Wie würdet ihr euren Traumsportwagen bauen?

Porsche

Guten Tag...

Laut meinen Eltern war mein erstes Wort "Porsche", ob es Schicksal oder reiner Zufall war weiß ich nicht. Fakt ist, dass ich seither ein Auto- und Techniknarr bin.

Deshalb habe ich mich bei meiner Berufswahl (KFZ- Mechatroniker) nicht für das entschieden was mir wo möglich mehr Geld eingebracht hätte (Bankkaufmann od. Immobilienmarkler) sondern, für das was mir am meisten Spaß macht.
Mein Traum ist es später einmal eine eigene Automarke zu gründen, welche Fahrzeuge nach meinen Visionen fertigt! Und Träume sind dazu dar um sie zu verwirklichen! Meine Vorbilder sind hier einmal Alois Ruf (Ruf Automobile) und Bodo Buschmann (Brabus), wobei ich bei letzterem die Geschäftsidee beeindruckender finde als die Fahrzeuge an sich. Ganz klar dass ich mit einem Gesellenbrief da nicht sehr weit kommen werde, weshalb ich nach meiner Ausbildung mein Fachabi nachhole und dann Motorenbau oder allgemeine Fahrzeugkonstruktion studieren möchte. Krönen würde ich diesen Werdegang mit einem, Meisterbrief. Zwar mag dies ein wenig überflüssig erscheinen wenn man schon Dipl. Ing. ist und dann einen Meister macht, welcher eigentlich unter dem des Dipl. Ing. steht. Wichtig ist mir hierbei aber das „Theoriewissen“ mit den dementsprechenden Praxiserfahrungen zu vereinen. Manchmal frage ich mich ob manch ein Dipl. Ing. sich bewusst ist was er da gerade Konstruiert, bzw. sich auch mal Gedanken über eine gewisse Wartungsfreundlichkeit macht! Ein herrliches Beispiel hierbei ist ein Ölfilterwechsel eines Fiat Stilo, viel Glück und vor allem Geduld dem, der so was mal machen muss! Folglich würde ich in Bezug auf meine praktische Erfahrungen die Fahrzeuge Konstruieren.

Würde ich ein Fahrzeug bauen, so würde dies aufjedenfall ein Sport- oder Supersportwagen werden. Wichtigstes Ziel währe mir dabei, das Gewicht so niedrig als irgend möglich zu halten. Denn die reine Motorleistung hat sich heutzutage zu etwas, ich möchte mal sagen, inflationärem entwickelt. Ein Mercedes SLR mit 626PS schafft "gerade" einmal nur eine 7:52min auf der N-Schleife. Andersrum, ein Radical SR8 mit (im Vergleich zum SLR) nur 360PS fährt dieselbe Strecke fast eine Minute schneller, nämlich eine 6:55min momentaner N-Schleifenrekord. Ich weiß dass diese Rechnung nun sehr banal ist, aber ich wollte damit nur verdeutlichen wie wichtig der Leichtbau heutzutage im Sportwagenbau ist!

Wo der SLR McLaren 1768 Kg wiegt und das wohlgemerkt mit einem kompletten Carbonmonoque, hat der Radical SR8 nur mit circa 500 Kg zu kämpfen.

Aber eins ist mir auch klar. Diese zwei Fahrzeuge sind vom Schöpfergedanken so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

Da ich ein Purist bin, liebe ich die Mechanik/Technik und hasse in gewisser Maßen die Elektrik/Elektronik, da diese das Gewicht enorm in die Höhe treibt, siehe S-Klasse, 7er BMW, Maybach etc.

