Anzeige "Motorölwechsel erforderlich"

Ford Mondeo Mk5 (BA7)

Bei meinem 180PS Diesel kommt ziemlich genau 10000km nach dem letzten Ölwechsel die Aufforderung zum Motorölwechsel. Ein "Reset" in den Einstellungen ändert daran nichts...

Wodurch wird diese Anzeige gesteuert?
Gibt es einen Öl-Qualitätssensor bei diesem Motor? Falls ja, was wird dort gemessen?

Wie spielen die gefahrenen km da rein? Muss bei einem Ölwechsel ein Reset erfolgen?

Danke im Voraus

Rüdiger

58 Antworten

Ich wechsele dennoch, wenn die Meldung kommt.

Zitat:

@The Jester schrieb am 9. August 2018 um 22:03:06 Uhr:


Ich wechsele dennoch, wenn die Meldung kommt.

Dann schaltest Du auch immer einen Gang höher wenn die "Ansage" kommt? Oder färst Du DSG?

Offtopic aber dennoch zum Thema "was das Auto mir sagt...": Der Wagen fordert mich z.B. bei Tempo 60 auf in den 5. Gang zu schalten und bei 70 in den 6. In beiden Fällen totaler Blödsinn. Im jeweils niedrigeren Gang verbraucht der Wagen weniger als im Höheren. Konkret stellen 2.000 Umdrehungen beim 1.5er TDCi immer einen guten Schaltpunkt dar. Schalte ich bei weniger Umdrehungen hoch, verbrauche ich mehr...

Warum die Ansage kommt. keine Ahnung. Sinnvoll ist sie in dem Fall nicht.

Und das mit dem Öl: Ich würde Ford kontaktieren und um Klärung bitten. Es kann doch nicht sein, dass Du regelmässig entweder deutlich zu früh zum Service reinkommen musst oder zunächst nur das Öl (und notwendiges Zubehör) wechseln lässt und ein "paar" Km später den Service durchführen lässt...

Ich fahre DSG. Und beim Schalter fahre ich so, wie ich dass für richtig halte.
Wenn ich 5.000 km vor dem Inspektionsintervall Öl wechsele, weil der Karren das so wünscht, heißt es ja nicht, dass ich bei der Inspektion wieder Öl wechsele.
Am Ende habe ich also für's Öl einen ca. 25.0000 Intervall. So what! Das ist es mir wert, auf der sicheren Seite zu sein. Und bringt mich kostenseitig auch nicht um.

Und da mein Händler unsere Autos (privat und Firma) für solche Termine grundsätzlich holt und wieder bringt, ist das für mich auch kein Aufwand. Plane die Tage dann halt so, dass ich mal keinen Wagen brauche. Und wenn doch, dann gibt es passenden Ersatz.

Zitat:

@The Jester schrieb am 10. August 2018 um 11:25:14 Uhr:


Ich fahre DSG. Und beim Schalter fahre ich so, wie ich dass für richtig halte.
Wenn ich 5.000 km vor dem Inspektionsintervall Öl wechsele, weil der Karren das so wünscht, heißt es ja nicht, dass ich bei der Inspektion wieder Öl wechsele.
Am Ende habe ich also für's Öl einen ca. 25.0000 Intervall. So what! Das ist es mir wert, auf der sicheren Seite zu sein. Und bringt mich kostenseitig auch nicht um.

Und da mein Händler unsere Autos (privat und Firma) für solche Termine grundsätzlich holt und wieder bringt, ist das für mich auch kein Aufwand. Plane die Tage dann halt so, dass ich mal keinen Wagen brauche. Und wenn doch, dann gibt es passenden Ersatz.

Ich finde das ist eine sehr grosszügige Einstellung. Du bist ja ansonsten recht kritisch wenn es um das Einhalten von Produkteigenschaften bei Ford geht.

Es muss doch einen Grund haben, dass der Wagen (ggf. sogar überflüssigerweise) regelmässig eine verfrühte Ölwechselmitteilung generiert.

Natürlich kann man das Spielchen auch mitmachen - das ist doch aber eigentlich anstrenger als es einmal nachhaltig zu klären.

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@laserlock
Das wird schon an der Fahrweise liegen. Ich fahre rund 80% BAB und das eher am oberen Ende der Leistungskurve. Da wird das Öl schon entsprechend mehr belastet werden, als bei Otto-Normal-Fahrer; denke ich. Insofern ist es mir allemal lieber, dass eine - ob nun per Sensor oder Algorithmus ermittelte - Dynamik vorhanden ist, die den Motor im Zweifelsfall vor Schäden schützt. Insofern Pluspukt für Ford.

