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Tüddelkram und andere Katastrophen

Wie man aus kleinen Problemen große machen kann

22.09.2014 13:04    |    Jack GT    |    Kommentare (39)

Warum ein schweres schwereres Zugfahrzeug für das Anhängerschleppen nutzen, wo es doch ein ausreichend motorisiertes Kompaktfahrzeug auch tun würde? Einen Unfall, den ich vor kurzem beobachtet habe, hat mir den Sinn noch einmal deutlich vor Augen geführt!

 

Erste Erfahrungen, dass schwere Zugfahrzeuge nicht ungünstig sind, habe ich schon vor Jahren gemacht. Eine erste, sehr gewagte Transportmöglichkeit war diese hier:

 

Golf zieht Golf - keine gute Kombi

 

Man schleppe mit gleichem Zugfahrzeug ein "aufgehängertes" gleiches Fahrzeug. Keine gute Idee, denn hier fährt man nicht mit dem Hänger, sondern der Hänger mit einem (zur Beruhigung: ich habe dann auch gleich das Zugfahrzeug ausgetauscht ;)). Ganz nebenbei: Auch mit einem Passat VR6 mit aufgeschemelten Golf fuhr es sich nicht sonderlich gut. Mittlerweile bevorzuge ich diese Kombination:

 

Im T4-Zug dürfen bis zu 4,5t bewegt werden

 

Bei dem schweren T4 merkt man den Anhänger nur dadurch, dass das sowieso träge Zugfahrzeug noch etwas träger wird...

 

Im Unfallfall(e)

 

Eindrücklich war aber folgendes, kurz zurückliegendes Erlebnis auf der E45 in Dänemark in Höhe Aarhus: Wir befanden uns auf der Rückfahrt nach D auf der Überholspur südwärts, auf der anderen Autobahnseite (nordwärts) scherte, noch weit entfernt, ein Wohnwagen-Gespann auf die Überholspur aus. Zugfahrzeug war ein Ford Fusion, der Anhänger ein Wohnwagen-Einachser.

 

Symbolbild (Quelle: MZ/Polizei)

 

Entweder bekam der Hänger Seitenwind, oder der Fahrer hatte die Geschwindigkeit überreizt: Auf jeden Fall fing der Hänger an zu tanzen, sprang in die Mittelleitplanke - und von dieser gehalten - wieder zurück, sich überschlagend. Das Zugfahrzeug drehte er dabei über die Deichsel gleich mit.

Ich habe meine bessere Hälfte, die gerade am Fahren war, nur laut mit Kommando "RECHTS" von der Überholspur runtergelenkt, da ich annahm, dass das Gespann gleich die Leitplanke durchbricht.

Günstigerweise fing sich allerdings nach einem Rundumschlag Fahrzeug und Anhänger wieder und kam auf die Räder. Wir sahen nur im Vorbeifahren die schreckstarren Gesichter der Insassen des Fahrzeugs - dieser Urlaub dürfte gründlich gelaufen sein.

 

Da wir schon vorbei waren, war erkennbar, dass der nachfolgende Verkehr geistesgegenwärtig bremste - günstig, dass dies in einer 110 km/h-Zone passiert ist.

 

Das Ganze ging alles sehr schnell vonstatten und man kam sich wie in einem schlechten YouTube-Video vor. Ich hätte ja immer angenommen, dass die Deichsel oder der Kugelkopf abreisst - das der Wohnwagen das leichtere Zugfahrzeug mit dreht, hat mich doch bestürzt.

 

Auch wenn es sicher keine Garantie gibt: Mein Fazit daraus ist, eine möglichst schwere Zugmaschine zu fahren...

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22.09.2014 13:45    |    nastja76

Anmerkung zu deinem eigenen Foto, der Motor des aufgeladen Fahrzeugs muß vorn sein: Golf also in Fahrtrichtung aufladen, Käfer rückwärts. Das mußte sich also sch.. fahren. Ist wegen der Stützlast, andersrum wird dir die Hinterachse zu leicht.


