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3er GT F34 Bremsbeläge Mindeststärken ?

BMW 3er F34 GT
Themenstarteram 4. Januar 2020 um 11:20

Es wurde hier in MT viel über Bremsbeläge geschrieben, u.a. daß z.B. die Warnanzeige sehr ungenau und voreilig ist.

Aber wie dick genau die Beläge -unabhängig davon- in mm mindestens sein müssen, habe ich noch nicht gefunden...

Daher frage ich:

1.) Unter wieviel mm muß/wird der TÜV die Beläge wirklich beanstanden ?

2.) Ist dieses Urteil überhaupt abhängig von BMW internen "Wunsch-Vorgaben" ?

3.) Ist diese Mindestdicke auch vom F34-Fahrzeugmodell abhängig ?

4.) Ist dieses Maß "vorne" und "hinten" am F34 gleich ?

5.) Wo gibt es ggf. F34-Tabellen/Angaben zum Nachschlagen ?

6.) Welche Warnanzeigen dazu gibt es ?

7.) Womit und wo werden die ausgelöst ?

8.) Wie kann man als Kunde nach eigener, verantwortungsbewusster Sichtprüfung evtl. nervige, noch lange unberechtigte Warnmeldungen -dauerhaft- abschschalten ?

9.) Was kostet ein F34-Belagwechsel bei BMW ungefähr - vorne ? / hinten ?

Beste Antwort im Thema

Ich habe lange überlegt zu antworten, ich kann es mir jedoch nicht verkneifen:

1.) Unter wieviel mm muß/wird der TÜV die Beläge wirklich beanstanden ?

Weiß ich nicht.

2.) Ist dieses Urteil überhaupt abhängig von BMW internen "Wunsch-Vorgaben" ?

Ich bin weder Mechaniker noch Prüfer aber Herstellerangaben sind immer bindend. Hier handelt es sich sicherlich nicht um Vorgaben, die der Gewinnmaximierung dienen. Es gibt wohl kaum ein Verschleißteil das mehr Fahrerabhängig ist, als die Bremsen. Warum erwartet jeder dass ein Flugzeug nach Herstellerangaben gewartet werden muss, ein Auto aber nach dem gut Dünken eines Dritten?

3.) Ist diese Mindestdicke auch vom F34-Fahrzeugmodell abhängig ?

Die Mindestdicke gibt spätestens der Verschleißsensor vor, kann aber bei der Fachwerkstatt erfragt werden. Es kann sein, dass ein hängender Bremssattel zu ungleichmäßigem Verschleiß vom inneren und äußeren Bremsbelag führt und damit zum verfrühten oder verspäteten Wechselhinweis.

4.) Ist dieses Maß "vorne" und "hinten" am F34 gleich ?

5.) Wo gibt es ggf. F34-Tabellen/Angaben zum Nachschlagen ?

Der Händler hat Tabellen, Er kann damit sogar die zu erwartende Restreichweite ermitteln und im Bordcomputer ändern.

6.) Welche Warnanzeigen dazu gibt es ?

Der Bordcomputer errechnet anhand des Fahrstils wie weit man mit den Bremsen kommt. Ausgangspunkt sind bei BMW ca. 50.000km. Diese Laufleistung geht runter bis 5.000km, hat dann der Veschleißsensor (einer je Achse) Kontakt mit der Bremsscheibe, zählt er weiter runter. Das Fahrzeug wird dich zuerst darauf hinweisen dass die Bremsen fällig sind, später in gelb dass ein zeitnaher Wechsel ansteht und in rot, dass das Intervall überschritten ist. (Bei den neusten Fahrzeugen soll wohl das Berechnen der Ungefähren Reichweite entfallen).

7.) Womit und wo werden die ausgelöst ?

Verschleißsensor.

8.) Wie kann man als Kunde nach eigener, verantwortungsbewusster Sichtprüfung evtl. nervige, noch lange unberechtigte Warnmeldungen -dauerhaft- abschschalten ?

