Wieso so ein hoher Verbrauch? 3.0 TDI 204 PS Quattro

Audi

Hallo zusammen,

ich fahre nun seit Juni 2015 und 15 TKM meinen A6 Avant 3.0 TDI 204 PS Quattro S-Tronic, mittlerweile hat er 61 TKM. Dass ich nicht die 5,4 Liter Werksangabe erreiche war mir klar, aber es kamen immerhin doch 9-9,3 Liter heraus, Bordcomputer sagt 8,5 Liter. Dass ich mal 800 km mit einem Tank schaffe kam höchstens im Urlaub vor.

Fahrtstrecke sind täglich 14-16 km, Landstraße mit 70-100 kmh, darin enthalten ein etwa 1 km steilerer Anstieg, ansonsten kann ich es größtenteils rollen lassen. Beschleunigen lasse ich ihn "normal", weder sonderlich schnell noch langsam, eher zügig. Ansonsten vorausschauend und vermeide es möglichst zu bremsen. Ich fahre im D-Modus, E hatte auch nicht wirklich was gebracht und ist mir ein Graus.

Ok dachte ich, dann ist es halt so, aber wenn ich im Spritmonitor nachschaue, wäre ich damit einer der Schlechtesten? Das finde ich kann's auch nicht sein mit dem Profil.
Zum Vergleich mit einem Golf Plus 2,0 TDI kam ich bei ~5,5 Litern heraus nach BC.

Auf Langstrecke waren es nach Kroatien 8 Liter meine ich.

Schön und gut, meint Ihr mit den Angaben ist das ein logischer Verbrauch, oder stimmt mit dem Wagen irgendwas nicht?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@mac_switch schrieb am 6. Oktober 2016 um 07:55:03 Uhr:



Auf der AB fahre ich mit Tempomat 120km/h und Landstraße so 75-80 km/h.

Das sind die Leute über die ich mich jeden Tag ärgern könnte...

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Sorry aber alles was Du schreibst untermauert meinen Eindruck von deinem Denkfehler.

Zitat:

hmm nochmal, wie willst Du das erkennen, wenn Du nicht weißt wo er liegen müsste? Streuen von welchem Wert aus?

Wir wissen doch wo er liegen müsste: Wenn Du eine echte Verbrauchsfahrt machen würdest, müsste der Verbrauch ca. dem angegebenen, kombinierten NEFZ-Verbrauch entsprechen. Mit den einige Posts vorher beschriebenen Tricks, lässt sich jedes Fahrzeug mit etwas Übung zumindest in die Richtung drücken. Liegst Du dann aber deutlich darüber, ist wahrscheinlich was falsch und müsste bspw. mit einem Prüfstandlauf untermauert werden.

Meine Angabe von ca. 7l war lediglich ein in den Raum gestellter Wert - du hattest ihn in deinem Post genannt und ich habe ihn einfach aufgegriffen. Wie gesagt - kommst Du bei einer echten Verbrauchsfahrt nicht annähernd an den kombinierten NEFZ-Verbrauch ist wahrscheinlich was falsch.

Und genau deswegen habe ich auch meine Werte angeführt. Ich habe beschrieben unter welchen Bedingungen ich am NEFZ kratze und welche Verbräuche ich in welchen realen Fahrsituaionen erziele. Davon kannst Du ableiten, dass dein 3.0TDI ausgehend vom NEFZ ca. 1l darüber liegen müsste. (lässt sich nicht 1zu1 ableiten aber eben die Tendenz)

Zitat:

Und diese Tendenzen sollten genügen, wenn andere im Schnitt bei solch einer Vergleichsfahrt 1,5 Liter im Schnitt weniger verbrauchen, hat man eine starke Tendenz.

Wie schon mehrfach erwähnt - Du hast noch keine echte Verbrauchsfahrt gemacht, hast keine vergleichbaren Bedinungen geschaffen, kannst also nichts ableiten.

Zitat:

Wenn bei anderen dabei aber scheinbar weniger Verbrauch als mit meinem Wagen erzielt werden kann, dann ist für mich weniger = ein besserer Verbrauch, daher kein Denkfehler. Klar, schwer aber immerhin etwas vergleichbar.

Du sagst es - "scheinbar weniger Verbrauch". Und genau da liegt der Denkfehler, weil Du das Fahrprofil der anderen Leute nicht kennst. Wie gesagt - dein Fahrprofil ist nun mal denkbar schlecht - dementsprechend ist auch dein Verbrauch denkbar schlecht, dementsprechend hast Du einen überdurchschnittlichen Verbrauch.

