Audi A6 e-tron: Allgemeiner Kaufberatungsthread
Hallo zusammen,
wie es im Audi-Forum auf MT für die diversen Modelle auch sonst üblich ist, eröffne ich hier ebenfalls einen "Allgemeinen Kaufberatungsthread", in dem alle Fragen zur Konfiguration und zu den diversen Ausstattungsdetails des A6 e-tron erfragt und diskutiert werden können. Der Start des Konfigurators ist eine gute Gelegenheit dafür.
Später können hier außerdem natürlich auch Gebrauchtwagen-Kaufberatungen durchgeführt werden.
Viel Spaß beim Diskutieren und gegenseitigen Beraten!
Grüße
DJ BlackEagle | MT-Team
911 Antworten
Ich fahre seit sechs Jahren vollelektrisch und habe 22kW noch kein einziges mal vermisst. 11 kW lädt man doch wirklich nur über Nacht daheim oder auf der Arbeit..
Zitat:
@snb schrieb am 4. Februar 2025 um 08:01:50 Uhr:
Ich fahre seit sechs Jahren vollelektrisch und habe 22kW noch kein einziges mal vermisst. 11 kW lädt man doch wirklich nur über Nacht daheim oder auf der Arbeit..
Naja, es wird schon Leute geben, die das gebrauchen können. Wenn man gar keine Möglichkeit zu Hause oder im Büro hat, dann macht es schon nen unterschied, ob man beim Einkauf oder Essen gehen mit 11 oder 22 lädt. Darum schrieb ich ja, man muss sich Gedanken machen, ob man es wirklich benötigt. Aber finde auch, wenn man weder zu Hause noch im Büro laden kann, dann lieber darauf einstellen ab und an mal an nen schnelllader zu fahren, wo man das Auto dann auch wirklich mal eben voll bekommt, wenn man ne halbe Stunde dran ist (und gibt zumindest bei uns genug Läden, wo es diese schon gibt). Die Leute sind halt unterschiedlich. Finde aber die 22kw sind eben kein Entscheidungsträger.
Zitat:
@TubeTonic schrieb am 4. Februar 2025 um 07:47:10 Uhr:
Zitat:
@OnkelDuplo schrieb am 4. Februar 2025 um 07:39:29 Uhr:
Frage in die Runde: weiß jmd wann das Update auf die 22kW kommen soll? Evtl. lohnt es sich zu warten.Das kann dir hier absolut noch niemand beantworten. Angeblich ist es geplant. So war es aber auch schon bei anderen Autos des Konzerns und bis heute haben die meiner Kenntnis nach alle kein 22 KW. Ich hatte für meinen BME IX extra den 22 KW Lader genommen und habe den effektiv zweimal benutzt. Man sollte sich schon überlegen, ob man den wirklich regelmäßig benötigt. Haben es besser als brauchen, für mich aber absolut kein Kaufkriterium
Danke. Ich werde sicher zu 99% den DC-Lader benutzen und stimme Dir voll zu. Wenn man aber spät abends ins Hotel kommt und morgens früh schon wieder zum nächsten Termin eilt, kann es schon einen Unterschied machen. Aber das sind wohl eher die Ausnahmen. Ansonsten 20 min früher losfahren und in 10 min 300 km nachtanken.
Der Unterschied ist dann aber auch nur realistisch, wenn der Wagen bei 11 kW nicht in der Nacht vollgeladen würde und das Hotel dann einen 22 kW Lader hat.
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Na ja, ich z. B. habe an meinen beiden Bürostandorten jeweils einen 22 kW-Lader und bei einer so großen Batterie bin ich eben schon nach der halben Zeit wieder „bereit“.
Bei meinem aktuellen Q8 e-tron 55 nutze ich das sehr häufig. Aber zugegebenermaßen ist mein Nutzungsprofil mit > 60.000 km p. a. auch eher exotisch.
Zuhause bin ich bei Euch - da sollten 11 kW eigentlich immer.
