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Astra F C14NZ springt nicht an

Opel Astra F
Themenstarteram 9. Mai 2013 um 21:59

Hallo zusammen,

ich brauche einen Tipp, und zwar springt mein Astra mit C14NZ Motor sporadisch nicht an.

Anlasser dreht und dreht aber er will nicht anspringen. Passiert meißtens wenn es draußen wärmer ist, warte ich dann bis es abends etwas abgekühlt hat, springt er sofort an ! Dann ist wieder wochenlang nichts und plötzlich wieder 2 mal wöchentlich !

Hatte jemand das schon einmal ?

Viele Grüße

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33 Antworten

Mein "neuer" sieht auch deutlich schlimmer aus, als der alte, funktioniert im Gegensatz zu dem aber.

Das mit den Steckern und deren Isolation kann ich mir jetzt nicht so gut vorstellen. Fotos wären gut.

Wenn du das irgendwie isolieren KANNST, mach es, wenn nicht, und keine Gefahr besteht das da irgendwas zusammenkommt, lass es.

am 16. Mai 2013 um 1:07

Hallo Daemonarch,

habe das Modul heute eingebaut. Dabei ist mir aufgefallen, daß sich das Pulver von den aufgelösten

Steckern an den Kontakten des Verteilerdeckels ganz ordentlich abgesetzt hat. Das ist mir erst gar nicht so aufgefallen, da ich den Deckel an den Kabeln hab hängen lassen und nicht richtig reinschauen konnte.

Hab die Kontakte abgeschmiergelt und den Deckel mal geputzt.Am Läufer war gar nichts.

Auch im vorderen Bereich des Verteilers hingen einige kleine Bröckchen von den Steckern. Die sind schon bei leichter Berührung auseinandergefallen. Heute gab es noch keine Startprobleme, aber das war ja schon

ein paar mal so, bis es dann doch wieder kam. Auf alle Fälle springt er viel leichter an und läuft auch ruhiger. Das ruhige Laufen liegt aber wohl am Saubermachen der Dosenkontakte. Ich bin aber schon verhalten optimistisch, daß es das war. Das Zündsteuergerät hat sieben Pole, die eng übereinander sind.

Die Kabel haben Metallstecker(wie bei der Fahrradleuchte) zum Aufschieben. Das sitzt schon fest, ist aber eng beieinander. Solange sich da nichts verbiegt oder lockert passiert da wohl auch nichts. Ich kontrolliere das in zwei-drei Tagen nochmal, dann mach ich auch Fotos. Aber irgendwie sollte ich die schon isolieren.

Vielleicht mit einem Schrumpfschlauch. Habe gelesen, daß man diese Stecker nirgends kaufen kann.

Bin jedenfalls froh, daß es dieses Forum gibt, alleine wär ich da nie draufgekommen. Und meine Werkstatt meinte: Fahr so lange bis nichts mehr geht, dann wissen wir was kaputt ist. Da sprang er nicht an, mache den Tankdeckel auf und er geht.Zufall, aber schon ist man falsch.Drei defekte Unterdruckschläuche hab ich gefunden und nach jedem dachte ich jetzt gehts. Die Benzinpumpe getauscht, er ging , aber nicht lange. Jetzt mal sehen, ein mulmiges Gefühl bleibt beim Anlassen. Na denn, bis bald. Andi

am 16. Mai 2013 um 1:25

Moin!

Wenn den Tankdeckel aufmachst und er geht deutet es auf ein Problem der Tankentlüftung hin. Aktivkohlefilter (im rechten Kotflügel vorne) zu???

Mfg Ulf

am 17. Mai 2013 um 0:34

Hallo Ulf, Hallo Daemonarch,

heute lief er einwandfrei, ist jedesmal sauber angesprungen.

Wenn es morgen nochmal so ist war es definitiv das Zündsteuergerät. Habe heute Schrumpfschläuche

zum Isolieren und Elektrofett (Caramba-Batteriekontaktspray) gekauft.

Schaue morgen ob die Kontakte noch gut sitzen, dann Fett drauf und die Schläuche drüber.

Schrumpfen laß ich sie nur kurz vor den Kontakten, nicht am Kontakt selber. Dann sollten sie nicht mehr wegrutschen und die Kontakte bleiben isoliert.

Werde Fotos von vor-und hinterher machen und die dann einstellen.

Zu Ulf: Die Probleme hatte ich weiter vorne beschrieben, das Öffnen des Tankdeckels war ein Tipp , den hier gelesen habe. Daß das dann zufällig funktionierte, hat mich zum gleichen Schluß gebracht und da habe ich dann gesucht. Unterdruckschläuche, Abgasrückführventil geprüft, auch an den Benzindruckregler habe ich gedacht.

