530e - Bilanz nach über 20.000km

BMW 5er G30

Angesichts der Lage im Dieselbereich hatte sich unsere Firma entschieden, ab 2018 verstärkt auf Hybridautos zu setzen. Mein altes Auto war ein F11 525d, mit dem ich rundum zufrieden war. Da bei uns 6-Zylinder verboten sind, wäre der Nachfolger unter normalen Umständen wieder ein 520d oder 525d oder vielleicht auch ein 530i geworden. Wegen der neuen Ausrichtung in Sachen Autos wurde es aber ein 530e mit M-Paket und ein paar zusätzlichen Extras.

Jetzt, nach gut einem halben Jahr und gut 20.000km auf der Uhr möchte ich eine kurze Zwischenbilanz ziehen und meine Erfahrungen auch allen Interessierten zur Verfügung stellen.

Ganz kurz ein paar Worte zum Auto. Mir gefällt das Fahrzeug mit dem M-Paket nach wie vor sehr gut. Die Alcantara (Stoff)sitze empfinde ich persönlich angenehmer als das hier im Forum häufig gepriesene Leder. Aber das ist natürlich Geschmacksache. Bei der Ausstattung ist es beim kleinen Business Navi geblieben. Im Gegensatz zum F11 macht hier das kleine Navi auch optisch was her und bietet mir alles was ich brauche. Der einzige Nachteil für mich ist die Einschränkung, dass man das kleine Navi nicht mit dem HK Soundsystem kombinieren kann. So wurde es "nur" das Hi-Fi System ... und das ist ok, aber nicht mehr. Ein weiterer Punkt den man beachten muss ist der - bedingt durch die Batterie - extrem flache Kofferraum. Der ist so flach, dass es wirklich hin- und wieder zu Stauproblemen kommt. Eine Kühlbox im Sommer? Fehlanzeige! Höhere Kartons? Ja, sogar dicke Koffer. Ebenfalls Fehlanzeige. Es gibt zwar die Möglichkeit im hinteren Bereich eine zusätzliche Vertiefung zu öffnen, aber das reicht auch nicht immer. Wir haben in der Firma auch ein paar 330e. Da ist der Kofferraum nicht so eingeschränkt wie beim 530e.

Beim Fahren bin ich vom Hybridantrieb nach wie vor absolut begeistert. Da ist das lautlose und abgasfreie Fahren in der Stadt. Beim Beschleunigen wird der Elektromotor zugeschaltet und verhilft dem Auto zu einem wirklich beeindruckendem Beschleunigungserlebnis. Das kann ein 530i oder 530d - gefühlt - nicht besser.

Ein wichtiger Punkt - gerade beim Vergleich mit einem Diesel - ist natürlich der Spritverbrauch. Bei mir ist es so, dass ich ca. 25% im Nahverkehr zurücklege und 75% auf Langstrecke. Bei den Langstrecken (meistens Tempomat zwischen 140 und 160km/h) liegt der Verbrauch im reinen Verbrennermodus irgendwo zwischen gut 7 und knapp 8 Liter/100km. Bei Fahrten mit 100 oder 120km/h im europäischen Ausland sinkt der Verbrauch auch schon mal deutlich unter die 7 Liter/100km. Damit liegt der Verbrauch bei meiner Fahrweise nur unwesentlich höher als bei meinem alten 525d. Der direkte Vergleich fehlt natürlich, aber ich würde sagen dass ich jetzt vielleicht einen halben Liter mehr brauche. In meinen Augen ist das für einen Benziner mehr als ok.

In der Stadt fahre ich meistens elektrisch. Ich kann das Fahrzeug in der Firma aufladen und das reicht mir auch meistens für die Fahrten von und nach Hause und ein paar Privatfahrten. Trotz der Begeisterung für den Antrieb bin ich aber von der elektrischen Reichweite enttäuscht. BMW bewirbt ja eine elektrische Reichweite von 50km. Diese Angabe ist genauso unrealistisch wie die bislang üblichen Verbrauchsangaben.