Du kannst Verbräuche nur vergleichen, wenn die Rahmenbedingungen vergleichbar sind. Kennst Du diese nicht, kannst Du sie nicht nachstellen ergo keinen Vergleich anstreben - ja nicht mal Tendenzen ableiten.

Daher haben ich und andere User auch geschrieben, in welchen Fahrsituationen wir ca. welche Verbräuche erreichen.

Willst Du wissen, ob deiner nach oben streut, musst Du die Fahrsituation nachstellen. Und das geht am besten bei einer echten Verbrauchsfahrt in der du negative Außeneinflüsse (die man nicht vergleichbar nachstellen kann) weitestgehend ausschließt. Rückenwind und Steigungen schließt man übrigens aus, in dem man die Teststrecke in beide Richtungen abfährt und ein mittel bildet.

Eine falsche eingestellte Spur kann natürlich für Mehrverbrauch sorgen, allerdings solltest Du das - wenn es so stark ist - am Abrieb der Reifen erkennen. Willst Du auf Nummer sicher gehen, dann lass die Spur vermessen und einstellen. Hatte ich damals bei meinem Exeo auch, aber der Verbrauch war danach identisch.

@martsurfer: Efficiency sucks durch die Leistungskastration derart, dass wohl nur ein valiumsüchtiger Scheintoter damit auf dem NEFZ-Rollenprüfstandszyklus einen Verbrauchsvorteil herausfahren kann - den Modus habe ich daher nach einigen Tests sowohl im A6 als auch der Kuh sehr frühzeitig pensioniert 😛 (und ich kann, ohne als Wanderdüne unterwegs zu sein, den BiTu in Dynamic unter 7 und die Kuh unter 8 mit einem 100er-Schnitt bewegen 😉)... den BiTu ab und an in der Schleichz mit 80er Schnitt über 2 h bzw. 160 km Strecke ohne Höhenprofildifferenz sogar unter 5 (BC) 😁

"Wir wissen doch wo er liegen müsste: Wenn Du eine echte Verbrauchsfahrt machen würdest, müsste der Verbrauch ca. dem angegebenen, kombinierten NEFZ-Verbrauch entsprechen."

Naja, mit abgeklebten Außenspiegeln, Minimalbereifung und was es da sonst für Tricks gibt, aber ok, jetzt bin ich bei Dir, den kombinierten Verbrauch hattest Du noch nicht ins Spiel gebracht. Ich hatte ihn für mich ausgeschlossen da er mir zu unrealistisch war.

"Du sagst es - "scheinbar weniger Verbrauch". Und genau da liegt der Denkfehler, weil Du das Fahrprofil der anderen Leute nicht kennst. Wie gesagt - dein Fahrprofil ist nun mal denkbar schlecht - dementsprechend ist auch dein Verbrauch denkbar schlecht, dementsprechend hast Du einen überdurchschnittlichen Verbrauch.
 
Du kannst Verbräuche nur vergleichen, wenn die Rahmenbedingungen vergleichbar sind. Kennst Du diese nicht, kannst Du sie nicht nachstellen ergo keinen Vergleich anstreben - ja nicht mal Tendenzen ableiten.
 
Daher haben ich und andere User auch geschrieben, in welchen Fahrsituationen wir ca. welche Verbräuche erreichen. "

Ich rede nicht von meinem normalen Fahrprofil, sondern der gestrigen Fahrt. Durch die Beschreibung der Fahrsituationen der anderen User habe ich nunmal m.E. versucht, vergleichbare Rahmenbedingungen herzustellen, bzw. zumindest die Strecke weiter auszudehnen um den Kaltstarteinfluss zu minimieren. Und da ging nunmal nichts unter 8 Litern. Wenn andere dann von 6,5 Litern oder evtl. weniger schreiben auf dem normalen Arbeitsweg, wenn der nicht gerade bergab liegt, dann kann ich da gar nicht hinkommen, zumal wenn ich dann noch Ampeln und mehr Verkehr draufschlagen würde.
Top Fahrt (fast ohne Bremsen, 2-3 Mal langsam beschleunigt und danach im idealen Geschwindigkeitsbereich + leichter Niesel = 8 Liter -> wie soll da sehr viel weniger rauskommen auf normaler Strecke? Ist m.E logisch.
Ich kann hier im Umkreis in D noch versuchen, Tempomat wegzulassen und auf Trockenheit zu achten, aber im deutschen Straßenverkehr werden mehr Autos und Ampeln da weit schwerer wiegen.
Wie gesagt, egal wohin, Sparfahrt 45 km zur Messe oder 50-60 km in eine andere Stadt und ich hatte nie weniger als 6,8-6,9, real 7,5 Liter.

