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X16SZ Ölverbrauch

Opel Astra F
Themenstarteram 5. November 2018 um 22:35

Moin Leute, brauch mal nen Rat von den Erfahrenen hier ausm Motorbereich...

 

Mein kleiner 1.6er 8V hat jetzt 254.000km runter und müffelt leider immer mehr nach verbranntem Öl und der Ölverbrauch ist enorm..denke mittlerweile mehr als 1L auf 1000km..sonst läuft er immer noch ganz normal und hat auch keinen spürbaren Leistungsverlust..Hab ihn jetzt insgesamt über 80.000km und 5 Jahre unter meinen Fittichen, alle ölwechsel Spätestens nach einem jahr gemacht..

 

Hatte letztens mal nen Kompressionstest gemacht und sofern mein kollege da keinen mist mit dem Werkzeug gebaut hat, hatte ich auf einem Zylinder nur 8bar Kompression und auf den restlichen so um die 12..

 

Am Meisten bläut er ausm Auspuff wenn ich den Berg runterfahre und der Motor im Schubbetrieb ist und ich dann nach dem abbremsen wieder gas gebe...da sieht man hinten ne richtige blaue Wolke...Bei Volllast-Fahrten bläut er glaube ich eher weniger.

 

Jetzt meine Frage: Würdet ihr den kopf auf Verdacht mal runter zu machen und vielleicht die schaftis+kopfdichtung erneuern oder vermutet ihr da eher dass die ölabstreifringe/kolbenringe platt sind und man sich das schenken kann? Wie kann ich rausfinden wie das Öl in den Brennraum kommt?

 

Hab heute nochmal nen Ölwechsel gemacht da neues Öl meistens etwas stabiler ist aber auch das hat er direkt angefangen zu verbrennen..Fahre seit mehreren Jahren jetzt 10W-40..Fahre das Auto mit dem Motor echt gerne und er läuft sonst echt noch super, deswegen wärs halt schade drum, zumal er sonst auch nie Probleme gemacht hat.

 

Danke euch im Voraus und Lg

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22 Antworten

Mein technisches Verständnis bei 4-Taktern ist zwar nur begrenzt, aber wenn ich mich recht entsinne, sind der Benzin-"Kreislauf" und der Ölkreislauf bei 4-Taktern klar getrennt, es sei denn, dass nicht nur die obere Fläche des betreffenden Kolbens angegriffen ist, sondern auch schon seitlich am Kolben Schäden entstanden sind, aber dann dürfte der Kolben praktisch gar keine Kompression mehr haben.

In Folge dessen würde ich meinen, dass der Ölverbrauch eher auf die Dichtung am Nockenwellengehäuse zurückzuführen ist, welche eigentlich idiotischerweise zumindest beim Opel Astra F zumindest bei einigen Motoren (zu denen auch der X16SZ zählt) serienmäßig aus Kork besteht, wodurch der Motor einigermaßen an Öl verliert. Je undichter diese Dichtung wird, je mehr Öl verliert er dann entsprechend.

Was die Kompression angeht, so habe ich da allerdings zu wenig Ahnung, um zu empfehlen, was man da machen kann. Es gibt einfach zu vieles, was da der Grund sein könnte. Eine defekte Dichtung würde ich beim betreffenden Zylinder ausschließen, da auch dieses die Kompression komplett herunterziehen würde und nicht nur zum Teil. Ich nehme daher an, dass der Kolben entsprechend an der Verbrennungsoberfläche abgebaut hat.

Wenn Dich der Kompressionsverlust selbst nicht weiter stört, weiß ich nicht, ob man sich da großartig darum kümmern muss. Das kommt halt darauf an, wie sauber der Verbrennungsraum im betreffenden Zylinder ist. Wenn da etwas übrig geblieben ist, sollte der Zylinder schleunigst gereinigt und gleich ein neuer Kolben (vielleicht auch gleich alle vier) eingesetzt werden. Das bringt erstens die Kompression durch den neuen Kolben wieder hoch und zweitens durch die Reinigung vermeidet es, dass der angeschlagene Zylinder durch Abbaumaterial einen Kolbenfresser bekommt.

Beim gründlichen Nachschauen, wenn man also den Zylinderkopf öffnet, kann man gleich schauen, ob die Dichtung noch in Ordnung ist, aber vermutlich wird diese dann sowieso gewechselt. es stellt sich also die Frage, ob es genügt, mit einem Periskop, oder wie das Ding heißt, über die Zündkerzenöffnung bei angeschlagenen Zylinder reinzuschauen.

