Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@UTrulez schrieb am 10. September 2017 um 08:51:32 Uhr:
Ich werde wohl heute auch wieder Öl bestellen, weil sich der Wechsel beim 316i nähert.
Auf Amazon, also direkt von Amazon kosten 5l Total Quartz 9000 5W40 19,40 EUR.
Versandkosten bezahle ich als Primekunde nicht.
.
Der geneigte Leser,
beachte die Unterschiede im Datenblatt und in der Auslobung
QUARTZ 9000 ENERGY 5W40
wurde auf Basis der TOTAL Synthese-Technologie
entwickelt, u.a. für sportliche Fahrweise unter allen Betriebsbedingungen
(Kurzstrecke, Überland, Autobahn).
http://www.lubadmin.com/upload/produit/MultiPDF/lang_44/75.pdf
QUARTZ 9000 5W40
ist für moderne Otto- und Dieselmotoren als Hochleistungs-Leichtlaufmotorenöl entwickelt.
http://www.lubadmin.com/upload/produit/FichePDF/lang_44/162.pdf
Denke beim QUARTZ 9000 ENERGY 5W40 sind die Werte im Datenblatt besser.
5 Liter Kanister
https://www.motoroel100.de/.../?...
Preissuchmaschine Idealo
https://www.idealo.de/.../MainSearchProductCategory.html?...
Zitat:
@maschineHH schrieb am 10. September 2017 um 07:48:48 Uhr:
Zitat:
@Weizenkeim schrieb am 9. September 2017 um 21:07:04 Uhr:
Der Grund, dass Shell die GTL-Öle wie das Helix Ultra 0W-40 momentan nicht nachliefern kann, dürfte im Ausfall ihrer Produktionsstätte zu sehen sein: http://...finanztrends-newsletter.de/.../das ist kalter kaffee von vorvorgestern. aktuell gibt es keine GTL-engpässe
Nur komisch, das die meisten Händler immer noch kein SHU 0W40 haben und nicht lieferbar da steht. Bei Ebay wird es angeboten und wenn man dann mal die Bewertung liest, dann bekommen die Händler fast nur negative beim SHU 0W40 da sie nicht liefern konnten. An den Tankstellen habe ich geschaut, da gibt's 1 Liter Gebinde vom SHU 0W40 und die sind zum Teil über ein Jahr alt. Das SHU 5w40 findet man garnicht mehr, überall nur das SHU 5w40 L und das ist kein GTL Öl .
Also irgendwas stimmt da nicht und kalter Kaffee von gestern ist das bestimmt nicht. Habe ja noch paar Monate Zeit, mal sehen ob es dann die Öle wieder gibt und zu was für einen Preis.
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 08. Sep. 2017 um 17:54:52 Uhr:
Unsere LKW kriegen alle 100.000km einen Wechsel, ist auch so vorgeschrieben. und die kriegen noch wesentlich mehr Feuer.
Das sind dann vermutlich größere LKW, deren Motoren auf diesen Betrieb und eine längere Lebensdauer ausgelegt sind. Dazu bietet ein großer Motor mit mehr Öl auch mehr Reserven. So eine Zugmaschine wird ja für Anhängelast X konstruiert.
Ein Wohnmobil ist in den meisten Fällen ein vollbeladener (oder eher überladener) 3,5t-Lieferwagen mit zusätzliche Aufbauten in Höhe und Breite durch den WoMo-Umbauer.
Da würde ich jede kleine Maßnahme zur Lebensdauerverlängerung mitnehmen!
Zitat:
@UTrulez schrieb am 9. September 2017 um 08:14:13 Uhr:
Motorölanalysen machen durchaus Sinn - also für den Anbieter der Analysen. 😁 Ich verstehe das so, dass es sich dabei bei Euch um ein Hobby handelt und Ausgaben im Hobby-Umfeld dem persönlichen Spaß dienen und keine nennenswerte Sinnhaftigkeit besitzen.
Ich wollte dadurch herausfinden in welchem Zustand der Motor ist ohne ihn öffnen zu müssen. War schon günstiger die Analyse der Verschleißwerte.
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Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 8. September 2017 um 17:54:52 Uhr:
Wie gesagt: wir machen zwei Jahre. Bei Autos, die extrem viel Kurzstrecke fahren, würde ich auf ein Jahr verkürzen, sonst nicht.
