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Bernie's blog

meine Lieblingsautos B7 S4 Avants 8ED und Kabriolet 8H

28.09.2018 21:02    |    Superbernie1966    |    Kommentare (2)

Also:

 

der Grundmotor ist zusammengebaut, mit Zündkerzen verschraubt klingt er beim Starten, als würde er jeden Moment anlaufen.

 

Es läuft kein Öl mehr aus dem Motor

 

Alle Einlass- und alle Auslassventile Bank1 machen auch schön auf. Die Ventile Auslass Bank 2 muss ich noch kontrollieren, ich denke aber, dass die Ihren Job auch tun.

 

Bei der Überprüfung mit den "Linealen" stehen die Nuten der Nockenwellen in einer Reihe - die Nockenwellenverschraubung bleibt also zu.

 

Dann habe ich noch die Steuerkettendeckel und die schwarzen Ventilhauben montiert.

 

Langer Rede kurzer Sinn: Ein paar Bauteile müssen noch verbaut werden und dann muss der Motor ins Auto.

 

Unter dem Strich war es aufwändig aber auch vergleichsweise einfach. Bevor ich mit dem Aufbau begonnen habe, wollte ich mir eigentlich das Montagehandbuch o.ä. beschaffen. Es geht aber auch so.

Schwierigkeiten haben mir nur die Soll- Drehmomente der Hauptlager- und Pleuelschrauben bzw. der Nockenwellenschrauben gemacht. Bei den Zylinderkopfdichtungen lag ein Blatt bei, wo die Anzugsreihenfolge und die Momente bzw. Weiterdrehwinkel angegeben sind.

 

Alle anderen Schrauben wurden mit Gefühl und teilweise Schraubensicherung angezogen. Dank Silikon wird das Teil wohl nicht aus der Form fallen...

 

Im Laufe der nächsten Wochen lasse ich das Öl noch kreiseln und schaue nach Lecks.

 

Zum Thema Motortausch: Das geht vermutlich nicht von jetzt auf nachher, deshalb muss es geplant und organisiert werden. Und bei der Gelegenheit schmeisse ich auch das Öl vom Getriebe hinaus, tausche den Filter und gebe frisches Öl hinein.

 

Die Klimaanlage muss ohnehin aufgemacht werden, also wird vorher die Anlage leergemacht. Die guten Nebenaggregate werden ummontiert.

Die Lenkhilfepumpe bekommt auch neues ATF mit HBN.

 

Und bei der Gelegenheit kann ich dann den 245.000km Lichtmaschinen - Riemen wechseln.

 

 

Die nächsten Tage kommen die Hitzeschutzbleche, die Abgaskrümmer, die vorhandenen Wasserrohre und das Saugrohr drauf. Ich denke, ich drücke die vorhandenen Rohre ab; nicht dass mir irgendwo Kühlwasser in den Motor suppt. Das wäre schon doof.

Wie gesagt - Motor ist fertig. Schön war's

 

 

P.S. hat schon einmal jemand bemerkt, dass man die eingeschlagene Motornummer im Auto gar nicht lesen kann ? Da ist das Saugrohr darüber. Und das hat einen Zettel mit Barcode und die Motornummer in Klarschrift aufgeklebt. Dass so etwas eine Zulassung bekommen hat - tsss

 

P.P.S.

Die Abgaskrümmer und 3 Kühlwasserrohre sind auch dran. Am Kurbelgehäuse-Entlüftungssystem bin ich dran mir etwas auszudenken.

 

An drei Stellen findet eine Entlüftung statt, falls Öl oder Wasser kondensiert wird es entweder ins Saugrohr gesaugt ( Einleitung hinter der Drosselklappe ) oder es kann über die Leitung ins Innen-V abfliessen. Allerdings ist da kein konstantes Gefälle und aus dem Kurbelhaus strömt das blowby ungehemmter ab als aus den Zylinderkopfhauben.

Meiner Meinung gehört in die Leitung vom Innen-V ein Rückschlagventil, so dass Öl in den Motor aber kein Gas aus dem Motor diese Leitung passieren kann.

Wer schon einmal eine größere Menge kondensiertes blowby gesehen hat, der weiss auch wie übel das Zeug ist ! - stinkt, zweiphasig und verklebt Leitungen.

Letztendlich ist das das Zeug, was Ansaugkanäle oberhalb vom Einspritzstrahl zuschmoddert....

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26.09.2018 21:05    |    Superbernie1966    |    Kommentare (0)

Ja - auch heute war ein guter Tag !

 

Es gab das erste Eis auf dem Auto, hinzus hat er nur 9,9 Liter gebraucht, blöd aber, dass er schon wieder Öl von mir wollte. 1160km hat es dieses mal gereicht - okay - ich habe die Kuh auch fliegen lassen. Unter dem Strich passt es noch.

