Autobild 6 Jahre VW Golf 1.4 TSI 287 147 km

VW Golf

Autobild 6 Jahre VW Golf 1.4 TSI 2013-2019 122 PS

287 147 km hat der Golf geschafft..70 Liter Öl wurde nachgefüllt.
Aber leider sind die Kolben auseinandergeflogen...das DSG Getriebe war
schon vorher hinüber.
Die A-Klasse schlägt den Golf! Der läuft und läuft..(303166 km)

Qualität von VW--das Weltauto.

Beste Antwort im Thema

Wie schon bei 290 tkm kaputt? Und das als moderne Luftpumpe, die nach Aussage hier im Forum froh sein kann, wenn sie die 100 tkm schafft? Ich verstehe die Aufregung nicht.

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Ich kenne das gut. Wir hatten auch 17 Jahre lang das gleiche Auto und darum kann ich es sehr gut beurteilen was es heißt, ein Auto aus den 80ern und eins von heute zu erhalten/unterhalten. Und das ist ein sehr großer Unterschied. Der Golf geht alle 30k zur Inspektion, bekommt alle 15k frisches Öl (was er vermutlich nicht mal braucht), öfter ne gründliche Wäsche und das wars. Beim Alten war alle 10k die Inspektion fällig, alle 90k der Zahnriemen, alle 30k Zündkerzen etc... Dazu noch das besondere Paket vor und nach dem Winter. Ich will damit weder den Alten schlecht machen (denke immer noch sehr gern zurück), noch den Neuen in den Himmel loben, aber es hat sich einfach viel verändert, auch wenn manche das nicht akzeptieren wollen. Und ja, ich gestehe einfach zu, dass nach ner gewissen Zeit mehr Investitionen fällig werden. Das war beim Alten so und ist jetzt auch nicht anders. Ob sich die zusätzliche Pflege beim Golf bezahlt machen wird, wird sich zeigen, aber der Aufwand ist doch sehr überschaubar.

Wir fahren in unserer Familie schon seit den 70igern Mercedes, VW und Audi.

Die schlechtesten Auto von den dreien baut mit Abstand Mercedes. Teurer geht es kaum. Sowohl in der Anschaffung, als auch Reparaturen.

Fragt man einen Mercedesfahrer, sind die aber trotzdem zufrieden und kaufen auch wieder Mercedes.
Der aktuelle W212 1,8/184PS Benzin mit 7-Gang DSG aus 2012 mit nun 80tkm und jährlichem Service mit Ölwechsel brauchte bei 70tkm einen neuen Kettenantrieb weil alles eingelaufen war wie bei einem alten Mofa. Bei 80tkm war der Ölkühler undicht. Öl und Wasser vermischten sich... Reparatur 2000Euro + der fällige DSG Service weil das Getriebe anfing unsauber zu schalten. Dreckskiste (meine Meinung)

Mercedes hatte bis auf den W123 und W124 schon immer irgendwelche Probleme. Entweder rosteten die Autos ohne Ende /8 W211, W201, oder hatten Motorprobleme W201, W212...
Vielleicht ist die A-Klasse ja mal wieder gut. Soll es ja geben.

Bei VW gab es auch immer Autos die beides konnten. Rosten + Motorprobleme, aber auch Rostfrei + Topmotor. Nur die Audi liefen bisher fehlerfrei (ok erst 2; A4/B6 1.9TDI 131PS 6-Gang-Handschalter + A6/4F 2.7TDI 190PS 6-Gang Handschalter) Aber auch Audi hat seine Problemkandidaten.

Autokauf ist immer auch etwas Glücksache.

Zu den 290tkm vom AB-Golf.
Wenn mein Golf 7 so lange hält bin ich zufrieden. Nur wird er das bei mir niemals erreichen. Also warum soll das stabiler ausgelegt werden?
Das Geld braucht VW für die Rücklagen zukünftiger Bußgelder.

Ein 7-Gang DSG im W212? Never! Der 1.8er war ein 1,6er, ihn gab es erst ab 2013, er hatte 156PS und ein Wandlerautomatikgetriebe. Zu viele Ungereimtheiten für eine glaubwürdige Angabe, es wird allenthalben mehr gepostet, als sich offensichtlich tatsächlich ereignet hat.

Fakt bleibt, der Golf hat in Relation zur A-Klasse unter ähnlichen, vielleicht nicht optimalen Bedingungen eher die Segel gestrichen. Dabei sind nicht unerhebliche technische Schwachstellen aufgefallen und haben Defekte ausgelöst. Ich erwarte von unserem Golf7 1.2TSI mindestens 300.000km, etwa 25.000km fahren wir im Jahr damit, 15 Jahre sollte er uns schon zu Diensten sein. Der Vorgänger, ein Golf4 aus '03 hat derzeit 325.000km runter, die Tochter fährt ihn weiter.

