Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

107321 weitere Antworten
107321 Antworten

Zitat:

@dersonic79 schrieb am 18. August 2019 um 07:24:27 Uhr:


Ich denke Wir alle in Deutschland werden diesen Winter 2019/2020 mal wieder einen richtigen Winter bekommen und da ist es Nie verkehrt ein 5W- oder sogar ein 0W- Öl zu verwenden wegen der Fließfähigkeit bei bis zu -30 Grad Celsius und kälter!!!!!!

In der Regel brauchen kein SAE 0W-40, denn in unseren Breitengraden ist es von nicht großer Bedeutung. Es gibt SAE 5W-40, die sehr gute Kälteeingeschaften besitzen, die ausschließlich auf PAO basieren, der PP liegt bei ca. - 60°C.

Zitat:

@CityCobra schrieb am 18. August 2019 um 17:36:19 Uhr:


Fährt hier jemand das Gulf Competition 10w-40 Synthetic Ester?

Mich würden Eure Erfahrungen damit interessieren, insbesondere im Bezug auf Laufruhe, Verschleißschutz, Verbrauch und Reinigungswirkung.

Ich beabsichtige einen Wechsel vom „alten“ Mobil 1 0w-40 auf das Gulf Competition 10w-40 für mein BMW Z4 Coupé welches ich nur als reines Sommerfahrzeug nutze und jährlich unter 5.000 Kilometer damit fahre.
Der Ölwechsel erfolgt nach spätestens 2 Jahren.

Jahrzehntelang wurde 15W-40 gefahren...und kein Motor ging damit kaputt, dann kam die neue Ölwelle mit 5W- und 0W-40/30/20/8...und jetzt diskutiert man wieder um ein 10W- !? Dann nimm 10W-60 und du bist auf der sicheren Seite, sogar im deutschen Winter !

Zitat:

@schelle1 schrieb am 19. August 2019 um 01:10:03 Uhr:



Dann nimm 10W-60 und du bist auf der sicheren Seite, sogar im deutschen Winter !

Ist der Motor für das Öl ausgelegt?

Stichwort Volumenstrom?

Sonst bitte bei den Herstellerspezifikationen bleiben bzw. in der Viskosität von diesen nicht zu stark abweichen.
Waren 50er Freigegeben?
Wenn nein ist der Sprung zum xW60 schon recht arg

Zitat:

@dersonic79 schrieb am 18. August 2019 um 07:24:27 Uhr:


Ich denke Wir alle in Deutschland werden diesen Winter 2019/2020 mal wieder einen richtigen Winter bekommen

echt? warum hab ich das Memo nicht bekommen? 😮

Ähnliche Themen

Addinol SuperLight könnte man für's Hyundai Coupe noch nehmen. 5W40.

Zitat:

@rufus608 schrieb am 14. August 2019 um 21:27:09 Uhr:



Zitat:

@Leon596 schrieb am 14. August 2019 um 21:17:04 Uhr:



Ich weiß nicht ob man es verallgemeinern kann.
Aber es zieht sich durch die Analysen etwas wie ein roter Faden.
Ich bin in den 1200 Kilometern nie über 110km/h gefahren und nur Landstraße ohne jegliche Art von Leistungsabruf. Daher hab mich das selbst auch sehr überrascht gehabt.

Hatte das Öl ja gerade wegen seiner technischen Daten gekauft gehabt wie z.b der HTHS-Reserve (3.9) da mein Motor dafür anfällig ist und ich da gerne einen gewissen Puffer zu den >3.5 habe.
Wenn das Öl aber so abbaut in der KV100 (und damit definitiv auch HTHS) ist der Puffer zu den >3.5 fix abgebaut.

Heißt nicht, dass das Öl schlechte Arbeit verrichtet.
Die Verschleißwerte mit dem Öl sind in den Analysen die im Umlauf sind sind durchaus gut, das ist gar nicht mal das Thema. Und ich glaube auch, dass das Öl seine Arbeit durchaus gut verrichtet.

Nur ist mein Vertrauen geschrumpft und ich werde es selbst nicht wieder verwenden.