Warum sollte das der Kunde wollen? Weil er als Kind vom Wickeltisch gefallen ist? Und selbst wenn du die Beläge fahren willst, bis die Funken fliegen, der Hinweis zum Wechseln kommt bei Motorstart, danach bleibt nur das kleine Dreieck als Hinweis. Das sollte wohl kaum stören.

9.) Was kostet ein F34-Belagwechsel bei BMW ungefähr - vorne ? / hinten ?

Ohne Scheiben zwischen 300€ und 400€. Denke daran dass es auch eine Mindestdicke der Scheiben gibt (MinTH, eingeprägt auf der Scheibe) ist diese beim Belagwechsel unterschritten, muss die Scheibe gewechselt werden. Vorne und Hinten sollte dann bei 1000€ - 1600€ liegen, je nach Bremsanlage. Bei der M-Sportbremse wohl noch teurer.

9 weitere Antworten
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9 Antworten

Zitat:

@Rambello schrieb am 4. Januar 2020 um 11:20:54 Uhr:

Es wurde hier in MT viel über Bremsbeläge geschrieben, u.a. daß z.B. die Warnanzeige sehr ungenau und voreilig ist.

Aber wie dick genau die Beläge -unabhängig davon- in mm mindestens sein müssen, habe ich noch nicht gefunden...

Daher frage ich:

1.) Unter wieviel mm muß/wird der TÜV die Beläge wirklich beanstanden ?

2.) Ist dieses Urteil überhaupt abhängig von BMW internen "Wunsch-Vorgaben" ?

3.) Ist diese Mindestdicke auch vom F34-Fahrzeugmodell abhängig ?

4.) Ist dieses Maß "vorne" und "hinten" am F34 gleich ?

5.) Wo gibt es ggf. F34-Tabellen/Angaben zum Nachschlagen ?

6.) Welche Warnanzeigen dazu gibt es ?

7.) Womit und wo werden die ausgelöst ?

8.) Wie kann man als Kunde nach eigener, verantwortungsbewusster Sichtprüfung evtl. nervige, noch lange unberechtigte Warnmeldungen -dauerhaft- abschschalten ?

9.) Was kostet ein F34-Belagwechsel bei BMW ungefähr - vorne ? / hinten ?

Bei bmw selbst wirds wohl um die 1000-1500 je nach Region sein, ich hab bei meinem für rundum bremserneuerung knapp 800 gezahlt mit zurücksetzen im idrive etc.

Sichtprüfen, gucken im idrive bzw Eintrag von wann Bremsen sind.

Wenn du in die Eisen gehst und ne Verzögerung merkst solltest auf jedenfall ma von nem kfz'er nachgucken lassen. Und immer beide Seiten zusammen!

Ich für mein Teil lass auch immer alles wechseln, scheiben und backen. Einfach für mein sicherheitsempfinden.

Ich habe lange überlegt zu antworten, ich kann es mir jedoch nicht verkneifen:

1.) Unter wieviel mm muß/wird der TÜV die Beläge wirklich beanstanden ?

Weiß ich nicht.

2.) Ist dieses Urteil überhaupt abhängig von BMW internen "Wunsch-Vorgaben" ?

Ich bin weder Mechaniker noch Prüfer aber Herstellerangaben sind immer bindend. Hier handelt es sich sicherlich nicht um Vorgaben, die der Gewinnmaximierung dienen. Es gibt wohl kaum ein Verschleißteil das mehr Fahrerabhängig ist, als die Bremsen. Warum erwartet jeder dass ein Flugzeug nach Herstellerangaben gewartet werden muss, ein Auto aber nach dem gut Dünken eines Dritten?

3.) Ist diese Mindestdicke auch vom F34-Fahrzeugmodell abhängig ?

