine Vorglühkerze defekt ist; Kosten für das Auslesen und Löschen des Fehlerspeichers € 26,-

23.08.2016; 102.250 km; Austausch aller vier Vorglühkerzen inkl. Relais in einer Subaru-Vertragswerkstatt; Kosten € 469,-

14.10.2016; 105.850 km Ersatz von 2 Reifen halb vorn, halb hinten gefahren (Goodyear 4 Seasons Gen2, Laufleistung ca. 65.000 km, normaler Verschleiß).

19.10.2016; 106.000 km SUBARU Inspektion mit Motorölwechsel.

25.08.2017; 121.291 km; Dieselpartikelfilterleuchte leuchtet ca. 1 km nach Losfahrt im Stadtverkehr auf und 0,5 km später fängt sie an zu blinken; Dieselpartikelfilter verstopft; Fahrzeug zur nächsten Subaru Vertragswerkstatt abschleppen lassen; abgesehen von einem stark beladenem Partikelfilter keinerlei Defekt feststellbar; Partikelfilter wurde regeneriert und ein Ölwechsel durchgeführt weil er ohnehin fällig war, sonst keine weiteren Arbeiten; Summe € 324,- (nur das Öl allein waren schon extrem teure € 143,-).

30.08.2017; 121.430 km SUBARU Klimaservice in einer freien Werkstatt; es war nur noch 0,5 kg Restgehalt an Klimamittel vorhanden; nach dem Klimaservice war eine deutliche Leistungssteigerung der Klimaanlage spürbar; 2 Reifen (Goodyear 4 Seasons Gen2, Laufleistung ca. 40.000 km, normaler Verschleiß

13.09.2017; 122.112 km SUBARU Inspektion ohne Motorölwechsel inkl. TÜV, AU

19.01.2018; 128.830 km SUBARU Bremscheiben- und Bremsbelagwechsel hinten. Die Bremsbeläge waren weitestgehend bis auf ca. 1 bis 2 mm Restbelag abgefahren. Allerdings hat sich hinten links der Kleber des Restbelags auf der äußeren Backe gelöst, was dazu führte, dass sofort Stahl auf Stahl bremste. Dadurch war dann auch gleich der Austausch der Bremsscheiben zwingend notwendig, unabhängig davon ob die Verschleißgrenze der Bremsscheiben erreicht war. Außerdem ist nicht ganz klar warum die zweiten Beläge nur ca. 56.300 km statt wie beim ersten mal 72.500 km hielten, obwohl sich meine Fahrweise und die Strecke nicht geändert haben?

05.04.2018; 133.632 km SUBARU Bremscheiben- und Bremsbelagwechsel vorne. Die Bremsbeläge waren weitestgehend bis auf ca. 1,5 bis 2,5 mm Restbelag auf beiden Seiten gleichmäßig abgefahren. Allerdings ist die vordere rechte Bremsscheibe zwei mal aus unbekanntem Grund nach ein paar starken Bremsungen auf der Autobahn aus hohem Tempo so heiß geworden, dass sie blau anlief. Um das Radlager durch Hitzeeinwirkung nicht zu beschädigen, entschloss ich mich möglichst schnell die Fehlerursache dafür zu finden. Bei der Demontage der alten Bremsbeläge wurde festgestellt, dass die Führung der alten Beläge durch Korrosion so schwergängig waren, dass die Beläge sich nicht mehr richtig von der Scheibe lösten. Durch Erwärmung wurde dieser Effekt durch Materialausdehnung nochmals verstärkt, was auch erklärt, warum dies nur auf der Autobahn auftrat nach starken Bremsungen aus hohem Tempo. Außerdem ist nicht ganz klar warum die zweiten Beläge nur ca. 56.700 km statt wie beim ersten mal fast 83.000 km hielten, obwohl sich meine Fahrweise und die Strecke nicht geändert haben?

16.04.2018; 133.950 km; gelbe Motorfunktions- und die ESP-Leuchte erlöschen nach dem Kaltstart des Motors nicht mehr; Fehlerspeicherauslesung in einer Subaru-Vertragswerkstatt ergibt, dass vermutlich eine Vorglühkerze defekt ist; Kosten für das Auslesen und Löschen des Fehlerspeichers € 15,-

18.04. bis 19.04.2018; 134.090 km; Austausch einer defekten Vorglühkerze in einer Subaru-Vertragswerkstatt; Garantieleistung weil die Glühkerzen erst komplett am 23.08.2016 bei 102.250 km getauscht wurden. Kosten für Wegbringen und Holen des Fahrzeugs € 15,-

