1 Ampera, 4 Tage, 1.200km und ich - Mein persönlicher Testbericht
Hallo Ampera-Besitzer, -Freunde, -Interessenten und auch -Kritiker,
diese Woche hattte ich beruflich die Möglichkeit 4 Tage Ampera zu fahren.
Hier möchte ich jetzt mal über meine Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse berichten.
Der Ampera war so ein E-Pionieer (heißt das so?), hatte augenscheinlich Vollausstattung, EZ war 5/2012 und hatte rund 13.000km auf der Uhr.
Ich habe ja schon mehrere Amperas gesehen.
Auf Bildern, beim freundlichen, bei uns auf dem Firmenhof (wir haben 4 Stück im Fuhrpark) und auch mal hin und wieder so in freier Wildbahn. Wirklich mit dem Wagen beschäftigt habe ich mich aber nie näher.
Jetzt schon... 😉
Der erste Eindruck
Das Design des Amperas gefällt mir persönlich außerordentlich gut. Mehr dazu brauch ich wohl nicht zu schreiben. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Wie gesagt ich finde Ihn schick, andere nicht...!
Also nehme ich Platz und lasse mich vom Fuhrpark-Mitarbeiter einweisen.
Der erste Eindruck war ungelogen:
"Ach du schei..., um die Mittelkonsole mit den geschätzt 1. Mio. "Tasten" und den Touchscreen mit den x Einstellmöglichkeiten zu verstehen, muss ich nochmal so ca. 15 Semester studieren gehen"
Auf den ersten Eindurck waren Materialien und Verarbeitung im Innenraum gut.
So wie ich es auch von einem normalen Mittelklassewagen erwarten würde. Da das aber auch wiederum reine Geschmacksache ist, brauchen wir hierüber wohl auch nicht wirklich zu diskutieren. Ich finds OK, sage dazu aber auch direkt das ich keine Materialien wie in einer S-Klasse oder so erwarte. Lediglich dieses seltsame Grau der Mittelkonsole hat mich nicht gefallen. Schwarzer Klavierlack oder so fände ich deutlich besser.
Die erste Fahrt
Also los gehts! Stromkabel ab und - mit vollem Akku - Action. Von der Firma nach Hause. Rund 50 km
Ok, ich bin Schaltgetriebe gewohnt und keine Automatik! Also schon mal die erste Umstellung für mich. Aber kein Problem, man ist ja fexibel... 😛
Wer schon mal ein Elektroauto gefahren ist, weiß was das für ein Gefühl ist. Beschreiben kann man das schwer. Geht mir zumindest so. Irgendwie ist das von Geräuch und Feeling wie Straßenbahn fahren.
Wir haben auch mehrer Elektro-Fiat 500 im Fuhrpark. Von daher war das reine elektrische farhren für mich nix neues. Nur das der Ampera wirklich (in meinen Augen) mächtig Power hat.
Rein elektrisch hab ichs nicht nach Hause geschaft. auf den letzte 4 - 5 Km ging der Motor an. Was aber auch bei - 2 Grad und einem "Berg-auf-Berg-ab Heimweg" OK ist. Außerdem liefen ja auch Heizung auf volle Pulle, Sitzheizung, Radio, Licht etc.
Bei den aktuellen Temperaturen sind die angegebenen 80 km ja sowieso nicht zu erreichen. Wie mir der Herr vom Fuhrpark aber sagte wurde die 80 km rein elektrisch im Sommer sogar teilweise noch übertroffen. Es ist also def. möglich.
Zuhause hab ich dan Wagen dann wieder aufgeladen. Ganz normal an der Steckdose in der Garage. Mehr braucht es nicht. Eine Steckdose mit 16 A Absicherung ist ja heutzutage in (fast) jedem Haus zu finden. Beim Ampera kann man im Menu wohl einstellen wie geladen wird. Der Ladestrom wird also begrenzt. Das war aber alles so voreingestellt. Im Auto waren übrigens 2 Ladekabel. Eines für die Ladesäulen und ein "normales".
Zuhause hatte ich dann noch etwas Zeit um mich mit der Mittelkonsole und der Bedinung usw. zu befassen. Alles in allem sind die vielen Tasten - wobei es ja keine Tasten im eigentlichen Sinne sind, sonderen eher solche Touch-Tasten - kein Problem. Hab einfach alles mal 2 oder 3 mal gedrückt und schon wußte ich was was ist und wofür welche Taste ist. Aucdh die Bedienung des Tquchscreen ist kein Problem. Man muss sich halt schon mal damit befassen. Übrigens ließen sich die Touch-Taste sowie der Touchscreen auch mit Handschuhen (Leder) problemlos bedienen.
Die große Fahrt
Die Tage 2 und 3 habe ich dann mehr oder weniger auf der BAB (von Nähe Frankfurt nach Berlin) verbracht. Eine Akkuladung und ein voller Tank haben bis Berlin (ca. 560km) gereicht. Mehr ging aber wirklich nicht mehr. Lt. BC noch 9km bis nix mehr geht.
In Berlin Strom und Benzin getankt und am nächsten Tag zurück.
Lt. BC lag der Benzinverbrauch bei 7,1l/100km.