Was mein Vorschlag wäre?
Kann ich dir ehrlich gesagt nicht konkret beantworten.
Geht noch um den Hyundai, oder?
Ich denke, dass dafür sowas wie hier völlig ausreichend wäre
https://www.motor-oel-guenstig.de/.../...000-energy-5w-40-motoroel?...

Ja, das Hyundai Coupé.
Und dieses TOTAL wollte ich ihm ausreden wegen des m.M.n. zu früh anliegenden PourPoint. Das TDS schreckt mich ab. Ich würde es nicht nehmen, das weiß ich genau.

TOTAL 9000 energy ist halt verlockend, da Vollsynthethisch MB 229.5 zu dem Preis von knapp 20€, sonst nirgends etwas mit diesen Eigenschaften und zu dem Preis gesehen. Vollsynthetisch geht sonst bei 35€ los.
https://www.amazon.de/.../?...

Aber gut, wenn du davon abrätst,
da wären noch zur Auswahl

ADDINOL SUPER LIGHT 5W-40 A3/B4 Motorenöl, 5 Liter HC Synthese, MB 229.5
https://www.amazon.de/.../ref=olp_product_details?...

Meguin 4338 Megol Motoröl Syntech Premium SAE 10W-40, 5 L MB 229.3 (teilsynthetisch?)
https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_4?...

Von HCOC auch immer wieder empfohlen (Allerdings "nur" HC Synthese und MB Freigabe 229.1)
Castrol GTX Ultraclean 10W-40 A3/B4 Motorenöl 5L
https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_2?...

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 19. August 2019 um 11:26:18 Uhr:


Addinol SuperLight könnte man für's Hyundai Coupe noch nehmen. 5W40.

Danke, das schaut nach einem ganz guten Öl für den Preis aus! Zumindest was die MB Freigabe angeht!

Übrigens, weil auch die Frage einmal aufgetaucht ist, eines der Gründe, warum HCOC stets 10W40 teilsynth. empfielt ist, weil manchmal bei dem Motor mit dünneren Öl ein klacker Geräusch entsteht. Ist jetzt nicht exakt technisch, aber soll auf Erfahrungswerte basieren. Ich denke 5W40 dürfte es auch tun.

Zitat:

@matmi schrieb am 12. August 2019 um 21:31:47 Uhr:



Zitat:

@amar7 schrieb am 12. August 2019 um 18:39:38 Uhr:

Zitat:

@matmi schrieb am 12. August 2019 um 21:31:47 Uhr:



Zitat:

@amar7 schrieb am 12. August 2019 um 18:39:38 Uhr:


Ich bin kein Mechaniker und habe sehr begrenztes Wissen die Hälfte vom Fachbegriffen die hier geschrieben werden verstehe ich nicht.

In einfachen Worten bitte was ist denn dann deiner Meinung nach Gutes Öl für mein Motor?


Dieser Beitrag von Rufus608 sorgt für Verwirrung. Das Meguin ist bis -30 Grad zu gebrauchen und der Pourpoint liegt bei beiden bei -45 Grad. Also alles OK. Der Pourpoint ist der Punkt, wo das Öl gerade noch fließfähig ist. Also 3 Grad vor dem Stockpunkt.

Zum Total Quartz gibt es seltsamer Weise im Netz zwei bis drei unterschiedliche Datenblätter , nämlich eins mit Pourpoint von -33 Grad, -39, und -45 Grad. Zur Viskosität bei -30 Grad machen sie gar keine Angaben.

Ich könnte bei Total anfragen, da vollsynthetisches Öl mit MB229.5 Freigabe zu dem Preis von unter 20€ schon verlockend wäre. Was müsste ich die fragen?

Und das Meguin, das in Ordnung geht, welches meinst du da, das was ich im vorigen Post erwähnt habe oder das teurere Vollsynthetische? (35€)

Von den obigen, die ich zur Vorauswahl hab, welches würdest du nehmen? Die pendeln sich alle um die 20€, das Total 9000 als einziges mit MB229.5 und vollsynthese. Wenn es vom Pourpoint her auch passt, tendiere ich dazu. Was meinst du?

PS: Das hier ist eines der Diskussionen im HCOC, "Sharky" ist der Ingenieur des Autos.
https://hyundaicoupeclub.co.uk/.../using-the-right-oil-t15939.html
Es geht um Öldruck und ratteln/klackern, das CVVT soll da angeblich bei dünnerem Öl als 10W40 evtl. Probleme machen und potentiellen Ölverbrauch. Persönlich würde ich aber auch ggf gutes 5W40 einfüllen.

