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6 Volt Solar-Erhaltungsladegerät für 6 Volt Oldtimer Autobatterie

Themenstarteram 29. Januar 2020 um 11:14

Hallo Motor-Talker,

wer kann mir einen Tipp geben für ein geeignetes 6 Volt Solar-Modul/Panel - Ladeeinrichtung ( am besten ein komplettes System zu einem noch erschwinglichen Preis ), mit dem ich über die Wintermonate die 6 Volt Bordspannung meines abseits abgestellten Oldtimers erhalten/nachladen kann, ohne die Batterie dabei aber zu überladen. Leider verfüge ich nur über begrenzte Elektronik-Kenntnisse. Wenn es aber so etwas für 12 Volt Autobatterien gibt, sollte es doch technisch auch für eine 6 Volt Batterie die Möglichkeit geben. Über etwaige Tipps oder Anleitungen würde ich mich freuen.

vielen Dank im voraus

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Februar 2020 um 19:32:31 Uhr:

Ich benutze das das einfache Ladegerät von ATU. Es eignet sich für 6V/12V Batterien. Die Spannung wird automatisch erkannt. Ein Überladungsschutz ist vorhanden und Erhaltungsladefunktion. Für den privaten Gebrauch optimal. Kostet keine 20 Euro . Das ganze ist kaum größer als ein modernes Smartphone.

https://www.atu.de/.../...ktionales-Automatikladegeraet-4-A-NO6680?...

:confused::D ich zitiere aus der Anleitung:

Zitat:

Verringern Sie die Stromspannung, wenn die Temperatur der Batterie

während des Aufladens 40 °C übersteigt. Unterbrechen Sie den

Ladevorgang, wenn die Temperatur auf über 45 °C ansteigt. Setzen Sie

den Ladevorgang erst fort, wenn die Temperatur der Batterie unter den

Sicherheitsschwellwert gefallen ist.

Watt?? :confused::D Was ist eine Stromspannung und wie zum Geier soll man die bei DEM Gerät reduzieren? :confused:

Akkutemperatur beim bzw. vom laden 40°? Das riecht nach thermal runaway - Akku platt.

Zitat:

was bedeutet, dass die Zelle dieser Batterie

vulkanisiert wurde und entsulfatiert werden muss

Lol :D. Auweia. Und bei einer angegebenen Ladespannung von 12 Volt geht das mit dem "vulkanisieren" schneller als einem lieb ist. Fazit: leider für die Tonne - sry. ;)

Dennoch: sehr geil :D unglaublich, ATU bedient das Klischee wie eh und je. :rolleyes:

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Tut mir leid,ist falsche Einheit.Es sind 0,3 Ampere.

Für eine vernünftige Antwort brauche ich mehr Details:

Zitat:

@Lado75331 schrieb am 29. Januar 2020 um 11:14:04 Uhr:

meines abseits abgestellten Oldtimers

im Freien / am Straßenrand / abgegrenztes Grundstück / Carport / Garage / Scheune ?

Hängt an der Batterie irgendein ständiger Verbraucher wie z.B. eine elektromechanische Uhr oder irgendein neumodischer nachgerüsteter elektronischer Krims-Krams?

Muß das Solarmodul im Auto untergebracht werden oder auf dem Dach/an der Wand der Garage/Scheune?

Nach welcher Himmelsrichtung ist die geplante Position des Solarmoduls abschattungsfrei?

Wieviele Stunden am Tag ist die geplante Position im Dezember abschattungsfrei (wann am Morgen trifft die Sonne auf diese Stelle, und ab wann nicht mehr)?

Kannst Du mit einem Lötkolben umgehen?

Was darf Deine Wunschlösung kosten?

P.S. Ich lade schon seit vielen Jahren rein über Solarmodul, und es funktioniert problemlos.

Zitat:

@Lado75331 schrieb am 29. Januar 2020 um 11:14:04 Uhr:

Über etwaige Tipps oder Anleitungen würde ich mich freuen.

vielen Dank im voraus

Bekommst Du, wenn ich die genauen Bedingungen kenne

Themenstarteram 12. Februar 2020 um 15:59

Hallo Paul_tracy,

vielen Dank für Dein Hilfsangebot. Schön zu hören dass es noch andere gibt, die sich ebenfalls ernsthaft mit dem Thema Erhaltungsladung per Solar-Modul beschäftigt.

Es handelt sich bei mir wie beschrieben um die 6 Volt/84 Ah Batterie eines Oldtimers, die jedoch durch einen Trennschalter in der Ruhezeit von sämtlichen Verbrauchern abgetrennt wird.

