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DeepBlueGalants Blog

Japanischer Reisauflauf mit ein paar deutschen Kartoffeln.

14.02.2015 22:47    |    DeepBlueGalant    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Astra, Astra G, EA0, G, Galant, Mitsubishi, Opel, Proton, Satira, V6

Dann werde ich auch mal mit dem Bloggen anfangen. Den Ausschlag dazu gegeben hat der Artikel Mitsubishi Carisma 1.8 GDI - Was macht dieses Auto so besonders von Telsch. Da es dort dermaßen viele Kommentare über alte Mitsubishi - auch den Galant - gibt, dachte ich mir schreibe ich mal zu meiner großen Autoliebe. Meine Artikel beinhalten aber im Gegensatz zu dem Artikel von Telsch zunächst weniger Technisches, sondern vielmehr meine eigene Autogeschichte und Erfahrungen. Aufgebaut habe ich meine Geschichte in einem Mehrteiler. Dieser erste Teil handelt noch überwiegend von meinem ersten eigenen Auto, einem Opel Astra G und soll eine Brücke zu den späteren Artikeln über den Galant schlagen. Ich bitte das Opel-Bashing in den Kommentaren auf ein Minimum zu reduzieren. Auch ich versuche sachlich zu berichten, damit sich die Opel-Fans nicht angegriffen fühlen ;).

 

Lancer Evo 6: Prägte meine Liebe für MitsubishiLancer Evo 6: Prägte meine Liebe für Mitsubishi

Die Entstehung der Idee

 

Bereits so um 2002, ich war gerade in der achten Klasse, begann meine Faszination für Mitsubishi. Damals stand vor allem der Carisma mit seinen pizzastückförmigen (Ach ja im Deutschen kann man so herrlich lange Worte formen :D ) Rückleuchten auf meiner Wunschliste.

Unterstützt wurde diese Idee ebenso durch Videospiele wie Need for Speed, in denen man den Mitsubishi Lancer bzw. Carisma Evolution fahren konnte wie auch Mitsubishis Erfolgen in der WRC und im Dakar-Rennen.

 

In meiner Lehrzeit

 

Proton Satira/300Proton Satira/300Im Jahr 2006 machte ich dann meinen Führerschein. Der ersten Wagen, den ich fahren durfte, war ein hoffnungslos untermotorisierter Opel Astra G Caravan 1.2, BJ 1999, von meinen Eltern. Im Jahr 2008 begann ich meine Lehre und die Fahrt mit der Bahn kostete mich täglich vier Stunden vom Tag. Die Idee war geboren ein eigenes Auto zu besitzen. Meine Eltern wollten mir zu Weihnachten großzügig etwas beisteuern. Im Internet fand ich einen günstigen und - laut Beschreibung - gut erhaltenen Proton 300, der auf dem Mitsubishi Colt CA0 basierte. Zu einer Besichtigung bin ich leider nie gekommen, weil sich herausstellte, dass meine Eltern asiatischen Herstellern eher abgeneigt waren. Die finanzielle Hilfe lief letzten Endes darauf hinaus, dass ich deren Opel Astra G übernehmen durfte - oder eben Pech hatte und doch keine Unterstützung bekam. Das klingt jetzt wie Meckern auf hohem Niveau. Mir ist durchaus bewusst, dass das ein absolutes Privileg ist ein Auto von den Eltern geschenkt zu bekommen. Aber ich habe ein echtes Problem damit, wenn Eltern permanent den (erwachsenen) Kindern aufdrücken wollen was sie selbst für richtig halten.