ABER: Die Heimfahrt bin ich von Stau in Stau und wenn frei war die meiste Zeit Vollgas gefahren.
Nach der Hinfahrt stand der BC bei lediglich 4,2l/100km. Und das finde ich doch mal Top.
Hierbei muss man in meinen Augen auch bedenken, dass der Ampera für solche Fahrten auch eigentlich nicht gemacht ist.
Ich könnte jetzt hier groß und breit über gesamt 12 Std. BAB-Fahrt berichten, aber das wäre wohl zu viel des Guten. Also kürze ich mein Gesamterlebniss jetzt ab:
Was hat mir nicht gefallen / Kritik 😰
Ein paar Dinge sind mir während der Fahrt/Zeit aufgefallen, die man bei einem Facelift - wenn denn eins kommt - überarbeiten/ändern/verbessern sollte.
Das Licht:
Also das Fahrlich fand ich sehr dunkel. Liegt aber auch evtl. daran, dass ich bei unserem Volvo Bi-Xenon gewöhnt bin. Für mein empfindenm hatte der Ampera "nur" normales Licht.
Bitte ändern und Xenon verbauen!
Die Sicht nach hinten/Rückfahrkamera:
Also die Übersicht nach hinten ist echt grenzwertig. Ok, dass ist dem Design geschuldet und dafür gibt es ein Rückfahrkamera. Diese ist aber so "bescheiden tief" angebracht, dass die Ruck Zuck verdreckt ist und man dann nichts mehr erkenn kann.
Kamera bitte höher setzen.
Die Lenkung:
Ich weiß nicht wie ich das mit Worten beschreiben soll. Irgendwie fand ich die Lenkung etwas seltsam. Total "Indirekt-direkt-schwammig-leichtgänging-ungewöhnlich"
Ich kanns mit Worten nicht wirklich beschreiben. Irgendwie hatte ich das gefühl wenig Rückmeldung von der Straße zu erhalten. Einfach mal fahren und selber sich was dazu denken.
Bitte überarbeiten Opel!
Die Karosserie:
Karosserie ist vielleicht das falsche Wort...! Vor allem kritisiere ich den Überhang vorne.
Bei jeder kleinen Steigung - also Einfahrten oder Auffahrten - setzt die Stossstange vorne auf.
Aßerdem ist am Heck unter die "Flügel" noch ein kleines Fenster. Zum einen wird´s immer schnell dreckig und zum anderen wirds in der Waschanlage nicht sauber.
Heizung/Lüftung:
Ansich arbeiten Heizung und Lüftung top. Auto war echt schnell warm.
Nur die Steuerung ist etwas Fummelig. Halt auch über diese Touch-Tasten.
Hier würde ich mir normale Drehregler wünschen. Würde es einfacher machen.
Was fand ich gut/Lob 😁
Die Sitze:
Super bequem. Jeweils 6 Std. BAB ohen Rückenscherzen. Top!!!!
Verarbeitung:
Super! Nichts hat geklappert oder gewackelt. Super. Auch die Materialien fand ich - wie schon erwähnt - OK.
Natürlich ist hier nichts mit Leder bezogen oder so wie es bei anderen Autos in der + 50.000 Euro-Klasse ist. Dafür haben wir halt hier Technik verbaut, die andere überhaupt nicht im Programm haben.
Die Power:
Woh!!!!!!!!!!!!! Unglaublich!!!!!!!!! Der Teil hat eine Power!!!!!!
Vor allem den Durchzug fand ich grandios!!!!
Auf der Heimfahrt in einer Baustelle. Tempo 80, vor mir ein M5. Baustelle Ende, 80
und Gas. Der M5 ist mir nicht davon gefahren! Ich bin dran geblieben! Zumindest bis bei 169 km abgeriegelt wurde. Auch wenns viele nicht glauben werden, es war wirklich so. Ich konnte es selbst nicht glauben.
Das Konzept:
Das Zusammenspiel von Akku und Motor ist genial. Der Wagen ist auch bei 150 auf der Bahn super leise.
Man merkt es nicht, wenn der Motor anspringt. Nur bei "Kick Down" (kann man das beim Ampera so nennen???) dreht der Motor mal hoch und ist dann hörbar. Ansonsten aber nicht feststellbar.
Keyless Entry:
Ok, haben andere Autos auch. Ich habs bisher nicht und fands toll!
Wischwasser füllen:
Unterwegs ging mir das Wischwasser aus. Also auffüllen. Der Stutzen ist direkt vorne neben dem linken Scheinwerfer auf dem Schlossträger. ich hab noch nie so einfach Wischwasser nachgefüllt! Top!
Fazit
Der Ampera ist in meinen Augen in jedem Fall familientauglich. Nonstop nach Berlin mit einem Tank sind dafür schon mal ein Beweis.
Ok, der Wagen hat nur 4 Sitze, was aber - zumindest mir - reicht. Außerdem kaufe ich ein Auto ja auch für mich und nicht um 100 Leute mitzunehmen...!
