[Expertenthema] Bremsen trotz Generalüberholung hinten heiß - falsche Bremskraftstaffelung
Servus Miteinander!
Vorab ein großes Sorry, dass ich ein neues Thema eröffne, zu einer Problematik, die zur Genüge schon in einem Monsterfred besprochen wurde.
Habe vor 2 Monaten ja mein halbes Auto erneuert, worunter auch die Bremsen fallen.
Basics:
- Sättel wurden komplett Überholt, neue Staubschutzmanschetten, neue Vierkantdichtungen, generell alle Dichtungen und O-Ringe, Montage mit ATE Bremszylinderpaste, Vierkantringe aber nicht „eingelegt“, worüber ich viel gelesen habe, aber den Sinn nicht direkt nachvollziehen konnte (Rote Flüssigkeit, die irgendwas mit dem EPDM Gummi anstellt?!)
- Stahlflex-Bremsschläuche von Fischer auf beiden Achsen verbaut
- keiner der 4 Sättel ist älter als 2 Jahre, insofern auch die EPB-Motoren
- neuer Hauptbremszylinder (Original)
- neue Bremsflüssigkeit ATE DOT 4 SL6 im Kompletten System
- keine Luft mehr in den Sätteln und in den Leitungen, Sättel wurden auch gedreht entlüftet
- ABS halbfalsch entlüftet, nur mit VCDS, kein Druck auf dem Ausgleichsbehälter
Den Hauptbremszylinder hab ich getauscht, da ich nach dem Entlüften mit dem Pedal (bevor ich mir einen Druckentlüfter zugelegt habe) einen furchtbar langen Bremsweg hatte. Den alten habe ich zerlegt, Manschette war defekt.
Dann den neuen aber wieder mit Fuß entlüftet, was nach meinem Wissensstand kein Problem darstellt, da neu. Sogar in ErWin steht geschrieben, das nach komplett leerem Bremssystem mit der Fußmethode „nachentlüftet“ werden solle.
Hab jetzt im gesamten 4x entlüftet. Die letzten beiden male mit Druck.
Problematik: Die Kolben und Führungen sind alle freigängig, weil neu und fachgerecht überholt - trotzdem habe ich nach moderater Fahrt hinten fast immer 80-90 Grad an den Scheiben, vorne grade mal lauwarm. Der Druckpunkt vom Pedal liegt mir ebenfalls zu weit hinten, bei unserem B7 ist der viel weiter vorne.
Hab überhaupt im Verdacht, das bei normalen Bremsungen so ziemlich alles an Bremskraft nach hinten führt. Der beißt einfach weniger an im ersten Zentimeter Pedalweg. Blöderweise wird hinten auch warm, wenn ich garnicht bremse.
Verbaut wurden hinten nun auch die ATE 2749 Keramikbeläge und die Powerdiscs. Hinten rechts gibts als allererstes Bremsstaub, und das nicht zu knapp. Vorne garnichts. Hinten links fängt dann nach doppelter Zeit auch an sich an den Alus anzuhaften.
Messgerät für die Temperaturwerte ist das Laserliner ThermoSpot Pro, mit einstellbarem Emissionswert, den ich auf e=0,25 gesetzt habe (poliertes Gussmaterial, Quelle: TU München) - Temperatur ist Achsweise annähernd gleich, mit geringen Messtoleranzen.
Auch mit aufgefahrener EPB Mechanik liegt das Problem vor, die Druckmuttern sehen aber auch aus wie neu.
APK 20/21 wurden auf 0 gesetzt (Zustellzähler), Grundeinstellung per VCDS wurde durchgeführt, davorgehend der Neigungssensor kalibriert auf gegossenem und Nivelliertem Werkstattboden - dort wurde eben auch die Grundeinstellung gemacht - bei laufendem Motor, um Unterspannung zu verhindern.
Räder hinten sind so minder Freigängig, mehr als 2,5 Umdrehungen sind aber auch nicht drin wenn er aufgebockt ist und man dreht.