 

Viele KM und noch mehr Ärger im Opel

 

Astra in gewohnter UmgebungAstra in gewohnter UmgebungMeine Mutter liebte den Astra und glaubte mir damit etwas Gutes zu tun. Immerhin kannten meine Eltern den Wagen und er war lückenlos Scheckheft geflegt. Ich übernahm den Wagen also mit 160.000KM auf der Uhr und fuhr ihn dann jeden Tag insgesamt 100KM nach Köln zu meinem Ausbildungsbetrieb und zurück. Der Astra hat eigentlich immer Probleme gemacht und zu jeder Inspektion ergaben sich Extrakosten. Bis 200.000KM hab ich den Wagen in die Vertragswerkstatt bei Opel gegeben und das Scheckheft weiter geflegt. Danach bin ich zu freien Werkstätten gewechselt, weil der FOH einfach zu teuer war. Ich erinnere mich z.B. wie ich auf der A1 auf den Seitenstreifen fahren musste, weil die Motortemperatur im roten Bereich war.

Bei meiner Versicherung, der HUK, habe ich den "Schadenservice Plus" gebucht, der ein wenig wie der ADAC-Abschleppdienst funktioniert. Irgendwann kannte mich der Fahrer des Abschleppwagens persönlich.

 

Letzten Endes ergab sich in der Ausbildung folgende Situation. Das Auto brachte mich zu meiner Ausbildung und ich stecke alles was ich verdiente in den Unterhalt des Autos. Die Ausbildung war so gesehen für mich eine komplette Nullnummer.

 

Der Astra wird unhaltbar

 

Nach dem Ende meiner Ausbildung 2011 wurde ich in Köln nicht übernommen, konnte aber bei einer kleinen Firma in Wuppertal anfangen. Jedoch hatte ich die Rechnung ohne meinen Opel gemacht.

Es waren zwei Wochen Probearbeit vereinbart. Kurz vor Ende der Probearbeit stieg ich nun also morgens ins Auto - der Kilometerzähler zeigte 224.000 an - und fuhr los. Nach wenigen Metern musste ich immer eine steile und kurvige Bergstraße passieren. Während des Anstiegs bemerkte ich Motorprobleme. Der Drehzahlmesser und die Geschwindigkeit sackten immer weiter ab und ich schaffte es mit viel Mühe bis auf die Kuppe des Berges. Ich rief also mal wieder den Abschleppdienst - wie gesagt ich kannte den Fahrer schon :D .

Es ging dieses mal wieder in die Vertragswerkstatt bei Opel. Dort diagnostizierte man einen kapitalen Motorschaden. Ein Kolben hatte wohl den Zylinderblock durchschlagen. Zum Glück durfte ich zwei Wochen den neuen Golf 6 meines Arbeitgebers fahren, während ich mich um meinen Astra kümmerte.

 

Leider ließ ich mich erneut von meinen Eltern überrede noch einmal Geld in den Astra zu stecken.

Mein Onkel kannte den Besitzer eines Schrottplatzes. Bei dem erhielt der Astra einen Austauschmotor mit angeblich nur 90.000KM auf der Uhr für zugegebenermaßen faire 1000€. Das verrostete Krümmerschutzblech ließ aber erahnen, dass der Motor doch mehr gelaufen war.

 

Alles für die Katz

 

Im Februar 2012 war nun der TÜV wieder fällig. Da stellte sich heraus, dass der Wagen nun, nicht mal ein Jahr später, wieder 1000€ verschlingen müsste, um über den TÜV zu kommen. Es waren Endtopf, Bremsen, Radlager, Querlenker und diverser Kleinkram defekt. Zwei Leute boten mir unabhängig voneinander nur noch 250€ für den Wagen. Für mich war spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen den Opel loszuwerden. Ich inserierte den Astra, der mittlerweile 252.000KM auf der Uhr hatte, also bei mobile und Autoscout.

 

Ab nach Rumänien

 

Das VerkaufsfotoDas VerkaufsfotoAnfangs meldeten sich die typischen Interessenten. Hier mal ein paar Ausschnitte:

Zitat:

-hallo für das auto bastler geld-700 euro ok meldet,

 

-hallo für das auto bastler mit sehr viel km-und hat rost und boile schaden oder ist unfall auto und kein tüf asu kein ekstras kein klima-aba ich geben geld-bis-600 euro ok,

Ich hatte mir auch ein Extrahandy mit Wegwerfnummer für diesen Verkauf eingerichtet - kann ich nur jedem raten. Die dreisten Händler rufen nämlich auch nachts an. Am Telefon hatte ich dann irgendwann einen Herren, der nahezu kein deutsch sprach. "Das fängt ja schon gut an", dachte ich.