Der Kofferraum ist in jedem Fall für Mutti alltagstauglich und Pappi hat - wenn er im Sportmodus fährt - ein "Sportwagen". Zumindest kurzzeitig!!! 🙂
Die Bedienung war nach kurzer Eingewöhnung auch kein Problem mehr.
Kaufen? Ja? Nein? F
ür mich kann ich sagen "Ja"! Ich würde mir einen kaufen. Allerdings nicht für 50.000 Euro. Der Wagen wird aber sicher noch billiger werden. Bei rund 40.000 Euro würde ich sofort sagen: "JA"
So, dass wars jetzt von meiner Seite. Wenn Fragen sind, bitte einfach melden.
Ich will hier aber jetzt in keinem Fall ein Diskussion über Sinn und Sinnlosigkeit des Konzept Ampera lostreten, sondern einfach meine Erfahrungen teilen.
PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf Sie behalten. Um die Uhrzeit und bei der Masse Text bleibt das net aus..... 😛
Beste Antwort im Thema
Hallo Ampera-Besitzer, -Freunde, -Interessenten und auch -Kritiker,
diese Woche hattte ich beruflich die Möglichkeit 4 Tage Ampera zu fahren.
Hier möchte ich jetzt mal über meine Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse berichten.
Der Ampera war so ein E-Pionieer (heißt das so?), hatte augenscheinlich Vollausstattung, EZ war 5/2012 und hatte rund 13.000km auf der Uhr.
Ich habe ja schon mehrere Amperas gesehen.
Auf Bildern, beim freundlichen, bei uns auf dem Firmenhof (wir haben 4 Stück im Fuhrpark) und auch mal hin und wieder so in freier Wildbahn. Wirklich mit dem Wagen beschäftigt habe ich mich aber nie näher.
Jetzt schon... 😉
Der erste Eindruck
Das Design des Amperas gefällt mir persönlich außerordentlich gut. Mehr dazu brauch ich wohl nicht zu schreiben. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Wie gesagt ich finde Ihn schick, andere nicht...!
Also nehme ich Platz und lasse mich vom Fuhrpark-Mitarbeiter einweisen.
Der erste Eindruck war ungelogen:
"Ach du schei..., um die Mittelkonsole mit den geschätzt 1. Mio. "Tasten" und den Touchscreen mit den x Einstellmöglichkeiten zu verstehen, muss ich nochmal so ca. 15 Semester studieren gehen"
Auf den ersten Eindurck waren Materialien und Verarbeitung im Innenraum gut.
So wie ich es auch von einem normalen Mittelklassewagen erwarten würde. Da das aber auch wiederum reine Geschmacksache ist, brauchen wir hierüber wohl auch nicht wirklich zu diskutieren. Ich finds OK, sage dazu aber auch direkt das ich keine Materialien wie in einer S-Klasse oder so erwarte. Lediglich dieses seltsame Grau der Mittelkonsole hat mich nicht gefallen. Schwarzer Klavierlack oder so fände ich deutlich besser.
Die erste Fahrt
Also los gehts! Stromkabel ab und - mit vollem Akku - Action. Von der Firma nach Hause. Rund 50 km
Ok, ich bin Schaltgetriebe gewohnt und keine Automatik! Also schon mal die erste Umstellung für mich. Aber kein Problem, man ist ja fexibel... 😛
Wer schon mal ein Elektroauto gefahren ist, weiß was das für ein Gefühl ist. Beschreiben kann man das schwer. Geht mir zumindest so. Irgendwie ist das von Geräuch und Feeling wie Straßenbahn fahren.
Wir haben auch mehrer Elektro-Fiat 500 im Fuhrpark. Von daher war das reine elektrische farhren für mich nix neues. Nur das der Ampera wirklich (in meinen Augen) mächtig Power hat.
Rein elektrisch hab ichs nicht nach Hause geschaft. auf den letzte 4 - 5 Km ging der Motor an. Was aber auch bei - 2 Grad und einem "Berg-auf-Berg-ab Heimweg" OK ist. Außerdem liefen ja auch Heizung auf volle Pulle, Sitzheizung, Radio, Licht etc.
Bei den aktuellen Temperaturen sind die angegebenen 80 km ja sowieso nicht zu erreichen. Wie mir der Herr vom Fuhrpark aber sagte wurde die 80 km rein elektrisch im Sommer sogar teilweise noch übertroffen. Es ist also def. möglich.
Zuhause hab ich dan Wagen dann wieder aufgeladen. Ganz normal an der Steckdose in der Garage. Mehr braucht es nicht. Eine Steckdose mit 16 A Absicherung ist ja heutzutage in (fast) jedem Haus zu finden. Beim Ampera kann man im Menu wohl einstellen wie geladen wird. Der Ladestrom wird also begrenzt. Das war aber alles so voreingestellt. Im Auto waren übrigens 2 Ladekabel. Eines für die Ladesäulen und ein "normales".
Zuhause hatte ich dann noch etwas Zeit um mich mit der Mittelkonsole und der Bedinung usw. zu befassen. Alles in allem sind die vielen Tasten - wobei es ja keine Tasten im eigentlichen Sinne sind, sonderen eher solche Touch-Tasten - kein Problem. Hab einfach alles mal 2 oder 3 mal gedrückt und schon wußte ich was was ist und wofür welche Taste ist. Aucdh die Bedienung des Tquchscreen ist kein Problem. Man muss sich halt schon mal damit befassen. Übrigens ließen sich die Touch-Taste sowie der Touchscreen auch mit Handschuhen (Leder) problemlos bedienen.