Auch das Argument mit der höheren Belastung durch längere Beschleunigungszeiten teile ich keinesfalls, selbst wenn es stimmen sollte, sehe ich keinen kausalen Zusammenhang mit der Häufigkeit des Oelwechsels.
Solange der Motor kuschelig warm ist und läuft, geht es ihm gut.🙂
Unsere LKW kriegen alle 100.000km einen Wechsel, ist auch so vorgeschrieben. und die kriegen noch wesentlich mehr Feuer. Der Anteil der Beschleunigungszeiten liegt teilweise im Viertelstundenbereich, 2000 U/min erreicht er vielleicht mal auf starkem Gefälle, im Retarderbetrieb. Ansonsten kannst du davon ausgehen, dass er zwischen 900 und 1400 läuft. Und denen geht es ansonsten auch blendend. Nur zur Sicherheit, weil irgendjemand weiter oben geschrieben hatte, dass der Motor minimum 2000 drehen sollte. 🙂mfg
.
Go}][{esZorN
Offenbarung aus dem Unternehmen der Ahnungslosen
Zitat,
Auch das Argument mit der höheren Belastung durch längere Beschleunigungszeiten teile ich keinesfalls,
selbst wenn es stimmen sollte, sehe ich keinen kausalen Zusammenhang mit der Häufigkeit des Oelwechsels.
-In der Beschleunigungszeit fällt im Brennraum mehr Feinst-Ruß an.
Somit gelangt mehr Feinst-Ruß über das Blow-by ins Motoröl, der Verschleißschutz magert aus.
Zitat
Solange der Motor kuschelig warm ist und läuft, geht es ihm gut.
Unsere LKW kriegen alle 100.000km einen Wechsel, ist auch so vorgeschrieben. und die kriegen noch wesentlich mehr Feuer. Der Anteil der Beschleunigungszeiten liegt teilweise im Viertelstundenbereich,
-Motoröle für NKW sind nicht mit dem Motoröl für PKW vergleichbar. Z.B. TBN
Die Motorleistung pro Liter Motoröl ist im NKW geringer. Fuhrunternehmer die Ahnung haben, bestellen ab Werk Freistrahlzentifugen zur Motorölabreinigung.
Da der Diesel am wirtschaftlichsten bei einer Kühlwassertemperatur um 90°C arbeitet,
ist im NKW die Motorölvorlauftemperatur ~ 85°C bzw. gleich der Kühlwassertemperatur.
Zitat
2000 U/min erreicht er vielleicht mal auf starkem Gefälle, im Retarderbetrieb. Ansonsten kannst du davon ausgehen, dass er zwischen 900 und 1400 läuft. Und denen geht es ansonsten auch blendend. Nur zur Sicherheit, weil irgendjemand weiter oben geschrieben hatte, dass der Motor minimum 2000 drehen sollte.
-Retarder dienen nur als effektive Motorbremse
Dieselmotore sind extreme Langhuber, erreichen schon bei Drehzahlen über 2000 eine zu hohe Kolbengeschwindigkeit. Das hatte in der Vergangenheit auf Gefällstrecken oft zu Kolbenfresser und Pleuelabrissen geführt, weil die Motorbremse & Fußbremse nicht ausreichte.
Anders als beim NKW,
beginnt am schnelllaufenden PKW-Turbo-Diesel die Drehmoment-Rampe bei ~ 1750U/min,
erst bei ~2000U/min läuft er auf seinem Drehmoment Plateau, bei dieser Drehzahl steht auch genügend Öldruck an.
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 10. September 2017 um 09:57:14 Uhr:
Zitat:
@UTrulez schrieb am 10. September 2017 um 08:51:32 Uhr:
Ich werde wohl heute auch wieder Öl bestellen, weil sich der Wechsel beim 316i nähert.
Auf Amazon, also direkt von Amazon kosten 5l Total Quartz 9000 5W40 19,40 EUR.
Versandkosten bezahle ich als Primekunde nicht.
.
Der geneigte Leser,
beachte die Unterschiede im Datenblatt und in der AuslobungQUARTZ 9000 ENERGY 5W40
wurde auf Basis der TOTAL Synthese-Technologie
entwickelt, u.a. für sportliche Fahrweise unter allen Betriebsbedingungen
(Kurzstrecke, Überland, Autobahn).
http://www.lubadmin.com/upload/produit/MultiPDF/lang_44/75.pdfQUARTZ 9000 5W40
ist für moderne Otto- und Dieselmotoren als Hochleistungs-Leichtlaufmotorenöl entwickelt.
http://www.lubadmin.com/upload/produit/FichePDF/lang_44/162.pdfDenke beim QUARTZ 9000 ENERGY 5W40 sind die Werte im Datenblatt besser.
