Wieso so ein hoher Verbrauch? 3.0 TDI 204 PS Quattro
Hallo zusammen,
ich fahre nun seit Juni 2015 und 15 TKM meinen A6 Avant 3.0 TDI 204 PS Quattro S-Tronic, mittlerweile hat er 61 TKM. Dass ich nicht die 5,4 Liter Werksangabe erreiche war mir klar, aber es kamen immerhin doch 9-9,3 Liter heraus, Bordcomputer sagt 8,5 Liter. Dass ich mal 800 km mit einem Tank schaffe kam höchstens im Urlaub vor.
Fahrtstrecke sind täglich 14-16 km, Landstraße mit 70-100 kmh, darin enthalten ein etwa 1 km steilerer Anstieg, ansonsten kann ich es größtenteils rollen lassen. Beschleunigen lasse ich ihn "normal", weder sonderlich schnell noch langsam, eher zügig. Ansonsten vorausschauend und vermeide es möglichst zu bremsen. Ich fahre im D-Modus, E hatte auch nicht wirklich was gebracht und ist mir ein Graus.
Ok dachte ich, dann ist es halt so, aber wenn ich im Spritmonitor nachschaue, wäre ich damit einer der Schlechtesten? Das finde ich kann's auch nicht sein mit dem Profil.
Zum Vergleich mit einem Golf Plus 2,0 TDI kam ich bei ~5,5 Litern heraus nach BC.
Auf Langstrecke waren es nach Kroatien 8 Liter meine ich.
Schön und gut, meint Ihr mit den Angaben ist das ein logischer Verbrauch, oder stimmt mit dem Wagen irgendwas nicht?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@mac_switch schrieb am 6. Oktober 2016 um 07:55:03 Uhr:
Auf der AB fahre ich mit Tempomat 120km/h und Landstraße so 75-80 km/h.
Das sind die Leute über die ich mich jeden Tag ärgern könnte...
159 Antworten
Er soll einfach 15 km weiter fahren, dann geht der Verbrauch garantiert auch runter.
Gibts keinen Umweg über die AB ? 😁
.. Oder halt einfach übers Ziel hinaus und dann wieder umdrehen. Natürlich nicht täglich, sondern nur um die naheliegende "Kaltmotortheorie" - auf dem ersten km ab Kaltstart zeigt z.B. mein BC knapp 20 l/100 km an ... - zu verifizieren. Auf seinen 15 km macht allein dieser erste km schon knapp 1 l auf den Gesamtschnitt aus, aber auch auf dem zweiten wir noch überpoportional mehr verbraucht. Ich rechne mal den gewichteten gemischten Verbrauchsmittelwert vor (1. km, 2. km, 3. km, ab 7 km warm mit angenommenen 7 l auf 100 km): (17+15+13+11+10+9+9x7) l / 15 = 9,2 l 😰 😉.
So, unter Idealbedingungen in 5 km bei 60 km/h ohne zu bremsen und stark zu beschleunigen in zagreb auf die Autobahn, dann 20 km bei 90 km/h ideal gefahren.
Dann standen nach 25 km ohne zu bremsen dennoch 7,2 l dran. Auch noch bis 50 km und so weiter. Also real etwa 8 Liter.
Bessere Bedingungen wären nur noch bergab machbar. Nicht wirklich ein toller wert, so viel zu der Kaltstarttheorie. Klar wird sich das mit Kilometer hundert weiter relativieren, aber sollte doch vorher was besseres rauskommen.
Was da ein leichter Sagezahn ausmachen kann weiß ich natürlich nicht, der sich vorne mittlerweile bildet.
Ps ich sagte ja schon, selbst wenn ich an die 16 km noch 12 km Stadt dranhänge hab ich dann über 9 Liter nach BC.
Außerdem geht's nicht um "Verbrauchsfahrt unter guten Bedingungen" wie manche hier schreiben, sondern warum meine Werte unter Spritmonitor einfach ganz am Ende liegen würden, deren Werte sind doch auch nicht alle unter optimalen Gegebenheiten entstanden
Tja, da hilft wohl nur ein Upgrade zum BiTu 😛 (der, VFL ohne AdBlue, brauchte bei mir über 100.000 km Belegauswertung 7,53 im Schnitt 😉).
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Konvi ich opfere mich zwar ungern, wenn jemand mit seinem BiTu tauschen möchte, aber was tut man nicht alles fürs Forum...
;P
nicht böse gemeint aber wenn ich mir dein Foto ansehe ist dein Wert gar nicht sooo schlecht:
1. Regen
Das macht ne Menge aus - bei mir rund 1l/100km
2. nur 25km Fahrstrecke - war die Maschine bei Beginn der Messung warm oder kalt?