Ein erstes Beispiel. Nach dem Aufladen wird zunächst eine theoretische Reichweite angezeigt. Der Maximalwert, der bei mir bislang angezeigt wurde betrug 38km. Und auch nur ein einziges Mal! Im Normalfall werden bei mir Werte zwischen 29 und 33km angezeigt. Das ist aber nur die theoretische Reichweite. Die wirklich erreichte Reichweite ist noch geringer. Im Sommer konnte ich mich hin und wieder mal an die 30 km herantasten habe die aber niemals überschreiten können.

Gestern habe ich noch einen Test gemacht. Außentemperatur 4°. Fahrt von einer Stadt zu einem Nachbarort, ca. 15km entfernt. Zwischen den beiden Orten ist eine Anhöhe, bei der ca. 250 Höhenmeter überwunden werden müssen. Ich hatte den e-max Modus aktiviert um zu vermeiden, dass bei 80km/h der Motor angeht. Ansonsten lief natürlich auch die Klimaanlage. Die Fahrweise war sehr moderat. Nach exakt 25,5 km war die Batterie alle und der Motor ging an. Als elektrischer Verbrauch wurden 25,2 KWh/100km angezeigt.

Das Beispiel und auch meine bisherige Erfahrung zeigt, dass im realen Betrieb nur 50-60% der offiziell angegebenen Reichweite machbar sind. Das finde ich enttäuschend. Ich weiß, es liegt an den offiziellen Messverfahren, die sind halt unrealistisch. Das muss man wissen und in seiner Fahrzeugplanung berücksichtigen.

Die aktuellen Batterien sind einfach zu knapp bemessen. Beim 5er würde ich mir wünschen, dass die Batterie nicht 9,2 KWh Kapazität hat, sondern mindestens 15, besser knapp 20 KWh. Dann wäre eine reale Reichweite von 50-60km drin. Ich hoffe da mal auf eine 2. Generation.

Beste Antwort im Thema

Angesichts der Lage im Dieselbereich hatte sich unsere Firma entschieden, ab 2018 verstärkt auf Hybridautos zu setzen. Mein altes Auto war ein F11 525d, mit dem ich rundum zufrieden war. Da bei uns 6-Zylinder verboten sind, wäre der Nachfolger unter normalen Umständen wieder ein 520d oder 525d oder vielleicht auch ein 530i geworden. Wegen der neuen Ausrichtung in Sachen Autos wurde es aber ein 530e mit M-Paket und ein paar zusätzlichen Extras.

Jetzt, nach gut einem halben Jahr und gut 20.000km auf der Uhr möchte ich eine kurze Zwischenbilanz ziehen und meine Erfahrungen auch allen Interessierten zur Verfügung stellen.

Ganz kurz ein paar Worte zum Auto. Mir gefällt das Fahrzeug mit dem M-Paket nach wie vor sehr gut. Die Alcantara (Stoff)sitze empfinde ich persönlich angenehmer als das hier im Forum häufig gepriesene Leder. Aber das ist natürlich Geschmacksache. Bei der Ausstattung ist es beim kleinen Business Navi geblieben. Im Gegensatz zum F11 macht hier das kleine Navi auch optisch was her und bietet mir alles was ich brauche. Der einzige Nachteil für mich ist die Einschränkung, dass man das kleine Navi nicht mit dem HK Soundsystem kombinieren kann. So wurde es "nur" das Hi-Fi System ... und das ist ok, aber nicht mehr. Ein weiterer Punkt den man beachten muss ist der - bedingt durch die Batterie - extrem flache Kofferraum. Der ist so flach, dass es wirklich hin- und wieder zu Stauproblemen kommt. Eine Kühlbox im Sommer? Fehlanzeige! Höhere Kartons? Ja, sogar dicke Koffer. Ebenfalls Fehlanzeige. Es gibt zwar die Möglichkeit im hinteren Bereich eine zusätzliche Vertiefung zu öffnen, aber das reicht auch nicht immer. Wir haben in der Firma auch ein paar 330e. Da ist der Kofferraum nicht so eingeschränkt wie beim 530e.