Allerdings hat später ein Freund des Interessenten angerufen, der sich gut verständigen konnte.

Es wurde also ein Treffen vereinbart.

 

Am Tag des Verkaufs tauchten dann vier Rumänen bei mir auf. Das kam mir zunächst einmal ein wenig spanisch vor, stellte sich aber als unbegründet heraus. Die Rumänen handelten nicht einmal, sondern nahmen den Astra für 1000€ mit. Es stellte sich heraus, dass sie den Wagen schlachten wollten, um ihren eigenen Astra wieder flott zu bekommen. Da die Kommunikation auf deutsch schlecht lief, wechselten wir auf die englische Sprache. Der Vertrag war schnell unterzeichnet und sie bekamen leuchtende Augen, als sie die ganzen Rechnungen und Belege sahen, die ich ihnen als Teil der Historie mitgab. So etwas hatten sie noch nicht erlebt...

 

Im nächsten Teil meiner Serie geht es dann endlich um meinen ersten Galant

 

Ich hoffe euch hat mein erster Artikel gefallen. Schreibt mir dazu gerne was in euren Kommentaren, auch gerne positive/negative Erfahrungen zu Mitsubishi, Proton und Opel.

 

Bildquelle:

 

Proton: CC BY-SA 3.0 vom Benutzer "Two hundred percent" auf wikipedia.org.

Evo 6: CC BY-SA 3.0 vom Benutzer "100yen" auf wikipedia.org.

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15.02.2015 08:03    |    Sorgenfresser

Der Astra G ist so ein schlechtes Auto, unglaublich. Da war alles kaputt, von festsitzendem Bremssattel bis zum AGR. Getoppt hatte das nur noch der Astra H.


15.02.2015 10:11    |    Telsch

Freut mich, dass du jetzt auch angefangen hast zu schreiben. Ich finde es auch ganz interessant mal die persönlichen Geschichten zu den Autos zu lesen.

Jedenfalls bin ich schon auf die weiteren Artikel, natürlich v.a. zum Galant, gespannt.

 

Bei mir gabs diesbezüglich noch nicht so viel zu berichten, abgesehen davon dass er einmal liegen geblieben ist. (Das hab ich ja schon in der Fahrzeugbeschreibung untergebraucht)


15.02.2015 12:43    |    DeepBlueGalant

@Sorgenfresser: Aber eine positive Sache fällt mir zum Astra doch ein: Die vollverzinkte Karosserie. Damit hörte Opels Ruf der Rostlauben langsam auf und das hat der Astra auch meinem jetzigen Galant definitiv voraus, denn Rost ist beim Galant ein großes Thema.

 

@Telsch: Habe schon 1-2 Artikel zum Galant in der Rohfassung fertig, aber ich überarbeite meine Artikel ständig, bis ich sie absende. :D


15.02.2015 14:10    |    chrissA4

Was soll denn am Astra G so schlecht sein? Mein 500€ G läuft seit 3 Jahren bei uns klaglos und Zuverlässig. Und man kann ne ganze Menge selbst Schrauben.

Mit mittlerweile auch 250tkm


15.02.2015 15:05    |    Joehlinger

Mein G ist auch super!


15.02.2015 15:09    |    Sorgenfresser

@ DeepBlueGalant

 

Ich habe auch schon genügend G´s gesehen, da ist der Radlauf verrostet.


