Aufruf Angabe Laufleistung 280er und 350er
Hallo E-Klasse Fans!
Ursprünglich komme ich aus dem CLK Bereich. Doch dieses Problem ist noch mehr im E-Klasse Forum relevant, da dort mehr o.g. Motoren verbaut sind. Hintergrund meines Aufrufs ist ein Problem, das sich konkretisiert hat: Bei den 280er und 350er Motoren sind im Zeitraum 2005 (Monat noch unbekannt) bis Juli 2007 Motoren mit fehlerhaften Zahnrädern für den Kettenantrieb der Ausgleichswelle eingebaut. Der Lieferant (leider noch unbekannt) lieferte zuwenig ausgehärtete Zahnräder bzw. auch Kettenräder genannt, die einem sehr schnellen Verschleiss unterworfen sind. Das Auswechseln der Zahnräder ist mit Motor-Getriebeausbau verbunden und liegt ohne Kulanz bei ca. 4.500 Euro.
Um einen groben Durchschnittswert zu erhalten, wann mit diesem Defekt zu rechnen ist, wäre es toll, wenn die E-Klassefahrer mit dem 280er oder 350er kurz ihre Laufleistung nennen und ob der Defekt bereits aufgetreten ist.
Vieien Dank
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
es gibt anscheinend offizielle Unterlagen zu diesem Problem. Das Dokument S-B-03.30/08i habe ich in einem US-Forum für MB gefunden. Es wird mit genau Beschrieben was kaputt geht(mit Fotos) welche Seriennummern betroffen sein können etc. In Deustchland müsste sowas auch geben, währe schön wenn jemand es posten kann.
Viel Spass beim Lesen!
651 Antworten
Hallo Stequ,
sorry das hatte ich falsch verstanden. Bei mir wurde der Problem rein nach den Fehlercodes identifiziert, zumindest hat mein freundlicher nichts von einer Endoskopie gesagt und es steht davon auch nichts auf der Rechnung.
Sorry nochmals für das Missverständnis.
Grüße
Christian
PS:
Ich muss mich korrigieren. Auf meiner Rechnung steht folgender Posten:
02-6776 Arbeiten: Umlenkrad fuer Steuerkette pruefen KA 50,0% 51,35
Wenn man die 50% Kulanz raus rechnet und die Steuer drauf dann käme das auf 122,21 Euro. Ob das allerdings tatsächlich eine Endoskopie war kann ich nicht sagen.
Viele Grüße
Christian
Na das ist ja schonmal eine Hausnummer. Ich finde falls es diese Größe ist kann man das durchaus investieren.
Danke fürs Suchen.
Gruß
Stequ
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So, Endoskopie natürlich mit positiven Ergebnis, also für mich negativ.
Zur Zeit läuft die Kostenklärung mit MB und MB-100.
Mal eine sicherlich schwierige Frage: Wie lang kann eigentlich mit so einem Fehler noch rum fahren? Die Werkstatt hat bei der geplanten Reparaturdauer von 5-7 AT Schwierigkeiten mich unterzubringen. Die Lampe ist zwar derzeit aus (nachdem sie jetzt zwei Tage an war)aber wer weiß wann sie wiederkommt.
Zur Zeit trage ich den Benz förmlich über die Autobahn aber so wirklich Spass habe ich da keinen dran.
Gruß
Stequ
Ok, die letzte Frage war schwer zu beantworten.
Die nächste ist vielleicht leichter: Macht es Sinn bei einem Benziner die Motorlager zu wechseln?
Ich habe zwei gefunden. Sind das alle?
Danke schonmal.
Gruß
Stequ
Zwei vorne, eins am Getriebe. Man hört eigentlich nur von kaputten Motorlagern bei Dieselmotoren. Vielleicht eine Preisfrage, wenn man schon mal dran ist.
Das betreffende Kettenrad treibt die Ausgleichswelle an. Wenn das Kettenrad so abgetragen ist, dass die Kette überspringt, fängt der Motor an zu vibrieren. Sonst passiert da nichts, außer dass weitere Späne in die Ölwanne geraten. Da sind jetzt aber schon etliche drin, da kommt´s nicht mehr drauf an.
Oder die Kette reißt beim überspringen...
Dürfte aber unwahrscheinlich sein.
Wenig Drehzahlen und keine abrupten Drehzahlsprünge (Kickdown) sollte genügen, um damit noch eine Weile herumfahren zu können.
Danke für die Info.
Dank des guten Service in der Werkstatt (meine ich ernst) kann ich das Auto jetzt schon am Montag hinbringen.
MB übernimmt 50% und MB-100 den Rest.
Ich habe schon mal zwei Motorlager bestellt. Mal sehen ob ich meinen Meister übereden kann, die einzubauen. Der vordere Kurbelwellensimmering wird auch gleich gewechselt (der hintere muß sowieso raus und neu).
Der MB-Meister hat mir genau das gleiche geraten, wenig Drehzahl und Schubbetrieb vermeiden.