Beim Fahren bin ich vom Hybridantrieb nach wie vor absolut begeistert. Da ist das lautlose und abgasfreie Fahren in der Stadt. Beim Beschleunigen wird der Elektromotor zugeschaltet und verhilft dem Auto zu einem wirklich beeindruckendem Beschleunigungserlebnis. Das kann ein 530i oder 530d - gefühlt - nicht besser.

Ein wichtiger Punkt - gerade beim Vergleich mit einem Diesel - ist natürlich der Spritverbrauch. Bei mir ist es so, dass ich ca. 25% im Nahverkehr zurücklege und 75% auf Langstrecke. Bei den Langstrecken (meistens Tempomat zwischen 140 und 160km/h) liegt der Verbrauch im reinen Verbrennermodus irgendwo zwischen gut 7 und knapp 8 Liter/100km. Bei Fahrten mit 100 oder 120km/h im europäischen Ausland sinkt der Verbrauch auch schon mal deutlich unter die 7 Liter/100km. Damit liegt der Verbrauch bei meiner Fahrweise nur unwesentlich höher als bei meinem alten 525d. Der direkte Vergleich fehlt natürlich, aber ich würde sagen dass ich jetzt vielleicht einen halben Liter mehr brauche. In meinen Augen ist das für einen Benziner mehr als ok.

In der Stadt fahre ich meistens elektrisch. Ich kann das Fahrzeug in der Firma aufladen und das reicht mir auch meistens für die Fahrten von und nach Hause und ein paar Privatfahrten. Trotz der Begeisterung für den Antrieb bin ich aber von der elektrischen Reichweite enttäuscht. BMW bewirbt ja eine elektrische Reichweite von 50km. Diese Angabe ist genauso unrealistisch wie die bislang üblichen Verbrauchsangaben.

Ein erstes Beispiel. Nach dem Aufladen wird zunächst eine theoretische Reichweite angezeigt. Der Maximalwert, der bei mir bislang angezeigt wurde betrug 38km. Und auch nur ein einziges Mal! Im Normalfall werden bei mir Werte zwischen 29 und 33km angezeigt. Das ist aber nur die theoretische Reichweite. Die wirklich erreichte Reichweite ist noch geringer. Im Sommer konnte ich mich hin und wieder mal an die 30 km herantasten habe die aber niemals überschreiten können.

Gestern habe ich noch einen Test gemacht. Außentemperatur 4°. Fahrt von einer Stadt zu einem Nachbarort, ca. 15km entfernt. Zwischen den beiden Orten ist eine Anhöhe, bei der ca. 250 Höhenmeter überwunden werden müssen. Ich hatte den e-max Modus aktiviert um zu vermeiden, dass bei 80km/h der Motor angeht. Ansonsten lief natürlich auch die Klimaanlage. Die Fahrweise war sehr moderat. Nach exakt 25,5 km war die Batterie alle und der Motor ging an. Als elektrischer Verbrauch wurden 25,2 KWh/100km angezeigt.

Das Beispiel und auch meine bisherige Erfahrung zeigt, dass im realen Betrieb nur 50-60% der offiziell angegebenen Reichweite machbar sind. Das finde ich enttäuschend. Ich weiß, es liegt an den offiziellen Messverfahren, die sind halt unrealistisch. Das muss man wissen und in seiner Fahrzeugplanung berücksichtigen.

Die aktuellen Batterien sind einfach zu knapp bemessen. Beim 5er würde ich mir wünschen, dass die Batterie nicht 9,2 KWh Kapazität hat, sondern mindestens 15, besser knapp 20 KWh. Dann wäre eine reale Reichweite von 50-60km drin. Ich hoffe da mal auf eine 2. Generation.

