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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

06.12.2010 23:40    |    bjoernmg    |    Kommentare (42)

Der Winter hat früh, aber nicht unerwartet zugeschlagen und auch uns Autofahrer fest im Griff. Damit Mensch und Maschine auch bei extremer Witterung halbwegs funktionieren, gibt es ein paar (mehr oder weniger) einfache Tipps, die wir mal zusammengetragen haben. Viele werden vieles schon mal gehört haben, aber vielleicht ja nicht alle.

 

Autobatterie und Starthilfe

 

Minusgrade und eisige Kälte schon im Dezember – das strengt nicht nur die Autofahrer an, sondern auch die Autobatterie, die im Winter Schwerstarbeit verrichten muss. Gerade im Kurzstreckenverkehr kann sie nicht groß nachladen, und bei Minusgraden verringert sich außerdem die Ladekapazität deutlich. Gerade ältere Batterien machen dann einfach schlapp.

 

Um dem möglichst vorzubeugen, empfiehlt der TÜV, beim Start des Motors alle Stromverbraucher – also z.B. Radio, Gebläse, Scheinwerfer, Heckscheiben- und Sitzheizung- auszuschalten und vor dem Anlassen die Kupplung zu treten. Auch während der Fahrt sollte man auslassen, was man nicht unbedingt benötigt.

 

Rührt sich die Zündung morgens trotzdem nicht mehr, ist normalerweise Starthilfe der Ausweg. Ein Starthilfekabel gehört daher, ebenso wie Abschleppseil oder –Stange, Decken, Handbesen, Eiskratzer, Warnweste und ggf. Schneeketten unbedingt ins Auto.

 

Bei der Starthilfe wird im Ruhezustand das rote Kabel zunächst mit den jeweiligen Pluspolen der Spender-Batterie und der leeren Batterie verbunden. Dann wird das schwarze Kabel an den Minuspol der vollen Batterie und dann das zweite Ende an ein Metallteil (Motorblock) des entladenen Autos geklemmt. Ist das geschehen, startet der Stromspender seinen Wagen und gibt sanft Gas. Erst danach kann auch das liegegebliebene Fahrzeug gestartet werden. Das Abklemmen der Kabel geschieht in umgekehrter Reihenfolge, erst schwarz, dann rot.

 

Lebensverlängernde Maßnahmen für Autobatterien

 

Verlängern lässt sich insbesondere im Winter die Lebensdauer der Autobatterie durch ein Sauber halten des Motorraums. Feuchter Schmutz transportiert Kriechströme, und die Batterie entlädt sich auf diesem Weg nach und nach. Auch vollsynthetische, dünnflüssige Leichtlauf-Motorenöle können helfen. Sie verteilen sich schneller in der Maschine, so dass der Motor auch leichter anspringt. Auch kann der Stromverbrauch durch diese Öle lt. TÜV um 25 Prozent gesenkt werden.

 

 

Winterreifenpflicht gilt ab 04.12.2010

 

Ab Samstag 4.12.2010 sind Winterreifen nicht nur ein guter Tipp, sondern vorgeschrieben. Die entsprechende Verordnung wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt damit morgen in Kraft. Es dürfen dann ab dem Wochenende alle Autos bei Schnee, Eis und Matsch nur noch mit Winterreifen oder Allwetterreifen mit dem Matsch- und Schneesymbol fahren.

 

Derzeit sind Winterreifen allerdings vielerorts kaum noch zu bekommen, da offenbar doch einige Autofahrer bis zum ersten Schnee und bis zur neuen Verordnung gewartet haben.

 

Den MOTOR-TALK Winterreifenratgeber findet Ihr hier.

 

 

Vorsicht ist besser als Nachsicht

 

Bleibt man im Winter mit dem Auto liegen, sollte das Fahrzeug verlassen und mit Warnblinker und Warndreieck abgesichert werden. Für solche Fälle lohnt sich ein gut gefüllter Tank, warme Kleidung, eine Decke, ggf. ein paar Winterschuhe und ein heißes Getränk.