Der blaue Rauch im Schiebebetrieb kommt in der Regel von den Ventilschaftdichtungen. Die lassen sich bei bedarf ohne Abnahme des Zylinderkopf tausch.

Ob die fehlende Kompression des einen Zylinders vom Kolben oder den Ventilen kommt kann ein Druckverlusttest zeigen. Dabei weiß man dann, ob Kolben, Einlass- oder Auslassventil die Ursache ist. Sind es die Ventile, werden die neu eingeschliffen werden müssen ggf. auch getauscht, wenn ein Ventilschaden erkennbar ist.

Ich selbst hatte bei meinem ersten Auto (C Kadett) dieses Problem der Kompression unter 9 Bar. Da reichte das einschleifen und es waren wieder über 12 Bar. Es sollten aber am besten immer alle Ventile neu eingeschliffen werden. Ist keine große arbeit die man ohne weiteres selbst machen kann, wenn man schon selbst den Kopf runter nimmt.

Kopf runter und Ventile einschleifen sowie Ventilschaftdichtungen tauschen dauert etwa einen Tag in Eigenregie. Der Druckverlusttest stellt ggf. nur sicher wo das Problem ist und die Arbeit nachher nicht umsonst war sowie der Materialeinsatz. Da lohnt es sich in der Werkstatt anzurufen um nach dem Preis für den Test zu fragen.

Hallo, tippe auch estmal auf Ventilschaftdichtungen, Satz ist im Kompletten Dichtungssatz endhalten. Sollte der Kompressionsdruck zu niedrig sein, folgt Ventilkontrolle eventuell nachschleifen der Ventile oder neue einsetzen. Wenn die Ventilsitze gut aussehen dann denke an die Kolbenringe- die pumpem dann Öl in den Verbrennungsraum.

Viel Spaß beim Suchen.

Gruß

Hallo, habe auch die Schaftdichtungen im Verdacht. Wenn Du die im eingebauten Zustand wechseln willst, mußt Du Druck auf den jeweiligen Zylinder geben, sonst plumpst das Ventil u.U. in die Tiefe.

Natürlich ist bei der Laufleistung mal ein Blick auf die Dichtringe an Nocken und Kurbelwelle angebracht, die Korkdichtung und auch der O Ring hinter der Zündbox sind auch beliebte Ölquellen.

Generell versaust Du Dir durch das Verbrennen größerer Mengen Öl auch den Kat, also für meine Begriffe Sichtprüfung der Öllecks im Motorraum und Schaftdichtungen machen. Dann mal beobachten.

Zum Vergleich früher - heute: habe 1986 eine technische Referenz von Audi VW gesehen. Da stand, gut festhalten jetzt, daß bei NEUWAGEN ein Ölverbrauch bis 1,5 l auf 1000km noch legitim ist. Aber die hatten noch keinen Kat und auch nicht den ganzen Umweltwahnsinn wie heute.

M.f.G.: Burkhard C

Hallo Burkhard C.. Du meinst also, dass dieser Quelle oder Deiner Ansicht nach zufolge 1986 die Autos noch keinen Kat hatten, ja? Das finde ich schon seltsam, denn der Opel Astra F wurde in den Jahren 1991 bis 1998 produziert und hatte meines Wissens nach von Anfang an einen G-Kat, also einen geregelten Katalysator. Der U-Kat, also ungeregelter Katalysator kam vorher raus (siehe auch https://www.heise.de/autos/artikel/Entgiftet-2194217.html ).

Also mein erster Astra von 91 hatte einen G-Kat. Seit Anfang/Mitte der 80er Jahre sind mir U-Kat bekannt. Damals wurden die ungern verwendet wegen dem Geruch nach faulen Eiern, angeblich. Mancheiner hat den aber nachgerüstet, wohl wegen der Finanzen.

Zitat:

@ThomasF1976 schrieb am 6. November 2018 um 13:27:25 Uhr:

Hallo Burkhard C.. Du meinst also, dass dieser Quelle oder Deiner Ansicht nach zufolge 1986 die Autos noch keinen Kat hatten, ja?.

Der G-Kat wurde 1989 in Deutschland Pflicht für Neuwagen, Opel verbaute ihn Serienmäßig ab April 1989.

