Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann


Gruppe III-Öle sind nicht deutlich schlechter...
..Im Ergebnis dieser Marketingaktion(en) ist das M1 nun "das beste Öl der Welt" und "HCs taugen nichts".

Nur mal ein Beispiel: das hier oft genannte typische und sehr gute HC-Öl Praktiker High Star hat von Porsche eine Freigabe, nach der dieses Öl in jeden Porsche ab 1973 (außer Cayenne V6 - der hat den VR6-VW Motor) eingesetzt werden darf. Wenn die HC-Öle soviel schlechter wären, wie sie hier gemacht werden, hätte dieses Öl die Freigabe nicht.

Allmählich bringst Du mich ins Grübeln.

Klingt nicht abwegig.

Aber, haben diese HC-Öle auch moderne Additivpakete?
Pflegen diese Öle die Dichtungen vernünftig?

Ich vertraue den Aussagen des SD, daß er diese Tests gefahren hat und weiß, daß die empfohlenen Öle auch diese
"Dienste", nach derzeitigem techn. Stand, optimal erfüllen.

Zitat:

Original geschrieben von sternenglanz


Allmählich bringst Du mich ins Grübeln.
Klingt nicht abwegig.

Aber, haben diese HC-Öle auch moderne Additivpakete?
Pflegen diese Öle die Dichtungen vernünftig?

Ich vertraue den Aussagen des SD, daß er diese Tests gefahren hat und weiß, daß die empfohlenen Öle auch diese
"Dienste", nach derzeitigem techn. Stand, optimal erfüllen.

Natürlich haben diese Öle aktuelle Additivpakete und pflegen die Dichtungen - sonst hätten sie die strengen Freigaben der OEMs nicht bekommen. Die modernsten erhältlichen Öle sind meist HCs (mir ist zumindest in dieser Hinsicht noch kein Öl unter gekommen, welche die magische 100% PAO-Grenze erreicht) - die Öle nämlich für die 50400/50700.

Wie ich es schonmal geschrieben habe; es macht bei einem Vergleich zwischen einem Gruppe III und Gruppe IV Öl nur dann sinn, wenn die Probanden die gleiche Viskositätslage und die gleichen Freigaben (oder zumindest die Erfüllung dieser) aufweisen. Anders macht dies technisch keinen Sinn und man kann die Ergebnisse hin zu diesem oder jenem Öl interpretieren.

Zitat:

Original geschrieben von sternenglanz


Aber, haben diese HC-Öle auch moderne Additivpakete?
Pflegen diese Öle die Dichtungen vernünftig?

Noch eine Bemerkung dazu: die Dichtungspflege ist mit einem HC-Öl sogar einfacher zu bewerkstelligen, als mit einem PAO. Dem PAO müssen über die Maße Dichtungspflegemittel zugesetzt werden. Weil: in einem PAO werden die Additive über ein so genanntes Stellöl gelöst, direkt im PAO lassen sich die Additive schlecht oder garnicht lösen. Diese Stellöle sind spezielle Ester. Diese Ester wiederum sind sehr aggressiv gegen Dichtungsmaterialien. Schließt sich der Kreis?

Zitat:

Wie ich es schonmal geschrieben habe; es macht bei einem Vergleich zwischen einem Gruppe III und Gruppe IV Öl nur dann sinn, wenn die Probanden die gleiche Viskositätslage und die gleichen Freigaben (oder zumindest die Erfüllung dieser) aufweisen

Macht nur bedingt Sinn, denn das würde beispielsweise "verbieten" ein A1/B1-Öl mit einem A3/B3-Öl zu vergleichen, was aber derjenige möchte, den die 0.1 l Spritersparnis des A1/B1 nicht interessiert, sondern der wissen möchte, was für seinen Motor besser ist.

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Zitat:

Original geschrieben von brainstormer


 

Macht nur bedingt Sinn, denn das würde beispielsweise "verbieten" ein A1/B1-Öl mit einem A3/B3-Öl zu vergleichen, was aber derjenige möchte, den die 0.1 l Spritersparnis des A1/B1 nicht interessiert, sondern der wissen möchte, was für seinen Motor besser ist.