3. 77km/h Durschnittsgeschwindigkeit - wie sah denn das Streckenprofil genau aus? Je nachdem ist das bei 25km Fahrtstrecke recht viel
4. Tempomat - macht ebenfalls noch mal locker 0,5l/100km
Zitat:
Außerdem geht's nicht um "Verbrauchsfahrt unter guten Bedingungen" wie manche hier schreiben, [...]
Doch - genau darum geht es. Willst Du einen "guten" Verbrauch erzielen, brauchst Du nun mal gute Bedingungen
Zitat:
[...] sondern warum meine Werte unter Spritmonitor einfach ganz am Ende liegen würden, deren Werte sind doch auch nicht alle unter optimalen Gegebenheiten entstanden
Bei den Usern, die weniger Verbrauchen als Du, ganz offensichtlich schon.
Sorry - Du scheinst ein mehr oder weniger miserables Fahrprofil zu haben (ist eine Annahme aufgrund deiner bisherigen Ausführungen diesbezüglich, schreib mal was genaueres dazu, auch wie in welchen Regionen Du vorwiegend unterwegs bist). Und dein Foto zeigt ja ganz offensichtlich, dass es um deinen Verbrauch gar nicht so schlecht bestellt ist
Sorry aber auch nicht böse gemeint, aber die Dinge die man deiner Meinung nach beachten sollte, beachten doch sonst auch die wenigsten, es geht darum dass dies für eine normale Fahrweise ideale Bedingungen waren, und dies auch bis 50 km weiter so ging, wenn du das bitte auch lesen würdest. Genauso wie ich genau gefahren bin, hab ich doch geschrieben.. Dann sind 8 Liter real nicht wirklich gut.
Außerdem bringt es nichts wenn du werte einer 2 Liter Maschine in den Raum wirfst und das erst danach auflöst.
Es geht sicher noch besser, wobei ich Mehrverbrauch bei regen noch nicht hörte, aber es geht nicht darum, jeden Faktor bis ins letzte zu optimieren um einen halbwegs guten Verbrauch rauszuholen. Der sollte im Schnitt passen, unter realen Bedingungen, und nicht "Klima aus (war aus, sogar Radio), Tempomat aus, Verbraucher aus", sorry Oetzi aber das weiß ich selbst, dass das was bringt, das ist nicht hilfreich, da ich im Alltag nicht darauf verzichten werde, nur um aus dem Endfeld der gemessenen Spritmonitorverbräuche zu kommen.
Ps: "Bei den Usern, die weniger Verbrauchen als Du, ganz offensichtlich schon."
Damit schließt Du vornherein aus, dass mein Motor vielleicht einfach nach oben streuen könnte oder es eine technische Ursache gibt, samt den Möglichkeiten was man da tun könnte, dann hilft das nicht wirklich, mit so einer von vornherein gebildeten Meinung.
Stimmt - solange Du auf sachliche Fragen nicht eingehst (Fahrprofil etc) habe ich eine gefärbte Meinung... zumal alles was Du bisher geschrieben hast dies unterstützt (Kurzstrecke, Verbrauchsfahrt bei Regen etc) Die kann ich dir aber auch unterstellen, denn Du gehst ja konsequent davon aus, dass deine Maschine nach oben streuen würde...
Und ja - die Werte vom 2l sind vergleichbar, denn a) gibt's BiTu Fahrer die ganz offensichtlich auch ne 4 vor das Komma zaubern und b) habe ich die Werte nicht für deine Referenz gepostet, sondern um Aufzuzeigen wie stark Fahrverhalten und Streckenprofil den Verbrauch beeinflussen. Und das ist beim großen V6 nunmal das gleiche wie beim kleineren 4 Zylinder.
Wenn Du eine Antwort darauf haben willst ob dein Motor zuviel verbraucht oder ob es doch an dir liegt, musst du eine Verbrauchsfahrt unter guten Bedingungen machen. Punkt um.
Ich will nicht alles 2 mal schreiben müssen und ich ging im Gegensatz zu dir nicht konsequent davon aus, nicht umsonst hab ich verschiedene Fahrten gemacht, um die kalte Motor Problematik auszuschließen. Aber gut. Und wenn Du den 2 Liter Motor Vergleichbar findest, nur weil man den teilweise mit ähnlichen verbrauchen fahren kann, dann kann man ja jeden Motor miteinander vergleichen.
Meine Antwort dazu.
