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Wie haben die Leute auf euren neuen Tesla reagiert?

Tesla
Themenstarteram 30. März 2019 um 11:46

Es gab zum Beispiel einen total begeisterten Leaf-Fahrer. Der hat sogar Fotos von meinem Model 3 gemacht. Das Model 3 ist sein Traumwagen. Dann gab es die Fabia-Fahrerin, die Elektromobilität für völligen Blödsinn und für komplett unpraktikabel hält. Sie schimpfte auf unsere Regierung, die dem Volk so einen Unsinn vorschreiben will und überhaupt die ganze Klimaerwärmung sei doch eine große Lüge. Wenn ich aber aus Fahrspaß-Gründen eklektisch fahre, hat sie dafür Verständnis. Dann war da noch der Elektrikermeister, der meinte, dass unser Stromnetz eine größere Anzahl von Elektroautos nicht verkraften könne, und Elektromobilität schon daher nicht praktikabel sei. Der müsste es eigentlich wissen...

Im allgemeinen wird man aber überraschend selten auf das Auto angesprochen. In der Farbe schwarz fällt es auch im Alltag kaum auf. Ab und zu bemerke ich unterwegs, dass sich mal ein Passant überrascht nach meinem Model 3 umdreht.

Manchmal werde ich gefragt: "Oh, was ist das denn für einer?" Manche haben schon mal von Tesla gehört manche nicht. Zweimal wurde mein Auto schon für einen BMW, einmal für einen Jaguar gehalten. Viele stehen der Elektromobilität noch skeptisch gegenüber, sind aber auch nicht abgeneigt. Einige lehnen sie total ab. Staunen tun aber alle, wenn man ihnen von den enormen Fahrleistungen eines Model 3 berichtet. Noch mehr staunen sie, wenn sie mal mitfahren dürfen.

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38 Antworten

Gleich nach dem Kauf haben mich ein paar Polen mit ihrem Transporter unter Aufbietung aller Kräfte auf der Autobahn überholt. Sie wollten sich das Auto offenbar von hinten und vorne anschauen. Sie haben dann wie wild aus dem Fenster gewinkt und "Daumen hoch" gemacht. Das hat mich sehr gefreut!

Ansonsten sprechen mich kaum Passanten an -- ich denke, das ist der deutschen Mentalität geschuldet: sowas macht man nicht, man lässt die anderen lieber in Ruhe. Andere Tesla-Fahrer am Supercharger sind da gesprächiger.

Freunde, nach Probefahrt, sind weitgehend begeistert. Nur ein BMW-Fahrer meinte etwas uninteressiert zu den Beschleunigungswerten aus dem Stand: "ja mei, ein Elektroauto halt".

Viele sind von Medien und ADAC indoktriniert und meinen, dass Elektromobilität mangels "Infrastruktur" (also Ladepunkte) aktuell noch nicht funktionieren kann. Das höre ich sehr, sehr oft! Die Leute sind dann immer sehr überrascht, wenn ich das Gegenteil behaupte (und als e-Fahrer muss ich es ja wissen ;-).

"Dann war da noch der Elektrikermeister, der meinte, dass unser Stromnetz eine größere Anzahl von Elektroautos nicht verkraften könne, und Elektromobilität schon daher nicht praktikabel sei. Der müsste es eigentlich wissen..."

Löse Dich von dem Gedanken, dass die sogenannten Fachleuten wissen müssten, wie das in der Zukunft aussehen wird, mich eingeschlossen.

Wenn ich mit dem Elektrikermeister reden würde, wie groß der Kabelquerschnitt für 32 A sein muss ist das schnell eindeutig geklärt. Wenn es aber um die Zukunft geht, beruhen alle Angaben auf Einschätzungen , Annahmen und gegebenenfalls persönlich eingefärbte Extrapolationen. Daher gibt es ja immer diese hitzigen Diskussionen :)

Manche Einschätzung sind auch klar politisch oder wirtschaftspolitisch motiviert, ist ja auch verständlich, wenn ich mich nicht verändern möchte und glaube mein Geld bequem mit dem alten Geschäftsmodell verdienen zu können.

Ich möchte nur einmal daran erinnern, das es 1993 eine große Anzeigenserie der Stromversorger gab, dass maximal 4 % aus regenerativen Energien kommen kann. Und wo sind diese Fachexperten heute ? Ein Treppenwitz der Geschichte.