VW und Ford brauchten da deutlich länger. EU-weit wurde 1992 der G-Kat zur Pflicht.

Dementsprechend: Natürlich gab es vor 1992 PKWs ohne Kat oder nur mit U-Kat...unser '85er E-Kadett hatte keinen Kat.

Link 1

Link 2

Ansonsten zur Öl-Verbrennungsthematik:

Hier ist die Frage, wie lange du den Wagen noch fahren möchtest und ob du das selbst machen kannst. Schraub auf, schau nach und erneuere die Dichtungen und was sonst noch so alles bei der Gelegenheit gemacht werden kann. Dankt der Motor mit einer sehr langen Lebensdauer und die Ersatzteile gehen gar nich mal so ins Geld.

Was das Öl angeht sind die Opel-Motoren auch sehr genügsam, da reicht recht simples (Qualiäts-)Öl 10W-40 oder 15-W40. Letzteres drückte zumindest bei mir deutlich später durch die Korkdichtung des Ventildeckels (C18NZ) ;)

Themenstarteram 7. November 2018 um 23:22

Schon mal vorab danke an allen für die Antworten. Kann jetzt nicht auf alles eingehen, versuche es aber stichpunktartig:

 

Thema Undichtigkeiten:

 

-Ventildeckeldichtung vor ca. 2 Monaten erneuert, scheint jetzt dicht zu sein.

 

-Ölwannendichtung hab ich vor zwei Jahren auch schon gemacht, beides mit Dichtmasse.

 

Simmerring Kurbelwelle Zahnriemenseitig ist auch schon neu gekommen, O-Ring am Zündmodul ebenfalls.

Schwitzt zwar immer noch leicht (Ist ja nunmal auch ein Opel ;) ), aber das reicht eigentlich nicht für sonen Ölverbrauch, der wird das schon verbrennen. Simmerring getriebeseitig wär dann noch so ein Thema, was irgendwann ansteht.

 

Schrauben kann und tu ich natürlich selbst, bin ja auch vom Fach, nur noch nicht mit so viel Erfahrung wie manch Ältere hier ;) Deswegen hol ich mir hier auch immer gerne Tipps ab. Gerade ältere Motoren haben ja so manche Kniffe.

 

 

Zitat:

@Burkhard C schrieb am 6. November 2018 um 13:00:02 Uhr:

Hallo, habe auch die Schaftdichtungen im Verdacht. Wenn Du die im eingebauten Zustand wechseln willst, mußt Du Druck auf den jeweiligen Zylinder geben, sonst plumpst das Ventil u.U. in die Tiefe.

 

Generell versaust Du Dir durch das Verbrennen größerer Mengen Öl auch den Kat, also für meine Begriffe Sichtprüfung der Öllecks im Motorraum und Schaftdichtungen machen. Dann mal beobachten.

Der Kat ist wahrscheinlich schon versaut, hatte das Teil am AU-Tester neulich und da war das CO leider schon in ganz eigenen Sphären...zum Rest von dir siehe oben.

 

Druckverlusttest ist auf alle Fälle ne ziemlich sinnvolle Sache die ich jetzt erstmal als Nächstes machen werde. Generell ist es bei dem Motor ja echt kein Thema den Kopf runter zu machen, aber auch wenn immer gesagt wird der Motor hält ewig, so denk ich schon dass der jetzt mit 254.000km einiges an Verschleiß mitbringt und da muss man natürlich abwiegen, ob sich die Kosten lohnen mit Dichtungen, evtl Kopf planen, neuer Zahnriemen und und und.

 

Wenn dann nämlich die Kolbenringe wirklich einen weg haben, dann kann ich mir die Arbeit auch sparen, Kolben ziehen ists mir dann beim 1.6er doch nicht wert..^^

 

Wenn ihr mir sagt dass der Motor und die Ringe normalerweise mindestens noch 100.000km packen wäre ich natürlich sofort dabei, aber leider habt ihr ja auch keine Glaskugel ^^

Themenstarteram 7. November 2018 um 23:43

Zitat:

 

Ansonsten zur Öl-Verbrennungsthematik:

Hier ist die Frage, wie lange du den Wagen noch fahren möchtest und ob du das selbst machen kannst. Schraub auf, schau nach und erneuere die Dichtungen und was sonst noch so alles bei der Gelegenheit gemacht werden kann. Dankt der Motor mit einer sehr langen Lebensdauer und die Ersatzteile gehen gar nich mal so ins Geld.

