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6er GTD auf GTI wechseln?

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 5. Januar 2017 um 11:58

Hallo Leute,

Ich fahre seit Ende September 2016 einen 6er GTD. Da ich im Ruhrgebiet wohne und die ganzen Umweltheinis hier aktuell am Rad drehen und ein Fahrverbot für Diesel Fahrzeuge in großen Innenstädten erreichen wollen mache ich mir aktuell sorgen, ob der GTD die richtige Wahl war.

Das Fahrzeug hat abgesehen vom Xenon eine Vollausstattung und ist über die Skoda Bank (Fahrzeug wurde beim Skoda Zentrum Düsseldorf erworben) finanziert.

Denkt Ihr ich kann zu einem VW Autohaus gehen und mir dort einen GTI kaufen, den GTD quasi in Zahlung geben und den GTI dann quasi "frisch" finanzieren da Skoda Bank = VW Bank?

Oder klappt das nicht, da Skoda Bank was komplett anderes ist als die VW Bank?

VG

Beste Antwort im Thema

Die Besteuerung nach Energiegehalt wäre richtig, dann hat diese Diskussion wenigstens ein Ende und die Steuer würde nach einem messbaren Kriterium erhoben...im Gegensatz dazu muss dann natürlich die kfz-Steuer einheitlich werden.

Die Kosten zur Herstellung von Diesel und Benzin sind fast identisch (30-31 ct/l), auch Benzin läuft nicht einfach aus der Destille, es muss auch veredelt werden. Auch Schritte wie die Entschwefelung betreffen beide Produkte. Nimmt sich also nicht so viel.

Ich hätte beim kauf eines GTI's bzw eines direkteinspritzenden Benziners im Moment die Befürchtung, dass diese Motoren für den nächsten "Feinstaubskandal" sorgen. Das Einfahrverbote dann nicht ausgeschlossen sind, mussten ja vor einigen Jahren schon die Dieselfahrer spüren.

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Der Bank ist das Wurscht, es muss eh neu finanziert werden! Du musst nur einen Händler finden, der Deinen Deal mitmachen will. Du wirst beim Verkauf des GTD sicher einen gewissen Verlust hinnehmen müssen, wie hoch, liegt an Deinem Verhandlungsgeschick :D

Du kannst den GTD schon allein deswegen nicht in Zahlung geben, weil er dir nicht gehört, sondern der Bank.

Außerdem würde ich mir keine Gedanken machen wegen den Fahrverboten, da dürfte der Widerstand zu groß sein.

Was aber wohl kommen wird, dass der dieselpreis deutlich steigen wird. Ob sich dann noch ein Diesel lohnt ist dank die frage. Frühestens aber wohl erst nach den Wahlen.

Was haben Wahlen mit dem Dieselpreis zu tun? Richtig! Gar nix.

Gegen ein "Dieselfahrverbot" gibts ne riesige Lobby.

Und das die Kraftstoffpreise nach dem 2 jährigem Tief mal irgendwann wieder anziehen, dürfte wohl jedem klar sein.

Themenstarteram 5. Januar 2017 um 14:11

Danke für euer Feedback. Ich bin voll zufrieden mit dem GTD und daher wird er auch erstmal bei mir bleiben. Spritpreise sind mir relativ wumpe solange sie nicht bei 2,50€ der Liter liegen, da der gute alte Staat mir den Kram über die Steuern zurückzahlt ;).

VG.

Falls man einen Thread schließen kann dürft ihr das gerne tun.

Zitat:

@TommmmeZ schrieb am 5. Januar 2017 um 14:11:45 Uhr:

Spritpreise sind mir relativ wumpe solange sie nicht bei 2,50€ der Liter liegen, da der gute alte Staat mir den Kram über die Steuern zurückzahlt ;).

Gibt es da irgendwo eine Gesetzeslücke, die ich nicht kenne? Also ich bekomme über die Pendlerpauschale einen geringen Teil wieder aber lange nicht alles.

Themenstarteram 5. Januar 2017 um 15:10

Zitat:

@Steve_3000 schrieb am 5. Januar 2017 um 14:20:16 Uhr:

Zitat:

@TommmmeZ schrieb am 5. Januar 2017 um 14:11:45 Uhr:

Spritpreise sind mir relativ wumpe solange sie nicht bei 2,50€ der Liter liegen, da der gute alte Staat mir den Kram über die Steuern zurückzahlt ;).

Gibt es da irgendwo eine Gesetzeslücke, die ich nicht kenne? Also ich bekomme über die Pendlerpauschale einen geringen Teil wieder aber lange nicht alles.

Werbekosten in der Lohnsteuererklärung? Die sind nicht gedeckelt und da ich ca. 50km pro Weg (Nur ein Weg pro Arbeitstag) habe bei 220 Arbeitstagen a 0,30€ pro KM ist das schon eine angenehme Summe an Rückerstattung die ich da erhalte :).

Milchmädchenrechnung...