Die große Fahrt
Die Tage 2 und 3 habe ich dann mehr oder weniger auf der BAB (von Nähe Frankfurt nach Berlin) verbracht. Eine Akkuladung und ein voller Tank haben bis Berlin (ca. 560km) gereicht. Mehr ging aber wirklich nicht mehr. Lt. BC noch 9km bis nix mehr geht.
In Berlin Strom und Benzin getankt und am nächsten Tag zurück.
Lt. BC lag der Benzinverbrauch bei 7,1l/100km.
ABER: Die Heimfahrt bin ich von Stau in Stau und wenn frei war die meiste Zeit Vollgas gefahren.
Nach der Hinfahrt stand der BC bei lediglich 4,2l/100km. Und das finde ich doch mal Top.
Hierbei muss man in meinen Augen auch bedenken, dass der Ampera für solche Fahrten auch eigentlich nicht gemacht ist.
Ich könnte jetzt hier groß und breit über gesamt 12 Std. BAB-Fahrt berichten, aber das wäre wohl zu viel des Guten. Also kürze ich mein Gesamterlebniss jetzt ab:
Was hat mir nicht gefallen / Kritik 😰
Ein paar Dinge sind mir während der Fahrt/Zeit aufgefallen, die man bei einem Facelift - wenn denn eins kommt - überarbeiten/ändern/verbessern sollte.
Das Licht:
Also das Fahrlich fand ich sehr dunkel. Liegt aber auch evtl. daran, dass ich bei unserem Volvo Bi-Xenon gewöhnt bin. Für mein empfindenm hatte der Ampera "nur" normales Licht.
Bitte ändern und Xenon verbauen!
Die Sicht nach hinten/Rückfahrkamera:
Also die Übersicht nach hinten ist echt grenzwertig. Ok, dass ist dem Design geschuldet und dafür gibt es ein Rückfahrkamera. Diese ist aber so "bescheiden tief" angebracht, dass die Ruck Zuck verdreckt ist und man dann nichts mehr erkenn kann.
Kamera bitte höher setzen.
Die Lenkung:
Ich weiß nicht wie ich das mit Worten beschreiben soll. Irgendwie fand ich die Lenkung etwas seltsam. Total "Indirekt-direkt-schwammig-leichtgänging-ungewöhnlich"
Ich kanns mit Worten nicht wirklich beschreiben. Irgendwie hatte ich das gefühl wenig Rückmeldung von der Straße zu erhalten. Einfach mal fahren und selber sich was dazu denken.
Bitte überarbeiten Opel!
Die Karosserie:
Karosserie ist vielleicht das falsche Wort...! Vor allem kritisiere ich den Überhang vorne.
Bei jeder kleinen Steigung - also Einfahrten oder Auffahrten - setzt die Stossstange vorne auf.
Aßerdem ist am Heck unter die "Flügel" noch ein kleines Fenster. Zum einen wird´s immer schnell dreckig und zum anderen wirds in der Waschanlage nicht sauber.
Heizung/Lüftung:
Ansich arbeiten Heizung und Lüftung top. Auto war echt schnell warm.
Nur die Steuerung ist etwas Fummelig. Halt auch über diese Touch-Tasten.
Hier würde ich mir normale Drehregler wünschen. Würde es einfacher machen.
Was fand ich gut/Lob 😁
Die Sitze:
Super bequem. Jeweils 6 Std. BAB ohen Rückenscherzen. Top!!!!
Verarbeitung:
Super! Nichts hat geklappert oder gewackelt. Super. Auch die Materialien fand ich - wie schon erwähnt - OK.
Natürlich ist hier nichts mit Leder bezogen oder so wie es bei anderen Autos in der + 50.000 Euro-Klasse ist. Dafür haben wir halt hier Technik verbaut, die andere überhaupt nicht im Programm haben.
Die Power:
Woh!!!!!!!!!!!!! Unglaublich!!!!!!!!! Der Teil hat eine Power!!!!!!
Vor allem den Durchzug fand ich grandios!!!!
Auf der Heimfahrt in einer Baustelle. Tempo 80, vor mir ein M5. Baustelle Ende, 80
und Gas. Der M5 ist mir nicht davon gefahren! Ich bin dran geblieben! Zumindest bis bei 169 km abgeriegelt wurde. Auch wenns viele nicht glauben werden, es war wirklich so. Ich konnte es selbst nicht glauben.
Das Konzept:
Das Zusammenspiel von Akku und Motor ist genial. Der Wagen ist auch bei 150 auf der Bahn super leise.
Man merkt es nicht, wenn der Motor anspringt. Nur bei "Kick Down" (kann man das beim Ampera so nennen???) dreht der Motor mal hoch und ist dann hörbar. Ansonsten aber nicht feststellbar.
Keyless Entry:
Ok, haben andere Autos auch. Ich habs bisher nicht und fands toll!
