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07.06.2019 16:03    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (26)    |   Stichworte: Leseempfehlung

Blitz und SonneBlitz und Sonne

Beim Thema Klimaeffizienz von E-Autos mischen sich häufig mehr Meinungen als Fakten ins Gespräch. “E-Autos und klimafreundlich?” will auch langzeit MTler notting wissen. Aber wo andernorts die Diskussionen ins Emotionale driften, erklärt notting im sachlichen Ton seine Sichtweise. Und wirft ein paar interessante Fragen ins Rennen. Ein Denkanstoß sowohl für Freunde als auch für Gegner, und damit unsere “Leseempfehlung” des Monats.

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07.06.2019 17:01    |    LT 4x4

Huch,

 

das ist ja fast schon wieder ein Reaktioneller Beitrag.

 

 

Schön. :)


07.06.2019 17:53    |    womammel

Wer denkt an den ganzen Sondermüll der verbrauchten Akkus ?

Wieviele zusätzliche Kraftwerke werden benötigt um das Stromnetz nicht zusammenbrechen zu lassen?

 

Das ganze Tema ist völlig unausgegoren


07.06.2019 17:56    |    Reifenfüller178

Was bitte ist an einem E-Auto Klima-freundlich???? Mir fällt dazu nichts ein.


07.06.2019 19:12    |    grabby

Das e Auto ist nur Augenwischerei


07.06.2019 19:36    |    ttru74

Das E Auto ist im Moment keine wirkliche Alternative, und ob es umweltfreundlich betrieben werden kann? Die Feinstaubwolke entsteht nur nicht in der direkten Umgebung des Fahrzeugs, der Atomstrom macht auch keinen Bogen um Ladesäulen, wenn Energie gebraucht wird. Was ist mit der Herstellung und anschließenden Entsorgung der Akkus? Läuft hier alles umweltfreundlich ab?


07.06.2019 20:28    |    318i BMW

Na toll:

4 von 5 Beiträge gesponsert von der ErdölMafia...

 

Die Akkus können übrigens nahezu restlos recycled werden.

Das Stromnetz verträgt locker noch eine ganze Menge eAutos, so viele können gar nicht so schnell gebaut werden, dass das Netz zusammen bricht.

Unsere Energie wird Jahr für Jahr grüner. Und sie wäre schon längst wesentlich grüner, wenn nicht so viele ÖlJunkies das nicht nach allen Regeln der Kunst sabotieren würden.


07.06.2019 21:06    |    PeterBH

Gab am Montag einen Beitrag im TV dazu. Hab ich mir zweimal angesehen und da stellt sich mir eine einfache Frage: Mit welcher Berechtigung verderben wir in den Ländern, wo das Lithium abgebaut wird, das Klima und die Lebensgrundlage der dortigen Landbevölkerung, um hier mit "sauberem" Gewissen - möglichst mit der Zigarette im Mund - weniger Schadstoffe beim Autofahren zu produzieren? 2.000.000 l Wasser verdunsten um 1.000 kg Lithium zu gewinnen.

 

Gleichzeitig füllen wir uns mit billigem Grillfleisch den Bauch, sitzen für die Gemütlichkeit am Kamin und feiern das Jahresende mit Feuerwerk für zig Millionen (EURO und Schadstoffe). Im Urlaub sind wir dann auf dem Kreuzfahrtschiff einem Vielfachen an Schadstoffen ausgesetzt und das nennen wir Erholung?

 

Dass unser Stromnetz das aushält, davon bin ich auch überzeugt. Die Akkus könn(t)en auch recycelt werden, nur ohne gesetzlichen Zwang wird das nichts. Z.Zt. müssen um die 50% der Batterien und Akkus herkömmlicher Bauart recycelt werden, Li-Akkus sind im Gesetz nicht erwähnt.

 

E-Mobilität finde ich im Prinzip toll, hab Motorräder, Roller und Autos schon Probe gefahren und mich für den ID 3 registriert. Allerdings bin ich noch stark am zweifeln, ob ich der globalen Umwelt damit helfen kann.


07.06.2019 22:49    |    Manfredus

Ich habe gestern im Fernsehen einen Bericht über E-Autos und die Gewinnung des Lithium für die Batterien gesehen!

 

Wer das gesehen hat, wird sich mit Sicherheit kein E-Auto mit Lithium-Akkus kaufen wollen, denn da wird einindigenes Volk um seine Lebensgrundlage (Landwirtschaft und WASSER) gebracht!

 

Aber der schnöde Mammon regiert auch hier! Schade!


07.06.2019 22:51    |    crissi05

Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen meinen vollgetankten Benziner ein Jahr im Freien stehenlasse ist der Tank nach einem Jahr noch voll. Wie ist es dann mit einem e-Auto ? Wurde dieser Tatbestand schon unter reeller Bedingung geprüft ? Oder verliert der E-Akku wie eine Bleibatterie auf Zeit seine Leistung ?

