Ab wann hat man Anspruch auf Wandlung ?
Hallo
Habe einen 116i jetzt seid dem 03.05.2005 als Neuwagen gekauft.
Ich habe den Wagen schon oft in der Werkstatt gehabt wegen folgender Probleme:
- Türdichtungen wegen dem Quietschen
- Neue Trügriffe von außen, da die alten immer stecken gebliben sind
- Bremsen queitschen (musste die hälfte zuzahlen, weil ich schon über 20.000 km gefahren bin)
- Wassereintritt auf der Beifahrerseite
- zu hoher Spritverbrauch
- Airbag Fehler
- Sitzbelegungsmatte defekt
- Türdichtungen direkt am Fahrzeug eingerissen
- Sitzschienen Fahrer- Beifahrerseite gewechselt
- Gurtspanner wurde gewechselt Fahrerseite
Jetzt zuletzt habe ich die Bremsbeläge wechseln lassen, weil Sie nur am quietschen waren , wobei ich die hälfte zuzahlen musste, da ich schon über 20.000 km gefahren bin und das dann nicht mehr unter die Gewährleistung fällt. Gelichzeitig wurden die Sitzschienen gewechselt und dabei mein Interieur beschädigt. Jetzt habe ich das Problem das die Bremsen immer noch erheblich am quietschen sind un dich jetzt echt keinen Bock mehr auf den Wagen habe und eine mehr als negative Einstellung BMW gegenüber habe, da es nur noch nervig ist.
Mein beschädigtes Interieur siehe
Link wird wohl auch nicht wirklich schnell reparier, der Meister meinte das mit der Mittelkonsole ist ok die hätte er wohl auch schon bestellt nur mit der Tür wüsse er wohl noch nicht was er da machen kann, da es ja auch kosten sind.
Meine Frage ist jetzt eigentlich ab wann man die Karre wandeln kann bzw. ob das überhaupt noch geht nach 1 1/2 jahren ? Für Antworten währe ich mehr als dankbar.
30 Antworten
@maverick0279
Wieviele Tage mußtest du seit dem Kauf in Folge von außerplanmäßigen Werkstattaufenthalten auf deinen Wagen verzichten?
bis jetzt 16 Tage
@118d: das queiteschen habe ich jetzt mindestens schon 8000 km und nach dem wechseln der Beläge ist es nicht 1% besser geworden.
Um mal auf die Hauptfrage zurückzukommen
Zitat:
Ab wann hat man Anspruch auf Wandlung ?
In Deinem Fall: Wenn
eingravierender Fehler auch bei der 2.Nachbesserung nicht behoben wurde. Für Dich also absolut kein Thema.
Natürlich kannst Du Dich mit dem Händler auf eine Lösung einigen und das Auto tauschen, das ist aber was anderes.
Die Liste von Maverick ist lächerlich im Vergleich zu dem, was bei mir schon alles repariert und getauscht wurde:
- Belegungsmatte Beifahrer getauscht. Mittlerweile wieder defekt (Gurtwarnung schon wenn nur ein Buch darauf liegt), ist mir jetzt aber egal.
- Türdichtungen 2x getauscht wegen Klappern, keine Besserung. Immer noch erhebliche Klapper- und Knarzgeräusche
- Nach völliger Ratlosigkeit in der NL hat dann ein normaler BMW Händler Teflonbänder auf die Türdichtungen geklebt. Seit dem ist das Klappern erträglich, aber immer noch lange nicht angemessen für ein Auto dieser Preisklasse. Ich vermute hier einen Produktionsfehler bei meinem Auto, die Karrosserie scheint nicht steif genug zu sein. Bei anderen 1er ist das Problem nicht derart penetrant.
- Windschutzscheibe knackt sehr laut von Zeit zu Zeit. Problem bisher nicht behoben. Ich vermute auch hier eine zu wenig steife Karosserie
- Lautes Knarzen aus beiden B-Säulen und aus der Frontverkleidung. B-Säulen Knarzen wurde nach 2 Werkstattaufenthalten gelöst, vordere Verkleidung karzt heute noch.
- Türverkleidungen klapperten sehr stark bei Lastwechsel. Zweimal getauscht.
- Im Sommer Rückrufaktion mit der Schraube beim 120d.
- Kurz darauf Komplettausfall der Klimaanlage (keine Kühlung und keine Temperaturregelung mehr möglich). Kompressor und Steuergerät mussten getauscht werden. Trotz Garantie musste ich kämpfen, dass BMW die Kosten übernimmt.
