A6 4G Winterräder (Zubehör sowie OEM)
Hi,
weiss jemand, welche Typen Winterräder für den 4G seitens Audi zulässig sind?
Stahl?
Alu Fremdfirmen (ATU etc)?
Alu nur Audi-Fabrikate?
Fzg.-Lieferung ist früher als gedacht und jetzt drängt die Felgenfrage...
Vielen Dank!
Beste Antwort im Thema
Ich verstehe ja noch, wenn ein Käufer bzw. Nutzer eines bestimmten Modells hier rummeckert. Was jedoch hier geschieht, ist echt der Hammer: Eigner eines zwanzig Jahre alten Fahrzeugs kommen hier hin, vergleichen ihre echten Low-Tech-Gefährte mit Autos, die über die modernste Technik verfügen.
Was hat wohl ein 124er im Jahre 1985 für Räder gehabt, was hat eine aktuelle E-Klasse für Räder?
Radkappen mit 15- oder 16-Zoll-Ballonrädern oder maximal Rentner-Alus! Und nun hackt man auf Audi rum? Soll sich der Obernörgler mal umsehen und vergleichen, wie viele Audi aus den 90ern noch ohne Löcher zu haben sind?!
Nun wieder zum Thema: für mich kommen z. B. nur 19 Zoll in Frage, ich fahre aber auch mindestens ein halbes Jahr lang täglich 500 km und mag mich an meinem Fahrzeug erfreuen. Aber wer mag, kann auch die in meinen Augen hässlichen 16-Zoll-Räder nehmen, kosten ja auch nur einen Bruchteil.
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Zitat:
@Goldhuhn schrieb am 2. November 2020 um 18:09:21 Uhr:
das war nicht unbedingt das Problem. Meine Erfahrungen mit den Contis damals (u.a. etliche Firmenwagen in der Summe 1 Million km in 10 Jahren) beruhten eher auf neue Reifen, die mit Höhenschlag ausgeliefert wurden und sogar ausgetauscht wurden, nachdem ich sie reklamierte. Ich konnte es ja auf der Wuchtmaschine dem Reifenhändler zeigen. Es beruhte eben nicht auf Vermutungen, ich konnte ja die Beweise und im Endeffekt die Ursache nachweisen woher die Vibrationen kamen. Der Austausch war kein Problem beim Reifenhändler, da ich guter Firmenkunde war mit 100tkm/Jahr Fahrleistung. Man versucht neue Reifen mit Höhenschlag mit sehr großzügigen Toleranzwerten nach der frischen Auslieferung aus der Produktion dem Kunden anzudrehen. Für mich ist sowas B-Ware, ich hatte schon genug Eierreifen gesehen, nachdem ich irgendwann checkte, woran es wirklich lag und woher die Vibrationen kamen. Conti und manchmal auch Dunlop waren mit ihren großzügigen Toleranzwerten bezüglich Höhenschlag sehr auffällig, wie oben bereits beschrieben. Das Problem löste sich recht schnell, als ich einfach die Reifenmarke wechselte.
Welche fährst jetzt ?
Seit Jahren montiere ich Michelin Sommer und Winterreifen, zumal sie sich nicht übermäßig abfahren, ich muss dann nicht so oft neue Reifen auf die Felge aufziehen. An unserem 207CC in der Familie sind noch Winter-GoodYear drauf, die funktionieren ebenfalls gut, keine Probleme. Bin bei Michelin hängen geblieben, da ich bislang keine gravierenden Probleme bezüglich Höhenschlag und Standfestigkeit feststellte und nicht weiter experimentieren wollte.
Ich hatte mal 12 Jahre alte Pirelli Winterreifen auf dem C4, die waren ebenfalls bis zum Schluss sehr gut im Schnee, Rundlauf war auch gut. Die Sommer-Pirellis hingegen waren wie immer zu laut, wurden nicht mehr verwendet. Die Pirelli Winter funktionierten mit 3mm Profil auf dem C4 Avant erheblich besser als die im Vergleich jungen Contis mit 4-6mm Profil auf dem Polo, da die Lamellen wie auch der Weichmacher stark nachließen.
Das Dilemma hatte ich vor acht Jahren bezüglich Polo beschrieben:
https://www.motor-talk.de/.../...tskommen-bei-schnee-t4335664.html?...
Irgendwann fielen mir dann die Ungereimtheiten bei den Winter-Contis auf dem Polo auf und warum sie sich plötzlich wie Sommerreifen im Schnee fahren ließen, das war nicht ungefährlich. Neben vereinzelt Höhenschlag und schwammigen Fahrgefühl (fiel ebenfalls der Fahrerin auf), stellte ich noch andere Probleme fest.