Prüfung im PC-Verfahren ist unrelevant da manipulierbar.


08.06.2019 01:11    |    LT 4x4

Auch der LI-Akku verliert seine Kapazität. Ebenso gibt es nach wie vor den Memoryeffekt.

Alles nicht so ausgeprägt wie bei NiCd oder die Probleme der Blei Akkus. Dafür andere Schmerzen.

 

Was allen Akkus gleich geblieben ist: Die Herstellung und Grundstoffgewinnung war früher

eine große Belastung für die Umwelt und heute noch genauso. Wenn heute nicht noch

schlimmer durch den (künstlich) hohen Bedarf an Batterien.


08.06.2019 07:22    |    BravoI

Mir macht es Spaß meine E Bike zu fahren...

Aber neben bei habe ich meine gedanken, was passiert dann, wann ich meine E Bike weg schmeisen muss ?

Hier ist noch eine interessante Video/Denksto? https://www.youtube.com/watch?v=aS_xTJmzdgA

 

Gruß. I.


08.06.2019 12:11    |    Skodadriver0815

Dass E-Autos günstiger werden scheint sich in der Breite derzeit nicht abzuzeichnen, e-Corsa und e-Honda werden beide Minimum 30.000€ kosten, viel Geld für Kleinwagen, der e.Go aus Aachen ist für das was er bietet auch horrend teuer. Bin gespannt auf die Modelle von VW, ein Polo e-Pendant ist erst für 2025 angekündigt, ich denke vorher ist auch nicht mit einem Durchbruch der E-Autos hierzulande zu rechnen.

 

https://www.focus.de/.../...n-ein-kleines-e-auto-sein_id_10805562.html

 

Toyota will übrigens den Durchbruch beim Feststoff Akku geschafft haben, man wird die weitere Entwicklung sehen, noch ist das E-Auto für meine Begriffe nicht marktreif:

 

https://www.focus.de/.../...kku-schon-2020-serienreif_id_10804929.html


08.06.2019 19:19    |    Jeepmorris

Das e Fahrzeuge nur psydoumweltfreundlich sind, sollte durch das Fernsehen, Presse, Gutachten, Vorträge, usw. bekannt sein und bedarf keiner großen Diskussion mehr.

Durch den fortwährenden Versuch, dieses durch Wiederholung und Wiederholung in den Köpfen zu ändern wird sich an der Tatsache, daß E-Autos alles andere als umweltfreundlich sind nichts ändern:-)


09.06.2019 11:21    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

Gab am Montag einen Beitrag im TV dazu...

Abgesehen von dem Beitrag über das Verkehrskonzept der Open Data-Strategie mittels der TRAFI-App in Vilnius, war das in weiten Teilen zwar Korrekt aber letztendlich "Betroffenheitsjournalismus":mad: es wurden längst widerlegte Daten der überholten Schwedenstudie Zitiert.

Alternative Fördermethoden verschwiegen, immer das schlechteste Konzept als Standard in den Vordergrund bugsiert. Ich finde es vollkommen iO das wir auf die negativen Auswirkungen sensibilisiert werden, es kann aber nicht sein das die Alternative (bein Verbrenner zu bleiben) mit ihren Folgeschäden als die bessere Lösung ohne gegenüberstellende Argumente und Begründung tituliert wird.


09.06.2019 11:44    |    martinking420

Naja ich persönlich bin ein Tesla Fan und finde Musk echt klasse. Er hat als einzelne Person den Konzernen gezeigt wo es lang geht!


14.06.2019 21:15    |    Jeepmorris

Für 35t€ kaufe ich mir das da. Das fährt noch wenn man festgestellt hat und endlich glaubt das wir soviel Strom wie gebraucht würde gar nicht produzieren können und das letzte e Auto seinen Geist aufgegeben hat . Gibt's für die Relgion schon nen Namen? In Deutschland hört man nur noch Klima E Auto usw. Seltsam hier in Belgien nichts Fahrverbote NOx was ist das wurden wir x mal gefragt Parken in ganz Ipern möglich auch in Kortrik bei uns Nu ja..... E- Fahrzeuge nicht eins Fahrzeuge 2008 und älter oder Luxus Pkw oder SUV. Wieso haben wir den Hype?


Bild

14.06.2019 22:50    |    318i BMW

Jaja, die pösepöse "Gewinnung des Lithium"...

Aber logo: Erdöl wächst ja auf den Bäumen.

Sarkasmus out.

 

Erdöl wird verbrannt, ist unwiederbringlich verloren.

Und die Förderung ist eine extrem schmutzige Angelegenheit. Wesentlich schmutziger und gefährlicher als bei dem bisschen Lithium. Vergleicht doch auch´mal die Mengen! Und die Unfälle der Tanker und Plattformen...