Wenn VW das nicht mehr hinbekommt, sollten wir vielleicht etwas sparen und einen Fiat erwerben. Der Stilo meines Bruders hat in 10 Jahren locker mit wenig Problemen die 225.000km abgespult. Einen EU Fiat Tipo Kombi bekomme ich schon für etwas über 12.000€, sein Pendant aus Wolfsburg in vergleichbarer Ausstattung kostet mindestens rabattierte 19.000€. Ich bin nicht festgelegt. Wenn aktuelle Technik über alle Hersteller nicht langzeitfest sein sollte, so kaufe ich einfach günstiger....

Bisher hatte ich mit Mercedes sehr wenige technische Probleme, aber auch unsere VW waren (mit Ausnahme des Phaeton) nicht schlecht. Sollte sich das ändern, bekommt einfach jemand anderes mein Geld, ist doch einfach. Im übrigen gibt es bei AB einen weiteren Mercedes, einen C180 im Dauertest, mittlerweile hat er die 500.000km schon eine Weile hinter sich gelassen und läuft munter weiter. Das ist natürlich nix für die Ständigneukäufer. Jemand wie ich weiß dieses Engeneering aber durchaus zu schätzen und honoriert es gerne entsprechend......

Gruß

Gravitar

ok kein DSG, ich habe eben nochmal geschaut und es ist wohl ein modernes Wandlergetriebe. Das Getriebe nennt sich 7G-TRONIC Plus. Ändert aber nix an den restlichen Aussagen und Werten zum W212.

Wenn du das Modell nicht kennst, dann schau doch einfach mal in Wikipedia nach.
Nennt sich E 200 BlueEFFICIENCY, ist aber ein 1796ccm Benziner.

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Ein Bekannter von mir fuhr einen C180 (W203) aus 2002. Das war mit Abstand sein schlechtestes Auto nach der Wiedervereinigung. Er hatte den Wagen über 10 Jahre gefahren und so ziemlich alles mögliche daran repariert, was kaputt gehen konnte. Hauptsächlich Rost war ein großes Thema.

Und nun fährt er zufrieden einen der letzten 5er Golf mit 1.6er Saugbenziner. Der Golf läuft und läuft und läuft....einfach nur🙂

Zitat:

@MyGolfCabrio schrieb am 18. Mai 2019 um 21:46:14 Uhr:


Fragt man einen Mercedesfahrer, sind die aber trotzdem zufrieden und kaufen auch wieder Mercedes.

finde ich auch immer interessant oder gar amüsant, wie sich Teile meiner Kollegen, die auf Mercedes schwören, gegenseitig bzgl. Mercedes = "solidestes und ehrlichstes Auto überhaupt" abklatschen um dann direkt über die Beschaffung von Ersatzteilen und die horrend hohen Preise zu diskutieren😉

Ich habe gerade bei meinem CLA Bremsscheiben und Beläge selbst vorne gewechselt. Noname Scheiben incl. Beläge hätten knapp 60€ für beide Seiten gekostet, ich habe 2 innenbelüftete und hochgekohlte Bremboscheiben mit den dazu gehörigen 4 Brembobelägen für zusammen 115€ bekommen. Ich finde das für eine Komplettsanierung der vorderen Bremse eigentlich nicht sonderlich teuer. Was kostet das beim Golf? Habe noch nicht nachgeschaut.....

Gruß

Gravitar

PS: 4 neue Zündkerzen habe ich bei 85.000km gewechselt, ist nur alle 85.000km vorgesehen. Kostenpunkt pro Zündkerze: 9€! Geht das bei euch wesentlich günstiger?

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Mai 2019 um 16:48:05 Uhr:


Ich habe gerade bei meinem CLA Bremsscheiben und Beläge selbst vorne gewechselt. Noname Scheiben incl. Beläge hätten knapp 60€ für beide Seiten gekostet, ich habe 2 innenbelüftete und hochgekohlte Bremboscheiben mit den dazu gehörigen 4 Brembobelägen für zusammen 115€ bekommen. Ich finde das für eine Komplettsanierung der vorderen Bremse eigentlich nicht sonderlich teuer. Was kostet das beim Golf? Habe noch nicht nachgeschaut.....

Gruß

Gravitar

PS: 4 neue Zündkerzen habe ich bei 85.000km gewechselt, ist nur alle 85.000km vorgesehen. Kostenpunkt pro Zündkerze: 9€! Geht das bei euch wesentlich günstiger?

Selber Kaufen und Anbauen ist was anderes als es beim Freundlichen machen zu lassen und deren Teilepreise bezahlen. Beim Golf kenne ich es nicht, aber zum Vergleich (aus meiner eigenen Erfahrung): 5er E61 4x Scheiben, 4x Beläge und Arbeit ~1100 euro. Wenn ich selbst gekauft hätte und arbeit gespart ist es grob die Hälfte. Scheiben und Beläge waren Standard ATE

Da hast du natürlich Recht! Bei Mercedes hätte mich das etwas über 550€ gekostet. So habe ich mit 80min Arbeit fast 500€ verdient, das ist selbst für einen Freiberufler wie mich eine Menge Holz.... wer es natürlich unbedingt beim Freundlichen seiner Wahl machen lassen möchte, muss sich über horrende Tarife nicht wundern. Auf der anderen Seite muß man auch genau wissen, was man tut, tatsächlich ist der Wechsel der Scheiben/Beläge ziemlich einfach. Wer das mal unter fachlicher Anleitung gemacht hat und gewissenhaft ist, kann nicht schneller Geld verdienen.....