22.09.2014 13:53    |    Käfer1500

Wenn man das max. zulässige Anhängergewicht beachtet, gibts kaum Fälle, in denen man LEGAL den gleichen Fahrzeugtyp auf einem Tandemachsautotransportanhänger (leer schon gut 500kg) ziehen darf!


22.09.2014 14:17    |    Jack GT

@nastja76:

Du hast völlig Recht! Da ich damals keine Radsicherung/Keil und keine Ahnung hatte und mir die Fronstoßstange nicht zerkratzen wollte (bei der "großen" GL-Stoßstange liegt er im Gegensatz zur kleinen CL-Stange vorne am Anhänger an), habe ich das Fahrzeug falsch transportiert. Danach dann immer mit Schnauze nach vorne...

 

@Käfer1500:

Stimmt: Das oberste Gespann wäre legal nicht zu bewegen gewesen. Zumal der Anhänger 650 kg wog :rolleyes:. Ich hab den Golf dann letztlich auch mit einem Iveco geschleppt. Bei Deinen vielen Fahrzeugen wirst Du ja wahrscheinlich auch viel schleppen :D.


22.09.2014 14:18    |    Goify

Golf zieht Golf ist in der Tat nicht zulässig.

Wir haben mal mit dem Forester einen Impreza heimgezogen, damit waren wir etwa 500 kg über dem zul. Zuggesamtgewicht und es fuhr sich nicht gut. Wenigstens hatten wir aufgrund der Untersetzung genügend Zugkraft und konnten auch die 25 % Steigung hochfahren. Illegal hoch 10 natürlich.


22.09.2014 14:26    |    Taxidiesel

Habe letztens auf der AB einen Einen Golf 4 TDI aus Spanien mit leerem Autoanhänger überholt. Der Wagen war sichtlich tief und es wirkte komisch. Zwei Tage später habe ich ihn dann zufälligerweise in erneut überholt (wir scheinen einen ähnlichen Weg gehabt zu haben) - mit einem Golf 6 hinten drauf. Das muss eine interessante Fahrt zurück gewesen sein.


22.09.2014 14:30    |    meehster

Ich kenne das Extrem: Ich bin mit dem Mazda 121 ("Das Ei") und Tabbert Comtesse hintendran in den Urlaub und zurück gefahren. Das erfordert schon gewisse Vorsicht. Ich weiß nicht genau, aber der Tabbert dürfte leer etwa ne Tonne haben und bepackt waren es knapp 1200 kg. Das war mit dem Ei (815 kg leer laut Schein) gerade noch legal.

 

Heute ziehen wir den selben Wohnwagen mit dem T4, der selbst etwa 1400 kg hat (1395 laut Schein). Der dürfte 1400 kg ziehen.


22.09.2014 18:59    |    bingoman2000

Bei dem umgekippten Wohnwagen muss nicht unbedingt das Gewicht des Zugfahrzeugs die entscheidende Rolle gespielt haben. Wenn man die zulässige Stützlast möglichst wenig ausnützt, keine Antischlingerkupplung hat, eine Gefällstrecke mit 120 km/h runterdonnert und dann noch einen kleinen Schlenker macht, dann hat man so ziemlich alles verkehrt gemacht, was überhaupt möglich ist. Um ein Haar wäre mir sowas auch schon passiert. Aber das war ganz am Anfang meiner "Gespannerfahrung".


22.09.2014 19:01    |    kappa9

Noch viel wichtiger ist es die Regeln und best practises einzuhalten.

 

Unter Anderem darf die Stützlast an der AHK weder unter- noch überschritten werden - der jeweils niedrigste Wert - Fahrzeug oder Anhänger gilt als Minimum. Am Besten knapp unter Maximum = beste Stabilität).

 

Im Wohnwagen sehr wichtig: Schwere Gegenstände gehören nur gegen Verrutschen gesichert auf die Achse, nicht nach hinten und gar niemals oben/hinten in die Schränke und Staukästen! Der Hebel ist ansonsten viel zu lang mit dem die Masse dann zieht und die Schlingerneigung stark erhöht.

Es ist ja verführerisch - aber die hinteren Staukästen sind nicht für etwas schwereres als ein Oberbett und Kopfkissen gedacht!