Es ist eben ein Stück Flexibilität, welches vermutlich die meisten in der Praxis weniger häufig nutzen.
Wobei angesichts einer häufig anzutreffenden Blockiergebühr nach vier Stunden, ist das beim Laden an öffentlicher Ladeinfrastruktur da schon ein Mehrwert.
Der 22kW-Lader ist auch eher etwas für Leute die tagsüber laden.
Viele Firmen haben ja mittlerweile riesige PV-Anlagen und 22 kW-Wallboxen.
Das ist nicht nur praktisch für die Mitarbeiter, auch die Besucher können die doppelte Menge mitnehmen.
Meistens, aber nicht immer. Gerade städtische und kommunale Ladesäulenbetreiber sehen auch bei ihren eigenen Abrechnungsregeln Blockiergebühren vor.
Solange man Abrechnungsbetreiber ohne Blockiergebühr mit der Lupe suchen muss (z. B. aktuell EWEGo) bleibt das aber so oder so ein potenziell kostentreibendes Problem.
Die sind dann aber an Abrechnungsnetze wie Ladenetz o.ä. gebunden, die dann die Blockiergebühr haben. Bei offenem Roaming, z.B. inkl. EWE geht das nicht. Übrigens bin ich nicht grundsätzlich gegen Blockiergebühr. Ich finde Crazy Elon hat das eine pfiffige Regelung.
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Am meisten profitiert man von 22 kW, wenn man keine eigene Ladeinfrastruktur hat und keine beim AG nutzen kann. Da wäre die einzige Alternative für mich ein DC Tarif bis maximal 50 Cent pro kWh mit guter Verfügbarkeit an DC Säulen.
Wer auch stark profitiert: Vielfahrer, die auch beruflich unterwegs sind und Termine haben beim Kunden. Oft reicht der Akku zu Hause voll geladen ja bis zum Kunden. Kann man dort mit 22 kW nachladen, geht es eher mal ohne Puse in den Feierabend nach Hause.
Ich persönlich wäre der erste Fall, wir haben zwar Infrastruktur, die wird aber erst dann finanziell interessant, wenn 3 oder 4 Besitzer von 8 mitmachen, wenn ich allein 50 Tacken Grundgebühr pro Monat für den Service zahle, lohnt sich das nie. Das entspricht ja Strom für fast 1000km!
Audi setzt beim A6 aber wohl eher auf die Karte hat eigene Infrastruktur. Dann sind wir ggf. beim Vielfahrer, der noch die 22kW sehr suchen könnte, aber den kann Audi sagen, dass ihr Akku ja grösser ist und dass der A6 weniger lange am Schnellader braucht als andere, wenn es doch mal nicht reicht.
Sehe ich ganz ähnlich.
Öffentliches AC - Laden kostet mir mir der Audi- Karte 73 Cent,
HPC bei "selected partners" also IONITY 49 Cent.
Warum sollte ich also 22kW AC - laden wenn ich mit HPC deutlich schneller und billiger bin ?
AC lade ich nur zu Hause und dann mit weniger als 11kW wegen PV Überschuss oder Nachtstrom.
Insofern verstehe kann ich den Ruf nach einem 22kW Onboardcharger nicht nachvollziehen....
22KW wird wenn überhaupt jemals erst zum Modelljahreswechsel kommen. Da es ein komplett anderer Onboardcharger ist und dieser deutlich teurer im Einkauf ist wird es den nur als Option geben mit ordentlich Aufpreis. Ob es das dann Wert ist, muss jeder für sich entscheiden.
Zitat:
@ws33 schrieb am 4. Februar 2025 um 18:22:33 Uhr:
Sehe ich ganz ähnlich.
Öffentliches AC - Laden kostet mir mir der Audi- Karte 73 Cent,
HPC bei "selected partners" also IONITY 49 Cent.Warum sollte ich also 22kW AC - laden wenn ich mit HPC deutlich schneller und billiger bin ?