Wischwasser füllen:
Unterwegs ging mir das Wischwasser aus. Also auffüllen. Der Stutzen ist direkt vorne neben dem linken Scheinwerfer auf dem Schlossträger. ich hab noch nie so einfach Wischwasser nachgefüllt! Top!
Fazit
Der Ampera ist in meinen Augen in jedem Fall familientauglich. Nonstop nach Berlin mit einem Tank sind dafür schon mal ein Beweis.
Ok, der Wagen hat nur 4 Sitze, was aber - zumindest mir - reicht. Außerdem kaufe ich ein Auto ja auch für mich und nicht um 100 Leute mitzunehmen...!
Der Kofferraum ist in jedem Fall für Mutti alltagstauglich und Pappi hat - wenn er im Sportmodus fährt - ein "Sportwagen". Zumindest kurzzeitig!!! 🙂
Die Bedienung war nach kurzer Eingewöhnung auch kein Problem mehr.
Kaufen? Ja? Nein? F
ür mich kann ich sagen "Ja"! Ich würde mir einen kaufen. Allerdings nicht für 50.000 Euro. Der Wagen wird aber sicher noch billiger werden. Bei rund 40.000 Euro würde ich sofort sagen: "JA"
So, dass wars jetzt von meiner Seite. Wenn Fragen sind, bitte einfach melden.
Ich will hier aber jetzt in keinem Fall ein Diskussion über Sinn und Sinnlosigkeit des Konzept Ampera lostreten, sondern einfach meine Erfahrungen teilen.
PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf Sie behalten. Um die Uhrzeit und bei der Masse Text bleibt das net aus..... 😛
119 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von cone-A
Wenn auf dem Ampera vier Ringe gepappt wären: Ich möchte gar nicht wissen, welche Lobesarien auf dieses Auto gesungen worden wären. 😉
Wenn Audi es sich "wagt" so eine Plastikrübe auf die Beine zu stellen, bin ich bei Ford 😛 .
Zitat:
Original geschrieben von sepplhuber
Ich kann auch nach ca. 1 Mio gefahrener Km und 10 völlig unterschiedlich motorisierten Autos nicht beurteilen, welches dieser Autos die beste Beschleunigung hatte. Die Physik erlaubt es mir einfach nicht, dass es der Prius ist. Auch dass ich beim direkten Vergleich bei Ampelstarts immer die Nase vorn habe, kann gar nicht sein, muß also meiner Fantasie entsprechen, oder noch einfacher: ich habe gelogen.
Wo ist dein Problem?
Stoppe die Zeit die dein Fahrzeug von 0-50 oder 0-100 benötigt und vergleiche das Ergebniss mit anderen Fahrzeugen. Dann weißt du wer besser beschleunigt. Wenn die Messwerte genauer sein sollen, dann nimm welche die von "Profis" (Fahzeitschriften) ermittelt wurden.
Ich will die Überraschung ungern vorweg nehmen, aber ein 136 PS Auto beschleunigt meist wie ein 136 PS Auto ähnlicher Machart (Gewicht, Antriebsachse, etc..).
Zitat:
Original geschrieben von ITpassion
Insofern wir uns darauf einigen können das man mit Uhren die Zeit messen kann, sind wir uns auch einig das du eine glatte Lüge verbreitest.Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Für alle, die hier mitlesen, noch keines der beiden Autos gefahren sind und womöglich das Geschreibsel von ITpassion glauben: beide Autos (Ampera und Model S) beeindrucken sehr wohl durch ihre Beschleunigung in der Praxis und speziell beim Model S Performance gibt es nichts Vergleichbares mit einem Verbrennungsmotor unter 600 PS!
Von 150 auf 210 km/h mag ein 400 PS-Verbrenner evtl. schneller sein doch das ist in der Praxis wenig relevant.Ich besitze beide o.g. Autos.
Insofern wir uns darauf einigen können, dass Du von der Theorie sprichst und ich von der Praxis, sind wir uns einig, dass Du jemanden einer Lüge bezichtigst ohne über die selbe Erfahrung zu verfügen.
Es bringt überhaupt nichts auf die Datenblätter der Hersteller zu schauen und diese hier als Argument anzuführen. Mach einfach eigene Erfahrungen und fahre mal einen Spurt mit einem Ampera gegen einen 150PS Verbrenner und dann können wir gerne weiterdiskutieren ...
Zitat:
Original geschrieben von ITpassion
Denn es benötigt bei weitem keinen 600 PS Otto- oder Dieselmotor um eine Limousine auch in unter 4,4 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen.
Sorry aber das ist Blödsinn! Bei einer Limousine mit Heckantrieb und ähnlichem Leergewicht liegt die Grenze ziemlich genau bei 600PS, um in unter 4,4 Sekunden auf 100km/h zu kommen.
Ich bin selbst schon Fahrzeuge mit 600PS (und mehr) gefahren und kann das sehr wohl beurteilen.
