225/45 R17 Ganzjahresreifen?

Skoda Octavia 3 (5E)

Hallo Community, habt Ihr mit guten Allwetterreifen der Marken wie z.B.:
- Goodyear
- Vredestein
- Continental
- Michelin
im o.g. Reifenformat schon Erfahrungen gesammelt?
Mich interessieren speziel die erreichten Reifenlaufleistungen bei mindestens 150 PS.

41 Antworten

Zitat:

@anno900 schrieb am 15. September 2021 um 11:24:47 Uhr:


Mal provokativ (wurde auch schonmal woanders genannt):
Was machst Ende September, der Winter ist eig. noch weit weg und noch keiner Winterreifen fährt, wenns frühs nur 3 grad hat am tag dann aber ca. 20 Grad hat? Auf Arbeit von Winter auf Sommer wechseln und zuhause wieder zurück?
Nicht ganz ernst gemeint, aber bei 3 grad wären die WR besser und bei 20 grad die SR.

Meine Meinung ist, dass die GJR die letzten Jahre massiv besser wurden und sicherer vor allem da wo es eher eng wird, also im Winter, und die werden noch besser werden, weil die Nachfrage einfach da ist (viel wohl auch von den Mietwagenfirmen). Obs bei einem Crash dann am Ende an den Reifen lag... Dann müsste ich bei einem Auto immer das sicherste kaufen und dann noch nachrüsten wo geht, weil die Option hätte man ja.

Da kann jeder leicht so oder so argumnetieren.

Ich hab 20 Jahre lang immer schön gewechselt und bei meinem jetzigen Octavia waren GJR halt drauf und ich habs probiert und werd das wohl weiterhin so machen mit den GJR.
Bei meiner Frau wechsel ich noch aber wenn da SR oder WR runter gefahren sind kommen GJR drauf.

Wir sind beide vorausschauende eher defensive Fahrer.

Es hat ja durchaus ein paar Gründe, weswegen ich selbst die Michelin CC fahre....
Einer davon ist, dass man in den Übergangszeiten, wo die Wechsler ganz leicht mal gesetzlich mit den "falschen" Reifenunterwegs sein können, keine gesetzlichen Probleme bekommen kann.

Der Michelin CC kommt mir entgegen, da ich keinen Super-Winterreifen brauche (kann mir meist aussuchen, ob und wann ich will und wohne fast direkt an der Ostsee).
Der hat halt für eine GJR ausreichende Bremswege im Sommer.

Mit diesen Trockenbremswegen, die der Michelin CC zustande bringt (ca 39m bei 100km/h), würde ein Kompaktauto bei jedem Autotest bremsseitig maximal als "noch ausreichend" gewertet werden.

Heutige Kompaktautos (und daher auch Octavia) müssen mindestens ca um die 35m zustande bringen.

das muss einem bewusst sein, wenn man GJR fährt......und das hat mit gesetzlichen Regelungen nichts zu tun. Das ist aber Stand der Technik.

Zum Nassverhalten des Michelin CC:
ich brauche nicht allzu schnell bei Nässe in einigen engeren Kurven für die Auffahrt auf Schnellstraßen o.ä. zu fahren, um die Reifen an ihre Grenzen zu bringen.
Wenn ich etwas Gas gebe, wird das trotz Allrad, deutlich schlimmer.
Es gibt ganz sicher SR die das besser können.

Welche Dimension hat denn dein Yeti drauf? Ich bezweifle auch nicht das es SR gibt die das besser können.

Am Anfang muss man sowieso fahren was drauf ist.
Meiner hat Michelin SR drauf. Nach 90.000km im Wechsel mit den WR natürlich, würde ich sagen die Teile sind für die Ewigkeit. Dafür sind sie auf Nässe deutlich schlechter als die Conti WR.
Dann muss man eben angepasst fahren. Wenn ich sehe wie manche bei Nässe fahren kann ich mich nur wundern. Da wird draufgedrückt wie bekloppt damit man dann daheim 5 Minuten eher auf dem Sofa sitzen kann.
Im Zweifelsfall wenn das Herbstmatschwetter anfängt auf WR umsteigen. Wenn ich weiß dass ich nochmal nach Italien fahr bleiben die SR drauf.
Wichtig sind mir gute Nässeeigenschaften. Wenn es auf trockener Straße kracht ist selten der Reifen schuld. Meistens hat dann einer gepennt.

Zitat:

@Andy@Audi80 schrieb am 15. September 2021 um 13:44:17 Uhr:


Welche Dimension hat denn dein Yeti drauf? Ich bezweifle auch nicht das es SR gibt die das besser können.

