118D mit 143 oder 120D 177 PS ....
In zahlreichen aktuellen Tests steht uniform: " ...der 143 PS Diesel ist unwesentlich langsamer als der mit 177 Ps..... hat jemand beide gefahren und kann was dazu sagen ?
(Der Preisunterschied wäre mir jedenfalls egal)
82 Antworten
Habe einen 118d VFL, der läuft 220km/h laut Tacho, ab da ist er abgeregelt.
Im Dezember bekomme ich dann den 118d FL.
Läuft der mit der Mehrleistung jetzt schneller? - oder ist der auch bei 220km/h abgeregelt.
Antwort auf Zeile 2 : JA
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Zitat:
Original geschrieben von VentoGL75
warum werden dann im motorsport keine diesel genommen? das musst mir aber jetzt erklären. außerdem hab ich das auf 118i vs 118 bezogen. aber mich nervt es dass die ganzen trottel sagen dass ein diesel besser ist weil der viel mehr drehmoment hat. das ist nur gefühlte beschleunigung die dann gleich wieder aussetzt.
mir doch wurscht. ich fahr eh 4,4l v8 im e39 und da sind mir die dieselfahrer eh egal. die lass ich erstmal stehen ok auser 335d 😁
...wo lebst du denn? Das Motorsport Team von Schubert Motors (mein Händler) setzt regelmäßig BMW 120d @ 245PS in Langstreckenrennen ein und hat auch schon den ein oder anderen Sieg dabei herausgefahren (auch gegen Konkurenten a la M3 GTR) dank des sensationellen Verbrauchs und der gar nicht mal so schlechten Performance des 1´er auf der Rennstrecke.
Also da würden mich wirklich Quellen und Links interessieren, um den allgemeinen Aussagen nachgehen zu können.
Ohne diese wirkt es relativ propagandistisch.
Des Weiteren wird von der Wirtschaft im mp3-Beitrag gesprochen. Hier währe nur als ein Punkt der Transport von Wirtschaftsgütern durch LKW´s zu nenen, welche Dieselbetrieben sind.
1990 Dieselrußpartikel
Nutzfahrzeuge: 31,5 kt/a
PKW: 9kt/a
Quelle: Umweltlexikon-online.de
Ich bin mir sicher, auch der Autor der Seite isst Produkte und nutzt Dinge, die eben in diesen LKW befördert wurde.
Da müsste man mal globaler Ansetzen.
Chemikalien in der Rafenerie
Verbesserungen der Treibstoffe
etc.
Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.
Zitat:
Original geschrieben von Bimmian
@ gttom
das hört sich ja fast so an als würdest du einen 1er Diesel mit einem M3 GTR gleichsetzen
...nun ja, wenn man sich die Rundenzeiten anschaut, dann fährt der M3 sicher in einer anderen Liga. Aber 2 sec pro Runde besser und dafür 1 min an der Box beim Nachtanken verloren, sind nunmal ein Argument gegen den M3 und für den 120d.
Und glaub mir die Rundenzeiten des 120d Schubert Motors sind gar nicht mal so schlecht, denn 1.) leichtes Auto, hohes Drehmoment aus niederen Drehzahlen und günstiger Verbrauch, 2.) Top Fahrer z.B. Ha-Jo Stuck und 3.) die haben eine Rennstrecke (Oschersleben) quasi vor der Haustür zum reichlich Testen.
Diesel sollte aufgrund der Schadstoffemissionen richtig besteuert und nicht zu gunsten der Wirtschaft gefördert werden. Der Preis eines Liter Diesel müsste min. doppelt so hoch angesetzt sein wie die eines Liter Benzin. Dann wärs endlich vorbei mit Dieselautos den solche Motoren gehören in Nutzfahrzeuge und nicht in PKW´s.
Es ist nur meine Meinung über Diesel. Es nützt nichts wenn mich jemand vom gegenteil überzeugen will oder mich nun beleidigt, ich bleibe bei meiner Meinung.
mfg
Zitat:
Original geschrieben von nothingtodo
Diesel sollte aufgrund der Schadstoffemissionen richtig besteuert und nicht zu gunsten der Wirtschaft gefördert werden. Der Preis eines Liter Diesel müsste min. doppelt so hoch angesetzt sein wie die eines Liter Benzin. Dann wärs endlich vorbei mit Dieselautos den solche Motoren gehören in Nutzfahrzeuge und nicht in PKW´s.