Das Total Energy 9000 5W40 ist nie und nimmer Vollsynthetisch, das war schon immer ein HC Öl . Wie kommt man nur auf solchen Schwachsinn?

Zitat:

@amar7 schrieb am 19. August 2019 um 23:04:44 Uhr:



Zitat:

@the_WarLord schrieb am 19. August 2019 um 11:26:18 Uhr:


Addinol SuperLight könnte man für's Hyundai Coupe noch nehmen. 5W40.

Danke, das schaut nach einem ganz guten Öl für den Preis aus! Zumindest was die MB Freigabe angeht!

Übrigens, weil auch die Frage einmal aufgetaucht ist, eines der Gründe, warum HCOC stets 10W40 teilsynth. empfielt ist, weil manchmal bei dem Motor mit dünneren Öl ein klacker Geräusch entsteht. Ist jetzt nicht exakt technisch, aber soll auf Erfahrungswerte basieren. Ich denke 5W40 dürfte es auch tun.

Deswegen hatte ich's empfohlen.

Fahr den Motor mal ordentlich warm (mit dem 10W40) und hör ihn an. Danach wechselst du das Öl auf das 5W40 und machst das selbe Spiel.
Geklacker, Gerassel, sonstwas entsteht in der Regel, wenn die Maschine warm ist und das Öl dünner wird. Es würde verwundern, wenn sich der Motor mit dem 5W40 nach MB229.5 schlechter anhören würde als mit einem 10W40 nach 229.1 oder 229.3, aber man weiß nie.

Wegen der Nebelkerze Stockpunkt: Früher wurde mit 10W40 oder 15W40 gefahren und es waren keine abgerissenen oder abgescherten Antriebsbolzen oder Ketten der Ölpumpen zu beklagen.
Wenn du deinen Wagen am Nordpol nach zwei Wochen Standzeit bei -50° starten möchtest: Solltest du beachten. In unseren Breitengraden ist das völlig irrelevant.
Bei genannten Verhältnissen hast du ohnehin andere Schwierigkeiten mit deinem Fahrzeug, da kannst du die Flamme auch noch unter die Ölwanne stellen. 😉

Welches ist besser?
Aral SuperTronic 0W-40 oder Mobil ESP X3 0w-40?

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 20. August 2019 um 10:44:28 Uhr:


.................................
Wegen der Nebelkerze Stockpunkt: Früher wurde mit 10W40 oder 15W40 gefahren und es waren keine abgerissenen oder abgescherten Antriebsbolzen oder Ketten der Ölpumpen zu beklagen.
...........................

Das stimmt, früher war das so. Nur welcher Zeitraum ist das?
OK, im Hyundai ist kein VW TDI Motor drin, aber seit Kunststoff für belastete Teile im inneren von Motoren genommen wird bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Meine Empfehlung bleibt das Megol mit der Artikelnummer 4808.

Eine Anmerkung noch: bei 5Ltr Motorenöl eine Preisdifferenz von 10€ sind rechnerisch bei 10000 km Nutzung 0,001 Cent p.Km..
Jetzt habe ich mein Pulver verschossen.

"Preisdifferenz von 10€ sind rechnerisch bei 10000 km Nutzung 0,001 Cent p.Km.."

Es sind 0,1 Cent/Km oder 10 Cent pro 100/Km. Aber vielleicht verbraucht das Auto weniger Öl/Benzin und der Motor hält länger.

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 20. August 2019 um 10:44:28 Uhr:



Zitat:

@amar7 schrieb am 19. August 2019 um 23:04:44 Uhr:



Danke, das schaut nach einem ganz guten Öl für den Preis aus! Zumindest was die MB Freigabe angeht!

Übrigens, weil auch die Frage einmal aufgetaucht ist, eines der Gründe, warum HCOC stets 10W40 teilsynth. empfielt ist, weil manchmal bei dem Motor mit dünneren Öl ein klacker Geräusch entsteht. Ist jetzt nicht exakt technisch, aber soll auf Erfahrungswerte basieren. Ich denke 5W40 dürfte es auch tun.