Dennoch gibt es gewisse Innovationen die ich in meiner/meinen "Vision/en" von einem perfekten Sportwagen nicht missen möchte, aber ohne Elektrik und Elektronik nicht machbar währen, sodass ich hier in einen Zwiespalt gerate.
Meiner Meinung nach muss Purismus auch effizient sein, somit kann ich bei einem Supersportwagen der rein dafür ausgelegt ist Rundenrekorde zu erzielen auf Systeme wie ein ABS, ASR oder ein intelligentes Fahrwerk mit adaptiven Federelementen wie das IDS Plus Fahrwerk nicht verzichten. Wobei ich hier noch ein paar Abstriche machen müsste; ich würde in keinem meiner Fahrzeuge ein ESP verbauen, viel eher würde ich meinen Kunden ein kostenloses Fahrsicherheits- oder Performancetraining spendieren; davon hätten sie bei weitem mehr! Und wer dann noch kein Auto fahren kann, der sollte einfach die Finger von diesen Fahrzeugen lassen!
Ein gut eingestelltes ABS verzögert den Wagen besser als irgend ein Rennfahrer einen Wagen ohne ABS. Genauso das ASR. Wobei ich hier lieber auf den mechanischen Grip (z.B. mithilfe einer Differenzialsperre) Wert lege und hier der Mensch u.U. im Gegensatz zum ABS auf Dauer besser als die Elektronik sein kann.
Was das Bremssystem angeht, so habe ich großen Gefallen an den Keramikscheiben gefunden, noch viel besser aber finde ich die Idee von Delphi, ein Doppelscheibenbremssystem , perfekt währe natürlich eine Doppelscheibenbremse aus Keramik! Da aber bei der Verzögerung über den "Boden" man sehr bald eine Grenze erreicht, finde ich die Idee einer zusätzlichen Luftbremse (Heckflügel stellt sich beim Bremsen senkrecht auf), wie sie im Isdera Commendatore 112i oder Mercedes SLR (ich glaube auch McLaren F1) zu finden ist sehr gut, welche aber nur bei Verzögerungen aus hoher Geschwindigkeit effektiv funktioniert, dabei aber das Fahrzeug noch zusätzlich in der Spur stabilisiert!

Was die Materialauswahl angeht, würde ich natürlich nur das Beste nehmen. Carbonmonoque, Keramik oder Alu als Motorblock, je nachdem was leichter und letztendlich qualitativ besser ist. Kolben und Pleuel aus Titan usw. Karosserieteile aus Carbon, Kevlar und/oder GFK (Glasverstärkter Kunststoff). Felgen, wenn möglich auch aus Carbon (hab ich schon bei Motorrädern gesehen), wobei ich nicht weiß inwiefern das im Autobau umsetzbar ist, ansonsten eben Magnesium oder Titan.
Soweit das Kapitel Karosserie/Motor (in Bezug auf Leichtbau).

Was die Motorisierung angeht, so hätte ich hier auch ein paar sehr verschiedene und interessante Motorsysteme.
Das Konzept des Wankelmotors ist meines Erachtens perfekt, allerdings leider kaum ausgereift. Beim Hubkolbenmotor liebe ich die Hochgezüchteten Sauger wie z.B. den BMW CSL genauso wie Hubraum und Drehmomentmonster wie eine 427er (ci = cubic inch) Cobra.
Ich finde aber auch die vielfältigen Aufladungssysteme sehr interessant. Abgasturbolader gibt es in zig verschiedenen Versionen, wie z.B. G-Lader (VW), Registerturboaufladung (Porsche 959), Rootslader, bis hin zum Mix aus Turbo und Kompressor, dem mechanischen Radialverdichter von Alpina!
Da ich mich bei den Kompressoren nicht so gut auskenne, weiß ich nicht ob es da nun auch so viele verschiedene Systeme gibt wie beim Turbo. Was ich auch sehr gut finde ist der Mix aus Turbo und Kompressor, nicht in einem wie dem Radialverdichter, sondern als jeweils einzelnes Bauteil. Also einen vollwertigen Turbo und einen vollwertigen Kompressor, wie VW es in dem Golf GT nun verbaut, daran hatte ich vor dem Golf GT auch schon gedacht, aber nun nicht damit gerechnet das des so der Kracher werden würde, *grml* des hätte ich mir Patentieren lassen sollen. 😉

Da die Möglichkeiten so vielfältig beim Motorenbau sind, würde ich mich hier gar nicht auf ein spezielles System festlegen, sondern eher viele verschiedene Motorsysteme zusammenstellen und x beliebig in dem Fahrzeug verbauen.

Beim Antrieb schließe ich schon kategorisch den Frontantrieb aus, da man mit diesem System im Sportwagenbau auf keinen grünen Zweig kommt!
Hier die möglichen Konstellationen: Allrad/Mittelmotor oder Heckantrieb/Mittelmotor. vll. auch Allrad/Transaxlebauweise (Frontmotor Getriebe vor der Hinterachse, Bsp. Porsche 924, 944 und 928) sowie Heckantrieb/Transaxlebauweise. Ich finde zwar das SMG Getriebe von BMW, sowie die Cambiocorsa Schaltung von Maserati, bzw. von Ferrari sehr gut, da sie schneller schalten kann als der Mensch, aber diese Systeme wurden nun schon vom Doppelkupplungsgetriebe (DSG), oder auch Direktschaltgetriebe genannt, überholt. Was im Übrigen auch von Porsche in den ´80ern für den Rennsport entwickelt wurde!