Quelle : https://www.sfv.de/solarbr/pdf/solarbrief_1_97pdf.pdf , Seite 34

Man kann sagen dass die Aufmerksamkeit, die man mit einem Tesla hat, deutlich abgenommen hat (zum Glück). Als ich mein Model S vor 3 Jahren übernahm war das noch anders. Auf Parkplätzen wurde man mit hoher Wahrscheinlichkeit angesprochen, auf der Autobahn von anderen Autofahrern und Beifahrern begutachtet und einmal sogar gefilmt. Das ging mir ehrlich gesagt schon zu weit. Hier in Österreich etliche Male Daumen hoch, das freut einen schon sehr. Lustig war auch die Begegnung mit dem Chauffeur eines österreichischen Erzbischofs, dessen Chef gerade auf der Suche nach einem neuen Dienstfahrzeug war (statt des A6). Er testete den Platz im Fond und fragte mich, ob man damit auch nach Rom fahren könne. Ich zeigte ihm dann mittels Navieingabe wie problemlos das per Supercharger zu der Zeit schon ging. Zusammenfassend kann ich sagen dass ich eigentlich durchwegs positive Begegnungen hatte.

Ein paar der genannten Erfahrungen habe ich sogar mit meinem Prius PlugIn machen können, sei es, daß die mich auf das E-Kennzeichen angesprochen haben (einmal hat mich sogar die Autobahnpolizei in 2015 rausgewunken, weil ihnen das E hintendran nicht geheuer war) oder die erstaunten Blicke/Kommentare, wenn ich nur mit Strom (lautlos) losfahre und das Auto sich bewegt, ohne daß der Motor an ist. Aber alles sehr nette Kontakte.

Das dürfte dann später im Model 3 noch besser sein, weil da zusätzlich zur Lautlosigkeit auch noch die Beschleunigung dazu kommt.

Aber im Grunde stimme ich dem zu, daß die Aufmerksamkeit ob eines lautlosen Autos mit E-Kennzeichen eher nachgelassen hat. Die Diskussionen eher nicht, immer öfter höre ich von "Experten", daß sich ja bald die Brennstoffzelle durchsetzen wird. Da hat die Gehirnwäsche der Verbrenner-Industrie/Autozeitschriften die letzten 20 Jahre leider zu gut funktioniert. Wenn ich denen dann die Fakten zur Brennstoffzelle erzähle, glaubt mir das die Hälfte scheinbar nicht, die andere ist zumindest überrascht, was denn die Brennstoffzelle für ein uneffektiver Mist ist.

Themenstarteram 30. März 2019 um 18:09

Zitat:

@Harald-DEL schrieb am 30. März 2019 um 15:39:57 Uhr:

Die Diskussionen eher nicht, immer öfter höre ich von "Experten", daß sich ja bald die Brennstoffzelle durchsetzen wird. Da hat die Gehirnwäsche der Verbrenner-Industrie/Autozeitschriften die letzten 20 Jahre leider zu gut funktioniert.

Ja, viele hoffen auf die Brennstoffzelle weil sie sich da in ihren Gewohnheiten nicht allzusehr umstellen müssen.

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 30. März 2019 um 18:09:01 Uhr:

Zitat:

@Harald-DEL schrieb am 30. März 2019 um 15:39:57 Uhr:

Die Diskussionen eher nicht, immer öfter höre ich von "Experten", daß sich ja bald die Brennstoffzelle durchsetzen wird. Da hat die Gehirnwäsche der Verbrenner-Industrie/Autozeitschriften die letzten 20 Jahre leider zu gut funktioniert.

Ja, viele hoffen auf die Brennstoffzelle weil sie sich da in ihren Gewohnheiten nicht allzusehr umstellen müssen.

Stimmt, Abzocke durch die Werkstätten (die Mirai Brennstoffzelle muss alle 70.000 km erneuert/sehr aufwändig gewartet werden) und die am meisten gehaßte Tätigkeit des Autofahrens (das Tanken) bleibt erhalten. Für mich sieht Fortschritt irgendwie anders aus...

[Der Inhalt dieses Beitrags sowie die Bezugsbeiträge darauf wurden von Motor-Talk entfernt. Die Threadfrage ist deutlich und klar formuliert. Man darf sich folglich dazu aufgefordert fühlen, sich im Sinne der Beitragsregeln an das Thema zu halten.]

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