Das war halt falsch. Der Tipp von Daemonarch klang mir dann nach kurzem Nachdenken sowas von schlüssig, daß ich den Zündfunken gar nicht mehr kontrolliert habe und auch den Temperaturfühler

nicht eingebaut habe sondern gleich das Steuergerät tauschen wollte(das im Verteiler, nicht das im Fußraum). Das war es wohl auch. Mit jedem Anspringen sicherer.

Bis dann, Andi

am 17. Mai 2013 um 1:27

Moin!

Da hast dann wohl den Hall-Geber getauscht, das ist quasi der Drehzahlgeber für das Motor-STG.

Benzinpumpe hättest mir am Montag geben können, da war meine nach 19 Jahren plötzlich tot, natürlich im Berufsverkehr, linke Spur..:rolleyes:

Mfg Ulf

am 17. Mai 2013 um 9:26

Morgen Ulf,

mein Motor ist der C 16 NZ, der hat einen induktiven Impulsgeber, der die Drehzahlinformation übermittelt.

Ob man das auch Hallgeber nennt weiß ich nicht, aber ich glaube, daß ist was anderes und gibt es bei diesem Motor nicht. Was bei mir defekt war ist das Zündsteuergerät, welches bei meinem Verteiler (Delco-Remy) mit innen sitzt. Im Verteiler drinnen. Da wird es halt warm und das vertragen weder Die Steckerhüllen aus Plastik noch das Steuergerät selbst. Bei anderen Modellen sitzt das irgendwo im Motorraum. Deshalb geht das wohl auch schneller kaputt. Das führte zu den beschriebenen Warmstartproblemen (nur leiern beim Start). Wie geschrieben, heute noch mal fahren und testen, dann fertigmachen und die Bilder mach ich dann auch.

Bis dann, Andi

am 17. Mai 2013 um 19:49

Hallo Daemonarch,

auch heute gab es keine Zwischenfälle mehr. Die Bilder hab ich gemacht, nur leider überträgt es sie nicht mehr auf die Speicherkarte oder den Computer. Ist letzt runtergefallen, jetzt weiß ich auch da was kaputt ist. Aber ich mache sie nochmal, aber nicht gleich, außer es wäre wichtig. Habe die Schrumpfschläuche

einfach länger gelassen, über die Stecker gezogen und wieder draufgesteckt. das sollte reichen.

Habe noch ein Kabel da drin gefunden, das einen kleinen Riß hat.Der Riß ist direkt am Stecker der zum Läufer führt. Hat aber scheinbar (noch) keinen Einfluß. Beim Aufstecken drückt der sich auch wieder zu.

Denn da drinnen Stecker anfassen, das macht man besser nur, wenn es nicht mehr anders geht (bei alten Verteilern). Da drinnen gibt es jedenfalls noch mehr Fehlerquellen.

Also nochmals danke und bis demnächst, Andi

am 18. Mai 2013 um 16:09

Zitat:

Original geschrieben von catman 1

Schwarzer Verteiler ???

Wenn ja, habe ich auch hier wieder Zündmodul in Verdacht.

Was hatte ich geschrieben ????

Hallo,da bin ich mal wieder.

Bin vor kurzem an der Ampel angefahren und kurz danach ging der Motor aus. Ließ sich nochmal starten und hat auch Gas voll angenommen beim Drauftreten. Ein paar Sekunden später ging er wieder aus, dann aber nicht mehr an. Während ich auf meinen Kumpel zum Abschleppen wartete hab ich weiter probiert,

dann die Zündkerze rausgeschraubt, die war nicht naß.

Wie weiter vorne im Thema beschrieben habe ich das Zündmodul vor vier Monaten getauscht.

Er lief seitdem astrein, auch vor dem Ausgehen keine Auffälligkeiten.

Der Motor ist der c 16 nz. Der Verteiler von Delco. Die Motorkontrolle hat keinen Fehler gespeichert und ist auch nicht angegangen bei den Startversuchen. Immer nur 12 beim Ausblinken.

Zuhause hab ich dann geschaut, ob meine Steckverbindungen im Verteiler noch alle drauf sind, dem ist so.

Habe die Zündspule gegen eine vom Schrottplatz getauscht und dann probiert- nichts.

Habe Einspritzgehäuse aufgeschraubt, starten lassen und gesehen, dass Sprit aus der Düse sprüht.

Habe auch Verteilerkappe und Läufer erneuert, zumindest der Läufer war in üblem Zustand. Dann Kerze

gegen Motorblock- kein Funke. Kerze in Kabel der Zündspule - auch kein Funke.

Bei meinen Startversuchen roch es mal nach Sprit, mal auch nicht.

