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22.12.2010 14:54    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Bike, Bikes, BMW, Bob, Bobbahn, Bobrennen, Chris Pfeiffer, Christoph Langen, Motocross, Motorrad, Wintersport


Schnee, Kälte und eisglatte Straßen bestimmen ja momentan unser Straßenbild und sicherlich ist der ein oder andere auch schon reichlich genervt von den Strapazen des Winters. Um Euch mal auf ein paar andere Gedanken zu bringen, haben wir hier ein – im wahrsten Sinne des Wortes – „cooles“ Video, was wir Euch empfehlen möchten. Inhalt: Das eingangs erwähnte "leidige" Thema Schnee, Kälte und eisglatte Straßen – allerdings in einem komplett anderen Kontext, nämlich durchaus so gewollt. Klar, es handelt sich ja auch um eine Bobbahn! Schönes Video, um Eure Gedanken etwas zu erwärmen, bzw. die Adrenalinausschüttung in die Höhe zu treiben. ;) - Nicht nur für Motorrad-Fans.

 

Die Story: Auf einer Bobbahn treten – mitten in der Nacht und mit 19 Kameras aus unterschiedlichsten Blickwinkeln gefilmt – ein BMW Motorrad gegen einen Bob an – auf ein und derselben Bobbahn, sich entgegenkommend. Die beiden Fahrer, Christoph Langen und Chris Pfeiffer, haben nur einen Versuch, diesen ziemlich spektakulären Stunt auszuführen.

 

Doch reden wir hier nicht viel um den heißen Brei, schaut Euch das Video jetzt einfach selbst an. Viel Spaß!


10.12.2010 19:04    |    Nicola    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Alternative Antriebe, Audi, Design, Elektromobilität, e-tron, Hybridantrieb, Hybridstudie, Messe, Miami, Spyder

Während in Deutschland pünktlich zum Dezemberanfang der Winter hereinbricht und wir uns Gedanken machen, wie man in dem Schneechaos sein Auto flott bekommt, macht man sich zur gleichen Zeit in Miami/Florida bei 25 Grad ganz sicher keinerlei Gedanken über das Wetter. Gedanken machte sich allerdings der Ingolstädter Fahrzeughersteller Audi, wie man es schafft, als Sponsor einer Designmesse nicht nur den Part des Shuttle-Service vor der Tür zu übernehmen, sondern sich darüber hinaus kreativ in die Messe einzubringen, heißt: einen Beitrag als Aussteller eines Designobjekts zu leisten. Mit der futuristischen Tankstelle „e-den“ und der Hybridstudie Audi e-tron Spyder ist dieser Cross-over-Ansatz durchaus gelungen, finden wir.

 

Es ist nicht das erste Jahr, dass Audi als Sponsor und Aussteller auf einer - sagen wir mal „autofremden“ – Messe teilnimmt. Die Design Miami, die in der vergangenen Woche vom 1. bis 5. Dezember in Miami /Florida stattfand, gilt als eine der weltweit führenden Designmessen für limitierte Editionen - klein, aber fein. Audi ist bereits zum 5. Mal in Folge Sponsor der Messe und begnügt sich als Autohersteller nicht damit, ein Fahrzeug irgendwo auf der Messe zu platzieren und als Shuttle-Service für spezielle Messebesucher zu fungieren.

 

Wie auch in den Jahren zuvor präsentiert Audi sein eigenes Designstück auf der Messe. Während das beispielsweise im vergangenen Jahr der Audi A8 war, der wenig später direkt beim Händler stand, hat sich Audi in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht und das allgegenwärtige Thema Elektromobilität aufgegriffen, und zwar in Form der „Zukunftsvision einer Elektrotankstelle“ – einem Ort, an dem sich Fahrer von Elektroautos auf angenehme Weise die Zeit vertreiben können, während ihr Fahrzeug Strom tankt. Denn das „Tanken“ von Elektroautos wird in Zukunft definitiv länger dauern als die heutzutage üblichen 5 Minuten für die Benzin- oder Dieselbefüllung an der herkömmlichen Tankstelle. 30 Minuten Zeit sollten für die 80%ige Ladung mit Starkstrom auf jeden Fall eingeplant werden. Das Auto passend zur E-Tankstelle bringt Audi natürlich gleich mit: Mit der Hybridstudie Audi e-tron Spyder erregt der Ingolstädter Hersteller nicht nur bei Autofans unter den Messebesuchern Aufsehen.