Ich bin nun auch seit 1 Woche Besitzer eines A6 mit dem 245 PS Diesel (580Nm). Be einer fahrt aus der Region BS/H in Richtung Koblenz und dortiger Kurzstreckenfahrerei sowie wieder zurück ergab sich ein Durchschnitt von 6,2 Liter/100km.
Das ganze bei einem Geamtschnitt von 97km/h und rd. 1300km gefahrerner Strecke.
Da ich aus dem Phaeton-Lager komme, ist dieser Wert für mich sehr angenehm. Da waren i. d. R. bei solchen Strecken immer eine 8 vorneweg, manchmal auch eine 9:-)
Insofern, alles gut.
Beste Grüße
Rainer
Nadann... Wenn Du davon überzeugt bist, dass deine Verbrauchsfahrten aussagekräftig wären und Du dein Fahrprofil/Fahrweise ausschließen kannst, solltest Du dich mit deinem Händler in Verbindung setzen. 🙂
Solltest Du hingegen nicht ganz sicher sein, hilft nur eine vergleichbare Verbrauchsfahrt und, dass Du mal darauf eingehst wie und unter welchen Bedingungen Du deinen Dicken bewegst, damit wir hier ggf eine Fehlerquelle identifizieren können. Eine Verbrauchsfahrt bei Regen hilft da aber nicht weiter.
Ich will übrigens auch nicht alles zweimal schreiben mache es aber gern.
Ich halte den 2l nicht als Motor für Vergleichbar mit dem 3l, sondern ich halte die Auswirkungen des Fahrverhaltens und des Fahrprofils auf den Verbrauch für vergleichbar. Das dabei der 2l am Ende häufig etwas unter dem 3l liegen dürfte - ein 3l-Fahrer sich also doch etwas ableiten kann, halte ich halt für obligatorisch und nicht erwähnenswert.
Sicher Oetzi, ich verstehe Deinen Ansatz schon, aber was das angeht: " hilft nur eine vergleichbare Verbrauchsfahrt ". Daran hakt es ja schon, womit willst Du dann diese Optimalwerte vergleichen?
Wenn ich optimal fahre bei Trockenheit, 100 km Fahrt, bereits warmen Motor, alle Verbraucher aus, Rückenwind, vorher noch auf dem Klo gewesen, was sagt Dir dann der Wert aus, wenn es denn nach BC auf 6,5 Liter runtergehen sollte, real 7 Liter?
Womit willst es dann vergleichen? Man hat doch keine Referenzwerte dazu. Sind dann 6,5 ok, "doch alles in Ordnung mit dem Motor", oder 5, 4, oder unter 4?
Mein Ansatz ist der, wie auch viele hier bereits erkannt haben die ihre Werte mit ihrem Profil benannten, mit realen Werten zu vergleichen.
Die einzigen Vergleichswerte die man hat, sind die angefragten Durchschnittswerte hier und Spritmonitor, wo sich natürlich Spritsparfreaks tummeln, genauso wie welche die es gerne krachen lassen.
Um einen "normalen" bis sehr guten Arbeitsweg der sich hier Gemeldeten nachzustellen denke ich war das gestern halbwegs aussagekräftig, wenige Male beschleunigt, lange Zeit leere und ebene Straße, sehr guter Bereich von um die 90 km/h. Und der Verbrauch stand so für 25 bis mindestens 50 km. Weiter hat es ein normaler Arbeitnehmer nicht zur Arbeit. Gut, es nieselte ein wenig, da kann man noch ein wenig abziehen, aber insgesamt habe ich für mich den Eindruck, geht selbst unter sehr guten Bedingungen nicht viel weniger. Wie will man dann einen guten Schnitt mit zusätzlich Ampeln und mehr Verkehr erreichen.
Aber habe eh den Eindruck, viel machen kann man nicht, Händler hatte ich wie gesagt bereits angeschrieben, er wiegelte ab, und Motorupdates gibt es keine. Den leichten Sägezahn habe ich nun noch im Blick, woher der auf einmal kommt wundert mich. Sollte die Spur verstellt sein, wäre das m.E. nach auch nicht gerade Verbrauchsförderlich. Hier war auch die Frage, was kann man da Garantiemäßig machen beim Reifenhersteller, nach 7000 km mit den Reifen.
Zumal bei meinem Leon hatte ich auch den Eindruck, dass er mit Sägezahn deutlich mehr verbrauchte. Aber da hat man ihn auch merklich gehört. Wobei im Winter sieht es mit dem Verbrauch ja nicht besser aus, mit Winterreifen, da hat man aber natürlich noch andere Verbraucher die da reinspielen und nen kälteren Motor.