12.07.2018; 136.650 km SUBARU Inspektion mit Motorölwechsel

21.12.2018; 144.000 km; gelbe Motorfunktions- und die ESP-Leuchte erlöschen nach dem Start des Motors nicht mehr; Fehlerspeicherauslesung in einer freien Werkstatt ergibt, dass vermutlich das Abgasrückführventil defekt ist; Kosten für das Auslesen und Löschen des Fehlerspeichers € 29,-

08.01.2019; 145.200 km; Austausch des defekten Abgasrückführventils in einer Subaru-Vertragswerkstatt; Kosten für das AR-Ventil, Tausch und Wegbringen und Holen des Fahrzeugs € 425,-

17.04.2019; 151.795 km SUBARU Inspektion mit Motor- und Differentialölwechsel; Koppelstangen vorn getauscht, seit dem ist das Poltern an der Vorderachse weg und der Wagen fährt wieder stabil durch Kurven; Kosten € 441,-

12.11.2019; 162.012 km SUBARU Reparatur wegen HU und AU Vorbereitung; Querlenker-Gummilager vorn getauscht, seit dem ist das Poltern an der Vorderachse nochmals weniger geworden und der Wagen fährt noch stabiler durch Kurven, 2 Reifen (Goodyear 4 Seasons Gen2, Laufleistung ca. 40.000 km, normaler Verschleiß aber mit starker Randabnutzung), Achs- und Spurvermessung, Kosten € 483,-

25.11.2019; 162.613 km SUBARU Vorbereitung für HU und AU; 2 Reifen (Goodyear 4 Seasons Gen1, Laufleistung ca. 56.500 km, normaler Verschleiß aber mit starker Mittenabnutzung); Kosten € 183,-

30.01.2020; Inspektion; 165.416 km; Rückruf für Airbagtausch Beifahrerseite

12.09.2020; 169.900 km; Dieselpartikelfilterleuchte leuchtet ca. 1 km nach Losfahrt im Stadtverkehr auf und 5 bis 8 min später fängt sie an zu blinken, damit war ein Erreichen einer Schnellstraße zum Freibrennen nicht mehr möglich; Dieselpartikelfilter verstopft; ein Freibrennen ist dann nicht mehr möglich; Fahrzeug zurück nach Hause gefahren; Fahrzeug am 14.09.20 zur nächsten Subaru Vertragswerkstatt abschleppen lassen; abgesehen von einem stark beladenem Partikelfilter keinerlei Defekt feststellbar; Partikelfilter wurde regeneriert, sonst keine weiteren Arbeiten; Der Partikelfilter lässt sich nur noch bis 24% Beladung wegen des inzwischen hohen Aschegehaltes regenerieren; Summe € 73,-.

11.08.2021; 180.300 km; große Inspektion mit Tausch Getriebe- und Differentialöl; weitere Defekte: Tausch rechter Bremssattel hinten, Austausch Turboladerhitzeschutzblech; Bremsen hinten komplett verschlissen, Bremsscheiben und -beläge ausgetauscht, es ist nicht klar warum die dritten Beläge nur ca. 52.000 km statt wie beim ersten mal 72.500 km hielten; Kosten € 1.370,-.

31.08.2022; 189.490 km; am 11.07.2022 hatte ich bei 189.015 km zu meinem sehr großen Bedauern einen kleinen Auffahrunfall mit einem Schaden nach Gutachten von € 3.800,-. Der Zeitwert des Fahrzeugs ohne den Unfallschaden betrug noch €5.800,-.

Da ich einen Anspruch auf einen Firmenwagen habe und mir ein Händler genau den Restwert von € 2.251,- anbot, verkaufte ich am 23.08.2022 das Fahrzeug und ist bei der momentanen Preisentwicklung für Treibstoffe, mit Sicherheit die wirtschaftlich sinnvollste Entscheidung.

Das Fahrzeug war nach dem Unfall noch voll fahrbereit. Weder hatte der Kühlkreislauf noch der Klimakreislauf bei dem Unfall Schaden genommen. Auch waren die Scheinwerfer noch voll funktionstüchtig aber natürlich durch die Verformungen der Front des Fahrzeugs verstellt.

Just einige Tage nach dem Unfall wurde die Auspuffanlage genau in der Flanschstelle zwischen Abgasrohr und Anschluss an den Schalldämpfer aufgrund von Korrosion undicht und die Bremsen vorne waren schon bei der letzten Inspektion im letzten Sommer kurz vor ihrer Verschleißgrenze. Außerdem wäre mit Sicherheit bald eine Reinigung des Dieselpartikelfilters notwendig geworden, um die angesammelte Asche zu entfernen.

 

Der SUBARU war bisher mein liebstes Kraftfahrzeug. Kein anderes Fahrzeug hat mich so treu begleitet und hat mich so viel Fahrspaß erleben lassen wie dieses und ohne diesen Unfall und die Entwicklung der Treibstoffpreise, wäre ich mit Sicherheit dieses Fahrzeug noch so lange wie eben möglich weiter gefahren, schon deshalb, weil in dem Fahrzeug noch relativ wenig von diesem ganzen elektronischen Schnickschnack verbaut war.