Ich gebe dir recht, um das Verschleißverhalten eines A1/B1 gegen ein A3/B3 zu stellen, macht es sinn, diese gegeneinander zu fahren. Aber wir reden hier von analytischen Methoden, die man nicht mal eben zwischen zwei Ölwechseln auf dem Weg von Hamburg nach München und zurück überprüfen kann - sowas kann nur auf einem Motorenprüfstand verglichen werden, mit exakt den gleichen Fahrprofilen. Am besten würde sich hier die Radionuklidtechnik eignen - aber die hat niemand in seiner Garage. Und auch hier ist es sinnvoll, die gleiche Viskositätslage gegeneinander zu fahren. Außerdem sollte man dafür sorgen, den Viskositätseinfluß weitesgehend auszuschalten (Eindickung durch Oxidation, feste Fremdstoffe, Ölverdünnung durch Kraftstoffeintrag, Temperatureinfluß,....). Das ist, um eine haltbare Aussage zu bekommen, äußerst anspruchsvoll...

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann


Noch eine Bemerkung dazu: die Dichtungspflege ist mit einem HC-Öl sogar einfacher zu bewerkstelligen, als mit einem PAO. Dem PAO müssen über die Maße Dichtungspflegemittel zugesetzt werden. Weil: in einem PAO werden die Additive über ein so genanntes Stellöl gelöst, direkt im PAO lassen sich die Additive schlecht oder garnicht lösen. Diese Stellöle sind spezielle Ester. Diese Ester wiederum sind sehr aggressiv gegen Dichtungsmaterialien. Schließt sich der Kreis?

Der Kreis schließt sich (bei mir) noch nicht ganz, aber die Gerade krümmt sich allmählich ordentlich 😁

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann


Die ExxonMobil war es auch, die Klage eingereicht hat, als Gruppe III-Öle in Form von HCs immer erfolgreicher wurden und auf die PAOs deulich aufschlossen. Seit dieser Klage ist ein HC-Öl in Deutschland kein so genanntes vollsynthetisches mehr. Im Anschluß daran wurde eine Marketingmaschinerie angeworfen die Geld ausgegeben hat, davon kann eine Fuchs als Jahresumsatz nur träumen.

Fuchs Petrolub hatte 2006 einen Umsatz von ca. 1,3Mrd Euro.

Damit wurde also M1 beworben?????

MERKT NOCH JEMAND WAS?

Hier wird doch im Wesentlichen nur noch persönlichen Aversionen Lauf gelassen.
SD kann sich nicht mehr wehren, umso besser. Jetzt kommen der Reihe nach all die aus Ihren Löchern, die sich vorher vor einer fachlichen Niederlage fürchten mußten.

Das wird bestimmt mit der Zeit noch einfacher weil sich die Öle ja weiterentwickeln und die Zitate des SD damit schon zunehmend unzutreffend werden.
(Z.B. die Behauptung, daß ein Öl nach 505.01 bei DC stets bestenfalls die 229.1 bekommt, NEURDINGS gibt es auch einige nach 229.51 UND 505.01)

"Das beste Öl für den jeweiligen Fall" klingt ja gut, nur sind die Anforderungen der Motoren doch trotz Unterschiedlicher Bauarten und Leistungsdichten doch meist ähnlich.
Kennt jemand ein Öl, das nur 504.00 oder 507.00 erfüllt und nicht beide in Kombination?

Auch war das Thema das Treads auf das beste Motoröl bezogen und nicht auf eines was gerade eben ausreicht.

Mobil1 muß nicht und schon gar nicht für alle Zeit das beste sein. Trotz der Hinweise auf eigene Erfahrung und Laborausstattung hat noch niemand außer SD (nach eingenen Angaben natürlich) M1 gegenüber den besten HC-Ölen getestet.
Daß das im Labor alleine auch nicht möglich ist, weiß man natürlich selbst auch.