Und natürlich sollte auch die Aerodynamik stimmen! Hierbei würde ich mich des „Groundeffects“ (Auto saugt sich mit einem speziellen Unterboden am Boden fest) bedienen. Diese Methode entwickelte man in den ´80ern für Formel 1 Fahrzeuge, wurde dann aber später wieder verboten. Durch den Groundeffect kann man sich u.U. ein großes Flügelwerk am Fahrzeug ersparen (bsp. Ferrari Enzo Ferrari oder F430), was natürlich der Aerodynamik sehr zu Gute kommt. Wie ich mal bei Gallileo gesehen habe verwendet man im Flugzeugbau eine spezielle Schicht als Außenhaut, welche der Haifischhaut nachempfunden wurde und man damit die Aerodynamik und somit den Spritverbrauch senken, bzw. die Effizienz erhöhen kann! Und was gut für die Luftfahrt ist, ist eigentlich auch gut für den Sportwagenbau…

Hier nun mal ganz "kurz" in Stichworten meine zwei Traumautos:

Modell "Purismus":

-verschiedene Motorsysteme zur Auswahl
-keine überflüssige Elektrik/Elektronik.
-kein ABS, ASR oder ESP
-Differenzialsperre, mechanisches ASR!
-keine Airbags (dafür gibts Helme)
-eine reine mechanisch/technische Konstruktion
-Luftbremse
-Doppelscheiben-(keramik)bremse
-Cabonmonoque
-Verwendung der Leichtesten und besten Materialien.
-2 oder 4 Sitzer, tendiere aber eher zum 2 Sitzer
-Unterboden mit Groundeffect Funktion
-Handschaltgetriebe
-Geschlossen oder offen, je nachdem was Aerodynamisch besser ist, bevorzuge aber geschlossene Variante.
-Verzicht auf alles was man nicht braucht!
-Anti Hopping Kupplung
-Gewicht: <700Kg
-Leistung: 300 - mechanischen Gripgrenze 700PS???!!!
-Gute Aerodynamik <0,28 cW-Wert
-Preis: Möglichst fairer Preis.

Modell "Innovation":

-verschiedene Motorsysteme zur Auswahl
-ABS und vll. ASR
-Differenzialsperre
-Adaptive Federelemente
-DSG
-Luftbremse
-Doppelscheiben(keramik)bremse
-keine Komfortausstattung (Radio, Leder, Klima etc.)
-Unterboden mit Groundeffect Funktion
-Anti Hopping Kupplung
-Verwendung der leichtesten und besten Materialien
-Carbonmonoque
-Geschlossene Version
-2 oder 4 Sitzer
-Fahrer- Beifahreraibags
-Gewicht: <1100Kg
-Leistung: 500 - mechanischen Gripgrenze 800Ps???!!! Der Gripaufbau sollte auch hier zum größten Teil mechanisch geschehen und vll. als kleine Hilfe ein "leichtes" ASR!
-Gute Aerodynamik <0,28 cW-Wert
-Preis: Möglichst fairer Preis

Soweit erst mal, bin schon fleißig am trainieren für meine Dipl. Arbeit in 10 Jahren 😁

Mit freundlichen Grüßen Tuscan

Ps.: Ich werde noch ein paar Dinge nachtragen, bzw. ergänzen wenn mir noch was Gutes einfällt!

Beste Antwort im Thema

omg.. wenn ich sowas schon lese - ein Ferrari holt seine Leistung auch aus der Drehzahl net aus nem Turbo -.-
man man man immer diese Drehmomentfetischisten die ahnungslosen Bürgern irgendwas vom Pferd erzählen wollen

btw.. der Thread hier is n halbes Jahr alt.. und das ganze nur wegen nem Werbepost wieder hochkramen? Schwach 😛

204 weitere Antworten
204 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von turbo996


Hi Alfan,

ich durfte auch nur probesitzen.
Tim Schrick wird ihn wohl auch nicht im Feierabendverkehr getreten haben. :-))
Gruß
Rolf

Hi Rolf

Da hast Du natürlich Recht .... wenn ich mich richtig erinnere, ist er damit irgend 'ne Serpentine raufgebolzt, immer nach dem Motto: Quer sieht man mehr ... 😉

Übrigens: Wie sieht's aus bei Deinem fahrbaren Untersatz ... ist Dein Nickname nun definitiv Geschichte?