Leb wohl SUBARU und hab noch ein langes Leben, vermutlich in Osteuropa .....

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24.11.2015 21:53    |    Karle1

Warum der Boxerdiesel so viel Sprit braucht ist, weil Subaru das mit den Steuerzeiten der Ventiele und dem Einspritzen nicht blickt.

Als ich mein Impreza abholte und ca. 400 km nach Hause fuhr bin ich erst mal erschrocken, weil der Boxerdiesel auf der Strecke 25% mehr verbraucht hat als mein alter Skoda Octavia auf Kurzstrecken mit der alten mechanischen Verteilereinspritzung und als Kombi.

Ein Entwickler der früher mal bei Porsche in der Entwicklungsabteilung arbeitete hat mir zu meiner Aussage:

"Boxermotoren gehören Verboten die verbrauchen zu viel Sprit",

gesagt, daß ein Porschemotor der auch ein Boxermotor ist wesentlich weniger Sprit/PS verbraucht als manch ein Reihenmotor.

 

Also es liegt nicht am Boxer sondern am blicken der Steuerung.

Hier kannst mal den Vergleich sehen wenn Du meine beiden Autos vergleichst auf Spritmonitor, der Mercedes hat 50PS mehr, 150 Nm mehr und wiegt 220 kg mehr und ist dazu noch ein Kombi und Automatikgetriebe, die Fahrzeuge werden und wurden auf den gleichen Strecken mit den gleichen Geschwindigkeiten bewegt,

Daß das Allrad den Mehrverbrauch aus macht lasse ich nicht gelten, da Mercedes mein Fahrzeug mit permanentem Allrad mit nur 0,4 L/100km Mehrverbrauch angibt und ich mit den von Mercedes angegebenen Verbräuchen auch locker fahren kann, die also stimmen:

http://www.spritmonitor.de/de/user/Karle1.html

 

Also eigentlich sollte man glauben, daß der Mercedes den Spritverbrauch vom Subaru hat und umgekehrt.

 

Das mit den fehlenden kleinen Helferlein die Du angeführt hast die heute teilweise ein Fahrrad hat verstehe ich auch nicht, mich hat bei meinem auch die fehlenden Einparkhilfen und eine Warnlampe für das Scheibenwischwasser immer genervt, Ersteres habe ich dann für 49,00 € gekauft und selber eingebaut. Siehe in der Anlage.

Wo ist denn das hochgeladene Bild geblieben, geht wohl hier gar nicht?!

 

Daß die Spritverbrauchsanzeige eine Schätzuhr ist kannst auch ablesen an dem Link unten von Spritmonitor.de, beim Mercedes sind es zu 95% immer 0,3 L/100km weniger wie der reale Verbrauch, beim Subaru hat der angezeigte Wert nichts mehr mit der Realität zu tun, außer daß der reale Wert immer viel größer ist als der Angezeigte.

 

Das mit dem plötzlichen Rußpartikelfilterproblem kann ich Dir auch erklären, war bei mir das Gleiche, ich bin auch 72.000km gefahren und hatte nur mit dem AGR-Ventil Probleme, nach einem Softwareupdate ist dann das DPF-Problem losgegangen und hat dazu geführt, daß ich den Subaru während der Garantiezeit verkaufte um meine Nerven zu schonen.

Kein Mensch der Welt konnte oder wollte mir meine alte Software wieder geben!

 

Das mit dem guten Licht kann ich bestätigen, ich hatte nur die Halogen und die waren besser als die vom Mercedes.

 

Das mit der Lenkung kann ich ebenfalls bestätigen, nur hatte ich die leichtgängige Lenkung sehr gerne, bei meinem Mercedes hatte ich am ersten Tag Muskelkater in der Schulter nach knapp 550 km weil die Lenkung fast so schwer geht wie wenn die Servounterstützung kaputt wäre.

 

Dem Rest kann ich eigentlich zustimmen bis auf den Kofferraum, der Impreza ist eine Klasse ähnlich einem VW-Golf und der hat auch nicht mehr zu bieten und ein Kombi ist es auch nicht, eher ein Sportwagen und ich habe mal eine Waschmaschine und danach eine Schneefräse mit 6,5 PS mit dem Impreza abgeholt, mit geschlossener Heckklappe (nicht jeder Sportwagen eignet sich dazu) was willst von einer Golfklasse mehr, mit einem Mercedes E-Klasse Limousine bringst das nicht hin.

Bei größeren Sachen wäre dann doch eher ein Kombi sinnvoll.

 

Gruß

Karle