- Alle 4 Sommerreifen waren nach ca. 15.000 km unbrauchbar. Vorne am Rand extrem abgefahren und brüchig (Profil löste sich ab), hinten beide Reifen kein Profil mehr. Und das bei fast ausschlielicher Fahrt über österreichische und schweizer Autobahnen. Reifen eingeschickt, bis jetzt nichts gehört. Ich musste bei drei Händlern kämpfen bis mir Spur und Sturz kostenlos eingestellt wurden.
- Auto springt nicht mehr an. BMW NL vermutet Fehler in der Elektronik. Wurde angeblich behoben.
- Auto springt 2 Wochen später wieder nicht mehr an und musste abgeschleppt werden. Diesmal drehte auch der Anlasser nicht mehr an. Nach 3 Tagen Werkstattaufenthalt (!) war das Motorsteuergerät als Ursache identifiziert und wurde getauscht. Problem gelöst. Habe gelesen dass dies auch schon einige andere 1er hatten.
- Lenkrad gibt nach längeren Fahrten seltsame Knarz-Geräusche von sich. Fehler bis jetzt nicht gefunden.
- Neuerdings wieder laute Klapper- und Knarrzgeräusche aus dem Bereich der Türdichtungen. Bis jetzt nicht behoben.
- Bremsen quietschen auch bei mir. Das stört mich jetzt aber weniger.
Das alles war innerhalb von 9 Monaten. Laut NL: Kein Anspruch auf Wandelung. Wir haben da ein echtes "Premiumfahrzeug"!
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das mit dem Knarzen in der Lenkung habe ich auch, der Service-Meister konnte es auch bestätigen aber leider nicht lokalisieren, jetzt ist es von alleine erstmal wech da ich das Lenkrad einfach eine raste tiefer gestellt habe und so nicht mehr geknarzt hat. Wenn ich es jetzt wieder hoch mache knarzt auch erst nichts mehr, mittlerweile kommt es Gott sei Danke wieder, damit es endlich mal repariert werden kann.
nee mal ganz ehrlichh, es ist vielleicht etwas überzogen mit der Wandlung bei mir, aber wenn ich mir ein Auto kaufe und dafür soviel Geld hinlege kann man dorch erwarten das dieses auch funktioniert, dass mal ein Fehler vorkommt ist ja ok aber nicht so häufig.
Mir persönlich ist es schon mehr als peinlich zu meinem :-) zu fahren und mal wieder vorstellig zu werden. Ich setzte Ihm wegen der Bremsen Heute eine Frist von 7 Tagen und wegen den Beschädigungen an der Tür und der Mittelkonsole auch.
Ich habe beschlossen, die kommenden Monate noch abzuwarten. Man wird sehen, ob die Reparaturen vielleicht doch mal ein Ende haben oder zumindest weniger werden. Jetzt ist erstmal ncoh eine Weile Garantie, und danach soll BMW ja sehr kulant sein (zumindest noch im 3. Jahr). Ich möchte das Auto jetzt nicht verkaufen weil der Wertverlust nach eineinviertel Jahren einfach zu groß ist. Nach drei Jahren, wenn noch mehr solche Reparaturen vorkommen, kann ich mir ja ein anderes Auto holen.
Zitat:
Original geschrieben von Düsenpumpe
Die Liste von Maverick ist lächerlich im Vergleich zu dem, was bei mir schon alles repariert und getauscht wurde:
- Belegungsmatte Beifahrer getauscht. Mittlerweile wieder defekt (Gurtwarnung schon wenn nur ein Buch darauf liegt), ist mir jetzt aber egal.
- Türdichtungen 2x getauscht wegen Klappern, keine Besserung. Immer noch erhebliche Klapper- und Knarzgeräusche
- Nach völliger Ratlosigkeit in der NL hat dann ein normaler BMW Händler Teflonbänder auf die Türdichtungen geklebt. Seit dem ist das Klappern erträglich, aber immer noch lange nicht angemessen für ein Auto dieser Preisklasse. Ich vermute hier einen Produktionsfehler bei meinem Auto, die Karrosserie scheint nicht steif genug zu sein. Bei anderen 1er ist das Problem nicht derart penetrant.
- Windschutzscheibe knackt sehr laut von Zeit zu Zeit. Problem bisher nicht behoben. Ich vermute auch hier eine zu wenig steife Karosserie
- Lautes Knarzen aus beiden B-Säulen und aus der Frontverkleidung. B-Säulen Knarzen wurde nach 2 Werkstattaufenthalten gelöst, vordere Verkleidung karzt heute noch.