Ich bin mit meinem Latein echt böse am Ende, und befürchte, das nach 5000km die Beläge hinten nur noch Staub sind.
Noch ne Zusatzinfo, hab mir letzte Nacht mal ne leere Lange Straße gesucht und 3x am Stück reine ABS-Bremsungen über den Handbremsen-Schalter aus 40kmh durchgeführt, ohne das Bremspedal zu berühren. Danach die Temperatur per Hand gefühlt: genau andersrum. Vorne fast heiß, wie erwartet normal, hinten lauwarm. Bei Gefahrenbremsungen mit ABS Eingriff, selbes Bild, halt Beid-Achsig ein wenig wärmer, weil volle Bremslast anstatt 60% über rein ABS/ESP.
Warum dreht sich alles um, wenn der HBZ nicht die Primärrolle im Bremsvorgang übernimmt? Hab ich den eventuell wieder geschrottet durch Pedalentlüftung?
Hat irgendwer eine Idee? Hab ich was vergessen?
Vermutet wer Luft im ABS durch unvollständige Entlüftungsroutine?
Heute Nachmittag fahr ich schnell auf den Bremsenprüfstand, mal sehen wie die Kraftverteilung bei Gleichem Pedaldruck ausfällt, ich lass VCDS mitlaufen und versuch einen Wert zu halten.
Und ich öffne mal Drucklos die Entlüfternippel, und schau, ob sich irgendwo Druck hält, vor jedem öffnen wird natürlich nochmal Druck aufgebaut.
Ich erbitte dringend Hilfe, so kanns nicht weiter gehen. Werkstätten konsultier ich schon garnicht mehr - erläutere ich nur das Problem, schlägt man mir vor 1000 Dinge zu tauschen - rücke ich damit raus, dass alles schon gemacht zu haben, hat keiner ne Ahnung.
Danke ihr Ehrenschrauber!!
Gruß Michi 🙂
Beste Antwort im Thema
So. Endlich. Danke für's warten, aber die letzten Tage waren die Hölle. Privat und Beruflich. Aber genug beschwert. 😁
Das hier aufmerksam gelesen werden sollte, erübrigt sich denke ich spätestens JETZT!
Der Übeltäter ist der Führungsbolzen und die dazu passende zylindrische Bohrung. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Spielpassung der Form 6H7/f7. Diese Passung lebt davon, dass der Bolzen immer kleiner ist als die Buchse. In Zahlen: Das Loch besitzt nach DIN EN-ISO 286-2 (2010-11) bei t=25°C ein ein Mindestmaß von 6,015mm und der Bolzen ein Höchstmaß von 5,972mm. Berechnet auf die Fläche, bleibt kaum ein Spiel, Lithiumverseiftes Fett oder PTFE-haltige Mininimalschmierstoffe/Trockengleitmittel lassen im Originalzustand alles reibungslos funktionieren. Der Faustsattel kann sich in beide Richtungen frei um mindestens das Maß des Lüftspiels zwischen Reibbelag und Scheibe bewegen.
Das schöne ist, die meisten hier und im Nachbarfred berichten, es sei alles freigängig. Das war auch bei mir nicht anderes. Aber leider nur in eine Richtung, oder hat jemand die Freigängigkeit zum Totpunkt geprüft? Überlegt mal schnell, 16mm Dicke je Reibbelag, der Kolben fährt kaum noch aus. Der Bolzen ist am Ende seines Weges, am Hinteren Ende des Lochs, nenne wir es Spaßeshalber Hinterer Totpunkt. Und dieser Totpunkt wandert langsam aber Sicher nach vorne, ähnlich, als wären Fussel im USB-Anschluss des Smartphones - den Stecker bekommt ihr da nicht mehr drauf - und je fester Gedrückt wird, desto kompressibler agieren die Fremdkörper. Aufgeschwemmtes Fett, Luft und Korossionsrückstände. Und plötzlich gibt es kein Lüftspiel mehr am äußeren Belag, der Kolbenseitige Lüftet noch Ordnungsgemäß. Er würde so gerne weg von der Scheibe, aber das "Druckkissen" in der Bohrung verhindert das, bis der Belag auf den Wert "Lüftspiel+reduzierter Raum des Führungsbolzens" geschrumpft ist. Und bis dahin drückt der Bolzen den Dreck tief ins Loch und der Sattel den Belag an die Scheibe.