 

„Saft für alle, bitte!“ – Das Auto mit Strom betanken und währenddessen im Café chillen

 

Der Entwurf dieser Zukunftsvision einer E-Tankstelle stammt vom Grafik-Design-Studio Mirko Borsche aus München. Ganz passend der Name der Wellness-Oase: „e-den“ – das „e“ für Elektromobilität, klar. Während das Elektroauto seinen Saft, den Strom, draußen an der Ladestation bezieht, kann der Fahrer drinnen in anheimelnder Atmosphäre essen, trinken, entspannen, die Zeit überbrücken. Wir haben Mirko Borsche gefragt, wie realitätsnah das Ganze tatsächlich für die Zukunft sein kann, doch in der aktuellen Aufbruchstimmung im Bereich Elektromobilität, in der noch kein Fahrzeughersteller weiß, wie die Infrastruktur der Ladestationen für Elektrobatterien aussehen soll, kann auch Mirko Bosche nur eine „künstlerische Utopie“ - einen artifiziellen Ansatz liefern. Doch wir befinden uns ja auch auf einer Designmesse – das Spiel mit der Phantasie steht hier im Vordergrund, nicht die eins-zu-eins Umsetzbarkeit.

 

Auch Bernhard Neumann, Leiter Audi Event Marketing, bekräftigt, dass hier keineswegs ein Lösungsansatz vorgestellt werden soll. Man hätte es als anmaßend empfunden, eine „Lösung“ der zukünftigen Ladeinfrastrukturproblematik kredenzen zu wollen, die aktuell noch keiner der Fahrzeughersteller wirklich vorweisen kann. Audi, der Fahrzeughersteller, von dem viele als „die“ Designmarke im Automobilbereich sprechen, darf sich irgendwo eben auch den künstlerischen Umgang mit der Thematik leisten. Auf einer Designmesse sowieso.

 

Visionärer 50ies Flair in Chrom und Spiegelglas

 

Retro, Öko und Futurismus: Mit diesen Stilen wird auf der Stromtankstelle gespielt. Das passt ins Umfeld einer Designmesse und erregt natürlich Aufsehen. Die E-Tankstelle auf der Messe ist zentraler Treffpunkt für alle Messebesucher. Klar, schließlich ist ein Fahrzeug, dazu so ein auffälliges wie der Audi e-tron Spyder, Anziehungspunkt und somit die Tankstelle gleichzeitig hervorragender Ort, sich wieder zu treffen, wenn man sich zwischen den Ständen der -hauptsächlich - Möbeldesigner aus aller Welt verloren hat.

 

Die E-Tankstelle erinnert an eine amerikanische Tankstelle aus den 50er Jahren, nur mit mehr Chrom, mehr Spiegelglas. Die Benzinzapfsäule ist unter einem Glaskasten „weggesperrt“, quasi als Relikt aus vergangenen Zeiten – und irgendwie dennoch wichtig, um das Ganze überhaupt als Tankstelle zu erkennen und nicht als Öko-Wellness-Club. Im Inneren dominiert nämlich das Prinzip „Öko“.

 

Spaß und Vernunft – Ökostil mit Spaßfaktor

 

Die Tankstelle innen erscheint als Ort der Entspannung, ökologisch korrekt. Doch was sehen wir da an der Wand stehen? Einen Flipper? Ja, keine Halluzination, zwischen Holzmöbeln, Pflanzen und Bio-Essen steht ein Retro-Flipper aus den 90ern. Wie passt das? fragen wir Mirko Borsche und die Antwort leuchtet ein, denn wer etwas aufmerksamer hinschaut, bekommt schnell mit, dass nicht nur die verschiedenen Bauteile, wie z.B. die komplette Beleuchtung des Flippers aus Audi LED Lämpchen bestehen, sondern dass zudem alle technischen Daten des e-tron Spyders darin angezeigt werden. Der Flipper ist ein Einzelstück, speziell für die Elektrotankstelle und für den davor stehenden Audi e-tron Spyder umgebaut. Ein Info-Terminal hielt Audi auf einer Designmesse und für eine Hybridfahrzeugstudie für zu seriös. Man ist schließlich nicht auf einer Automesse und stellt auch kein Auto vor, welches in dieser Form in den nächsten Monaten beim Händler steht. Ein Info-Schild neben dem Fahrzeug hätte nicht gepasst – stimmt.

 

Passend ist der Flipper im Öko-Café der E-Tankstelle auf den ersten Blick aber auch nicht. Auf den zweiten Blick wird allerdings klar, dass es dennoch einen Zusammenhang gibt: „Öko“ steht für Vernunft. Trotzdem muss aber irgendwo der Spaßfaktor bleiben. So verhält es sich schließlich auch mit dem e-tron Spyder. Als Hybridsportwagen definitiv ein Auto mit Vernunftfaktor, optisch allerdings eine pure Spaßkiste. Und an Antriebskraft mangelt es den e-tron Spyder auch ganz sicher nicht.