Der Vergleich der Normen untereinander ist zwar nicht schlecht , hilft hier aber auch nicht weil das M1 wegen Asche und / oder Viskosität für 504.00/507.00 und 229.51 eh nicht in Frage kommt

Wenn ich das Sendungsbewußtsein des seligen Sterndocktors hätte könnte ich da noch viel mehr zu schreiben, was hier jetzt alles wie verdreht und polemisiert wird.

Zitat:

Original geschrieben von christians


Fuchs Petrolub hatte 2006 einen Umsatz von ca. 1,3Mrd Euro.

Damit wurde also M1 beworben?????

MERKT NOCH JEMAND WAS?

 

Ein Engagement in der Formel 1 (von all den anderen Motorsportveranstaltungen ganz zu schweigen) mit dem Schriftzug Mobil 1 bekommt man nicht geschenkt. Auch eine alleinige Freigabe eines Mobil Produktes für den SLR von Mercedes gibt es nicht nur aufgrund von Qualität und schöner Worte - da spielt Geld auch eine nicht unerhebliche Rolle. Es ist wie es ist - und in der Branche ein offenes Geheimnis.

Edit:
Möglicherweise habe ich mich da in einer Größenordnung verschätzt, dies ändert aber nichts an den grundsätzlichen Aussagen...

Zitat:

Hier wird doch im Wesentlichen nur noch persönlichen Aversionen Lauf gelassen. SD kann sich nicht mehr wehren, umso besser. Jetzt kommen der Reihe nach all die aus Ihren Löchern, die sich vorher vor einer fachlichen Niederlage fürchten mußten.

Eine weinerliche und falsche Unterstellung. Dass die Sterndocktor-/Goldfinger-Beiträge durchgehend von einem Autor stammen und widersprüchlich sind, dürfte inzwischen klargestellt sein. Es ist auch keineswegs so, dass dieser Vorwurf erst seit seinem Abgang im Raum steht. Habe diesen Punkt bereits 2005 in diesem Thread angesprochen, als Sterndocktor/Goldfinger noch hier war. Andere zweifelnde Teilnehmer hatten sich damals angeschlossen. Seine Reaktion: Erstmal kurzes, beleidigtes Abtauchen, dann dreistes Lügen. Die Sache ist jetzt wieder hochgekommen, weil wiederholt gefragt wurde: Sterndocktor ist weg - wo kann man ihn denn sonst noch lesen??? Antwort: In einem halben Dutzend anderer Foren, aber man muss sich auf unangenehme Überraschungen einstellen.

Man kann seine Kompetenz anhand seiner eigenen widersprüchlichen Aussagen in Zweifel ziehen. Kein Problem, unter zwei Nicknames zu schreiben, so lange man nicht hier etwas behauptet und anderswo ein paar Monate zuvor noch das Gegenteil geschrieben hat. Die Frage nach der Glaubwürdigkeit seiner Ölweisheiten hat er selbst mit seiner Person/Identität untrennbar verknüpft. Man habe ihm gefälligst zu glauben, weil er Ölexperte bei Mercedes sei, inkl. zwei Doktortiteln und Sitz im ACEA-Komitee. WOB hat diesen engen Zusammenhang in seinem Beitrag }> gut dargelegt. Die Frage nach der Stimmigkeit von Sterndocktors/Goldfingers Empfehlungen gehört hierher, weil viele seinen Empfehlungen gefolgt sind oder immer noch folgen.

MfG, W. Dohl

Auch wenn es Unsinn war, was SD geschrieben hat, so gibt es wohl keinen Grund zur Panik. Schlechter als das z.B. HC 5w40 Öl von Praktiker wird weder das von ihm empfohlene LM 5w40 Synthoil Hightec, oder das Meguin Megol 5w40 (vollsynthetisch) noch das Mobil M1 0w40 sein.

Ohnehin war der Preisunterschied mittlerweile so groß geworden, daß es fraglich wurde, ob der überhaupt noch gerechtfertigt ist.