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Insofern wir uns darauf einigen können, dass Du von der Theorie sprichst und ich von der Praxis, sind wir uns einig, dass Du jemanden einer Lüge bezichtigst ohne über die selbe Erfahrung zu verfügen.Es bringt überhaupt nichts auf die Datenblätter der Hersteller zu schauen und diese hier als Argument anzuführen. Mach einfach eigene Erfahrungen und fahre mal einen Spurt mit einem Ampera gegen einen 150PS Verbrenner und dann können wir gerne weiterdiskutieren ...
Das heißt Uhren können bei weitem nicht so präzise messen wie dein subjektiver Beschleunigungseindruck? Alles klar.
Nächsten Freitag habe ich den Tesla S P85, dann schaue ich mal ob es möglich ist unter 4 Sekunden auf 100 zu kommen 😁 .
Ich verstehe nicht was es an so einfach messbaren Dingen wie Beschleunigung zu diskutieren gibt.
Zitat:
Original geschrieben von ITpassion
Das heißt Uhren können bei weitem nicht so präzise messen wie dein subjektiver Beschleunigungseindruck? Alles klar.Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Insofern wir uns darauf einigen können, dass Du von der Theorie sprichst und ich von der Praxis, sind wir uns einig, dass Du jemanden einer Lüge bezichtigst ohne über die selbe Erfahrung zu verfügen.Es bringt überhaupt nichts auf die Datenblätter der Hersteller zu schauen und diese hier als Argument anzuführen. Mach einfach eigene Erfahrungen und fahre mal einen Spurt mit einem Ampera gegen einen 150PS Verbrenner und dann können wir gerne weiterdiskutieren ...
Nächsten Freitag habe ich den Tesla S P85, dann schaue ich mal ob es möglich ist unter 4 Sekunden auf 100 zu kommen 😁 .
Ich verstehe nicht was es an so einfach messbaren Dingen wie Beschleunigung zu diskutieren gibt.
Das kann ich Dir sagen:
Duhast nicht gemessen sondern glaubst den Herstellerangaben aus den Prospekten, die aber in der Praxis nicht vergleichbar sind.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Yellow68
Das kann ich Dir sagen: Du hast nicht gemessen sondern glaubst den Herstellerangaben aus den Prospekten, die aber in der Praxis nicht vergleichbar sind.
Achso, d.h. also das die Hersteller der Fahrzeuge (und nachgeschaltet die Fachpresse) nicht messen kann. Du aber besser als Messgeräte schätzt? Also wenn mich das nicht überzeugt .... 🙄 .
Ich glaube ich wurde missverstanden. Ich habe nie behauptet, dass mein Prius schneller fährt, als auf den Herstellerdaten abgedruckt ist. Von mir aus kann da auch draufstehen, dass er 30 S auf 100 braucht. So lange ich damit trotzdem besser beschleunige als die anderen ist mir das ziemlich egal.
Wie ist es denn eigentlich z.B. mit den Verbrauchsangaben? Die stimmen so gut wie nie. Bei Testfahrten von Autozeitschriften stellt sich oft heraus, dass das eine Auto noch sehr nahe an den Herstellerangaben liegt und ein anderes erheblich (!!) darüber, bei gleichen Fahrtverhältnissen.
Ist es nicht so, dass die technischen Daten vom Hersteller stammen? Von wem werden die dann noch einmal überprüft? Ich könnte mir vorstellen, dass 90 % aller Priusfahrer keinerlei Interesse haben an irgendwelchen tollen Beschleunigungswerten, deshalb wird vielleicht die realistische Zahl angegeben, während ein anderer Hersteller (Audi, BMW) das Ganze ein wenig aufmotzt, eine gute Beschleunigung ist für deren Käuferschicht sicherlich ein Kaufargument.
Zitat:
Original geschrieben von sepplhuber
Wie ist es denn eigentlich z.B. mit den Verbrauchsangaben? Die stimmen so gut wie nie. Bei Testfahrten von Autozeitschriften stellt sich oft heraus, dass das eine Auto noch sehr nahe an den Herstellerangaben liegt und ein anderes erheblich (!!) darüber, bei gleichen Fahrtverhältnissen.
Die Herstellerangaben für den Verbrauch werden nach gesetzlicher Vorschrift (NEFZ) ermittelt. Zeitschriften versuchen "reale" Verbräuche zu ermitteln, was bei der Aufgabenstellung eine Aufgabe ohne sinnvolles Ergebniss ist, da die Streckenprofile der Nutzer extremst unterschiedlich sein können.
Zitat:
Original geschrieben von sepplhuber
Ist es nicht so, dass die technischen Daten vom Hersteller stammen? Von wem werden die dann noch einmal überprüft? Ich könnte mir vorstellen, dass 90 % aller Priusfahrer keinerlei Interesse haben an irgendwelchen tollen Beschleunigungswerten, deshalb wird vielleicht die realistische Zahl angegeben, während ein anderer Hersteller (Audi, BMW) das Ganze ein wenig aufmotzt, eine gute Beschleunigung ist für deren Käuferschicht sicherlich ein Kaufargument.
Die Werksangaben (bzgl. Fahrleistungen) können in der Regel von Fachzeitschriften verifiziert werden und weichen meist, wenn überhaupt, nur wenige Zehntel von den Werksangaben ab. Es gibt natürlich immer Ausreisser wie z.B. den Smart CDi oder der GT86, die kennen tatsächlich ihre Werksangaben nur vom Prospekt.
