1.6 TDI zum sparsamen Pendeln bis 130 km/h empfehlenswert?
Ich suche ein günstiges sparsames und einigermaßen komfortables Auto zum pendeln.
Geschwindigkeit wird sich meist so um 120 und 130 km/h bewegen, selten mehr.
Ist der 1.6er TDI zu empfehlen? Handschalter.
Läuft der aufgrund des kleineren Hubraumes leiser als der 2.0 TDI oder rauher?
Wie sieht es mit der Haltbarkeit bei hohem km-Stand aus? Zuverlässig?
Macht nach dem SW Update der 1.6 oder 2.0 TDI weniger Probleme?
3 Antworten
Das ist glaube ich so ziemlich egal. Seit dem SW Update sind die halt im Abgasverhalten bzw. der Nutzung der Komponenten wie Rußpartiklefilter, AGR, etc. stärker beansprucht. Wenn du aber schön Langstrecke fährst kannst du etwas dazu tun, dass passiv regenriert wird. Aktiv wird aber trotzdem regeneriert durch zusätzliche Dieseleinspritzung und Spätverstellung. Gerne mal Gas geben, das kann nicht schaden sondern hilft.
Wie kannst du passive Regeneration unterstützen?
Langstrecken mit >20 Min. konstant >80 km/h Hohe Gänge meiden
– lieber 4./5. statt 6., um die Drehzahl und Abgastemperatur zu erhöhen Spritverbrauch leicht erhöhen = mehr Temperatur.
Leichtes Beschleunigen und Svhnellfahren statt Cruisen erhöht thermische Last.
Ob leiser oder lauter, tut sich wohl nichts. Mein DPF war bei 180.000km knapp 65% voll. Kann bei hohen Laufleistungen also sein, dass der mal neu muss. Und aufgrund der Dieseleinspritzung beim aktven Regenerieren undDieseleintrag ins Öl würde ich das Ölwechselintervall auf 15.000km fest machen. Der Motor dankt es.
Bei meinem CFHC waren die Lamellenfedern der Kuppung gebrochen, weiß nicht ob das nur bei 2.0dti passierte. Von Mitte 2011 bis Mitte 2012 sind Sachskuppungen betroffen. Wenn man weiter fä,hrt ist das Getriebe schnell durchgeschliffen. Aber auch so ist ne Kupplung mit Schwungrad und Ausrücklager und Wechselaufwand nicht billig.
Ich wollte den 6.Gang im 2.0TDI nicht missen. Es gab ja, meine ich zumindest, beim 1.6er TDI nur fünf Gänge.
Unter Last regeneriert der 2.0TDI auch passiv im 6. Gang. Das lässt sich mittels Torque-App und einem OBDII-Adapter leicht beobachten. Dadurch kann man auch die aktive Regeneration "verschieben", so meine Erfahrungen.
Reisen mit 130km/h und Tempomat im 6. Gang ist super angenehm beim 2.0TDI.
Das mit den Verkoken ist wohl ein Fall für sich....
Da ich Probleme mit Ruckeln habe, anderer Thread, und absolut nicht weiter komme, habe ich letzten Samstag die Ansaugbrücke demontiert um nach Verkokungen zu sehen.
Da der 1. Besitzer Renter war und das Auto in 10 Jahren nur 80000km gelaufen hat und der 2. Besitzer ebenfalls nur 2x am Tag je 7km gefahren ist wie ich auch, habe ich schlimmes befürchtet.
Pustekuchen. Ansaugbrücke und Drosselklappe hat nur ganz minimale Ablagerungen, sehr weit entfernt von den Bildern im Netz.
Da dieses Auto nun wirklich nur Kurzstrecke erlebt hat ist es ein tolles Beispiel dafür das Verkokung nichts mit damit zu tun hat. Auch der Aschegehalt ist mit 19% bei 145000km überschaubar.
Es kann trotzdem nicht schaden regelmäßig zu reinigen und Ölwechsel vorzeitig zu machen