Als ich meine jetzt den Preisunterschied: Praktiker HC Öl 5w40 (11 Euro , bei 20 % Aktion gekauft) zu Megol 5w40 (31 Euro).

Daß sich jemand, der in einer solchen Position bei DC arbeiten soll, so gehen und provozieren lässt, wie hier vor ein paar Monaten geschehen fand ich schon sehr merkwürdig. Ähmlich merkwürdig wie die Schrebweise seines Nicks.
(Es gibt ja schliesslich 100 Millionen Möglichkeiten, um Doktor nicht mit ck schreiben zu müssen)

@skynetworld: Stimme Dir zu. Ein großer Teil der Leute, die sich das teure M1 reinkippen, würden mit dem Highstar ebensogut wegkommen. (Wer Geld zu verschenken hat, mag das anders sehen.) Ein derartig klares Statement hat Sterndocktor/Goldfinger aber vermissen lassen. Wenn er wirklich im Interesse der Mehrheit seiner Leser geschrieben hätte, wäre so eine Empfehlung aber mal gut gewesen.

Gruß, W. Dohl

Meine Aussage ist überhaupt weinerlich während Deine noch lange nichtt wahr sind.

Zunächt mal macht der Ton die Musik und da wird hier es halt darauf angelegt SD zu demontieren statt die Wahrheit zu finden.

Alle Empfehlungen von SD sind auch im zeitlichen Zusammenhang zu sehen, warum darf er heute nichts anderes empfehlen als gestern wenn er heute neue Erkenntnisse hat?

Aus einzelnen Ungereimtheiten kann man auch nicht gleich aufs Ganze schließen.

imclehmann hat sich gerade auch vermutlich etwas verrechnet. Heißt das jetzt, daß alles andere auch gelogen ist? Ist er deshalb vielleicht sogar die andere Persönlichkeit des schizophrenen SD?

Für einen entgültigen Schluß muß man schon mehr Textmaterial anlysieren. Beim Goldfinger z.B. gibt es auch Punkte, die nicht zum SD, wie er sich hier dargestellt hat passen.
Daß er aber jemand anders ist ist damit auch noch nicht bewiesen.

Einfach zusammengogglen kann man sich SD´s Beiträge anderswo auch nicht. Selbst die Aral-Seite ist nur ansatzweise mit dem gen. Post identisch. Wobei auch zunächst noch nicht klar, ist, wer wo abgeschrieben hat. Aral ist zwar Hersteller, der Web-Redakteur könnte sich aber auch die Arbeit erleichtert haben.

@christians

Zitat:

und da wird hier es halt darauf angelegt SD zu demontieren statt die Wahrheit zu finden

Umgekehrt stimmt es. Weil die Wahrheit inzwischen auf dem Tisch liegt, ist die Glaubwürdigkeit von Goldfinger/Sterndocktor ziemlich demontiert.

Zitat:

Alle Empfehlungen von SD sind auch im zeitlichen Zusammenhang zu sehen, warum darf er heute nichts anderes empfehlen als gestern wenn er heute neue Erkenntnisse hat?

Wenn er damals gesagt hätte: Vor ein paar Monaten habe ich Castrol 0W-40 und GTX 7 empfohlen. Aber nun bin ich schlauer und rate zu Mobil M1 und LM 5W-40. - Dann wäre das leicht seltsam, aber noch vertretbar. Statt dessen tritt er die Debatte um seine Identität erst los, indem er seine Autorenschaft abstreitet und behauptet, der "andere" arbeite für BMW. Er tritt auf, als hätte er die Ölweisheit mit dem Löffel gefressen. Das ergibt ein fragwürdiges Gesamtbild.

Zitat:

Aus einzelnen Ungereimtheiten kann man auch nicht gleich aufs Ganze schließen.

Aber aus zu vielen Ungereimtheiten und Lügen ergibt sich ein Ganzes.

Zitat:

Für einen entgültigen Schluß muß man schon mehr Textmaterial anlysieren.