Wenn man minimalen Verbrauch erzielen will, sollte man:
- Kein ACC verwenden
- Den Reifendruck auf Vollbeladen einstellen
- DriveSelect nicht auch Effciency
- Bei absehbarem Verzögerungsbedarf (rote Ampel, Vorfahrt gewähren, Schleicher vor einem, Kurve, usw.): Die Schaltpaddel nutzen statt der Bremse und erst wenn das nicht reicht, die Bremse.
- Klima auf um die 20 Grad oder aus.
Wenn man so nicht über 30 min Fahrt im normalen Verkehr (ohne BAB > 130 km/h) auf unter 7 (BC) kommt, ist was defekt 😉.
Zitat:
[...] aber was das angeht: " hilft nur eine vergleichbare Verbrauchsfahrt ". Daran hakt es ja schon, womit willst Du dann diese Optimalwerte vergleichen?
Nicht zwingend "vergleichen" - aber es hilft dir festzustellen, ob dein Motor nach oben streut.
Zitat:
Wenn ich optimal fahre bei Trockenheit, 100 km Fahrt, bereits warmen Motor, alle Verbraucher aus, Rückenwind, vorher noch auf dem Klo gewesen, was sagt Dir dann der Wert aus, wenn es denn nach BC auf 6,5 Liter runtergehen sollte, real 7 Liter?
Wenn Du auf dieser Verbrauchsfahrt tatsächlich alle Regeln der Kunst eingehalten hast (Rückenwind wäre geschummelt) und trotzdem nicht unter 7. Realverbrauch kommst, sagt der Wert aus, das tatsächlich was defekt sein könnte. Dann könnte man bspw. einen Prüfstandlauf durchführen um den Verdacht zu untermauern.
Zitat:
Womit willst es dann vergleichen? Man hat doch keine Referenzwerte dazu. Sind dann 6,5 ok, "doch alles in Ordnung mit dem Motor", oder 5, 4, oder unter 4?
Vergleichen kannst Du überhaupt nur dann, wenn die Rahmenbedingungen auch vergleichbar sind - das erreichst Du nur auf einer Verbrauchsfahrt und niemals bei alltäglichen Fahrstrecken, da bei letzterem jeder ganz individuelle Rahmenbedingungen hat.
Zitat:
Mein Ansatz ist der, wie auch viele hier bereits erkannt haben die ihre Werte mit ihrem Profil benannten, mit realen Werten zu vergleichen.
Die einzigen Vergleichswerte die man hat, sind die angefragten Durchschnittswerte hier und Spritmonitor, wo sich natürlich Spritsparfreaks tummeln, genauso wie welche die es gerne krachen lassen.
Und genau das ist eben nicht möglich, wenn dann lassen sich davon nur Tendenzen ableiten.
Zitat:
Um einen "normalen" bis sehr guten Arbeitsweg der sich hier Gemeldeten nachzustellen denke ich war das gestern halbwegs aussagekräftig, wenige Male beschleunigt, lange Zeit leere und ebene Straße, sehr guter Bereich von um die 90 km/h. Und der Verbrauch stand so für 25 bis mindestens 50 km. Weiter hat es ein normaler Arbeitnehmer nicht zur Arbeit. Gut, es nieselte ein wenig, da kann man noch ein wenig abziehen, aber insgesamt habe ich für mich den Eindruck, geht selbst unter sehr guten Bedingungen nicht viel weniger. Wie will man dann einen guten Schnitt mit zusätzlich Ampeln und mehr Verkehr erreichen.
Und genau da liegt dein "Denkfehler" - Normale Fahrprofile (Klassischer Arbeitsweg, vergleichsweise geringe Jahreslaufleistungen) gehen nie mit einem wirklich guten Verbrauch einher. Es sei denn, man fährt ein sehr leichtes, kleineres Auto mit kleiner Maschine.
Auf deinem Arbeitsweg wirst Du tatsächlich nicht viel mehr als die ~7l/100km rausholen können.
Zitat:
Aber habe eh den Eindruck, viel machen kann man nicht, Händler hatte ich wie gesagt bereits angeschrieben, er wiegelte ab, und Motorupdates gibt es keine. [...]
Sparsamer geht aber durch aus - nur eben nicht mit deinem Profil und deinem Fahrzeug.
Zitat:
Den leichten Sägezahn habe ich nun noch im Blick, woher der auf einmal kommt wundert mich. Sollte die Spur verstellt sein, wäre das m.E. nach auch nicht gerade Verbrauchsförderlich. Hier war auch die Frage, was kann man da Garantiemäßig machen beim Reifenhersteller, nach 7000 km mit den Reifen.