15.02.2015 15:21    |    Joehlinger

Kann eigentlich nicht sein, da bis mj 2002 vollverzinkt


15.02.2015 15:27    |    enrgy

die vollverzinkung ging nur bis bj ca. 2001. danach wieder teilverzinkung, weil zu haltbar, äääh, zu teuer.

mein g hatte, als ich ihn 1 jahr nach erstzulassung übernahm, einen kleinen kratzer bis aufs blech hintem am kotflügel. war immer zu faul den zu beseitigen. hat bis zum verkauf vor 1 jahr nicht gerostet.

dafür hat mal die diesel-einspritzpumpe schlapp gemacht (knapp 3 mille :-(( ), abs-sensor links ließ sich nur komplett mit radnabe tauschen. klar, bremsen mußte ich auch mal säubern, das ist aber nicht nur bei opel so. ein endtopf, 4 bremsscheiben, 2x beläge, 1 batterie (nach 13 jahren) und das wars auf 220.000km. halt, stop, magnetkupplung des klimakompressors war auch hin, hab ich aber die letzten 2 jahre nicht mehr gemacht.

also ich kann das gejammer über den astra g nicht nachvollziehen.


15.02.2015 15:37    |    1,3er-i

Wenn er 160TKM bei den Eltern ohne Probleme lief kann es sein dass du einfach Pech hattest. Ich komm ja eher aus der VW-Fraktion. Ein Freund von mir hatte im Astra F einen 1,6er 75PS der lief ohne Murren einzig die ZKD war dann bei 300TKM kaputt und der Rost war allgegenwertig, was der Grund war dass er in den Export ging. Soweit ich weiß gab es den Motor auch noch im G eine Zeit lang. Dass es den kleinen Motor im G gab weiß ich zwar aber er scheint eher seltener geordert worden zu sein ( beim Vorgänger gings ja mit 1,4 Litern Hubraum und 60PS los). Also ich kenne einige die fast ausschließlich positive Erfahrungen mit dem G gemacht haben ( sowohl Diesel als auch Benziner).


15.02.2015 15:42    |    Sorgenfresser

Zitat:

Kann eigentlich nicht sein

Und ob das sein kann. Habe zwar keinen Bildbeweis aber gebe doch in der Googlesuche mal Rost Astra G ein.


15.02.2015 15:53    |    British_Engineering

Schöner Start des Blog-Schreibens. Glückwunsch!

 

Ich bin den Astra G Caravan bei meinem damaligen Arbeitgeber von 2005 bis 2010 als Firmenwagen gefahren. War ein früher 2,0 16V Caravan mit Elegance-Ausstattung. Der Wagen hatte mehr als 160.000 Kilometer auf der Uhr und wurde eigentlich fast nur als "Mädchen für alles" genutzt. Ich bin ihn sehr gern gefahren. Zum einen natürlich wegen der recht üppigen Motorisierung, zum Anderen aber wegen der Langstrecken-Tauglichkeit. Der kultivierte Motor und die angenehme Federung ließen mich auch Strecken von 700 und mehr Kilometern gut wegstecken. Als der Wagen eines Tages verkauft wurde, habe ich sogar überlegt, ob ich ihm meinem Arbeitgeber abkaufe. Habe ich dann aber bleiben gelassen, weil wir in der Familie einen Hochdach-Kombi wollten.

 

Die Zuverlässigkeit habe ich als recht gut in Erinnerung, wobei der Wagen stets beim Opel-Händler gewartet wurde. Etwas Rost am hinteren rechten Radlauf war aber vorhanden und heute sieht man viele Astra G mit Rost am Radlauf oder auch an der Heckklappe. Optisch gefielen mir die Vorgänger Kadett E und Astra F wesentlich besser, aber rein qualitativ war der G schon ein guter Schritt nach vorn. Den Kadett E habe ich selbst einige Jahre besessen. Ein tolles Auto auf der Straße, aber von der Verarbeitungsqualität leider kein Ruhmesblatt.


15.02.2015 16:07    |    Joehlinger

@enrgy Klar nur bis Bj 2001 eben Mj 2002!


15.02.2015 16:26    |    enrgy

@Joehlinger

unsere kommentare haben sich überschnitten. ;)

 

kann aber durchaus sein, daß man heute mehr rostende astra g sieht, weil die guten alten alle schon in afrika rumdümpeln und nur noch die jüngsten, aber weniger verzinkten, hier noch anzutreffen sind.


15.02.2015 16:53    |    Joehlinger

Meiner ist zum Glück vollverzinkt, da Bj.1999.