 

Also, was hemer heut gschafft ?

 

- 12 Einlassventile i.O. montiert

- Zylinderkopf Bank2 auf Block montiert

- alle Schlepphebel, Achsen und Nockenwellen montiert

- Kette Bank2 mit allem Drumherum montiert

- die Lineale und Vorrichtungen für die Geberräder hineingehalten

- das Loch in der Kurbelwelle für den Absteckstift gefunden und Absteckstift verschraubt

- alle Nockenwellen verschraubt

 

Danach den Absteckstift ( ist übrigens nicht ZOT 1 sondern 90° grad daneben ) wieder heraus, den Motor einmal durchgedreht und geschaut ob die Lineale wieder reingehen. Geht so - muss ich mir noch einmal anschauen und der Höhepunkt:

 

die LiFePo4 mit dem Starthilfekabel am Anlasser angeschlossen und rödeln lassen. Hat gut gerödelt und irgendwann kam so ein "Schmatzen" da lief an drei Ecken ordentlich Öl heraus.

 

Gut ist: die Ölpumpe zieht Öl

Schlecht ist: das Öl läuft heraus -> das kann man so nicht lassen. 2 Ecken sind die Kettenkasten-Oberteile, die man aber erst montieren kann, wenn die Steuerzeiten stimmen. -das muss ich noch überprüfen

Und eine Ecke (ganz kurios) ist die Auslassschlepphebelwelle Bank2 wo das Öl stirnseitig aus dem Zylinderkopf sprudelt. Ist aber kein Ding, eine M6 Schraube mit Dirko da hineingedreht wird helfen.

 

Die gestern noch schlaffen Spanner sind jetzt stahlhart ! - deshalb stimmen die Steuerzeiten vielleicht nicht 100%. Wenn die Geberräder auf den Einlassnockenwellenverstellern nicht 100% richtig sind, spielt es nicht ganz die Rolle weil beim Motorstart lernt die Motronik den Wert und nimmt das als Basis zum Verstellen. Messwerteblock 93 wenn ich's richtig im Kopf habe. Bei meinem daily driver stehen da seit Jahr und Tag 3° drin.

 

also - ich bin auf der Zielgeraden

 

Bilder ? heute keine - analog Kopf Bank1 bzw. sieht alles aus wie bei jedem BAS, BAT, BBK, BHF

da gibt es genug Bilder im Inet

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25.09.2018 18:44    |    Superbernie1966    |    Kommentare (7)

nicht was Ihr schon wieder denkt !

 

MAMA hat meinen Ex-1996er Golf Coupé ( 3-Türer ) mit dem bärenstarken 1,8 Liter 75 Ps Motor.

 

Der fährt sich wie ein Diesel - von irgendwo 1600 bis 3000 /min geht es spürbar schneller, darüber ist tote Hose und das Endrohr ( Puff vor mehr als einem Jahr gewechselt ) ist blitzeblank.

 

Und die wollen Euro2 verbieten ? So ein Scheiß !

 

Also: MAMA hat mich gerufen weil da eine komische Lampe blinkt... Dabei hatte sie doch schön Öl auf den Motor getan.

Ich habe mir das Elend angeschaut und festgestellt, dass der Motor massiv mit Öl überfüllt, dafür kein Wasser im Ausgleichsbehälter ist.

Ich hatte mich schon ob der Flecken auf dem Garagenboden gewundert, weil die siffende Zylinderkopfhaubendichtung zum TÜV schon repariert ist.

 

Also 2 Liter Wasser habe ich ins rote Gölfchen hineinbekommen. Dafür mussten gut 2 Liter Öl heraus.

 

Heute war es dann soweit - ich habe mir die verratze Karre geschnappt und bin sehr piano ins Eulengreut bei SHA gegurkt. -was habe ich meinen S4 V8 TT quattro vermisst-

Mit Kupplung kann ich noch fahren, hochschalten in den Vierten quittiert der 3er mit einem gut hörbaren "Klack", mit Zwischenkuppeln oder einfach 2 Sekunden warten geht es geräuscharm.

Herunterschalten mit Zwischengas macht sogar Spaß !

 

Zuerst die 4 cm über max abgepumpt ( Schlauch ins Peilstabführungsrohr und mit so einem Flüssigseifenpümpel gepümpelt ) 2 Liter pümpeln dauert und strengt an ! Die Belohnung ist ein Ölstand exakt max. - guter Mann !

 

Die nächste Frage ist: wo ist der Inhalt von einem kompletten Kühlwasserausgleichsbehälter hin ?

