2.0 TFSI verkokte Ventile (Bilder!)
Hallo,
so sehen meine Einlassventile aus :-(
Bin gerade beim Reinigen ... puh !
Beste Antwort im Thema
neee bloß nich reinlaufen lassen bist du irre😁 bock die karre hoch dasd beide vorderräder in der luft stehn.fann blockierstvdu ein rad(oder machst rad runter bolzen wider rein und nen schraubenzieher in die scheibe)5 oder 6 gang rein.durch die übersetzung kannst duden motor sehr leicht dirchdrehn.dann guckst dir die ventile an und du siehst ja dann welche zumachen.an dennen wo zu sind kannst dann arbeiten.mindestens die keramikdichtunngen brauchst du neu(rep satz für einspritzdüsen gibts beim freundlichen)du brauchst auch ein spezialwerkzeug um die dann wider drsufzumachen und draufzuquetschen!(kannst dir beim.freundlichen gegen bissl trinkgeld ausleihen...kannstvau fragen wie man es benutzt-is ziemlichbeasy)sonst bekommst die düsen nicht wider in die tunnel!die düsen kommen zuerst alle in die löcher.dann das rail drauf!und noch was.schraub deine zündkerzen alle raus.wenn du mit den arbeiten fertig bist lass den motor erstmal ohne kerzen bissl starten.durch die löcher pustet es dann reste die evtl runtergefallen sein könnten.dann kerzen wider rein und alles zusammenbauen.und wenn du dich nich abfi*ken willst beim brücke rausnehmen....demontier das kühlmittelrohr darüber und die kraftstoffhochdruckpumpe....da bleibst sonst hänngen!
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7zap mit FIN suchen, brauchst beide. Billigster Reparatursatz kostet um die 5-6 Euro pro Ventil, zzgl. Werkzeug - meine das kostet so um die 30-50 Euro...
Neues Ventil kostet so um die 45 Euro pro Stück (da sind auch die Dichtungen schon alle korrekt drauf...).
@Maikäfer: Hast du an den Einspritzventilen irgendwelche Dichtungen erneuert ? Stell mir halt die Frage, ob ich den Rep.Satz für die Einspritzventile da haben muss und auch dieses Spezialwerkzeug?
Vielen Dank !
Ich habe die Einspritzventile komplett neu gemacht. Grund waren die Laufleistung und die Verkokung in den Einspritzbohrungen. Da mein Autohaus keine US-Reinigung anbieten konnte für die EV kamen diese neu. Ich würde die Dichtung neu machen. Du brauchst einfach Montagekegeln zum Aufweiten und aufziehen der Teflondichtungen. Werkzeug ist nicht zwingend notwendig aber erleichtert die Arbeit schon beträchtlich. Kostet ja nicht die Welt ... ;-)
Was mich erstaunt ist, WESHALB (!) in der heutigen Zeiit überhaupt die Ventile noch verkokken? Die Sprithersteller weisen doch darauf hin, dass Additive beigemischt werden, welche dies verhindern sollen. Verkokkte Ventile sollten kein Thema mehr sein. Schlechter Sprit ? Alles mehr "Schein als Sein" ?
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Zitat:
@Maikäfer schrieb am 4. November 2019 um 20:10:49 Uhr:
Ich habe die Einspritzventile komplett neu gemacht. Grund waren die Laufleistung und die Verkokung in den Einspritzbohrungen. Da mein Autohaus keine US-Reinigung anbieten konnte für die EV kamen diese neu. Ich würde die Dichtung neu machen. Du brauchst einfach Montagekegeln zum Aufweiten und aufziehen der Teflondichtungen. Werkzeug ist nicht zwingend notwendig aber erleichtert die Arbeit schon beträchtlich. Kostet ja nicht die Welt ... ;-)
Ohne eine Abgasrückführung hättes du Recht.
Zitat:
@pit9647 schrieb am 24. November 2019 um 10:42:38 Uhr:
Was mich erstaunt ist, WESHALB (!) in der heutigen Zeiit überhaupt die Ventile noch verkokken? Die Sprithersteller weisen doch darauf hin, dass Additive beigemischt werden, welche dies verhindern sollen. Verkokkte Ventile sollten kein Thema mehr sein. Schlechter Sprit ? Alles mehr "Schein als Sein" ?
Die Additive befinden sich im Kraftstoff und gelangen über den Ansaugkrümmer in den Brennraum auf der Ansaugseite, bei den Motoren mit Einspritzung über den Ansaugkrümmer.