- Türverkleidungen klapperten sehr stark bei Lastwechsel. Zweimal getauscht.
- Im Sommer Rückrufaktion mit der Schraube beim 120d.
- Kurz darauf Komplettausfall der Klimaanlage (keine Kühlung und keine Temperaturregelung mehr möglich). Kompressor und Steuergerät mussten getauscht werden. Trotz Garantie musste ich kämpfen, dass BMW die Kosten übernimmt.
- Alle 4 Sommerreifen waren nach ca. 15.000 km unbrauchbar. Vorne am Rand extrem abgefahren und brüchig (Profil löste sich ab), hinten beide Reifen kein Profil mehr. Und das bei fast ausschlielicher Fahrt über österreichische und schweizer Autobahnen. Reifen eingeschickt, bis jetzt nichts gehört. Ich musste bei drei Händlern kämpfen bis mir Spur und Sturz kostenlos eingestellt wurden.
- Auto springt nicht mehr an. BMW NL vermutet Fehler in der Elektronik. Wurde angeblich behoben.
- Auto springt 2 Wochen später wieder nicht mehr an und musste abgeschleppt werden. Diesmal drehte auch der Anlasser nicht mehr an. Nach 3 Tagen Werkstattaufenthalt (!) war das Motorsteuergerät als Ursache identifiziert und wurde getauscht. Problem gelöst. Habe gelesen dass dies auch schon einige andere 1er hatten.
- Lenkrad gibt nach längeren Fahrten seltsame Knarz-Geräusche von sich. Fehler bis jetzt nicht gefunden.
- Neuerdings wieder laute Klapper- und Knarrzgeräusche aus dem Bereich der Türdichtungen. Bis jetzt nicht behoben.
- Bremsen quietschen auch bei mir. Das stört mich jetzt aber weniger.Das alles war innerhalb von 9 Monaten. Laut NL: Kein Anspruch auf Wandelung. Wir haben da ein echtes "Premiumfahrzeug"!
Was für eine Sammlung. Da hätte ich die Kiste schon lange weggeschmissen. Da hätte ich schon keinen Gedanken daran verschwendet, über Kulanzzeit nachzudenken. Wenn meine 2 Jahre Leasing vorbei sind, dann wird das Kapitel BMW geschlossen. Ein Dacia Logan wäre villeicht besser ( Späßle ).
Mir kommt es manchmal vor, daß hier im Forum ein regelrechter Wettbewerb herrscht, wer wie oft zur Reparatur war und was gemacht wurde. Ich will einfach nur Auto fahren und habe mich damals für einen Premiumhersteller entschieden. Sicher kann mal das ein oder andere defekt sein, aber es kann keine Lebensaufgabe sein, soviel Zeit für Werkstattbesuche zu opfern. Ich kann maverick verstehen. Aber nicht die TROPHÄENSAMMLER hier im Forum.
Du hast aber schön Leasingvertrag abgelaufen, Auto abgeben und tschüss... als Barzahler ist man dann nach Garantieende "der Dumme" (gleich Voll bezahlt und miese Qualität erhalten).
Zitat:
Original geschrieben von NORDHAG
Du hast aber schön Leasingvertrag abgelaufen, Auto abgeben und tschüss... als Barzahler ist man dann nach Garantieende "der Dumme" (gleich Voll bezahlt und miese Qualität erhalten).
Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Aber heute ist es doch besser, 3-4 mal ein Leasing abzuschließen als für ca.
35 000€ eine Kiste bar zu bezahlen. Nach 9 Jahren hast Du ein altes Auto, und so 3-4 mal ein neues. Würde heute niemals ein Auto neu kaufen. Da lege ich mein Geld lieber an.
Und trotzdem lasse ich mir solche Mängel nicht gefallen und habe meinen ersten 1er gewandelt. Ich bezahle ja dafür auch gutes Geld. Da möchte ich nicht viel, nur gute Qualität. Aber ich glaube, das will hier niemand groß verstehen.
ja es gibt anscheinend nicht wirklich viele Leute hier in diesem Thread die davon überzeugt sind, dass man für sein Geld auch etwas erwarten darf.