Konvi da bin ich ganz bei Dir, zumal ich auch noch Sicherheitsbedenken hatte, als ich unterwegs doch mal den Kickdown brauchte und da nichts kam.

Zitat:

Naja, mit abgeklebten Außenspiegeln, Minimalbereifung und was es da sonst für Tricks gibt, aber ok, jetzt bin ich bei Dir, den kombinierten Verbrauch hattest Du noch nicht ins Spiel gebracht. Ich hatte ihn für mich ausgeschlossen da er mir zu unrealistisch war.

Nö... das schafft man mit praktisch jedem Fahrzeug, nur stellt man den NEFZ selbst ja nicht komplett nach sondern eher dessen Überlandtest und dann kommt man ohne diese Tricks auf ca. den kombinierten Wert.

Zitat:

Ich rede nicht von meinem normalen Fahrprofil, sondern der gestrigen Fahrt. Durch die Beschreibung der Fahrsituationen der anderen User habe ich nunmal m.E. versucht, vergleichbare Rahmenbedingungen herzustellen, bzw. zumindest die Strecke weiter auszudehnen um den Kaltstarteinfluss zu minimieren. Und da ging nunmal nichts unter 8 Litern. [...] Ich kann hier im Umkreis in D noch versuchen, Tempomat wegzulassen und auf Trockenheit zu achten, aber im deutschen Straßenverkehr werden mehr Autos und Ampeln da weit schwerer wiegen.
Wie gesagt, egal wohin, Sparfahrt 45 km zur Messe oder 50-60 km in eine andere Stadt und ich hatte nie weniger als 6,8-6,9, real 7,5 Liter.

Ich entnehme allen deinen Aussagen, dass Du keine guten und damit vergleichbaren Testbedingungen hast. Gute Bedingungen sind:

Strecke:
- kurze Zubringerwege von und zur Autobahn (max 2-3km und ohne "Behinderungen" wie Ampeln etc
- Topfebene Autobahn mit möglichst gutem Asphalt, wenig Spurrillen
- Start UND Zielpunkt gleiche Höhe ü. Normal Null
- wenig Verkehr
- Temperaturen ~15-20°C
- Trockene Fahrbahn

Fahrzeug:
- Luftdruck etwas erhöht
- Fenster geschlossen
- kein Tempomat ACC oder andere Assistenzsysteme
- unnötige el. Verbraucher abschalten
- Klima (AC) aus
- Manuelles Getriebe
- Bei Luftfederung runter lassen (Aerodynamik)

Fahrer:
- hohe Kurvengeschwindigkeiten um herausbeschleunigen zu vermeiden
- Bei Anstiegen die Geschwindigkeit nicht halten, dafür bergab Schwung holen
- Drehzahlen auch beim beschleunigen möglichst nicht über 1.750upm beim TDI, gleichzeitig versuchen die Drehzahl so niedrig wie möglich halten ohne ihn zu würgen - den ultra kann man bspw. Problemlos bei zwischen 1.000 und 1.100upm gleiten lassen
- max 25-30% Gasstellung
- fürs Beschleunigen oder bergan sofort einen Gang zurück und Drehzahl leicht erhöhen, Motor darf sich nicht quälen - das Optimum zwischen Gangwahl und Fußstellung kann man mit der Momentananzeige lernen
- Motorbremse und segeln* wo es geht

* Im E-Modus wird die Motorleistung reduziert, aber das Segeln funktioniert - schaltet man dann auf Manuelles Getriebe, entfällt die Kastration der Maschine (zumindest bei meinem 140kw) aber das Segeln funktioniert noch mit manuellem Eingriff 🙂

Ich weiß - du wirst den Großteil kennen aber ich erwähne es trotzdem. Aber auch hier kannst Du was ableiten. Erfüllst Du bspw. die Parameter der optimalen Strecke, bist tatsächlich sparsam unterwegs, willst aber auf Klima, Automatikgetriebe und ACC nicht verzichten, musst Du eben etwas drauf rechnen.

Aus welcher Region kommst Du denn? Ggf. kann ich dir ja eine "Teststrecke" empfehlen?

Zitat:

Konvi da bin ich ganz bei Dir, zumal ich auch noch Sicherheitsbedenken hatte, als ich unterwegs doch mal den Kickdown brauchte und da nichts kam.

