Wieder mal Pech - diesmal die Spurplatten!
Hallo zusammen,
hab mir gestern die H&R Spurplatten 30mm pro Achse auf meinen Dicken mit S-Line drauf montiert.
Fahre die Serien 19er mit 255/35 19. Leider scheint nun meine Karosserie asymmetrisch zu sein oder was an der Achse nicht zu passen ( Wagen ist nachweislich unfallfrei ).
Auf der Fahrerseite kommt das Rad ca. 3 bis 5 mm weiter raus und vollbesetzt schleift es leicht hab ich heute bei vollbesetzter Fahrt festgestellt.
Schade eigentlich denn die Optik ist so wahnsinnig gut, dass ich sie nicht mehr runter machen möchte. TÜV bekomm ich damit aber sicher nicht befürcht ich. Dachte nach dem Durchlesen einiger Berichte hier dass es keine Schwierigkeiten geben wird aber wohl wieder mal Pech gehabt.
Ich frag mich welche Serientoleranzen Audi an der Stelle hat und auch, ob ich ohne leichtes Ziehen der Radläufe irgendwie die Abnahme bekomm. Mich nervt das schon wieder tierisch.
Hat wer ähnliche Erfahrungen? Was kann man machen? Ich will mich wie gesagt definitiv nicht von den Teilen trennen aber die Sicherheit geht vor. Wären Federwegsbegrenzer was? Welchen Mindestfederweg muss ich dem Dicken lassen?
verzweifelter Gruß
Matthias
Beste Antwort im Thema
Hi,
du hast vollkommen recht - und deswegen hab ich hier im Forum und auch in anderen Foren ausgiebig gesucht und Erfahrungsberichte gelesen bevor ich die Teile bestellt habe.
Und da waren alle einhellig der Meinung dass bei ihnen die 30er problemlos passen.
So dumm, dass ich einfach drauf loskaufe bin ich auch nicht. Und ich kann die Teile auch wieder zurückschicken - was ich auch machen werde wenn ich sie nicht regulär eingetragen bekomme.
Mir sind die Reifen und - noch viel mehr - meine Gesundheit und die meiner Beifahrer wichtig.
Keine Angst - ganz gedankenlos agiere ich nicht - sonst würd ich ja hier nicht um Rat fragen.
Gruß
Matthias
45 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von polo_krausi
Hi airway,das ist ne gute Idee. Werd ich checken lassen. Da jedoch immer alle Reifen gleichmässig abgefahren sind denk ich mal es passt oder? So viel Ahnung von Achsgeometrie hab ich auch nicht leider.
Aber ein Indiz für fehlerhaften Sturz ist doch normalerweise ein einseitig abgelaufener Reifen oder?
Korrigier mich wenn ich falsch liege - ich lern immer gern dazu!Danke erstmal für den Tip
Gruß aus Bayern
Matthias
...wie gesagt,es gibt einen Toleranzbereich,innerhalb dieses Bereichs,fahren sich die Reifen nicht oder zumindest nur nicht erkennbar ungleichmäßig ab!
Oben am Rad kommen da gleich mal ein paar mm zusammen.....(den Sturz recht Negativ einzustellen,war früher[ist immer noch😉]ein guter Trick um recht breite Räder durch den TÜV zu bekommen😁)
Schöne Grüße aus Bayern,nach Bayern😛
Hallo,
ich wollte jetzt keinen neuen Beitrag eröffnen und häng meine Frage mal hier an.
Sind die Spurverbreiterungen im folgenden Link empfehlenswert, oder eher nicht? Ich hatte bisher noch nie welche und kenne mich deswegen überhaupt nicht aus..
Ich denke die sind nicht übertrieben breit und die Räder müssten dann ziemlich bündig mit der Kotflügel-kante abschließen, oder?!
http://www.ebay.de/.../270747564204?...
Ich hab die originalen 19" Y-Disign Speedline Felgen von Audi mit 255/35/19 auf meinem 2,7 TDI, Avant, MJ 2008
Hallo,
Ich habe das selbe problem wie polo_krausi nur andersherum und ohne kratzen da ich das AAS Fahrwerk habe XD...bei mit steht der Linke hintere Reifen weiter im Radkasten als der Rechte so ca. 4mm oder so messen konnte ich leider noch nicht.
255 35 r19 mit 12mm Spurplatten und Dunlop Reifen.
Muss ich mir jetzt für Hinten links andere platten kaufen oder kann man das anders regeln?
MFG
Noch ne frage =D
Darf man hinten links 20mm und hinten rechts 12mm spurplatten montieren oder muss das je achse einheitlich sein?
Mfg
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Zitat:
@Schnulli944 schrieb am 19. Januar 2015 um 20:02:21 Uhr:
Noch ne frage =DDarf man hinten links 20mm und hinten rechts 12mm spurplatten montieren oder muss das je achse einheitlich sein?