Das Fahrzeug steht übers Winterhalbjahr in einer Garage am Ortsrand ohne separaten Stromanschluss.

Das Dach der Garage ist südlich ausgerichtet aber bedingt durch ein Nachbargebäude über das Winterhalbjahr leider nur am Vormittag von ca. 8:30 bis 12:30 unter Sonneneinstrahlung.

Das Modul sollte seitlich außen am Garagendach angebracht werden.

Die Kosten für eine solche Anlage sollten den Betrag von 75.- bis 100,- nicht übersteigen.

Wäre schön, wenn man die 2 Komponenten auf die ich per Link in meiner Themen-Frage verwiesen habe, verwenden könnte.

Obwohl ich kein Elektronik-Spezialist bin, so kann ich dennoch mit einem Lötkolben umgehen.

mit freundlichem Gruß

Lado75331

also Lado...

... geht ganz einfach, aber nicht mit den genannten Komponenten. ;)

Du bestellst Dir:

1 Solarmodul 50W mit Leerlaufspannung von ca. 20V wie z.B. das hier:

https://www.ebay.de/.../402015326927?...

Die 20V Leerlaufspannung sind einfach eine Reserve bei schlechtem Wetter und langer Kabelverbindung bis zum Auto. Aber erwarte keine Wunder!

1 Step Down-Regler, und zwar genau den hier:

https://www.ebay.de/.../183982755344?...

sieht im Betrieb so aus wie dieser:

https://www.ebay.de/.../272492059136?...

hat aber anscheinend nicht das schöne Plexiglasgehäuse, wie in dem unteren Link

und

1 Schottky-Diode 10A, wie diese hier:

https://www.ebay.de/.../273985327101?...

Alle Links sind anscheinend von Händlern in Deutschland, so daß anzunehmen ist, daß die Produkte schon vor dem Ausbruch von Covid-19 in China hergestellt und exportiert wurden.

Es gäbe den Step-Down-Regler und die Diode zwar direkt aus China günstiger, und den Regler auch mit schönem Gehäuse, aber ich würde mir derzeit nichts direkt aus China bestellen.

Es wird zwar behauptet, daß die Viren nach spätestens 3 Wochen an Oberflächen nicht mehr infektiös wären, aber ich würde kein Risiko eingehen wollen.

Das von Dir verlinkte Modul ist einfach zu schwach. Die angegebenen Werte beziehen sich immer auf volle Sonneneinstrahlung im Winkel von 90 Grad. Außerdem ist die Zeit Deiner Sonneneneinstrahlung beschränkt.

Das Modul hängst Du am besten senkrecht an die südliche Garagenwand (zur Not geht auch Osten und Westen). Dann hast Du auch Ladestrom, wenn einmal Schnee liegt. Außerdem hast Du dann auch kein Risiko bei Blitzschlag. In den ersten Jahren mußte ich mit einem Besen den Schnee von den Modulen am Dach abkehren, jetzt mit den senkrechten Modulen an der Wand ist das sozusagen wartungsfrei.

Du bohrst oben in den Alurahmen 2 Löcher. Entweder schraubst Du in die Garagenwand im gleichen Abstand 2 abgewinkelte Haken, oder Du biegst Dir aus Draht je eine Schlaufe, die Du dann durch das Loch im Rahmen des Moduls führst und hängst die Schlaufen an je eine Schraube. Es geht es auch mit kleinen Blechwinkeln.

Unten machst Du das Modul auch mit einem Blechwinkel fest, damit es bei Wind nicht angehoben werden kann, so daß es herunterfällt oder immer wieder gegen die Wand klappert.

Dann ein zweiadriges Kabel oder eine Litze vom Modul in die Garage führen, an den Eingang des Step-Down Moduls. Da steht "Vin +" und "Vin -". An den "Out +" Ausgang des Moduls schließt Du die Diode an, so daß das Ende mit dem Strich vom Modul weg zeigt. An dieses Ende lötest Du dann die Litze zur Plus-Ladeklemme an.

Die Litze zur Minus-Ladeklemme an "Out -"

Die Litze sollte mindestens 0,75 qmm haben, 1,5 oder gar 2,5 wären besser, da Du damit weniger Verluste hast.

Ein Step-Down-Regler hat im Gegensatz zu dem von Dir verlinkten Längsregler einen wesentlich besseren Wirkungsgrad, d.h. auch bei schlechterem Wetter kommen noch einige mA an der Batterie an.