Was das Öl angeht sind die Opel-Motoren auch sehr genügsam, da reicht recht simples (Qualiäts-)Öl 10W-40 oder 15-W40. Letzteres drückte zumindest bei mir deutlich später durch die Korkdichtung des Ventildeckels (C18NZ) ;)

@H_G_T

Habe den Wagen jetzt 5 Jahre und der hat nen Restwert von vielleicht 50€, aber die Kiste ist mir einfach ans Herz gewachsen. Fahre ihn jetzt aber fast nur noch im Winter. Rost an den typischen Stellen, aber nichts was man nicht in den Griff bekommen würde. Tankblech ist die ätzendste Stelle und Federaufnahmen hinten.

Möchte ihn aber noch solange fahren wie möglich. Dass die Reparaturen alle den Restwert übersteigen ist ja klar, aber das ist mir in dem Fall erstmal egal. Ich weiß was ich an dem Auto habe und mache die Sachen eh selbst.

 

Ölwechsel vorgestern mit 10W-40, seitdem ca. 200km gefahren, bisher musste ich immerhin noch nichts nachfüllen :D

15W-40 ist mir im Winter einfach zu dick, bin da nicht so ein Fan von.

 

 

10W bedeutet, das Öl ist im kalten Motor bis -30 Grad noch pumpbar und 15W bis -25 Grad. Das W steht für Winter.

10W ist in unseren Breitengraden praktisch nie im Grenzbereich der Temperatur. 15W kommt da Tageweise schon mal sehr nah.

Der zweite Wert 40 in z.B. 15W40 steht für die Viskosität. Je höher der Wert desto Dickflüssiger und entsprechend umgekehrt. Für ältere Motoren vorteilhafter gegenüber W30, weil das Öl mit zunehmenden alter des Motors schneller aus den Lagern abfließt. Das liegt an dem zunehmenden Lagerspiel durch Verschleiß. Dadurch sinkt dann langsam der Öldruck. Meistens kein Problem aber etwas dickflüssiger ist jenseits der 100.000 km eher von Vorteil.

Themenstarteram 8. November 2018 um 7:41

Das mit der Kälteviskosität ist mir klar, aber gerade wenn das Auto über Nacht draußen steht bei -5 Grad dauerts mit nem 15W erstmal ewig bis das Öl an die Schmierstellen kommt, deswegen bin ich da kein Freund von.

Aber Öl ist ja sowieso ne Glaubensfrage für sich ^^

Zitat:

@Mufasa09 schrieb am 7. November 2018 um 23:22:42 Uhr:

Wenn ihr mir sagt dass der Motor und die Ringe normalerweise mindestens noch 100.000km packen wäre ich natürlich sofort dabei, aber leider habt ihr ja auch keine Glaskugel ^^

Glaskugel nicht...nach 4 verschiedenen Opelmotoren (Spitzenreiter hatte mehr als 450.000 auf der Uhr) hat mir meine Erfahrung gezeigt, dass grundsätzlich immer zuerst die Karosserie das Zeitliche segnet :rolleyes:

Zitat:

@Mufasa09 schrieb am 7. November 2018 um 23:43:52 Uhr:

@H_G_T

Habe den Wagen jetzt 5 Jahre und der hat nen Restwert von vielleicht 50€, aber die Kiste ist mir einfach ans Herz gewachsen. [...] Möchte ihn aber noch solange fahren wie möglich. Dass die Reparaturen alle den Restwert übersteigen ist ja klar, aber das ist mir in dem Fall erstmal egal. Ich weiß was ich an dem Auto habe und mache die Sachen eh selbst.

Kenn ich, war bei mir nie anders :D

Mit ein wenig Glück ist es die ZKD oder die Ventilschaftdichtungen...wenn der Schliff im Zylinder schon stark angegriffen ist wirds umfangreich und eher nicht lohnend...

Schönen guten Abend,

inwieweit sich welche Reparatur wirtschaftlich noch lohnt, ist natürlich immer so ne Sache, und manches was ich so mache, ist zugegebenermaßen eher eine Sache der Philosophie. Z.B. wenn an der Verbindung Flammrohr-Kat an den jeweiligen 3Eckflanschen die Materialstärken um die Schraubenlöcher nach 23 Dienstjahren und 283tkm gegen Null tendieren, kann man das schweißtechnisch beheben und die Position der Schraubenlöcher mittels eigens gefertigter Kupferbolzen vor Zuschweißen schützen. Man kann auch einfach Neuteile kaufen.