15.02.2015 17:11    |    där kapitän

Ab Ende 2000 sind die Fahrzeuge nicht mehr vollverzinkt, sondern teilverzinkt. Und das ist auch vollkommen in Ordnung so. Denn eine Vollverzinkung für Dach und Motorhaube macht keinen Sinn. Und echte Vollverzinkung gibt es auch bei den Konkurrenten nicht. An den wichtigsten Stellen ist die Verzinkung schließlich vorhanden.

 

Mein Astra G ist von 2002 und laut Fahrzeugschein in Antwerpen gebaut worden. Das deutet auf dem Papier natürlich auf die Rostlaube schlechthin hin.

 

Falsch gedacht. Rost kennt das Auto nur am Auspuff. Alles dick versiegelt und 1A Radläufe. Ich kümmere mich allerdings auch pflegetechnisch darum. Fahren tue ich das Fahrzeug seit 2011.

 

Und was ist an Reparaturen vorgefallen?

2011 direkt nach dem Kauf Vorschaltgerät Fahrerseite Xenon defekt (Wasser im Gerät). 105 Euro aus dem Internet und Brennerpaar für 70 Euro (Original Philips), Licht geht bis heute einwandfrei.

 

2013 Klimaleitungen undicht, 250 Euro bei Bosch.

 

2014 Motorkühler gerissen, 150 Euro in der freien Werkstatt.

 

Das war's. 1.8er Maschine 125 PS und auf LPG umgerüstet. 162.000 km aktuell. Gekauft 2011 mit 71.000 km und für 4.300 Euro. Bis auf Leder hat dieses Auto alles, was man damals bestellen konnte.

 

cheerio


15.02.2015 17:40    |    chrissA4

Rost an den Radläufen hat unser aus 98 schon aber hält sich noch in Grenzen. So what, nach 17 Jahren darf er das auch und kein Grund das Auto zu verteufeln.


15.02.2015 17:57    |    hades86

Dass ein Motor mal hopps geht - hey, kann passieren. Die Beschreibung mit dem steilen Berg deutet allerdings auch auf nicht gerade schonende Fahrweise (kalter Motor, hohe Drehzahlen) hin, aber das wollen wir mal nicht vertiefen. Blöd gelaufen, ist eben so.

Aber auch obwohl ich ziemlich aus Überzeugung Opel fahre, ist es ja jetzt egal, was es für ein Fabrikat ist, über das hier "geschimpft" wird. Eine Sache "stört" mich hier, die ich gar nicht nachvollziehen kann. Hier wird sich dermaßen negativ darüber geäußert, dass bei einem Auto mit über 250tkm Fahrwerksteile und Bremsen ausgenudelt sind, dass das meiner Meinung nach eher Jammern auf hohem Niveau ist. Mit dem Gurkenmotor hätte ich auch keine Lust mehr auf das Auto gehabt, generell finde ich persönlich auch den Astra scheiße, aber das, was hier zum "Abstoßen" führt, waren doch eher Kleinigkeiten, die man bei der Laufleistung - bei egal welchem Fabrikat - einfach mal einkalkulieren muss.


15.02.2015 18:09    |    DeepBlueGalant

Es freut mich, dass eure Astra Gs offenbar deutlich zuverlässiger laufen als meiner. Vielleicht war es einfach ein Montagsauto. Ich hoffe man konnte auch raushören, dass ich nicht den Astra G als solches verdamme. Ich hatte halt mit meinem Pech. Mein Astra G war von 1999. Aber die Vollverzinkung war im Radlauf fehlerhaft ausgeführt. Dazu gab es 1999 auch einen Rückruf, den wir leider verpennt haben. Bei Fahrzeugen bei denen nachgearbeitet wurde, gab es einen weißen Punkt im Tankdeckel.


15.02.2015 20:28    |    Benwheeler

Ich hab einen Astra von 2009 mit 70k Kilometern. Bin mit dem Auto voll zufrieden.