Nur bei den Direkteinspritzern funktioniert das nicht, weil der Kraftstoff direkt in den Brennraum gespritzt wird.
Da nützen auch die besten Additive nichts, höchstens an den Auslassventilen.
Deshalb gehen auch die Automobilhersteller dazu über, eine Einspritzung vor den Ventilen und Direkteinspritzer zu kombinieren.
Kostet natürlich wieder Geld und ist ein erheblicher Aufwand.
Manchmal frage ich mich, ob die Hersteller da nicht bei den kilometerlangen Testfahrten nicht feststellen??
Und wenn ja, wird eben halt gesagt, der Kunde wird das schon nicht merken.
Geht solange gut, bis sich die Beschwerden häufen und Kunden abwandern.
Mit Direkteinspritzung (DI) lässt sich mehr Literleistung erreichen.
Natürlich stellen die Verkokung bei Testfahrten fest...aber es funktioniert ja. Schau Dir Dieselmotoren an, die sind alle verkokt im Ansaugtrakt und Dieselmotoren sind seit Jahrzehnten schon DI. Die Motoren fahren 200Tkm ohne weitreichende Probleme bis auf die Kolbenring Kacke bei den Euro 5 TSI/TFSI.
Die kombinierte DI & Saugrohreinspritzung war keine Folge der Verkokungen sondern vielmehr um die neuen Abgasnormen zu erreichen. Euro 6 war mit DI ohne Otto-Partikelfilter (OPF) schwer umzusetzen. Also kombinierte SI/DI, im Teillastbereich wird vorwiegend SI genutzt um saubere Verbrennung zu haben. Insb eine Verbesserung bei den Partikeln im Abgas.
Die Reinigung der Ansaugwege war ein positiver Nebeneffekt. Die Kobination macht den Motor gleich um paar Hundert bis Tausend Euro teurer in der Herstellung, nur wegen sauberen Ventilen macht das keiner 😉
Ich dachte erst "ist ja nicht so schlimm mit der Ölkohle" bis ich den letzten Zylinder sah. Bei dem ist was nicht in Ordnung. Da hast Du Ölschlamm
Zitat:
@cepheid1 schrieb am 24. November 2019 um 13:24:31 Uhr:
Mit Direkteinspritzung (DI) lässt sich mehr Literleistung erreichen.
Natürlich stellen die Verkokung bei Testfahrten fest...aber es funktioniert ja. Schau Dir Dieselmotoren an, die sind alle verkokt im Ansaugtrakt und Dieselmotoren sind seit Jahrzehnten schon DI. Die Motoren fahren 200Tkm ohne weitreichende Probleme bis auf die Kolbenring Kacke bei den Euro 5 TSI/TFSI.
Der Dieselkraftstoff ist anders in der Zusammensetzung als Benzin, der Öl anteil ist höher, bei Benzin überhaupt nicht vorhanden.
Und das verkoken der Kolben- Ölabstreifringe hat überhaupt nichts mit der DI Einspritzung zu tun.
Das ist einfach ein Riesenbock den Audi damals geschossen hat.
Mit dem Umbau auf andere Kolben und anderen Kolben- Ölabstreifringe ist das Problem beseitigt.
Und DI wurde nur eingeführt um den Verbrauch weiter zu senken, die Literleistung ist zweitrangig.
Zitat:
@hwd63 schrieb am 24. November 2019 um 19:53:33 Uhr:
Der Dieselkraftstoff ist anders in der Zusammensetzung als Benzin, der Öl anteil ist höher, bei Benzin überhaupt nicht vorhanden.
Und das verkoken der Kolben- Ölabstreifringe hat überhaupt nichts mit der DI Einspritzung zu tun.
Das ist einfach ein Riesenbock den Audi damals geschossen hat.
Mit dem Umbau auf andere Kolben und anderen Kolben- Ölabstreifringe ist das Problem beseitigt.
Und DI wurde nur eingeführt um den Verbrauch weiter zu senken, die Literleistung ist zweitrangig.
Falsch, SI ist im Teillastbereich sparsamer als DI, das ist der Grund warum die neuen EU6 Benziner beides haben. SI bei Teillast, DI bei Hochlast. Ist nix neues.
Die Ölabstreifprobleme hängen indirekt mit der DI zusammen. DI erzeugt auch innermotorisch mehr Verkokung. Das ist auch nix neues.