Ebenso der richtige Luftdruck (oft viel höher als beim PKW) in den (nicht zu alten!!!) Reifen beachten.

Auch das Zugfahrzeug muss den richtigen Reifenluftdruck haben - hinten an der Obergrenze.

 

Am besten fahren Gespanne mit einer technischenn aktiven Antischlinger Vorrichtung (alternativ aber weniger gut auch passiv über Reibungsdämpfung) und idealerweise auch mit Anhänger-ESP im Zugfahrzeug.

 

Schließlich gibt es auch noch das alte lebensgefährliche Märchen vom "gasgeben" wenn ein Gespann unruhig wird und aufschaukeln will.

 

Generell gilit: Innerhalb der zugelassenen Anhängelast kann man sicher mit einem Gespann fahren, solange man die Spielregeln einhält.

Allerdings haben auch gerade viele ältere Fahrzeuge Wartungsstau und verschlissene Dämpfer - ziemlich fies bei Anhängerbetrieb.

 

Gruß

kappa9


22.09.2014 19:02    |    Goify

Daher ist der Anhängerbetrieb auch nur ausnahmsweise für PKWs geeignet. In der Regel sollte man ein passendes Zugfahrzeug nutzen (Geländewagen, Transporter).


22.09.2014 19:05    |    kappa9

...och... mit Airmatic und aktiver Dämpfung plus Niveauausgleich, Allradantrieb, Anhänger-ABS usw klappt das bei meinem Fz schon recht gut bis besser als bei vielen Anderen...

Die Ausnahme muss das nu nicht sein - es gehört noch immer zum bestimmungsgemäßen Gebrauch...


22.09.2014 19:14    |    Goify

Ich hatte mal eine BA, dort stand sinngemäß geschrieben, dass ein Anhängerbetrieb möglich wäre, allerdings nicht als Dauerzustand, da der PKW ein Personenbeförderungsfahrzeug wäre.

Wenn ich wüsste, wo das war. Bei meinem 202 war es jedenfalls nicht. Vielleicht einer der Golfs.


22.09.2014 20:37    |    Dortmunder 65

Ich ziehe meinen 2t WW mit meinem 1,7 t Tiguan und habe bisher keine Probleme gehabt.

Ich achte aber auf Stüzlast, Lastverteilung und genügend Zuladung im Zugfahrzeug.


22.09.2014 22:14    |    Louis_V251

Das hier (Bild 1) fuhr sich ganz entspannt. Andere mögens da derber (aus dem W124 Forum)



22.09.2014 22:22    |    meehster

Lustig war das mit dem Tandemachsenanhänger (so einer) hinter dem Fiat Panda 1000. Der Hänger war ja leer (600 kg) und so ein Panda darf 850 kg ziehen :)


22.09.2014 23:05    |    Hartgummifelge

Wenn man einen vernüftigen PKW, wie eine MB S - Klasse oder einen W124 mit Niveauregulierung. einen 7er BMW, einen Volvo 240 oder 164 oder einen Citroen CX davor spannt, gibts vorne keinen Mangel an Masse der für Probleme sorgt.

Im Gegenteil damit machts Gespannfahren sogar richtig Spass. ohne das man eine kugelzerstörende Schlingerbremse braucht.


22.09.2014 23:59    |    break306

@Golfy:

Das mit dem "konzipiert als Personenfahrzeug, aber auch (Anm: irgentwie) zum Hängerziehen geeignet" stand so ähnlich auch in meiner BA vom 306 (leer 1350kg). Ging trotzdem, auch mit 1,2t Zuladung auf einem 600kg ungebremst in bergigem und kurvigem Terrain (aber dann nicht schnell, da wußte ich schon, daß ich deutlich drüber bin und DEUTLICH mehr verlange, als der Hersteller zubilligt) unfallfrei, aber adrenallinreich.

 

@Nastja76:

Ja, falschrum aufgeladen. Den Fehler hab ich auchmal gemacht, Unfall-Passat 32b getrailert, mit Senator B 3l, Anhängelast im grünen Bereich, Stützlast grenzwertig niedrig (aber immerhin noch positiv).