329 weitere Antworten
329 Antworten
@Dominik79 schrieb am 13. Januar 2020 um 13:10:46 Uhr:

Zitat:

Ich würde sagen nimm den Diesel. 20 km Autobahn mit 140 und der Akku ist leer, vermutlich schon früher. Zuhause laden über Photovoltaik nachts? Ohne mindestens 15kw Speicher im Keller keine Chance. Und an der Arbeit laden und dann noch dafür so viel bezahlen müssen? Lass es sein!

Oh...schade....
Aber ich fahre eher 100-130 km/h (Geschwindigkeitsbegrenzung) und ich bin auch schon meist gegen 14:30- 17:00 zu Hause..von wegen Tageslicht (Photovoltaik....im Dezember-Januar ist es natürlich nicht sinnvoll)
Dennoch lieber den Diesel?

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 13. Januar 2020 um 13:00:02 Uhr:


Bei angenommenen 25kWh*/100Km wären das bei 0,3€/kWh = 7,5€
Der Benziner benötigt sicherlich mehr z.B. 7,5l/100Km x 1,5€/l= 11,25€
Differenz ~3,75€ Bei 80Km/Werktag =6300€ in 10 Jahren.
Z.B. Fahrweise oder PV verändern diesen Überschlag Drastisch.
*Ladeverluste beachten!

Ich verstehe die Rechnung nicht. Müsste ich nicht mit einem Diesel vergleichen? (siehe meine Eingangsrechnung)😕

Zitat:

@Meisterjo schrieb am 13. Januar 2020 um 08:04:40 Uhr:


Hallo an alle,
ich wollte mal gerne eure Meinung hören ob bei meinem Profil, rein von den Treibstoffkosten her, ein 530e (EZ: Sommer 2018) im Vergleich zu einem 520D vorzuziehen ist.
Also...:
Zur Arbeit: 40Km Hin und 40km zurück = 80km täglich (2* ca. 20km Autobahn, 15km Landstrasse, 5km Stadt)
Zu Hause: Aufladung über Photovoltaikanlage
Bei der Arbeit: gar nicht oder an einer Ladesäule für 0,3€ pro kWh und 1,50€ pro Ladung tanken möglich.
Höhenunterschiede ca. 150m.

Bei einem Diesel würde ich für diese Strecke ca. 6,5 l * 1,30€ = 8,45€ d.h. für 80km dann 6,76€

Langstrecken habe ich (außer mal im Urlaub) eher nicht. Fallen nicht ins Gewicht.

Vielen dank für eure Meinungen!

Ich glaube, die 6,5L/100KM sind beim 520d deutlich zuviel. Die hab ich höchstens bei reinem Stadtverkehr. Ich hab mit meinem ein ähnliches Streckenprofil und liege immer unter 5L. Über die letzten 17 TKM liege ich jetzt bei exakt 4,87L/100KM. Da ist alles drin, jetzt im Winter jeden Tag die Standheizung an und ab und zu auch mal ein Anhänger am Auto. Die nervigen Tankstops sind zum Glück ein sehr seltenes Ereignis geworden.

Mit dem 530e (14 Tage als Leihauto) hatte ich ca 7,0 bis 7,5L, kann aber in der Tiefgarage vom Büro nicht nachtanken, also nur eine Akkuladung pro Tag. Für mich wars nichts.

Im Endeffekt ist wohl die Frage ob man Spass am elektrischen Fahren hat oder nicht. Der finanzielle Unterschied wird den Krieg nicht entscheiden.

Zitat:

@maxim.webster schrieb am 13. Januar 2020 um 13:09:37 Uhr:



Zitat:

@ukoenn schrieb am 13. Januar 2020 um 12:40:05 Uhr:


Wie ist das eigentlich mit dem Warmfahren des Verbrennungsmotors beim Hybrid? Z.B. würde ich morgens elektrisch ca 6km bis zur Autobahn fahren und dort dann den Verbrenner nutzen. Dann ist der Motor aber eigentlich noch kalt.