Ob Die Literleistung zweitrangig ist, siehst Du am Vergleich S4 SI und S4 DI, 334 zu 354 PS und RS4 SI zu DI 420 zu 450 PS. Die DI war ein maßgeblicher Grund für den Leistungszuwachs (und ist beim RS4 450PS der Grund, warum der oftmals nicht die Sollleistung erreicht im Alter) 😉
Vielen Dank für deine Erklärung. Das würde auch bedeuten, dass alle zusätzliche, im Detailhandel zu kaufende ADDITIVE und "Cleaner" eigentlich "für die Katz" sind. Motto: "Glaubet und werdet selig" . Interessanterweise berichtet mir ein Privatpilot, dass auch luftgekühlte Flugzeug-Boxermotoren mit Verkokungen zu kämpfen haben. (Sticky Valve) Selbst solche welche noch ohne "Einspritzer" sondern mit Vergaser ausgerüstet sind. Betroffen sind dort vor allem die Auslassventile. Verwendet wird dort vor allem Flugbenzin "AVGAS 100 LL" welches als besonders sauber gilt und über einen Octangehalt von 100 verfügt.
Zitat:
@hwd63 schrieb am 24. November 2019 um 12:45:29 Uhr:
Zitat:
@pit9647 schrieb am 24. November 2019 um 10:42:38 Uhr:
Was mich erstaunt ist, WESHALB (!) in der heutigen Zeiit überhaupt die Ventile noch verkokken? Die Sprithersteller weisen doch darauf hin, dass Additive beigemischt werden, welche dies verhindern sollen. Verkokkte Ventile sollten kein Thema mehr sein. Schlechter Sprit ? Alles mehr "Schein als Sein" ?@pit9647
Die Additive befinden sich im Kraftstoff und gelangen über den Ansaugkrümmer in den Brennraum auf der Ansaugseite, bei den Motoren mit Einspritzung über den Ansaugkrümmer.
Nur bei den Direkteinspritzern funktioniert das nicht, weil der Kraftstoff direkt in den Brennraum gespritzt wird.
Da nützen auch die besten Additive nichts, höchstens an den Auslassventilen.
Deshalb gehen auch die Automobilhersteller dazu über, eine Einspritzung vor den Ventilen und Direkteinspritzer zu kombinieren.
Kostet natürlich wieder Geld und ist ein erheblicher Aufwand.
Manchmal frage ich mich, ob die Hersteller da nicht bei den kilometerlangen Testfahrten nicht feststellen??
Und wenn ja, wird eben halt gesagt, der Kunde wird das schon nicht merken.
Geht solange gut, bis sich die Beschwerden häufen und Kunden abwandern.
Jein.
Es gibt ein spezielles Additiv für DI Motoren.
Es reinigt aber nur die Einspritzdüsen, die Verkokungen an den Einlassventilen lassen sich nicht beseitigen.
Hier das Produkt.
https://www.turbozentrum.de/...itiv-fuer-Direkteinspritzer-Motoren?...
Man kann sich was basteln und regelmäßig über die Bohrung vom Temperatursensor in der Ansaugbrücke Kraftstoff bei laufendem Motor einspritzen. So 10 Minuten lang. Ich habe das mal probiert, geht ganz gut. Gibt bei Youtube auch Anleitungen.
Haufig genug angewendet reinigt das mit der Zeit die Ventile.
Aber Saugbrücke ausbauen und von Hand reinigen ist natürlich besser. Dann Motor durchdrehen und die jeweils geschlossenen Ventile mit Bremsenreiniger und Zahnbürste reinigen. Wird genau so sauber wie das gehypte Nuss Schalen Granulat.
Nachteil hierbei, unter Umständen müssen neue Dichtungen und Spannelemente für die Einspritzventile her. Die Kosten OEM bei Audi ne Menge. Also Vorsicht beim Ausbau.
Ob man nun Spezial (klingt verdächtig nach Keropur) zum Apothekenpreis oder günstigere Produkte (zb. Mannol Injektorcleaner 9981) nimmt ist gehüpft wie gesprungen.
Damit wird zwar nicht das eigentliche Verkokungsproblem beim Bedi (wie ^^ richtig beschrieben) gelöst, aber mit gereinigten Injektoren wird der Kraftstoff insgesamt sauberer verbrannt und damit entstehen mangels Verbrennungsrückstände auch weniger Verkokungen.
Man kann auch alternativ (auf eigene Gefahr) gelegentlich jede 3-4 Tankfüllung mit 2T-Öl im MV 1:300-350 panschen, reinigt auch und schmiert die Hochdruckpumpe, gibt hierzu auch einen seitenlangen Thread.