 

Auto aus dem Schnee befreien

 

Bleibt das Auto dagegen im Schnee stecken, sollte man das Offensichtliche vermeiden: Ordentlich Gas geben. Damit gräbt man sich meistens erst richtig ein. Sinnvoll ist es, die Antriebsachse zu belasten (Gehwegplatten im Kofferraum, oder auch Passant auf die Motorhaube setzen ;) ) und dann vorsichtig Gas zu geben, wobei sich das Anfahren im 2. Gang empfiehlt. Reicht das nicht, kann leichtes Schaukeln helfen. Dazu muss das Auto mit regelmäßigem Gas geben und Auskuppeln ins Wippen gebracht werden. Zur Unterstützung kann auch z.B. eine Fußmatte oder ein spezielles Gitter unter die Antriebsräder gelegt werden, um das Fahrzeug in Bewegung zu bringen. Wenn mit vorbeifahrendem Verkehr zu rechnen ist, etwa beim Ausparken am Straßenrand, bitte unbedingt Warnblinkanlage einschalten.

 

 

Schneesocke oder Schneeketten?

 

Steckt das Auto in einer Schneewehe fest, reicht oft eine Schneesocke. Schneeketten sollte am dabeihaben, wenn man viel in schneereichen Gegenden unterwegs ist. Von Schneekettensprays und anderen Beschichtungen rät der TÜV dagegen ab.

 

Abschleppstange ist sicherer!

 

Für den Fall der Fälle empfiehlt sich eine Abschleppstange, falls das Auto abgeschleppt werden muss. Auf glatter Fahrbahn hat ein Seil offensichtliche Nachteile.

 

Frostschutz: Herstellerangaben beachten!

 

Beim Kühler-Frostschutz ist es wichtig, die Angaben des Herstellers zu beachten. Weder sind die Chemikalien alle gleich, noch ist dem Auto das Mischverhältnis zu Wasser egal – insbesondere bei Minusgraden nicht.

 

Am besten: Unnötige Fahrten vermeiden

 

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei Schneechaos auf die Schiene umzusteigen oder zu Hause bleiben, wenn möglich. Bei der Bahn läuft zwar auch nicht alles rund, wenn der erste Schnee fällt – dafür ist man aber beim Warten auf dem Bahnhof vor Unfällen einigermaßen geschützt. Und noch mehr gilt das natürlich fürs eigene Wohnzimmer.

 

Und wie kommt Ihr sicher durch den Winter? Habt Ihr Geheimtipps, die Ihr anderen MOTOR-TALKern verraten könnt? Immer her damit ;)


07.12.2010 05:51    |    Edelschrauber01

habe meinen Golf schon im Oktober voll Wintertauglich gemacht.So wie es sich für einen Verantwortungungsvollen Fahrer gehört!!.


07.12.2010 06:23    |    Mars_gib_Gas

Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Ein Wintercheck (ob nun selbst oder von einer Werkstatt) gehört vor dem Winter gemacht !


07.12.2010 09:43    |    ladafahrer

Auch bei mir:

Wintercheck wird dann gemacht, wenn die Temperaturen noch angenehm sind.

Ideal ist es, Wintercheck incl. Türgummipflege und Hartwachstag mit einem Grillwochenende zu verbinden.

 

Im Winter selbst gilt:

Erst denken dann lenken.


07.12.2010 09:50    |    Textron

Im Herbst habe ich mir einen Klappspaten bei ibäh gekauft. Damals noch mit einem leichten Schmunzeln, aber mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass das richtig war.

 

Die Standheizung arbeitet wunderbar und der Diesel nagelt beim Losfahren bedeutend weniger.

 

Die WR Pflicht ist eine gute Sache, jetzt muss nur noch das richtige Denken einsetzen...angmessene Geschwindigkeit und Abstand!


07.12.2010 11:35    |    hoc777

Wie schon mein Vater vor Jahrzehnten sagte, mache ich es auch nach der "O bis O" Formel.

Von Oktober bis Ostern Winterreifen drauf, Hirschtalg auf die Türgummis und wenn es an die 0 Grad Grenze geht, puren Frostschutz in die Scheibenwaschanlage. Damit bin ich bestens gerüstet.