Na, dann fahr doch einfach weiter elektrisch? Willst Du den Verbrennern nur nutzen, weil er da ist oder was ist der tiefere Sinn Deiner Überlegungen?

Hi,

mmh, es soll ja vorkommen, dass man mehr als 40km fahren muß 😉. Soll man dann immer anhalten und 5h nachladen, damit der Verbrenner nie laufen muß. Ich hätte auch schreiben können, dass ich ca 40km elektrisch fahre und dann noch 100km weiter will - dann muß der Verbrenner ran. Selbst wenn, es ging um die technische Frage, wie ein Hybrid das Warmfahren händelt.

Grüße
ukoenn

Ähnliche Themen

Zitat:

@Meisterjo schrieb am 13. Januar 2020 um 15:44:48 Uhr:



Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 13. Januar 2020 um 13:00:02 Uhr:


Bei angenommenen 25kWh*/100Km wären das bei 0,3€/kWh = 7,5€
Der Benziner benötigt sicherlich mehr z.B. 7,5l/100Km x 1,5€/l= 11,25€
Differenz ~3,75€ Bei 80Km/Werktag =6300€ in 10 Jahren.
Z.B. Fahrweise oder PV verändern diesen Überschlag Drastisch.
*Ladeverluste beachten!

Ich verstehe die Rechnung nicht. Müsste ich nicht mit einem Diesel vergleichen? (siehe meine Eingangsrechnung)😕

Hast Du doch schon selbst:

Zitat:

Bei einem Diesel würde ich für diese Strecke ca. 6,5 l * 1,30€ = 8,45€

Dann ist die Differenz nur noch ~1€, aber da sind so viel Unschärfen drin insbesondere Neupreis vs. Wiederverkauf, oder Treib"stoff"-Preisentwicklung.

Wenn Dir Laden bei der Firma nicht zu lästig ist würd ich auf jeden Fall einen PHEV nehmen der die Stecke schafft, sonst besser gleich ein BEV, Zuhause zahlst Du im Schnitt bestimmt deutlich weniger als die 30ct. 😎

Zitat:

@38special schrieb am 13. Januar 2020 um 16:31:31 Uhr:



Zitat:

@Meisterjo schrieb am 13. Januar 2020 um 08:04:40 Uhr:


Hallo an alle,
ich wollte mal gerne eure Meinung hören ob bei meinem Profil, rein von den Treibstoffkosten her, ein 530e (EZ: Sommer 2018) im Vergleich zu einem 520D vorzuziehen ist.
Also...:
Zur Arbeit: 40Km Hin und 40km zurück = 80km täglich (2* ca. 20km Autobahn, 15km Landstrasse, 5km Stadt)
Zu Hause: Aufladung über Photovoltaikanlage
Bei der Arbeit: gar nicht oder an einer Ladesäule für 0,3€ pro kWh und 1,50€ pro Ladung tanken möglich.
Höhenunterschiede ca. 150m.

Bei einem Diesel würde ich für diese Strecke ca. 6,5 l * 1,30€ = 8,45€ d.h. für 80km dann 6,76€

Langstrecken habe ich (außer mal im Urlaub) eher nicht. Fallen nicht ins Gewicht.

Vielen dank für eure Meinungen!

Ich glaube, die 6,5L/100KM sind beim 520d deutlich zuviel. Die hab ich höchstens bei reinem Stadtverkehr. Ich hab mit meinem ein ähnliches Streckenprofil und liege immer unter 5L. Über die letzten 17 TKM liege ich jetzt bei exakt 4,87L/100KM. Da ist alles drin, jetzt im Winter jeden Tag die Standheizung an und ab und zu auch mal ein Anhänger am Auto. Die nervigen Tankstops sind zum Glück ein sehr seltenes Ereignis geworden.