Bevor Du die Ladeklemmen an die Batterie anschließt, mußt Du mit den beiden Tasten am Modul noch die gewünschte Spannung einstellen. Dafür wäre es gut, wenn Du ein kleines Meßgerät hättest, mit dem Du Spannung messen kannst. Gibt's im Baumarkt schon ab 5€.

Das brauchst Du, da die Anzeige der Module nicht immer genau kalibriert ist. Da können angezeigte 6,5V je nach Exemplar auch mal 6,3V sein. Die Diode sorgt dafür, daß Nachts kein Strom von der Batterie zurück in den Step-Down fließt und so die Batterie nicht entleert werden kann. Die Diode reduziert die Spannung an der Ladeklemme aber um etwa 0,3V. Deswegen muß die Spannung am Regler um 0,3V höher eingestellt werden.

Stelle die Spannung mit den beiden Tastern so ein, daß mit dem Multimeter an den Batterie-Ladeklemmen 6,9V bis 7,2V anliegen. Das entspricht der Spannung, die von der Lichtmaschine kommt. Je höher Du die Spannung wählst, desto voller wird die Batterie geladen.

Der eingestellte Spannungswert bleibt am Modul gespeichert, auch wenn das Modul keinen Strom liefert.

Jetzt kannst Du die Ladeklemmen an die Batterie anschließen. Am Modul siehst Du dann die aktuelle Batteriespannung und den fließenden Ladestrom.

Viel Spaß beim Bauen und viel Erfolg!

Wenn Du ein Problem haben solltest, meld' Dich einfach! :)

Themenstarteram 13. Februar 2020 um 10:43

Hallo Paul_tracy,

zuerst einmal vielen Dank für die ausführliche und verständliche Bauanleitung der Lade-Einrichtung. Die Ausführung dürfte mir nicht allzu schwer fallen. Werde mir die beschriebenen Teile besorgen und dann mein Glück versuchen. Sollten beim Bau doch noch weitere Fragen auftreten, darf ich mich sicherlich wieder melden. Zur Funktion der Anlage melde mich dann zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Bis dahin noch einen schönen Tag und vielen Dank bis hierhin.

mit freundlichem Gruß

Lado75331

Themenstarteram 13. Februar 2020 um 17:09

Hallo Paul_tracy

bei genauerer Betrachtung des von Dir empfohlenen Solar-Modul https://www.ebay.de/.../402015326927 ist mir aufgefallen, dass dort bereits 2 Dioden eingebaut sind die das Rückladen verhindern sollen. Könnte mir doch dann ev. die Schottky Diode ersparen oder ?

mit freundlichem Gruß

Lado75331

Zitat:

@Lado75331 schrieb am 13. Februar 2020 um 17:09:14 Uhr:

Hallo Paul_tracy

bei genauerer Betrachtung des von Dir empfohlenen Solar-Modul https://www.ebay.de/.../402015326927 ist mir aufgefallen, dass dort bereits 2 Dioden eingebaut sind die das Rückladen verhindern sollen. Könnte mir doch dann ev. die Schottky Diode ersparen oder ?

mit freundlichem Gruß

Lado75331

Das sind zwar (wahrscheinlich) die gleichen, aber die haben einen ganz anderen Zweck: Wenn man mehrere Module in Reihe schaltet, um eine höhere Spannung zu erzeugen, und dann bei Belastung ein einzelnes der Module abgeschattet wird, würde das abgeschattete Modul ohne diese im Modul verbauten Dioden verschmoren.

Du brauchst unbedingt die zusätzliche Diode zwischen Step-Down und Batterie, sonst fließt bei schlechtem Wetter und Dunkelheit Strom von der Batterie zurück in das Step-Down-Modul.

Themenstarteram 26. März 2020 um 10:00

Hallo,

 

es tut mir leid, ich war mir sicher, daß das Modul eine obere Grenze von 35V hat.

Aber das ist kein Problem, Du kannst die Spannung mit Dioden, die Du zwischen Modul und Step-Down setzt, reduzieren. Das Ende mit dem Strich muß jeweils in Richtung des Step-Down-Moduls gerichtet sein.

In der deutschen Beschreibung steht maximal 23,5 V, d.h., wenn Du zwei Dioden in Reihe schaltest, dürften von den 24 V nur noch 23,4V ankommen. wenn Du ganz sicher gehen willst, nimm noch eine dritte Diode, dann bist Du bei 23,1 V. Zum Glück habe ich Dir eine 10er-Packung Dioden verlinkt. ;)

Es ist die maximal mögliche Eingangs-Spannung entscheidend, also 24V bei voller Sonneneinstrahlung und voller oder nicht angeschlossener Auto-Batterie, da im Step-Down offensichtlich irgendein Bauteil verbaut ist, das nur bis 23,5V dimensioniert ist. Wenn Ladestrom fließt, zieht es durch die Last die 24V nach unten, aber im Leerlauf bei voller Sonne würden dann immer die 24V anliegen.