15.02.2015 21:29    |    astra33

Im Okt. 2001 ein neuer Opel Astra G 1.8 Elegance Aut. (125PS) gekauft. Im März 2008 habe ich das Fahrzeug dann mit 250tkm auf dem Tacho beim Volvohändler eingetauscht. Störend waren die kurzen ZR-Wechsel-intervalle mit 60Tkm. Neben dem Jahresservice (alle 30Tkm) waren 2 Wasserpumpen, 1 Kuhlwasserradiator, 1 Radlager vorne links, Wasserverlust am Heizungsradiator in den Innenraum, 1 x Bremsen komplett V/H zu vermerken. Oelverbrauch war nicht messbar, der Auspuff war immer noch Original, der Endschalldämpfer wäre bald fällig gewesen.


15.02.2015 22:22    |    DeepBlueGalant

Eigentlich fällt mir noch eine Ergänzung zu meinem Blog-Beitrag ein. Im Jahr 2011 wollte ich mit Freunden eine Tour in die Schweiz machen - 1000KM. Vorher wurde der Wagen von einer Werkstatt durchgecheckt - sollte alles in Ordnung sein. Mitten auf der Fahrt ging es dann aber los. Der Wagen lief unter 100KM/H extrem unruhig bzw. beschleunigte kaum. Über 100KM/H war alles in Ordnung. In Deutschland auf der Autobahn war das kein Problem - wohl aber in den schweizer Alpen. Letzten Endes sind wir im zweiten Gang bei 30KM/H die Schweizer Alpen hochgefahren. Mehr Leistung kam einfach nicht. Die Schlange hinter uns war riesig und angehupt wurden wir auch.

Zum Glück sind wir aber angekommen.

 

Ich bin mir nicht sicher was das für ein Bauteil war - irgendein Sensor? Es ist zu lange her.


16.02.2015 09:29    |    enrgy

luftmassenmesser...


16.02.2015 10:23    |    där kapitän

Durch den Vectra B mit ebenfalls 60tkm ZR-Wechselintervall hat man das irgendwann im Schlaf drauf, auch beim Astra. Sind dieselben Motoren. Kann man dasselbe Blockierwerkzeug für die Nockenwellenräder verwenden. ;)

 

cheerio


20.03.2015 19:14    |    Trackback

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Mitsubishi Galant EA0 V6: Teil 2 - My first Mitsubishi

 

[...] Dank für die positive Rückmeldung. Das hier IST ja schon Teil 2 dieser Serie. Teil 1 findet ihr hier: http://www.motor-talk.de/.../...e-es-doch-ein-opel-astra-t5208510.html . Am dritten Teil der Serie schreibe ich noch.

 

@markuswaf: Vielen Dank, aber die Erlebnisse dieses [...]

 

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24.07.2015 15:28    |    Trackback

Kommentiert auf: DeepBlueGalants Blog:

 

Mitsubishi Galant EA0 V6: Teil 3 - Von Problemen und Umbauten

 

[...] wieder fort. Nachdem es in meinen ersten beiden Artikeln darum ging wie ich zu Mitsubishi gekommen bin (Teil1) und wie ich den Galant gekauft habe (Teil2), möchte ich diesen Blog-Beitrag einmal den Problemen und [...]

 

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31.07.2015 11:31    |    quantas

Ich kann nur sagen, Zahnriemenintervall von 60 TKM ist vorsintflutlich!!!!!


31.07.2015 16:24    |    DeepBlueGalant

@quantas: Dazu kann ich nichts sagen. Der Astra G 1.2 hatte eine Steuerkette :) .

 

Der Galant EA0 hat einen Wechselintervall von 90.000KM oder alle 6 Jahren, aber ich kenne Leute, die haben den Intervall schon um 180.000KM verschlafen o.0 . Würd ich nicht machen, weil der Galli-Motor (6A13) so robust ist, dass eig. nur der Zahnriemen / Ölwechsel wichtig ist.


Deine Antwort auf "Mitsubishi Galant EA0 V6: Teil 1 - ...und dann wurde es doch ein Opel Astra"