Ich habe dann so an den Schläuchen gedrückt und gequetscht, weil scheinbar seit meiner Auffüllaktion der Wasserstand nicht wesentlich gefallen war und vermutlich immer noch Luft im System ist.

 

Ich drücke und walke so vor mich hin; übrigens der fette Schlach zum abartig überdimensionierten Kühler wird ziemlich heiss; als ich am Kühlwasserstutzen ein winziges Funkeln von Wasser sehe. Links oben an der Schraube.

Der Alte ( ich ) ist auf einmal hellwach und sprintet zur 10er Nuß mit Ratsche um die lose Schraube erst anzulösen und nachzuziehen. Gedacht - gemacht und das nichts von Erguss hat sich binnen Minuten zum starken Tropfeln entwickelt.

 

Ja - jetzt ist Zeit für: PANIK !

 

Ganz alleine in der Wildnis von Eulengreut mit exakt 1 vorher noch funktionierenden Auto ( jetzt plötzlich nicht mehr )

 

Keine Sorge - ich bin der Obercoole und habe ein MOBILTELEFON.

Mein Wunsch und Begehr an den Onkle Google war: kauf mir einen Kühlwasserstutzen AAM

Und mein Wunsch ward erhört - in Schwäbisch Hall ist einer da.

 

Ist zwar nicht exakt der gleiche, aber das Optionsloch wurde auf meine Rechnung mit einem Blindstopfen, einem O-Ring und einer Plastikhalteklammer verschlossen.

 

Kein Rabatt, kein Freundschaftspreis - satte 30,10 Euro hat das arme Schwäble nolega gmisst !

 

So'n Scheiß

 

Natürlich war ich ob dem Preis angepisst und habe deshalb gekonnt die Frage nach dem Bedarf für neues Kühlwasser abgeblockt.

 

So hat uns das waidwunde rote Gölfle wieder nach Eulengreut gewuppt und dann kam die zentrale Frage: wie kann ich die rosa Sosse aus dem roten Golf recyclen ? Schüssel drunter ist ja nicht. Also ?

Das Cleverle hat sich für EntlüftungsSchlauch in den Ausgleichbeälter entschieden:

 

Oben ab -> Schlauchende in leeren Knister und mit Pressluft in den Ausgleichsbehälter geblasen.

 

Bis zur Abgangshöhe von diesem Schlauch landet alles im Kanister. Dann umgesteckt und ( mit der Sandstrahlpistole ) gezogen. Ausgleichsbehälter füllt sich.... Dann den Schlauch abgeknickt und mit der Gripzange verschlossen.

 

Und so konnte ich ohne Sauerei den Flansch tauschen - total easy !

 

noch ein bischen mit Schleifpapier den Kopf saubergemacht ( AUA - is ja heiss ! ) und den Sensor und die Schläuche in aller Ruhe umgesteckt.

Am Schluss wieder das noch warme Wasser in den Ausgleichsbehälter zurück, den Motor ein paar mal auf 7 1/2 gedreht und gut ist's.

 

Ganz klar: ich habe wesentliche Teile verschwiegen, u.a. dass wenn man mit 6 bar in den Ausgleichsbehälter hineindrückt, dass dann sehr viel Wasser da auch herauskommt. Ich fand schon, dass das Auto abgewapt gehört - 1,50 Euro.

Und weil das Ding total oldschool ( mit Zündgeschirr ! ) ist, habe ich anschliessend den Motorraum und die Zündungsteile trockengeblasen.

 

Ende vom Lied: Öl und Wasser auf max, keine Leckagen und die Zündkabel habe ich ordentlich sortiert und gelegt

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24.09.2018 23:19    |    Superbernie1966    |    Kommentare (0)

Ja - ich habs auch sofort eingesehen: Kopf Bank2 muss auch gemacht werden.

 

Mit den Kanalarbeiten habe ich es dieses mal aber übertrieben.

Den kleinen Ventileinschleifer habe ich eingeweiht und es macht was es soll. Besonders die Sitze der Auslassventile bedurften sorgfältiger Pflege. Weil ich aber zu faul und zu vorsichtig bin, habe ich keine Läpppaste verwendet. Trocken macht es auch keinen Spass, also habe ich Wasser genommen. Ergebnis ist: Sitzringe sind blank, Sitze von den Ventilen sind "gescheckt".

Und ob man es glaubt oder nicht: Bremsenreiniger schmiert auch solange es in flüssiger Form vorliegt !

 

Ein Einlassventil war beim Reinigen auffällig, das war narbig am Schaft. Sehr seltsam. Ohne Umschweife habe ich ein "gutes" aus dem Schrottkopf gesucht und das zur Sicherheit mit Diamant Paste eingeschliffen: perfektes Tragbild; also nicht krumm

 

Bevor mir so ein blödes Ventil abreisst und den kompletten Motor schrottet verbaue ich lieber ein anderes, das ich ohnehin habe.