Also "Sicherheitsbedenken" halte ich für etwas übertrieben - kenne viele die mit nem 50PS Polo viele viele hundertausende KM ohne KickDown-Power unfallfrei überstanden haben 🙂

Was Du meinst ist der Überraschungsmoment, weil die S-Tronik ewig braucht um locker 3 Gänge zu überspringen, dann die Kraft langsam entfaltet und dann auch noch den Motor kastriert 🙂

Ich habe mitlerweile verinnerlicht einfach den Gangwahlhebel nach hinten zu ziehen. Anfangs war das Gewöhnungsbedürftig - das gebe ich zu.

Der E-Modus bringt für mich in der Stadt sogar einen Komfort-Gewinn, da er einfach seine Kraft (besonders im 2. Gang) gleichmäßiger entfaltet. (Der 2.0 140kw hat eine Gewissen Trägheit im 1. und 2. Gang bei < 1.600upm, weswegen er beim Anfahren sehr ungleichmäßig beschleunigt, das gleicht der E-Modus aus) In der Stadt lässt es sich in Verbindung mit den Schaltpedals auch super segeln. Besonders auf der Autobahn nervt aber die zu geringe Kraftentfaltung und das damit verbundene ständige Geschalte der S-Tronik. Ich nutze den E-Modus daher bei tendenziell niedrigen Geschwindigkeiten bis 70kmh und wenn wenig Lastwechsel zu erwarten sind.

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"Nö... das schafft man mit praktisch jedem Fahrzeug, nur stellt man den NEFZ selbst ja nicht komplett nach sondern eher dessen Überlandtest und dann kommt man ohne diese Tricks auf ca. den kombinierten Wert"

Aber merkst selbst, dass das genauso Pi Mal Daumen ist, schließlich ist der kombinierte Wert nun mal nicht der Überlandwert. Fakt ist, die kombinierten Werte sind nicht auf der Straße entstanden. Da der Verbrauch je nach Modell zum Realverbrauch auch unterschiedlich abweicht ist das so eine Sache.
Aber normalerweise rechne ich auch mit dem Innerstädtischen Wert, wenn ich einen neuen Wagen kaufe.

"Ich entnehme allen deinen Aussagen, dass Du keine guten Testbedingungen hast. Gute Bedingungen sind:
 "

Bis auf trockene Straßen und manuelles Getriebe haben die Testbedingungen so gepasst.

"Also "Sicherheitsbedenken" halte ich für etwas übertrieben - kenne viele die mit nem 50PS Polo viele viele hundertausende KM ohne KickDown-Power unfallfrei überstanden haben"

Ich meine es so wie ich es sage 😉 Ich bin von D-Stellung ein anderes Ansprechen gewöhnt, hat man dann in einer Situation, in der man kurz schnell Gas geben muss dann keine Leistung kann das fatal sein. Bei einem 50 PS Polo bringt man sich natürlich erst gar nicht in solche Lagen, das ist klar.

"Ich habe mitlerweile verinnerlicht einfach den Gangwahlhebel nach hinten zu ziehen. Anfangs war das Gewöhnungsbedürftig - das gebe ich zu."

Du meinst für Sport? Mach ich an uneinsehbaren Stellen in denen man sich schnell in den Verkehr einfädeln muss auch so (Y). Lang kann man den Sportmodus nicht drin lassen, die hohen Drehzahlen tun meinem Sparerherz ja weh ^^

Naja - Pi Mal Daumen ist`s immer, wenn man nicht im Labor testet, da irgendwelche Parameter immer Abweichen. Auf die Art und Weise reduziert man aber Faktoren die zu einer Abweichung führen würden.

Wenn Du tatsächlich nach allen Regeln der Kunst gespart hast, wundert es mich, warum du 7,2l auf dem BC stehen hattest. Es gibt dafür genau 2 Möglichkeiten.

1.) Die Fahrstrecke & Bedingungen haben nicht gepasst (ist in der Masse gesehen mit Abstand am häufigsten - um nicht zu sagen immer - der Fall)

2.) Am Fahrzeug liegt ein Fehler vor (ist tatsächlich SEHR selten, kenne persönlich nur einen einzigen Fall)

Ich kann Dir daher nur raten - nimm dir wirklich mal Zeit, such dir eine optimale Teststrecke und fahre diese am besten 4 oder besser 6 mal ab (vielleicht bietet sich ein Umweg über die Autobahn jeweils vor und nach der Arbeit an - ist aber dann blöd, da kalt beim Start). Vorher tankst Du randvoll, das gleiche wiederholst Du an der gleichen Tankstelle und Zapfsäule nach den Fahrten (gleiche Zapfsäule, da unterschiedlich sensible Abschaltautomatik).