AC lade ich nur zu Hause und dann mit weniger als 11kW wegen PV Überschuss oder Nachtstrom.Insofern verstehe kann ich den Ruf nach einem 22kW Onboardcharger nicht nachvollziehen....
Es gibt durchaus Ladekarten, wo AC für ca. 40 Cent geht.
Und die Dichte an 22kW fähigen AC Ladesäulen in der Fläche ist viel grösser als an DC Säulen. Ist wesentlich einfacher mit AC zu laden, wenn man dort laden will, wo das Fahrzeug eh mal auf einem öffentlichen Parkplatz oder im Parkhaus steht. Mit DC? Die sind in der Fläche rarer, da landet man dann doch oft eher bei: Runter fahren auf 5 bis 10% und dann auf der Autobahn am DC Lader die vollen 270kW (oder was war es genau) reinbraten, bis genug drinnen ist, dass der Wagen mit ein paar Prozent Reserve heim kommt. Wenn man die Karre nach 3 Jahren Leasing abgibt, kann einem das egal sein, ja. Aber ganz ehrlich, ich kaufe lieber einen Wagen, der nicht so geladen wurde, sondern während der drei Stunden Besuch bei der Tante an der AC Säule im Quartier gut 60 kWh nachgeladen hat. Den fahre ich nämlich ziemlich sicher auch nach weiteren 10 Jahren und weiteren150 oder 200 Tkm noch mit relativ wenig Problemen.
Für mich sind nur die "schwachen" DC Säulen mit 2-stelligen kWh ein valabler Ersatz. Da bleibt das im Bereich maximal 1C, ist OK, wenn häufig so geladen wurde. Die gibt es auch, aber die sind eben rarer als AC.
Man kann auch mal so fragen: Was ist die Reichweite des Fahrzeugs mit Nachladen für z.B. 3 oder 4 Stunden in der Agglomeration oder Innenstadt oder im Skigebiet? Ein Fahrzeug mit 22kW Lader kann dann mehr laden und kommt entsprechend weiter ohne zusätzlichen Stopp. Oder kann entsprechend schneller fahren, ohne dass man unterwegs nachladen muss.
Ich denke nicht, dass man schneller fahren wird, nur weil man mit 22kW nachladen kann. Wer schneller fahren möchte, muss schnell DC laden und da ist der A6 vorne dabei.
Für mich - wie für viele andere auch- spielt 22kW keinerlei praktische Rolle.
Wenn es jedoch für jemanden im Einzelfall nicht passt, muss derjenige nach einem anderen Fahrzeug schauen.
Zitat:
@Alfa Genetic schrieb am 5. Februar 2025 um 05:14:53 Uhr:
Ich denke nicht, dass man schneller fahren wird, nur weil man mit 22kW nachladen kann. Wer schneller fahren möchte, muss schnell DC laden und da ist der A6 vorne dabei.Für mich - wie für viele andere auch- spielt 22kW keinerlei praktische Rolle.
Wenn es jedoch für jemanden im Einzelfall nicht passt, muss derjenige nach einem anderen Fahrzeug schauen.
Wenn man Grössenordnung 300km bis zum Ziel hat und da 3 oder 4 Stunden bleibt, erlaubt 22kW durchaus, schneller zu fahren ohne Stopp am DC Lader auf dem Heimweg. Ob man deswegen ohne 22kW nun langsamer fährt oder einen kurzen Stopp am DC Lader einlegt, ist eine andere Frage.
Pro 2 Stunden, die man mit 22 kW statt 11 kW lädt, gehen einfach 100km mehr mit moderatem Tempo bzw 70km mit eher hohem Tempo.
Wenn es dabei um einen Tagesausflug mit der Familie ging, den man ab und zu macht, wäre mir das auch egal, die 30 bis 40 kWh mehr, die man in 3 bis 4 Stunden bekommt, an einem DC Lader zu holen auf dem Rückweg, sind keine 10 Minuten. Wenn das hingegen beruflicher Alltag ist und es um den Heimweg ginge, dann wäre ich da eher picky und möchte nicht noch 10 Minuten irgendwo laden.