 

Also heute Auslassventile ausgebaut, Kanäle gemacht, abgedampft und saubergeblasen, die Auslasssitze eingeschliffen und alle Ventile in den Kopf ( mit HBN ) geschoben.

 

Morgen werden die 40 Keile, 20 Federn und 20 Federteller mit den 20 Ventilen verbaut. Die Nockenwellen kommen erst in den Kopf, wenn der schon auf dem Block ist.

 

Die Nockenwellen kann man ohnehin nicht auf Leichtgängigkeit prüfen, wenn die Schlepphebel drin sind. Und die Schlepphebel kann man nur montieren wenn die Nockenwellen nicht verbaut sind. Blöd das !

 

Aber wie vor langer Zeit geschrieben habe ich die Nockenwellen bereits in diesem Kopf getestet und da liefen die leicht. Natürlich kann immer etwas schief gehen...

 

Wenn der Kopf dann endlich auf dem Block und die Räder und Spanner und Schienen lose drauf sind, kann ich endlich mit dem Anlasser das Ding rennen lassen. Mal sehen ob er das Shell HU AVL 0W30 zieht.

keine Widerworte ! 0W30 von Castrol oder Fuchs "Titan" sind damals die Öle im Versuch gewesen. Also total falsch kann es gar nicht sein. Da fällt mir gerade ein: Zwischen min und max ist etwa 1 Liter Öl und 7kw Schleppleistung ! Deshalb fahre ich so gerne mit Öl min herum.

 

Wäre schön. Ansonsten kann man eventuell mit Unterdruck nachhelfen.

Bevor ich aber diesen Aufriss veranstalte probieren wir es erst einmal mit dem Anlasser aus.

 

Bilder kommen nach....

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23.09.2018 20:20    |    Superbernie1966    |    Kommentare (0)

nachdem gestern die Ölwanne hingekommen und das Filtermodul heute draufgeschraubt wurde, wollte ich endlich mein neues Öl in den Motor entsorgen. Dazu das Filtermodul aufgeschraubt und die grün-gelbe Sosse hineingeschwappt. Nach kurzer Zeit ist es am Zylinderkopf und irgendwo am Schwung herausgelaufen. wieder einmal:

 

So'n Scheiß !

 

Es gibt einen geheimnisvollen Kanal vom Filtermodul zum Kopf / eine Überleitung zum Spanner.

 

Und - das hätte ich wissen müssen - das Mitnehmerblech ist ein Öffnung, solange nicht alle Schwungradschrauben mit Dichtung verschraubt sind. Blöderweise konnte ich die 8 neuen Schrauben nicht durch das "Blech" schrauben, das Lochbild passt nicht.

Also habe ich die beiden Schrauben - übrigens original Audi herausgedreht, die ganze Chose gebremsenreinigt und abgeblasen. Dann kam das Rätsel / wie muss das, damit alle 8 passen ? und dann die Schrauben hinein. Vorher kam der Vergleich Repro vs. Audi mit der Erkenntnis, dass die Audi Schrauben ca. 3mm länger sind. Im Sinne einer einigermassen passenden Einschraubtiefe habe ich das "Blech" weggelassen und die Schrauben mit dem Lieblingswerkzeug hineingetrieben.

Nachdem der Ölpeilstab auch noch nicht montiert ist, kann man schön den Ölpegel sehen.

Hoffentlich stolpert keiner und schmeisst den Motor um...

 

Ich schätze den Brocken auf 120 kg und er steht stabil - wird wohl nichts passieren. Dennoch habe ich den Stutzen mit einem Stopfen verschlossen.

 

Und damit die ganze Sauerei einen Sinn ergibt habe ich am Motor gedreht wie ein Weltmeister. Vorher wie schon so oft die Zündkerzen herausgeschraubt.

 

Es tut sich - nichts ! Kein Schwall Öl kommt irgendwoher geschossen, kein sanftes tröpfeln, nur NICHTS.

 

Ich habe dann auch links herum gedreht, aber Vorsicht !, die lose Kette Bank 2 verkeilt sich dabei. Also habe ich das Zahnrad vom Auslass in die Schlaufe gelegt und es funktioniert. Man kann links und rechtsherum drehen.

 

Nichtsdestotrotz es kommt kein Öl.

 

Vermutlich ist der Overkill an Rücklaufsperren schuld daran, dass die Ölpumpe kein Öl zieht. Da ich an einem Käfer schon das Problem hatte, dass die entölte Ölpumpe nicht anziehen konnte, habe ich das alte Öl in der Ölpumpe gelassen. Eventueller Schmutz in der Ölpumpe bleibt im neuen Filter hängen.