Das am hinteren Ende sitzende Gewicht (langer Hebel) ist die Crux, wenn man dann noch mangels Ortskenntniss (war grade 19) die Kasseler Berge runter will und oben schon mit 90 anfängt, im Gefälle dann "vor dem Hänger wegläuft" (was im Prizip erstmal nicht verkehrt ist, aber auf Dauer halt Geschwindigkeiten heraufbeschwört, die einfach physikalisch nicht gehen), wird mittendrin einfach nur bleich...... Früher oder später fängt der Schwanz dann an, mit dem Hund zu wedeln. Dann ist eins vor zwölf, die Ka..e am Dampfen und manchmal auch "de Käs gegesse", mir kam noch kurz der Aufkleber "Testamentvordrucke im Handschuhfach" in den Sinn, habe dann bei ca 120km/h die Notbremse gezogen (beherzt aufs Pedal gestiegen) und konnte den Zug dann mit einigem (subjektiv unhektischem) Rudern wieder beruhigen. Finger schneeweiß, mit roten Kringeln um jeden Knöchel, Nägel tief ins bis dahin unversehrten Lederlenkrad versenkt......

Parkplatz raus und erstmal vier Kippen in Kette geraucht - hat nix gebracht.

 

Mittlerweile weis ich, mit Hängern unzugehen und kann auch nicht mehr ganz legale Lasten bzw suboptimale Lastenverteilungen auf bekannten Strecken handlen, vermeide es aber wo ich nur kann.

Life is too short anyway, no reason to shorten it activly!!

Das beste Zugfahrzeug wo ich hatte, war ein Nissan Patrol eines Kumpels, da kannste 3t hintendran haben und merkst sie nicht, du vergisst den Hänger (auf langen Strecken) irgentwann.... Da kannste auch 120 fahren, und der Hund ist immer noch mächtiger wie der Schwanz. Bleich wird man dann nur noch beim Tanken.


23.09.2014 08:55    |    Jlaebbischer

Ja, der Patrol ist wirklich das perfekte Zugafhrzeug. Damit hatten wir auch mal nen AUto von Wuppertal nach Holstein geholt und kaum gemerkt, dass wir hinten dran einen Tandemhänger mit nem Rekord-Kombi drauf hängen hatten.

 

ABer der SPritverbrauch bei unserem 3 Liter Turbodiesel war eigendlich ziemlich human. Vor allem fast das selbe verbraucht, wie vorher auf dem Hinweg. OK, da konnten wir auch ein wenig schneller fahren.

 

Aber ich weiss noch, wie ich vor Jahren mal mit nem ehemaligen Chef gebrauchte Waschbetonplatten im Pferdehänger geholt hatte. Die waren uns freundlicherwesie vom Verkäufer gleich eingeladen worden und durch die Quatscherei hatte mein Chef dann vergessen, sich davon zu überzeugen, dass die auch wirklich Sicher waren und auf dem Weg ist die Ladung dann verrutscht, wodurch der ganze Zug ganz schön ins schlingern kam, bis mein Chef den wieder stabilisieren konnte. Dann gings mit 60 zum nächsten Rastplatz, wo wir die Ladung ordentlich eingeräumt haben.


23.09.2014 11:34    |    emil2267

so nen bild hab ich auch :D

 

der audi zog aber tapfer seine bahn,ging aber auch nur nen kurzes stück über ne wenig befahrene landstrasse mit einer kleineren kuppe

 

am wochenende zieht der 90er wieder um,dann hängt vorne dran aber nen gemieteter ducato


Bilder

23.09.2014 11:39    |    Turboschlumpf6

Meine Frau ist früher eine Zeit lang fast jede Woche von D nach Schweden gefahren - mit einem Pferdeanhänger. Sie sagt auch - je schwerer das Zugauto, desto besser. Meistens hatte sie einen Grand Cherokee oder eine G-Klasse zur Verfügung. Das war ok, meint sie.

 

Ich habe mal mit einem 520i (E34) einen Autotransport-Anhänger und darauf einen Fiat Tipo gezogen. Das war nicht so richtig schön, fand ich. Der Motor war auch etwas zu schwach für diese Kombination. Überladen war das Ganz auch noch :).