Das 71 PS Raketentriebwerk hingegen ist für mich eine persönliche Liebe, und zwar wegen dem Verbrauch von ca. 6,5l/100km, im Sommer teils unter 6l. Nach wie erwähnt 283tkm und ca. 2500km/Monat kipp ich alle 6 bis 8 Wochen mal einen knappen Liter nach. Seit ca. 2 Jahren ist die KKD fällig, Kühlmittelverlust vorn rechts, aber kein Vermischen von Betriebsflüssigkeiten und keine thermischen Probleme. Natürlich Ölverlust an allen bekannten Stellen.

Von dem Auto bin ich so überzeugt, daß ich für kleines Geld im Mai einen zweiten, exakt baugleichen Caravan mit 120tkm erstanden hab. Sehr guter Pflegezustand, werkstattgepflegt, Querlenker war nicht richtig festgezogen, Kopfdichtung mit Rechnung belegbar gemacht, trotzdem wird Abgas hörbar ins Wasser geblasen, Bremse hinten total im Ar..gen... Die Karre ist für mich die Basis, in zeitlicher Ruhe mal ne ordentliche Motorrevision an dem Alten zu machen. Ich sag s mal so, mal gucken ob 300tkm drin sind, dann vielleicht 400tkm, usw. Ob das alles wirtschaftlich im Verhältnis steht, kann man drüber streiten. Aber an Deiner Stelle würd ich neue Kolbenringe noch mitmachen, einfach weil s ein geiler Motor ist. Kann ja sein, daß die mal einen Hitzschlag bekommen haben, also wegen Überhitzung in der Federspannung gelitten haben.

Zum Schluß noch ne kleine Anekdote: Mitte 80er hat die Ente von nem Kumpel ca. 1l Öl auf 100km gesoffen, also Altöl an der Tanke geholt. Schaftdichtungen gemacht, kaum Besserung, Satz Ringe geholt, den Mopedmotor aufgemacht, aus Jux und Dollerei mit der Schieblehre die Kolben gemessen....waren 0,5mm unter Maß. Da halfen auch keine Ringe mehr. Aber die Karre war im Anzug und am Berg die stärkste Ente ever. Hatte ca. 600tkm runter.

M.f.G.: Burkhard C

Wenn man viel selber machen kann, bleibt man lange im wirtschaftlichen Bereich gegenüber von Werkstattkosten.

Wenn der Wagen ständig gewartet und auf einem guten technischen Stand gehalten wird, wird man kaum einen Ersatz finden in dem Zustand. Meistens sind die auf Verschleiß gefahren worden und werden mitunter auch verkauft, weil die Reparaturen langsam häufiger und durch Werkstattkosten unwirtschaftlich werden.

Bei guter Wartung und Verschleißersatz in Eigenregie sowie einigen Litern Unterbodenwachs und Hohlraumwachs in regelmäßigen Abständen, ist das Fahrzeug kaum klein zu kriegen. Irgendwann werden nur die Ersatzteile knapp.

Unserem Astra hab ich schon mal per Endoskop ausgiebig unter das Blechkleid gesehen und nirgends Rost gefunden. Ist mal was zu sehen, wird der sofort beseitigt. Ein Jahr abwarten kann sonst schnell zur Pest werden.

Wirtschaftlich ist der Unterhalt nur in Eigenregie wenn man den Zeitwert auch da manchmal außen vor lässt. Ein wesentlich jüngeres Fahrzeug kann auch deutlich Teurer werden aber da sagt keiner was weil nur der Zeitwert entsprechend Hoch ist.

Mich Interessiert nur der Kaufpreis und die Unterhaltskosten. Der Unterhalt ist durch die regelmäßige Wartung so gering, das 1000 € im Jahr inkl. Versicherung und Steuer bei weitem nicht erreicht werden. Ein deutlich jüngeres Fahrzeug (unter 8 Jahren) kann da nicht gegen halten. Das scheitert schon an seinem Kaufpreis.

Und der Astra macht schon Spaß. Das fahren und die verhältnismäßig simple Technik und Zuverlässlichkeit. Da ist auch schon mal ein gebrauchter Motor oder Getriebe drin als Ersatz, wenn nötig.

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