 

Also muss es der Anlasser richten.... ansonsten steht die Frage im Raum wie man Öl in die Ölpumpe bekommt, die tief im Innern eines V-Motors versteckt ist. Von oben ( Filtermodul ) geht es nicht, da im Innen-V und im Ölwannen-Oberteil je ein Ventil sitzt ( und die sind i.O. dicht geprüft ).

 

Was'n Scheiß !

 

Und weil ich mich so lange davor drücke: die Einlassventile aus dem Kopf 2 habe ich ausgebaut.

Man konnte durch den Ventilspalt durchschauen, irgend so ein Dödel hat da Sand hineingeschippt. Also hatte der Motoreninstandsetzer Recht: ist besser so.

 

Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kanäle auf der Seite vom Motor gefühlt enger sind. Also wenn die Ventile schon ausgebaut sind, ein bischen Kanal-Arbeiten bitte.

 

Weil mir danach war habe ich eine Spritten-Tour gemacht. 45 Liter auf 455km bringen meinen Gesamtschnitt auf einen neuen absoluten Tiefstwert: 10,4027 Liter / 100km.

 

--------------------- PARTY ------------------

 

Ich schätze diese Woche ist der Motor erst einmal fertig - muss dann halt auf Öldruck und "alle Hydros pumpen sich auf" getestet werden.

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22.09.2018 17:58    |    Superbernie1966    |    Kommentare (0)

Vorab: es sind keine 40 Schrauben an der Ölwanne, gezählt habe ich 32 Stück.

Sowohl für den Ölpumpenantrieb als auch die Wasserpumpe braucht man keinen Zugriff durch die Ölwanne - ich hätte die Ölwanne schon vor Wochen mit Dirko montieren können.

Naja, heute bin ich schlauer.

 

Gestern habe ich die zweite Tube Dirko für meinen Motor angebrochen. Ist beides mal die die gleiche Pampe bis 300°C aber der Inhalt der ersten Tube ist grau, die "neue" Pampe ist beige. Die Tuben haben auch unterschiedlche Farben, das Design ist ähnlich / gleich. -hoffentlich habe ich jetzt kein "fake-Dirko", das sich nach 50km auf/ablöst !

 

Also: die Ölwanne ist ab und wieder dran, der TOK ist drin, und einige Halter ( Drehmomentstütze / Generatorhalter ) sind dran. Die 4 Klopfsensoren sind ordentlich mit 25 Nm angezogen. Die Ölablassschraube ist einmal auf und mit einer Prise Silikon wieder zu gemacht und spasseshalber habe ich die Verschlusschraube um die KuWe auf OT 1 zu blockieren auf- und zu gemacht. Die passende O-Ring ( Dichtung ) gestern bestellt für das Wasserquerrohr wurde heute auch verbaut. Im Gegensatz zu Demontage war heute die Montage sehr einfach.

 

Und heute habe ich das Saugrohr zu gemacht.

Im Gegensatz zur Ölwanne, wo 3 Schrauben ums Verrecken nicht passen wollten ( natürlich die, wo man beschissen hinkommt ) hat das Saugrohr keinerlei Widerstand geleistet. Und es schliesst so gut, dass ich in den von mir gefrästen Kanälen keine Stufe erfühlen kann. Die 8 Stk. M3 Schrauben, die die Innenteile festhalten habe ich herausgedreht, Gewinde abgeblasen, entfettet, mit LMhf eingekleistert und wieder festgezogen.

 

Vollständig habe ich das Ding immer noch nicht verstanden. Besonders verwirrt bin ich beim Saugrohrunterteil, wo insgesamt 24 Kanäle zu finden sind.

 

Man sieht, dass ich hier und da etwas Material entfernt habe und dass die Teile entglitzert sind.

Der Stutzen passt auch, ich hätte noch mehr Material entfernen dürfen, die Stufe ist aber nicht gross. Nur die Dichtung der Drosselklappe passt nicht richtig - man kann fühlen dass die etwas in den Kanal hineinsteht. Ist aber winzig und vielleicht hilft diese Stufe, dass die Strömung an der Biegungsinnenseite sich nicht ablöst...

 

mit grossen Schritten nähere ich mich der Fertigstellung

 

Und weil ich meinem daily-driver etwas gutes tun wollte habe ich die losen Schrauben am Saugrohr nachgezogen. Er geht jetzt aber nicht wesentlich besser.