23.09.2014 12:42    |    Ascender

Ich habe mit dem E34 525i sicherlich 2,6 Tonnen gezogen. Auch ohne Probleme. Das Zugfahrzeug wog 1.600 Kilo. Die maximale Anhängelast war auch so um den Dreh angegeben.

Das war im Ausland, und dort aber mindestens genauso illegal wie hier, hat aber niemanden interessiert. :D

Ich muss sagen: Das ging überraschend gut, das hat mich ehrlich gesagt schon etwas gewundert.


23.09.2014 12:44    |    PIPD black

@XG: Du hast nen Autotransporter abgeschleppt? Kein Wunder, dass der 520i da zu tun hatte.;):D:D


23.09.2014 12:46    |    Turboschlumpf6

Sorry, meinte einen Autotransportanhänger. :)


23.09.2014 14:41    |    der_Derk

Kommt beim Zugfahrzeug auch noch sehr auf den Hecküberhang, und damit auf den wirksamen Hebel an. Die alten Suzuki SJ durften 1,3 Tonnen bei 960 kg Leergewicht anhängen, davon hat man im Fahrwerk wenig gemerkt, und wie genau man die Stützlast getroffen hat war auch eher nebensächlich (Kugelkopf eine Handbreite hinter der Reifenkante). Okay, dafür hat man's bei den Fahrleistungen sehr deutlich gemerkt - Pendeln bei 110 km/h war alleine deshalb kein Problem, weil man es mit Anhänger im Schlepp weder fahren durfte noch konnte.

 

Muss nicht immer schwer sein - eine günstige Fahrzeug-/Fahrwerksgeometrie und möglichst LKW-artige Bauweise tut's auch ;).


23.09.2014 15:38    |    notting

Der Klassiker zu dem Thema: http://www.youtube.com/watch?v=-PfxDTGLKZY

 

notting


23.09.2014 18:56    |    Trottel2011

Es gibt auch Kombinationen wo es passt... Aus meiner eigenen Erfahrung:

 

Volvo 940 Turbodiesel (Kombi) zieht Volvo 940 2.0l (Kombi). Der TD darf 1,9t ziehen. Der 2.0l wog um die 1300 kg. Der Anhänger 600 kg. Das Fahren damit war sogar ziemlich entspannt. Dabei hatte der Volvo aber auch einen ausreichend langen Radstand, frische Gummibuchsen an der Hinterachse und breite Reifen und Felgen. Damit war das Vorankommen so ziemlich entspannt - auch bei Tempo 100 :D


23.09.2014 21:08    |    Hennaman

Bei meinem ML ist das Gespann fahren auch recht entspannt, knapp 2,5 Tonnen Leergewicht, 145 KG Stützlast und ziehen darf er 3,5 Tonnen, alles in allem knapp 6 Tonnen Zuggesamtgewicht:D

 

Der ML kann ohne Probleme einen ML ziehen!

Und der Motor Schaft das auch ohne Probleme 5,5 Liter V8 aber der Tankwart freut sich dann schon sehr:cool:


23.09.2014 21:14    |    notting

@Hennaman: Der Tankwart freut sich vermutlich eher, wenn du deinen Wocheneinkauf bei ihm machst...

 

notting


23.09.2014 21:19    |    Hennaman

Och soo schlimm ist das gar nicht ausser wenn ich schwere Schuhe an habe:D


24.09.2014 10:03    |    tom-fritt

Hallo Leute,

ich habe einmal ein S-Klasse Coupe (W140) mit einem Autohänger abgeholt...das Zugfahrzeug war mein Vito 639. Das beladen war schon ein Akt, Spurbreite 190cm - Hängerbreite ebenso.

Als ich mir dann das geschleuder angeguckt habe ist mir ganz schlecht geworden.

Wenn die Karre bei einer Notbremsung nach vorne kommt hätte ich bestimmt Schmerzen im Rücken bekommen.

Das fahren war aber völlig unproblematisch und die 650km waren kein Problem.