 

Der Audi e-tron Spyder

 

Womit wir also beim Fahrzeug wären: Der Audi e-tron Spyder, der bereits beim diesjährigen Pariser Automobilsalon präsentiert wurde, ist die Studie eines offenen Sportwagens mit Plug-in Hybridantrieb. Die Kombination von Diesel- und Elektroantrieb bietet umweltbewusstes Fahren und dennoch Fahrspaß pur – bisher eigentlich immer zwei sich gegenseitig ausschließende Eigenschaften. Die Hybridstudie ist 4,06 Meter lang, 1,81 Meter breit und nur 1,11 Meter hoch. Der Körper des e-tron Spyder wirkt – nicht zuletzt durch den kurzen Radstand von nur 2,43 Meter – sehr bullig.

 

Der Zweisitzer verfügt über einen Biturbo-V6 TDI mit 221 kW (300 PS) auf der Hinterachse und zwei zusammen 64 kW (88 PS) starke Elektromotoren an der Vorderachse. Das sind 50 PS mehr als in der aktuellen Leistungsstufe, die seit ein paar Monaten im neuen A8 zum Einsatz kommt. Das maximale Drehmoment beträgt 650 Nm und liegt damit selbst für einen Sportwagen beachtlich hoch. Erstaunlich niedrig hingegen ist der Verbrauch: Er wird mit durchschnittlich 2,2 Liter Diesel pro 100 km angegeben, was eine CO2-Emission von 59 g/km ausmacht. Zusammen mit dem geringen Gesamtgewicht des Audi e-tron Spyder – er wiegt nur rund 1.450 kg - sorgt die Kombination von TDI und Elektroantrieb für entsprechende Fahrleistung. In nur 4,4 Sekunden ist der e-tron Spyder von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Auch rein elektrisch kann man im e-tron Spyder unterwegs sein: Bis zu 50 km schafft es die 9,1 kWh-Batterie bei maximal 60 km/h, den e-tron Spyder komplett emissionsfrei anzutreiben.

 

Sowohl im Exterieur als auch im Interieur strahlt der e-tron Spyder vor allem eins aus: Leichtigkeit. „Das zu erreichen war maßgeblich“ so Enzo Rothfuss, Designer des Audi e-tron Spyder „schließlich muss das Auto selbst erzählen, dass es leicht ist, denn der Kunde bringt keine Waage mit, um das geringe Gewicht des Fahrzeugs zu messen“. Seine Inspirationen holt sich der Fahrzeugdesigner nicht auf Automessen. „Eine Automesse ist für einen Autodesigner eigentlich nichts anderes als eine Oldtimerveranstaltung“ sagt er. Inspirationen gibt es quasi überall – Möbelmessen gehören ebenso dazu wie Anregungen aus dem Leichtbau, der Sportlichkeit und der Effizienz von Segelflugzeugen.

 

Innen wie auch außen sieht der e-tron Spyder aufgeräumt und klar strukturiert aus. Witzige Lösung: Die Ladestation für die Batterie verbirgt sich unter Audis Markenzeichen: den vier Ringen, die wie schon beim Audi R8 und bei den anderen e-tron Sportwagenstudien, oberhalb des Singleframes sitzen. Muss Strom getankt werden, verschwinden die Ringe unterhalb der Frontklappe und geben neben der Ladestation auch ein Display frei, auf dem man den Ladezustand sowie die aktuelle elektrische Reichweite ablesen kann.

 

Auffallend am e-tron Spyder ist ganz sicher auch die Windschutzscheibe, die sich kokonartig um die Fahrgastzelle schließt. „Wrap around“ wird das hier genannt und es soll dem Fahrer und Beifahrer vor allem Schutz bieten.

 

Das Thema Leichtigkeit setzt sich in der Struktur der Karosserie fort. Sie basiert auf der Audi Space Frame (ASF) Technologie. Die Motorhaube sowie zahlreiche Aerodynamik-Elemente sind aus Karbon.

 

Im Inneren fällt auf, dass alles luftig und leicht wirkt. Da auf mechanische Bedienelemente komplett verzichtet werden kann, hat Rothfuss hier anstelle der Mittelkonsole eine Art Brücke eingefügt, unter der man komplett durchgreifen kann. Einziges Bedienelement ist - neben dem MMI - der Wählhebel für das Automatikgetriebe, der beim Start des Fahrzeugs aus einem Tunnel herausfährt. Rothfuss hierzu: „Sobald der Schalthebel elektronisch ausfährt, sagt das Fahrzeug dem Fahrer: jetzt bin ich wach“. Aufgrund des Elektroantriebes gehören Motorengeräusche und die Vibration des Motors beim Start des Autos ja der – zukünftigen – Vergangenheit an.