Mfg
Muss ident sein.
Lass mal den Sturz an der HA kontrollieren. Ich hatte am A3 einen ähnlichen Effekt oben am Radkasten. Dies lag zu 70% optisch auch mit am Sturz. Als der korrigiert wurde sah das ganze schon deutlich besser aus.
Du könntest natürlich auch die komplette Achse lösen lassen und alles etwas zur Seite verschieben lassen. Damit ändert sich aber die gesamte Geometrie und es muss alles wieder neu eingestellt werden. Ob es dann die Werkstatt vernünftig hinbekommt, bleibt dann auch noch offen, zudem ist das sehr aufwendig.
Aber links und rechts andere Spurplatten fahren zu wollen, das geht gar nicht. So etwas bitte gleich aus dem Kopf schlagen bevor noch etwas schlimmeres passiert.
Grüße,
quattrofever
Ich glaube das ich wohl damit leben muss =/ nicht das ich den sturz um ca 3mm änder und mir jährlich nen neuen reufen kaufen muss weil der sich zu stark innnen abnuzt^^
Mit bewusst falschem Sturz zu fahren, um es optisch besser hin zu bekommen war nicht meine Idee.
Zeig mal die Werte der Achsvermessung her. Meist wird der Sturz gar nicht mit angepasst, sondern lediglich die Spur. Ggf. hast du genau auf der Seite wo das Rad weiter innen steht einen falschen oder kleineren Sturzwert und kannst etwas korrigieren, so dass es optisch besser aussieht.
Ziel sollte es sein den Sturz aber auf beiden Seiten einigermaßen identisch hin zu bekommen.
Hattest du das Gefühl, dass es vor der Achsvermessung optisch besser aussah?
Mit dem Sturz kann man da leider nichts viel machen. Typischerweise besaß der rechte Reifen schon einen höheren negativen Sturz, was bedeutet er ist weiter nach innen geneigt als der linke Reifen.
Eingestellt wurde nun der linke Reifen mit einem Tick größeren negativen Sturz als der Rechte Reifen, was nun deinen Effekt etwas verstärkt. Das aber die Werte links und rechts aneinnander angeglichen wurden ist grundsätzlich gut. Theoretisch könnte man noch versuchen links und rechts genau gleich hin zu bekommen, viel bekommt man da aber nicht mehr mit raus. So sind die Werte schon ganz gut und wegen der kleinen Abweichung extra noch einmal hingehen würde sich meiner Meinung nach nicht lohnen.
Einzige Möglichkeit wäre also die gesamte hintere Achse lösen zu lassen und entsprechend etwas nach links versetzen zu lassen. Danach muss aber wieder alles neu eingestellt werden und die Arbeit ist recht aufwändig. Aus meiner Sicht würde das nicht im Verhältnis zu dem stehen was man optisch dann rausholen kann. Aber das musst du entscheiden. Ggf. hast du ja einen Bekannten der so etwas günstig machen kann.
Unterschiedliche Spurverbreiterungen würde ich aber nicht fahren und man sollte bei Veränderungen der Hinterachse die vordere Achse auch noch einmal betrachten ob diese ebenfalls einen Versatz in irgend eine Richtung aufweist.
Okay das habe ich mir schon fast gedacht 😉
Ich werde dann wohl damit leben müssen =/
Ich danke dir aber für deine Antowrten hat mir sehr weitergeholfen, ich werde rundum die 12mm platten drauf lassen, eintragen lassen und gut =)
Vielen dank nochmals
MFG =)
Hallo,
ich hab mal eine Frage zu den H&R Spurplatten.
Im Teilegutachten stehen hinter den Reifenkombination ja verschiedene Auflagen u.a. H3:
"Zur Herstellung einer ausreichenden Freigängigkeit der Reifen an Achse 2 sind die Radhäuser oben über dem Rad aufzuweiten. Weiterhin ist die Heckschürze im Übergangsbereich zu den Kotflügeln nachzuarbeiten."
Sollte alles freigängig sein und nichts schleifen, kann der TÜV das aufgrund dieses Satzes trotzdem fordern? Liest sich ja ziemlich zwingend und nicht als ggf. oder so.
...wenn die Räder von Haus aus freigängig sind,braucht nichts gemacht werden....das weiß auch der TÜV....kommt eben auf die Bereifung drauf an,die verschiedenen Fahrwerke sind auch geringfügig anders in den Spurweiten....deswegen ab zum TÜV,der prüft und trägt wenn alles klar ist ein....
Hallo,
hab auch ne Frage zu Spurplatten. Und zwar hab ich mir welche von H&R geholt (16mm pro Achse), allerdings haben die keine Mittenzentrierung fürs Rad. Ist das nicht Mist ohne Zentrierung oder klappt das auch ohne Unwucht?
Viele Grüße