Es schadet nicht, wenn dabei 200-300km zusammen kommen.

PS: Ja - meinte den S-Modus, der sich aktiviert, wenn man einmal kurz nach hinten zieht. Der hebt im E-Modus auch die Leistungsreduzierung auf. Stimmt - dauerhaft S geht gar nicht... Habe bei langen Autobahnetappen meisst Getriebe/Motor auf Comfort, Lenkung auf Dynamic. In der Stadt hingegen zu 99% komplett Efficiency

PPS: Was mir gerade einfällt - Du kannst den Klima-Stil im Car-Setup umstellen - ist im Eco-Modus eh angenehmer und bringt ah noch mal einen Gewinn. Ich nutze "mittel" oder "intensiv" nur im absoluten Hochsommer oder wenn ich/wir mit nassen Klamotten im Auto sitzen (Stichwort "entfeuchten"😉

Also mal als kleiner Denkanstoß in die Runde: ich habe Durchschnitt 5.0 auf 60km ganz ohne irgendwelche speziellen Einstellungen oder extrem zurückhaltende Fahrweise erreicht. Ich bin ganz normal im Morgenverkehr mitgeschwommen mit Autobahn auch kurz 150 und unseren Wiener Hausberg rauf.
Mit Klima Radio und alles auf Auto... nix Ecomodus...

Gruß Baumi

Ggf. Nähere Angaben zum Streckenprofil, BC oder real, Fahrezug/Bereifung, Fahrweise, Kaltstart enthalten, Gefällestrecken? 😉

Es geht hier ja darum, dass er mit einem schlechten Verbrauch dasteht und um die Vermutung, dass daraus der hohe Verbrauch aus seinem schlechten Fahrprofil resultiert...

Falls es wer googeln möchte, von Grub im Wienerwald nach Klosterneuburg nördlich von Wien über die A21 und A23 im Februar 2016 um 7 Uhr morgens. Winterreifen 225/18Zoll. Anzeige laut Bordcomputer. Bild dazu gibt es weiter oben.

Also perfekte Bedingungen... Genau darum geht ja - ohne perfekte Bedingungen kein perfekter Verbrauch und wer dem ganzen eine Krone aufsetzen will und im unteren 4,x Bereich (real) rauskommen will, muss dann noch etwas tricksen um weitere 15-20% einzusparen.

Genießt doch einfach den Wagen. Ob er jetzt einen Liter mehr verbraucht ist doch nicht so tragisch. Ändern kann man daran doch nicht viel. Ansonsten tuckert man doch irgendwann mit einem schönen Auto wie in einem Kleinwagen rum.

Ich versuche auch ökonomisch zu fahren, brauche mit dem 200 KW Motor so 7,8 Liter. Wenn ich bei dem selben Fahrprofil deutlich weniger verbrauchen will, darf ich nicht schneller als 130 KM/Stunde fahren. Aber dafür kaufe oder leasen ich mir doch nicht ein so teures Fahrzeug.

Der A6 und mein A7 sind halt schwer. Da braucht man schon etwas mehr Sprit.

ich kann mich nicht beschweren..ein Bi TDi als Facelift..kein Ölverbrauch, 80% Autobahn auch im Schnitt 170-180, 20% Stadt und ein Durchschnittsverbrauch von 8,3Liter (seit 30 000km)...Bin vor Kurzem von Leipzig nach Düsseldorf zügig gefahren (vor allem ist Ostdeutschland ist es ja möglich) immer >200, Durchschnittsverbrauch 10.2..Ich denke, die Tatsache, dass die Karre vor allem kein Öl verbraucht, ist einer vernünftigen " Einfahrtphase" von 3000km zu verdanken

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 4. Oktober 2016 um 21:15:34 Uhr:


Also perfekte Bedingungen... Genau darum geht ja - ohne perfekte Bedingungen kein perfekter Verbrauch und wer dem ganzen eine Krone aufsetzen will und im unteren 4,x Bereich (real) rauskommen will, muss dann noch etwas tricksen um weitere 15-20% einzusparen.

Daraus entnimmst Du nun gleich "perfekte Bedingungen"? 😁 Er hat hat doch außer 7 Uhr morgens und Winterreifen nichts zusätzliches ergänzt.