Es wird hier zuviel diskutiert vonwegen nicht Premiumfahrzeug weil nur 20.000 e, aber mal ehrlich Jungs 20.000 e sind knapp 40.000 DM und für die Leute die auch einen 116i mit ein wenig Ausstattung fahren kommen so auch mal 25.000 € zusammen und das sind immerhin ca. 50.000 DM und für soviel Geld hätte man vor der €uroumstellung einen sehr guten Wagen bekommen.
Wenn ich mir Heute mal anschaue das ich mir einen Golf 5 GTI oder nen BMW 1ér 130i für ungefähr 40.000 € - 43.000 € kaufen kann muss ich doch einfach nur lachen. Den wer hätte vor der €uroumstellung schon gesagt das er sich für 80.000 DM - 86.000 DM ein einsteigerauto kauft bzw. das unterste Model einer Marke ? Ich muss euch ganz ehrlich sagen, wenn ich vor 5 Jahren einen Golf für 80.000 Dm im Schufenster gesehen hätte währe ich vor lachen nicht mehr aus dem Keller gekommen und das Autohaus währe für 2 Wochen in der Bild gewesen.
Und genau deswegen habe ich mich für einen 116i entschieden, weil der noch halbwegs wenig kostet und auch Spaß macht.
Mit den Kraftstoffpreisen ist es doch genau so wenn die Tankstelle früher mal einen Sprung von einer auf die andre Stunden von teilweise 6 Pfennige gemacht hätte, währe Sie gesteinigt worden, der Inhaber in die Klappse verwiesen worden und die Tankstelle währe 8 Wochen auf der Titelseite sämtlicher Medien gewesen.
Also nee.... wirklich ich verstehe manche Leute nicht die alles einfach so hinnehmen. Die Deutschen sind nunmal ein Volks die lieber nichts unternehmen bevor Sie sonst noch ärger, Stress oder sonstigen bekommen. Das ist in anderen Länder nicht so, da werdennoch Volksaufstände gemacht; was hier auch mal sicher gut tät; aber die Deutschen sind sich halt zu fein dazu. Das viele der großen in der Industrie so denken, sieht man auch daran das die Deutschen in vielen Dinge mehr bezahlen als andere Länder und das einfach nur weil wir alles hinnehmen und akzeptieren.
So und jetzt bitte nicht solche Fragen wie; was machst Du den gegen sowas, den darum geht es nicht. Es geht nur um das Prinzip und das ist den Deutschen mittlerweile mehr als abhanden gekommen.
Zitat:
Original geschrieben von maverick0279
...Ich muss euch ganz ehrlich sagen, wenn ich vor 5 Jahren einen Golf für 80.000 Dm im Schufenster gesehen hätte währe ich vor lachen nicht mehr aus dem Keller gekommen und das Autohaus währe für 2 Wochen in der Bild gewesen.
Mit den Kraftstoffpreisen ist es doch genau so wenn die Tankstelle früher mal einen Sprung von einer auf die andre Stunden von teilweise 6 Pfennige gemacht hätte, währe Sie gesteinigt worden, der Inhaber in die Klappse verwiesen worden und die Tankstelle währe 8 Wochen auf der Titelseite sämtlicher Medien gewesen.
😁 ich geh schon mal in den Keller... Die Spritpreise schwanken heutzutage noch heftiger 🙁
Zitat:
Original geschrieben von hermsema
Was für eine Sammlung. Da hätte ich die Kiste schon lange weggeschmissen. Da hätte ich schon keinen Gedanken daran verschwendet, über Kulanzzeit nachzudenken. Wenn meine 2 Jahre Leasing vorbei sind, dann wird das Kapitel BMW geschlossen. Ein Dacia Logan wäre villeicht besser ( Späßle ).
Mir kommt es manchmal vor, daß hier im Forum ein regelrechter Wettbewerb herrscht, wer wie oft zur Reparatur war und was gemacht wurde. Ich will einfach nur Auto fahren und habe mich damals für einen Premiumhersteller entschieden. Sicher kann mal das ein oder andere defekt sein, aber es kann keine Lebensaufgabe sein, soviel Zeit für Werkstattbesuche zu opfern. Ich kann maverick verstehen. Aber nicht die TROPHÄENSAMMLER hier im Forum.