@vielzulangernickname

Hey Cayman, im Ernst ... Ansätze für ein "Gespür" in Sachen Autodesign glaube ich zu erkennen. Jedoch dürftest Du etwas mehr Zeit und Geist in das Design der Felgen sowie generell in die Proportionen im Gesamtbild investieren. Zu einem rohen Design-Entwurf gehören natürlich auch eine Seiten-, Front- und Heckansicht, ein Aufriss und gewisse Details aufgezoomt.

Ich bin gespannt!

Salut
Alfan

Zitat:

Übrigens: Wie sieht's aus bei Deinem fahrbaren Untersatz ... ist Dein Nickname nun definitiv Geschichte?

Alfan

Fünfunddreißgste Kalenderwoche. ( in vierzehn Tagen )

Der Wagen ist weg ( in Schweden)

Den Nick behalt ich. :-)) O/T

Gruß
Rolf

Zitat:

Original geschrieben von Alfan



Zitat:

Original geschrieben von turbo996


Zuerst träumt man , dann schäumt man . Soll wohl große feinmotorische Fähigkeiten abfordern , die kleine Karbonkupplung zu bedienen. Mein Händler hatte einen in Komission. Von Leipzig nach Bremen war dem stolzen Besitzer angeblich schon die Lust vergangen. Der hatte ihn im stop and go auf der Autobahn entweder abgewürgt oder so hochjubeln müssen , daß er wohl nur Kopfschütteln erntete. :-)
Gruß
Rolf
Hi Rolf

Mag mich jetzt gar nicht mehr daran erinnern, dass Tim Schrick diese Unart anlässlich seiner "Testfahrt" ins Mängelbuch geschrieben hätte ... wenn's denn so ist, müsst' ich mich wohl oder übel ...... daran gewöhnen 😉

Hatte leider noch nie das Vergnügen, so ein Ding selbst zu bewegen. Aber was nicht ist, .... wird wohl auch nie werden ....

😁

Salut
Alfan

Tim Schrick mag das auf seiner Alpen-Tour nicht als "Unart", sondern als Vergnügen empfunden haben 🙂

Die Kupplung im CGT wird wohl ähnlich bissig sein wie eine Rennkupplung. Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen, habe mir aber einmal vor ein paar Jahren den Spaß mit einem F1 gegönnt. Anfahren aus der Boxengasse erforderte eine nahezu meditative Konzentration, die ich mir im Alltagsbetrieb eines Autos nicht so prickelnd vorstelle (man möchte ja nicht an der Ampel von hinten angehupt werden, weil man gerade noch damit beschäftigt ist, den Druckpunkt der Kupplung zu suchen 😁 )

Vor ein paar Monaten war ein netter (und sehr unorthodox verfaßter) Bericht eines FAZ-Redakteurs zu lesen, dem der CGT für ein paar Tage zur Verfügung gestellt wurde.

Er berichtete von mehreren hochnotpeinlichen Situationen (Abwürgen bei der Ausfahrt vom Hof der heimischen Villa unter hämischen Kommentaren der Nachbarn, ungewollte Blockade einer Kreuzung in der Stadt usw....), die aber wohl seiner Faszination für das Auto keinen Abbruch getan haben. In "meinem" PZ steht ein Exemplar unter einer Schutzplane im Keller. Als ich einen der Verkäufer darauf ansprach, erklärte er, daß der Eigner das Auto ausschließlich auf Rundstrecken bewegt und es jeweils auf dem Hänger

dort hin transportieren läßt. Apropos Rundstrecke: ich habe den CGT ein paar mal auf der NoS in Aktion gesehen/gehört. Das Vergnügen war verständlicherweise jeweils nur kurz 🙂 aber der Sound stellt einem wirklich die Nackenhaare auf.

Ich stimme daher mit Alfan überein: mein Traumwagen existiert bereits! Und da die Gedanken/Träume bekanntlich frei sind, würde ich den Van mit den Brasilianerinnen gerne als Zweitwagen beanspruchen 😁

Gruß
Achim

Hallo "vielzulangerNickname",
Bitte registriere,daß ich zum Lesen zwar eine Brille,aber keine Lupe brauche.
Desweiteren ist im Fred vom "Traumsportwagen" die Rede.Das heißt, jeder kann hier spinnen.Also dann bau dir doch einen flachen,kompakten Boxer mit 12 oder noch mehr
Zylinder.
Wenn Porsche 530 PS aus dem 6-Zyl.Boxer ohne DI holt,dann kriegst Du bestimmt
mit einigen Optimierungen 1.100 -1.200 PS raus.Das wird ja wohl fur Tempo 420 reichen.
Denk daran, Reifen brauchst du auch,die das bei Dauertempo aushalten.
Gruß Kühli

Ähnliche Themen

Hallo,

der perfekte Sportwagen für mich, für den öffentlichen Straßenverkehr, wäre ein BMW E30ig.