Mit dem 530e (14 Tage als Leihauto) hatte ich ca 7,0 bis 7,5L, kann aber in der Tiefgarage vom Büro nicht nachtanken, also nur eine Akkuladung pro Tag. Für mich wars nichts.

Im Endeffekt ist wohl die Frage ob man Spass am elektrischen Fahren hat oder nicht. Der finanzielle Unterschied wird den Krieg nicht entscheiden.

Nur damit ich es richtig verstehe: Du hast bei einem ähnlichen Streckenprofil wie ich mit einem 530e, trotz einmal E-Laden, dennoch 7-7,5l/100km verbraucht?
Komisch. Das ist ja soviel, als wenn man nur mit Benzin fährt.
Ich dachte, ich hätte hier gelesen, dass man mit einmal laden auf ca. 4-5l Benzin/100km + ca.8-9 kwh einmal laden kommt (natürlich dann auch nur 100km weit fährt und dann wieder von vorne).
Was dann umgerechnet bei meinen 80 km Fahrweg (Hin+Rück) auf ca. 3-4l Benzin + die ca.8-9 kwh resultiert.
Weiterverkaufen will ich ihn eh nicht mehr und mindestens 8-9 Jahre nutzen.

Zitat:

@Meisterjo schrieb am 13. Januar 2020 um 18:03:02 Uhr:



Zitat:

@38special schrieb am 13. Januar 2020 um 16:31:31 Uhr:


Ich glaube, die 6,5L/100KM sind beim 520d deutlich zuviel. Die hab ich höchstens bei reinem Stadtverkehr. Ich hab mit meinem ein ähnliches Streckenprofil und liege immer unter 5L. Über die letzten 17 TKM liege ich jetzt bei exakt 4,87L/100KM. Da ist alles drin, jetzt im Winter jeden Tag die Standheizung an und ab und zu auch mal ein Anhänger am Auto. Die nervigen Tankstops sind zum Glück ein sehr seltenes Ereignis geworden.

Mit dem 530e (14 Tage als Leihauto) hatte ich ca 7,0 bis 7,5L, kann aber in der Tiefgarage vom Büro nicht nachtanken, also nur eine Akkuladung pro Tag. Für mich wars nichts.

Im Endeffekt ist wohl die Frage ob man Spass am elektrischen Fahren hat oder nicht. Der finanzielle Unterschied wird den Krieg nicht entscheiden.

Nur damit ich es richtig verstehe: Du hast bei einem ähnlichen Streckenprofil wie ich mit einem 530e, trotz einmal E-Laden, dennoch 7-7,5l/100km verbraucht?
Komisch. Das ist ja soviel, als wenn man nur mit Benzin fährt.
Ich dachte, ich hätte hier gelesen, dass man mit einmal laden auf ca. 4-5l Benzin/100km + ca.8-9 kwh einmal laden kommt (natürlich dann auch nur 100km weit fährt und dann wieder von vorne).
Was dann umgerechnet bei meinen 80 km Fahrweg (Hin+Rück) auf ca. 3-4l Benzin + die ca.8-9 kwh resultiert.
Weiterverkaufen will ich ihn eh nicht mehr und mindestens 8-9 Jahre nutzen.

Ja, um die 7L. Fairerweise muss ich sagen, ich hab etwas mehr Weg als Du (im Schnitt 50KM) und deshalb war der Benzinanteil natürlich höher. Und ich hab wegen der Testphase sicher auch etwas mehr "rumprobiert" als wenn man sich an das Auto gewöhnt hat. Sparsam fand ich das allerdings nicht gerade. Und ich hab mich auch gewundert, wie lange der BMW für die paar kwh an der Steckdose hing. Ich meine, das waren um die 4 Std. (Kann das an meiner Garagensteckdose gelegen haben?)