Das ist auch der Grund, warum es nach dem Belagwechsel auftaucht. Es ändert sich ansonsten kein Arbeitsbereich, außer jener und der des Bremskolbens. Angenommen der Belag wäre nur halb so dick, in etwa 8,0mm - hätten wir gar keine bis wenige Probleme mit dieser Symptomatik. Dann ist in Totpunktrichtung die Bohrung lang genug, die Luft ist nur noch gering komprimiert und die Freigängigkeit wäre gegeben. Im Grunde ist es nur sehr unglücklich, dass die Beläge eine solche Stärke aufweisen.
Zum Druckkissen: genau das habe ich entfernt, mittels HSS-Bohrer - wie eine Bohrschnecke alles nach vorne geholt (nur mit der Hand, ohne Maschine!!), gut gespült und nur leicht gefettet (Würth Lithium-Hochtemperaturfett). Die Luft hatte dann die Möglichkeit, bei der Kompression zu entweichen, ganz raus habe ich sie nicht bekommen, aber die Freigängigkeit ist gewachsen. Rapide. Aber es wird nicht lang halten, dann drückt dich am j6 wieder Luft nach hinten vorbei. Abhilfe schafft nur das, was VW mit dem 3AA 615 424 A getan hat. Längeres Loch (+4,0mm) und kürzerer Bolzen (-3,0mm). Das ist kein Zufall. Sogar die Manschette hat sich geändert.
Aber VAG ändert nichts, was gut läuft, siehe Sattel vorne. Bei dem gabs nie Probleme. Und die einzige bauliche Veränderung am Sattel Vorne zu hinten ist (bis auf die Federklammer und die EPB-Mechanik) die Bolzenführung - Vorne in EPDM Vierkantringen, hinten in einer Buchse, die ich ab sofort nur noch als mieseste Fehlplanung der letzten 2 Jahrzehnte bezeichnen werde. Und wer jetzt sagt "eyy du spasd beim b7 gabs auch probeleme!!1!" -dem sei gesagt: ja. vereinzelt. bloß bleiben noch 2 andere Möglichkeiten, die in Frage kommen:
- Kolben des Betroffenen Sattels (freigängigkeit leicht festzustellen, dauert keine halbe Stunde)
- EPB-Druckmutter, dafür muss leider der Kolben raus - allerdings mit dem Ausschlussverfahren "Grundeinstellung" ebenfalls machbar und mit zweifelsfreier Sicherheit nichtig
Ein witziger Fall ist allerdings @FH_84 - Bremszange (mit den Besagten Löchern) getauscht - keine Besserung. Auch nicht ungewöhnlich, oder hast du das Druckkissen entfernt? Wahrscheinlich ist jetzt mehr Druck im Hohlraum als zuvor. Ich habe durch drehen, pressen und Verkanten des Führungsbolzens gute Ergebnisse erzielt, hält aber leider wie angesprochen nur temporär.
Auch Bremsschläuche müssen nicht kategorisch ausgeschlossen werden, eine Membranwirkung ist mir sowohl von PVC-Druckluftschläuchen als auch Hydraulik-Gewebeschläuchen bekannt. Die Chance ist aber verschwindend gering, aber wer tauschen will, Fischer Hydraulik hat mich positiv Überrascht.
Schließt die festen Leitungen aus, das ABS und die Reibbeläge/Scheiben. Zwar neigen die ATE Ceramic auf der Hinterachse zu erhöhter Wärmeentwicklung aufgrund des erhöhten Reibwertes, allerdings bleibt das im Rahmen, und tritt nur bei tatsächlicher Verwendung der Bremse auf, und nicht im Drucklosen System.