Ich frage mich warum der Wagen eine Überwachung vom Öl hat wenn er doch einen Wechselintervall hat.
Beides zusammen ist für mich einfach Unsinn, das heißt für mich doch eigentlich dass Ford den Wechselintervallen selber nicht traut und man deswegen noch eine kleine Berechnung mit einbaut die irgendwann die Meldung aufpoppen lässt dass man Öl wechseln soll.

Ich würde bei der Meldung ehrlich gesagt einfach den Ölstand checken, ggf auf max auffüllen und dann die Meldung löschen und bis zur Inspektion weiter fahren.
Was soll denn passieren ?

sehe ich genauso: Nachfüllen sofern erforderlich und gut ist - der Rest ist rein spekulativ, da die Ölqualität de facto noch bestimmt werden kann.

Zitat:

@laserlock schrieb am 10. August 2018 um 14:00:11 Uhr:


sehe ich genauso: Nachfüllen sofern erforderlich und gut ist - der Rest ist rein spekulativ, da die Ölqualität de facto noch bestimmt werden kann.

Da hat die Autokorrektur mal lustig zugeschlagen: Es sollte lauten: "...da die Ölqualität de facto NICHT bestimmt werden kann."

Zitat:

@Norbert-TDCi schrieb am 10. August 2018 um 13:54:31 Uhr:


Ich frage mich warum der Wagen eine Überwachung vom Öl hat wenn er doch einen Wechselintervall hat.
Beides zusammen ist für mich einfach Unsinn, das heißt für mich doch eigentlich dass Ford den Wechselintervallen selber nicht traut und man deswegen noch eine kleine Berechnung mit einbaut die irgendwann die Meldung aufpoppen lässt dass man Öl wechseln soll.

Ganz einfach, Fuhrparkleiter werden wegen dem 1Jahr/20000km zu viel Meckern und da VW bis 30000km und 2 Jahren hat macht man das eben auch. Aber eben auch mit den Folgen das nicht Jeder den vollen Intervall schafft.
Bekannter hat als er noch Aussendienstler war den Fuhrparkleiter gefragt nach wie viel Kilometern die VW/Audi im Schnitt in die Werkstatt wollen und wie es bei den Ford aussieht. Die Ford schafften im Schnitt die 20000km während die "Premiumprodukte" von VW/Audi im Schnitt alle 18000km in der Werkstatt waren. Auch weil Ölwechsel und Wartung getrennt waren und der Zahnriemen eh nie in die Intervalle passten, wie auch die Bremsen. Unterm Strich also eine Verarschung was die Intervalle angeht. Aber auf dem Papier sehen 30000km/2 Jahre eben Besser aus als 20000km/1 Jahr.

Zitat:

Was soll denn passieren ?

Das das Öl seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen kann und Schlamm und andere Ablagerungen bildet? Was bei VW schon mal vorkommen kann.

Die Werkstatt hat bei mir jetzt den km-Zähler zurückgesetzt, das war das letzte Mal vergessen worden.
Inwieweit zum Erscheinen der Meldung noch dynamische Kenngrößen eingehen, hat man mir nicht sagen können.

Das dachte ich mir schon...ist fast immer ein Vergessen des Resets.

Da bei meinem beiden BiTurbos die Meldung jeweils erstmalig bereits deutlich vor der ersten 30.000er Inspektion kam, gehe ich mal nicht davon aus, dass ein vergessener Reset die Ursache war / ist.

Zitat:

@The Jester schrieb am 12. August 2018 um 14:26:37 Uhr:


Da bei meinem beiden BiTurbos die Meldung jeweils erstmalig bereits deutlich vor der ersten 30.000er Inspektion kam, gehe ich mal nicht davon aus, dass ein vergessener Reset die Ursache war / ist.

Ja, aber Du musst ja nicht zwangsläufig die "Regel" darstellen...

Kann es sein, dass hier was verwechselt wird? Der Hinweis auf eine anstehende Inspektion kommt bereits lange vor dem Termin. Das hat mit dem Ölzustand nichts zu tun, nur mit dem Ölwechsel.

Na, wenn das Verhalten bei drei Fahrzeugen unterschiedlicher Baujahre auftritt, gehe ich davon aus, dass es kein Einzelfall ist.

Das Ganze ist auch unabhängig von der Anzeige zur Inspektion. Die Meldung lautet in etwa: Motorölwechsel bald erforderlich oder so ähnlich.
Ich bin nun wieder recht nah am nächsten Intervall (noch ca. 3.000 km) und witzigerweise bisher kam seit dem letzten Wechsel keine Info zum Motoröl. Bisher kamen diese Meldungen immer weit eher.
Auch daher denke ich, dass eines der Steuergeräte an Bord berücksichtigt, in welcher Weise das Fahrzeug bewegt wird. Zumal ich den Motor die letzten rund 15TKM deutlich weniger gefordert habe, als üblich, da selten die Gelegenheit war (sehr viel Ausland mit entsprechendem Tempolimits...)

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