 

Und die Herstellung von Treibstoff, egal, ob Diesel oder Benzin, ist ja auch SOWAS von sauber... (sorry, schon wieder bisschen Sarkasmus)...

 

Lithium (nochmal: das kleine Bisschen!) hingegen kann man sehr gut recyceln und das wird wohl recht bald auch anständig gemacht.

 

Was ist denn mit den "seltenen Erden", die die kleinen Kinder mit den Händen aus der Erde wühlen müssen?

Das fehlt eig. noch bei den Anschuldigungen gegen die Elektrifizierung und war auch bis vor gar nicht langer Zeit überall zu lesen... bis anscheinend tatsächlich sogar begriffen worden ist, dass im Tesla z. B. die EINZIGEN seltenen Erden im Lautsprechersystem stecken!

Wie sieht´s da aber mit z. B. dem Platin aus, das für die Katalysatoren gebraucht wird?

Richtig, das buddeln tatsächlich noch Kinder aus der Erde!

 

Dieser hier öfter zitierte "Film"über die "Gewinnung des Lithium" ist wieder einmal Propaganda der übelsten Sorte.

Da geht´s nicht um eAutos, sondern um die allgemeine Rohstoffgewinnung, die einfach besser geregelt werden muss. Für ALLE Rohstoffe!

Und wer da am meisten querschiesst, das brauch ich nicht zu erklären:

Jeder, der ein bisschen Ahnung hat, weis Bescheid.

Und die Anderen lassen sich sowieso jeden Sch.. einreden, Hauptsache, sie brauchen kein schlechtes Gewissen wegen ihrem BRUMMBRUMM zu kriegen!


15.06.2019 07:44    |    Jeepmorris

Diesel können Wir längst aus Algen herstellen. SPRIT da geht reines Bioethanol. Fakten an. Aber ich bin ehrlich das hatte ich erwartet und provoziert. Wir können sämtliches synthetisch herstellen und das Recht CO2 neutral. Nur das Allheilmittel soll nun das E Auto sein. Fragt mal nach wer es dazu gemacht hat


15.06.2019 10:32    |    Schwarzwald4motion

Syntethische Kraftstoffe sehe ich eher bei den Fahrzeugen mit H-Kennzeichen wegen den Innenstädten, die Energiebilanz war schon immer eher Katastrophal und die Kosten hoch, erinnere mal an die Kohleverflüssigung gabs schon im 2. Weltkrieg.

Da bei der Herstellung auch viel CO2 frei wird welches gebunden werden müsste, ganz zu schweigen von anderen Chemisch belastenden Elementen wird das hoffentlich eher im Kleinen Maßstab passieren.

 

Jedoch gibt es Länder wie z.B. China oder Australien die hier aktiv sind, der Focus liegt aber oft in der Militärischen Anwendung zur Absicherung bei Ressourcenknappheit.


15.06.2019 12:39    |    Jeepmorris

Erkläre das doch auch dem Prof an der RWTH Aachen. Der baut E Fahrzeuge und setzt auf Diesel aus Algen und synthetische Kraftstoffe ohne C drin. Ich sage am einfachsten ist es aus sämtlichen organischen Müll ETHANOL zu gewinnen. Chemiker bestätigen mir machbar und recht CO2 neutral .

Komisch in WI USA tanken wir immer E85 warum das wieder bei uns nicht gehen soll?


16.06.2019 07:01    |    Schwarzwald4motion

An der RWT Aachen hockt ein Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen klar das die auch in der Richtung forschen, Du beziehst Dich wahrscheinlich auf das Forschungsprojekt „NAMOSYN“.

Das E85 wird aus Monokulturellem Mais sein Entschuldige Dich schon mal bei den Bienen ;)

 

Solange die Herstellung aus erneuerbaren Energien geschieht und keine chemischen Abfälle hinterlässt bin ich prinzipiell dafür, alleine weil es nicht "DER" eine neue Energieträger sein wird.

Nur muss das die Politik auch wollen, fürchte aber das für die Unternehmen (z.B LKW's) der Preis viel zu hoch wäre.

Die meisten privaten Fahrzeuge kommen besser mit E-Autos zurecht, und die werden auch bald günstiger sein.

 

Diesbezüglich wäre der Thread Biomethan schlägt Elektromobilität aber besser geeignet.


25.06.2019 21:22    |    Reifenfüller178

Das kann es aber wohl nicht sein. Wir stellen Mais zur Verfügung sprich Lebensmittel um daraus Kraftstoff herzustellen, und kaufen dafür aus USA oder Südamerika Genmanipulierten Mais zum essen ein.

Und das im Nahmen unserer Bundesregierung die solche Aktionen auch noch mit unseren Steuergelder unterstützt.


26.06.2019 13:20    |    grabby

Genauso ist es mit Raps was hat Getreide im Tank zu suchen wo in anderen Ländern Menschen hungern? ?


28.06.2019 01:28    |    318i BMW

Absolut richtig, Susiv6 und grabby!


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