Deswegen hatte ich's empfohlen.

Fahr den Motor mal ordentlich warm (mit dem 10W40) und hör ihn an. Danach wechselst du das Öl auf das 5W40 und machst das selbe Spiel.
Geklacker, Gerassel, sonstwas entsteht in der Regel, wenn die Maschine warm ist und das Öl dünner wird. Es würde verwundern, wenn sich der Motor mit dem 5W40 nach MB229.5 schlechter anhören würde als mit einem 10W40 nach 229.1 oder 229.3, aber man weiß nie.

Wegen der Nebelkerze Stockpunkt: Früher wurde mit 10W40 oder 15W40 gefahren und es waren keine abgerissenen oder abgescherten Antriebsbolzen oder Ketten der Ölpumpen zu beklagen.
Wenn du deinen Wagen am Nordpol nach zwei Wochen Standzeit bei -50° starten möchtest: Solltest du beachten. In unseren Breitengraden ist das völlig irrelevant.
Bei genannten Verhältnissen hast du ohnehin andere Schwierigkeiten mit deinem Fahrzeug, da kannst du die Flamme auch noch unter die Ölwanne stellen. 😉

yess . . .

da würde mich mal interessieren wieviel vag diesel ala 2,0 tdi motorkennbuchstabe beispielsweise bmp mit ausgleichswellenmodul und ölpumpen antrieb über ausgleichswellenmodul und sechskant . . . dieses spiel bei der extremen kälte mitmachen würden . . . die belastungen die hier auf die pumpe kommen gerade bei den kalten temperaturen sind schon nicht ohne . . .

wenn man dann direkt losfährt und noch drehzahl dazu kommt bevor das öl halbwegs warm ist . . . dann ist es vermutlich noch schlimmer . . .

viele grüße

Zitat:

@_ChrisE_ schrieb am 20. August 2019 um 11:01:09 Uhr:


Welches ist besser?
Aral SuperTronic 0W-40 oder Mobil ESP X3 0w-40?

Beide sehr gut, aber deine Frage ist sinnvoll nur zu beantworten, wenn man weiß, in welchem Motor bzw. welche Norm gefordert/gewünscht ist, denn (meines Wissens, habe das jetzt nicht nochmal nachgeprüft) hat zb. das Aral nur 229.51, das Mobil aber auch 229.52.

Wenn die Normen keine Rolle spielen, nimm das günstigere bzw. leichter zu beziehende Öl, Unterschiede wirst du in der Praxis eh keine bemerken.

Zitat:

@_ChrisE_ schrieb am 20. August 2019 um 11:01:09 Uhr:


Welches ist besser?
Aral SuperTronic 0W-40 oder Mobil ESP X3 0w-40?

Rein von den Daten her gefällt mir das X3 super! VI 204! Ich verwende derzeit das Aral (noch mit LL04) in einem BMW N47s und das Mobil in einem Corsa D 1,2.
Zu den Alltagseigenschaften kann ich nichts schreiben, ich merke nichts. Ich glaube einfach nur, dass diese die bestmöglichen Öle für diese Motoren sind.

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 20. August 2019 um 10:44:28 Uhr:


Wenn du deinen Wagen am Nordpol nach zwei Wochen Standzeit bei -50° starten möchtest: Solltest du beachten. In unseren Breitengraden ist das völlig irrelevant.
Bei genannten Verhältnissen hast du ohnehin andere Schwierigkeiten mit deinem Fahrzeug, da kannst du die Flamme auch noch unter die Ölwanne stellen. 😉

Schon öfter habe ich diese Geschichte hier geschrieben:

Ich ließ mal Anfang der 80er meinen Audi 100 einige Tage bei bis zu -30° am Spitzingsattel stehen. 15W-40. Ich ahnte Schwierigkeiten und stellte ihn abschüssig zur Passstraße ab. Nachdem es auch tagsüber beim Skifahren minus 20° hatte verlor ich die Lust. Natürlich machte der Motor bei der Rückkehr keinen Muckser. Ich ließ den Wagen dann mit eingeschalteter Zündung bergab rollen. Nach gut zwei Kilometern im zweiten Gang sprang er an.

Das Öl war sicherlich ein Brei.

Deine Antwort
Ähnliche Themen