 

Viele Grüße,

Themenstarteram 26. März 2020 um 10:01

Hallo,

 

schön, daß Du erfolgreich warst, gern geschehen!

Es wäre nett, wenn Du in Deinen thread auch kurz einen Abschluß-Post schreiben würdest, es gibt sicher irgendwann einmal jemanden mit demselben Problem, und nichts ist ärgerlicher als ein thread ohne Abschluß.

6,5V Ruhespannung ist ein sehr guter Wert, das entspricht einer neuen Batterie.

Normal ist bei einer guten Batterie nach einer gewissen Zeit ohne Erhaltungsladung eine Ruhespannung von 6,4V. Nimm einfach Dein Digital-Multimeter und messe mal zum Vergleich die 12V-Batterie Deines Alltagsautos und teile die Spannung durch 2. Wenn das eine Nacht gestanden ist, wirst Du je nach Alter der Batterie zwischen 12,6 und 12,8V messen.

 

Wenn Du nicht konkret vor hast, in den nächsten Tagen zu fahren, würde ich die Spannung (unbelastet direkt an den Ladeklemmen gemessen) auf 6,7 V stellen, dann mußt Du nicht so oft destilliertes Wasser auffüllen, und die Batterie hält länger.

 

Viele Grüße,

Themenstarteram 26. März 2020 um 10:08

Hallo Oldtimer Liebhaber,

bedanke mich herzlich für sämtliche Beiträge, speziell bei Paul_tracy, der mit seiner ausführlichen Anleitung zur Problembewältigung beigetragen hat.

viele Grüße an alle

Lado75331

Bin mal gespannt, was da wirklich rauskommt. Mir wäre der Aufwand bei fraglichem Nutzen zu viel, aber vielleicht kommt ja im Frühjahr 2021 noch ein Erfahrungsbericht.

Kleine Anmerkung:

Zitat:

@meepmeep schrieb am 9. Februar 2020 um 17:28:23 Uhr:

Also max. 50 mA? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das reicht.

Auch wenn das Ladegerät 10A leistet, bringt das bei einem fast vollen Akku gar nichts, denn der Akku regelt seine "Stromaufnahme" selbstständig. Regeln kann man das höchstens noch über die Spannung. Wird häufig übersehen.

Ich halte folgendes für den besten Tipp:

Akku vor der Einlagerung mit einem elektronischen Ladegerät volladen. Anschließend ins Winterquartier fahren, abstellen, Batterie abklemmen und fertig. Die Selbstentladung ist vergleichsweise gering, so dass der Akku ein halbes oder dreiviertel Jahr später immer noch ausreichend geladen ist.

Macht der Akku das nicht mit, ist er ohnehin nicht mehr in Ordnung.

Nach der Auswinterung kommt das Ding zu Hause wieder ans Ladegerät und wird für die neue Saison voll aufgeladen.

 

Zitat:

Ich halte folgendes für den besten Tipp:

Akku vor der Einlagerung mit einem elektronischen Ladegerät volladen. Anschließend ins Winterquartier fahren, abstellen, Batterie abklemmen und fertig. Die Selbstentladung ist vergleichsweise gering, so dass der Akku ein halbes oder dreiviertel Jahr später immer noch ausreichend geladen ist.

Macht der Akku das nicht mit, ist er ohnehin nicht mehr in Ordnung.

Nach der Auswinterung kommt das Ding zu Hause wieder ans Ladegerät und wird für die neue Saison voll aufgeladen.

Genau so praktiziere ich das seit vielen Jahren mit diversen Saisonfahrzeugen. Wie ich oben schon schrieb: Poltrenner für 5 Euro und fertig.

 

Man kann aus dem Thema natürlich auch ne Raketenwissenschaft machen.

 

 

 

Zitat:

@meepmeep schrieb am 26. März 2020 um 13:42:44 Uhr:

Genau so praktiziere ich das seit vielen Jahren mit diversen Saisonfahrzeugen. Wie ich oben schon schrieb: Poltrenner für 5 Euro und fertig.

Wenn man sieht, was bei einer Erhaltungsladung schiefgehen kann, dann ist der Poltrenner ganz sympatisch: https://www.motor-talk.de/forum/batterie-verformung-t6810272.html

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