" Türer, Vor Facelift, ohne Spoiler, mit 3,5L Motor ausm damaligen M5. Dazu 16 Zoll Alpina Räder, mit Semislicks. Äußerlich orginal, möglichst keine Ausstattung und ein paar Gewichtstuningmaßnahmen. (Glasscheiben raus) Dazu Zeitgenössische Recarositze, Rennkats, einen Edelstahlauspuff, Fächerkrümmer usw. . Normal hat der Motor 286PS und relativ viel NM. Wenn man diesen auf rund 300 PS bringt, bei einem Gewicht von unter 1,3 Tonnen, ist das ok. Der verbrauch soll bei den Autos so um die 12- 13 Liter liegen, relativ ok, finde ich.
Dazu hat man ein Understatement, was man nicht kaufen kann. Je nach Übersetzung sind die 250 Kmh sicher zu knacken und von 0- 100 müsste man in 6 sec. beschleunigen können. Klar, keine Topwerte, aber für ein 20ig Jahre altes Auto, was ein Youngtimer ist...

Desweiteren ist soein Umbau, selbst wenn man alles machen lässt, inclusive neulackierung, usw. für den Preis eines neuen GTIs zu haben. Nur ist es natürlich auch mit Arbeit verbunden ein Auto zu suchen, jemanden der es umbau, einen Lackierer, die Eintragung und so weiter. Das ist natürlich nur was, wenn man das Auto als Hobbie betrachtet. Vieles kann man aber selber machen, was für mich auch einen Reiz dastellt. Auch wenn es "nur" der Ausbau der Sitze wäre, oder das neue Lenkrad draufschrauben, sowas gibt mir gleich eine viel größere Verbundenheit zum Auto, dass kann man nicht bezahlen. Ebenso würde ich es mir nicht nehmen lassen wollen das Auto selbst zu waschen. Das ist für mich unbezahlbar, ein Auto 3 Stunden zu waschen und dann bei sonne etwas zu cruisen, mit dem frisch poliertem Auto.

Ansonsten ist ein alter Porsche aus den 70iger/ 80iger Jahren mein Traum, am liebsten in braunmetallik. möglichst orginal, nur einen Edelstahlauspuff würde ich ihm gönnen, der müsste aber optisch dem orginalen entsprechen.

DAS sind Traumautos. Ich brauch kein Carbon, keine LEds, keine DTM Rohre. Im Moment gibts ja einen Fortschritt bezüglich des Gewichts, Dächer aus Cabron usw. aber meistens machen Klimaanlagen usw. das ganze wieder kaputt. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern, auch bei Porsche nicht. Ihr sehr doch selbst, wenn es soein Kompromissloes Modell gibt, wird es eben recht selten verkauft, weil die Leute eben auf Massagestitze stehen. Auch beim M3, die Leute hätten sicher zu 99% das Geld über einen M3 CSL zu kaufen, aber das ist ihnen zu Kompromisslos.

Von daher sehe ich da einfach keinen Mark, gerade für Leute die ein Fahrzeug entwickeln wollen. BMW kann sowas als Imageträger aus der Portokasse absetzen. Aber jemand der erstmals ein Auto auf den Markt bringen will!?

Gruß

Christian

Zitat:

Original geschrieben von V70 T5


Hallo,

Ebenso würde ich es mir nicht nehmen lassen wollen das Auto selbst zu waschen. Das ist für mich unbezahlbar, ein Auto 3 Stunden zu waschen und dann bei sonne etwas zu cruisen, mit dem frisch poliertem Auto.

Ansonsten ist ein alter Porsche aus den 70iger/ 80iger Jahren mein Traum, am liebsten in braunmetallik. möglichst orginal, nur einen Edelstahlauspuff würde ich ihm gönnen, der müsste aber optisch dem orginalen entsprechen.