 

Provokation und Progression

 

Grund, warum Audi sich auf der Design Miami mit dem e-tron und einer Stromtankstelle zeigt, ist sicher auch der, dass das Publikum einer solchen Messe solche provokanten Visionen mit dem Spiel von Gegensätzen erwartet. Progressiv und provokant sind hier die Stichwörter, die Enzo Rothfuss in den Raum wirft. „Elektromobilität ist eine komplett neue Technologie, welche zunächst wohl von sehr progressiven Leuten angenommen wird“ sagt er. Auf einer Designmesse findet sich genau dieses progressive Publikum, von daher ist ein Bezug auch im autofernen Umfeld auf jeden Fall gegeben.

 

Und Progression bringt auch oft Provokation mit“ erklärt Bernhard Neumann. Als 2006 bei der Design Miami der Audi R8 präsentiert wurde, gab es neben den Begeisterten auch diejenigen, die nachfragten, warum man das Thema Elektromobilität nicht aufgreift. Wenn man es dann tut, wie jetzt 2010, dann wird man hingegen ebenso von besonders kritischen Messebesuchern gleich wieder auf die Probleme der Infrastruktur hingewiesen. Aber da alles erst in den Kinderschuhen der Entwicklung steckt, ist das wohl eh eine andere Ebene der Diskussion.

 

Erfüllung aller Sinne

 

Als wir abschließend noch einmal zusammen mit Enzo Rothfuss um das Auto gehen, spricht er ein Schlusswort, welches wir selbst nicht besser hätten formulieren können: „Das Schöne bei solchen Fahrzeugen wie dem Audi e-tron Spyder, dem es ja per se anhaftet, ein reines Spaßfahrzeug zu sein, ist die Tatsache, dass es reuelos einsetzbar ist. Wenn man schon nur aus Spaß durch die Gegend fährt, dann ist es besser, wenn das dann ökologisch korrekt passiert, dann passt das wieder! Wenn man mit so einem Auto fährt, ist das die Erfüllung aller Sinne.“ So sieht’s aus! Dem können wir uns nur anschließen.

 

Übrigens: Bei dem Audi e-tron Spyder handelt es sich um eine Studie, bei der eine tatsächliche Produktion in dieser Form noch nicht beschlossen wurde. Bereits feststeht hingegen die Kleinserienproduktion des rein elektrisch angetriebenen Audi R8 e-tron in 2012.


06.12.2010 23:40    |    bjoernmg    |    Kommentare (42)

Der Winter hat früh, aber nicht unerwartet zugeschlagen und auch uns Autofahrer fest im Griff. Damit Mensch und Maschine auch bei extremer Witterung halbwegs funktionieren, gibt es ein paar (mehr oder weniger) einfache Tipps, die wir mal zusammengetragen haben. Viele werden vieles schon mal gehört haben, aber vielleicht ja nicht alle.

 

Autobatterie und Starthilfe

 

Minusgrade und eisige Kälte schon im Dezember – das strengt nicht nur die Autofahrer an, sondern auch die Autobatterie, die im Winter Schwerstarbeit verrichten muss. Gerade im Kurzstreckenverkehr kann sie nicht groß nachladen, und bei Minusgraden verringert sich außerdem die Ladekapazität deutlich. Gerade ältere Batterien machen dann einfach schlapp.

 

Um dem möglichst vorzubeugen, empfiehlt der TÜV, beim Start des Motors alle Stromverbraucher – also z.B. Radio, Gebläse, Scheinwerfer, Heckscheiben- und Sitzheizung- auszuschalten und vor dem Anlassen die Kupplung zu treten. Auch während der Fahrt sollte man auslassen, was man nicht unbedingt benötigt.

 

Rührt sich die Zündung morgens trotzdem nicht mehr, ist normalerweise Starthilfe der Ausweg. Ein Starthilfekabel gehört daher, ebenso wie Abschleppseil oder –Stange, Decken, Handbesen, Eiskratzer, Warnweste und ggf. Schneeketten unbedingt ins Auto.