Hier war ich noch am spekulieren, ob die 185er Winterreifen zu breit für den Polo waren, was sich zum Schluss nicht bestätigte.
https://www.motor-talk.de/.../...tskommen-bei-schnee-t4335664.html?...
Letztendlich waren es wieder mal die Conti-Reifen mit einem nicht unerheblichen Lamellen-Problem, hinzu kamen noch die verflüchtigten Weichmacher. Das fiel mir im nachhinein zusätzlich auf, als ich 12 alte Winterreifen (6-12 Jahre) ins Auto einlud, um diese beim Verwerter zu entsorgen. Nachdem ich jeden Reifen einzeln anfasste, fielen mir die ca. 6 Jahre Contis vom Polo mit ihrer harten Lauffläche besonders negativ auf, sie fühlten sich an wie Sommerreifen. Die restlichen Profilklötze bei den 12 Jahre alten Pirellis vom C4 konnte ich um einiges leichter bewegen als die Profilklötze der Contis vom Polo. Für mich kein Wunder, warum wir schon recht früh Probleme mit den Contis im Schnee hatten.
https://www.motor-talk.de/.../...tskommen-bei-schnee-t4335664.html?...
Ob die Probleme bei den Contis heute noch existieren weiß ich nicht (sind hoffentlich besser geworden?), auf all unseren Autos haben wir keine Contis mehr montiert, auch nicht im näheren Bekanntenkreis, nachdem sie ebenfalls von Vibrationen geplagt waren. Viele achten nicht drauf oder denken es sei normal, bis man die Unterschiede aufzeigte.
Letzte Woche habe ich die mittlerweile sieben Jahre alten Winter Michelins (vorne 5mm hinten 6mm) auf dem Polo montiert. Heute morgen sind wir mit dem Polo (ich Fahrer) auf die Arbeit gefahren. Der 14 Jahre alte Polo fährt immer noch absolut ruhig auf der Straße, keine Vibrationen, nicht schwammig, es ist noch gut Profil vorhanden. Die Michelin-Reifen sind auf jeden Fall noch weich genug für den Winter, auch die Lamellen sind weiterhin in Ordnung.
Für meinen neueren C7 (gekauft Jan. 2020) habe ich Anfang Okt. die neuen Michelin Winterreifen (235/45 19Zoll) in der Garage liegen und müssen noch auf die Felgen aufgezogen werden. Sie kosten zwar einiges mehr, fahren sich aber auch weniger ab, mit Sicherheit haben auch diese entsprechend meinen Erfahrungen gute Rundlaufeigenschaften.
Natürlich ist kein Reifen fehlerfrei, ich hatte mal einen neuen Michelin Winter mit sehr leichtem Höhenschlag bei einem Bekannten dabei (fiel mir auf der Wuchtmaschine auf, da ich immer darauf achte). Der Höhenschlag war aber so gering, dass man im Fahrbetrieb nichts bemerkte. Es war auf jeden Fall innerhalb der Toleranz, Michelin ist in dieser Beziehung unauffälliger als andere Reifen. Der Reifen wurde bewusst hinten montiert. War bei weitem nicht mit dem Höhenschlag eines Contis vergleichbar, die ich bislang gesehen habe.
Natürlich sind Contis auch gute Reifen (evtl. sind die breiten ab 225 besser?), sagt man - vielleicht sind all meine negativen Erfahrungen und Untersuchungen der letzten Jahre zufällig zusammengekommen.
Ich verstehe das Conti-Bashing nicht, ich hatte von denen schon so ziemlich alles auf verschiedenen Fahrzeugen drauf und noch nie Probleme, auch nicht mit Höhenschlägen & Co.
Um dem Thema hier gerecht zu werden, der TS830P ist für mich der Beste Winterreifen ever. Selbst der noch teurere Michelin PA4, den ich grad drauf habe, kommt da zwar vom Grip und Haltbarkeit, aber nicht von der Laufruhe ran.
ja es gibt viele Fahrer, die mit Contis zufrieden sind. Wenn man sich im Internet umschaut gibt es auch unzufriedene Michelinfahrer, die z.B. über schwammiges Fahrgefühl klagen und bei den Contis nicht. An unserem Polo war genau das Gegenteil der Fall. Spurtreue an den Contis schlecht, bei Michelin komischerweise einwandfrei. Vielleicht liegt es an der Abstimmung zwischen Fahrzeugmodell und Reifen. Was ich aber selbst nachweisen konnte: von mittlerweile bestimmt 40 getesteten Contis waren erheblich mehr mit Höhenschlägen (teils heftige) behaftet, als andere Marken. Ncht alle Contis waren fehlerhaft, es gibt auch gute Reifen, die ich auf den Firmenwagen hatte. Ich bin anfangs nur mit Contis gefahren, bis einige Problemchen auftauchten, nachdem Produktionsstätten verlagert wurden.