Es ist nur meine Meinung über Diesel. Es nützt nichts wenn mich jemand vom gegenteil überzeugen will oder mich nun beleidigt, ich bleibe bei meiner Meinung.
mfg
Wie viel nicht mal Halbwissen gehört dazu um so etwas zu schreiben? Oh ja, Benziner sind ja absolut Sauberer. Lasst mich Raten, Du habt Dir ein Rohr zum Inhalieren der Abgase gebaut, ist so rein die Luft. Zunächst würde ich mal "das über einen Kamm scheren" deutlich einschränken. Wie wäre es aktuelle Diesel mit aktuellen Benziner zu vergleichen? 🙂 Benzindirekteinspritzer stoßen überhaupt kein Rußpartikel aus? Darum kümmert sich eh keiner. Weisst Du überhaupt warum die Rußpartikel entstehen? Um wie viel würde der Anteil der kleinen Rußpartikel abnehmen, wenn man sofort alle Diesel PKWs verbieten würde? 😁
Eine Sache bei Diesel Motoren vor allem der alten Generationen ist sehr störend, der Sauerstoff Mangel bei Lastwechsel im Verbrennungsraum und die damit verbundenen Folgen... die wären..... Interessant sind die Forschungen zur homogenen Verbrennung des Diesel Kraftstoffes.
ach so, ab auf die Ignore List mit solchen Ignoranten. Keine Ahnung, aber so ein Mist von sich geben.
cryptoki
Wie gesagt, die Antworten findest du hier
Ich will dich von nichts überzeugen, du musst selber wissen, was dir gefällt.
Die Diskussion was besser ist, Diesel oder Benzin haben wir ja schon oft genung gehabt.
Bisher war es so, dass der Diesel durch seine Turboaufladung und der Direkteinspritzung gewonnen hat. Da es aber nun auch die Systeme für Benziner gibt, sieht die Welt doch etwas anderes aus.
Vergleichen wir also 2 "ähnlichere" Systeme,
E92 335d/335i. beide Direkteinspritzung, beide Bi-Turbo-Aufladung.
Der 335d bzw. 535d ist ein meinen Augen, die einzige Benziner-Alternative, da er fast bei jeder Drehzahl sehr gut zieht.
Daten 0-100 (für Automatikgetriebe)
335i 5.5 (5.7) Sekunden
335d (6.1) Sekunden
Vmax ist klar, beide 250
Drehmoment:
335i 400NM zwischen 1300 und 5000 U/min
335d 580NM zwischen 1750 und 2250 U/min
Kosten:
- Verbrauch
335i 9.5l (9.5l)
335d (7.5l)
-Spritkosten auf 100km
335i (1,50€ je Liter Super+)=14,25€
335d (1,25€ je Liter Diesel)= 9,74€
Differen -4,51€
- Steuer
335i 202€
335d 463€
Differenz: +261€
- Anschaffungskosten:
335i 44650€ (46770€)
335d (47800€)
Differenz: 3150€.
Bei 25.000km Jahresfahrleistung, gleichen Versicherungsbeitrag, gleich hohen Verschleiß und gleich hohen Wertverlust sieht es nun so aus.
Der 335i hat nach 3 Jahren für 10.687,50€ getankt. Der 335d hingegen für "nur" 7.312€. Macht etwas 3.375€ Ersparnis auf der Dieselseite.
In 3 Jahren hat man für den 335i 606€ Steuer bezahlt. Der 335 kostete 1.389€. 783€ ist die Differenz zu gunsten des 335i. Verrechnet mit den Spritkosten ist der Unterschied jetzt noch 2.592€.
Wenn man jetzt den Anschaffungspreis einbezieht, muss der Diesel mindestens 600€ mehr Wert sein als der Benziner, da er sich sonst nicht gerechnet hat. Und ich meine selbst wenn der Unterschied 2000€ ist, für 1400€ in 3 Jahren (knapp 470€/Jahr) würde ich den Aufpreis des Benziners zahlen.