Zumal bei meinem Leon hatte ich auch den Eindruck, dass er mit Sägezahn deutlich mehr verbrauchte. Aber da hat man ihn auch merklich gehört.
Der Sägezahn sollte nicht sooooo viel ausmachen. Wird halt lauter im Fahrzeug, aber die Welt ist es nicht. Bei 7.000km kannst Du Garantieansprüche gegenüber dem Reifenhersteller vergessen. Bei deinem Leon war der Sägezahn wahrscheinlich auch stärker ausgeprägt. Vielleicht war der Reifen insgesamt aber auch nicht sehr effizient (hoher Rollwiderstand)
Zitat:
Wobei im Winter sieht es mit dem Verbrauch ja nicht besser aus, mit Winterreifen, da hat man aber natürlich noch andere Verbraucher die da reinspielen und nen kälteren Motor.
Teilweise ein Trugschluss - Je nach Reifengröße verbraucht man mit Winterreifen weniger. Das liegt a) am teils deutlich geringeren Gewicht des Rades und b) an der teils ebenfalls deutlich geringeren Auflagefläche und dem damit auch geringen Luftwiderstand (habe bis zu 0.7l im Teillastbereich (110-140kmh) gemessen - je sparsamer die Fahrweise, desto weniger Fallen die Punkte ins Gewicht, bei digitaler Fahrweise ebenfalls kein Unterschied im Verbrauch) - in meinem Fall ist der Unterschied aber auch groß - 20" 5 Doppelspeichen mit 255er im Sommer, 17" Audi-Standard-Felge mit 225er im Winter, die Sommerräder sind pro Stück außerdem nahezu 10kg schwerer - was man auch im Anzug merkt.
Das mit den Verbrauchern wirkt sich auch nur auf kürzeren Strecken spürbar aus, da echte Verbraucher wie Luftzuheizer oder Scheibenheizung etc nicht dauerhaft aktiv sind und im Winter die Warmlaufphase länger ist. Sitzheizung bspw. kann man fast vergessen, da im Sommer die Klima mehr braucht...
"Nicht zwingend "vergleichen" - aber es hilft dir festzustellen, ob dein Motor nach oben streut."
hmm nochmal, wie willst Du das erkennen, wenn Du nicht weißt wo er liegen müsste? Streuen von welchem Wert aus?
"Wenn Du auf dieser Verbrauchsfahrt tatsächlich alle Regeln der Kunst eingehalten hast (Rückenwind wäre geschummelt) und trotzdem nicht unter 7. Realverbrauch kommst, sagt der Wert aus, das tatsächlich was defekt sein könnte. Dann könnte man bspw. einen Prüfstandlauf durchführen um den Verdacht zu untermauern."
Wieso 7? Und nicht 6? Wie legst Du den Wert fest ist da die Frage?
"Und genau das ist eben nicht möglich, wenn dann lassen sich davon nur Tendenzen ableiten."
Und diese Tendenzen sollten genügen, wenn andere im Schnitt bei solch einer Vergleichsfahrt 1,5 Liter im Schnitt weniger verbrauchen, hat man eine starke Tendenz.
"Und genau da liegt dein "Denkfehler" - Normale Fahrprofile (Klassischer Arbeitsweg, vergleichsweise geringe Jahreslaufleistungen) gehen nie mit einem wirklich guten Verbrauch einher. Es sei denn, man fährt ein sehr leichtes, kleineres Auto mit kleiner Maschine.. "
Wenn bei anderen dabei aber scheinbar weniger Verbrauch als mit meinem Wagen erzielt werden kann, dann ist für mich weniger = ein besserer Verbrauch, daher kein Denkfehler. Klar, schwer aber immerhin etwas vergleichbar.
"Teilweise ein Trugschluss - Je nach Reifengröße verbraucht man mit Winterreifen weniger. "
Eben, nicht bei gleichen Rädergrößen...
Aber ich denke wir drehen uns im Kreis 😉
"Der Sägezahn sollte nicht sooooo viel ausmachen. Wird halt lauter im Fahrzeug, aber die Welt ist es nicht. "
Ich stell mir vor wenn eine falsch eingestellte Spur am Sägezahn Schuld sein sollte und die Räder ständig im falschen Winkel "schaben" könnte das doch was ausmachen, aber kenn mich da nicht gut genug aus?
Konvi wieso "DriveSelect nicht auch Effciency"? Ich mag den Modus eh nicht