07.12.2010 11:41    |    XC70D5

Was nützt die Winterreifenpflicht, wenn überall LKWs und Busse quer stehen? :(

 

Ich fahre, wenn es geht, nur Nebenstraßen, so komme ich meist entspannter ans Ziel, oft sogar mit Spaß verbunden ;)

 

Achso, in meinem Auto befinden sich Decken, Handschuhe, Abschleppseil, Starthilfekabel, ein Klappspaten und wenn ich dran denke demnächst auch wieder etwas Streusalz. Ohne das ganze Zeugs würde ich wahrscheinlich einiges an Sprit sparen oder auf einen kleineren Wagen umsteigen können :p

 

 

Gruß

 

Martin


07.12.2010 11:45    |    Mars_gib_Gas

Zitat:

Wie schon mein Vater vor Jahrzehnten sagte, mache ich es auch nach der "O bis O" Formel.

 

Von Oktober bis Ostern Winterreifen drauf, Hirschtalg auf die Türgummis und wenn es an die 0 Grad Grenze geht, puren Frostschutz in die Scheibenwaschanlage. Damit bin ich bestens gerüstet.

Kann ich so unterschreiben !


07.12.2010 15:49    |    Carlito_CC

Mal ne doofe Frage:

 

Ist die An- & Abklemmreihenfolge der Starterkabel eigentlich sozusagen heilig? Weil ich meine mich erinnern zu können das ich das schon desöfteren "Frei Schnauze" angeklemmt hab... :-/

 

Was kann da schlimmstenfalls passieren?


07.12.2010 16:12    |    XC70D5

Zitat:

Die Reihenfolge, dass erst das rote Kabel (plus) und dann das schwarze Kabel (minus) verlegt wird, ist sicherheitsrelevant! Würde zuerst das schwarze Kabel gelegt, wären sämtliche Metallteile von Spenderfahrzeug und Empfänger miteinander leitend verbunden. Berührt das rote Kabel nun ein Metallteil (rutscht aus der Hand, Unachtsamkeit), während es bereits mit einer Batterie auf einer Seite verbunden ist, entsteht ein Kurzschluss mit schlimmen Folgen. Ist das schwarze Kabel noch nicht verlegt, kann dies nicht geschehen.


07.12.2010 16:40    |    Bomber-der-Nation

Stimmt es das man Frostschutzmittel in die Batterie machen kann, damit die nicht gefriert? Hat mein Nachbar mal gesagt... Statt destiliertem Wasser - Frostschutz (das gleiche wie für die Scheibenwischanlage)


07.12.2010 17:02    |    XC70D5

Kann man, aber nur 1x :eek:

 

Kann sein, dass Dein Nachbar Dich nicht mag.... ;)


07.12.2010 18:31    |    rpalmer

Asu dem Schnee schaufeln... durfte ich die letzten beiden Wochen bereits zu oft.


07.12.2010 18:32    |    rpalmer

Eine geladene Batterie gefriert dir nicht so schnell... ;)


07.12.2010 20:58    |    OMI B V6

Wintercheck hin oder her alles schön und gut, was aber das fahrverhalten viele Verkehrsteilnehmer angeht ist den letzten 2 Wochen ist wirklich grausam. Ich kann ja verstehen das man vorsichtig sein will aber das ist teilweise eine verkehrsbehinderung! LKW Fahrer steigen schon voll auf die hupe vor lauter wut:D. (Blitzeis oder Nullsicht vor der nase wegen schnee- langsamer fahren-einverstanden) aber geräumtes&gestreutes autobahn und man fährt mit gerade mal mit 130 sachen vorbei und es kommt einem vor als ob man 200 ballert, sorry leute so was ist eckelhaft und das um 5Uhr morgens auf der bahn!!

Ich glaub da bin ich nicht alleine der das gleiche feststellt.


07.12.2010 22:15    |    steel234

Ihr wart nicht in Frankreich, das ist eine Verkehrsbehinderung ;)

 

Ansonsten ein Wayne-Thema wie jedes Jahr.

 

Vergisst nicht, das Licht einzuschalten, wenns dunkel wird oder die Sichtverhältnisse sich verschlechtern. Betätigt die Scheibenreinigungsanlage bei schmutziger Scheibe. Tauscht die Bremsbeläge, wenn die runter sind. Geht nicht bei Rot über die Straße. Zahlt die GEZ-Gebühr rechtzeitig.