Meine Ergebnisse können sich sehen lassen, knapp 110°C kälter, wir Sprechen von VL/VR 50 und HL/HR 30-35, vorher waren es 120°C
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Loben möchte ich auch @MasterB2K, der vor mir drauf gekommen ist, es aber verworfen hat. 😁 Danke Jörg, mal wieder 🙄 - deswegen ist er der Master.
Angehängt ist noch ein Video, das die Freigängigkeit vorher und nacher zeigt.
Sehe mich aber dadurch - und durch schon zahlreiche Anwendungen bei befreundeten "geplagten" und meiner eigenen Erfahrung seit 1 Woche - bestätigt. Ich hoffe wirklich, hier wird endlich ruhe um das Thema einkehren, ich bleibe am Ball und helfe ggf. Individuell weiter, besonders FH_84, ich beobachte das!
Viel Erfolg und gutes Gelingen.
Grüße, Michi 😛
155 Antworten
Zitat:
@jobo46 schrieb am 18. Oktober 2019 um 10:01:36 Uhr:
Lustig ist das schon hier, wenn du die Thread lesen würdest, würdest du merken das es schon der dritte Passat 3C ist bei dem ich die Bremsen gemacht habe und das genau so der Fall ist.
Ja und? Ist doch toll für Dich! Gab aber schon Leute, die für viel Geld an der Hinterachse *alles* getauscht haben und das Problem danach immer noch hatten. Und nun?
Und es gab auch viel früher schon Leute, die den Vierkantring in der Kolbenführung in Verdacht hatten, der u.U. verschlissen ist, und die vollkommen korrekt festgestellt haben, dass hier das Problem ein zu geringes Lüftspiel ist, also offensichtlich nach Belagtausch die Rückstellkräfte nicht ausreichen, wofür auch die Belaghalteplatte mit den Feder-Enden spricht, die bei mir geholfen hat. Kann man alles in dem anderen thread finden (sogar mit links auf Grafiken für die Leute, denen geschriebener Text nicht reicht). Aber Lesen und Verstehen ist ja zu anstrengend, dann doch lieber erneut vollkommen erkenntnisfrei in's Blaue hinein vermuten und raten.
An disem thread hier ist ja schon der Titel falsch...
Zitat:
Aber gut dann werde ich in Zukunft keine Erfahrungswerte mehr kundtun....
ROTFL. Und damit willst Du genau was bezwecken? Beweisen, dass Bayern besonders bockig sein können? Mich kannst Du damit jedenfalls nicht treffen, mir ist das egal, ob Du hier schreibst oder nicht.
*grins* na du bist ja der absolute vollprofi… und ich wollte dich sicher nicht treffen.
ich dachte immer ein Forum ist dazu da um Erfahrungen auszutauschen und sich nicht gegenseitig anzumeckern...
aber da bist du wie gesagt vollprofi
in diesem sinne
grüße aus bayern
Zitat:
@jobo46 schrieb am 18. Oktober 2019 um 10:16:18 Uhr:
*grins* na du bist ja der absolute vollprofi…
Siehst, würdeste lesen, hätest Du schon längst festgestellt, dass ich genau das nicht bin und selbst auch niemals behaupten würde.
Zitat:
ich dachte immer ein Forum ist dazu da um Erfahrungen auszutauschen
Ja. Und gemachte und berichtete Erfahrungen könnte man dort auch selbst nachlesen - was dann die Erkenntnis brächte, dass dieser thread hier mangels neuer Erkenntnisse und dafür im Gegenzug aus genau dieser Unkenntnis mitgeteilten falschen Schlussfolgerungen vollkommen überflüssig ist.