Die Mindestdicke gibt spätestens der Verschleißsensor vor, kann aber bei der Fachwerkstatt erfragt werden. Es kann sein, dass ein hängender Bremssattel zu ungleichmäßigem Verschleiß vom inneren und äußeren Bremsbelag führt und damit zum verfrühten oder verspäteten Wechselhinweis.

4.) Ist dieses Maß "vorne" und "hinten" am F34 gleich ?

5.) Wo gibt es ggf. F34-Tabellen/Angaben zum Nachschlagen ?

Der Händler hat Tabellen, Er kann damit sogar die zu erwartende Restreichweite ermitteln und im Bordcomputer ändern.

6.) Welche Warnanzeigen dazu gibt es ?

Der Bordcomputer errechnet anhand des Fahrstils wie weit man mit den Bremsen kommt. Ausgangspunkt sind bei BMW ca. 50.000km. Diese Laufleistung geht runter bis 5.000km, hat dann der Veschleißsensor (einer je Achse) Kontakt mit der Bremsscheibe, zählt er weiter runter. Das Fahrzeug wird dich zuerst darauf hinweisen dass die Bremsen fällig sind, später in gelb dass ein zeitnaher Wechsel ansteht und in rot, dass das Intervall überschritten ist. (Bei den neusten Fahrzeugen soll wohl das Berechnen der Ungefähren Reichweite entfallen).

7.) Womit und wo werden die ausgelöst ?

Verschleißsensor.

8.) Wie kann man als Kunde nach eigener, verantwortungsbewusster Sichtprüfung evtl. nervige, noch lange unberechtigte Warnmeldungen -dauerhaft- abschschalten ?

Warum sollte das der Kunde wollen? Weil er als Kind vom Wickeltisch gefallen ist? Und selbst wenn du die Beläge fahren willst, bis die Funken fliegen, der Hinweis zum Wechseln kommt bei Motorstart, danach bleibt nur das kleine Dreieck als Hinweis. Das sollte wohl kaum stören.

9.) Was kostet ein F34-Belagwechsel bei BMW ungefähr - vorne ? / hinten ?

Ohne Scheiben zwischen 300€ und 400€. Denke daran dass es auch eine Mindestdicke der Scheiben gibt (MinTH, eingeprägt auf der Scheibe) ist diese beim Belagwechsel unterschritten, muss die Scheibe gewechselt werden. Vorne und Hinten sollte dann bei 1000€ - 1600€ liegen, je nach Bremsanlage. Bei der M-Sportbremse wohl noch teurer.

@Rambello

Ob es eine offizielle Mindestbelagstärke gibt weiß ich nicht.

Aber so bei 2-3mm auf dem am stärksten verschlissenen Belag sollte man wechseln. Innen ist der Verschleiß oftmals höher. Diese Faustformel ist unabhängig vom Fahrzeughersteller.

In der Regel liegt ab 3mm Restbelag der Verschleißfühler(Warnkontakt) frei und es gibt eine Meldung im Kombiinstrument.

Da BMW an Vorder- und Hinterachse jeweils einen Fühler innen verbaut, kann man sich darauf verlassen und beim erscheinen der Warnung einen Termin machen.

Die normale Bremsen-Serviceanzeige ist in der Tat ein Schätzeisen, hat aber nichts mit dem Verschleißfühler zu tun.

Ich habe bislang immer nur 2 Sensoren pro Fahrzeug gesehen. 1er pro Achse und dann einmal linkes Rad und einmal rechtes Rad. Keine Ahnung ob z.B. M-Varianten eine Ausnahme bilden

Zitat:

@Spatwitz schrieb am 4. Januar 2020 um 18:51:08 Uhr:

Ich habe bislang immer nur 2 Sensoren pro Fahrzeug gesehen. 1er pro Achse und dann einmal linkes Rad und einmal rechtes Rad. Keine Ahnung ob z.B. M-Variante eine Ausnahme bilden

hallo,

da hast du richtig gesehen, ein Sensor vorne links und ein Sensor hinten rechts.

gruss

mucsaabo

Zitat:

@Spatwitz schrieb am 4. Januar 2020 um 18:51:08 Uhr:

Ich habe bislang immer nur 2 Sensoren pro Fahrzeug gesehen. 1er pro Achse und dann einmal linkes Rad und einmal rechtes Rad. Keine Ahnung ob z.B. M-Variante eine Ausnahme bilden

Ist richtig. Keine Ahnung wie ich auf 4 gekommen bin. Vielleicht wars beim F10 so?