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20.09.2018 18:56    |    Superbernie1966    |    Kommentare (0)

Verständnisfrage:

heute ist Donnerstag - da ist Waschtag

 

das gestern zum Ölfiltermodul gesagte galt heute für den Öl-Wasser-Wärmetauscher. Ich sage bewusst nicht Ölkühler, weil das wärmere Medium gibt an das kältere Q ab. Bei mir ist laut VCDS das Wasser immer wärmer als das Öl. Das Öl ist bei mir perfekte 85-90°C warm und nur ganz selten kommt es auf 100°C. ( im Stand ohne Klima kurz bevor der Lüfter anläuft )

 

Damit sich die erwartete Dusche auch lohnt habe ich einen Ventildeckel, die vier - keine Ahnung - und das zerlegte Saugrohr eingepackt.

 

Auf der Strecke habe ich mir noch 2 schöne Fleischkäsweckle mit Gurge und Senf gegönnt - für wahnsinne 3,30 Euro ( beide zusammen ), ja- es gibt noch gut + preiswert !

 

Und weil ich clever bin habe ich das Hemd ausgezogen vor dem Waschen.

War schön wie immer beim RAB KARCHER. Hat prima gespritzt und es sind viele Brocken geflogen. Ich bin zufrieden, möglicherweise sogar ein wenig glücklich ?

 

Die Saugrohrhälften haben sich beim Trockenblasen als immer noch nicht glitzerfrei gezeigt, das meiste vom Schmier ist aber weg. den Rest habe ich mit Bremsenreiniger angelöst und der allerletzte Rest bleibt drin. á lá Dreck macht Speck Magnesium ist nicht so böse wie AlSi12Cu4

 

In den Wärmetauscher habe ich in beiden Richtungen so lange reingehalten bis das Wasser / Schaum Zeug nicht mehr nach Öl aussah. Das Ausblasen mit Druckluft hat lange gedauert und irgendwie ist da immer noch Wasser drin. Das schwemmt das Öl irgendwann aus.

 

Also

 

Die Vorbereitung war: Silikon und groben Schmodder entfernen, die Nacharbeit war Ausblasen und Bremsenreinigern. Aber bis dahin gab es keinen Fortschritt am Motor.

 

Deshalb habe ich den WEDI unterm Tilger und den Ölkühler verbaut.

Dafür wieder die Suche gestartet nach einem passenden Ring zum Einschlagen. -hab ich net !

 

das Gurkenglas hätte beinahe gepasst - oh kein Problem - Glas und der Gummihammer vertragen sich.

 

Und wie immer der Test vorab: JAWOHL ! der Herr Reinz hat es richtig gemacht ! Montagehilfe geht darüber. Grosses Lob ( meine Güte, vorgestern wäre ein funktionierendes Hilfsmittel keine Zeile wert gewesen...)

 

Man sieht also auf dem Bild ein 1/2 Käferteil und den Ring und die funktionierende Montagehilfe

-für alle die es interessiert: das Käferteil habe ich gebraucht um das Zahnrad von der Käfer-Kurbelwelle zu ziehen - normale 3-Arm Abzieher greifen nicht richtig und fransen aus. meine Demontagehilfe ist teilbar und hochfest !

das gute Öl auf die Dichtfläche n und aussen wo der Dichtring ins Gehäuse geht. Warum ?

Wo es reibt gibt es Wärme. Und Kunststoff verträgt die Hitze nicht. Öl an der Dichtlippe ist einfach ein Muß. Aussen eigentlich nur, damit es leichter flutscht. Kann man auch weglassen.

Silikon o.ä. ist nicht gut, besonders wenn es hinter die Staublippe oder auf die Dichtlippe kommt.

 

Anschließend habe ich die Flansche entfettet, die Schrauben und Gewindebohrungen entfettet, ausgeblasen und mit LM hf die Schrauben mit dem Schlagschrauber versenkt und angezogen.

Stufe 2 von 4 bei 6bar. Und wieder wurde der Alte Schrauber nervös, als sich die Schraube immer weiter gedreht hat. erst langsamer und dann

 

Scheiße wie immer, wenn das Schlagteil plötzlich hochtourt . - Entwarnung, das ist nicht passiert.

Wer schon einmal erlebt hat wie ein Tilger bei 7000 1/min abfliegt und den Prüfraum zerschreddert, der weis ( von wissen ) dass man die Schrauben gut und gewissenhaft anziehen muss !

 

noch geschwinde den Ö-W-WT montiert und dann ins Hallenbad 500m geschwommen. Okay, Hallenbad interessiert nicht wirklich aber vor dem Schwimmen kommt anständigerweise das Duschen. Das war diesesmal etwas ganz besonderes weil beim Haare nassmachen hat es ohne Seife / Duschgel geschäumt ! wie ist das blos passiert ? Ja - die Fontäne aus dem Saugrohr hat das möglich gemacht. Wie man in das Saugrohr hineinspritzt, so kommt es auch heraus !