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bitte 🙂
es gibt ein Problem und ich vermute schon die Bremsbeläge aus den freien Markt
ich selbst fahre einen B7 VR6 3.6 mit der größeren Bremsanlage hinten, die aber technisch schon Baugleich ist im B6
ich muss mich nicht immer selbst erklären, habe aber bei VW nach diesen Problem gefragt, da diese mir nicht meine gelochten Bremsscheiben und meine eingekauften Bremssteine, für Hinten, verbauen wollen und immer auf originale VW-Teile verweisen, was logisch ist
selbst habe ich gesehen, was ich bekommen habe an TRW-Bremsbelägen, Größe passt, aber falsche Federklammern, so das ich den Bremssteine-Satz von VW dann kaufen werde, bei mir ist es bald soweit, möchte aber keine überhitzen Bremsen hinten, bei fachgerechten Austausch!
die Bremssättel sind immer ein Problem, wenn die Bremsscheiben absolut Riffen außen und viel schlimmer innen zeigen, selbst mit originalen Teilen (ich kenne die Bilder nach einer gewissen Laufleistung)
die Bremssteine aus den freien Markt sind immer ein Problem, wenn diese in den Bremsträger schon zu schwergängig 'gleiten' (abfeilen habe ich auch versucht für die Vorbereitung) es gibt davon von mir auch Bilder in entsprechenden anderen Beiträgen
bei mir zeigen sich die hinteren Bremsscheiben von außen noch ganz sauber, von innen habe ich schon Rost-Riefen an den Rändern und noch ca. 2 Millimeter auf den Bremssteinen nach 76.600 km hinten
dies kenne ich aber nicht von einen normalen B7/B6 nach dieser Laufleistung, gerade zu diesen Problem bzw. was hier beschrieben wurde
so 🙁 jetzt habe ich mich doch erklärt
es scheint aber wirklich der Austausch von einigen Komponenten, die nach Jahren verschlissen sind, zu helfen
und da bleiben nur die Bremssättel mit verhärteten Dichtringen und vielleicht auch Bremsträger übrig, wo die Führungsbolzen soweit ausgefahren wahren, das die Manschetten porös geworden sind und Wasser eingedrungen ist
es ist nicht Zielführend, dies an Führungsbolzen im Bremsträger als Fehler zu sehen, bei den Problemen ist mehr in argen als dieses 🙄
natürlich kann hier jeder seine Lösung preisgeben, gerade bei meiner Person gibt es aber einen technischen Hintergrund, weil nicht jeder mal so 10 Jahre bei VW tätig war
ich denke aber wieder, hier nicht mehr zu schreiben, bin ja kein Experte und möchte mein Problem nicht zu Euren machen
Wow mittlerweile wieder 10 Seiten... und nun beginnt wieder das fröhliche, nein, doch, vielleicht...🙄
Zitat:
@Exili123 schrieb am 18. Oktober 2019 um 20:12:50 Uhr:
Wow mittlerweile wieder 10 Seiten... und nun beginnt wieder das fröhliche, nein, doch, vielleicht...🙄
ich rege mich gleich wieder auf 🙄
was verstehst Du nicht @Exili123
dieses Experten-Problem beschäftigt mich auch schon eine Weile und ich werde nicht schlau daraus, was überhaupt an Rückmeldungen kommt
muss ich mich schämen hier zu schreiben, was ich erfahren muss und selbst erlebt habe?
ich schreibe doch schon ganze Blöcke oder Sätze, wo oder wie man von Fall zu Fall dieses Problem auflösen kann
es stellt sich doch heraus, das es die Bremssättel sind und falsche Bremsbeläge
Bremsscheiben können es aber auch sein, sofern man das 'günstigste' privat Einkauft
viele Melden nur ein Problem, antworten aber nicht mehr, hier antworten scheinbare 'Experten' für das Bremsenproblem
ich stelle mich diesen Experten, da ich hier noch schreiben darf
ich möchte keinen Beleidigen, versuche dies zu vermeiden und kann selbst noch was lernen
mfg tom
Schau dir doch die anderen Threads an mit dem Thema, es wurde schon alles mehrfach besprochen. Im Prinzip kann es an jedem Teil der Bremse liegen und jeder hat andere Erfahrungen gemacht. Es gibt hier keine generelle Lösung. Der alte Thread wurde aus diesem Grund auch geschlossen. Jetzt wurde ein neuer aufgemacht, der Anfangs tatsächlich neue Ansätze gezeigt hat, aber nun sind wir wieder bei Beläge, Scheiben, Halter... ja, nein, doch, vielleicht...