@pfarrer, Deine Ausführungen sind sehr gut, nur Frage ich mich, ob es sich wirklich um praktische Erfahrungen handelt oder um pure Theorie. 😉 335i vs. 335d zu vergleichen ist prinzipiell in Ordnung und auch richtig, man sollte nur anmerken, dass der Benziner der aktuellere Motor ist. Der neue 2l Bi Turbo Diesel hat 102PS / l Hubraum! Auch die kleinen Diesel haben mehr als genug Leistung und vor allem mehr als genug Drehzahlband. Die Leistung im unteren Drehzahlband ist einem Benziner (ohne Turbo) weit überlegen.
Dem eigentlichen Fragesteller des Threads ging es aber nicht unbedingt um Diesel vs. Benziner, sondern um die kleinen Diesel Motoren. Da ich Deine Rechnung nicht für vollkommen korrekt halte, möchte ich sie kurz korrigieren. Woher sind denn nur die Spritpreise??? 😁 Benziner etwas schön rechnen?
Gehen wir doch mal von einem 2l Diesel vs. Benziner aus, da der Threadersteller sich nicht mit dem verlockenden Gedanken eines 335i / 135i herumschlagen muss.
Anschaffungskosten:
So ein Thema, was man nicht unbedingt vergleichen kann, da man sich ja für ein Motorenkonzept nach eigenen Vorlieben entscheidet. Wenn man eine Wirtschaftlichkeitsrechnung Emotionslos machen will, dann muss man die natürlich einbeziehen. 2750,- Euro kostet der Diesel mehr, 1.000 Euro bringt er nach 3 Jahren wieder ein... macht also 1750,- Euro
Sprit:
Ich hatte vor kurzem das vergnügen wieder den 2l Benziner von BMW fahren zu dürfen. Bei genau der gleichen Strecke, mit den gleichen Fahrprofil (eher bin ich zurückhaltener mit dem Benziner gefahren), hat mich der Benziner genau 3l / 100km mehr als mein älterer 2l Diesel an der Tankstelle gekostet (Boardcomputer und Tankzettel). Geben wir den Benziner noch einen Bonus, damit hier nicht meiner verbraucht aber viel weniger daraus wird und machen 2.5l / 100km daraus. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung, hatte ja vor meinem jetzigen Diesel einen 2l Benziner.
Fahrleistung 30.000 km / Jahr
Diesel:
1,159 Euro / l * 6,5l / 100 km = 7,53 Euro / 100km
7,53 Euro / 100 km * 30.000 km= 2.259 Euro / 30.000 km
Benziner:
1,459 Euro / l * 9,0l / 100 km = 13,13 Euro / 100km
13,13 Euro / 100 km * 30.000 km= 3939 Euro / 30.000 km
Das deckt sich auch sehr gut mit meiner Erfahrung beim Umstieg auf Diesel, da ich immer genau die gleiche Strecke 200km eine Fahrt hatte und mit dem Diesel kam ich pro Euro knapp doppelt so weit.
Unterschied nach 3 Jahren:
5.040 Euro für den Diesel.
Nun noch die paar Euro Steuern raus rechnen, dann noch die 1.750 Euro.
8,69 Euro / 100ccm * 2000ccm= 173,80 Euro / Jahr mehr für den Diesel. Die 8,69 Euro ist der Differenzbetrag.
173,80 Euro / Jahr * 3 Jahre= 521, 40 Euro
5.040 Euro - 521,40 Euro - 1.750 Euro=
2.768,60 Euro ZUGUNSTEN des Diesels
Noch eine Anmerkung, beim Aufpreis hatte ich gar nicht die 15% Rabatt auf LP mit kalkuliert, dann würde die Rechnung noch etwas mehr zugunsten des Diesels ausfallen.
Zusammenfassend, was sollte die Rechnung belegen. Etwa das sich alle einen Diesel kaufen sollen? NEIN. Jeder sollte individuell ein nach seinen Vorlieben entsprechenden Technik entscheiden. Ein Diesel kann bei einer hohen Laufleistung wirtschaftlicher sein. Den Grenzbereich in Kilometerleistung pro Jahr kann man so genau nicht ausrechnen. Wenn jemand einen Diesel Motor besser findet und nur im Jahr 12.000 km fährt, dann würde ich grundsätzlich nicht davon abraten. Ist derjenige Neutral würde ich zu einem Benziner raten.
MfG cryptoki