Man könnte meinen, der spritzt nicht immer ein. Eigentlich müssten die Kerzen schwimmen, tun sie aber

nicht.Sollte das schon wieder das Zündmodul ( von Beru ) sein? Ich schau mal bei ebay, ob ich einen Verteiler finde, beim Schrott gibt es im Moment keine. Das Auto hat 100.000 km, kann da noch mehr im Verteiler kaputt sein? Beim Kabel nachschauen ist mir zunächst nichts aufgefallen, muß aber nochnal genauer gucken.

Vielleicht hat jemand eine Idee.

Danke schon mal, Andi.

Hallo Andi,

Du weißt doch wie die Zündung funktioniert. ;)

Der Induktivgeber im Zündverteiler scheint noch zu funktionieren, denn das Motorsteuergerät bekommt noch ein Signal über die Drehzahl (beim Anlassen) und es wird Benzin eingespritzt.

Nur Zündfunken sind keine da. Warum? Im Zündmodul ist ein Leistungstransistor, und der wird wohl schon hinüber sein, warum auch immer. :confused:

Die Zündspule erhält wohl 12 Volt plusseitig, aber das Zündmodul schaltet ihr keine Masse mehr, also tut sich auch gar nichts.

Ich gehe mal davon aus, dass die Kabel noch halbwegs in Ordnung sind.

Also mit einem neuen Zündmodul sollte das Problem, wie Du es beschrieben hast, behoben sein.

Vergiss die Wärmeleitpaste nicht bei der Montage!

 

 

Zündmodul

Hallo, danke für die Antwort.

Kennst Du die Werte, mit denen man das Modul durchmessen kann? Vor allem an welchem Anschluss was.

Du meinst, die Induktivspule ist noch in Ordnung. Hab hier gelesen, dass die Module schon beim Kauf kaputt waren. Das ist ja schon ein Garantiefall. Soll ich das Modul bei Opel kaufen, oder gibt es eine Marke, die hält. Die Wärmeleitpaste war schon auf dem Modul aufgebracht.

Der Verteiler bei e-bay ist mir durch die Lappen gegangen, der war allerdings auch so sauber, als hätte er vorher im Spülwasser gelegen. Der Sache trau ich auch nicht so wirklich.

Vorher würde ich aber gerne messen.

Hoffentlich bis bald, Andi.

Entgegen der Thread-Überschrift geht es ja inzwischen um den C16NZ, wo das Zündmodul im Zündverteiler untergebracht ist.

Hier nochmal eine Ansicht für alle die, die mit den Kabeln durcheinander gekommen sind.

http://data.motor-talk.de/.../zuendverteiler-anschluesse-3636.jpg

 

Ganz links die beiden ersten zwei Anschlüsse grün und gelb für die Induktivgeberspule: Abziehen und den Widerstand dieser Spule messen, etwa 800 Ohm. Diese kann man ersetzen, wenn man den Zündverteiler ganz zerlegt. Die Induktivgeberspule liegt innerhalb des Metallkäfigs mit den 4 Zacken und dem Magnetring. Der Metallkäfig selbst darf nicht locker sein. Die Zündung geht dann zwar, aber der Zündzeitpunkt kann stark schwanken, damit die Drehzahl und es kann auch zu Aussetzern kommen.

Die Anschlüsse 3 und 4 und 7 gehen zum Motorsteuergerät, sind also für die Erzeugung der Zündfunken erst mal nicht relevant, sondern wichtig für das Motorsteuergerät damit die Einpritzung getaktet wird und zur Rückmeldung zwecks elektronischer Frühverstellung des Zündzeitpunktes bei steigender Drehzahl.

Anschluss 5 ist Klemme 15, also Plusleitung bei eingeschalteter Zündung und beim Anlassen. Dort muss also 12 Volt gegen Masse anliegen.

Anschluss 6 geht zur Zündspule Klemme 1.

 

Kann man das Zündmodul mit einem normalen Messgerät prüfen? Ich nehme an, alles ist noch eingebaut...

Mit einem Digitalmultimeter kannst Du mal der Spannungsversorgung messen und den Widerstand von 800 Ohm.

Ob das Zündmodul schaltet, da wäre vielleicht ein Messgerät mit Zeiger besser. Auf Spannungsmessung für Gleichstrom stellen und messen, ob an der Klemme 1 an der Zündspule deutliche Schwankungen beim Anlassen zu sehen sind. Kleine 12 Volt-Prüflampe mit wenigen Watt ginge auch.

Aber eigentlich kannst Du Dir letztern Test sparen wenn Du gleich guckst ob Zündfunken an der Zündkerze überspringen.

Mit der Garantie ist das so eine Sache, kommt darauf an wo Du gekauft hast und ob die nett sind und Dir entgegenkommen.