Viele Grüße aus HD

Thomas


24.09.2014 12:32    |    DerMeisterSpion

Tja der Unfall geschilderte Unfall zeigt deutl. das der Fusion der Aufgabe nicht gewaschen war!

Er ist für max.900Kg ausgelegt, der Tabbert auf dem Bild wog mind. 1300Kg, ganz zu schweigen das selbst wenn er es hätte ziehen dürfen, max 80km/h hätte fahren dürfen.

Und das er das Fahrzeug mitreißt, wird an der Schlingerkupplung gelegen haben, die sich recht gut um die AHK drückt ...


25.09.2014 04:41    |    Harhir

Alles nicht so chaotisch wie bei uns, wo Fahrzeuge auf den eigenen Raedern hinterher gezogen werden duerfen. Bei einem 10 Tonnen Wohnmobil mit PK im Schlepp auch kein Problem.

 

Aber die ganzen Mexikaner, die die "Wracks" in die Heimat schleppen sind eine rollende Zeitbombe. Irgendwie scheint das ganze aber legal zu sein. Bei einem PKW wird die Frontstosstange demontiert und eine Zuggabel angeschweisst. Genauso an einem Zweiten. Und da bei uns Double Towing erlaubt ist werden beide Autos dann hintereinander an ein drittes gehaengt. Dazu vollbeladen. D.h. zwei PKW, SUV oder Pickups haengen hintereinander ungebremst an einem dritten.

Und sind mit 80 -100km/h auf dem Highway unterwegs.

Das sieht dann so aus:

http://www.escapeartist.com/.../IMG_0498-1024x764.jpg

Oder so:

http://i.ytimg.com/vi/TQ8foQ7XPtU/hqdefault.jpg

 

 

Und dann gibt es noch jede Menge solcher Gespanne:

http://www.thedetailerscafe.com/.../1_16_08_09_8_16_26_0.jpeg

http://i251.photobucket.com/albums/gg315/76cj5/007.jpg

http://i1172.photobucket.com/albums/r580/vikrv/tripleTow.jpg

http://forum.ih8mud.com/attachments/cimg0010-jpg.546959/


25.09.2014 08:26    |    Ascender

Cool! Immer mehr beschleicht mich das Gefühl, dass ich auswandern will. :) :cool::cool:


25.09.2014 11:38    |    Goify

In das Land der eingeschränkten Möglichkeiten? Niemals. Lieber gehe ich nach China und lasse mir Google verbieten.

 

BTW: Wie macht das mit der Lenkung bei den Autos gemacht, die auf den Rädern abgeschleppt werden?


25.09.2014 11:52    |    PIPD black

Muss man da überhaupt was machen?

Die hängen ja nicht an nem Seil, sondern sind fest mit dem vorderen Wagen verbunden.

Vom eigenen Auto kennt man ja auch den Effekt, dass sich das Lenkrad selbstständig wieder zurückstellt. Dürfte bei den Gespannen dann doch auch so sein oder?

Nur das Lenkradschloss darf nicht einrasten.

 

Festbinden des Lenkrades wird keine Option sein, sonst bekommt man das Gespann nicht über die 2 bzw. 4 weit auseinander liegenden Achsen (bei 2 Fahrzeugen) um die Kurve.


25.09.2014 16:09    |    Hennaman

Na dann versuch mal Rückwärts Einparken:D


06.10.2014 07:17    |    rohrdesigner

Mal als Tipp für den TE.

Der T4 hat keine zulässige Anhängelast von 4,5t !

Es sind in der Regel 4500kg gesamtzuggewicht! Es gibt noch ne VW Freigabe für bestimmte westfalia AHK da bekommst du nachträglich 5000kg gesamtzuggewicht eingetragen. Beim fronttriebler darfst du dann Max 2500 kg ziehen, mit dem syncro wohl etwas mehr.