 

Bei der Starthilfe wird im Ruhezustand das rote Kabel zunächst mit den jeweiligen Pluspolen der Spender-Batterie und der leeren Batterie verbunden. Dann wird das schwarze Kabel an den Minuspol der vollen Batterie und dann das zweite Ende an ein Metallteil (Motorblock) des entladenen Autos geklemmt. Ist das geschehen, startet der Stromspender seinen Wagen und gibt sanft Gas. Erst danach kann auch das liegegebliebene Fahrzeug gestartet werden. Das Abklemmen der Kabel geschieht in umgekehrter Reihenfolge, erst schwarz, dann rot.

 

Lebensverlängernde Maßnahmen für Autobatterien

 

Verlängern lässt sich insbesondere im Winter die Lebensdauer der Autobatterie durch ein Sauber halten des Motorraums. Feuchter Schmutz transportiert Kriechströme, und die Batterie entlädt sich auf diesem Weg nach und nach. Auch vollsynthetische, dünnflüssige Leichtlauf-Motorenöle können helfen. Sie verteilen sich schneller in der Maschine, so dass der Motor auch leichter anspringt. Auch kann der Stromverbrauch durch diese Öle lt. TÜV um 25 Prozent gesenkt werden.

 

 

Winterreifenpflicht gilt ab 04.12.2010

 

Ab Samstag 4.12.2010 sind Winterreifen nicht nur ein guter Tipp, sondern vorgeschrieben. Die entsprechende Verordnung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt damit morgen in Kraft. Es dürfen dann ab dem Wochenende alle Autos bei Schnee, Eis und Matsch nur noch mit Winterreifen oder Allwetterreifen mit dem Matsch- und Schneesymbol fahren.

 

Derzeit sind Winterreifen allerdings vielerorts kaum noch zu bekommen, da offenbar doch einige Autofahrer bis zum ersten Schnee und bis zur neuen Verordnung gewartet haben.

 

Den MOTOR-TALK Winterreifenratgeber findet Ihr hier.

 

 

Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Bleibt man im Winter mit dem Auto liegen, sollte das Fahrzeug verlassen und mit Warnblinker und Warndreieck abgesichert werden. Für solche Fälle lohnt sich ein gut gefüllter Tank, warme Kleidung, eine Decke, ggf. ein paar Winterschuhe und ein heißes Getränk.

 

Auto aus dem Schnee befreien

 

Bleibt das Auto dagegen im Schnee stecken, sollte man das Offensichtliche vermeiden: Ordentlich Gas geben. Damit gräbt man sich meistens erst richtig ein. Sinnvoll ist es, die Antriebsachse zu belasten (Gehwegplatten im Kofferraum, oder auch Passant auf die Motorhaube setzen ;) ) und dann vorsichtig Gas zu geben, wobei sich das Anfahren im 2. Gang empfiehlt. Reicht das nicht, kann leichtes Schaukeln helfen. Dazu muss das Auto mit regelmäßigem Gas geben und Auskuppeln ins Wippen gebracht werden. Zur Unterstützung kann auch z.B. eine Fußmatte oder ein spezielles Gitter unter die Antriebsräder gelegt werden, um das Fahrzeug in Bewegung zu bringen. Wenn mit vorbeifahrendem Verkehr zu rechnen ist, etwa beim Ausparken am Straßenrand, bitte unbedingt Warnblinkanlage einschalten.

 

 

Schneesocke oder Schneeketten?

 

Steckt das Auto in einer Schneewehe fest, reicht oft eine Schneesocke. Schneeketten sollte am dabeihaben, wenn man viel in schneereichen Gegenden unterwegs ist. Von Schneekettensprays und anderen Beschichtungen rät der TÜV dagegen ab.

 

Abschleppstange ist sicherer!

 

Für den Fall der Fälle empfiehlt sich eine Abschleppstange, falls das Auto abgeschleppt werden muss. Auf glatter Fahrbahn hat ein Seil offensichtliche Nachteile.

 

Frostschutz: Herstellerangaben beachten!

 

Beim Kühler-Frostschutz ist es wichtig, die Angaben des Herstellers zu beachten. Weder sind die Chemikalien alle gleich, noch ist dem Auto das Mischverhältnis zu Wasser egal – insbesondere bei Minusgraden nicht.

 

Am besten: Unnötige Fahrten vermeiden

 

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei Schneechaos auf die Schiene umzusteigen oder zu Hause bleiben, wenn möglich. Bei der Bahn läuft zwar auch nicht alles rund, wenn der erste Schnee fällt – dafür ist man aber beim Warten auf dem Bahnhof vor Unfällen einigermaßen geschützt. Und noch mehr gilt das natürlich fürs eigene Wohnzimmer.

 

Und wie kommt Ihr sicher durch den Winter? Habt Ihr Geheimtipps, die Ihr anderen MOTOR-TALKern verraten könnt? Immer her damit ;)