Habs geändert.

Zitat:

@Car-freak schrieb am 4. Januar 2020 um 19:12:01 Uhr:

Zitat:

@Spatwitz schrieb am 4. Januar 2020 um 18:51:08 Uhr:

Ich habe bislang immer nur 2 Sensoren pro Fahrzeug gesehen. 1er pro Achse und dann einmal linkes Rad und einmal rechtes Rad. Keine Ahnung ob z.B. M-Variante eine Ausnahme bilden

Ist richtig. Keine Ahnung wie ich auf 4 gekommen bin. Vielleicht wars beim F10 so?

Habs geändert.

Vielleicht mitm raddrehzahlsensor verwechselt ;)

Evtl. hilft dem TE das hier: https://www.motor-talk.de/.../...-verschleissanzeige-t5746901.html?...

3-4 mm scheint ein guter Wert zu sein um dem eventuell ungleichmäßigen Verschleiss Rechnung zu tragen.

Zu bedenken ist auch dass bei manchen Herstellern die Fläche der Trägerplatte kleine Spikes bzw. Stifte aufweisen könnte um das Lösen des Belags von der Platte zu verhindern (siehe Bild). Diese Spikes würde man ungerne auf der Bremsscheibe haben wenn diese für einen weiteren Satz Beläge wiederverwendet werden soll.

Darüber hinaus gibt es weitere Argumente, z.B. Hitzeentwicklung bei zu dünnem Restbelag was zum Lösen desselben von der Trägerplatte führen könnte.

Insofern würde ich versuchen die initialen Fragen 1 bis 4 wie folgt zu beantworten:

1.) Unter wieviel mm muß/wird der TÜV die Beläge wirklich beanstanden?

Den genauen Wert müsste man googeln.

2.) Ist dieses Urteil überhaupt abhängig von BMW internen "Wunsch-Vorgaben" ?

Durch meine eigene Erfahrung kann ich bestätigen dass 3-4mm keine Wunschvorgabe ist und durchaus vernünftig gewählt ist, und zwar herstellerübergreifend. Eine Mindestprofilhöhe bei Reifen funktioniert ähnlich: die gesetzlichen 1.6mm sind bekannt, der Reifen an sich verliert aber dermassen stark an Eigenschaften unter 3mm Sommer (und 4mm Winter) - dazu wurden schon zig Tests gemacht - dass kein vernünftiger Mensch bis an die gesetzliche Mindestgrenze fahren würde.

3.) Ist diese Mindestdicke auch vom F34-Fahrzeugmodell abhängig ?

Sollte nicht der Fall sein.

4.) Ist dieses Maß "vorne" und "hinten" am F34 gleich ?

Sollte der Fall sein.

Nrs-backing-plate-1-1024x795

Zitat:

@lightyear36 schrieb am 7. Januar 2020 um 20:23:19 Uhr:

Eine Mindestprofilhöhe bei Reifen funktioniert ähnlich: die gesetzlichen 1.6mm sind bekannt, der Reifen an sich verliert aber dermassen stark an Eigenschaften unter 3mm Sommer (und 4mm Winter) - dazu wurden schon zig Tests gemacht - dass kein vernünftiger Mensch bis an die gesetzliche Mindestgrenze fahren würde.

Meine Erfahrungen auf der bewässerten Kreisbahn auf der Conti-Teststrecke waren andere.

Beste Grüße von einem unvernünftigen Mensch

:D

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