P.s. hat mich jetz selber interessiert und ich hab grad mal nachgesehen, auf spritmonitor liegt der Schnitt etwas über 6L beim 530e. Das hätt ich mit Zurückhaltung vermutlich auch hingekriegt...

Hallo!

Der beliegende Ladeziegel läuft nur mit 10A, also 2,3 kWh. Da braucht ein Akku >10kw schon über 4 Stunden. Mit passendem Gerät an einer 16A Dose oder an einer Wallbox fließen 3,7 kWh. Immer noch zu wenig, aber das Laden geht erheblich schneller. Persönlich hätte ich gerne eine Ladung mit 11 oder 22 kWh, dann wäre der Akku schnell wieder voll.

Mercedes spendiert dem GLE350de sogar eine DC Lade buchse. Da sind im Hybrid nach 30 Minuten wieder 80 km elektrisch möglich.

CU Oliver

Zitat:

@maxim.webster schrieb am 13. Januar 2020 um 13:17:49 Uhr:



Zitat:

@Dominik79 schrieb am 13. Januar 2020 um 13:10:46 Uhr:


20 km Autobahn mit 140 und der Akku ist leer, vermutlich schon früher.

Ist er nicht. Praktische Erfahrung (mit der 12kWh Batterie), jetzt im "Winter" sind 50km drin. Es zählen nicht nur die initiale Ladung, sondern auch das Steckenprofil und das Verkehrsaufkommen.

50 km reale Reichweite im Winter? Stark bergab? Das aber nur ohne Heizung, Sitzheizung, Lenkradheizung und Klima (zur Entfeuchtung im Winter)? Die 5 kWh für die Vorheizung am Stecker zu Hause verdrängen hier aber auch alle....

Seid mal realistischer.

Bernd.

Ich kann Dir wiedergeben, was zu Beginn und Ende der Fahrt angezeigt werden: 46-51km erwartete Reichweite, 44-52km el. Fahrt.

Berge gibt es am Niederrhein nicht, die aktuellen Temperaturen sind zwischen 3 und 10 Grad, Klima mit AC auf 21 Grad gestellt, Sitzheizung geht bei < 5 Grad auf Stufe 1

Vorheizen wird nur manuell gemacht, wenn Auto gefroren ist, ansonsten wird direkt losgefahren. Übrigens braucht die Heizung 5kW, aber sie läuft max. 30min, was in 2,5kWh resultiert.

Du hast doch schon den größeren Akku...oder?

Zitat:

@Meisterjo schrieb am 14. Januar 2020 um 12:20:42 Uhr:


Du hast doch schon den größeren Akku...oder?

ja, 12 / 10,4kWh

Bin heute mal über 600km gefahren. Auf dem Rückweg auf der Autobahn fast nur noch mir "Akku laden". Ansonsten dominiert der Verbrenner zu sehr. Auf den Strecken mit Tempolimit wird geladen Bei ca. 200km/h reicht die Ladeleistung nicht mehr aus und die Ladeanzeige geht langsam runter. Eine Pufferfunktion.

Ich werde noch mal einen 530d fahren, um einen direkten Vergleich zu haben, aber ich denke der 530e ist auf der Autobahn deutlich leiser.

Zitat:

@F348Spider schrieb am 30. Januar 2020 um 02:01:26 Uhr:


[...]

Ich werde noch mal einen 530d fahren, um einen direkten Vergleich zu haben, aber ich denke der 530e ist auf der Autobahn deutlich leiser.

Selbst der 40i ist im Welten leiser als der 30d.

Wie darf ich den Satzteil "ansonsten dominiert der Verbrenner zu sehr" verstehen?
Mit "Akku laden" meinst du den Mdous Battery Control?

Aber wenn du zb. 160 fährst, dann ist doch der Verbrenner an, egal ob im AutoEDrive oder Battery Control Modus.
Daher verstehe ich die aussage mit dem Dominieren nicht.

Deine Antwort
Ähnliche Themen