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Ventile neu oder alt

Themenstarteram 22. Febuar 2007 um 0:02

Hi leute,

Wollte eigentlich nur meine Querlenker komplett austauschen. Dabei ist mir aufgefallen das mein Zylinder Kopf undicht ist, da habe ich mich entschlossen den Motor (V6 2,6l ABC) komplett aufzuarbeiten.

Jetzt tauchen täglich neue fragen auf. Als erstes hab ich jetzt meine beiden Zylinderköpfe demontiert bzw. danach zerlegt und tausche jetzt die Ventilschaffdichtungen usw. muss ich jetzt auch die Ventile neu Kaufen oder kann ich die alten wieder neu anpassen (sind nicht verbogen)?

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15 Antworten

wieviel km hat der motor runter?

man kann die alten ventile ggf "säubern" und neu einschleifen!

mfg

kenne mich mit dem motor nicht so aus, aber bei meinem würde ich ab 100tkm die ventile erneuern!!

Sehe ich anders. Wenn du die Leistungs steigern willst kannst du natürlich Ventile verbauen, die die Strömung begünstigen. Ansosnten einfach reinigen und neu im jeweiligen Sitz einschleifen. Achte darauf, dass du die Köpfe planst, dann ist alles auch 100%ig!

ich sagte ja auch bei meinem (1.8T)...da ich die (auslaß)ventile als schwachstelle sehe! und wie gesagt, wie das beim 2,6er aussieht weiß ich nicht!

mfg

Themenstarteram 22. Febuar 2007 um 20:04

Der Motor hat jetzt 146 000 km gelaufen. Dann kauf ich die Ventile wahrscheinlich doch neu. Nachher baue ich alles wieder zusammen und der Motor läuft nicht richtig weil die Ventile alt sind das währe nicht so gut.

Denn Zylinderkopf lasse ich bei mir in der Firma planen. Arbeite in einer Schlosserei mit CNC Zerspannung. Ventildichtung, Hydrostößel, Ventilfedern und Federteller hab ich schon bestellt.

Also das hättest du auch mir überweisen können... denn das find ich absolut überzogen

Themenstarteram 22. Febuar 2007 um 20:16

Was meinst du damit ich hab nun mal keinen Motorkran und musste den Motor abstützen weil ich den kompletten Querlenkerträger ausgebaut habe. Da hatte ich ein bisschen schiss als ich unterm Auto lag das er zu schnell kommt. Den Motor hab ich auch ohne Kran ausgebaut (alleine) ging ganz schön beschissen, wahr ein wenig wackelig.

Nene, das mein ich gar nicht.

Eher die ganzen Neuteile, die du verbaust... der Kopf/die Köpfe waren sicher ölundicht ?

Verstehe gtifahrer! Der 2.6er hat lediglich die alte ZKD-Schwäche. In der regel reicht da wirklich nur die Dichtung tauschen und planen lassen. Alles andere ist vollkommen unproblematisch und eigentlich unnötig zu wechseln.

Die Eltern meiner Freundin fahren den alten 2.8er 12V mit inzwischen über 300.000km auf der Uhr und er schnurrt immer noch trotz viel Kurzstrecke. Und da wurde bisher auch nur die ZKD neu gemacht. Und 146.000 km sind nun wirklich nicht viel, für nen V6. ;)

Themenstarteram 22. Febuar 2007 um 20:29

Ach so meinst du das hab ich falsch verstanden. Ja wird ziemlich teuer, aber hab mir gedacht wenn ich so was mache dann richtig :)

Versuche natürlich Teile die noch sehr gut sind wiederzuverwenden.

Serverprobleme... hatte mein Post zwischenzeitlich nochmal editiert. Kroate, du hast es genau erfasst. Ventilfedern, Teller, Hydros... da fang ich ja fast an zu weinen :D

Und dann auch noch die Ventile selbst

Solange da nichts defekt ist, würd ich alles in Ruhe lassen - bis auf die Schaftdichtungen

nochmal edit:

Eine Ausnahme würd ich beim V6 machen: die Öldruckventile im Ruhebecken (Deckel unterm Saugrohr wegschrauben, neue Dichtung!), und die beiden direkt im Kopf.

Einfach nur die Ventile tauschen ist doch unproffesionell. Laß das Spiel in den Führungen messen. Ist es zu groß, müssen neue Ventilführungen eingeschrumpft werden. Das kann nur der Instantsetzer. Neue Ventile würden sonst auch nichts bringen. Ist das Führungsspiel i.O. genügt ein Reinigen der Ventilteller und das Einschleifen der Ventile. Schaftabdichtungen müssen natürlich neu.

Alles andere ist Pfusch.

Na ja, und dann kannst Du ja auch gleich das ganze Zahnriemengelumpe mit Rollen tauschen

Ja das mit den Ventilführungen ist richtig. Die sind weit wichtiger als die Ventile selbst. Auch die Auslassventile sind nicht wirklich annährend so thermisch belastet wie das beim 1.8T der Fall ist. Köpfe planen, VSDs erneuern und Ventile neu einschleifen ist aber in 95% der Fälle genug. Und neue Ventile und deren Führungen verbrauche ich nur zu Leistungssteigerungszwecken.

Moin Leute,

das mit den Ventilführungen ist garnicht so kompliziert.

Meist sind sie, vernünftige Behandlung des Motors und fristgerechte Ölwechsel vorausgesetzt, eh nicht verschlissen.

Grob prüfen kann man den Verschleiß, indem man das jeweils zugehörige Ventil mit dem Teller nach oben in sie Führung steckt und versucht, zu wackeln. Ist fühlbares Seitenspiel vorhanden, würde ich die Führungen ersetzen, ansonsten nicht.

Zum Ersetzen braucht man nicht unbedingt einen Instandsetzer.

Alte Führungen mit einem passenden Bunddorn ausschlagen. Neue Führungen ein paar Stunden in die Tiefkühltruhe legen. Den Kopf auf einem alten Herd erwärmen. Ist er schön warm, die neuen Führungen mit dem Dorn einschlagen. Anschließend noch mit einer verstellbaren Reibahle den beim Einschlagen entstandenen Grat entfernen - fertig.

Gruß

Frank

Ja, so gehts, das mit dem seitlichen Spiel ist auch richtig. Wenn garnichts hilft braucht man flüssigen Stickstoff ;) Wenn ich das gute Bild mal finde, stelle ich es mal online

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