 

Es ist übriegens ein Unterschied ob man einen 1 und 2. Achs Anhänger zieht. 2 achser liegen um Welten besser und ruhiger auf der Straße. Wir haben selbst einen 1 achsigen hymer eriba mit antischlingerkupplung und stoßdämpfern, der hängt so unruhig hinter dem t4 trotz nur 1000kg Gewicht im Vergleich zu nem 2000 kg schweren trailergespann das ich mir geschworen habe nie wieder einen einachser zu kaufen


06.10.2014 23:30    |    Hartgummifelge

Ob der Anhänger schlingert oder nicht, ist nicht von der Anzahl der Achsen abhängig, sondern, von der Spurweite.

Es giibt selltendämliche Masse, die in Spurinnen keine Mitte finden und darin aufschaukeln.

Ein Autotrailer ist in der Regel so breit, das er gar nicht in den Spurrinnen taumeln kann, dabei ist es egal, ob er ein- oder tandembeachst ist..


08.10.2014 11:25    |    rohrdesigner

es geht hier bei 1 und 2-achser nicht um den geradeauslauf ;) bei ordnungsgemäßem fahren hatte ich damit noch nie probleme... nen 1-achser schaukelt bei schlechtem fahrbahnuntergrund deutlich mehr und das fällt eben um so mehr auf, je schwerer der Anhänger ist... mein T4 wiegt 2,4t leer und selbst mit dem ist das nervig auf buckeligen landstraßen obwohl der Wohnwagen nichtmal die hälfte wiegt...


14.06.2015 18:24    |    Evo-Master

Probier mal einen W211 oder S203 320 CDI als Zugfahrzeug. Dann spürste gar nichts mehr.


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  • Jack GT
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Blog: Was ist, was wird:

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Derzeit wenig Zeit trotz Corona...

 

Aktueller Fahrzeugstatus:

 

- Der Zweier 16V schläft seit Jahren

- Polo 9N3 im Stadtbetrieb, bekommt Alu's

- Zwei Saabs bewältigen den Hauptverkehr

- Am T4-Bulli derzeit ein paar Blecharbeiten

 

Letzte durchgeführte Arbeiten:

 

T4: Aufstelldach

Saab 9³ II: Bremsen, Zahnriemen, Wapu

Saab 95: Bremsen, Zahnriemen

Polo 9N3: Bremsen VA gemacht

Blogleser (99)

Beste Geschichten [Jack GT]...

...mit Golf 16V und der Polizei:

 

Früher habe ich häufig am Sonntagmorgen gearbeitet. Auf meiner Fahrtstrecke durch die Reeperbahn hatte ich des Öfteren das Vergnügen mit der Polizei, die annahm, einen trunkenen Fahrer nach einer durchzechten Nacht vorzufinden.

Als nun eines Morgens mein damaliger Klarglasscheinwerfer defekt war und mir der Hersteller als Ersatz eine Ford Fokus Rückleuchte (!) geschickt hatte, fuhr ich bis zur richtigen Nachlieferung ohne den rechten Scheinwerfer herum.

Die Polizei hielt mich an just einem solchen Tag vor der Davidwache an und beäugte skeptisch das "Loch" der Front. Ich erklärte dem Polizisten daraufhin die Geschichte. Seine Antwort lautete: "Das klingt so verrückt - das könnte schon stimmen. Fahren Sie mal weiter"...

 

...mit Support:

 

Ich bin eine laufende Auskunft - irgendwo muss das an mir geschrieben stehen. Fahrplan- und Stadtauskünfte gebe ich routiniert - das kommt alle Tage vor. Anrufe zur Autothematik von "ich steh' da" bis "können Sie mal den Parkautomaten für mich bedienen" sowie die Funktion als Zweitadministrator bin ich gewohnt. Als mich vor kurzem allerdings eine Migrantin am Busbahnhof zu ihrem neuen Telefonvertrag "interviewte" und sich eine Beratung zu Geräteanlieferung, Anschluß und Terminen holte, war ich doch schon baff.

 

...mit dem besten Netzlacher:

 

Ich habe selten so gelacht: Dieses Messer ist weniger durch seine Form, als durch seine besonderen Funktionen empfehlenswert. Also unbedingt die Leserrezensionen lesen!

 

...dem kürzesten netten Spruch (gefunden an einem Geldautomaten):

 

Geld wird bald abgeschafft - viele haben schon jetzt keins mehr.

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