Hallo Christian,

Ein Porsche wird nicht gewaschen, der wird gestreichelt. :-)

Den Edelstahlauspuff bekam die F-Serie schon 1972, einschließlich Wärmentauscher und Ölbehälter aus rostfreiem Stahl. Schon wieder was gespart. :-))

Gruß

Rolf

Zitat:

Original geschrieben von turbo996



Zitat:

Original geschrieben von V70 T5


Hallo,

Ebenso würde ich es mir nicht nehmen lassen wollen das Auto selbst zu waschen. Das ist für mich unbezahlbar, ein Auto 3 Stunden zu waschen und dann bei sonne etwas zu cruisen, mit dem frisch poliertem Auto.

Ansonsten ist ein alter Porsche aus den 70iger/ 80iger Jahren mein Traum, am liebsten in braunmetallik. möglichst orginal, nur einen Edelstahlauspuff würde ich ihm gönnen, der müsste aber optisch dem orginalen entsprechen.

Hallo Christian,
Ein Porsche wird nicht gewaschen, der wird gestreichelt. :-)
Den Edelstahlauspuff bekam die F-Serie schon 1972, einschließlich Wärmentauscher und Ölbehälter aus rostfreiem Stahl. Schon wieder was gespart. :-))
Gruß
Rolf

Ich meine nen Auspuff der auch etwas Krach macht... und luftgekühlt müsstee er sein....

Naja, ich denke eher aus meiner Perspektive als Student, wenn ich schon einen schönen Porsche hätte würde sich die Frage wohl schon von selbst erledigt haben. Aber das mit dem waschen...ähm, streicheln, verstehe ich. So sehe ich das auch.

Gruß

Christian

Zitat:

Original geschrieben von Autofreak07aliasCayman



 
0815-Komposition eines stereotypen Supercars, nichts orginelles. Mischung aus XJ220 und F40.
 
Durch was würde sich Dein Supersportwagen gegenüber den schon vorhandenen absetzen? Gutes Leistungsgewicht haben auch einige (nur um ein Beispiel zu nennen McLaren F1).
 
Viele Kleinserien-Supercars sind in meinen Augen nicht wirklich etwas "besonderes". Meistens ist der Motor bei BMW oder AMG oder sonstwo eingekauft, die Fahrwerkskomponenten ebenso, das Karrosserie-Design eine einfallslose Variation des Flunder-Motivs, und der Wagen praktisch alltagsuntauglich und direkt für das Privatmuseum bestimmt. Genügend Finanzkraft vorausgesetzt, kann jeder ambitionierte Ingenieur so etwas hinkriegen.
 
Bewundernswerter finde ich es, wenn solche Kleinserienhersteller einen relativ günstigen Sportwagen mit erhaltener Alltagstauglichkeit herstellen, wie z.B. der Yes-Roadster oder der von Achim genannte Artega. Die Anforderungen sind hier viel höher.
 
 

Zitat:

Original geschrieben von Naflord



 
0815-Komposition eines stereotypen Supercars, nichts orginelles. Mischung aus XJ220 und F40.
 
Durch was würde sich Dein Supersportwagen gegenüber den schon vorhandenen absetzen? Gutes Leistungsgewicht haben auch einige (nur um ein Beispiel zu nennen McLaren F1).
 
Viele Kleinserien-Supercars sind in meinen Augen nicht wirklich etwas "besonderes". Meistens ist der Motor bei BMW oder AMG oder sonstwo eingekauft, die Fahrwerkskomponenten ebenso, das Karrosserie-Design eine einfallslose Variation des Flunder-Motivs, und der Wagen praktisch alltagsuntauglich und direkt für das Privatmuseum bestimmt. Genügend Finanzkraft vorausgesetzt, kann jeder ambitionierte Ingenieur so etwas hinkriegen.
 
Bewundernswerter finde ich es, wenn solche Kleinserienhersteller einen relativ günstigen Sportwagen mit erhaltener Alltagstauglichkeit herstellen, wie z.B. der Yes-Roadster oder der von Achim genannte Artega. Die Anforderungen sind hier viel höher.
 
 

Hey Naflord

Jetzt haste aber mächtig draufgehauen 😉

Durch was sich sein persönlicher Supersportwagen von den Konkurrenten unterscheiden würde, hat er ja - zumindest aus technischer Sicht - bereits relativ ausführlich beschrieben. Mit dem Design ist das so 'ne Geschichte. Es gibt nun mal nicht 1001 Möglichkeit, einen guten CW-Wert und einen möglichst tiefen Schwerpunkt bei "idealem" Radstand und allseits bekannten Konstanten zu erreichen und das ganze dann fürs Auge auch noch einigermassen anschaulich zu verpacken. Eine absolute Designikone bspw. ist da für mich der Panoz LMP 1, der eine völlig neue Formensprache für Rennwagen eingeführt hat. Aber der Rest auf Strasse und Strecke sieht sich halt nun mal einfach ähnlich. Und jeder Ingenieur, der auch "nur" sowas hinkriegt, hat sich mindestens SEINEN Traum dann auch erfüllt. Was ist daran verwerflich?