Themenstarteram 5. Januar 2017 um 15:33

Deine Meinung. Fahre seit mehreren Jahren so Auto. Kosten rechnen sich fast immer gegen. Wertverlust mag nach 4-6 Jahren an dem KFZ zwar höher sein, Wartung habe ich abgesehen von Inspektionen in diesen Zeiträumen kaum ;).

Aber trotzdem danke. Ihr könnt das Thema bitte schließen damit solch unnötige Kommentare mein Postfach nicht weiter vollspammen.

Es gibt da so eine Funktion...die nennt sich Thema abbestellen. Dann musst du unsere "unnötigen Kommentare" nicht mehr ertragen :rolleyes:

Zitat:

@Naphtabomber schrieb am 5. Januar 2017 um 13:59:42 Uhr:

Was haben Wahlen mit dem Dieselpreis zu tun? Richtig! Gar nix.

Gegen ein "Dieselfahrverbot" gibts ne riesige Lobby.

Und das die Kraftstoffpreise nach dem 2 jährigem Tief mal irgendwann wieder anziehen, dürfte wohl jedem klar sein.

Steuer?

Wenn sie die Steuer einfach erhöhen auf den Diesel zum Beispiel?

Oder dass sie die Vergünstigung für den Diesel, der mal angeschafft wurde für die Industrie, einfach wieder abschafft?

Es ist in Deutschland ehe ein Phänomen, warum der Diesel günstiger als Benzin ist, obwohl Diesel der höherwertigere Stoff ist.

In anderen Ländern ist er genau deshalb auch teurer. Ist ja auch in der Produktion teurer als Benzin.

Aber wie schon gesagt, dass ganze wird frühestens nach der Wahl passieren. Aber dass der Diesel teurer wird als jetzt, ist klar.

Die Besteuerung nach Energiegehalt wäre richtig, dann hat diese Diskussion wenigstens ein Ende und die Steuer würde nach einem messbaren Kriterium erhoben...im Gegensatz dazu muss dann natürlich die kfz-Steuer einheitlich werden.

Die Kosten zur Herstellung von Diesel und Benzin sind fast identisch (30-31 ct/l), auch Benzin läuft nicht einfach aus der Destille, es muss auch veredelt werden. Auch Schritte wie die Entschwefelung betreffen beide Produkte. Nimmt sich also nicht so viel.

Ich hätte beim kauf eines GTI's bzw eines direkteinspritzenden Benziners im Moment die Befürchtung, dass diese Motoren für den nächsten "Feinstaubskandal" sorgen. Das Einfahrverbote dann nicht ausgeschlossen sind, mussten ja vor einigen Jahren schon die Dieselfahrer spüren.

Man kann es sich natürlich auch schön reden. Aber wenn man Worte wie nicht viel oder ähnliches nutzt, ist doch ein Unterschied vorhanden.

Benzin wird früher als Diesel herausgenommen. Was also bei der Herstellung bedeutet, dass Diesel länger braucht. Das ist automatisch dann schon ein Prozess, der das ganze teurer macht.

Was die Steuer betrifft, bin ich da voll bei dir, aber das glaube ich nicht, dass die das wirklich machen werden.

Somit ist es eine Rechengeschichte. Der Diesel punktet hier dann nur noch im Verbrauch, bei identischen Motor sonst.

Und dann muss jeder für sich entscheiden und durch rechnen, was er für eine Strecke fährt und ob sich dann ein Diesel noch lohnt, sofern ihm Geld eine wichtige Rolle spielt. Ist Geld natürlich nebensächlich, ist die ganze Diskussion nebensächlich.

Die Einfahrverbote sind dann der nächste Punkt. Die machen den Diesel dann noch unattraktiver.

Aber abwarten was kommt. Möglich, dass das nur wieder ein gerede ist und kurz bevor der Beschluss dann steht, kommt die Lobby der Industrie und hängt sich da rein.

Denn die machen dadurch ja richtig verluste im Vergleich zu jetzt.

Es ist eigentlich so, dass der Diesel auch in der Herstellung den winzigen Preisvorteil hat. Aus der Kolonne läuft auch kein fertiges Benzin raus, da steht die Veredlung noch an (Reforming, Alkylierung,Isomerisierung etc), vom Cracken der Schwerölfraktion mal abgesehen, was auch zur Benzinproduktion benuzt wird. Du musst schon den ganzen Prozess betrachten und nicht nur die Destillation.

Während der Destillation sind "Diesel" und "Benzin" nunmal Koppelprodukte...kannst ja mal bei Shell und co fragen ob es sich nicht lohnt den Destillationssumpf zu verwerfen, nachdem die "Benzinfraktion" abdestilliert wurde.

Das ist ne mehrstufige Fraktionierung in einer Trennsäule und keine einfache Destillation. Ohne diese Fraktionierung würde man auch Benzin nicht gewinnen können, da auch die leichte Fraktion mehrere Destillationsschritte benötigt.

Rohbenzin eignet sich wie schon gesagt nicht für Motoren, es müssen weitere Schritte unternommen werden um eine brauchbare Oktanzahl zu erreichen. Additive werden dann auch noch zugegeben.

Diesel ist ein Mischproduklt aus verschiedenen Fraktionen und wird meist nur additiviert.

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