Du hast ja recht. Jedoch scheinen nicht alle 1er derart betroffen zu sein - und Montagsautos gibt es überall. Der Anschaffungspreis ist mittlerweile generel sehr hoch. Klar, es gibt noch die Japaner und Koreaner usw., aber sind die wirklich eine Alternative? Hier hat man vielleicht bessere Fertigungsqualität, dafür ist aber auch kein Fahrspaß vorhanden. Bei VW und Audi gibts zumindest in der Kompaktklasse auch etwas höhere Verarbeitungsqualität als beim 1er, dafür kommen die aber von den Fahrqualitäten nicht annähernd an den 1er ran. BMW spendiert dem 1er praktisch die gleiche Technik wie den größeren Modellen. Produktionstechnisch gesehen dürften für den 1er so nur unwesentlich geringere Kosten entstehen als z.B. für einen 3er oder 5er. BMW entschied sich, fahrtechnisch das beste zu liefern, was es in dieser Klasse gibt, allerdings musste dann halt in der Verarbeitung gespart werden, denn irgendwie muss man ja bei der Produktion eine Preisdifferenz schaffen. Oder wie soll man das den Kunden klar machen wenn der 1er genauso viel kostet wie der 3er? Hier liegt das Problem.
Für mich ist eines klar: Ich fahre jetzt den 1er noch so lange es geht und die Reparaturkosten sich im Rahmen halten (bis jetzt musste ich ja nix zahlen). Als nächstes wird es dann wahrscheinlich ein 3er. Der Kostet nicht sooo viel mehr, bietet aber zusätzlich zu den hervorragenden Fahreigenschaften wesentlich bessere Verarbeitungsqualität. Ich denke dass das Preis/Leistungsverhältnis beim 3er von Grund auf besser ist.
Zitat:
Original geschrieben von maverick0279
Wenn ich mir Heute mal anschaue das ich mir einen Golf 5 GTI oder nen BMW 1ér 130i für ungefähr 40.000 € - 43.000 € kaufen kann muss ich doch einfach nur lachen.
Wenn man dann dazu auch noch die vergleichsweise magere Garantiezeit hinzurechnet, wird das Bild noch krasser.
Zitat:
Original geschrieben von maverick0279
Wenn ich mir Heute mal anschaue das ich mir einen Golf 5 GTI oder nen BMW 1ér 130i für ungefähr 40.000 € - 43.000 € kaufen kann muss ich doch einfach nur lachen. Den wer hätte vor der €uroumstellung schon gesagt das er sich für 80.000 DM - 86.000 DM ein einsteigerauto kauft bzw. das unterste Model einer Marke ? Ich muss euch ganz ehrlich sagen, wenn ich vor 5 Jahren einen Golf für 80.000 Dm im Schufenster gesehen hätte währe ich vor lachen nicht mehr aus dem Keller gekommen und das Autohaus währe für 2 Wochen in der Bild gewesen.
Und genau deswegen habe ich mich für einen 116i entschieden, weil der noch halbwegs wenig kostet und auch Spaß macht.
Das stimmt teilweise. Heute sind die Autos aber viel sicherer und haben viel mehr Features und Leistung. Das alles kostet Geld - eine Menge Geld. Man bezahlt damit ja auch die Entwicklungskosten. Dazu kommt, dass sich Audi, VW und BMW auch regelmäßig das Rennen um den stärksten Motor liefern. Falls der 135i mit was weiß ich wieviel PS wirklich kommen sollte, glaubst du, dass der jemals die Entwicklungskosten einbringen wird? Wieviele Irre gibt es denn, die sich sowas kaufen? Die Kosten für diese "Prestigeentwicklungen" werden dann einfach auf die anderen Fahrzeuge umgeschlagen. Deshalb zahlt auch der 116i Fahrer gewissermaßen einen Teil vom 135i.
Ich selbst war bisher mit keinem Auto so zufrieden wie mit einem Golf III seinerzeit. Über 200.000 km ohne Probleme - kein Knarzen, kein Klirren, kein Klappern. Alles straf und in Ordnung wir beim Neuwagen. Aber der hatte auch nichts drin. keine Airbags, kein ABS, kein ESP usw. War halt auch nicht viel was kaputt gehen konnte. Die Fahreigenschaften meilenweit entfernt von heutigen Autos dieser Klasse.
zusätzlich kommt ja auch noch die Inflation hinzu, die zum zeitpunkt der Euroumstellung nicht gerade klein ausgefallen ist (auch wenn dies immer wieder abgestritten wird).
Zitat:
Original geschrieben von maverick0279
... Ich muss euch ganz ehrlich sagen, wenn ich vor 5 Jahren einen Golf für 80.000 Dm im Schufenster gesehen hätte währe ich vor lachen nicht mehr aus dem Keller gekommen und das Autohaus währe für 2 Wochen in der Bild gewesen...
Wo er Recht, hat er Recht!