Gruß

Gravitar

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Mai 2019 um 17:04:12 Uhr:


Da hast du natürlich Recht! Bei Mercedes hätte mich das etwas über 550€ gekostet. So habe ich mit 80min Arbeit fast 500€ verdient, das ist selbst für einen Freiberufler wie mich eine Menge Holz.... wer es natürlich unbedingt beim Freundlichen seiner Wahl machen lassen möchte, muss sich über horrende Tarife nicht wundern. Auf der anderen Seite muß man auch genau wissen, was man tut, tatsächlich ist der Wechsel der Scheiben/Beläge ziemlich einfach. Wer das mal unter fachlicher Anleitung gemacht hat und gewissenhaft ist, kann nicht schneller Geld verdienen.....

Gruß

Gravitar

Das stimmt. Aber nicht jeder traut sich das zu, auch weil es ein sicherheitsrelevantes Teil ist. Wenn man das mal gezeigt bekommt, kann man das für sich selbst Abwägen.

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Mai 2019 um 17:04:12 Uhr:


Da hast du natürlich Recht! Bei Mercedes hätte mich das etwas über 550€ gekostet. So habe ich mit 80min Arbeit fast 500€ verdient, das ist selbst für einen Freiberufler wie mich eine Menge Holz.... wer es natürlich unbedingt beim Freundlichen seiner Wahl machen lassen möchte, muss sich über horrende Tarife nicht wundern. Auf der anderen Seite muß man auch genau wissen, was man tut, tatsächlich ist der Wechsel der Scheiben/Beläge ziemlich einfach. Wer das mal unter fachlicher Anleitung gemacht hat und gewissenhaft ist, kann nicht schneller Geld verdienen.....

Gruß

Gravitar

Dann möchte ich Dich mal sehen, wenn Du die Bremsklötze und Scheiben an der Achse mit elektrischer Handbremse wechselst. Ist das dann auch so easy?

Zitat:

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Mai 2019 um 17:04:12 Uhr:


Da hast du natürlich Recht! Bei Mercedes hätte mich das etwas über 550€ gekostet. So habe ich mit 80min Arbeit fast 500€ verdient, das ist selbst für einen Freiberufler wie mich eine Menge Holz.... wer es natürlich unbedingt beim Freundlichen seiner Wahl machen lassen möchte, muss sich über horrende Tarife nicht wundern. Auf der anderen Seite muß man auch genau wissen, was man tut, tatsächlich ist der Wechsel der Scheiben/Beläge ziemlich einfach. Wer das mal unter fachlicher Anleitung gemacht hat und gewissenhaft ist, kann nicht schneller Geld verdienen.....

Gruß

Gravitar


Dann möchte ich Dich mal sehen, wenn Du die Bremsklötze und Scheiben an der Achse mit elektrischer Handbremse wechselst. Ist das dann auch so easy?

..... oder man nimmt eine kleine Firma die nicht so Wahnsinnig hohe Preise hat. Ich habe eine gefunden da macht man den Ölwechsel inkl. Öl für € 89.00 Bremsbeläge inkl. Scheiben habe ich gerade mal € 249 (Vorne) bezahlt. Ich denke dafür kann man es machen lassen.

Ich versteh die Preise der Markenwerstätten eh nicht mehr. Bei uns nimmt man für eine Stunde ab € 120.00 bis € 149.00, davon bekommt der Monteur gerade mal € 14.00 Stundenlohn brutto. Ist ja nicht mehr zu bezahlen!

Zitat:

@Gravitar schrieb am 20. Mai 2019 um 17:04:12 Uhr:


Wer das mal unter fachlicher Anleitung gemacht hat und gewissenhaft ist, kann nicht schneller Geld verdienen.....

Bremsbeläge und -scheiben war eines der ersten Sachen, die ich selbst gewechselt habe, alleine. Ein Youtube-Tutorial hat dazu gereicht.

Hoffentlich ist Gravitar keiner chinesischen billig Kopie auf den Leim gegangen.... ansonsten ist das Selbermachen immer eine günstige Alternative. Aber eben nicht für jeden machbar.

Es gibt bei mir im Bordcomputer eine Einstellung bei den Fahrzeugeinstellungen, da kann ich auf Knopfdruck die Elektromotoren der elektrischen Feststellbremse in die Serviceposition zurückfahren. Anschließend wechsele ich die Beläge, mit einem zweiten Befehl werden die neuen Beläge wieder angelegt und die elektronische Messung des Verschleißes resettet, also auch kein Hexenwerk! Die hintere Bremse hat bei aktuell etwa 110.000km Laufleistung aber noch 50% Belagstärke.....

Gruß

Gravitar

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