 

:D


08.12.2010 00:09    |    DonMega42

Wenn man sich früh genug auf den Winter vorbereitet, ist doch alles kein Problem. Ich machs meistens so, dass ich, wenn die Tage anfangen bedeutend kürzer zu werden, die Türgummis und die Wasserabläufe einfette, den Frostschutz kontrolliere und ggf. korrigiere und mich um die Winterbereifung kümmere. So wird man nicht vom Winter überrascht und fährt warm und sicher. Ne Decke im Auto zu haben ist auch meistens sinnvoll. Ein gelegentliches Nachladen der Batterie ist auch nicht zu verachten :)


08.12.2010 09:47    |    Celeste

Das erste Foto sagt doch schon alles: Wenn man sicher durch den Winter kommen will, sollte man Saab fahren! ;)


08.12.2010 12:40    |    rpalmer

Oktober Winterreifen?

Niemals, unnützes Abfahren der teuren Pneus und erhöhter Kraftstoffverbrauch.

Zudem habe ich in den letzten Jahrzehnten nur einmal Schnee im Oktober erlebt.

Mitte November reicht in meinem Gefilden völlig aus.


08.12.2010 14:00    |    Opelowski

Mehr Scheibenfrostschutz als draußen kalt ist auch nicht vergessen, die Zuleitungen und Düsen frieren gerne ein, Modellabhängig aber

nicht meinen relativ teuer ist da gleich gut in der Hinsicht.

Vor allem bei viel Fahrtwind, da kann es schon passieren dass er plötzlich auf der Autobahn nur schmiert statt zu reinigen.


08.12.2010 19:33    |    Gnubbel

Zitat:

Mehr Scheibenfrostschutz als draußen kalt ist auch nicht vergessen, die Zuleitungen und Düsen frieren gerne ein, Modellabhängig aber

nicht meinen relativ teuer ist da gleich gut in der Hinsicht.

 

Den Text musst Du mir nochmal erklären, habe ich jetzt dreimal gelesen aber ich glaube ich habe ihn höchstens sinngemäss verstanden. Oder schreibt man das jetzt so? :confused:

 

Ciao!


08.12.2010 20:04    |    Opelowski

Ja also nehmen wir an wir haben draußen -10°C und Du machst eine Mischung rein die bis -10°C geeignet ist, wunderst Dich aber dann dass nichts raus kommt. So ist es eben, die dünnen teilweise schlecht isolierten Zuleitungen und der Fahrtwind besorgen das eben, also muss mal mindestens was bis -20°C rein, obwohl es gar nicht so kalt ist.


08.12.2010 20:48    |    rpalmer

Dafür gibt es elektrisch beheizbare Düsen, was aber wiederrum oft nicht vorhanden ist.

Mit ner -30°C Mischung dürfte man in unseren Gefilden aber gut gerüstet sein. ;)


08.12.2010 22:21    |    Denyo1989

Audi Quattro =)


09.12.2010 00:27    |    Gnubbel

Die Motorwärme gibt es auch noch. Ich habe in meinen 32 Autofahrerjahren noch nie Probleme mit einer zugefrorenen Scheibenwaschanlage gehabt *aufholzklopf* .

Das erste mal hatte ich letzten Winter Probleme mit einem Scheibenwaschkonzentrat im 5 Liter-Kanister welches ich auf -15°C bis -20°C angemischt hatte, dieses Mittel schmierte unsagbar auf der Scheibe und verursachte beim Sprühvorgang (mein Wagen hat Fächerdüsen die die Windschutzscheibe flächig einsprühen) kleine Seifenbläschen die dabei auf und davon segelten :p, dieses Konzentrat war dann wohl doch zu billig. Beim Fiesta meiner Partnerin trat dieser Effekt nicht auf, dieser Wagen hat aber auch keine Fächerdüsen sondern normal spritzende.

Dieses Jahr habe ich etwas mehr in das Konzentrat investiert und habe ein sehr gutes Wisch-Wasch-Ergebnis ohne Seifenbläschen...

 

Ciao!


10.12.2010 11:37    |    edition_golf4

Was bei mir auch noch neben den üblichen Dingen (Winterreifen, Frostschutz, Decke ins Auto, Eiskratzer, Besen usw.) gemacht wird:

 

Ich fahre im Oktober in die Werkstatt und lasse die Scheinwerfer im Rahmen der jährlichen Lichtwochen kostenlos überprüfen und einstellen.