So, ich habe jetzt mal ein wenig gegoogelt und bin irgendwann beim Stichwort "Elektroauto und Drehmoment" gelandet.
Ich habe jetzt Angaben von TÜV Nord, Wikipedia und allen möglichen anderen gelesen........
Es heißt immer sinngemäß: Der Elektromotor hat im Gegensatz zum Verbrennungsmotor von Beginn an das volle Drehmoment zur Verfügung. Das führt dazu, dass der Elektromotor zu Beginn des Beschleunigungsvorganges deutlich im Vorteil ist.
Dies deckt sich ganz genau mit meinen persönlichen Erfahrungen. Es sind die ersten 2 Sekunden, in denen ich im Vorteil bin und da ist das andere Auto längst im Rückspiegel sichtbar.
Zitat:
Original geschrieben von sepplhuber
Es heißt immer sinngemäß: Der Elektromotor hat im Gegensatz zum Verbrennungsmotor von Beginn an das volle Drehmoment zur Verfügung. Das führt dazu, dass der Elektromotor zu Beginn des Beschleunigungsvorganges deutlich im Vorteil ist.
Dies deckt sich ganz genau mit meinen persönlichen Erfahrungen. Es sind die ersten 2 Sekunden, in denen ich im Vorteil bin und da ist das andere Auto längst im Rückspiegel sichtbar.
Dieses "Argument" kenne ich.
OK vergleichen wir mal den Ampera mit einem aktuellen BMW (könnte auch ein Audi, Mercedes, VW, .... sein).
Der Ampera bietet 100% seines Drehmomments ab der ersten Umdrehung, der BMW liefet 100% des Drehmoments erst ab 1.200 Upm.
Klingt ganz klar nach einem Vorteil für den Ampera.
Nur jetzt kommt hinzu das man konventionelle Motoren nicht mit 0 (oder einer) Umdrehungen anfahren kann, d.h. man kuppelt irgendwo zwischen 1.000 und 1.400 Upm ein. Ok und wo genau ist jetzt der E-Vorteil?
woher weiss man eigentlich ob der ampelgegner voll draufftritt? oder erkenntman das an den beiden plüschwürfeln am innenspiegel? 😁
Zitat:
Original geschrieben von sepplhuber
So, ich habe jetzt mal ein wenig gegoogelt und bin irgendwann beim Stichwort "Elektroauto und Drehmoment" gelandet.Ich habe jetzt Angaben von TÜV Nord, Wikipedia und allen möglichen anderen gelesen........
Es heißt immer sinngemäß: Der Elektromotor hat im Gegensatz zum Verbrennungsmotor von Beginn an das volle Drehmoment zur Verfügung. Das führt dazu, dass der Elektromotor zu Beginn des Beschleunigungsvorganges deutlich im Vorteil ist.
Dies deckt sich ganz genau mit meinen persönlichen Erfahrungen. Es sind die ersten 2 Sekunden, in denen ich im Vorteil bin und da ist das andere Auto längst im Rückspiegel sichtbar.
Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Leistung = Arbeit pro Zeiteinheit
Drehmoment= Kraft
Weitere wesentliche Faktoren für die Beschleunigung sind dann Fahrzeuggewicht, Reibungswerte (Fahrbahn) und Getriebeübersetzung, alles andere kann bei 0-100 Km/h -Messungen/Diskussionen vernachlässigt werden.
Z.B. Opel Ampera, 150 PS, 0-100 Km/h von diversen Fachzeitschriften und auch von Opel angegeben mit 9-9,5 Sekunden, Fahrzeugleergewicht 1732 Kg
Ford Focus 1,6 T Ecoboost, 150 PS,1.365 Kg Leergewicht, 0-100 Km/h gemessen und Werksangaben zwischen 8,9 Sek. -9,3 Sekunden
VW Golf 1,4 TSI, 140 PS,1.312 Kg, 8,3 Sekunden 0-100 Km/h
Opel Astra 1,4 T/140 PS; 1.454 Kg, 8,8 Sek. 0-100 Km/h
Skoda Octavia 1,4 TSI/140 PS, 1.293 Kg, 8,3 Sek. 0-100 Km/h
Kia Ceed 1,6 GDi, 135 PS, 1.308 Kg, 9,2 Sekunden 0-100 Km/h
Honda Civic 1,8 I-VTEC, 142 PS, 1.301 Kg, 8,8 Sekunden 0-100 Km/h
usw. usf.
Also...ein "normal schweres" 150 PS-Auto beschleunigt auch so wie ein 150 PS-Auto, bloß dass dann "schwerere" 150 PS-Autos eben schlechter beschleunigen, egal, ob es nun mit E-Motor oder mit V-Motor angetrieben wird. Siehe die geannten Werte/Fahrzeuge.
Dass man bei einem Verbrennerantrieb ja auch nicht bei "0" Umdrehungen/Minute mit dann "0" Drehmoment einkuppelt, sondern erst bei (fiktiv) 1.200-1.500 U/min und dann anliegendem Drehmoment (wird bei vielen der o.g. Fahrzeuge dann ca. 160-200 Nm Drehmonent anliegen...?) einkuppelt und beschleunigt, wurde ja bereits von ITpassion nachvollziehbar erläutert.