Die Frage ist doch, wie unser aller Traumsportwagen aussieht, und da solltest Du schon jedem Tierchen sein Plaisirchen ... 😁

Übrigens: Unter einem relativ günstigen Sportwagen verstehe ich vieles, einen YES-Roadster oder einen Artega GT jedoch zähle ich nicht zwingend dazu 😉

Salut
Alfan

Zitat:

Original geschrieben von Alfan


Hey Naflord

Jetzt haste aber mächtig draufgehauen 😉

Und jeder Ingenieur, der auch "nur" sowas hinkriegt, hat sich mindestens SEINEN Traum dann auch erfüllt. Was ist daran verwerflich?

Nichts. Habe ich auch nicht geschrieben.

Es ist nur keine besondere automobilistische Leistung, sich die besten Motoren, Fahrwerkskomponenten etc. einzukaufen, die zusammenzuschrauben und daraus einen völlig alltagsuntauglichen 800.000 Euro Boliden fürs Museum zu basteln. Das können viele, wenn die Finanzmittel reichen.

Zitat:

Original geschrieben von Alfan



Die Frage ist doch, wie unser aller Traumsportwagen aussieht, und da solltest Du schon jedem Tierchen sein Plaisirchen ... 😁

Lass ich doch. Hab nur meine persönliche Meinung wiedergegeben. Ich respektiere auch die Ambitionen des Threadautors und wünsch ihm viel Glück bei der Verwirklichung seiner Träume.

Zitat:

Original geschrieben von Alfan


Übrigens: Unter einem relativ günstigen Sportwagen verstehe ich vieles, einen YES-Roadster oder einen Artega GT jedoch zähle ich nicht zwingend dazu 😉

Ich auch nicht. Zum Preis eines Artega GT bekommt man schon eine Z06, der der Artega sicher nicht das Wasser reichen kann. Das waren nur unüberlegte Beispiele für solche 10-Mann-Teams, die auch dieseits der 100-500k Euro Kleinseriensportwagen bauen.

Ein echter Traumsportwagen für mich wäre nur einer, der nicht auf einem Anhänger zur Rennstrecke gekarrt werden müsste, dort aber dennoch 100% überzeugt, am nächsten Tag aber dennoch zum Brötchenholen taugt.

2 Beispiele: Z06, 997 GT2: Beide bieten Fahrleistungen und Fahrdynamik auf Supersportwagen-Niveau und sind relativ leicht (im Vergleich zur Konkurrenz), sind dabei aber voll alltagstauglich und bei beiden erlaubt der Motor auch eine zivilisierte Fortbewegung im öffentlichen Verkehr. - Einfach perferkt.

So etwas kann ein Kleinserienhersteller aber nicht hinkriegen...

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Naflord


......Ein echter Traumsportwagen für mich wäre nur einer, der nicht auf einem Anhänger zur Rennstrecke gekarrt werden müsste, dort aber dennoch 100% überzeugt, am nächsten Tag aber dennoch zum Brötchenholen taugt.

2 Beispiele: Z06, 997 GT2: Beide bieten Fahrleistungen und Fahrdynamik auf Supersportwagen-Niveau und sind relativ leicht (im Vergleich zur Konkurrenz), sind dabei aber voll alltagstauglich und bei beiden erlaubt der Motor auch eine zivilisierte Fortbewegung im öffentlichen Verkehr. - Einfach perferkt.

So etwas kann ein Kleinserienhersteller aber nicht hinkriegen...

Gruß

10 Mann-Teams?

Der Artega GT ist eine Idee von Klaus Dieter Frers: Mit dem Zweisitzer will er die technische Kompetenz seines Elektronik-Unternehmens Paragon (550 Mitarbeiter; 2006 über 110 Mio Euro Umsatz) demonstrieren.

Mit solchen Zahlen im Rücken reduziert sich das hochstilisierte Husarenstück auf eine mehr oder minder schlichte Selbstbefriedigung von Herrn Frers, ohne diesem mit solch Argumentation jetzt zu nahe treten zu wollen, ist keineswegs despektierlich gemeint.