Bei sommerlichen 30°C war das ein schöner Job.

 

Für 3 Euro die Teile und den Alten abgewapt. So war das heute.

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19.09.2018 16:53    |    Superbernie1966    |    Kommentare (3)

jo - in großer Verzweiflung habe ich die Flasche leergemacht und die passende Sektion herausgeschnitten.

 

Und weil ich Schwabe und das eine Einweg - Pfandflasche war, habe ich sie zur Stumpen-flasche zusammengefügt und erfolgreich abgegeben.

 

Etwas gutes hatte das Versagen von Elring Klinger: die 80 Cent AUDI Dichtung ist jetzt auch im Motor.

Da eine Schraube nicht entfernt werden kann, wenn die Kette richtig auf der Amöbe sitzt, musste die Kette aus dem Schacht geschoben werden, also mit dem Schraubendreher den Spanner komprimiert und die Kette verschoben.

 

War kein Ding, nach Entfernen der "alten" Dichtung die Neue rein und alles gut gemacht.

 

2 mal habe ich meine Vorrichtung getestet und 1 Stunde das gute Dirko von gestern heruntergerubbelt. Das Zeug ist zäh und weil ich es gestern gut gemeint hatte, habe ich den Deckel entfettet - dadurch hält es wie Teufel ! eigentlich sollte der Motor wenigstens 250.000 km zu bleiben - also bis zum Ende aller Tage.

 

Jo, was gibt es noch zu sagen ? Deckel ist drauf und die Schrauben angeknallt. Erstaunlicherweise ist es jetzt schon schwierig passende Schrauben zu finden obwohl ich 2 Motoren zerlegt habe. Vermutlich diffundieren die.

 

Die M8 im Steuerdeckel sind die vom Tilger und innerhalb vom Getriebeflansch habe ich die schwarzen M6 genommen, damit die verzinkten an die Aussenseite ( Sichtbereich ) vom Motor können.

 

Spaßeshalber wollte ich den Motor durchdrehen, deshalb provisorisch die Scheibe, das Mitnehmerblech und das "Schraubensichungsblech" auf die Kuwe geschraubt.

Dann dazu gleich noch den Anlasser montiert. Auf der Suche nach einer hundsgewöhnlichen M12 x55 Schraube etwas wesentliches festgestellt:

 

meine Werkstatt ist eine Todesfalle !

 

Dieses mal ist es ein totes Rotkehlchen, als solches aber nicht mehr zu erkennen da schon angenagt.

 

Glaubt Ihr das ? 120qm Werkstatt wo schon zig Autos für den letzten Gang vorbereitet wurden und keine M12x55 zu finden ? M12x 1,25 hätte ich gehabt.

Mein Glück war, dass der erste Motor von e**y auf der original Transportpalette mit einer M12 befestigt war. Über diese Schraube bin ich quasi gestolpert und der Anlasser ist drin um das erste Mal Öldruck zu erzeugen....

 

Weil der Motor ohnehin am Haken hing, habe ich die Wasserpumpe auch montiert. Seife aus der Tube zum Händewaschen auf den O-Ring vom Kühlwasserstutzen und das gute 0W30 Motoröl auf den O-Ring vom Pumpenantrieb. Und dann DRÜCKEN - fester, tiefer !

 

Damit der 6-kant irgendwie in die Pumpe flutscht wollte ich den Motor durchdrehen.

 

geht natürlich nicht, weil Bank 1 alle Ventile zu und die Kerzen drin sind. Ehrlich - ich habe es versucht ! es geht nicht ! Ende vom Lied: alle 4 Kerzen heraus und es geht. Na wenigstens hat er etwas Kompression auf ein paar Zylindern !

 

Mit den Schrauben und einer Allmachtsgewalt habe ich die Pumpe hineingefurcht um dann erstaunt festzustellen, dass ich gerade die falsche Wapu montiert habe. Toll - Kommando zurück und die andere rein. Das mal ging es schneller aber: an der richtigen Pumpe ist noch das Kühlwasserquerrohr drin. Blöd das ist, dass ich die Ölwanne nicht wegbekomme, wenn das Kühlwasserrohr verbaut ist. So'n Scheiß

 

Aber ich bin auf der Zielgeraden

 

Spontan zu tun:

 

-Kopf 2 Ventile raus und rein, ein bischen Kanäle machen, waschen und komplettieren

-Saugrohr noch mal waschen, trocknen und die Schrauben innen anziehen, dichten, Schrauben aussen anziehen

-Kopf2 auf Block und Steuerzeiten einstellen sowie die kleinen Deckel mit Innenleben montieren

-Wedi Tilger, Ölkühler, Ölwanne mit TOK montieren

-und Ölfiltergehäuse montieren

-Saugrohr+Flansch+DK drauf

-Zylinderkopfhauben schön machen und draufklatschen

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15.09.2018 20:02    |    Superbernie1966    |    Kommentare (1)

habe Interesse an einem Motorprüfstand für Audi 4,2 Liter V8

ja - ich bin durchgeknallt !