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Ich brauche mal Eure professionelle Einschätzung.
Ich habe die 17 Zoll Sommerfelge seit ca. 2012 als Winterfelge mit Winterreifen „missbraucht“.
Nie Schneeketten benutzt.
Heute ist mir folgendes Bild an mehreren Stellen der Felgen aufgefallen.
Was ist das?
Sieht gefühlt wie Rost unter der Lackierung der Felge aus.
Kann das wirklich sein?
Die Felgen waren im Winter immer bei mir im Keller aufeinander gelagert. Habe sie aber immer pfleglich behandelt.
Hat mich etwas schockiert.😉
Kann man das reparieren?
Oder hilft da nur Kompelttlackierung?
Bin um Ratschläge froh.
Alukorrosion. Normal bei Sommerfelgen, die für den Winter "missbraucht" werden. Und ja, ein guter Felgendienst kann das entfernen und die Felgen neu versiegeln.
Deswegen nimmt man im Winter speziell behandelte Winterfelgen.
Naja, sowas bekommen auch für Wintereinsatz geeignete Felgen, es reicht ein Steinschlag plus Salz und Wasser...
So, ihr Lieben…3 1/2 Monate später nun folgendes Bild.
Ich habe meinen mobilen Reifenwechsler, beim wechseln der Winter- auf Sommerreifen, um Hilfe gebeten und er hat mir eine Beschichtungsfirma in meiner Nähe empfohlen.
Die Firma hat 95,- CHF pro Felge für Sandstrahlen und Pulverbeschichtung in schwarz matt genommen.
Zusätzlich 10,- CHF pro Nabenkappe in schwarz matt lackiert macht insgesamt 420,- CHF + Abziehen der Reifen von der Felge und später wieder drauf montieren mit wuchten 100,- CHF (wie gesagt mein Reifenmann kommt mit seinem Hänger zu mir nach Hause und macht alles vor meiner Garage).
Total: 520,- CHF = 472,73€ (Wechselkurs 1,10CHF/€).
Das Ergebnis siehe Foto anbei. Die Korrosionen sind komplett verschwunden, aber könnten natürlich irgendwann wieder auftauchen. Für CH-Verhältnisse finde ich ein guter Preis.
Im Vergleich zu Felgen vom Reifenprofi, wären sicher 800-1000€ für aufbereitete Felgen + Reifen drauf gegangen.😁
Ich hoffe es gefällt dir dann auch noch wenn es montiert ist am Auto - die Arbeit selber schaut gut gemacht aus
Dunkle Felgen machen die Geschichte optisch nochmals um 1-2 Zoll kleiner, habe das selber 2x versucht (grau matt und dunkelbronze matt am S3) und seitdem kaufe ich keine dunklen Felgen mehr
@Milfrider der hohe Querschnitt ist ja optimal fürn Winter.
Das man Felgen vor dem Kunststoffbeschichten Sandstrahlen lässt ist mir neu. Ich kenne nur die Enlackung per Lauge. Sicher ist deswegen der Preis so niedrig. Und was die Farbe angeht stimme ich @Rodaz zu. Dunkle Felgen machen das Rad kleiner. deswegen werden meine Sommerfelgen wieder weiß. Habe den 4F auch mit 20" in weiß gefahren. Ich bezahle 125 pro Felge, allerdings 3 fach beschichtet. Diese werden dann Keramikbeschichtet. In Verbindung mit EBC Bremsen gibts kaum bis sehr wenig Bremsstaub.
Foto: © by Reifenprofi
Naja, mit 17 Zoll kann man ja auch in normaler Farbe nicht riesige Felgen erwarten. Also meine 18 Zoll Sommerräder sehen in matt schwarz nicht unbedingt kleiner aus.
Also ggf. haben sie es mit Lauge gemacht, gesagt wurde das sie vor dem pulverbeschichten sandstrahlen. Ich war ja nicht dabei und beim abholen war der Chef nicht da.
Also die Arbeit finde ich auch sehr gelungen. Mal sehen wie sie dann im Oktober montiert aussehen. 🙂
Habe jetzt lange überlegt ob ich meinen Senf dazugeben soll..
Ich will dich jetzt nicht blöd da stehen lassen, aber meine Meinung dazu:
Warum investiert man knapp 500€ in olle 17 Zöller? Zum einen wirken dunkle Felgen nochmals kleiner, und auf einem schwarzen Auto schwarze Felgen geht noch mehr unter.
Zumal die Oberfläche beim Pulvern eher bescheiden aussieht. Pulver ist zwar sehr wiederstandsfähig, aber diese extreme orangenhaut immer... Finde ich schrecklich.
Da hätte ich die 500€ + die geschätzten Wert dieser Felgen in schöne originale 18 oder 19 Zöller investiert.
Aber wie immer, muss es DIR gefallen! 🙂