"Also mal als kleiner Denkanstoß in die Runde: ich habe Durchschnitt 5.0 auf 60km ganz ohne irgendwelche speziellen Einstellungen oder extrem zurückhaltende Fahrweise erreicht. Ich bin ganz normal im Morgenverkehr mitgeschwommen mit Autobahn auch kurz 150 und unseren Wiener Hausberg rauf.
Mit Klima Radio und alles auf Auto... nix Ecomodus...
 
Gruß Baumi"

Genau darum geht es halt. Wenn da jetzt jeder sagen würde, ok morgens 50 km bei optimalen 90 kmh ohne Radio, Klima, fast ohne zu bremsen und zu beschleunigen auf ebener Strecke 8 Liter real ist ganz normal, ok.
Aber bei scheinbar sogar leicht mehr Verkehr (Morgenverkehr) und auch mal zwischendurch ungünstigere 150 kmh auf 60 km und dann nur 5,0 Liter, wenn BC dann real vielleicht 5,5-5,7 Liter, plus weitere Verbraucher, dann scheint es doch auch anders zu gehen.

Und dass ich nach 1,5 Jahren und 17 TKM nicht nur die 16 km in die Arbeit gefahren bin, sondern viele verschiedene Strecken, auch längere durchprobiert hatte sollte auch klar sein.

Die einzige Möglichkeit die ich noch sehe ist wirklich das Gaspedal wie ein absolut rohes Ei zu behandeln, aber Baumi schließt es ja auch aus, ist ja nicht übertrieben zurückhaltend gefahren.
Oder manche haben eine Maschine verbaut die nach unten ausreißt.

Zitat:

Daraus entnimmst Du nun gleich "perfekte Bedingungen"? 😁 Er hat hat doch außer 7 Uhr morgens und Winterreifen nichts zusätzliches ergänzt.

Wie so - er hat doch sogar den Streckenverlauf gepostet

Grub = Startpunkt = ~600m
Klosterneuburg = Ziel = 190m

Also egal ob zwischendurch eine Steigung kommt, fährt man tendenziell nur bergab. Dazu kommt, das die Autobahnen in Österreich tendenziell nicht so stark befahren sind. 7 Uhr morgens ist sogar hier im Rhein-Main-Gebiet tote Hose.
Davon ab ist er vielleicht mal kurz 150kmh gefahren aber mit Sicherheit nicht dauerhaft, denn in AT wird das ganz schnell sehr teuer.

Wenn das nicht als perfekte Bedingungen - gerade das tendenzielle Gefälle - zu bezeichnen ist weiß ich auch nicht mehr weiter.

Zitat:

Aber bei scheinbar sogar leicht mehr Verkehr (Morgenverkehr) und auch mal zwischendurch ungünstigere 150 kmh auf 60 km und dann nur 5,0 Liter, wenn BC dann real vielleicht 5,5-5,7 Liter, plus weitere Verbraucher, dann scheint es doch auch anders zu gehen.

Lässt man außer acht, dass es über 400m nach unten ging, die Fahrstrecke in Österreich liegt und morgens um 7:30 (Ankunft) wohl nicht mit verstärktem Verkehrsaufkommen (kein Stop&Go) zu rechnen ist kann einem das durchaus komisch vorkommen 🙂

Zitat:

Und dass ich nach 1,5 Jahren und 17 TKM nicht nur die 16 km in die Arbeit gefahren bin, sondern viele verschiedene Strecken, auch längere durchprobiert hatte sollte auch klar sein.

Dir ist aber schon klar, das sich jemandem mit >50.000km/Jahr ein paar mehr Möglichkeiten bieten um "Messungen" durchzuführen und so sein Fahrzeug besser kennen zu lernen? Du fährst gerade mal 11.500km pro Jahr, davon entfallen bei 240 Arbeitstagen allein 7.500km für deinen Arbeitsweg - da bleibt nicht mehr viel übrig.

Er schreibt "Wiener Hausberg rauf", wer soll da nun wissen dass es runter geht? 😁 Wäre natürlich wichtig zu wissen.

"Ankunft) wohl nicht mit verstärktem Verkehrsaufkommen (kein Stop&Go) zu rechnen ist kann einem das durchaus komisch "

Wie gesagt, leicht mehr Verkehr, bei mir war ja gar nichts los.

"Du fährst gerade mal 11.500km pro Jahr, davon entfallen bei 240 Arbeitstagen allein 7.500km für deinen Arbeitsweg."

Ich glaub in 4000 km kriegt man die eine oder andere Vergleichsfahrt hin 😉

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