Der Yeti hatte im ersten Sommer, als ich ihn gekauft hatte werkseitig 225/50-17 SR drauf.
Marke weiß ich nicht mehr.
Gleich im Herbst habe ich dann auf die Michelin CC in der gleichen Dimension gewechselt.

Was mir umgehend nach dem Wechsel aufgefallen war, dass die Michelin bei bestimmter Geschwindigkeit etwas geräuschvoller waren.

Nach ungefähr 4 Jahren (im diesjährigen Sommer) hatte ich mir eine Schraube in einen Reifen gefahren.
Der Reifen konnte/durfte repariert werden, nur leider hat Euromaster das anscheinend nicht korrekt hin bekommen.
Eine Reparatur der Reparatur ging nicht mehr und so musste ich im Endeffekt 2 neue Michelin CC haben, die auf die Vorderachse montiert wurden.

Ich dachte schon mindestens ca 1 Jahr vorher, dass ein Differential meines Autos eine Schaden hat, weil es um die 100km/h, ausschließlich fast ohne Motorlast, zu Jaulgeräuschen kam.
Nach Montage der neuen Michelin jault jetzt nichts mehr und ja, die Spur usw. stimmt......

So ein Problem haben Reifen, die im Profil nicht quasi nur aus Längsrillen bestehen, wie SR, vermutlich eher mal, wenn sie etwas älter werden.

ich bin daher von den Michelin nicht gerade begeistert. Am liebsten würde ich ganzjährig gute SR fahren, aber das kann auch bei uns mal kritisch werden.
Von daher bleibt es bei den Kompromissreifen.

Unter die 4mm werden auch die alten CC im Winter nicht kommen. Vielleicht gibt es dann zum nächsten Winter 2 neue GJR. Ob das dann unbedingt noch Micchelin sein werden, wird sich dann zeigen.

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Ein Jaulen entsteht oft wenn man Reifen lange auf der gleichen Achse fährt. Typischerweise natürlich bei Ganzjahresreifen der Fall. Es bildet sich im Profil ein sogenannter Sägezahn der das Geräusch verursacht.
Beim Wechsel SR - WR wechselt man auch die Achse und das Problem entsteht dadurch nicht.

Die Räder kann man auch bei Ganzjahresreifen zwischen vorne und hinten tauschen da man ja die Reifen gleichmäßig abfahren möchte - zumindest ich.
Den Sägezahn haben wir auch beim Bora bekommen trotz So-Wi-Reifen das liegt oft am Profil in Verbindung mit bestimmten Automodellen.
Und weil ich einmal noch 2 Wi-Reifen runterfahren wollte statt zu wechseln - mein Fehler gewesen.
Kombis sind dafür anfällig weil hinten leichter und regelmäßiges wechseln hat geholfen das zu minimieren.

Man kann und sollte natürlich regelmäßig von vorn nach hinten tauschen. Das machen aber viele bei Ganzjahresreifen nicht. Sie werden dazu noch vom tollen ADAC bestärkt der Thesen wie "die Reifen mit dem besseren Profil gehören wegen der besseren Spurhaltung immer auf die Hinterachse, auch bei Vorderradantrieb" verbreitet. So kommt man natürlich nie zu einer gleichmäßigen Abnutzung und der Sägezahn ist vorprogrammiert.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Man kann doch auch das bessere Profil hinten fahren und tauscht dann die vorderen aus, sobald sie runter sind. Dann wandern die neuen natürlich nach hinten und die jetzt älteren werden vorne runtergefahren. Sollte auch klappen, man kauft dann halt nur zwei neue Reifen, statt vier. Das dürfte also reine Geschmackssache sein.

Beim meinem Allrad fahren sich die Michelin CC sehr gleichmässig ab. Ein eindeutig messbarer Unterschied, war eigentlich erst nach frühestens 2 Jahren vorhanden.

nach jetzt rund 55000km haben die beiden ersten Reifen immer noch 5mm (von ursprünglich 7...)

Danke, ich denke das eigentliche Thema wurde hinreichend kommentiert.

Die Michelin CC sind somit bei entsprechender Fahrweise profiltechnisch sehr lange fahrbar.

Zitat:

@Octavia schrieb am 18. September 2021 um 14:41:11 Uhr:


Die Michelin CC sind somit bei entsprechender Fahrweise profiltechnisch sehr lange fahrbar.

Was wirtschaftlich gesehen ein Vorteil ist, bezüglich der Fahreigenschaften aber überhaupt nichts aussagt.

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