Gruß
Stequ
Zitat:
Original geschrieben von FanofMB
Hallo E-Klasse Fans!Ursprünglich komme ich aus dem CLK Bereich. Doch dieses Problem ist noch mehr im E-Klasse Forum relevant, da dort mehr o.g. Motoren verbaut sind. Hintergrund meines Aufrufs ist ein Problem, das sich konkretisiert hat: Bei den 280er und 350er Motoren sind im Zeitraum 2005 (Monat noch unbekannt) bis Juli 2007 Motoren mit fehlerhaften Zahnrädern für den Kettenantrieb der Ausgleichswelle eingebaut. Der Lieferant (leider noch unbekannt) lieferte zuwenig ausgehärtete Zahnräder bzw. auch Kettenräder genannt, die einem sehr schnellen Verschleiss unterworfen sind. Das Auswechseln der Zahnräder ist mit Motor-Getriebeausbau verbunden und liegt ohne Kulanz bei ca. 4.500 Euro.
Um einen groben Durchschnittswert zu erhalten, wann mit diesem Defekt zu rechnen ist, wäre es toll, wenn die E-Klassefahrer mit dem 280er oder 350er kurz ihre Laufleistung nennen und ob der Defekt bereits aufgetreten ist.
Vieien Dank
Hallo zusammen,
S211 280E Bj 12/2006 107500km
bei 60000km auf LPG umgebaut
bis jetzt keine Probleme
Gruß an alle und Gute Fahrt
S211, E 280 Bj August 2006
Letzte Woche bei 92.500 km Verschleiß erkannt, diese Woche Austausch der Ausgleichswelle nebst Kettenrad.
Motorkontrollleuchte war vorher mehrfach an und ausgegangen. Fehler wurde nicht bei der Wartung durch DB Niederlassung vor zwei Monaten erkannt, sondern während der Abgasuntersuchung beim TÜV.
Leute: Achtet auf die gelbe Kontrolleuchte. Meldet die sich liegt Gefahr im Verzug.
Kd
Hallöchen
C280 M272 170 kW W203 Mopf Bj. 2006 85000 km
bisher kein Ausfall des Kettenrades, aber wie lange noch?
Bei YouTube gibt es ein Video mit dem Titel “Mercedes-Benz M272: Fast and Simple Detection of Balance Shaft Failure” (http://www.youtube.com/watch?v=XXQArmxXsnM). Lecker lecker, sowas sucht man ja schon lange. Aber die Frage ist halt, ob es nur ein Fake ist, weil die ganze Sache fast schon zu einfach ist, um wahr zu sein.
In dem Video werden zuerst die Fehler mit StarDiagnose ausgelesen, leider ohne diese genauer zu benennen oder zu erläutern. Kann natürlich sein, dass grad kein defekter Testwagen zur Hand war. Wo soll man auch auf die Schnelle eine passende Schrottkarre her kriegen? Sodann schraubt der Servicemechaniker beide Nockenwellensensoren der linken Zylinderbank ab (in Fahrtrichtung gesehen links), was übrigens ruckzuck erledigt ist. Dann dreht er die Kurbelwelle bis zur Markierung „305“ (vermutlich bezeichnet „305“ den Drehwinkel 305°) und überprüft nun die Stellung der beiden Nockenwellen, indem er durch das Montageloch der Nockenwellensensoren auf die dort sichtbaren Markierungen blickt. Zum Schluss wird noch ein grünes Häkchen für „gut“ und ein rotes Kreuzchen für „schlecht“ vergeben, aber das war’s dann leider auch schon. Es gibt bedauerlicherweise keinen erklärenden Text sondern nur Musik.
Jetzt bräuchten wir hier im Forum einen echten Mechaniker-Profi, um dieses interessante Video zu entschlüsseln. Ich sehe es so: Wenn die Kurbelwelle auf eine bestimmte Position gedreht wird, kann man durch die Markierungen an den Nockenwellen bzw. an den Nockenwellenstellern überprüfen, ob die vorgeschriebenen Nockenwellendrehpositionen (natürlich bei stromlosen Verstellmagneten) eingehalten werden. Dann wäre soweit alles im grünen Bereich. Sollte sich aber die Steuerkette gelängt haben, oder aber das Kettenrad auf der Ausgleichswelle verschlissen sein, was sich ebenfalls wie eine unzulässige Längung der Steuerkette auswirkt, dann würden insbesondere die Steuerzeiten der rechten Zylinderbank (in Fahrtrichtung gesehen rechts) nicht mehr stimmen. Deshalb kommt ja bei der StarDiagnose für diesen Fall auch die Fehlerbeschreibung „Ständige Verstellung der Einlass- und Auslassnockenwelle der rechten Zylinderreihe....“. Warum also schaut sich der Mechaniker im YouTube-Video die linke Zylinderreihe an und nicht die rechte? Das wäre die erste Frage an die Experten. Aber vielleicht ging’s hier ja nur ums Prinzip.