5 Liter Kanister
https://www.motoroel100.de/.../?...
Preissuchmaschine Idealo
https://www.idealo.de/.../MainSearchProductCategory.html?...
Die sind ähnlich eingepreist, aber der Zusatz "Energy" macht hier den qualitativen Unterschied aus
Mit Energy Freigabe MB229.5
Ohne Energy nur 229.3
Ich werde natürlich wie üblich das Energy nehmen. Amazon merkt man die Größe an. Das Sortiment, bzw. der Preis mancher Artikel ergibt keinen Sinn. Das Quartz 9000 Energy ist billiger als z.B. das Eurolub "Billigöl".
Von Total gibt es noch ein 5w40er, das teurer als das Energy ist: https://www.amazon.de/.../ref=sr_1_3?...
BMW LL01, aber nur MB 229.3 Keine Ahnung, aus welchem Grund es dieses Produkt überhaupt gibt.
Moin zusammen !
Derzeit habe ich noch zwei 5L Gebinde Öl hier. Einmal das M1 NL 0w-40 und einmal das total 9000 Energy 5w-40.
Zu benutzen wäre es in dem berühmt berüchtigten 1.4 TSI mit Doppelaufladung CAVD und jetzt 65.000 km (AT-Motor) streckenprofil 70%AB 30% Stadt. Laufleistung p.a. 12.000 km
Welches Öl würdet ihr nutzen? Bisher war immer das M1 NL drinnen und würde von mir alle 7500 km gewechselt
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 8. September 2017 um 13:15:44 Uhr:
Zitat:
@Leon596 schrieb am 8. September 2017 um 12:12:54 Uhr:
Euro5Fahrprofil wie bereits erwähnt 😉 Langstrecke
Autobahn immer 110km/h Tempomat
.Zitat, Autobahn immer 110km/h über Tempomat
Wie hoch ist die Jahresfahrleistung.
Der 2,2 Diesel hat 350 Nm, das Drehmoment Plateau beginnt bereits bei 1.750 1/min
deshalb sollte man wissen, wie hoch ist die Drehzahl im 5ten oder 6ten Gang bei 110km/h. Für die oberen Pleuellager und Kurbelwellenlager sind Drehzahlen >= 2000U/min besser.
Motoröle nach ACEA C2 mit PSA-Freigabe haben mit >2,9 eine reduzierte 150°C Visko.
Bei deinem Fahrprofil läuft der Motor mit C3 Motoröl besser. C3 bietet einen höheren Verschleißschutz.
Der Unterschied bei der Kraftstoffeinsparung liegt im Bereich von ein Globuli
Das mit den 2000UPM müsste doch dann auch für Benziner gelten!? Ich dachte ja, wenn man nur dahingleitet wären auch Drehzahlen von um die 1500UPM ok.
Bedeutet das nicht auch, daß man die Schubabschaltung besser nur oberhalb von 2000UPM nutzen sollte?
Oder ist das eine Frage des Öldrucks? Wie hoch sollte der mindestens sein?
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 8. September 2017 um 17:58:43 Uhr:
Zitat:
@Leon596 schrieb am 8. September 2017 um 17:52:44 Uhr:
Aber woher sollen Kraftstoff oder Wasser bei 12500km Langstrecke kommen?
Diesel und Wasser diffundiert doch nicht einfach so ins Öl nur weil das Fahrzeug steht.
Ich spreche bei 12.500km/Jahr wie gesagt noch immer von Langstrecke.Wobei am Anfang ja eh erstmal die 2 Jahre bindend sind wegen Garantie und Kulanz.
.Durch die schonende Fahrweise des Tempomats wird das Motoröl nicht heiß genug damit der Biodiesel aus dem M-Öl ausdampfen kann. Man kann sich auch zu Tode sparen.
Welche Temperatur sollte das Öl denn idealerweise mindestens haben, wenn die eigentlich betriebswarmen 86-90°C nicht reichen?