Viele Grüße,vectoura
Entschuldigung. Aber ein Verbrennungsmotor läuft im Schnitt 1000 Umdrehungen im Leerlauf, um dann beim Einkuppeln bei 1000 bis 1400 Umdrehungen überhaupt Leistung abrufen zu können, aber niemals 100 %. Das weiß nun jeder Autofahrer aus Erfahrung. Ein normaler Verbrennungsmotor liefert das maximale Drehmoment (also 100 %) erst bei einigen Tausend Umdrehungen. Ich weiß nicht, welche neue Innovation da BMW jetzt entwickelt hat????
Ich meinte bisher immer ganz "normale" Autos.
Der Elektromotor liefert das max. Drehmoment ab der ersten Umdrehung. Es gibt auch schöne Schaubilder Elektromotor/Verbrennungsmotor, die das alles illustrieren.
Aber ok. Ein Fahrer mit Verbrennungsmotor und Schaltgetriebe müsste im Leerlauf Vollgas geben, auf 5000 Umdrehungen hochgehen und dann schlagartig die Kupplung loslassen, dann hätte er bei gleicher Leistung die gleiche Beschleunigung aus dem Stand heraus. Nur macht das in der Praxis kein Mensch. Ich habe das bisher jedenfalls noch nie erlebt. Ist vielleicht auch nicht ideal für die Kupplung.....
Andererseits kann ich mit meinem Prius (oder eben mit einem Ampera) ohne Motorengehäul voll aufs Gas gehen und er geht halt einfach ab.
Und das wäre für mich auch die Erklärung für meine alltägliche Fahrpraxis, in der die anderen Fahrer mit Verbrennungsmotor eben nicht anfahren im Stile von Michael Schumacher.
und deswegen bist du immer schneller. du trittst drauf und bist weg. die "normalfahrer" fahren halt normal an. sie könnten auch anders.
stell dich einfach mal am wochenende abends oder nachts an die ampel einer mehrspurigen ausfallstraße einer großstadt. da wirst du früher oder später die potente stadtjugend mit ihren donnernden kisten beim beschleunigen erleben. 😁
Zitat:
Original geschrieben von sepplhuber
Der Elektromotor liefert das max. Drehmoment ab der ersten Umdrehung. Es gibt auch schöne Schaubilder Elektromotor/Verbrennungsmotor, die das alles illustrieren.Aber ok. Ein Fahrer mit Verbrennungsmotor und Schaltgetriebe müsste im Leerlauf Vollgas geben, auf 5000 Umdrehungen hochgehen und dann schlagartig die Kupplung loslassen, dann hätte er bei gleicher Leistung die gleiche Beschleunigung aus dem Stand heraus. Nur macht das in der Praxis kein Mensch. Ich habe das bisher jedenfalls noch nie erlebt. Ist vielleicht auch nicht ideal für die Kupplung.....
Andererseits kann ich mit meinem Prius (oder eben mit einem Ampera) ohne Motorengehäul voll aufs Gas gehen und er geht halt einfach ab.
Ein mal sprichst du von Drehmoment, dann redest du wieder Leistung. Na was denn nun?
Auch der prius hat durch seine zwei Motorgeneratoren und den ICE vom Stand weg nicht maximale Leistung. Siehe die Protokolle die du zitierst.
Ich bin den Auris Hybrid auch schon gefahren der den selben Antrieb wie der PriusIII hat. Wenn man da aus dem Stand voll aufs Fahrpedal tritt ist die Lautlosigkeit aber ein Mythos den du hier bedienst!
Wieso sollte man bei 5000 einkuppeln wenn das max Drehmoment bei z.B. 1500 schon anliegt? Es soll ja auch andere Motorkonzepte geben als die Atkinsonmotoren die zwingend Drehzahl brauchen.
Zitat:
Original geschrieben von sepplhuber
Entschuldigung. Aber ein Verbrennungsmotor läuft im Schnitt 1000 Umdrehungen im Leerlauf, um dann beim Einkuppeln bei 1000 bis 1400 Umdrehungen überhaupt Leistung abrufen zu können, aber niemals 100 %. Das weiß nun jeder Autofahrer aus Erfahrung. Ein normaler Verbrennungsmotor liefert das maximale Drehmoment (also 100 %) erst bei einigen Tausend Umdrehungen. Ich weiß nicht, welche neue Innovation da BMW jetzt entwickelt hat????
Ich meinte bisher immer ganz "normale" Autos.
Dieses verrückte Phänomen nennt man "Turbo Motor". Gibts bei allen gängigen Herstellern (schon seit Jahren). Mein Wäglechen liefert 100% bei 1.500 Upm, einige BMWs noch früher. Ist heute (bzw. seit Jahren nichts besonderes mehr.
Das was du beschreibst ist die Charakteristik die ich so gar nicht mag, nennt sich Saugmotor. Viel Leistung auf dem Papier, wenig auf der Straße.