Die zweite Frage wäre, was man denn überhaupt durch das Sensorloch sehen kann. Die Magneten selbst sind ja konzentrisch zu den Nockenwellen angeordnet und die Sensoren sind ungefähr 50 mm radial versetzt montiert. Wenn man durch das Sensorloch blickt, sieht man folglich nicht die Stirnseite der Nockenwelle, sondern irgend ein Teil des Nockenwellenverstellmechanismus. Und dann möchte ich natürlich gerne wissen, wie denn die Markierungen jeder einzelnen der vier Nockenwellensteller bei fehlerfreiem Ventiltrieb stehen müssen, wenn man die Kurbelwelle auf Position „305“ dreht? Insbesondere natürlich, wie die Markierungen bei der problembehafteten rechten Zylinderbank stehen müssen? Die beiden im Video gezeigten Markierungen sind offensichtlich DB-Ersatzteilnummer, und zwar beide male die „A2 720510539“. Das könnte das große, fest mit der Nockenwelle verschraubte scheibenförmige Teil sein. Die Ersatzteilnummern sind ringförmig angeordnet und von eingravierten Kreissegmentbögen umgeben. Die eigentlichen Markierungen dürften somit die eingravierten Kreisbögen sein, nicht die Ersatzteilnummer. Kommt es also darauf an, dass diese Markierung sauber zentriert in der Bohrung erscheint? So hat es jedenfalls den Anschein, denn bei der ersten Nockenwelle im Video ist das ersichtlich der Fall und es wird ein grünes Häkchen vergeben. Bei der anderen Nockenwelle hingegen ist die Kreismarkierung einige Millimeter nach oben aus dem Sichtfenster ausgewandert und das wird im Video mit einem roten Kreuzchen negativ bewertet. Wer kennt sich aus und wie genau wäre dieser Test eigentlich, oder ist das Video doch ohne echten Nutzwert? Müssen bei der genannten Kurbelwellenstellung „305“ die Kreismarkierungen sämtlicher Nockenwellensteller genau mittig zentriert in der Sensorbohrung (=Sichtfenster) erscheinen? Das wäre immerhin unter der Voraussetzung nachvollziehbar, dass diese Markierungen präzise genug gefertigt sind. Und welche Abweichung von der Mittellage wäre denn dann noch akzeptabel? Falls diesbezüglich ein gesundes Augenmaß zur Beurteilung nicht hinreichend sein sollte, könnte man sich sicher eine einfache Messhilfe ganz leicht selber machen. Daran sollte es also nicht scheitern.
Wenn meine vorstehende Interpretation so insgesamt zutreffend sein sollte, dann hätten wir hier tatsächlich eine recht einfache Möglichkeit für jedermann, sein schrottiges Kettenrad von Zeit zu Zeit selber zu prüfen. Dies zwar nur indirekt über eine vermeintliche Kettenlängung, aber immerhin besser als die notorische Nichtüberprüfung durch den Freundlichen. Wie sicher und zuverlässig schätzt denn der Profi-Mechaniker diesen Test ein?
Die letzte Frage geht nur der guten Ordnung halber schließlich noch in Richtung Verstellmagnete, die ja auch sehr häufig Fehlermeldungen auslösen. Der Test im Video erfolgt ganz offensichtlich bei stromlosen Verstellmagneten. Folglich könnte insoweit die Funktionstüchtigkeit der Magnete ohnehin nicht überprüft werden. Darauf kann sich die ganze Angelegenheit jedenfalls nicht beziehen. Ist jemand anderer Meinung?
Bin schon sehr gespannt, was die Experten sagen, und ansonsten allzeit eine gute Fahrt.
Sieh dir einmal das Video an:
http://www.youtube.com/watch?v=FwdmXZ3-Z3U
Leider ist auch da an den für dich Interessanten Stellen nicht richtig etwas zusehen!
Allerdings, würde ich davon ausgehen, das er sich zuerst die linke ansieht um zukontrollieren ob die "Stellung" stimmt. Die Nockenwellen drehen nur halb so schnell wie die Kurbelwelle, folglich stehen die 305° Markierung u. die Nockenwellenmarkierungen nur jede zweite Kurbelwellenumdrehung so zueinander!?
Stimmt die Position links, wird rechts kontrolliert u. eine Veränderung in Richtung "spät" würde ja stimmen, wenn das Kettenrad verschleißt!
MfG Günter
@stequ
warum hat die MB-100 nicht alles übernommen??
Mein E350 hat jetzt 113tkm, das Problem kommt also früher oder später und würde gern ein paar Argumente bei MB haben wenn es soweit ist.
Danke
E 350, EZ 08/2006, Motornummer 30-445367
Mit 190tkm gekauft, beim Vorbesitzer schon alle Nockenwellenmagnete gewechselt (MB). Ich hatte mich vor dem Kauf in diesem Fred über die Problematik informiert, fand das Risiko aber gering, dass es mich treffen wird. Bei knapp 194tkm dann die gelbe Leuchte...
Reparaturkosten bei MB rund 3.000 Euro, abzgl 50% Kulanz. Das Auto ist durchgehend bei MB scheckheftgepflegt gewesen.