 

kontinent bedeutet das Gegenteil von inkontinent, was mein Motor gerade ist:

 

es fehlen der Steuerdeckel mit Kurbelwellendichtring, der Ölkühler mit Dichtringen, der WeDi unter dem Tilger und die WaPu mit 2 bestellten Dichtringen. Und ganz wichtig: die Ölwanne mit den gefühlt 40 Schrauben und dem WIV-Sensor. oder heisst der TOK ? - ehrlich mir egal.

 

Das alles muss da ran, damit die 2 Kanister Öl endlich da rein dürfen. Ich will die Nöckelwellen nöckeln sehen - und ob alle 40 Ventile ordentlich aufmachen.

Die Wahrscheinlichkeit ist ja doch eher gering, dass alle i.O. funktionieren.

 

Komplett richtig wäre es, den Motor auf einem Leistungsprüfstand zu betreiben. Aber der Aufwand ist enorm. Es braucht eine Rest-Bus Kommunikation, Wasser-, Sprit-, Stromversorgung, eine schöne AGA und eine sehr leistungsfähige Bremse. Mit einem Motor ( Kühlleistung ) kann man an die 50 Einfamilien Häuser heizen.

 

Aber das wäre richtig. Ich frage mich ernsthaft ob die "überholten", "überprüften" und "neu aufgebauten" alle 100% i.O. sind - ehrlich, das kann doch nicht sein !

 

Meine Erfahrung sagt, dass da ein hoher Prozentsatz nicht einwandfrei sein kann. Und wenn irgendetwas am verbauten Motor n.i.O. ist, dann muss der oder wenigstens das Getriebe wieder heraus - an einem quattro !

 

Wo kann mein Liebling 2 Stunden kurzeinlaufen und dann die Vollast fahren ?

 

Bei Audi war es in der Regel 10 Stunden Einlauf. Dann hat man geschaut, ob er schon in der Toleranz ist, wenn nicht noch einmal 10 Stunden. Besonders die Kolbengruppe macht am Anfang sehr viel Reibung; etwa 25% der Motorreibung sind die Kolbenringe...

Schleppleistung - wenn ich mich richtig erinnere etwa 100kw @ 7000/min

Ja - man kann einen Motor auch heiss schleppen. Allerdings zieht er dabei Öl und das versaut die Abgasanlage und vor allem die Katalysatoren.

 

Wer will mit seinem BAS / BAT / BBK oder BHF auf den Prüfstand ?

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15.09.2018 19:21    |    Superbernie1966    |    Kommentare (0)

Die Ventildeckel sind - ja - sehr - schmodderich.

 

In der Entwicklung gab es noch die schweren Aluguss-Deckel, im B6 werkeln Magnesiumgussteile und im B7 sind Deckel aus Kunststoff mit geändertem Innenleben verbaut.

 

Also von meinen 4 sind 2 schwarz lackiert, wobei die Farbe abblättert und zwei sind silber die auch furchtbar aussehen. Allen 4 ist gemein, dass innen und ganz besonders unter den Leitblechen die blowby-Strecke übel zugeschmoddert ist.

 

die Bleche bekommt man sogar herunter mit einem Kreuzschlitz Schraubendreher.

 

den Schmodder habe ich herausgespachtelt und dann abgedampft - danach sah ich so aus wie die Deckel vorher; voll mit Öl-Schlamm-Pampe.

 

Und damit sich das lohnt das Filtermodul und das Saugrohr voller Späne auch abgewappt.

 

Sehr beeindruckend welche Menge Wasser da hinein - aber nicht mehr herausgeht !

 

Zurück zu den Deckeln - Trockeneisstrahlen wäre wohl richtig. Glasperlenstrahlen aussen wird es wohl werden. Und dann muss da Lack oder Pulver drauf. Problem dabei ist, dass Guss sehr porös und damit voller Öl ist. damit hält weder Lack noch Pulver. Zuerst muß das Öl aus den Poren, das ist aber aufwändig und damit teuer. Also wird es wohl die Bastel-Chromfarbe (nicht wischfest) werden.

 

Ja richtig ! Ein Motor braucht nur einen rechten und einen linken Deckel !

 

Ich gebe ein Pärchen für einen schmalen Euro ab. Unaufgehübscht

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