Zu den anderen Punkten kann ich Dir Recht geben. Allerdings wünschte ich mir ein klares Bekenntnis zu einem der beiden von Dir erwähnten Z06 und GT2. Man kann nun mal nicht immer den Fünfer und das Brötchen haben 😉

Salut
Alfan

Zitat:

Original geschrieben von Alfan


..
Zu den anderen Punkten kann ich Dir Recht geben. Allerdings wünschte ich mir ein klares Bekenntnis zu einem der beiden von Dir erwähnten Z06 und GT2. Man kann nun mal nicht immer den Fünfer und das Brötchen haben 😉
 
Salut
Alfan

Der GT2 wird der Z06 fahrdynamisch leicht überlegen sein.

Sympathischer finde ich allerdings die Z06, weil bei diesem Wagen aus begrenzten bzw. relativ einfachen Mitteln einfach das Optimum (fahrdynamisch, und Preis-Leistung) herausgeholt wurde. Wenn Tim Schrik sich im Gallardo den Corvette-Motor wünscht, spricht das Bände. Und das Image ausgeblendet, kommt eine Z06 auch meinem persönlichen Sportwagen-Archetyp von der Form am nächsten.

Gruß

Apropos superleichter Supersportwagen...
 
Kennt einer von Euch den Zato L3? 😁
 
 
P.S. Mein Jubiläums-Beitrag... ausgrechet bei so einem Thema 😁
 
 
 

Wie sieht mein Traumwagen aus...

Ich versuch es mal zu beschreiben...

Als erstes, ist es ein Wagen der maximal die Ausmaße einen Golf 2 hat. vielleicht soger eher so richtung Polo 1.

dieser hat dann, Macrolon scheiben rundrum, wenn man durch diese durchschaut,sieht man nur 2 sitze,rohre und blankes metall.

das einsteigen sollte sich als schwierig gestalten, da die rohre stören,dann hat man den arsch in einem tiefem sitz hängen, der sich um einen schließt...man bemerkt schon im stand den geruch von benzin. man macht die hosenträger gurte fest...und merkt,das man gerade so noch bis zu einem der kippschalter für die benzinpumpe kommt...dann dreht man den anlasser an...die ersten 10sekunden startvorgang merkt man,das da was arbeiten will,aber mit fehlzündungen begleitet noch nicht richtig möchte....man tritt dann aufs gas um die DK ein wenig zu öffnen und dann kreischt was auf...das ding läuft,auch wenn wie ein sack nüsse,schnell stinkts im auto nach benzin...er ruckelt,er stottert, er haut fehlzündungen aus dem auspuff,bis er dann langsam warm wird.

motortechnisch sollte es ein 3 oder 4 zylinder mit wenig hubraum sein. maximal 1.6liter...
entweder ein einzeldrossel oder vergaser...mit drehzahl bis 5 stellen....und das auch richtig abstimmt,
oder turbo.
frontantrieb mit gesperrtem diff reicht aus...

dazu sollte der wagen,keine servo, keine elektrischen sachen, keine fenster zu öffnen haben...oder oder...sondern nur das,was sehr wichtig zum fahren ist...und das wiederrum, rennsportmäßig...auf alles andere verzichte ich,oder freu mich,wenn es nicht vorhanden ist.

:-)

Am besten wäre mal ein Polo 1 mit 1.3Liter Sauger....so ala Bergcup

Ich brauche da gar nichts zu bauen, meine Traumsportwagen, es sind mehrere, wurden alle mal Produziert: Den Lotus Elise habe ich bereits, eine ganz frühe 120PS Version, das waren die leichtesten. Sehr schön für gelegentliche Rennstreckenbesuche oder um bei Sonnenschein, ohne Verdeck, kurvige Landstraßen unsicher zu machen.
Ein Porsche 911s, mit dem man gemütlich durch die Eifel cruisen kann, an Oldtimerveranstaltungen teilnimmt oder vielleicht sogar bei einem Bergrennen mitmacht.
Zuguterletzt noch ein Porsche 550 Spyder, zu ... was macht man mit so einem Auto eigentlich? Egal 😁, ich finde das Auto einfach traumhaft schön und das Konzept (leichter Mittelmotorsportwagen) ideal. Bei mir würde es sich ganz sicher nicht in einem dunklen Raum die Reifen plattstehen, Autos sind zum Fahren gebaut. Dieser Traum wird wohl immer einer bleiben, aber irgendwie hat das auch was Gutes 🙂.
 
 
 
Viele Grüße
Jens

Deine Antwort
Ähnliche Themen