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VW Golf 7 (AU/5G)
Themenstarteram 22. November 2020 um 14:21

Hallo zusammen,

bei den niedrigen Außentemperaturen ca. -2°C ist mir aufgefallen, dass er ca. 1-2 s orgelt bevor er anspringt. Das hatte ich so noch nicht, obwohl auch schon niedrigere Temperaturen mal waren.

Kann es sein dass da nach knapp 80.000km die Glühkerzen langsam den Geist aufgeben?

Habe grade ausgelesen: Ein Fehler ist nicht gespeichert und die Glühzeit gibt er mit 2,5s im Messwertblock an.

Der Status ist laut Diagnose auch OK.

Wird die Glühkerzenfunktion schon von der Diagnose überwacht oder?

Kann evtl. auch an der Batterie liegen nach nuns fast 6 Jahren?! In letzter Zeit fahre ich halt nur sporadisch im Stadtverkehr.

Danke für eure Antworten

Andi

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22 Antworten

Die Glühkerzen kann man mittels Ohmmeter prüfen, wobei ich mir aber auch ne leicht schwächelnde Batterie vorstellen kann, ungewöhnlich nach 6 Jahren ist bei VW nichts...

Hatte ich immer wieder mal an meinem TDI, aber echt ganz selten, dann orgelt er mal 2-3 sek rum

Themenstarteram 22. November 2020 um 14:29

Zitat:

@Naphtabomber schrieb am 22. November 2020 um 14:24:22 Uhr:

Die Glühkerzen kann man mittels Ohmmeter prüfen, wobei ich mir aber auch ne leicht schwächelnde Batterie vorstellen kann, ungewöhnlich nach 6 Jahren ist bei VW nichts...

Ja die Glühkerzen lassen in der Regel ja auch nach mit der Zeit und der Widerstand sinkt glaub ich wenn ich das noch richtig weiß?! Glaube früher war das immer so bei 1 Ohm.....

Was sollte denn die AGM-Kiste noch haben? 12,4 V? Ich weiß nicht, ob die AGM länger halten im Schnitt, bei ner klassichen ist nach 6 Jahren schon mal Schicht....

Vielleicht hat ja die Kompression ein klein wenig nachgelassen, so wenig, dass es sich nur bei niedrigen Temperaturen bemerkbar macht. Blaurauch wäre ein Indiz.

Der "springt" bis - 10° locker ohne Glühstifte an.

Entschuldigung, 2- 3 sek "orgeln"? Das ist normal. Es sind eben -2°. Mir kommt das so ein wenig wie jammern auf hohem Niveau vor.

Starterdrehzahl und Raildruck beim starten messen.

Glühstifte werden mit überwacht. Gebraucht werden sie aber nur um die Schadstoffe zu verringern. Deshalb glüht er auch bis zu 5 min nach !

Themenstarteram 22. November 2020 um 17:16

Naja ich hatte das mal mit meinem Golf 4 aufm Gletscher oben bei -18 oder so.

Da ging null! Rauch über Rauch und dann mit der Kupplung talwärts anmurksen.

Seither bin ich da etwas sensibilisiert.....

Aber Du hast recht ist natürlich durchaus jammern auf hohem Niveau...

Werde das mal beobachten, bei uns wirds ja eh nicht so kalt.....

-18° ist nicht -2°.

Es gibt bzw gab nicht wenige Direkteinspritzer die überhaupt keine Glühstifte hatten. Bis -10° kein Problem...

Das waren die, die dann die blaue Wolke produzierten...

Mein Golf 4 lief immer. 1 Glühstift defekt. Hat kalt einige sek "gehumpelt". Hat man nur gemerkt wenn man es wusste.

Zitat:

@Montagsgolf schrieb am 22. November 2020 um 14:21:17 Uhr:

Hallo zusammen,

Kann evtl. auch an der Batterie liegen nach nuns fast 6 Jahren?! In letzter Zeit fahre ich halt nur sporadisch im Stadtverkehr.

Danke für eure Antworten

Andi

Starterbatterie laden oder neue einbauen.

Die Freds zur Starterbatterie scheinen sich zu häufen. Ich habe bereits eine neue drin. Laut Aussage eines VW-Servicemitarbeiters "gehen die nach 5, 6 Jahren kaputt".