Ich denke mal die ganzen Zündmodule egal was da drauf steht kommen aus China, selbst die originalen DELCO/GM wurden meines Wissens in Singapur hergestellt, und dort leben ja auch viele Chinesen, wohl eher die reicheren. :D

 

 

Hallo, vielen Dank für die Informationen,

habe jetzt den Widerstand gemessen und komme auf 770 Ohm. Denke, dass ist in Ordnung. Das Modul ist

von Hella. Der Händler will es einschicken, wenn es kaputt ist, kriege ich das Geld zurück.

Jetzt habe ich eins von Beru bestellt, vielleicht hält das ja länger. Heute am Mittag kann ich das neue holen.

Dann weiss ich, ob es das war.

Habe die alten Anschlüsse mit Schrumpfschläuchen isoliert, staut sich da noch mehr die Wärme?

Irgendwo hier hab ich gelesen, dass sich jemand das Modul nach aussen gebaut hat, finde es aber nicht mehr.

Soll ich die Kontakte auch mit der Paste einstreichen und dann isolieren; wenn die Wärme leitet, leitet die

dann auch Strom? Da ist ja alles sehr eng.

Na ja, wenn ich sicher weiss, dass es das Ding war, mache ich mir weitere Gedanken.

Das das der falsche Thread ist stimmt schon, es war halt damals der einzige, in dem die Problematik

so beschrieben wurde, wie ich sie hatte.

Hätte ich gewusst, dass die Verteiler so schlimm sind, hätte ich wohl besser gleich einen neuen geholt.

Aber das Basteln macht auch Spass und ich lerne was. Lästig und zum falschen Zeitpunkt ist es dann aber auch, zwei Seiten die Medaille hat.

Bis dann und danke, Andi.

Hallo,

ich würde mir da nicht so viele Gedanken machen. ;)

Die Steckerchen braucht man eigentlich überhaupt nicht zu isolieren, solange die nach dem Aufschieben schön fest sitzen und sich nicht berühren können.

Nur verwechseln darf man sie natürlich nicht, daher sind ja auch original noch die Steckergehäuse aus Plastik drumherum. Wenn diese zerbröselt sind ist das nicht schlimm, einfach entfernen aber genau notieren, wo welches Kabel rankommt.

 

Die Zündmodule sollten darauf ausgelegt sein, im Zündverteiler montiert zu werden und kommen mit der Wärme eigentlich klar.

Ich selbst hab' einen noch älteren Motor, 1,3 Liter mit 75 PS und DELCO-Zündverteiler. Da ist das Zündmodul an der selben Stelle. Beinahe 28 Jahre alt und versagt seinen Dienst auch nicht nach 5 h Autobahn bei Sommerhitze mit anschließenedem Stop-and-Go im Stau wo ständig der Kühlerventilator an ist.

Hallo,

er läuft jetzt wieder, es war das Zündmodul.

Als ich beim Teilehändler das neue Modul bestellt habe, wollte er die Teilenummer des alten, um zu wissen, um welches Auto es sich handelt. Die habe ich ihm vorgelesen, aber er konnte das Teil nicht finden, meinte, da fehle eine Zahl, da die Nummer immer 12-stellig sei. Das alte war in einer Folie und

bereits mit durchsichtigem Gel bestrichen. Beim Abschrauben war nur noch am Rand ein mittlerweile

gelblicher Rest da, der zudem noch steinhart war. Auf der Auflagefläche des Moduls war nichts mehr

und am Verteiler nur ganz wenig sichtbar. Wo ist das hin? Das jetzige hatte das Gel in einer extra

Packung und das konnte ich richtig gut vollflächig verstreichen. Durchaus denkbar, das ich beim

ersten Modul nicht sorgfältig genug war Das erste war glibberiges Gel, das jetzt hat eine cremige Konsistenz, wie frisch angerührter Gips.

Die Quittung finde ich auch nicht mehr, aber ich schick es mal an Hella, mal schauen was passiert.

Ist aber egal, manchmal zahlt man halt Lehrgeld. Laufen tuts mit beiden gleich gut, hoffe das es jetzt länger hält.

Jetzt muss ich mich noch um das Windschutzscheibengebläse kümmern, da ist wohl der Seilzug ausgehängt oder abgerissen, mal sehen wie ich da rankomme. Also nicht am Bedienteil, sondern oben an der Klappe.

Ach ja, nicht das der Thread noch komplett vom Thema abweicht, obwohl ich schon geneigt bin, alles hier rein zu schreiben.

Vielen Dank, hast mir richtig gut weitergeholfen, dass es schon wieder das Modul ist, hab ich nicht mit gerechnet.

Bis bald, Andi.

P.S. Der Endtopf spuckt auch schon ab-und zu Haare aus, der geht auch bald hinüber.

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