Zur aktuellen Diskussion: ich erinnere an meine letzte Analyse wo das Öl am Ende war und bereits leicht erhöhter Verschleiß / Korrossion vorlag ( ich ärgere mich daß ich vergessen habe, den TBN Test anzukreuzen) obwohl ich fast ausschließlich Langstrecke fahre...man sieht es dem Öl einfach nicht an ..deshalb entweder analysieren, das lohnt sich wirtschaftlich nicht bei PKWs oder wechseln,,,es ist meiner Meinung nach falsch bzw mit Risiko, zu sagen, ich fahre wenig und ideal und deshalb wechsle ich nur alle x Jahre
Korrosion (Rost) im Motor glaube ich dir nicht, da müsste der Motor trocken sein und ewig nicht betrieben werden. Oder du meinst mit Korrosion was anderes und was war das für Öl?
Zitat:
@skynetworld schrieb am 11. September 2017 um 06:25:56 Uhr:
Welche Temperatur sollte das Öl denn idealerweise mindestens haben,
wenn die eigentlich betriebswarmen 86-90°C nicht reichen?
Zum ausdampfen von Bio-Diesel siehe Google
Suchwort "Biodiesel ausdampfen"
https://www.ufop.de/.../Ufop_Biodiesel_MTZ02-2016-d.pdf
Zitat:
@HL66 schrieb am 11. September 2017 um 08:29:16 Uhr:
Zur aktuellen Diskussion: ich erinnere an meine letzte Analyse wo das Öl am Ende war und bereits leicht erhöhter Verschleiß / Korrossion vorlag ( ich ärgere mich daß ich vergessen habe, den TBN Test anzukreuzen) obwohl ich fast ausschließlich Langstrecke fahre...man sieht es dem Öl einfach nicht an ..deshalb entweder analysieren, das lohnt sich wirtschaftlich nicht bei PKWs oder wechseln,,,es ist meiner Meinung nach falsch bzw mit Risiko, zu sagen, ich fahre wenig und ideal und deshalb wechsle ich nur alle x Jahre
.
Korrosion fällt an wenn TBN <= 3
Gruß
Zitat:
@skynetworld schrieb am 11. September 2017 um 06:25:56 Uhr:
Das mit den 2000UPM müsste doch dann auch für Benziner gelten!?
Ich dachte ja, wenn man nur dahingleitet wären auch Drehzahlen von um die 1500UPM ok.
Bedeutet das nicht auch,
daß man die Schubabschaltung besser nur oberhalb von 2000UPM nutzen sollte?
Oder ist das eine Frage des Öldrucks? Wie hoch sollte der mindestens sein?Welche Temperatur sollte das Öl denn idealerweise mindestens haben,
wenn die eigentlich betriebswarmen 86-90°C nicht reichen?
.
Cruisen bzw. dahingleiten
Motore mit hohem Drehmoment, haben die verschleißfesteren Sputterlagerschalen als obere Lagerschale im Pleuel, in den Kurbelwellenlagern sind es die unteren. Zum Cruisen, wurden Motoröl-Regelpumpen entwickelt die bei Drehzahlen unter 2500U/min, den Öldruck über die Fördermenge, auf > 2,5bar anheben.
Dadurch auch bei Drehzahlen ~<1500U/min die Lager mit kompremiertem Öl füllen.
Schubabschaltung, schaltet den Zufluß von Kraftstoff ab,
kein Kraftstoff, nur Schleppleistung, wenig Belastung
Biodiesel
das Ausdampfen erfolgt im Kurbelgehäuse, deshalb muß die Temperatur im Ölnebel höher als die Betriebstemperatur sein. Somit dampft es eher bei Vollgas aus.
Zitat:
@TSI-ler91 schrieb am 11. September 2017 um 06:19:35 Uhr:
Moin zusammen !
Derzeit habe ich noch zwei 5L Gebinde Öl hier.
Einmal das M1 NL 0w-40 und einmal das total 9000 Energy 5w-40.Zu benutzen wäre es in dem berühmt berüchtigten 1.4 TSI mit Doppelaufladung CAVD und jetzt 65.000 km (AT-Motor) streckenprofil 70%AB 30% Stadt. Laufleistung p.a. 12.000 km
Welches Öl würdet ihr nutzen?
Bisher war immer das M1 NL drinnen und würde von mir alle 7500 km gewechselt
.
Baujahr ?,
es liegt wohl nicht am Motoröl, sondern an der Konstruktion.
https://www.motor-talk.de/.../...ottern-abgeschleppt-t2636890.html?...