OK, da gehe ich mit @Exili123
aber, ich habe doch gelesen, es ist ja nicht so, das ich diese Entscheidung schlecht finde
wiederum geht es in den wortwörtlichen Kreisel zurück (Backup an Meinungen)
ich sollte erst mal meine hintere Bremse erneuern, wenn diese auch erhitzen, darf ich meine Meinung dazu oder besser Fragen stellen
alles was ich schon bereitstellte und ehe keiner mehr lesen möchte (aber in der Suche zu finden ist) wird nicht mehr weiter verfolgt von meiner Person im B6-Forum
vielen Dank Tom
Zitat:
@tomworld schrieb am 18. Oktober 2019 um 19:50:21 Uhr:
selbst habe ich gesehen, was ich bekommen habe an TRW-Bremsbelägen, Größe passt, aber falsche Federklammern,
Was meinst Du mit "falsch"? Die Teile heißen übrigens korrekt Belaghaltebleche, und die mit Federn sind beim Passat nicht Serie. Die Belaghaltebleche mit den Feder-Enden, das hat jemand in dem verlinkten thread so ca. auf Seite 40 folgende herausgefunden, werden beim Audi A4 in Serie so verbaut.
Würdet ihr den alle lesen und nicht nur hier schwätzen, wüßtet ihr das längst.
Zitat:
so das ich den Bremssteine-Satz von VW dann kaufen werde, bei mir ist es bald soweit, möchte aber keine überhitzen Bremsen hinten, bei fachgerechten Austausch!
Das ist ja genau das Problem: es passiert eben auch bei "fachgerechtem Austausch", was vor allem daran liegt, das vermutlich die allermeisten, die mit dem Problem hier aufschlagen, ihre Bremsen besonders sorgfältig und ordentlich machen; jedenfalls im Vergleich zur "Schnell-Schnell"-Arbeit in einer Werkstatt, in der Monteure oft unter Zeitdruck stehen.
Zitat:
die Bremssättel sind immer ein Problem, wenn die Bremsscheiben absolut Riffen außen und viel schlimmer innen zeigen, selbst mit originalen Teilen (ich kenne die Bilder nach einer gewissen Laufleistung)
Nö, sindse nicht. Meine originalen Beläge & Scheiben haben über 190tkm gehalten und wurden ausgetauscht, weil die Beläge an der Verschleißgrenze waren. Selbst die Scheiben hätte ich noch drauf lassen können.
Zitat:
wenn diese in den Bremsträger schon zu schwergängig 'gleiten' (abfeilen habe ich auch versucht für die Vorbereitung) es gibt davon von mir auch Bilder in entsprechenden anderen Beiträgen
Das und die genannten Vierkantringe sind die einzig möglichen Problem-Verursacher, wenn man es rein logisch angeht. Ach ja, und die genannten Führungsbolzen, die aber zumindest bei mir aussahen wie neu.
Zitat:
ich denke aber wieder, hier nicht mehr zu schreiben, bin ja kein Experte und möchte mein Problem nicht zu Euren machen
Was macht denn Deiner Meinung nach einen "Experten" aus? Ein Experte ist in erster Linie ein Mensch, der die beschriebene Arbeit oft, wenn nicht sogar regelmäßig, macht und der sich darin gut auskennt. Das muss nicht zwangsläufig jemand sein, der das beruflich macht.
Aber, wie ich schon mehrfach gebetsmühlenartig erläutert habe und wie jetzt zumindest endlich mal einer bestätigt, in diesem thread gibt es exakt gar keine neuen Erkenntnisse, hier wird nur über Dinge schwadroniert, die längst Geschichte sind, hier werden Möglichkeiten durchgekaut, die schon mehrfach (erfolglos) probiert wurden. Die ganze Schreib-Mühe hier könnte man sich sparen, wenn man in dem anderen thread einfach mal lesen würde. Aber wenn man sich selbst gerne liest, geht das natürlich nicht, dann schreibt man lieber munter in einem thread, wo schon der Titel falsch ist...