 

Mich kotzt es regelrecht an, wenn jemand hinter mir ist oder mir jemand entgegen kommt, der mir aufgrund falsch eingestellter Scheinwerfer die Netzhaut wegbrennt!

 

Grüsse

edition_golf4


10.12.2010 16:01    |    rpalmer

Zitat:

Mich kotzt es regelrecht an, wenn jemand hinter mir ist oder mir jemand entgegen kommt, der mir aufgrund falsch eingestellter Scheinwerfer die Netzhaut wegbrennt!

+++++

 

Das müsste viel strenger kontrolliert werden.

Die Strafen sind bereits ausreichend (Mängelkarte + Verwarnung), nur leider wird das kaum gerügt weil die Polizei dann zur Prüfstelle muss um den Beweis zu erbringen.

 

Gibt aber noch genügend Helden die mit Fernlicht rumeiern und es nicht blicken abzublenden.


19.12.2010 15:00    |    FireNeck

Mein Kommentar zu den eingefrorenen Waschdüsen:

Hab ich selbst erlebt im Winter 2002, Autobahn, -25°-Konzentrat aus dem 5 Liter Kanister in meinen 5 Liter Behälter der Waschanlage eingefüllt: nach etwa 350 Kilometern musste ich nachfüllen, weil alle war, nein, kein Loch drin, sondern soviel verbraucht wegen dem massiven Salzeinsatz, und einefroren waren sie zwischendurch auch ein paar Mal, obwohl ich nur 70 gefahren bin, bei Aussentemperatur -20°....

 

Mein Tipp dazu:

Wenn man wieder was in die Waschanlage eingefüllt hat und die Düsen zu sind, ein paar Spritzer Feuerzeugbenzin auf die Düsen, danach direkt die Waschanlage betätigen, durch das Feuerzeugbenzin wird das Eis kurzzeitig aufgetaut, sie sind kurzzeitig durchgängig und man hat Leitungen und Düsen wieder mit dem Konzentrat gefüllt.

 

Ansonsten richte ich mich eigentlich auch grob nach der "O bis O"-Regel.

 

Unfallfreie Fahrt

FireNeck


19.12.2010 15:08    |    Gnubbel

Das einzige Benzin was ich während der Fahrt dabei habe befindet sich im Tank meines Fahrzeugs, und da ist schlecht ranzukommen...

 

Ciao!


19.12.2010 15:24    |    ZwoachtCoupe

Zitat:

Mich kotzt es regelrecht an, wenn jemand hinter mir ist oder mir jemand entgegen kommt, der mir aufgrund falsch eingestellter Scheinwerfer die Netzhaut wegbrennt!

 

-

oder zeigt, dass sein Etat auch noch zu Nebelscheinwerfern reichte. Immer an, man sieht dann besser ;-((

 

Ist bei guter Sicht auch nicht zulässig, aber offenbar muss man zeigen. dass man sich zu Weihnachten was wünschen durfte.

 

Aber mein Tip: Hecktriebler legten früher einen 10kg Sandsack in den Kofferraum, nahe an der Achse natürlich. Ist heute, bei besser austarierten Fahrzeigen, nicht unbedingt nötig, hat aber den Vorteil, dass man sich auch mal am Berg bei Glatteis wenigstens auf den ersten Metern das Anfahren erleichtern kann.

 

ciao,


19.12.2010 17:46    |    GFCastro

Sehr gute Beiträge hier. Zu den Licht- und Blendproblemen möchte ich hinzufügen, dass es einige unverbesserliche Autofahrer(innen) gibt, die sich Xenonlicht-Imitate, wie z.B. "Blue Laserlight", "White Hammer" uä., einbauen. Diese Lampen blenden nicht nur den Gegenverkehr sondern auch den Vorausfahrenden. Ich finde diese Lampen unmöglich. Sowas sollte für den Straßenverkehr verboten werden.

 

Mein Tipp zum Eiskratzen: Ich besprühe meine Autoscheiben abends mit Frostschutzmittel. Ich nehme dazu das Mittel, welches in den Behälter der Wisch-Wasch - Anlage reinkommt. Das fülle ich in einer höhren Konzentration in eine Sprühflasche und besprühe damit die Autoscheiben. Der Effeckt am nächsten Morgen ist: Ich wische mit einem Abzieher (kennt jeder von den Scheibenreinigern an der Tankstelle) das Wasser oder den Schnee von den Scheiben, fertig.