Glaub mir einfach mal, dass ich inzwischen Hunderte von Goldfinger/Sterndocktor-Beiträgen gelesen habe und mich ganz gut darauf verstehe, diese auf Autor/Stil und Stimmigkeit zu prüfen. Was Du verlangst, ist schon geschehen. Es gibt auch auf den vergangenen Seiten hier inzwischen genug Links, denen man nur folgen und weiterstöbern muss.

Zitat:

Aral ist zwar Hersteller, der Web-Redakteur könnte sich aber auch die Arbeit erleichtert haben.

Indem die ARAL-Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit einige Sterndocktor-Beiträge aus dem Internet 1:1 umhebt? Vergiss es.

Gruß, W. Dohl

Zitat:

Stimme Dir zu. Ein großer Teil der Leute, die sich das teure M1 reinkippen, würden mit dem Highstar ebensogut wegkommen. (Wer Geld zu verschenken hat, mag das anders sehen.) Ein derartig klares Statement hat Sterndocktor/Goldfinger aber vermissen lassen. Wenn er wirklich im Interesse der Mehrheit seiner Leser geschrieben hätte, wäre so eine Empfehlung aber mal gut gewesen.

Man mag kritisieren, dass SD für Otto-Normal-Geldsparer nicht zum High Star explizit geraten hat, explizit abgeraten hat er jedoch nicht:

Zitat:

Und das 5W-40er "High Star" ist eben nur ein durchschnittlich gutes 5W-40er HC. Genau wie z. B. das LM "Leichtlauf HC7", das Castrol "Dynatec GTX7", das Mobil "Spezial X, ARAL "High Tronic, Shell "Helix Plus, ect.

Bevor ich z. B. ein Castrol GTX7 bei A.T.U kaufe u. da für den 5L-Kanister über 40€ bezahle, nehme ich natürlich viel lieber das "High Star" für einen Bruchteil dieses Preises.

Die Transferleistung "durchschnittlich gut+Porsche Freigabe->für 12 statt 40€->dicke ausreichend für meinen 15 Jahre alten Fiesta" wird wohl noch jeder selber bringen können.

SD's Identität wird man nicht endgültig klären können, ist letztlich auch unerheblich. Die meisten, die seinem Ratschlag gefolgt sind, eines der vier (fünf) genannten Öle zu nehmen, werden sich kostentechnisch nicht verschlechtert haben, eher im Gegenteil. Für die Haltbarkeit der Motoren wird dasselbe gelten, beachtet man wie viele user falschen Infos von anderen Seiten aufgesessen sind.

Ich für meine Teil habe vor Lesen des Threads vor zwei Jahren auch HC-syn 5W-40 und Ford 5w-30 für fast 40€ gekauft. Heute bin ich schlauer, bezahle 22-31€ ,mein Ölverbrauch hat sich halbiert und die Motoren sind top-sauber.Fertig.

Zielführender wäre es, jemanden ausfindig zu machen, der neue Infos beisteuern kann in Sachen Öl- und Motorenentwicklung oder wenigstens ein paar weitere Erfahrungsberichte hat, anstatt dauernd in alten Kamellen rumzustochern, mit dem faden Beigeschmack, dass derjenige, um den es meist geht, sich dazu nicht äußert.

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer



Zielführender wäre es, jemanden ausfindig zu machen, der neue Infos beisteuern kann in Sachen Öl- und Motorenentwicklung oder wenigstens ein paar weitere Erfahrungsberichte hat, anstatt dauernd in alten Kamellen rumzustochern, mit dem faden Beigeschmack, dass derjenige, um den es meist geht, sich dazu nicht äußert.

Dem kann ich mir nur anschließen. Nur wird man dann wieder nicht wissen, wie die Aussagen zu bewerten sind. Leider sind ja die Unterschiede zwischen "guten" und "sehr guten" Ölen (für einen bestimmten EInsatzzweck) im realen Betrieb ja nur nach sehr langfristigen Tests zu ermitteln. Ohne jemanden aus einem Prüflabor werden wir da wohl nicht viel weiter kommen.

Gruß

tottesy

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