es ist doch alles gut 🙂
man kann mir einiges an Schreiben glauben oder in Frage stellen, das hilf hier aber nicht weiter
begreife, das Deutsch nicht immer eines Muttersprache ist und man von Bremsbelägen, Bremssteinen oder Haltefedern oder Halteblechen bis zu Belaghaltebleche nicht sehr viel weiter kommt
ein AUDI A4 mit mechanischer Handbremse ist kein Vergleich zu einen B6 mit elektrischer Handbremse, auch wenn die Beläge und Führungsbleche passen!
mir zeigt es in deinen Ausführungen, das Du nicht sehr tief in der Materie steckst und nur kritisieren möchtest
ich denke das meine Ausführungen schon durchdacht sind, dies kann man auch anders sehen, das akzeptiere ich auch, da jeder seine Meinung haben darf, da ist nix negatives zu sehen
aber wie so greifst Du mich an, weil ich das Wort "Experten" so betone?
Dafür gibt es ja auf den ersten Seiten hier einen Grund!
mfg tom
Zitat:
@tomworld schrieb am 18. Oktober 2019 um 23:34:58 Uhr:
man von Bremsbelägen, Bremssteinen oder Haltefedern oder Halteblechen bis zu Belaghaltebleche nicht sehr viel weiter kommt
Doch. Sprache ist eine präzise Umschreibung. Sollte sie sein, weil das verständnis-fördernd ist. Wer natürlich bei Bremsbelägen von "Steinen" spricht und bei Belaghalteblechen von "Federn", der darf sich dann auch nicht wundern, wenn er z.B. beim Teiledienst nur blöde angeglotzt wird.
Zitat:
ein AUDI A4 mit mechanischer Handbremse ist kein Vergleich zu einen B6 mit elektrischer Handbremse, auch wenn die Beläge und Führungsbleche passen!
Das interessiert niemanden, wenn die Belaghaltebleche helfen - was sie ganz offensichtlich tun! Davon ab: der A3 in der Familie hat eine EPB, der A4 Kombi hat das nicht? Really?
Zitat:
mir zeigt es in deinen Ausführungen, das Du nicht sehr tief in der Materie steckst und nur kritisieren möchtest
Schön für Dich. Ich stecke genau so tief in der Materie, wie ich mein Problem gelöst bekomme.
Zitat:
ich denke das meine Ausführungen schon durchdacht sind, dies kann man auch anders sehen, das akzeptiere ich auch, da jeder seine Meinung haben darf, da ist nix negatives zu sehen
aber wie so greifst Du mich an, weil ich das Wort "Experten" so betone?
Ich habe weder Deine Ausführungen als undurchdacht bezeichnet noch irgendwas zu Deiner "Betonung" (die ich nicht erraten kann, weil Schrift keine "Betonung" kennt) geschrieben.
Zitat:
Dafür gibt es ja auf den ersten Seiten hier einen Grund!
Schön für Dich.
Zitat:
@AXR 763 schrieb am 17. Oktober 2019 um 22:33:17 Uhr:
Also nur Beläge gewechselt, alte originale Scheiben vom Werk Waren und noch verbaut?
Waren die Bremsen auch vor dem Wechsel?
Also hast du nur Beläge gewechselt, alte originale Scheiben vom Werk Waren noch verbaut?
Waren die Bremsen auch vor dem Wechsel heiß?
So sollte mein Text oben eigentlich aussehen.
Nein, habe ich nicht. Und wenn die alten Bremsen vorher schon heiß gewesen wären, hätten sie wohl kaum ca. 190tkm gehalten, die werden nicht von "dirty-talk" heiß...
bei mir sind Hinten Zimmermann Scheiben und Beläge verbaut. Anfangs habe ich besorgt nach jeder Fahrt überhöhte Temperaturen gemessen. Mittlerweile sind ca 10tkm vergangen und ich messe 25-35 °C auf meiner täglichen Farht zur Arbeit (20 km)
Meine 'Lösung' ist zwar keine, aber ich schätze die Bremse 'schleift' sich ein und die Hitzeentwicklung verringert sich...