19.12.2010 19:22    |    KzXA

Ich befreie morgens die Windschutzscheibe von Eis mir mit einen Eimer Warmwasser , nicht kochend , und mache dann die Scheibenwischer an .

bis jetzt funktioniert es. Ohne das die Scheibe beschädigt wird Risse uns . Gleichzeitig ist sie von Dreck von Vortag befreit.


19.12.2010 19:48    |    clubmann1

Zitat:

Sehr gute Beiträge hier. Zu den Licht- und Blendproblemen möchte ich hinzufügen, dass es einige unverbesserliche Autofahrer(innen) gibt, die sich Xenonlicht-Imitate, wie z.B. "Blue Laserlight", "White Hammer" uä., einbauen. Diese Lampen blenden nicht nur den Gegenverkehr sondern auch den Vorausfahrenden. Ich finde diese Lampen unmöglich. Sowas sollte für den Straßenverkehr verboten werden

.

 

Und was noch hinzu kommt, sind all diejenigen, die schon mit dem aufgeladenen Schnee auf dem Dach und in den Radkästen das zulässige Gesamtgewicht überschreiten und dann nicht in der Lage sind, ihre Scheinwerfer tiefer einzustellen. Seit den 90ér Jahren ist dieses Gimmick in jeder Hallogen-Kiste drin!

Und kaum einer benutzt es. Leute, ich meine dieses lustige Rädchen mit den Zahlen dran und wenn man dran dreht summts an den Lampen.

Oder die selbsternannten Experten, die selber ne Birne wechseln können und sich immer wieder wundern, wozu eigentlich diese blöden Nasen an den Hallogen-Lampen dran sind, die doch nur das Einfädeln in den Scheinwerfer erschweren.......


19.12.2010 19:58    |    Gnubbel

Zitat:

Leute, ich meine dieses lustige Rädchen mit den Zahlen dran und wenn man dran dreht summts an den Lampen.

Ich habe dafür kein "lustiges Rädchen mit den Zahlen dran" sondern "+-"-Tasten und eine zugehörige grosse, gut lesbare Anzeige im Display des Fahrzeugs. Ist das jetzt weniger lustig?

Oder muss man dieses Fummelrädchen mit meist schlecht ablesbarer (teilweise unbeleuchteter) Beschriftung haben damit man was zum lachen hat?:confused:

 

Ciao!


19.12.2010 20:19    |    clubmann1

Zitat:

Ich habe dafür kein "lustiges Rädchen mit den Zahlen dran" sondern "+-"-Tasten und eine zugehörige grosse, gut lesbare Anzeige im Display des Fahrzeugs. Ist das jetzt weniger lustig?

 

Oder muss man dieses Fummelrädchen mit meist schlecht ablesbarer (teilweise unbeleuchteter) Beschriftung haben damit man was zum lachen hat?

Es geht weniger darum, was zum Lachen dabei zu haben.

Ich fände das spitze, wenn alle Fahrzeuge so exquisit ausgestattet wären Gnubbels.

Dann würden sich die hecklastigen Blender evtl. auch eher daran erinnern und es auch benutzen.

Ist denn das wirklich soooo schwer?


19.12.2010 22:22    |    Gnubbel

Zitat:

Ich fände das spitze, wenn alle Fahrzeuge so exquisit ausgestattet wären Gnubbels.

Dem kann ich mich nur anschliessen, ist ja auch Sicherheitsrelevant.

Fiat Idea: Vorsprung durch Technik... :D

Will jetzt nicht übermütig werden, auch beim Idea ist nicht alles Gold was glänzt. Ist aber -subjektiv empfunden- in seiner Gesamtheit das stimmigste Auto was ich jemals fuhr.

 

Ciao!


20.12.2010 02:00    |    GreenHeaven

So die ünlichen Dinge mach ich auch, klar, aber das mit dem Eimer Wasser fetzt. :D

 

Ich handhabe es wie die restlichen 99% der Deutschen die es nicht zu geben:

Auto anmachen, die Kinder hinten einbauen, Kofferraum einladen, Wohnungstür abschließen und sich dann freuen, daß das Auto schon ein wenig angewärmt ist.