Tipp: Wenn du Start / Stopp nutzt, dann im Fahrzeugmenü beobachten ob er wiederholt die Meldung anzeigt "Fahrzeugenergiebedarf ist zu hoch".

Vielleicht ist das hier interessant für Dich.

https://www.motor-talk.de/videos.html?...

Das gezeigte Verhalten haben wir bei unserem 150 PS Tiguan ab und an auch. Da der 150 PS TDI aber die im Video gezeigte Verstellung nicht verbaut hat, habe ich das Gefühl, dass das Kraftstoffsystem erst Druck aufbauen muss, bevor es erstmals einspritzt. Das Verhalten ist bei uns jahreszeitunabhängig.

Gruß

RSLiner

Steht da schon von mir um 15.39 Uhr.

Starterdrehzahl und Raildruck beim starten messen..

Zitat:

@Veteranenfreund23 schrieb am 22. November 2020 um 15:39:18 Uhr:

Der "springt" bis - 10° locker ohne Glühstifte an.

Entschuldigung, 2- 3 sek "orgeln"? Das ist normal. Es sind eben -2°. Mir kommt das so ein wenig wie jammern auf hohem Niveau vor.

Starterdrehzahl und Raildruck beim starten messen.

Glühstifte werden mit überwacht. Gebraucht werden sie aber nur um die Schadstoffe zu verringern. Deshalb glüht er auch bis zu 5 min nach !

Erkläre das bitte mal. Wie soll ein Diesel ohne vorzuglühen anspringen? Mein 330d zeigt bei den aktuellen Temp. nach längerer Standzeit (3-4Tage) gerne mal an das er vorglüht. Die Fahrzeuge glühen doch immer vor sobald man das Fahrzeug öffnet nur im Sommer reicht dann eine kürze Glühzeit aus um gleich zu starten.

Ach?

Und wie bekommt man Direkteinspritzer ohne jede Vorglüheinrichtung in Gang?

Entschuldigung, leider keine Ahnung und davon ganz viel.

Ich hab' das evtl in 'nem anderen Fred erklärt. Man lässt ihn ggfs länger starten. Dann läuft er.

Die Vorglühanlage braucht er locker bis -5° nicht. Dient lediglich der Schadstoffminimierung.

Wie Veteranenfreund23 schon schrieb:

 

Auch mit völlig defekter Vorglühanlage wird ein Diesel durch ausreichend langes Orgeln anspringen. Die Kompressionshitze wird die Brennräume ja auch aufheizen.

 

Früher hatten die Vor- und Wirbelkammerdiesel noch einen stark zerklüfteten Brennraum mit großer Oberfläche welche die Kompressionshitze schnell abgeführt haben. Da musste man länger vorglühen, vor allem bei kalten Temperaturen.

 

Die modernen Direkteinspritzer haben einen kompakten Brennraum da geht beim Verdichten nicht so viel Wärme verloren. Aus diesem Grund glühen Direkteinspritzer erst bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vor und dann meist auch nur kurz.

Dann wird auch nachgeglüht um das Nageln zu minimieren und die Abgaswerte zu verbessern.

So ist es.

Aber die "Spezialisten" hier haben Fachwissen das einem übel wird.

Nur mal der Vollständigkeit halber: Ich habe hier einen 1 Zylinder 2 Takt Diesel ohne jede Vorglühanlage. Der läuft locker bis - 5° ohne irgendwelche Probleme und "springt".

Er hat an der Einspritzpumpe einen Startknopf der bei Vollgas gedrückt wird. Dadurch wird die Startmenge erhöht und der Förderbeginn vorverlegt.

Die erhöhte Startmenge bewirkt das sich mehr Moleküle im Brennraum befinden und sich aneinander bei der Verdichtung reiben.

Reibung = Wärme. Mehr Reibung = mehr Wärme.

Wird es kälter, - 10 ° oder -15 ° kommt 'ne "Zigarette" rein. Vorher einige Umdrehungen mit ausgebauten Luntenhalter und er "springt" sofort.

Das System gab es schon vor 50 Jahren!

Logo hat der 'ne Schadstoffplakette. Eine schwarze mit Totenkopf.

Und damit bin ich hier raus. Zuviele "Besserwisser". Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

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