Beim Mopped muß man das so machen, beim Auto solls verboten sein? :confused:

 

-tse-

 

 

Viele liebe Grüße

 

 

-->GreenHeaven

 

 

PS: Über das Licht wurde ja schon gesprochen, es sollte aber überhaupt angschaltet sein.

Sehe es viel zu oft, daß das Licht aus ist, und gerade bei der Witterung jetzt (mal von klarem Sonnen schein mal abgesehen).


20.12.2010 16:26    |    ZwoachtCoupe

...zum Licht:

 

Komme eben in dichtem Schneetreiben nach Hause: Ca. 10% der lieben Gegenkommer ohne Licht, teils in silbergrauen oder dunklen Fahrzeugen - Vordermann löscht kurz und demonstrativ bei jedem "Blindflieger" sein eigenes Licht - komplettes Unverständnis in den "dark knight" - cars. In Schweden gibts keine Autos ohne Fahrlicht auf "An". Der ADAC schwafelte zwar mal was von ca. 1/2 l Mehrverbauch/100 km, weil die LiMa immer produzieren müsse, aber das ist heute doch auch intelligent gelöst. oder? Eine Variante ist das zunehmend fantasievoll gestaltete, Markenidentität stiftende LED-Tagesfahrlicht....

 

Guten Flug, ähhh Rutsch,

 

zwoachcoupe


20.12.2010 17:47    |    Textron

Das mit dem fehlenden Licht ist im Hamburger Raum (bzw. hier im Umland) besonders bei Radfahrern verbreitet.

Wie soll ich die dann noch sehen, wenn auch noch Schnee fällt?

Ich blende dann meistens auf - schließlich will ich den Zweiten auch noch sehen, der schräg dahinter fährt.:mad:

 

Jetzt habe ich immer eine große Flasche Leitungswasser und noch Winterklar mit dabei, falls mal die 7 Liter aus dem WiWa-Tank verbraucht sind.

 

Diese Woche war 30 km Stau in beiden Richtungen auf der A1 zwischen Bremen und Hamburg. Und das Ganze dann auch nachts....mein Tank ist deshalb höchstens halb leer; als quasi Fernpendler könnte mir das auch passieren.

 

Vielleicht gibt es im nächsten Auto ja Vierradantrieb? Wenn die Winter auch weiterhin so sind, würde sich das irgendwann lohnen.


21.12.2010 12:04    |    Machina

Hier meine Wintertipps für alle die Spaß am Autofahren haben und fehlende Liquidität auch mal gerne durch Wahnsinn ersetzen:

 

1. bevor es kalt wird Auto winterfest machen: hieß diese Jahr: Standheizung reparieren

2. Scheibenwaschanlage mit Frostschutz auffüllen; Düsen durchspritzen bis nur noch purer Frostschutz rauskommt: beim Fahren häufig die Scheibenwaschanlage nutzen und (wichtig) dabei Gebläse voll aufdrehen: beruhigt ungemein bei dem Chaos auf den Straßen!

3. beim ersten Frost festgestellt, daß ich was vergessen hatte: große Dose technische Vaseline auf den Türdichtungen verteilt (dran denken: diesen Punkt nächstes Jahr vor dem ersten Frost machen)

4. festgestellt, daß die Ganzjahresreifen bei weitem nicht das bringen, was ein guter Winterreifen kann; also auf Käfer umsteigen: die schon längst ausgemusterten Uraltwinterreifen aufpumpen und auf den Käfer montieren (Tip: nächstes Jahr ab Mai regelmäßig beim Reifenhändler nach Winterreifen anfragen, werden für den Käfer in der klassischen Größe 155 SR 15 angeblich nur 14 Tage im Jahr von einem einzigen Hersteller (Vredenstein) produziert und sind noch schneller ausverkauft)

5. Schneeketten auf den Käfer montieren, wenn die nicht passen mit Draht verlängern

6. @ Licht: Auto vorne tiefer legen, dann blendet man auch niemanden mehr und kann ordentlich Gewicht (z.B. 2-3 Kinder) auf die Hinterachse packen

7. für den Wintercheck im nächsten Jahr: Syncro wieder fit machen :)

 

Na dann: gute Fahrt


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